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Keller Kalli

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1

Sonntag, 20. November 2016, 12:26

Mein erstes Projekt - ein Randonneur

Mahlzeit allerseits,

Ich habe mich vor ein paar Monaten mit dem Thema Langstrecke und Randonneure angefixt und nun möchte ich mir natürlich so ein Rad aufbauen. Fahren möchte ich es sowohl auf Radtouren als auch im Alltag, es soll einen Stahlrahmen haben und dieser darf auch gerne älter sein.
Das Thema möchte ich nutzen, um mich bei der Komponentenwahl beraten zu lassen, als auch um soviele Tips & Tricks wie möglich abzugreifen und um Fragen zu stellen.

Und mit der Fragerei möchte ich auch gleich beginnen. Ich bin 175 cm groß und meine Schrittlänge ist 77 cm, ich würde also auf eine Rahmenhöhe von 51 kommen. Ist das richtig ?
Laut dieser seite hier http://www.rad-reise-service.de/sitzlaenge.html käme ich dann bei der Oberrohrlänge auf 580 mm und beim Vorbau auf 80 mm. Ist es ratsam, nach solchen Tabellen zu gehen, oder wie ermittel ich am besten, was für einen Rahmen ich brauche.

Achja, ich mag übrigens keine Rennlenker. Was gibt es da für Alternativen ?


Gruß Martin

Momomuck

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2

Montag, 21. November 2016, 17:33

Hallo Martin,

Zitat

Ich bin 175 cm groß und meine Schrittlänge ist 77 cm


das kann ich nicht glauben. Bei 175 cm solltest Du eine Schrittlänge von ca. 80-82 cm haben. Vielleicht nochmals messen.

Welch Rahmen Dir passt? Keine Ahnung, ist alles nur Theorie. Ich fahre bei 178cm und 85 cm Schrittlänge ein 54er Salsa Casseroll und demnächst ein 56er VSF T900. Wichtig ist, das Du mit der Überstandshöhe hinkommst und der Rahmen nicht zu lang ist.



Zitat

käme ich dann bei der Oberrohrlänge auf 580 mm und beim Vorbau auf 80 mm



Miss doch bei deinem jetzigen Rahmen erst einmal nach. Ein Randonneur (mit Rennlenker), denke ich sollte nicht zu lang sein.
580mm Oberrohrlänge + 80 mm Vorbau + 80 mm Dropbar = ca. 740 mm.


Meine Rahmen haben 54er und 58er Oberrohrlänge. Das 58er ist schon so ein wenig stark sportlich, mir Dropbar für mich nicht zu fahren.




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3

Montag, 21. November 2016, 18:18

Hallo Wolfgang,

Ich habe noch keinen Rahmen für den Randonneur. :(

Meine Schrittlänge habe ich nochmal gemessen und kam von 77 auf 81, was eine Rahmenhöhe von 54 ergibt. Danke dafür. Bei der Oberrohrlänge werde ich wohl auf 540 runter gehen, man ist ja nicht mehr der Sportlichste. ;)


Gruß Martin

FraWie

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4

Montag, 21. November 2016, 22:33

Achja, ich mag übrigens keine Rennlenker. Was gibt es da für Alternativen ?

Der Begriff Randonneur wird i.A. mit einem Rennlenker verbunden. Bei einem anderen Lenker dürften die 54 cm Oberrohrlänge zu kurz sein.

Salamander

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5

Montag, 21. November 2016, 23:23

Solche Gattungsbezeichnungen bei Fahrrädern sind außer "Rennrad" und "Hollandrad" Schall und Rauch. Ein Randonneur hat hier und heute als klassisches Reiserad einen Rennlenker. In Frankreich hießen diese Räder "Cyclotourisme", Randonneur waren da weniger rennspochtmäßige Räder mit anderen Lenkern, In Prospekten aus den 70ern so gesehen bei Peugeot, bei anderen Herstllern und zu anderen Zeiten mag das auch da anders aussehen.

Uch such mal nach Bildern...

