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Mittwoch, 1. Juli 2020, 10:54

Bike upgraden für Trails

Hallo Fahrradfreunde,
ich bin ganz neu hier, weil ich etwas Hilfe von den Experten bei meinem geplanten Projekt bräuchte. Es geht dabei um mein 26" Ghost EBS One, das jetzt zwar schon ein paar Jahre alt ist, aber von mir immer gut gepflegt und viel gefahren wurde. Da ich aber hauptsächlich auf der Straße und Waldwegen unterwegs war, haben die Komponenten ausgereicht. Jetzt würde ich mich gerne mal an Trails versuchen. Ich habe keine Wettkampfambitionen, sondern möchte nur hobbymäßig ein paar einfache Trails fahren. Da ich kein Fan davon bin gutes Material zu verschrotten oder über eBay zu verschleudern, möchte ich gerne mein Ghost hierfür etwas aufrüsten. Die Geometrie ist zwar nicht mehr "zeitgemäß", aber das dürfte doch kein Problem sein.
Schraubererfahrung habe ich bisher bei Autos und Motorrädern, aber noch nicht bei Fahrrädern. Da beschränkt sich die Erfahrung auf die üblichen Wartungsarbeiten. Mit diesem Projekt möchte ich natürlich auch in diese Richtung dazulernen.

Jetzt mal zum Ist-Zustand:
  • GHOST EBS One (Rahmengröße kann ich nicht erkennen)
  • Shimano Deore Mega 9 Schaltwerk
  • Shimano Deore LX Umwerfer
  • Shimano Deore Kurbeln
  • Shimano Deore Schaltung 3 x 9
  • Shimano Deore Felgenbremsen
  • Avid 2-Finger Bremsgriffe
  • RST Capa ML Gabel
  • 26" Ghost 300 EL? Laufräder (V-Type Semi Aero Profile)
  • Shimano Deore HB-M530 Nabe vorne
  • Shimano Deore FH-M530 Nabe hinten
  • GTD Vorbau 6061 / T6 Alloy 13 cm

Was ich vorhabe:
  • Shimano Deore XT Scheibenbremsen verbauen
  • 26" DT Swiss Laufräder (27,5" ist ja nicht möglich) und Shimano Deore XT HB-M8000 Naben mit Scheibenbremsenaufnahmen
  • Shimano Bremsscheiben 160 oder 180
  • die Gabel gegen eine RockShox Recon Silber TK austauschen
  • Mindestens die Kettenblätter müssten getauscht werden. Sollte ich da bei Shimano Deore bleiben oder lieber zu SRAM wechseln?

Was sagen die Experten zu diesem Vorhaben? Gerne kann ich auch noch weitere Details und Bilder vom Rad hier reinstellen, falls ihr noch etwas braucht.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Bike4Life« (1. Juli 2020, 17:35)


sakura

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Donnerstag, 2. Juli 2020, 06:08

Moin Bike4Life,
moin zusammen,

nicht mehr zeitgemäß bedeutet nur, daß man ein Bike hat das nicht dem neusten Trend gefolgt ist. Finde ich gut.

Ohne jetzt den genauen Zustand oder die Abmessungen des Istzustandes zu kennen, Du hast bis jetzt Felgenbremsen verbaut, ob man da einfach auf Scheibenbremsen umrüsten kann wäre eine Frage? Da Du vorne ja eine andere Federgabel verbauen wirst, werden an der Neuen schon die entsprechenden Aufnahmen dran sein. Hinten wird das der Rahmen wohl kaum hergeben.

Beim Thema Federgabel müßte man schauen, ob die Neue in den alten Rahmen passt. So wie ich das auf dem Schirm habe, sind neue Federgabeln für taperd Steuerkopfaufnahmen gefertigt. Ob es noch normale gibt, müsste man erforschen?

Vielleicht könnte man aber auch "einfach" die "alte" Fdergabek nur mal einer Wartung unterziehen bzw. sie dafür einschicken. Denn merke, alte Technik funktioniert auch gut bis sehr gut, wenn sie in Schuss ist.

Sram und Shimano kann man nicht einfach so mischen. Ich würde da bei einem Label bleiben, spart unnötigen Ärger.

