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James1988

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1

Dienstag, 12. Februar 2013, 22:11

Brauche hilfe bei Kaufentscheidung

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?

Tägliche Fahrt zur Arbeit (ca. 2,5Km hin und natürlich auch wieder 2,5Km zurück)
Am Wochenende auch mal ne kleinere Tour ca. 50Km (aber eher selten)

- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?
Zu meist auf der Straße (Teer, Split, Pflastersteine; alles Vertreten). Aber auch mal nen Feld- bzw. Waldweg (eher selten)

- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?
Nö, alles flach hier

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?
Bei Wind und Wetter, zwecks täglicher Weg zur Arbeit

- Wie viel darf das Rad kosten?
Ich habe ja unten schon Vorschläge aufgeführt von 500 bis 700 €, allerdings sind 700 echt schon hart

- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?
siehe oben (also täglich 5km)

- Wie groß bist Du?
1,85m

- Wie viel wiegst Du?
75Kg

- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?
hm gute Frage, habe bisher noch nie selber was gemacht

- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?
Jup

500€ :
Radon Scart 5.0

600€ :
Cube Hyde

700€ :
Radon Scart 7.0

Balck Pepper

Serious Tenaya

So, dazu erstmal die Frage welches der Bikes im bereich der 700€ ist das beste von den dreien? (und warum)

Und sind die beiden anderen Bikes (zu 500€/600€) viel schlechter oder erfüllen die auch
ihren Zweck? Sind hier Ritzel schneller abenutzt oder verschleißt das
Tretlager schneller? Wie sieht es mit der Qualität dieser Bikes aus? Was muss man bei den Federgabeln beachten (sowohl was Qualität angeht als auch später der Umgang mit den Gabel)

Hoffe ihr könnt mir da ein wenig helfen. Ich freue mich auf eure Antworten.

sportugalois

unregistriert

2

Mittwoch, 13. Februar 2013, 02:33

"Bei Wind und Wetter, zwecks täglicher Weg zur Arbeit", heißt Schutzbleche und fest installierte Beleuchtung.

Sowas in der Art:
http://www.bergamont.de/Bike.aspx?bikID=46308
http://www.radon-bikes.de/xist4c/web/Skill-4-5_id_21611_.htm
http://www.pepperbikes.de/trekking/trekk…starrgabel.html

Kettenschaltung wäre günstiger zu haben, aber braucht mehr Pflege und passt nicht zu "hm gute Frage, habe bisher noch nie selber was gemacht".

grandsport

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3

Mittwoch, 13. Februar 2013, 08:16

Die Beschreibung der geplanten Nutzung lässt mich zweifeln, ob dafür eine Federgabel nötig ist.
Die Qualität der anderen Komponenten lässt sich oft genug steigern, wenn man sie weglässt.
Dann ist bei gleichem Endpreis mehr Kohle da für ordentliche Naben etc.
Die Sache mit dem Licht ist mir auch sofort aufgefallen. Ein Alltagsrad ohne Licht halte ich für alltagsuntauglich. Selbst wenn du um 9 zur Arbeit musst und um 17 Uhr immer schon zu Hause wärst - was hübsche Arbeitszeiten voraussetzte -, wäre Licht nötig.
Das kannst du natürlich nachrüsten und den Preis unnötig in die Höhe treiben, weil es idR teurer wird, als ein gleich entsprechend asugerüstetes Rad zu nehmen.
Oder du setzt auf Stecklichter im Akkubetrieb. Macht es auch nicht gerade billiger, dafür bei Kälte ggf. anfälliger. Mal ganz abgesehen davon, dass eine Akkulicht-Ausrüstung beim Gewicht dieser Räder nicht STVZO-konform wäre. Ist nur zulässig bei RR bis max 11,0 kg. Aber über diese Notwendigkeit kann man lange streiten...

Da kommen die von sportugalois schon alle näher an die Erfordernisse ran. Ich würde nach Trekkingrädern suchen.

James1988

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4

Mittwoch, 13. Februar 2013, 09:53

Das Problem ist das mir diese Trekkingräder Optisch so garnicht gefallen wollen.
Beleuchtung würde ich halt mit Stecklicht machen und Schutzbleche welche aus Kunststoff. Gepäckträger finde ich hässlich und benötige ich auch nicht. Auf eine Federgabel könnte ich auch verzichten, doch viele CrossBikes in der Preisklasse haben halt eine und wenn die denn von der Qualität her stimmt finde ich das nicht weiter schlimm. Und Scheibenbremsen wären durchaus ein Wunsch von mir.

Also bitte nochmal meinen Anfangspost lesen, samt meinen Vorschlägen und den dazugehörigen Fragen darunter. :D

Danke schonmal im Vorraus

OmikronXi

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5

Mittwoch, 13. Februar 2013, 10:05

Das Problem ist das mir diese Trekkingräder Optisch so garnicht gefallen wollen.

Es gibt durchaus ansprechende, sportliche. Gepäckträger kann man abmontieren, wenn man ihn nicht braucht. BTW. sind die meisten CrossBikes auch nichts anderes, als Trekkingräder ohne Licht, Schutzbleche und Gepäckträger.

