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Ronin01

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1

Montag, 21. Mai 2012, 23:16

Hände und Genitalien werden taub

Immer wenn ich längere Strecken fahre, schlafen mir erst die Hände ein und kurze zeit später auch die Genitalien. Das geht soweit das ich für kurze Zeit absteigen und schieben muss, damit es wieder besser wird. Ich habe mich ja schon belesen zu dem Thema, habe meinen Sattel richtig eingestellt ( Höhe und Neigung) und denke das ich optimal sitze .Ich fahre mit geradem Rücken, leicht nach vorne geneigt(der rücken ist wirklich gerade da ich durch meine Bandscheiben Op eh nicht mehr krumm sitzen kann) Achso Ich fahre ein Kreidler Toulouse Damenrad und hab eine Suntoure Sattelfederung nachgerüstet. Hat vielleicht jemand noch Tips für mich, ich weiß echt nicht weiter. Hab auch keine Lust einen Sattel nach dem nächsten zu kaufen, nur um dann festzustellen das es wieder der falsche ist. Das gleiche ist es bei den Griffen.
Hoffe ihr könnt mir helfen.

Gruß Nico
Gruß Nico

2

Montag, 21. Mai 2012, 23:29

Hallo Nico,

wenn du insgesamt gut sitzt, würde ich in der Tat bei Lenkergriffen und Sattel ansetzen. Du musst dabei nicht einen Sattel nach dem anderen kaufen: Wenn du dir einen guten - und gut sortierten - Fahrradhändler suchst, sollte es kein Problem sein, Sättel eine Weile Probe zu fahren, bis du den passenden gefunden hast. Ausnahme sind dabei meist Kernledersättel (meist Brooks), auf die viele allerdings schwören - die passen sich allerdings mit der Zeit dem Gesäß an, insofern wäre ein Umtausch da nicht fair.

Eine mögliche Herangehensweise beim Sattel wäre es, zunächst mal unterschiedliche Sattelkonzepte und -marken zu probieren, ein guter Start könnte SQlab sein, die werben jedenfalls damit, ergonomisch besonders durchdacht zu sein und manche schwören darauf. Gibt aber ähnliche Konzepte. Wirst du bei alldem nicht fündig, könnte ein Brooks (eine passende Sattelbreite wird ja bis dahin ermittelt sein) ein lohnender Versuch sein. Für längere Strecken würden sehr viele hier - ich eingeschlossen - nichts anderes haben wollen.

Was für Lenkergriffe hast du derzeit? Normale, runde, oder auch welche mit "ergonomischer Idee" dahinter? Sowas gibt es z.B. auch von SQlab, bekannter sind wahrscheinlich hier Ergon. Die haben immer so eine Art Flügel, der die Hand vor zu starkem Abknicken bewahrt. Dazu kommen oft noch Barends, die ein gelegentliches Umgreifen ermöglichen. Ich habe die GR2 von Ergon an zwei Rädern, und die sind super - allerdings waren meine Hände vorher nach längeren Strecken einfach nur erschöpft, eingeschlafen eigentlich nie.

Zuchthauspraline

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3

Dienstag, 22. Mai 2012, 07:11

Moin Nico,
es liest sich so als würdest du dich mit deinen Händen am Lenker mit durchgestreckten Armen abstützt um nicht mit dem Gesäß nach vorne zu rutschen.
Damit ermüde die die Hände und Nerven werden abgedrückt.
Falls dies der Fall sein sollte muß die Neigung des Sattels geändert werden um die Hände zu entlasten und evtl. an der länge zum Lenker damit die Arme nicht durchgedrückt sind und du jeden Schlag mit nimmst.

Gruß Andy

kairo-hh

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4

Dienstag, 22. Mai 2012, 08:06

Beim Sattel kannst Du mal beigehen und die Nase des Sattels ca. 1-2 mm nach unten verstellen.

Bitte immer daran denken, dass Du möglichst kleine Schritte machst. Häufig wird der Fehler begangen und zu stark verstellt.

Meistens schlafen Füße und Genitalien ein, wenn der Sattel zu starken Druck in der Mitte (das Stück zwischen After und Hodensack) ausgeübt wird. Da laufen wichtige Nerven und Blutgefäße lang. Wenn diese zu lange abgedrückt werden, schlafen die Genitalien und/oder die Füße ein.
In der Regel reicht es aus, wenn die Sattelnase 1-2mm nach unten verstellt wird.

