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ruwido

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Dienstag, 26. Mai 2015, 21:41

Reaktivierung eines Youngtimers aus V2A

Servus zusammen,

ich habe folgendes Projekt, bei dem sich mir ein paar Fragen stellen...ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Noch kurz: Ich habe letztes Jahr ein Oldtimer Fahrrad von KTM wieder restauriert. Also eigentlich komplett zerlegt. Fett, politur, etc alles in rauhen Mengen. Bin also im restaurieren kein unbeschriebenes Blatt aber sicher auch kein Fahrradprofi.

Ich habe ein Fahrrad aus Edelstahl der Marke MARS (Quelle Agentur). Das Ding würde mitte der 80er als "Trekkingrad" gekauft für ca. 1000DM. Was damals viel Geld war!
Ich, als zweiter Besitzer, habe als Jgendlicher ein pseudo Mountainbike draus gemacht. Heute würde man Crossbike dazu sagen ;)
Also Schutubleche, Gepäckträger und alles andere abmontiert, Bullhorn Lenker dran etc. Alles was damals halt cool war. Man wollte halt mit den anderen mithalten. Durch das enorme Gewicht kam aber auch kein richitges MTB feeling auf ;)

Jetzt möchte ich das Ding wieder zurückbauen, sozusagen als YoungTimer. Noch dazu sind V2A Rahmen recht selten und dadurch dass er nur Markenaufkleber besitzt und sonst rein silber ist lässt er sich schön aufpolieren.

Folgende Teile sind noch dran:
zwei Alufelgen 26*1,75, hinten mit 6fach Kasette/Schraubritzel
Kurbel von Thun forged 170 mit 3fach Ritzel vorne
Pedale von Wagner
Shimano Positron mit PPS Schalthebel für hinten
Shimano ER für vorne
Weinmann Cantis Bremshebel und Bremse vorne
Hinten Shimanobremse nachgerüstet
austasch lenker mit Hörnern aus Stahl

Die Teile habe ich noch:
Org. Gepäckträger mit Gummibändern

Die Teile waren mal dran und sollen wieder verbaut werden
komplette Lichtanlage mit Dynamo
Tacho VDO duo
V2A Schutzbleche
gerader Lenker Edelstahl

nun meine Fragen:
Das Rad soll nachher orginalgetreu dastehen. D.h ich verbaue gerne besere Komponenten, aber nur Sachen die zeitlich passen. Wenn möglich würde ich aber der Originalausstattung treu bleiben. Das Ding soll für die Stadt sein zum Einkaufen etc. muss also nicht auf Hochleistung getrimmt sein.

Die Positron schaltet gut und daher würde ich die gern behalten. Die Frage ist nur wenn ich neue Felgen kaufe wo bekomme ich einen 6fach Zahnkranz her.
Die Schaltung für vorne dagegen geht sau schwer. Oder war das normal, dass man den Daumenhebel mehr mit dem Handballen bedienen muss.

Sind die Weinmann was vernünftiges? Als jugendlicher habe ich die hintere Bremse durch ne Shimano ersetzt was nie richtig funktionierte. Daher ist die original Ausstattung eh nicht mehr vorhanden und ich muss eh auf was neues setzen. Was würde von der Optik passen? Auf jeden Fall 4 Finger hebel!

Kurbel würde ich lassen. Oder muss man Zahnräder und Kurbel immer zusammen wechseln?

Wo bekomme ich einen Edelstahllenker her? Oder ist es wahrscheinlicher, dass das Original schon aus Alu war? Glaube mich zu erinnern das er recht schwer war---wohl doch v2a

Auf was muss ich mich noch einstellen bzgl. z.B. der Tretlagermaße, Lager etc.

Danke erstmal für die ersten Hinweise im Vorraus.

ruwido

Radsonstnix

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Mittwoch, 27. Mai 2015, 08:25

Hi,
stell doch mal Fotos rein, dann macht das Helfen gleich viel mehr spaß.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 107L

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Samstag, 30. Mai 2015, 17:15

Ich habe ein Fahrrad aus Edelstahl der Marke MARS (Quelle Agentur).