Bis dahin soll der OP nochmal seine Schrittlänge messen. Am besten mit einem verwindugssteifen Kasten wie einer Zigarrenkiste, die flächig an einm Türrahmen anliegt. Mit Bleistift die untere Kante anzeichnen (und latürnich die Höhe dazu rechnen).
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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6

Dienstag, 22. November 2016, 07:12

Das habe ich schon, mit einer kalten Wasserwaage und Zollstock. :D 81 cm stimmt schon. Vielleicht freunde ich mich auch noch mit nem Rennlenker an, ich muß ja nicht bis ganz runter.

Gruß Martin

Salamander

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7

Dienstag, 22. November 2016, 07:16

...es soll einen Stahlrahmen haben und dieser darf auch gerne älter sein.
... Ich bin 175 cm groß und meine Schrittlänge ist 77 cm

Ist ja ulkig, wir haben fast die gleichen Körpermaße und auch ziemlich ähnliche Vorlieben. Deine Abneigung gegen Rennlenker kriegen wir hier im Forum auch noch therapiert :D

Ich habe bei 1m75 Körpergröße eine Schrittlänge von 78,5 cm, damit bräuchte ich nach Faustformel und diversen Rechnern eine Rahmenhöhe von 53 cm. Das ist definitiv zu klein. Am Rennrad fahre ich 56 cm Rahmenhöhe und 56 cm Oberrohrlänge (beides Mitte-Mitte gemessen), Vorbaulänge 10 cm. Im Verhältnis zur Körpergröße habe ich relativ kurze Beine, Rahmen und Empfehlunngen zur Rahmenhöhe sind aber auf durschschittliche Körperpoportionen ausgelegt. Dabei wäre die Oberrohrlänge viel wichtiger für die Sitzposition, mit der Sattelstütze lässt sich meist mehr ausgleichen als mit dem Vorbau. Eine Schrittlänge von 81 cm wäre bei Dir immre noch etwas kurz.

Zum Vergleich, am Reiserad mit Rennlenker habe ich auch 56 cm Oberrohrlänge mit einem 8 cm Vorbau, die Rahmenhöhe da ist effektiv 53 cm (leichte sloping Geometrie M-M 50 cm).

Achja, ich mag übrigens keine Rennlenker. Was gibt es da für Alternativen ?

Bei Langstrecke schreit das gradezu nach einem Trainingsbügel oder flachen französischem Bügel. Der bietet ähnlich wie ein Rennlenker verschiedene Griffpositionen auch zum Schnellfahren, aber außen gegriffen bessere Übersicht und die Hände an den Bremsen - gut für Stadtverkehr. Hier an einem Rad der Bremer Fahrrad Manufaktur:
»Salamander« hat folgendes Bild angehängt:
  • Das_Boo-AEHH-Das_Rad.jpg
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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Dienstag, 22. November 2016, 07:30

Diese Trainingsbügel waren von den 70ern bis Mitte der 90er weit verbreitet und wurden dann von Besenstielen und Brezellenkern verdrängt. Wenn der in Frage kommt, später dazu mehr. Nur eins noch: Weil die Lenkergriffe weit hinter der Lenkerklemmung liegen, braucht man hier ein längeres Oberrohr als bei einem Rennlenker. Das abgebildete Manufaktur-Rad hat RH 56 und ein 58 cm Oberrohr, dazu würde mir ein 12 cm Vorbau ideal passen. Montiert ist 14 cm, einen passenderen hatte ich grad nicht zur Hand. Zu kurze Vorbauten führen schnell zu einer verkorksten Sitzposition, und ich sitze eh lieber etwas gestreckter mit weniger Sattelüberhöhung.

Das Rad hatte ich eigentlich nur provisorisch aufgebaut und wollte dafür kein Lenkerband verschwenden, deshalb die Griffe. Um den Lenker trotzdem innen greifen zu können, hab ich da Kreppband gewickelt und schwarz gepönt. Aber das Teil fährt so geil, daß ich damit inzwischen 4200 km abgerissen hab.
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Dienstag, 22. November 2016, 10:27

Wenn man schnell unterwegs sein will, kommt man nicht umhin an der Aerodynamik zu feilen: Irgendwann ist das Sattel-hoch-Lenker-runter-Spiel ausgereizt. Ein Rennlenker kam für mich allerdings nie in Frage, da ich zuviel Stadtverkehr fahre und in der Oberlenkerposition keinen Zugriff auf Bremsen/Schaltung habe.