Ansonsten halte ich die verbauten Komponenten schon für gut. Ich weiß aber auch, daß es ein "altes" Bike ist, da sind die Ansprüche einfach ganz anders.

Bilder würden mich schon interessieren.

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Donnerstag, 2. Juli 2020, 12:05

Hallo sakura,

danke schonmal für deine erste Einschätzung. Es war auch von mir nicht negativ gemeint, dass das Bike nicht mehr zeitgemäß ist. Die Räder sind halt etwas klein und durch die "altmodische" Geometrie des Rahmens, wirkt dieser optisch auch etwas klein. Auch solche Spielereien wie ein Dropperpost für den Sattel sind nicht möglich.

Standardmäßig ist das Rad mit Felgenbremsen ausgerüstet, aber sowohl die aktuelle Gabel, als auch der Rahmen haben IS Aufnahmen für Scheibenbremsen. Das habe ich soweit schon abgeklärt.Mit der Steuerkopfaufnahme ist das so eine Sache. Ich werde später mal ein paar Bilder einstellen. Vielleicht kann man da erkennen, um welche es sich handelt.

Die alte Federgabel werde ich auch mal warten lassen und sie vielleicht für mein Tourenrad wiederverwenden. Für Trails dürfte die Gabel aber nicht ausreichen.Heute Abend stelle ich mal ein paar Bilder ein, auf denen man dann alles erkennen und sich eine bessere Vorstellung von dem Rad machen kann. Wenn ich noch etwas vermessen soll, müsst ihr mir nur sagen was. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bike4Life« (2. Juli 2020, 12:08)


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Donnerstag, 2. Juli 2020, 20:47

So, wie versprochen hier mal die Bilder von meinem Ghost:


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Freitag, 3. Juli 2020, 06:00

Moin Bike4Life,
moin zusammen,

ja zumindest von den Scheibenbremsssockeln schaut das schon machbar aus. Insgesamt finde ich das ja gut, ein altes Bike flott zu machen, aber so eine Nummer kostet auch immer ne´Markfuffzig. Gerade eine Federgabel soll ja nicht der günstigste Posten sein. Stellt sich also nur noch die Frage, ob sich das lohnt?

Ich denke aber, die Frage hast Du für dich schon geklärt.

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Freitag, 3. Juli 2020, 08:21

Moin sakura,

also finanziell gesehen komme ich, zumindest mit den ausgesuchten Teilen, günstiger als mit einem neuen Bike. Da müsste ich schon so 2.500 aufwärts in die Hand nehmen, von dem was ich so gesehen habe. Außerdem möchte ich ja, wie gesagt, so ein gutes Bike nicht einfach über eBay verschleudern, oder gar verschrotten. Dafür ist es definitiv zu schade. Lieber möchte ich noch aus dem etwas "neues" machen.

Für mich stellt sich eher die Frage, ob es sinnvoll ist. Es sind immerhin "nur" 26" Räder und ich kann nicht einmal wenigsten 27,5" montieren. Ob das halt bei Trails ausreicht, auch wenn es nur so zum Spaß ist? Ich bin auch 1,83 groß und habe eine Innenbeinlänge von ca. 82 cm. Ist da der Rahmen groß genug?

Auch frage ich mich gerade bei der Federgabel, ob die RockShox Recon Silver TK die richtige Wahl ist. Zur Zeit ist sie im Angebot für rund 180 €. Alternativ ist auch die RST First Air von 2017 im Moment reduziert von 299 auf 199 €. Oder sollte ich lieber noch höher ins Regal greifen zu einer Monitou Markhor oder einer RockShox 30 Gold RL bzw. eine Jude Gold RL greifen? Wobei letztere "nur" ein 30er Standrohr aus Alu haben.

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Samstag, 4. Juli 2020, 07:31

Moin sakura,

also finanziell gesehen komme ich, zumindest mit den ausgesuchten Teilen, günstiger als mit einem neuen Bike. Da müsste ich schon so 2.500 aufwärts in die Hand nehmen, von dem was ich so gesehen habe. Außerdem möchte ich ja, wie gesagt, so ein gutes Bike nicht einfach über eBay verschleudern, oder gar verschrotten. Dafür ist es definitiv zu schade. Lieber möchte ich noch aus dem etwas "neues" machen.