MARS war die Eigenmarke von Quelle. Kynast hatte mal Räder aus "NIR0STA" gebaut, im "Winkler/Rauch, Fahrradtechnik, 1985" (Stadtbücherei) sind Bilder davon, aber stino Räder mit Torpedo 3-Gang. Ich meine, bin mir aber nicht sicher, die Rahmennummern von Kynast fagen mit einem "K" an. Findet sich da ein Aufkleber zum Rahmenmaterial, NIR0STA war der Markenname von Krupp.


Das Ding würde mitte der 80er als "Trekkingrad" gekauft für

Ich glaube, Du vertust Dich mit der Bezeichnung oder mit der Zeit. "Trekkingrad" heißen solche Räder irgendwann in den 90ern, davor "ATB" mit 28 Zoll im Unterschied zu MTBs mit 26 Zoll. Zu dieser Zeit hießen Räder mit Alltagsausstattung und 26 Zoll Rädern und MTB-Technik "Cityräder", waren also ganz was anderes als heute.


Folgende Teile sind noch dran:
zwei Alufelgen 26*1,75, hinten mit 6fach Kasette/Schraubritzel

Aufpassen, laut Winkler/Rauch ist 26*1,75 das eher seltene Maß 47x571 nach ETRT0. Verbreiteter waren 590 mm und 584 - alle was anderes als die heutigen 26 Zoll, hier wären das 47x559 = 26x1,75x2. Falls Du neue Reifen brauchst, sieh unbedingt nach der Reifengröße gemäß ETRT0, oder ob auf der Felge das Maß eingeprägt ist nach dem Muster "Felgendurchmesser x Innenbreite".


Weinmann Cantis Bremshebel und Bremse vorne
Hinten Shimanobremse nachgerüstet

Sind die Weinmann was vernünftiges? Als jugendlicher habe ich die hintere Bremse durch ne Shimano ersetzt was nie richtig funktionierte. Daher ist die original Ausstattung eh nicht mehr vorhanden und ich muss eh auf was neues setzen. Was würde von der Optik passen?

Weinmann Cantis sind bei mir negativ besetzt, nervig einzustellen. Zeitgerecht wären zB Dia-Compe bei velobase, aber manche älteren haben keine Einstellschraube zum Zentrieren. Von Shimano zB alte Deore. Spätere wie zB DX wären meiner Ansicht nach auch stilgerecht. Als Bremsgummis schwarze Koolstop, besser is das!


Die Positron schaltet gut und daher würde ich die gern behalten. Die Frage ist nur wenn ich neue Felgen kaufe wo bekomme ich einen 6fach Zahnkranz her.

Bei neuen Felgen würde ich gegebenenfalls auf das hetige MTB-Maß 559 oder das neumodische alte französische 584 mm umrüsten - vorher nachmessen, ob der Verstellbereich der Felge das mitmacht. 6-fach gibt es immer noch als Ersatzteil.


Die Schaltung für vorne dagegen geht sau schwer. Oder war das normal, dass man den Daumenhebel mehr mit dem Handballen bedienen muss.

Normal nicht... Wahrscheinlich vergammelt, neuen Innenzug und falls nötig neue Außenhülle. Ölen!


Kurbel würde ich lassen. Oder muss man Zahnräder und Kurbel immer zusammen wechseln?

Kettenblätter heißen die und die sind bei besseren Kurbeln einzeln austauschbar. Nur bei hohem Verschleiß nötig.


Wo bekomme ich einen Edelstahllenker her?

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen...


Auf was muss ich mich noch einstellen bzgl. z.B. der Tretlagermaße, Lager etc.

Gewinde dürfte BSA sein (rechte Seite Linksgewinde!), Breite vom Tretlagergehäuse und Länge der Tretlagerwelle.
PS: Thun hatte IS0 Vierkant, der ist schlanker als JIS bei Asienteilen. Damit käme die Kettenlinie etwas zu weit nach außen.

Falls Du Wert auf gutes Licht legst, da würde ich als Scheinwerfer den verchromten Nordlicht empfehlen und so einen "Retro" LED Scheinwerfer in verchromt, zB von Busch&Müller. Besser is das...

PPS:
Bilder!
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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ruwido

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Montag, 8. Juni 2015, 18:15

Hallo und danke für die Ausführliche Antwort!