Eine gute Alternative zum Rennlenker sind m.E. Innerbarends wie

https://www.sq-lab.com/de/innerbarends-411.html

Macht für schmales Geld eine normale Lenkstange durch spürbar bessere Aerodynamik und Ergonomie langstreckentauglich. Über die Optik kann man sicherlich streiten - nicht aber über das Fahrgefühl: allererste Sahne!

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Dienstag, 22. November 2016, 12:45

Ein Rennlenker kam für mich allerdings nie in Frage, da ich zuviel Stadtverkehr fahre und in der Oberlenkerposition keinen Zugriff auf Bremsen/Schaltung habe.

Für's Protokoll: es gibt inzwischen aus dem Cyclocrosser Bereich (früher Querfeldein-Fahrer) taugliche Zusatzbremshebel für den Oberlenker. Die sind bedeutend besser als diese unsäglichen "Sicherheitsbremshebel" aus den 80ern (klapprig und ungünstige Hebelverhältnisse)

Wenn man schnell unterwegs sein will, kommt man nicht umhin an der Aerodynamik zu feilen....

Eine gute Alternative zum Rennlenker sind m.E. Innerbarends
Macht für schmales Geld eine normale Lenkstange durch spürbar bessere Aerodynamik und Ergonomie langstreckentauglich. Über die Optik kann man sicherlich streiten - nicht aber über das Fahrgefühl: allererste Sahne!

Falls Du mit "Lenkstange" einen geraden oder nur leicht angewinkelten MTB-Lenker meinst, der hat mt Ergonomie so viel zu tun wie eine Kiste Bier als Sitzgelegenheit. Da gehört ein gekröpfter Lenker dran, wo an den Lenkergriffen die Handgelenke weder von oben noch seitlich abgeknickt sind. Ansonsten: willkommen im Club der Wissenden :thumbup:

Sowas hab ich mal an einem stimmig und hochwerig aufgebauten Rad gesehen, und sofort fiel es mir wie Schuppen von den Haaren: diese Lösung hält, was Brezellenker versprochen haben.

Nachteil gegenüber Trainingsbügel: Es gibt nur ein Entweder-Oder, am Trainbingsbügel kann man übergangslos für jede beliebige Sitzposition greifen.
Vorteil gegenüber Trainingsbügel: das Lenkerende stößt bei engen Kurven weniger an Knie oder Oberrohr

Bei mir steht bald der Neubau eines Einkaufskreuzers an, die nutze ich auch mal als Hollandrad getarnten Rennradfahrerdemotivator :D Da werd' ich auf jeden Fall meine Onzas vom MTB so antesten.
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Dienstag, 22. November 2016, 13:34

Für's Protokoll: es gibt inzwischen aus dem Cyclocrosser Bereich (früher Querfeldein-Fahrer) taugliche Zusatzbremshebel für den Oberlenker. Die sind bedeutend besser als diese unsäglichen "Sicherheitsbremshebel" aus den 80ern (klapprig und ungünstige Hebelverhältnisse)

Das kann man sicherlich so machen. Fahrerisch den ganz großen Vorteil würde ich da für mich nicht drin sehen - bei gleichzeitig wesentlich größerem Umbauaufwand.

P.S.: Ich hatte in den 80ern mal einen Motobecane-Rennradverschnitt mit den komischen Hebeln: Wirksamkeit in Verbindung mit den damals üblichen Weinmann-Seitenzugbremsen und Hartplastik-Bremsbelägen auf verchromten Stahlfelgen war bestenfalls homöopathisch.

Falls Du mit "Lenkstange" einen geraden oder nur leicht angewinkelten MTB-Lenker meinst, der hat mt Ergonomie so viel zu tun wie eine Kiste Bier als Sitzgelegenheit. Da gehört ein gekröpfter Lenker dran, wo an den Lenkergriffen die Handgelenke weder von oben noch seitlich abgeknickt sind. Ansonsten: willkommen im Club der Wissenden :thumbup:

"Lenkstange" habe ich nur deshalb geschrieben, weil es mit den Innerbarends eigentlich komplett Bumms-Banane ist, was für eine Art von Lenker dran ist: man fährt sowieso 90% der Zeit auf den Barends. Ok, ich spreche hier für mich...
Sowas hab ich mal an einem stimmig und hochwerig aufgebauten Rad gesehen, und sofort fiel es mir wie Schuppen von den Haaren: diese Lösung hält, was Brezellenker versprochen haben.

