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AGHH

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1

Sonntag, 25. Februar 2018, 23:11

Radreise

Ich habe vor diesen Sommer, nach meinen Abitur, eine größere Rad Reise zu beginnen, nur bräuchte ich dafür noch ein geeignetes Rad. Fahre momentan einen leichten cyclocrosser.

Das Rad sollte wartungsarm, stabil (Recht viel Gepäck, ich bin leicht), für die lang Strecke geeignet und dabei möglichst schneller bis sportlich zu fahren sein.

Vorgestellt habe ich mir etwas in Richtung nabenschaltung mit Riemen Antrieb, Rennrad Lenker (mit bar end shiftern) und Hydraulik bremsen. Natürlich einen bequemen aber hatten Sattel, lowrider, eventuell nabendynamo für Licht und Strom.

Was würdet ihr mir empfehlen, neu und gebraucht geht beides. Auch in Teilen selber bauen, bauen lassen würde ich. Auf welche Wünsche sollte ich verzichten (ökonomisch oder technisch).




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macbookmatthes

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2

Montag, 26. Februar 2018, 13:32

Vorgestellt habe ich mir etwas in Richtung nabenschaltung mit Riemen Antrieb, Rennrad Lenker (mit bar end shiftern) und Hydraulik bremsen. Natürlich einen bequemen aber hatten Sattel, lowrider, eventuell nabendynamo für Licht und Strom.

Was würdet ihr mir empfehlen, neu und gebraucht geht beides. Auch in Teilen selber bauen, bauen lassen würde ich. Auf welche Wünsche sollte ich verzichten (ökonomisch oder technisch).
Getriebe mit Rennlenker bedeutet zunächst auch Bremshebel für Rennlenker. Wenn ich diese schon einmal kaufen muss, würde ich keine "Krücken" wie an den Vorbau montierten Schaltdrehgriff , Barend-Shifter, oder ähnlichen Unsinn in Kauf nehmen wollen. Deine Beschreibung zielt in Richtung Randonneur mit Rohloff und Robox. Dazu STI-Hebel mit hydraulischer Scheibe, ob Shimano oder SRAM oder Campagnolo ist Geschmackssache, bzw. Frage der Handgröße.

Problem: Das gibt es nicht überall an jeder Ecke und in "billich" schon gar nicht. Bei einem Neukauf musst du schon locker mit 3-4 k Euro rechnen. Gebraucht ist das reine Glückssache.

Poison bietet relativ günstige Rahmen, ebenso Pelago, Intec und Soma. Teurer und komplett gäbe es das von Patria, Norwid, MiTech, Wiesmann & Co.

Wenn dir das zu teuer ist, nimm eine klass. Kettenschaltung. Eine SRAM Rival bergtauglich zu machen ist kein extremes Kunststück. Selber bauen macht es kaum billiger und wenn man wenig Bauerfahrung hat, wird es sowieso teurer.
Ich fahre nur bei schönem Wetter...in Europa also gar nicht :pardon:

AGHH

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3

Montag, 26. Februar 2018, 14:21

Vielen Dank
Mein Budget wird, nur fürs Rad, bei ca. 1,2k liegen. Bei 1,6 für Rad und Ausrüstung.

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4

Montag, 26. Februar 2018, 14:31

Zwei Überlegungen - auch weil mir die ganze Wunschliste nicht mit dem Budget in Einklang zu bringen scheint, außer mit einem gebrauchten Glücks-Schnapper:

1.) Was kann dein vorhandener Cyclocross-Rahmen denn so? Flotte Räder für die längere Strecke werden ja auch ganz gern auf so einer Basis gebaut... hat der Rahmen Montagemöglichkeiten für Träger vorn und hinten? Dann kann sich die Investition ja evtl. auf Träger, Sattel, stabile Laufräder, Lichtanlage und ggf. Schutzbleche beschränken - und das vorhandene Rad steht während der Reise nicht rum. Gut, du hast mit der Kettenschaltung mehr Wartung unterwegs als mit einer Rohloff (die eh zu teuer wäre)… aber das Zeug für die tägliche Pflege ist leicht, und Ersatzketten/-ritzel müsste man nur je nach Strecke und "Ära" des Antriebs (bei uns ist 11-fach womöglich einfacher zu organisieren als 8-fach, anderswo umgekehrt) mitführen. Wohin soll es denn gehen?