Für mich stellt sich eher die Frage, ob es sinnvoll ist. Es sind immerhin "nur" 26" Räder und ich kann nicht einmal wenigsten 27,5" montieren. Ob das halt bei Trails ausreicht, auch wenn es nur so zum Spaß ist? Ich bin auch 1,83 groß und habe eine Innenbeinlänge von ca. 82 cm. Ist da der Rahmen groß genug?

Auch frage ich mich gerade bei der Federgabel, ob die RockShox Recon Silver TK die richtige Wahl ist. Zur Zeit ist sie im Angebot für rund 180 €. Alternativ ist auch die RST First Air von 2017 im Moment reduziert von 299 auf 199 €. Oder sollte ich lieber noch höher ins Regal greifen zu einer Monitou Markhor oder einer RockShox 30 Gold RL bzw. eine Jude Gold RL greifen? Wobei letztere "nur" ein 30er Standrohr aus Alu haben.
Moin,

wenn das finanziell für Dich in Ordnung ist, dann ist das auch sinnvoll. Zumal ein potentieller Neubesitzer das wohl auch nur als Bahnhofschlampe nutzten würde. Und dafür ist es definitiv zu schade.

Haha, die Laufradgrößendiskussion. Die haben wir schon damals in einem kleinen aber feinen MTB Forum geführt. Was war das doch für in Typ. Von heute auf morgen waren 26" quasi Kernschrott und die Fehlentwicklung des Jahrtausends, wer kein 29" gefahren hat, war sowas von oldschool. Schwachsinn!

Der Trend der 29" hat gerade mal drei oder waren es doch vier Jahre gedauert, da kam die neue Sau in Form von 27,5". Diesmal war die Gemeinde schon kritischer.

Aktuell kan man sagen, jede Laufradgröße hat seine Berechtigung und inzwischen sind auch die Rahmengeometrie schlüssig zur Laufradgröße. Dennoch, 26" ist mit Sicherheit noch gut brauchbar. Ganz einfache Frage dazu: warum hatte denn damals der harte Kern von den 28" Klunker Bikes, den ersten MTB´s überhaupt auf eine kleine stabilere Laufradgröße umgesattelt? Die haben sich schon was dabei gedacht.
Ich kenne einen Kollegen der hat sich bevor der Run auf die 29" losging, absichtlich noch 26" Enduro mit 160mm Federweg als Zweit-MTB zum 130mm Fully, natürlich auch in 26" geholt. Und auch der wird sich dabei was gedacht haben.

Lass Dich also nicht in den vermeintlich unvermeintlichen Bann der Diskussionen führen, zumal Du hast nur ein 26" mit sinnigem Grund zur Hand. Wenn Du die Diskussion führt, holst du eh für teuer Geld ein neues und das gute alte landet ich in der Bucht.

Also wenn ich mir so diese Klunker Bikes anschauen, dann bekomm ich da voll Bock drauf. 28" Laufräder und an Reifen geht da gut was rein, keine Federgabeln aber trotzdem much-fun. Oder wie war das noch, ein ATB? Ich schweife aus... :rolleyes:


Also pack das Projekt an und lass mal was hören und sehen. ;)

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Montag, 6. Juli 2020, 21:00

Größere Laufräder haben halt den Vorteil, dass sie besser über Hindernisse auf dem Boden rollen. Ich kenne das z.B. auch vom Motorrad, wo die Straßenversion dann ein 17" VR hat, während die Offroad Variante dann ein 19" oder sogar 21" VR bekommt (die Felgen an sich sind noch anders, aber das ist eine andere Geschichte).

Lustig aber, dass du das gerade erwähnst. Ich habe das Wochenende auch überlegt, ob nicht vielleicht genug Platz im Rahmen ist, um statt 26" auf 27,5" umzusteigen und vorne dann auch eine entsprechende 27,5" Gabel zu verbauen. Die 26" werden ja schon seit Jahren ausgestorben, weshalb die Auswahl an Laufrädern und Reifen nicht sonderlich groß ist. Allerdings habe ich jetzt gesehen, dass ich dabei wieder das Problem mit den Achsen bekomme. Die sind fast alle mit den modernen Steckachsen ausgerüstet. Nur das Mavic Crossmax kann mit den beiliegenden Adaptern auf die "alten" Schnellspanner umgerüstet werden. Die eigentlich von mir bevorzugten DT Swiss gibt es in der Größe nur mit Steckachsen.