Aber welchen Sattel hast Du denn bisher?

Wegen dem Lenker, kannst Du da mal ein Bild einstellen? Möglichst mal von der Seite des Fahrrades und von oben?
Lieben Gruß

Kai

kylogos

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5

Dienstag, 22. Mai 2012, 08:46

Ohne zu wissen, wie Du auf Deinem Rad sitzt, ist das Ganze eher ein Stochern im Nebel. Ebenso interessant ist, welchen Sattel und welche Griffe Du benutzt, wie groß und schwer Du bist, und welche Rahmengeometrie Du benutzt.

Schmerzen im Genitalbereich sind oft das Ergebnis eines zu weichen oder schlicht nicht passenden Sattels. Wenn der Sattel zu weich ist, sinkst Du mit den Sitzknochen zu weit ein, dadurch werden Nerven und Blutgefäße komprimiert. Wenn der Sattel zu schmal ist, sitzt Du nicht auf den Sitzknochen, sondern auf dem Damm.

In Deinem Fall wäre auch vorstellbar, dass Du die Arme / Hände zu stark belastest, um den Hintern zu entlasten. Dadurch wird zu viel Haltearbeit von den Armen statt vom Rücken übernommen.

Du solltest IMO primär am Sattel ansetzen, evtl. erledigen sich die Probleme mit den Händen dann von ganz allein.

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6

Dienstag, 22. Mai 2012, 13:04

Hallo zusammen,
erstmal danke für die zahlreichen Antworten. Die Idee mit der Sattelnase (heißt das so ?) hatte ich auch schon. Hab den sattel eine Einstellung runter gestellt, was kurzzeitig Besserung brachte. Dann wurde aber das Problem mit den Händen schlimmer, da ich beim Fahren auf dem Sattel nach vorne rutsche und dann mich dem Dann auch der Sattelnase sitze.
@ Goradzilla: den Sattel von Sqlab hab ich mir auch schon angesehen, leider gibts dafür auch geteilte Meinungen. Die gehen ja von der optimalen Position der Sitzknochen aus, was aber bei meinem Problem nicht hilft, denn ich habe ja keine Schmerzen sondern nur Taubheit. Griffe hab ich solche ergonomischen, die schon beim Kauf dran waren.
Am besten ich mal heute mal eine Fotosession und stell die dann rein. Ist vielleicht am optimalsten zum Beurteilen.

Gruß Nico
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7

Dienstag, 22. Mai 2012, 15:13


Am besten ich mal heute mal eine Fotosession und stell die dann rein.

:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Noch eine nicht fotospezifische Frage...schlafen dir die ganzen Hände ein, oder nur Teile? Welche Teile/Finger?

8

Dienstag, 22. Mai 2012, 15:35

Noch eine nicht fotospezifische Frage...schlafen dir die ganzen Hände ein, oder nur Teile? Welche Teile/Finger?


Ich hätte die gleiche Frage nach den anderen einschlafenden Teilen erwartet...
:vain:
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Ronin01

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9

Dienstag, 22. Mai 2012, 17:49

Noch eine nicht fotospezifische Frage...schlafen dir die ganzen Hände ein, oder nur Teile? Welche Teile/Finger?
Die ganzen Hände an den Fingerspitzen beginnend.

@ Marcus : auch das schläft komplett ein wenn ich zu lange fahre, und das Taubwerden ignoriere.
Gruß Nico

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10

Dienstag, 22. Mai 2012, 17:52

Prickelnd (sorry)
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

11

Dienstag, 22. Mai 2012, 18:39

den Sattel von Sqlab hab ich mir auch schon angesehen, leider gibts dafür auch geteilte Meinungen. Die gehen ja von der optimalen Position der Sitzknochen aus, was aber bei meinem Problem nicht hilft, denn ich habe ja keine Schmerzen sondern nur Taubheit.


Das könnte aber trotzdem was bringen, denn - siehe kylogos Post -, richtig platzierter Knochen auf ausreichend hartem Sattel bewahrt ungeschützt liegende Nerven hoffentlich vor zu viel Druck.

Ich weiß, dass man zufriedene und enttäuschte Kommentare liest, aber vom Lesen geht das Problem nicht weg, jeder A* ist anders und ja, ich füttere gleich das Phrasenschwein ;)
Mit Umtauschrecht wäre mir das einen Versuch wert - außer natürlich, hier ergeben sich noch ganz andere Ansatzpunkte.