2.) Riemenantrieb: Hm. Geringere Ausfallwahrscheinlichkeit als Kette. Aber größere Katastrophe, wenn doch was damit ist. Also gleich mit Ersatzriemen los. Aber aufpassen, dass der nicht seitlich geknickt wird... Ich habe keine Erfahrung damit, würde mir das aber gut überlegen bzw. nach Erfahrungen von Leuten suchen, die mit Riemen weit weg waren. Wobei… wer nicht zurück kam, kann ja nicht berichten 8| :P

macbookmatthes

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5

Montag, 26. Februar 2018, 15:15

Vielen Dank
Mein Budget wird, nur fürs Rad, bei ca. 1,2k liegen. Bei 1,6 für Rad und Ausrüstung.

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Dann bleiben 2 Möglichkeiten:

1. siehe Goradzilla

2. sich einen Randonneur auf Basis einen preiswerten Rahmens (Poison, Intec, Pelago) aufbauen und mit einer "schnöden" Kettenschaltung austatten. Dabei muss man einzig darauf achten, dass die Gabel Ösen hat für den Lowrider um vorne Gepäck unterzukriegen. Auf Basis einer 105/Rival könnte das so gerade eben hinkommen.

3. Es gibt noch Räder wie das Bulls Daily Grinder oder den TX-Randonneur von der Fahrradmanufaktur. Etwas teurer aber zumindest einen Blick wert ist auch der Böttcher Randonneur.
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AGHH

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Montag, 26. Februar 2018, 16:05

Das cyclocrosser ist theoretisch geeignet, bloß leider sind die mechanischen scheibenbremsen Recht empfindlich, bremsen nur gut wenn perfekt eingestellt.

Vermutlich die einfachste Lösung, da sowieso bald Kette, Kassette und Ritzel getauscht werden sollten, gleich Stabiliteet laufräder + lowrider vorne (hinten hab ich schon einen Gepäckträger mit lowrider Funktion)

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Montag, 26. Februar 2018, 18:06

Für ne längere Radreise fände ich mechanische Felgenbremsen besser, da robuster und unproblematischer.
Die Glorreichen schieben ...

8

Montag, 26. Februar 2018, 19:51

Och, Glaubensfrage ;) Immerhin muss er sich mit den Scheibenbremsen weniger Sorgen um die Felgen machen. Auch eine Ersatzscheibe wäre deutlich leichter zu transportieren als eine Ersatzfelge... Wie divenhaft sind die mechanischen Discs denn, und welche sind das? Mit nachstellen alle paar hundert km sollte das doch machbar sein, oder? Auf Felgenbremsen zu wechseln gibt der Rahmen wahrscheinlich nicht her?

Wo wir oben schon bei fertigen Rädern der Kategorie "erschwinglich" waren: Wenn man mit Lenkerendschaltern leben kann, gibt es noch das Fuji Touring mit Scheiben- oder Felgenbremsen oder das Trek 520 Disc. Fehlen jeweils noch Bleche und Lowrider.

Wenn's das existierende Rad wird und eh bald am Antrieb (Kassette und Ritzel? Kettenblätter und Ritzel? Kurbel und Ritzel?) gearbeitet wird: An kurze Übersetzungen, eventuell bis hin zur Untersetzung, denken. Mit Gepäck ist es ein anderes Fahren…

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Montag, 26. Februar 2018, 21:37

Lenkradendschaltung wäre kein Problem, vermutlich, denn könnte man aber eigentlich auch gleich hydraulische bremsen verbauen (die sind ja nur so teuer als brems Schalthebel Kombi). Mit der Untersetzung ist ein guter Tipp, hätte ich nicht dran gedacht. Die bremsen sind schon recht große Diven. Entweder sie bremsen kaum, sehr schwach, Schleifen stark, oder wie jetzt gerade hinten haben erst keine Wirkung und denn blockiert sofort das Rad Bei mehr Kraft. Habe sie schon öfters selbst eigen stellt sowie bei 2 verschrieben Werkstätten, beide meinten, dass es an der Bremse an sich liegt. Nervt halt ziemlich wenn man sich nicht auf die Bremsen verlassen kann.