100% Zustimmung! Ich würde die Teile nicht mehr missen wollen. Habe sie an zwei Rädern dran und überlege schon, ob ich sie auch an der Winterhure montiere...würde den Wert des Rades allerdings nahezu verdoppeln.

Zitat


als Hollandrad getarnten Rennradfahrerdemotivator
:thumbsup:

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Dienstag, 22. November 2016, 15:59

Bei der Überlegung meinen Trekker in einen Radoneur umzubauen bin ich auch die 411er gestolpert.

Aber knapp 40€ für ein paar Barends als schmales Geld zu bezeichnen ... bei mir hat das erst mal eine Kaufblockkade ausgelöst :D

Im Vergleich zum komplett Umbau auf Rennlenker, ist es wiederum schmales Geld ...

Und Squlab Griff + Innenbarends kosten ähnliich wie Ergongriffe mit integrierten Barends.

Draht_Esel

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Dienstag, 22. November 2016, 16:24

Ja, für sich gesehen nicht ganz günstig. Aber für den Effekt den man erzielt ist es schon schmales Geld. Und vor allem im Vergleich zu einem Lenkerumbau mit Armaturen.

Und die SQLabs lassen sich mit nahezu jedwedem Griff kombinieren. In meinem Fall zwei verschiedene Ergons.

Außerdem bekommt man ne Tüte Montagefett mitgeliefert :thumbup:

Und Barends lassen sich mit den Innerbarends nicht vergleichen: bei Barends wird der Windwiderstand m.E. sogar erhöht statt gesenkt. Dazu kommt noch, dass der schnelle Wechsel von Barend->Griff schwieriger ist als von Innerbarend->Griff.

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Keller Kalli

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Dienstag, 22. November 2016, 20:28

Ich hab letztens ne Dame auf ner zum Randonneur umgebauten Hercules Rennschnitte gesehen, und die hatte einen kurzen / schmalen Besenstiellenker. Das fand ich irgendwie ganz schick und bestärkte mich in meiner Suche nach ner Rennlenkeralternative. Das einzige Problem, das ich mit Rennlenkern habe, ist die untere Position, also dieses flach machen. Das kann ich irgendwie nicht. :S

Salamander

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Dienstag, 22. November 2016, 21:23

Ich hab letztens ne Dame auf ner zum Randonneur umgebauten Hercules Rennschnitte gesehen, und die hatte einen kurzen / schmalen Besenstiellenker.

Das war ne Hipstertusse auf dem Weg zur Eisdiele

Suche nach ner Rennlenkeralternative

und
Thema Langstrecke

schließen Besenstiele aus. Isso!

Die beiden in meinen Augen besten Alternativen sind genannt worden. Brezellenker sind keine Alternative, sondern eine ergonomische Mogelpackung. Manche fahren Zeitfahrlenker, denen kann ich nix abgewinnen. Mit Triathlonaufsätzen erst recht nicht, ist nur was für endlos lange Landstraßen.

Das einzige Problem, das ich mit Rennlenkern habe, ist die untere Position, also dieses flach machen. Das kann ich irgendwie nicht.

Mußt Du auch nicht. Grade Randonneure fahren meist enspannt auf die Bremsgriffe gestützt, oder die Oberlenkerposition zur Entlastung ds Rückens. Ohne Zusatzgriffe doof im Stadtverkehr. Unterlenkerposition nur bei starkem Gegenwind, oder wenn die es mal richtig eilig haben.
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Dienstag, 22. November 2016, 21:27

Merde, dann habt ihr mich wohl. 8) Also doch ein Rennlenker, beim Trainingsbügel bin ich mir nicht so ganz sicher.

rautaxe

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17

Dienstag, 22. November 2016, 21:54

Nö, die Innenbarends wurden als Alternative aufgeführt ;)

Zum "Besenstil" hat Salamanderes schön auf den Punkt gebracht :D


@Salamander @Draht_Esel: Das die Innenbarends einen aerodynamischer Haltung haben und ergonomisch gut sind, wollte ich mit
dem Vergleich nicht in Frage stellen. Ich meinte nur, dass sie nicht aufwendiger zu fertigen sind.


