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Schnecke

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1

Dienstag, 21. Mai 2013, 19:55

Brauche nochmal eure Hilfe zwecks Kaufberatung

Moin, ich hatte letztes Jahr hier schonmal kurz nachgefragt und mich ein wenig beraten lassen. Damals hatte ich noch ein recht knappes Budget eingeplant und hab daher auch nicht wirklich das Traumrad für mich gefunden. Ich denke, es wäre wesentlich sinnvoller, einmal was richtig hochwertiges zu kaufen und möchte daher jetzt nochmal darum bitten, mir ein paar Ratschläge zu geben.

Was ich gleich zu Beginn noch erwähnen möchte: Letztes Wochende hab ich zum ersten Mal eine 100km-Tour gewagt. Die Beine haben problemlos mitgemacht, allerdings hatte ich zum Schluss hin solche Schmerzen in den Schultern und im rechten Oberarm, dass ich kaum noch fahren konnte. Die Handgelenke haben sich auch schon leicht pelzig angefühlt. Ich gehe davon aus, dass das von einer falschen Haltung kommt und möchte natürlich sowas zukünftig vermeiden. Mein jetziges Fahrrad ist ein altes Specialized Hardrock ohne Federung und mit komplett geradem Lenker. Ich weiß nicht, ob es am Rad selbst, an einer Einstellung oder an Komponenten (Lenker usw) liegt. Ideen?




- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?

Überwiegend Freizeit, d.h. abends mal ne schnelle Runde drehen, um ein wenig Fett zu verbrennen, gelegentlich auch mal gemütliche, ausgedehnte Touren.

- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?

Überwiegend geteerte Wege in mittelmäßigem Zustand.

- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?

Berge gibts genug, bin allerdings kein großer Fan von selbigen. Die Radwege hier sind überwiegend frei von großen Steigungen.

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?

Es soll ein Schönwetterrad werden. Sollte ich tatsächlich mal bei schlechtem Wetter rausmüssen, was ich grundsätzlich vermeide, hätte ich noch mein Uraltfahrrad.

- Wie viel darf das Rad kosten?

ca 1000 - 1500€. Sollte kein Billigteil mehr sein. Notfalls auch ein paar Euro mehr.

- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?

Im Sommer bisher ca 3 - 4x die Woche (sofern es das Wetter zulässt) jeweils um die 30 bis 40 Km. Da ich inzwischen immer weniger Probleme mit der Ausdauer habe, möchte ich das noch steigern. Im Winter fahre ich kaum bis garnicht.


- Wie groß bist Du?

ca 176cm. Schrittlänge 84cm.


- Wie viel wiegst Du? (Musst du nicht beantworten! Aber beachte, dass die meisten Räder gerade mal 100kg Zuladung zulassen und mit ein bisschen Gepäck wird's da schnell eng )

65 kg


- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?

Solange ich eine Anleitung habe, sollten Reparaturen und Einstellungen kein Problem sein.


- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?

Da ich in dem Preisbereich nichts ungetestet kaufen möchte, sollte es etwas sein, dass bei den örtlichen Händlern verfügbar ist. Cube wäre hier eine Option.

-Cube SL Cross Race: http://www.cube.eu/tour/cross-road/sl-cross-race/
Sehr leicht, optisch ansprechend, allerdings sollen die Bremsen wohl eher Billigware sein. Ich weiß auch nicht, ob eine Carbongabel das richtige ist - sind die nicht recht empfindlich?

-Cube SL Cross Pro: http://www.cube.eu/tour/cross-road/sl-cross-pro/
Finde ich optisch auch sehr schön, nur unwesentlich schwerer, Alugabel und ca 500€ günstiger.

-Cube Tonopah Race: http://www.cube.eu/tour/cross/tonopah-race/
Gleiches Preissegment, gut 2,5kg schwerer, dafür mit Federgabel und Scheibenbremse

Radon usw soll ja auch alles nicht schlecht sein, ich möchte aber ungern durch halb Deutschland fahren, um eine Probefahrt zu machen. Die oben genannten Räder sind mir spontan ins Auge gefallen und scheinen jetzt zumindest kein Chinaschrott zu sein. Bin natürlich für alle Vorschläge offen, solange man diese bei normalen Händlern bekommt. Die Frage ob mit oder ohne Federgabel beschäftigt mich immernoch. Damals wurde mir davon abgeraten, da ich sowieso nur im 500€-Bereich geschaut hab, ich weiß allerdings nicht, wie es bei den besseren Rädern aussieht. Würde mich da über ein paar Tipps freuen :)

Casi2003

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2

Dienstag, 21. Mai 2013, 22:38

Deine Probleme jetzt beim Radfahren könnten daran liegen, das Dir der Rahmen zu kurz ist. Du sitzt sicherlich stark gebeugt auf dem Rad, und machst bestimmt einen Buckel.