Zitat

Beleuchtung würde ich halt mit Stecklicht machen und Schutzbleche welche aus Kunststoff.

Ich weiß ja nicht, wie sauber du auf der Arbeit ankommen musst, aber Steckschutzbleche sind richtigen bei Weitem unterlegen.
Das Thema Stecklicht ist auch eher problematisch. Ein ordentliches kostet eine Stange Geld. Glaub nicht, dass es eins vom Aldi für 10€ tun würde. Und im Falle eines Unfalles wirst du Probleme mit Versicherung+Polizei+Unfallgegner bekommen.

Zitat

Auf eine Federgabel könnte ich auch verzichten, doch viele CrossBikes in der Preisklasse haben halt eine und wenn die denn von der Qualität her stimmt finde ich das nicht weiter schlimm.

In dem Preisbereich stimmt von keiner Federgabel die Qualität. Die Dinger sehen zwar nach Federgabel aus, bringen aber nichts, außer Kraftverlust.

Zitat

Und Scheibenbremsen wären durchaus ein Wunsch von mir.

Schön, aber 500-700€ kann man halt nicht alles haben.


Zitat

Also bitte nochmal meinen Anfangspost lesen, samt meinen Vorschlägen und den dazugehörigen Fragen darunter. :D

"Und sind die beiden anderen Bikes (zu 500€/600€) viel schlechter oder erfüllen die auch ihren Zweck?"
Keines der aufgelisteten Räder erfüllt seinen Zweck...damit haben sich die anderen Fragen erledigt.

6

Mittwoch, 13. Februar 2013, 10:05

Moin,

und bei "alles flach hier" würde ich auch eher zu einer Starrgabel und einer wartungsarmen Nabenschaltung von Shimano tendieren. Vllt. bekommt man ja was mit einer 8er Alfine in dem Preisrahmen.

Gruß Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

sportugalois

unregistriert

7

Mittwoch, 13. Februar 2013, 11:03

samt meinen Vorschlägen und den dazugehörigen Fragen darunter. :D
Na dann, wenn du's unbedingt hören willst.

Federgabel: Eine NEX 4610 habe ich gerade zu Hause liegen, nach keinen 100 Kilometern aus einem neuen Rad ausgebaut. Meiner Meinung nach ist das eigentlich nur ein Haufen Neuschrott, mit Federgabel hat das wenig zu tun.
Naben: HB-RM66, M475 etc gehören zur Acera/Alivio-Familie. Wenn du sowas mal geöffnet gesehen hast, wunderst du dich nur, dass sich die überhaupt drehen. Dichtungen erbärmlich, wenn du damit bei "Wind und Wetter" fährst, tropft nach einem Jahr die braune Brühe raus. (Werden neu für unter 10.- verkauft, vielleicht hilft dir das bei der Einordnung.)
Usw...
Bei den Rädern, die du raus gesucht hast, ist keines dabei, das nicht eine gravierende Schwäche hat, alle mehr oder weniger Blender. Typisch das Tenaya: Ein recht hochwertiges XT-Schaltwerk wird mit billigen Alivio-Shiftern gepaart. Eigentlich sollten die Shifter die hochwertigste Komponente der Schaltung sein, weil sie für die Funktion maßgeblich sind.

Edit: Das Scart 7.0 ist noch am stimmigsten, da paßt nur die Federgabel nicht zum Anspruch eines sportlichen Crossrades.

Dein Preislimit passt einfach nicht zu deinen Vorstellungen, verabschiede dich von der Federgabel und den Scheibenbremsen, dann kannst du für 600.- ein ordentliches und lange Jahre funktionierendes Rad kaufen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sportugalois« (13. Februar 2013, 11:41)


grandsport

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8

Mittwoch, 13. Februar 2013, 11:11

Wenn's unbedingt eins der drei Siebenhunderter sein muss, würde ich am ehesten zum Pepper greifen. Hat immerhin eine Deore-Ausstattung. Wenn ich dagegen bei anderen Exemplaren eine Acera-Scheibenbremse sehe, dann verabschiede ich mich gerne. Aber es gibt ja Leute, die eine Scheibenbremse generell für ein Qualitätsmerkmal halten. Da wird es dann natürlich schwierig... Aber für 2,5 km je Strecke tut's wohl auch das.
Für diese Strecken würde ich allerdings nicht viel Geld in die Hand nehmen. Das kannste eigentlich mit einem x-beliebigen Radl machen. "Stadtschlampe" und "Baumarkt-Hobel" fallen mir da ein. Von daher: Nimm was Günstiges und fertig.
Ich würde halt auf feste Schutzbleche und gutes Licht wert legen, weil das beim Ganzjahresradeln ein echter Vorteil ist.

Wuselfusel

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9

Mittwoch, 13. Februar 2013, 11:28

Du könntest dir ja auch mal das CUBE Travel Pro für 700€ (ich habs im Oktober für 630€ geschossen :D) anschauen.