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12

Dienstag, 22. Mai 2012, 21:30

Ich weiß, dass man zufriedene und enttäuschte Kommentare liest, aber vom Lesen geht das Problem nicht weg, jeder A* ist anders und ja, ich füttere gleich das Phrasenschwein
Mit Umtauschrecht wäre mir das einen Versuch wert - außer natürlich, hier ergeben sich noch ganz andere Ansatzpunkte.
Ich werde den Sattel auf jeden Fall testen,denn so macht das Tourenfahren keinen Spass.
Und nun die Bilder :
»Ronin01« hat folgende Bilder angehängt:
  • 22052012330.jpg
  • 22052012331.jpg
  • 22052012332.jpg
  • 22052012333.jpg
  • 22052012334.jpg
Gruß Nico

Gerry

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13

Dienstag, 22. Mai 2012, 22:15

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es auch nicht allzu gut ist, zu aufrecht auf dem Rad zu sitzen.
Auf dem letzten Bild macht es den Eindruck, als ob dein Becken ziemlich stark nach vorn knickt. Zudem scheint der Rahmen für deine Grösse recht kurz zu sein...

Die Stellung der Ergo-Griffe ist etwa so wie bei mir, nur ich sitze um einiges weiter nach vorn gebeugt auf dem Rad.

Aber so wie du sitzt, hast du doch so gut wie keine Belastung auf den Händen!
Dreh doch einfach schrittweise die Griffe nach vorn und beobachte, ob sich was verbessert.

Grüsse,
Gerry
Grüsse,
Gerry

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kylogos

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14

Mittwoch, 23. Mai 2012, 08:21

So wie ich das sehe, sind Deine Probleme folgende:

Sitzhaltung
- Du sitzt viel zu weit vorne
- Dein Becken ist aufgerichtet ("Entenarsch")
- Dein Knielot ist in der 180°-Stellung optimal, das Problem ist nur, dass es eigentlich bei 90° passen sollte (Kurbel waagerecht nach vorn)
- Du sitzt auf dem Rad, als ob Du einen Skistock verschluckt hättest (Fotos beim Fahren sind übrigens sinnvoller, da wirft man sich nicht so in Positur!)
- Deine Arme sind völlig gestreckt

Fahrrad
- Dein Sattel ist viel zu weit vorne
- Dein Sattel ist nicht waagerecht, sondern relativ stark nach vorne geneigt
- Dein Lenker ist möglicherweise zu schmal (könnte man auf einem Frontfoto sehen)
- der Vorbau ist zu steil und zu kurz

- der Rahmen ist zehn Zentimeter zu klein und zehn Zentimeter zur kurz

Sowohl Sitzhaltung als auch Rad widersprechen allen ergonomischen Grundsätzen, die ich kenne, und nach denen ich mich richte. Evtl. kann man aber auch auf diesem Rad eine beschwerdefreie Sitzhaltung realisieren, ich weiß nur nicht wie.

Ich würde den Sattel so weit wie möglich nach hinten schieben und waagerecht ausrichten. Dadurch sitzt Du mehr auf den Sitzknochen. Außerdem rutscht Du nicht nach vorne, so dass Du Dich nicht mehr so stark mit den Armen abstützen musst. Einen längeren Vorbau könntest Du ebenfalls versuchen.

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15

Mittwoch, 23. Mai 2012, 10:34

@kylogos
:thumbsup:

Sowohl Sitzhaltung als auch Rad widersprechen allen ergonomischen Grundsätzen, die ich kenne, und nach denen ich mich richte. Evtl. kann man aber auch auf diesem Rad eine beschwerdefreie Sitzhaltung realisieren, ich weiß nur nicht wie.

An der Stelle hab ich das weiterdenken aufgehört.

@Ronin
Kylogos hat dir Tipps gegeben, wie du in die eigentlich bevorzugte geneigte Sitzhaltung kommst. Ich weiß nicht wie es zu deinem Fahrrad kam und ob du eine aufrechte Sitzhaltung wirklich bevorzugst.
Aber dein Fahrrad ist definitiv nicht für eine sportliche/dynamische/geneigte Sitzhaltung geeignet...bzw. zu klein für dich um es zu versuchen. Du könntest dir mal das durchlesen. Vielleicht hilft dirs ja.