Auf alle Fälle solltest Du ein neues Rad Probe fahren. Ich gehe jetzt mal davon aus, das Du einen langen Oberkörper, und kurze Beine hast. Deshalb solltest Du unbedingt auch den Rahmen eine Nummer größer Probe fahren. Das streckt den Oberkörper ein wenig nach vorn, und schon sieht die Welt ganz anders aus.

Zu den Rädern die Du gepostet hast: Das SL Cross pro und das SL Cross Race unterscheiden sich im Grunde nur von der Ausstattung. Und da bin ich der Meinung, das die 105er am Cross Pro völlig ausreichend ist.

Und 2,5 kg mehr für Federgabel und Scheibenbremsen??? Mußt Du letztlich selbst entscheiden, aber bei Deinem Fahrprofil würde ich persönlich eher das SL Cross Pro bevorzugen.
Für ein freies und unabhängiges, und vor allem werbefreies 2radforum!!!! :thumbsup:

"Nicht jeder der ein Trikot anzieht und auf ein Fahrrad steigt ist automatisch gedopt." Gehört beim Braunschweiger Nachtrennen.

3

Mittwoch, 22. Mai 2013, 00:53

Was ich gleich zu Beginn noch erwähnen möchte: Letztes Wochende hab ich zum ersten Mal eine 100km-Tour gewagt. Die Beine haben problemlos mitgemacht, allerdings hatte ich zum Schluss hin solche Schmerzen in den Schultern und im rechten Oberarm, dass ich kaum noch fahren konnte.


Hi Schnecke, erstmal Glückwunsch zum ersten Hunderter :)

Bevor du Probe fährst, solltest du dich vielleicht ein bisschen in die Ergonomie auf dem Rad einlesen. Leider ist längst nicht jeder Händler fit oder interessiert... außerdem kommst du dem Problem beim aktuellen Rad vielleicht so schon auf die Schliche. Einen schönen Einstieg bietet meiner Meinung nach die Patria-Seite. Nicht wundern: Die verändern bei Bedarf die Rahmen ihrer Räder, im Grundsatz gilt das aber alles auch für Räder von der Stange. Ist also alles nutzbar, auch wenn man kein Interesse an einem Rad von denen hat - wobei du bei deinem Budget auch ein "nacktes" (ohne Gepäckträger, Licht...) und einfach ausgestattetes z.B. Roadster in Erwägung ziehen könntest.

Schnecke

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4

Mittwoch, 22. Mai 2013, 20:59

Danke schonmal für die Antworten. Das Thema Federgabel hat sich jetzt erledigt, dachte immer das wäre ein riesen Unterschied, weil ich bisher noch nichts mit Federung gefahren bin. Hab mir mal das Rad von einem Freund geliehen und bin ein Stück gefahren, naja, ich verzichte lieber auf das zusätzliche Gewicht. Bei meinen Strecken bringt mir eine Federgabel wohl garnichts außer Nachteile.

Damit wird die Auswahl ja schonmal etwas eingeschränkt. Ich hab jetzt einen Händler in der Nähe gefunden, der ein wenig Auswahl bietet und wohl auch über so ein Vermessungsteil verfügt, wie es Garodzilla verlinkt hat. Da gäbe es neben Cube noch Focus und Stevens zur Auswahl, welche auch ein paar interessante Sachen im Angebot hätten.

Eine Frage hätte ich jetzt noch: Mir sind auch diese Cyclocross-Räder aufgefallen. Nur so eine Überlegung. Wäre sowas eine Alternative? Oder sitzt man da so verkrampft drauf, dass einem nach 10 Kilometer die Arme abbrechen? Die Teile scheinen ja allesamt sehr leicht zu sein, haben keinen unnötigen Schickschnack dran und haben auch nicht so hauchdünne Wurstschneider-Räder wie ein Rennrad. Kann jetzt schlecht einschätzen, ob man mit sowas auch mal einen ganzen Tag unterwegs sein kann oder ob das eher als reines Sportgerät gedacht ist.