Cityrad kann natürlich auch sein. War alles mit dabei, Satteltaschen, Flickzeug etc.
Letztendlich kommt es ja auf die Rahmengeometrie an, denke ich. Die dürfte einem heutigen Trekkingrad entsprechen, wobei ich mich auch täuschen kann.

Zu den Felgen:
Es sind 559-25. Würde dieses Maßschon gerne drauf lassen. Da ich denke es dürfte so am wenigsten Probleme verursachen mit den Bremsen, und Dynamo.

Zu der Elektrik:
Macht es Sinn noch auf Dynamo zu setzen? Alleine wegen der Nostalgie?
Die Leitungen waren im Rohr verlegt, wie bekommt man die wieder rein?

Wegend er Seriennummer schaue ich mal.

Hier mal ein paar Bilder.

Servus
»ruwido« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMGP0132.JPG
  • IMGP0133.JPG
  • IMGP0134.JPG
  • IMGP0135.JPG
  • IMGP0136.JPG
  • IMGP0137.JPG
  • IMGP0140.JPG
  • IMGP0141.JPG
  • IMGP0142.JPG

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5

Dienstag, 9. Juni 2015, 00:19

Klasse Rad, gute Basis für so einen Aufbau. Die Rohrsatzaufkleber sagen mir nix, ist aber mE kein Nirosta. Kein Hersteller würde sich dieses Verkaufsargument in Deutschland entgehen lassen.

Macht es Sinn noch auf Dynamo zu setzen? Alleine wegen der Nostalgie?

Nabendanamo braucht man nur wenn man bei Kälte und Nässe fährt, irgendwann rutscht jeder Seiteläufer durch. Der Nordlicht hält noch mit am längsten durch und passt mit verchromtem Gehäuse gut zu dem Rad.

Die Leitungen waren im Rohr verlegt, wie bekommt man die wieder rein?

Idealerweise Kabel an das alte anlöten und vorsichtig durch den Rahmen ziehen. Wenn kein Kabel mehr im Rahmen ist, alle anderen Öffnungen zukleben und erstmal mit dem Staubsauger einen Wollfaden durchziehen.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

ruwido

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Dienstag, 9. Juni 2015, 07:48

Hallo,

meinst du mit Nordlicht wohl den Dynamo und nicht den Scheinwerfer?

also es handelt sich um diesen Stahl (lt. Aufkleber)
WNr. 1.4301 (X5CrNi18-10), AISI 304 (V2A)

Ist also lt. Wikipedia schon echter Nirosta

Übrigends: Nirosta steht schon drauf, vorne auf dem Oberrohr.
Klasse Rad, gute Basis für so einen Aufbau. Die Rohrsatzaufkleber sagen mir nix, ist aber mE kein Nirosta. Kein Hersteller würde sich dieses Verkaufsargument in Deutschland entgehen lassen.


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Dienstag, 9. Juni 2015, 08:43

meinst du mit Nordlicht wohl den Dynamo und nicht den Scheinwerfer?

Genau, Nordlicht Dynamo.

Ist also lt. Wikipedia schon echter Nirosta

Eben nicht. Nirosta ist der geschützte Markenname von Krupp, hat sich aber als Synonym für nichtrostenden Stahl eingebürgert (wie "Tempo" für Papiertaschentücher). WMF nennt diese Stahlsorte Cromargan, allgemeine Bezeichnung vor allem bei Küchenkram ist 18/10 nach dem Gehalt an Chrom und Nickel. Bei Schrauben A2, steht für V2A.

PS: "Übrigends: Nirosta steht schon drauf, vorne auf dem Oberrohr."
Merkwürdig, passt irgendwie nicht zu den englischen Bezeichnungen bei den Rohrsatzaufklebern. Mach mal'n Photo
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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Dienstag, 9. Juni 2015, 08:58

Falls Du Wert auf gutes Licht legst, da würde ich als Scheinwerfer den verchromten Nordlicht empfehlen und so einen "Retro" LED Scheinwerfer in verchromt, zB von Busch&Müller.