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Montag, 13. Juli 2020, 11:31

Also ich habe jetzt nicht genau nachgemessen, aber optisch würden in den Rahmen wohl die 27,5" Laufräder reinpassen oder?



(Sorry, ist ein bisschen eingesaut nach der Tour gestern.)

Chasse Patate

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Unterwegs von: 34.8202°N 82.2720°W (zwecks Verpflegung)

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Montag, 13. Juli 2020, 19:58

die zusätzliche Höhe von 1,5 - 2 cm scheint zu passen ... kannst du ganz genau ausrechnen siehe z.B. ritzelrechner.de
schiebe das jetzige Rad doch mal um diese 2 cm rein, wahrscheinlich wird der Reifen dann rechts und links an den Rahmen kommen
und mit Fahrten im Matsch wird es dann wohl auch nichts mehr
also: schmale Reifen auf 27,5" Felgen aufziehen
willst du das?




:airborne:
man fährt oder schiebt

2020: ohne Tacho
Origirat: (15.09.1979)
Insgesamt: bestimmt einmal rum


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Mittwoch, 15. Juli 2020, 13:26

Ok ich habe es jetzt Mal ausgemessen und es sind nicht ganz 3 cm Luft zwischen Reifen und Rahmen. Das ist dann wohl doch eher zu wenig. Sah nach mehr aus. :S

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Samstag, 1. August 2020, 11:52

Die ersten Teile für mein Projekt treffen so nach und nach ein:



Die restlichen Teile wie Laufräder, Bremsscheiben, etc. habe ich im Moment noch nicht bestellt, weil da alle miteinander zusammenhängen. Also es kommt drauf an welche Laufräder ich nehme und davon hängen dann die Bremsscheiben (Centerlock oder 6-Loch) ab.

Welche Laufräder ich nehme, weis ich im Moment aber noch nicht, weil eine neue Überlegung von mir hinzugekommen ist: Eine Veränderung am Antrieb. Der Grund ist eigentlich einfach: Bis auf das größte Kettenblatt vorne, ist der Antrieb verschlissen. Es muss also eine neue Kette, eine neue Kassette und das kleine und mittlere Kettenblatt vorne neu. Zur Zeit ist noch ein 3x9 Antrieb verbaut. Ein weiterer Grund ist das Schaltwerk hinten. Diese alten Schaltwerke haben einfach keine Spannung. Wenn ich damit mal einen Trail fahre, zerstört sich die Kette an der Kettenstrebe selbst und die Strebe womöglich auch gleich mit dazu. Also müsste auch ein modernes Schaltwerk her. Da auch die Schaltzüge schon bessere Tage gesehen haben, habe ich mir überlegt vielleicht auch gleich die Schalthebel mit auszutauschen. In diesem ganzen Umbauwahn könnte ich dann natürlich auch gleich auf 2x11 oder sogar 1x12 umbauen. Ersteres wäre vielleicht besser für mein XC Rad geeignet. Außerdem könnte ich den Umwerfer vorne und auch die Kurbel mit Tretlager so behalten. Lediglich das größte Kettenblatt käme weg und ich müsste andere Schrauben für das mittlere Kettenblatt suchen. Upgrade Kits gibt es allerdings nur auf 1x11 oder 1x12 Systeme. Jetzt weis ich natürlich nicht, ob ich bei einem 1x11 Upgrade Kit trotzdem vorne mit 2 Kettenblättern fahren kann.

Was sind denn eure Meinungen und Tipps zu diesen Überlegungen?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bike4Life« (2. August 2020, 12:17)


sakura

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13

Sonntag, 2. August 2020, 15:17

Hi Bike4Life,
hi zusammen,

gab gesagt könntest Du schon, die Frage ist nur ob die Performance dann die gleiche ist?