Das Rad ist robust, sieht sportlich aus (mit umgedrehtem Vorbau wie bei mir sogar noch sportlicher, grins) und fährt sich aller erste Sahne!
Die Schaltung ist zwar keine durchgängige Deore, sondern ein Mix, trotz allem schaltet es sauber und schnell.
Die Federgabel ist nicht die teuerste, federt aber meiner Meinung nach ausreichend gut und lässt sich in der Härte verstellen - allerdings ohne Lock-Out.
Und es hat, wie du es gern möchtest, Scheibenbremsen. Und die packen richtig gut! Bin vorher nur V-Brakes gefahren und hab mich anfangs ganz schön erschrocken, wie gut die Bremsen packen (hab einige Male unabsichtlich Bremsspuren gezogen ;))

Hier mal meins, damit du siehst, wie ich das mit dem Vorbau meine.
Liebe Grüße,
Bea
:winke:

Wer im Glashaus sitzt hat immer frische Gurken!
:imuasweck:

grandsport

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10

Mittwoch, 13. Februar 2013, 11:48

So unterschiedlich kann das sein - je nach Bremse. Als ich mal mit einer günstigen Scheibenbremse unterwegs war, war ich nachher wieder froh, meine V-Brames zu haben. Kommt halt aufs Fabrikat an.

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Wuselfusel

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11

Mittwoch, 13. Februar 2013, 11:50

Mal abgesehen davon, dass ich meinen Vorrednern /-schreibern in der Sache Recht gebe, scheinen für Deinen Anwendungszweck alle Deiner verlinkten Räder ausreichend (aber eben auch nicht mehr).

Dass Dir alle zu den Rädern der 700er Klasse raten hat ganz einfach den Grund, dass man als Faustregel sagen kann, ab 600€ geht ein vernünftiges Alltagsrad los. Und ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es bei einem solchen Rad nicht bei den 600€ bleiben wird, wenn Du erstmal gefallen dran gefunden hast, auch mal mehr mit dem Rad zu fahren. Ich habe mirt genau den gleichen Vorstellungen angefangen - allerdings mit 10km einfachen Arbeitsweg - und bin inzwischen bei einem Gesamtwert des Rades nebst Ausstattung bei ca. 1000€. Dazu kommt, dass ich mir heute kein Crossrad mehr kaufen würde, sondern nen ordentlichen Trekker mit Nabenschaltung.

Aber mal zu den von Dir verlinkten Rädern:

Ich persönlich würde zum Radon Scart 7.0 oder zum Pepper tendieren. Die beiden scheinen mir die höchste Dichte an homogen zusammenspielenden Komponenten zu haben. Auf Scheibenbremsen würde ich verzichten, die sind sicher nicht unbedingt nötig im Flachland, würde da zu ordentlichen Maguras raten, evtl. sogar einfache V-Brakes (hab ich auch und bin seit einigen tausend Kilometern zufrieden damit). Federgabel habe ich als sehr angenehm empfunden, (obwohl meine nach ca. 5000km die Hufe hochgerissen hat. Werde bei der nächsten Inspektion wohl gleich auf Starrgabel umrüsten..) ist im flachen Land aber auch nicht nötig, sondern hauptsächlich schwer...

Hoffe, dass Dir das ein wenig weiter helfen konnte.

paulipirat

12

Mittwoch, 13. Februar 2013, 14:38

Wenn James ein Rad mit ohne alles auf flachem Land bewegen möchte, dann sollte er sich mal das Rad anschauen: klick

Gruß Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

Salamander

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13

Mittwoch, 13. Februar 2013, 22:28

An einem jeden Tag genutzten Alltagsrad würde ich mir das Generve mit Akkuleuchten nicht mehr antun wollen. Abgesehen davon daß man damit streng genommen nur auf dem Rennrad legal unterwegs ist. Steckschutzbleche sauen einen auch mehr ein als fest montierte. Schwarze Bluemels oder SKS Longblades in schwarz, schmal und eng montiert sieht man erst auf den zweiten Blick. Wenn die Optik so eine große Rolle spielt, der Verzicht auf einen Gepäckträger macht unheimlich was aus. Von daher würde ich Dir auch raten, nach einem Trekkingrad zu schauen. Gepäckträger abbauen kommt wahrscheinlich billiger als ein nacktes Rad nachzurüsten. In dem Fall musst Du neben einem anderen Rücklicht noch einen zweiten Rückstrahler mit einem "K" als Großflächenrückstrahler (gibt es auch in klein von B&M). Musst vorher überlegen ob Du den Träger anrechnen lässt oder behälst, falls Du den doch mal nutzen willst.

Wenn Nabenschaltung, dann möglichst mit vollständig geschlossenem Kettenschutz wie Hebie Chainglider. Bei einseitigem Kettenschutz ist der Unterschied zu Kettenschaltung bei den Pflegeintervallen sonst nicht sooo groß, vor allem wenn die Kette noch viel Spritzwasser vom VR abkriegt. Allerdings kann man in dieser Hinsicht bei Nabenschaltung ungestraft mehr schludern.

Von einer Federgabel würde ich abraten, zumal bei dem knappen Budget. Ist ja kein Teil was umsonst vom Himmel fällt, das Geld dafür ist woanders besser investiert.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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