Hier muß ich mich korrigieren: den B&M Lumotec Classic gibt es wohl nur noch mit Schalter, überflüssig bei Seitenläufern. Ohne Schalter findet man solche Scheinwerfer in Fahrradläden für stino Kundschaft. Herstellernamen werden da oft unterschlagen, könnte u.a Büchel sein.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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9

Dienstag, 9. Juni 2015, 09:38

Irgendwie verstehe ich das Problem jetzt nicht:

Es steht auf dem Aufkleber (Werkstoffnummer) 1.4301 was lt. Wikipoedia dem entspricht:
(Und wie du schreibst ist 18/10 die allg. Bezeichnung
Werkstoffnummer 1.4301 – X5CrNi18-10[Bearbeiten]

Der häufigste Legierungstyp eines nichtrostenden Stahls, der uns im Alltag begegnet, ist die Legierung X5CrNi18-10 (Werkstoffnummer 1.4301, Aufschrift 18/10, auch bekannt als V2A). 33 % der Produktion von nichtrostenden Stählen entfallen auf diesen Legierungstyp, weitere 20 % auf den ähnlichen Stahl 1.4307 (X2CrNi18-9). Bei 1.4301 handelt es sich um einen relativ weichen, nickelhaltigen, nicht ferromagnetischen Austenit-Stahl für beispielsweise Töpfe, Essbesteck(ausgenommen Messerklinge), Spülbecken. Die Bezeichnung 18/10 bezieht sich auf den Anteil an Chrom/Nickel.
Der Werkstoff ist nicht beständig in Gegenwart chlorhaltiger Medien wie beispielsweise Salzwasser oder der chlorhaltigen Atmosphäre in Hallenbädern. Die Legierung ist extrem zäh und neigt bei Kaltverformung zu extremer Aushärtung, wodurch sie schlecht mechanisch (Bohren, Stanzen, Zerspanen, ...) bearbeitbar ist.
Der einzige Unterschied ist das bei meinem Rad draufsteht 18/9 statt 18/10
Fakt ist: Das Rad ist gut 20-23 Jahre alt und es rostet wirklich nicht, ist also keinenfalls verchromt o.ä. Und wie man auf den Bildern sehen kann, wurde es in letzter Zeit auch nicht mehr gewaschen ;)
Welche Englischen Bezeichnungen meinst du? Stainless Steel und Tube? Drunter steht DIN - was für Deutsche Industrie Norm steht. Warum der Rest in Englisch ist keine Ahnung!


Grüße ruwido

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Dienstag, 9. Juni 2015, 23:32

Also, das Rad wird schon aus rostfreiem Stahl sein. Der ist unmagnetisch, kannst Du mit einem Magneten prüfen.


Welche Englischen Bezeichnungen meinst du? Stainless Steel und Tube?

Genau


Drunter steht DIN - was für Deutsche Industrie Norm steht.

Das sieht das Deutsche Institut für Normung aber anders ;)


Warum der Rest in Englisch ist keine Ahnung!

Auch nicht, ich vermute Marketing


Irgendwie verstehe ich das Problem jetzt nicht:

Es steht auf dem Aufkleber (Werkstoffnummer) 1.4301 was lt. Wikipoedia dem entspricht:
(Und wie du schreibst ist 18/10 die allg. Bezeichnung
Werkstoffnummer 1.4301 – X5CrNi18-10

Das letzte ist die Bezeichnung nach DIN 17006, orientiert an der chemischen Zusammensetzung. Andere Bezeichnungen oreintierten sich an der Zugfestigkeit wie St 37-2. Oder sind - bis heute - Herstellerbezeichnungen wie Titanal, Carbolite oder Durifort. Allgemein sind heute diese Werkstoffnummern nach EN üblich, wusste gar nicht daß es die schon vor 30 Jahren gab.

Nicht direkt ein Problem, aber merkwürdig finde ich daß nicht der Herstellername auf den Rohrsatzaufklebern steht. Das macht werbewirksam sonst jeder halbwegs bekannte Rohrsatzhersteller wie Reynolds, Columbus, Vitus, Mannesmann, Ishiwata, Tange, True Temper. Und Krupp als Markeninhaber von Nirosta war damals noch viel stärker als heute mehr nur als ein Name. Krupp war DAS Symbol der deutschen Stahlindustrie und stand in diesem Bereich für "Deutsche Wertarbeit".
"Salmei, Dalmei, Adomei"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (9. Juni 2015, 23:35)


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