5

Mittwoch, 22. Mai 2013, 21:13

Eine Frage hätte ich jetzt noch: Mir sind auch diese Cyclocross-Räder aufgefallen. Nur so eine Überlegung. Wäre sowas eine Alternative? Oder sitzt man da so verkrampft drauf, dass einem nach 10 Kilometer die Arme abbrechen? Die Teile scheinen ja allesamt sehr leicht zu sein, haben keinen unnötigen Schickschnack dran und haben auch nicht so hauchdünne Wurstschneider-Räder wie ein Rennrad. Kann jetzt schlecht einschätzen, ob man mit sowas auch mal einen ganzen Tag unterwegs sein kann oder ob das eher als reines Sportgerät gedacht ist.


Man kann in Rennradhaltung auch richtig lange Touren fahren. Dazu solltest du als erstes mal bei einer längeren Probefahrt ein gutes Gefühl auf dem Rad haben - und zweitens eine gewisse Gewöhnungsphase einplanen: Du sitzt wahrscheinlich deutlich sportlicher als bisher, daran müssen sich vor allem unterer Rücken und Nacken erstmal gewöhnen. Da hilft es auch, die Gabel erstmal lang zu lassen und den Lenker mittels Spacern recht hoch einstellen zu lassen / einzustellen.

Den Händen könnte es sogar besser ergehen als mit den an vielen Fitnessbikes montierten Besenstielen. Du hast einfach mehr Variationsmöglichkeiten am Rennlenker.

Allerdings: Wenn öfter auch mal eine gemütliche Tour mit trödeligem Tempo und netten Leuten ansteht, würde ich mir das überlegen. Aber das sehen manche hier anders. Ein Kompromiss könnte in einer Höhenverstellbarkeit des Lenkers liegen, auch wenn das am Cyclocross sicher ein weniger komisch aussieht (und was wiegt).

thomaspan

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6

Mittwoch, 22. Mai 2013, 21:14


Eine Frage hätte ich jetzt noch: Mir sind auch diese Cyclocross-Räder aufgefallen. Nur so eine Überlegung. Wäre sowas eine Alternative? Oder sitzt man da so verkrampft drauf, dass einem nach 10 Kilometer die Arme abbrechen? Die Teile scheinen ja allesamt sehr leicht zu sein, haben keinen unnötigen Schickschnack dran und haben auch nicht so hauchdünne Wurstschneider-Räder wie ein Rennrad. Kann jetzt schlecht einschätzen, ob man mit sowas auch mal einen ganzen Tag unterwegs sein kann oder ob das eher als reines Sportgerät gedacht ist.


Es gibt hier wohl 2 Fraktionen: Die eine (Sportugalois, Hot Rod, accustic soma, Maltte-HB, ich + einige mehr) sagt, dass du darauf prima nen Tag unterwegs sein kannst, gerade weil der Lenker unendlich viele Griffmöglichkeiten bietet. Die andere sagt dir, dass ein Rennradel (ein QFER ist ja nix grundsätzlich anderes) auf Radwegen nicht so dolle ist + man sich innerorts wegen der Sitzposition ncht so leicht umschauen könne.

Probiers also selber aus.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

sportugalois

unregistriert

7

Mittwoch, 22. Mai 2013, 21:57

... Letztes Wochende hab ich zum ersten Mal eine 100km-Tour gewagt. Die Beine haben problemlos mitgemacht, allerdings hatte ich zum Schluss hin solche Schmerzen in den Schultern und im rechten Oberarm, dass ich kaum noch fahren konnte. Die Handgelenke haben sich auch schon leicht pelzig angefühlt. Ich gehe davon aus, dass das von einer falschen Haltung kommt und möchte natürlich sowas zukünftig vermeiden. ... Ich weiß nicht, ob es am Rad selbst, an einer Einstellung oder an Komponenten (Lenker usw) liegt. Ideen?
Ohne dich auf dem Rad gesehen, und idealerweise ein Stück neben und hinter dir her gefahren zu sein, wird da keiner eine begründete Diagnose stellen können.
Lass dich doch mal fotografieren, wie du auf dem Rad sitzt und fährst, evtl. liefern die Fotos Anhaltspunkte, was nicht stimmt.