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10

Montag, 26. Februar 2018, 22:00

Nervt halt ziemlich wenn man sich nicht auf die Bremsen verlassen kann.
Du hast aber immer noch nicht gesagt, von welchen Bremsen wir da reden. Ich fahre seit 2014 eine BB7 Road_SL mit SRAM Red STIs und G2C Scheiben und muss sagen: Da fehlt nix. Ich weiß zwar, was eine hydraulische Bremse noch besser kann, aber es fehlt weder mit noch ohne Gepäck. Druckfeste Zughüllen sind halt Pflicht aufgrund der Leitungslängen.
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Montag, 26. Februar 2018, 23:34

Momentan sind Tektro Lyra verbaut. Eine Idee wäre auch auf hydraulische zu upgraden, in Richtung RS505. Eventuell auch gleich von 3x11 auf 2x11 wechseln da es da mehr Auswahl an brems Schalthebeln gibt

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Sudi

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Dienstag, 27. Februar 2018, 00:06

Definiere "längere Radreise"

...und wohin
Gruß aus Bremen

Sudi

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Dienstag, 27. Februar 2018, 00:09

Mehrere Monate (zwischen 2,5 min bis 9,eventuell nach kurzer Pause auch noch länger) , aber es wird sich auf Europa und die angrenzende Gebiete beschränken (sollte also was Werkstatt und Ersatzteile angeht kein allzu großes Problem sein).Distanz technisch denke ich werden es min 5t km, aber ehr über 10t km

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Sudi

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Dienstag, 27. Februar 2018, 00:24

Auch wenn man in Europa unterwegs ist, sollte das Rad so aufgebaut sein, dass man überall Ersatzteile bekommt. Also wenig "Schnickschnack"; von wegen 2x11 oder 3x11, da wäre eher 3x9 angesagt. Sportlich fahren würde ich in zügig fahren "umtaufen". Denn sportlich kann man nur bedingt fahren, kommt auf die Straßen- Wegevehältnisse an. Fahre auch gern sportlich, beim Limesradweg in "D" wäre damit aber Schluss (OK, 18% Steigungen auf Schotter sind auch sportlich).

Man sollte das meiste selber reparieren können, dazu gehört auch mal eine Speiche wechseln zu können (und diese auch dabei zu haben . Das gilt auch für hinten auf der Antriebsseite. Das ist mir auf unserer erst Radtour passiert und war nach 20 Minuten behoben und hat die folgenden 1000 km gehalten.

Das eigene Gewicht ist zwar wichtig, würde ich aber nicht überbewerten. Mit Gepäck und ggf. Zelt, 3 Liter Wasser usw, kommt schon einiges zusammen. Da geht Stabil vor "Style".

Ein gutes Treckingrad sollte sich für die Preisvorstellung beschaffen lassen.

LG Sudi
Gruß aus Bremen

Sudi

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Dienstag, 27. Februar 2018, 00:27

Also ehr kaufen als umbauen? Wäre mir auch lieber

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16

Dienstag, 27. Februar 2018, 21:44

Na überleg dir, was du möchtest: Wenn du zurück kommst, willst du dann ein sportliches Rad und ein eher reisetaugliches? Ein Ersatzrad kann im Alltag schon praktisch sein, z.B. auch im Winter eines mit Spikes und eins ohne auszurüsten kann sinnvoll sein. Das kann für einen Neukauf sprechen. Aber hast du da grundsätzlich überhaupt Platz für? Was kommt nach der Tour - Studentenbude? Oder soll das Neurad das alte ersetzen?

Wie ist denn dein aktuelles Rad ausgestattet, was ist das für eins? Schaltung, Befestigungs- und Bremsoptionen am Rahmen usw.?

Klar kriegst du für 1200 ein Komplettrad. Oder du rüstest für weniger Geld das bestehende Rad gezielt um - für wie viel, das kommt auf die Grundlage an: Passt dir das Rad auch für lange Strecken? Stabil genug? Befestigungsmöglichkeiten? Welche Schaltung ist dran? Usw.... Bei der Umrüstungsaktion wirst du genau die Teile nehmen können, die du für richtig hältst, und wahrscheinlich höher ins Regal greifen können als der Komplettradhersteller. Plus: Wenn du selbst schraubst, lernst du direkt, wie du unterwegs was reparieren kannst (ok, kannst dir natürlich auch ein neues Rad selbst aufbauen).

Salamander

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Dienstag, 27. Februar 2018, 22:01

Ein gutes Treckingrad sollte sich für die Preisvorstellung beschaffen lassen.