Zum Stahlrahmen:
IMHO eigentlich stilistisch die Wahl für ein Radonneur.

Vom Gewicht/Stabilität geben sich die Rahmen heute nicht mehr so viel, dafür sind
sie aber auch nicht mehr so einfach zu Schweißen (ich glaube, dass ist das #1 Argument für einen Stahlrahmen ;) )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rautaxe« (22. November 2016, 22:21)


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Dienstag, 22. November 2016, 22:04

Merde, dann habt ihr mich wohl. 8) Also doch ein Rennlenker, beim Trainingsbügel bin ich mir nicht so ganz sicher.

Warum nicht? Nicht daß ich Dir einen Rennlenker ausreden wollte, aber Traiinsbügel sind die genialste Lenkerform überhaupt weil am universellsten nutzbar.

Nur heutzutage nicht mehr so einfach umsetzbar wie vor 20 Jahren.
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Dienstag, 22. November 2016, 22:10

Und Barends lassen sich mit den Innerbarends nicht vergleichen: bei Barends wird der Windwiderstand m.E. sogar erhöht statt gesenkt.

Das war ja bei Barends originär auch gar ncht das Ziel. Die wurden an MTBs montiert, um beim Bergauffahren den Schwerpunkt nach vorne zu bringen. Und außen mußten die sein, um das Rad besser unter Kontrolle zu haben.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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Mittwoch, 23. November 2016, 09:15

Hallo,

da möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben. Für ein Langstreckenrad gibt es aus meiner Erfahrung nur zwei mögliche Lenkerformen. Ich bevorzuge den Rennlenker den ich an meinen Rädern in verschiedenen Versionen verbaut habe. Der Rennlenker bietet mir 5 Griffpositionen. Drei Positionen am Oberlenker und zwei am Unterlenker. Der Unterlenker hat einfach den Vorteil der besseren Aerodynamik wenn es mal schneller gehen soll und bei Gegenwind. Das spart Kraft, bzw. ermöglicht etwas höhere Geschwindigkeit. Diese Option nutze ich aber auch nicht immer. Meistens greife ich oben an den Bremsgriffen, an den Ecken des Lenkers und innen am geraden Stück. Gerade bei langen Strecken ist ein Wechsel der Griffposition hilfreich. Das verhindert eine einseitige Belastung der Handgelenke.

Wenn man keine Unterlenkerposition mag ist der Trainingsbügel eine gute Alternative. Er bietet 3 bis 4 Griffpositionen, hat aber natürlich nicht ganz so eine gute Aerodynamik.

200 km mit einem geraden Lenker (Besenstil) machen meine Handgelenke nicht mehr mit. Hab bei meinem MTB schon nach 100 km Probleme. Wird deshalb auch demnächst mit anderem Vorbau und Rennlenker umgebaut.

Würde auf jeden Fall mit Lenkerband wickeln. Bei meinen Langstreckenrädern wickle ich doppelt. Zunächst eine Lage einfaches Baumwollband und darüber das eigentliche Lenkerband. Am besten dämpft natürlich Korkband. Gibt es in allen Farben und ist dicker wie das normale Kunststoffband. Aber ist natürlich auch eine Frage der Optik. Ich bevorzuge daher das Kunststoffband, auch wenn es nicht so gut dämpft. Aber es sieht einfach klassischer aus.

Die Rahmen sind bei mir meistens aus Stahl, da ich Klassiker bevorzuge. Aber man könnte auch einen guten Alurahmen nehmen. Mein neues Marathonrad welches ich gerade aufbaue hat einen Alurahmen.

Wichtig ist beim Langstreckenrad auch der Sattel. Das ist eine Wissenschaft für sich. Der Sattel muss von der Breite her passen. Ich bevorzuge eher straff gepolsterte Sättel. Bei zu weichen Polstern sitzt man schnell auf dem Unterbau des Sattels. Hat etliche Versuche gebraucht den richtigen Sattel zu finden.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

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