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16

Mittwoch, 23. Mai 2012, 15:45

Na jetzt habt ihr mich richtig getroffen, also verstehe ich das richtig das Rad ist für mich grundverkehrt ? ;(
Ich versuchs mal zu erklären....
Zur Sitzhaltung: ich sitze so weil ich eine Bandscheiben op hatte, nach der man mir in der Reha beigebracht hat den Rücken immer gerade zu halten. Dazu kommt das sich eine Narbe gebildet hat die am Rückenmark scheuert und schmerzen verursacht, daher die Schonhaltung. Ich will aber nicht wie auf einem Hollandrad sitzen, da mein neuer Physiotherapeut meint das diese Haltung Gift für die Bandscheiben ist.Daher wäre eine leicht nach vorn geneigte Haltung besser für mich. Wie auf dem Link von OmikronXi und dann Bild 5 die erste Position.
Meine Arme sind nicht ganz gestreckt allerdings auch nur ganz leicht eingeknickt.
Ich probiere das mit dem Sattel nach hinten und hochstellen natürlich aus, aber dann drückt der Sattel doch noch mehr auf den Damm oder ? Sollte es sich wirklich ergeben das der Rahmen zu klein und zu kurz ist, kann ich das Radfahren sein lassen. Ich habe das Rad bei einem Händler gegen mein neues Herrenrad getauscht, da ich kurz nach dem Kauf des Herrenrades den Vorfall hatte und nicht mehr auf selbiges kam. Da ich wegen dieser und einer anderen Krankheit ausgesteuert wurde und meine Frau nach Aussage der Arge zuviel verdient um uns zu unterstützen, ist es mir nicht möglich ein neues Rad zu kaufen. Ich müsste sogar auf den neuen Vorbau sparen. Das soll jetzt kein Jammern sein nur eine Erklärung meiner Situation.

Gruß Nico
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3rd_astronaut

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17

Mittwoch, 23. Mai 2012, 16:57

Na jetzt habt ihr mich richtig getroffen, also verstehe ich das richtig das Rad ist für mich grundverkehrt ? ;(
Ich versuchs mal zu erklären....
Zur Sitzhaltung: ich sitze so weil ich eine Bandscheiben op hatte, nach der man mir in der Reha beigebracht hat den Rücken immer gerade zu halten. Dazu kommt das sich eine Narbe gebildet hat die am Rückenmark scheuert und schmerzen verursacht, daher die Schonhaltung. Ich will aber nicht wie auf einem Hollandrad sitzen, da mein neuer Physiotherapeut meint das diese Haltung Gift für die Bandscheiben ist.Daher wäre eine leicht nach vorn geneigte Haltung besser für mich. Wie auf dem Link von OmikronXi und dann Bild 5 die erste Position.
Meine Arme sind nicht ganz gestreckt allerdings auch nur ganz leicht eingeknickt.
Ich probiere das mit dem Sattel nach hinten und hochstellen natürlich aus, aber dann drückt der Sattel doch noch mehr auf den Damm oder ? Sollte es sich wirklich ergeben das der Rahmen zu klein und zu kurz ist, kann ich das Radfahren sein lassen. Ich habe das Rad bei einem Händler gegen mein neues Herrenrad getauscht, da ich kurz nach dem Kauf des Herrenrades den Vorfall hatte und nicht mehr auf selbiges kam. Da ich wegen dieser und einer anderen Krankheit ausgesteuert wurde und meine Frau nach Aussage der Arge zuviel verdient um uns zu unterstützen, ist es mir nicht möglich ein neues Rad zu kaufen. Ich müsste sogar auf den neuen Vorbau sparen. Das soll jetzt kein Jammern sein nur eine Erklärung meiner Situation.

Gruß Nico

vorbemerkung: das folgende ist theoretisch, ich habe weder bandscheibenprobleme noch radfahrende bekannte mit solchen...

rücken gerade ist schon gut, also mit einem katzenbuckel auf dem rad ist murks. aber im hüftbereich muss ein knick rein. warum? so wie auf deinen bildern liegt 100% last senkrecht auf den bandscheiben und die stöße müssen komplett absorbiert werden von ihnen. wenn du mehr nach vorne gebeugt draufsitzt, wird zum einen die grundlast auf die arme mitverteilt, zum anderen gehen dynamische lasten nicht senkrecht in den rücken. damit du vorgebeugt, aber nicht mit rundrücken auf dem rad länger sitzen kannst, musst du einigermaßen trainierte untere rückenmuskeln haben. aber ich denke, jemand mit rückenproblemen muss eh kräftigungsgymnastik machen und das sollte gegeben sein.