Was hat Dir der Junge getan, daß Du dem ein Trekkingrad empfiehlst? :P


@AGHH, also ist der Cyclocrosser im Prinzip Reiserad-fähig: Platz für Schutzbleche, ausreichend langer Hinterbau für Packtaschen (sonst müssen die weit nach hinten und das Rad wird vorne flatterig) - warum dann nicht die zickenden Scheibenbremsen durch bessere ersetzen? Falls Du doch umbauen willst.... Cantis/V-brakes kämen auch in Frage (aufpassen, die Übersetzung im Bremshebel muss passsen). Bei Felgen für SB müssen dann auch neue Laufräder her.

Lenkerendhebel finde ich am Reiserad allerhöchstens suboptimal. Einerseits wegen der exponierten Lage, andererseits muß man umgreifen wenn man mit der vollbeladenen Fuhre bergauf im Wiegetritt schalten will. Schremshebel halte ich da für erste Wahl.
"Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich habe es aber auch nicht eilig." Stephen Hawking

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (27. Februar 2018, 22:12)


Sudi

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Dienstag, 27. Februar 2018, 22:50

Für längere Touren würde ich ein Trekkingrad wählen, so gerne ich Rennrad, MTB und demnächst Randonneur fahre. Letzeres wäre noch am besten für Touren geeignet, die Basis bei meinem ist ein Crosser (z.B. bei Rose unter Trekking/Reise). Mit dem Randonneur würde ich wohl nur kurze Touren von ein bis zwei Wochen fahren wollen.

Ein Trekkingrad halte ich auf Dauer für das bequemere und auch oft das belastbarere Rad. Und ein Triaufsatz lässt sich da auch montieren um es "sportlich" zu machen. Aber mir geht es bei Reisen nicht um die Geschwindigkeit sondern um das Erlebnis und das kann langsamer intensiver sein.

Gruß Sudi
Gruß aus Bremen

Sudi

19

Mittwoch, 28. Februar 2018, 00:26

Lenkerendhebel finde ich am Reiserad allerhöchstens suboptimal. Einerseits wegen der exponierten Lage, andererseits muß man umgreifen wenn man mit der vollbeladenen Fuhre bergauf im Wiegetritt schalten will. Schremshebel halte ich da für erste Wahl.
Du willst bergauf im Wiegetritt nicht schalten. Du willst anhalten, hochschieben und dir schwören, beim nächsten Mal rechtzeitig geschaltet zu haben ;)

Ich mag Schremshebel ja auch lieber, aber weniger exponiert sind die auch nicht. Wollte man danach gehen, wären gleich Rahmenschalter angesagt. Irgendwas ist ja immer :pardon:

Salamander

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20

Mittwoch, 28. Februar 2018, 00:59

Für längere Touren würde ich ein Trekkingrad wählen, so gerne ich Rennrad, MTB und demnächst Randonneur fahre. Letzeres wäre noch am besten für Touren geeignet

Was nicht wundert, denn ein Randonneur ist ein Reiserad. Der Begriff kommt vom französischen "randonner" = wandern.

... und demnächst Randonneur fahre. Letzeres wäre noch am besten für Touren geeignet, die Basis bei meinem ist ein Crosser

Ehm, kann es sein, daß hier die Bezeichnungen munter durcheinander purzeln? Das ist eine Seuche bei Fahrradgattungen :cursing:

Das eingangs erwähnte Cyclocrossrad hieß früher Querfeldeinrad und ist ein Rad mit Rennlenker und 27/28 Zoll Laufrädern für Geländeeinsatz. Manchmal werden die auch Crosser genannt, meist sind Crosser aber MTBs mit nicht ganz so breiten 28 Zoll Reifen und Besenstiellenker. Im Prinzip sind Crosser also nackte Trekkingräder. Auch mit Gepäckträger, Schutzblech und Licht wird daraus aber nur ein zweitklassiges Reiserad, selbst wenn man den Besenstiel durch einen ergonomisch gekröpften Lenker ersetzt. Nur ein Rennlenker bietet auf langen Strecken mehrere Sitzpositionen, was an klassischen Reiserädern den Rennlenker bedingt. Der Rennlenker ist da nicht für höhere Geschwindigkeiten dran, spielt seine Vorteile aber bei Gegenwind aus.

Eine Geschichte für sich wären noch Trekkingräder mit Triathlon- oder Zeitfahraufatz. Oder, was ich vorziehen würde, Lenkerhörnchen innen neben den Griffen montiert. Beides ist aber nur zweite Wahl gegenüber der besseren Alternative zum Rennlenker, dem flachen Trainingsbügel.
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