So wie ich das sehe investierst Du ohnehin in eine komplette neue Schaltgruppe. Ob das dann eine 2x11 oder doch eine 1x12, wie ja auch von Dir für deinen Einsatzzweck angedacht würde ich von der Übersetzung abhängig machen. 1x12 kann gut sein, auch bei Steigungen. Generell decken die Kassetten das gebiet ab, nur die Gangsprünge werden in der Regel größer und somit in meinen Augen nicht gerade harmonisch.

Das andere Parameter sind die Kosten. Was kostet eine 2x11 zu einer 1x12 und dies auch mit Hinblick auf einen zukünftigen Kassettenwechsel. So wie ich das im Hinterstübchen habe ist schon die Auswahl an 11-fach Kassetten größer und auch die Preislage noch zu verkraften. Wie schaut's da bei den 12-fach Kassetten aus?

Und wenn man schon bei den Kosten ist, vielleicht sollte man technischen Problemen bei der Performance gleich aus dem Weg gehen und sich noch eine 1x Kurbel gönnen?

Bike4Life

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14

Sonntag, 2. August 2020, 17:30

Hallo Sakura,

also das 2x11 wäre preislich gesehen natürlich auch attraktiver, da ich meine Kurbel, Tretlager und Umwerfer behalten könnte. So wie ich das gesehen habe, müsste vorne nur das größte Kettenblatt weg, die beiden kleineren werden durch entsprechend andere Verzahnung getauscht und der Anschlag vom Umwerfer neu eingestellt. Die Kettenlinie muss in der Regel nicht verändert werden, man braucht nur kürzere Schrauben für das mittlere Kettenblatt. So ein Shimano 1x11 Upgrade Kit (2x11 gibt es nicht als Upgrade Variante) mit Kasette, Kette, Schaltwerk und 1 Schalthebel mit Schaltzug liegt bei ~159€ (SLX) und 225€ (XT). Plus noch den entsprechend anderen Schalthebel für den Umwerfer vorne.

Würde ich auf 1x12 gehen, müsste ich tatsächlich eine Komplettgruppe nehmen inkl. neuer Kurbel und da läge ich bei ~275€ (SLX), bzw. 429€ für die XT Variante.

sakura

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15

Montag, 3. August 2020, 08:24

Moin Bike4Life,
moin zusammen,

gut muß man sich mal durchrechnen und dann entscheiden was einem das wert ist. Ich würde zB. nicht auf XT maximal aufrüsten, hat nur was mit der Eisdiele zu tun und ein paar Mikrogramm schwerer. SLX ist da komplett ausreichend.

Was sind denn die Kurse von Sram, da schon mal geschaut?

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Montag, 3. August 2020, 16:14

Hi Sakura,
ich habe mich schon einmal im Vorfeld versucht schlau zu machen. Besonders was den Unterschied zwischen SLX und XT bei den Schalthebeln angeht. Ich konnte da ein Video finden, bei dem es gezeigt wurde, dass die SLX weicher schalten, aber indirekter. Bei den XT wird mehr Fingerkraft benötigt, dafür schalten die direkt. Außerdem entfällt bei den SLX wohl die Möglichkeit Gänge zu überspringen. Bei den XT kannst du 2 Gänge aufwärts und 4 Gänge abwärts überspringen. Zum Schaltwerk habe ich nur gelesen, dass sich bei der SLX Version wohl die Schalträdchen deutlich schneller mit Dreck zusetzen, als bei den höheren Versionen.
Mit SRAM habe ich bisher noch gar keine Erfahrungen, weil ich seit jeher Shimano fahre. Da würde ich ja wohl definitiv eine Komplettgruppe benötigen, selbst wenn ich auf 2x11 umbauen würde, weil da mit Sicherheit die Kurbel getauscht werden muss. Die Auswahl für 1x12 ist hier sehr begrenzt: NX Eagle kostet 299€, als NX Eagle mit SX Kurbel 50€ weniger. Dann gibt es noch SX/GX Kombinationen die teurer sind.