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18

Mittwoch, 23. Mai 2012, 18:40


Zur Sitzhaltung: ich sitze so weil ich eine Bandscheiben op hatte, nach der man mir in der Reha beigebracht hat den Rücken immer gerade zu halten.

Ist soweit richtig...der Rücken ist ja auch beim geneigten Sitzen gerade, nur halt nicht senkrecht zum Boden. Wobei gerader Rücke immer bedeutet, dass die Wirbelsäule noch in ihrer natürlichen S-Form bleibt.
Da du aber in Reha weißt geh ich mal davon, dass du schon weißt was gerader Rücken bedeutet.

Zitat

Dazu kommt das sich eine Narbe gebildet hat die am Rückenmark scheuert und schmerzen verursacht, daher die Schonhaltung.

Also wenn du eine Narbe hättest, die am Rückenmark scheuert, dann hättest du ganz andere Probleme :P .
So lange du deinen Rücken gerade hältst, sollte doch auch die Narbe nicht scheuern. Von daher ist die Narbe doch ein guter Indikator ;) .

(Man komm ich mir komisch vor, wenn ich in einem Radforum das Wort "NaRbe" schreibe 8| )

Zitat

Ich will aber nicht wie auf einem Hollandrad sitzen, da mein neuer Physiotherapeut meint das diese Haltung Gift für die Bandscheiben ist.

Naja, die Hollandrad-Haltung ist nicht per se schlecht, wenn man sie denn richtig macht. Erfordert aber iwas, was Stöße abfedert. Also gefederten Sattel, Sattelstütze oder gefederten Hinterbau.
Die Hollandrad-Haltung ist aber eher nicht für Leute mit Bandscheibenvorfall die vorhaben weiter als bis zum Bäcker zu fahren.

Zitat


Meine Arme sind nicht ganz gestreckt allerdings auch nur ganz leicht eingeknickt.

Das sollte eigentlich schon reichen. Du solltest auf jeden Fall in der Lage sein Stöße mit den Armen abzufedern. Die Arme sind quasi einen eingebaute Federgabel :thumbsup:

Zitat


Ich probiere das mit dem Sattel nach hinten und hochstellen natürlich aus, aber dann drückt der Sattel doch noch mehr auf den Damm oder ?

Wieso sollte er? Durchs nach hinten schieben rutscht du als ganzes weiter nach hinten. Dadurch sitzt du etwas flacher und somit eher auf deinen Sitzknochen. Sofern der Sattel nicht zu weich ist tragen die dann einen Großteil des Gewichts und alles ist gut...naja fast. Denn wenn die Sitzknochen nichts gewohnt sind, dann kann einem nach ner Ausfahrt ganz schön der Arsch weh tun. Aber keine Sorge schlimm wirds meist erst, wenn man längere Zeit absteigt :whistling: . Und nach ein paar Mal tun die Sitzknochen auch nicht mehr weh.
Beim weiter nach oben machen musst du vorsichtig sein, damit du nicht den berüchtigten Rundrücken bekommst. Guter Anhaltspunkt ist denn Sattel mit Wasserwaage ganz gerade einzustellen. Von dieser Einstellung kann man dann etwas abweichen, aber eigentlich nur wenns wirklich sein muss.
Wobei ich ja echt erstaunt bin, dass du auf dem Rad mit der Einstellung den Rücken längere Zeit gerade hältst/halten kannst.

Zitat

Sollte es sich wirklich ergeben das der Rahmen zu klein und zu kurz ist

Welche Rahmenhöhe hat er denn? Kannst du eine Geometrietabelle auftreiben (z.B. Herstellerwebsite)? Wenn nicht, dann bitte einmal horizontal das Oberrohr vermessen. Also von Sattelstütze waagrecht bis zum Vorbau.
Und dann noch bitte deine Schritthöhe und Körpergröße.

Zitat

kann ich das Radfahren sein lassen.

Nicht gleich den Teufel an die Wand malen :cookie:

Zitat

Ich habe das Rad bei einem Händler gegen mein neues Herrenrad getauscht, da ich kurz nach dem Kauf des Herrenrades den Vorfall hatte und nicht mehr auf selbiges kam.

Sorry, aber der Händler ist ein Idiot. Wenn er keine Ahnung von Ergonomie hat, dann sollte er wenigstens bei schon Vorgeschädigten abwinken.
Gut, das hilft dir jetzt auch nicht weiter.

Zitat

Da ich wegen dieser und einer anderen Krankheit ausgesteuert wurde und meine Frau nach Aussage der Arge zuviel verdient um uns zu unterstützen, ist es mir nicht möglich ein neues Rad zu kaufen. Ich müsste sogar auf den neuen Vorbau sparen. Das soll jetzt kein Jammern sein nur eine Erklärung meiner Situation.

Sowas ist natürlich immer Kacke...ich habe ähnliches mit meiner Mutter mitgemacht.
Aber einerseits kann man dein Rad vielleicht doch noch iwie hinbiegen. Und einen Vorbau oder so hat hier vielleicht ja noch jemand rumliegen :vain: . Im worst case könntest du immer noch über den Verkauf deines Rades nachdenken und viel Geduld und Sucherei sollte sich dann schon was passendes finden lassen.

Also die Hoffnung stirbt zuletzt... ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »OmikronXi« (23. Mai 2012, 19:05)


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Ronin01

kylogos

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19

Mittwoch, 23. Mai 2012, 18:57

Wenn Du erreichst, dass die Sitzknochen weh tun hast Du schon viel erreicht. Wenn Du die belastest entlastest Du nämlich den Genitalbereich.

Ansonsten hat Omi recht, wenn die Kohle nicht für was neues reicht, muss man das optimieren was da ist. Also den Korn nicht gleich in die Flinte kippen!

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Mittwoch, 23. Mai 2012, 21:39

Bei der Reha haben sie mir beigebracht den Rücken gerade zu halten von daher ist es kein Problem ein Wrbelsäulen S zu halten. Leider haben sie mir nicht beigebracht das man das nicht dauernd machen soll. Ergo sind Muskeln, Sehnen und so weiter so verkürzt das ein Katzenbuckel beim besten Willen nicht mehr geht. Das einzige was mein neuer Therapeut hinbekommen hat ist ein bisschen Bewegung in die Lendenwirbelsäule zu bekommen. Wobei wir dann bei der "Narbe" wären.Ein halbes Jahr nach Op kamen die Schmerzen wieder. Dann wurde diese Narbe diagnostiziert und versucht diese Schmerzen mit 10 Prt´s (Spritzen unter Mrt) weg zu bekommen. Ohne Erfolg! Das Ende vom Lied ist, das ich mir alle 3 Tage ein Morphiumpflaster kleben muss.Ergo ist die Narbe kein Indikator. Das einzige was wirklich hilft ist Physiotherapie und ich arbeite dran. Das mit dem Aufgeben war nur der erste Schock, ich mache natürlich weiter denn dazu macht Radfahren viel zu viel Spass. Also werde ich als erstes Morgen den Sattel nach hinten stellen und gerade richten.
Rahmenhöhe ist gemessene 48 cm und ich bräuchte einen 54 er Rahmen, habe ich schon vor einiger Zeit mal ermittelt. Leider kam ich nie auf die Idee meinen Rahmen zu messen. Der Händler war ein Vollidiot der nicht mal gemerkt hat das mein Herrenrad aus dem Ottokatalog war, er hat zwei Wochen später auch dichtgemacht. Kennt jemand aus Hamburg oder direkte Umgebung einen guten Händler ? (zwecks Satteltest)Der einzig vertrauenerweckende ist Fahrrad Marxx in Bergedorf. Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit denen. Was für einen Vorbau bräuchte ich denn? Will schonmal gucken zwecks Preisen usw.
Ich hab auch schon überlegt den Rahmen von Powercoater (hoffe es ist richtig geschrieben )
3.Giant Trekking Rahmen Damen Alu 54cm 80€
http://img3.imageshack.us/img3/5822/cimg0007uj.jpg zu kaufen, aber dann müsste ich alles umbauen und dafür hab ich nicht genug Erfahrung.

Liebe Grüße Nico

Ps: danke das ihr soviel Geduld mit mir habt :thumbsup:
Gruß Nico

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ronin01« (24. Mai 2012, 00:00)