Sudi

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Montag, 3. August 2020, 20:03

Hi Sakura,
ich habe mich schon einmal im Vorfeld versucht schlau zu machen. Besonders was den Unterschied zwischen SLX und XT bei den Schalthebeln angeht. Ich konnte da ein Video finden, bei dem es gezeigt wurde, dass die SLX weicher schalten, aber indirekter. Bei den XT wird mehr Fingerkraft benötigt, dafür schalten die direkt. Außerdem entfällt bei den SLX wohl die Möglichkeit Gänge zu überspringen. Bei den XT kannst du 2 Gänge aufwärts und 4 Gänge abwärts überspringen. Zum Schaltwerk habe ich nur gelesen, dass sich bei der SLX Version wohl die Schalträdchen deutlich schneller mit Dreck zusetzen, als bei den höheren Versionen.
Mit SRAM habe ich bisher noch gar keine Erfahrungen, weil ich seit jeher Shimano fahre. Da würde ich ja wohl definitiv eine Komplettgruppe benötigen, selbst wenn ich auf 2x11 umbauen würde, weil da mit Sicherheit die Kurbel getauscht werden muss. Die Auswahl für 1x12 ist hier sehr begrenzt: NX Eagle kostet 299€, als NX Eagle mit SX Kurbel 50€ weniger. Dann gibt es noch SX/GX Kombinationen die teurer sind.
Hi,

Ich habe ein MTB mit SLX und eines mit XT Schalthebeln. XT braucht mehr Kraft und schaltet gefühlt knackiger. SLX ist wie beschrieben, mit weniger Kraft zu schalten und schaltet etwas weicher, aber auch exakt. In höhere Gänge schalten beide nur ein Gang, bei XT geht das extrem knackig. Auch in kleinere Gänge überspringt die XT 4 und SLX 3 Gänge. Die 4 Gänge bei XT verlangen aber einen langen Daumen. Da ist es schon fast einfacher 2x2 Gänge zu schalten. Gebraucht habe ich das noch nie, da ich den großen Sprung mit dem Kettenblatt schalte. Bei den weiteren kleinen Gängen sind schon recht große Sprünge in der Kassette vorhanden.

Eine 1 x XX Schaltung würde ich nur nehmen, wenn ich Wettkämpfe bestreiten würde, da sind schnelle und einfache Schaltvorgänge wichtig. Für Freizeittrails ziehen ich eine breiter mögliche Spreizung der Gänge wichtig, also 2 x XX. Komplette Gruppen gibt es bei https://www.bike-discount.de/de/mtb-scha…n/marke-shimano
Gruß aus Bremen

Sudi

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Dienstag, 4. August 2020, 11:51

Hallo Sudi,

das war auch meine Überlegung, dass eine 2x XX für ein XC Bike besser wären. Das wird angenehmer zu schalten und auch zu fahren sein. Gerade auf dem Weg zu den Trails. Wettkämpfe fahre ich tatsächlich nicht.

Sehe ich das aber richtig, dass ich beim Umbau auf 2x XX keine komplette Gruppe mit Kurbel und Umwerfer brauche, sondern ein 1x XX Set mit Kassette, Schaltwerk, Kette und Hebel nehmen und mit meiner vorhandenen Kurbel und Umwerfer kombinieren kann? Ich muss natürlich noch einmal kalkulieren, wie der preisliche Unterschied dann ist, weil ich ja 2 neue Kettenblätter und den 2. Hebel noch brauchen würde. Hintergrund ist aber der, dass ich dann nicht die Kurbel und vermutlich noch das Tretlager mit tauschen müsste. Ich weis ja nicht, ob die aktuellen Kurbeln auch in mein jetziges Tretlager passen. Oder sollte ich das besser einfach gleich komplett tauschen?

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Mittwoch, 5. August 2020, 11:24

Wie der Zufall so will, ist aktuell ein 1x11 Shimano XT Upgrade Kit (Kasette, Kette und Schalthebel mit Zug) im Angebot für 169€. Also im Moment nur 20 € mehr, als das gleiche SLX Kit.
Ungeachtet der Wahl zwischen den beiden Versionen, bin ich mit dem Ritzelrechner - unter Vorgabe, dass bei 2x11 ich mit dem Schaltwerk hinten maximal 42 Zähne auf dem größten Ritzel fahren darf - mal auf die Kombi 24-34 Zähne für die Kettenblätter gekommen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bike4Life« (7. August 2020, 14:08)


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sakura