sportugalois

unregistriert

8

Mittwoch, 22. Mai 2013, 22:16

Eine Frage hätte ich jetzt noch: Mir sind auch diese Cyclocross-Räder aufgefallen. Nur so eine Überlegung. Wäre sowas eine Alternative? Oder sitzt man da so verkrampft drauf, dass einem nach 10 Kilometer die Arme abbrechen? Die Teile scheinen ja allesamt sehr leicht zu sein, haben keinen unnötigen Schickschnack dran und haben auch nicht so hauchdünne Wurstschneider-Räder wie ein Rennrad. Kann jetzt schlecht einschätzen, ob man mit sowas auch mal einen ganzen Tag unterwegs sein kann oder ob das eher als reines Sportgerät gedacht ist.
Ich fahre einen Cyclocrosser (mit Schutzblechen, festem Licht und Gepäckträger) als Alltagsrad, und habe einen anderen (giftig kurzen) primär als Sportgerät. Mit dem "Alltagscrosser" fahre ich auch Strecken, wo sich sonst fast nur MTBler hintrauen, mit dem "Sportgerät" auch 200km Tagestouren.
So pauschale Kategorien sind schwierig, ein Cyclocrosser ist von der Grundidee her ein sehr stabiles Rennrad mit breiterer Bereifung für rutschige und holprige Wege. Die individuellen Ausprägungen sind weit gestreut. (Hier http://forum.cx-sport.de/showthread.php?t=164 gibt's eine nette Sammlung, was alles unter CX läuft.)

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thomaspan

Schnecke

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9

Mittwoch, 22. Mai 2013, 22:18

Klingt ja soweit schonmal interessant. Ein paar Varationsmöglichkeiten bei der Haltung wären natürlich nicht schlecht, zumindest für längere Strecken. Bisher hab ich über solche Rennradableger nicht weiter nachgedacht, weil mir das alles so verbaut vorkam, aber seit meiner ersten richtigen Tour und der damit verbundenen Beschwerden bin ich auch für solche Alternativen offen.
Werd mal schauen, was genau der Händler vorrätig hat und ob da überhaupt eine ausgedehnte Probefahrt möglich ist.

@sportugalois: Kann ich bei Gelegenheit mal machen :)
200km am Tag sind ja schon recht ordentlich, in die Richtung möchte in nächster Zeit auch irgendwann kommen. Und das klappt ohne irgendwelche übermäßigen Rückenschmerzen oder so?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schnecke« (22. Mai 2013, 22:22)


thomaspan

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10

Mittwoch, 22. Mai 2013, 22:22

Mit dem "Alltagscrosser" fahre ich auch Strecken, wo sich sonst fast nur MTBler hintrauen ...


Endlich einer, der wie ich aufm Renner mit (verhältnismäßig) dünnen Pneus über aufgeweichte Pferdewege und mehr mit Höhenmetern oder quer durch den Forst radelt + nicht sagt, das Material sei zu schade. :thumbup:
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thomaspan« (22. Mai 2013, 22:25)


sportugalois

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11

Mittwoch, 22. Mai 2013, 22:28

Allerdings: Wenn öfter auch mal eine gemütliche Tour mit trödeligem Tempo und netten Leuten ansteht, würde ich mir das überlegen.
Entweder sich andere Leute suchen, oder am Rennrad oder dem CX einen Amboss hinterher schleppen.

Ohne Witz, leicht laufende schnelle Räder führen zu sozialen Spannungen, du bremst, damit du nicht wegrollst, die anderen keuchen, damit sie mithalten können.
Ein Kompromiss könnte in einer Höhenverstellbarkeit des Lenkers liegen, auch wenn das am Cyclocross sicher ein weniger komisch aussieht (und was wiegt).
Für mich ein NoGo.

sportugalois

unregistriert

12

Mittwoch, 22. Mai 2013, 22:35

Die andere sagt dir, dass ein Rennradel (ein QFER ist ja nix grundsätzlich anderes) auf Radwegen nicht so dolle ist + man sich innerorts wegen der Sitzposition ncht so leicht umschauen könne.
Probiers also selber aus.
Ein Rennrad mit 23mm breiter Bereifung ist von der Fahrbahn her sehr eingeschränkt, ein Cyclocrosser mit 37mm Bereifung kommt fast überall hin. Innerorts sind beide durch die gestreckte tiefe Sitzposition limitiert, und brauchen mehr Konzentration als auf dem Normalrad.

sportugalois

unregistriert

13

Mittwoch, 22. Mai 2013, 22:51

Klingt ja soweit schonmal interessant. Ein paar Varationsmöglichkeiten bei der Haltung wären natürlich nicht schlecht, zumindest für längere Strecken. Bisher hab ich über solche Rennradableger nicht weiter nachgedacht, weil mir das alles so verbaut vorkam, aber seit meiner ersten richtigen Tour und der damit verbundenen Beschwerden bin ich auch für solche Alternativen offen.
Wie gesagt, ohne dich auf deinem Rad gesehen zu haben, wird da keiner was konkretes sagen können.

200km am Tag sind ja schon recht ordentlich, in die Richtung möchte in nächster Zeit auch irgendwann kommen. Und das klappt ohne irgendwelche übermäßigen Rückenschmerzen oder so?
Ich bin Jahrgang 61, 2003 hatte ich eine Bandscheibenoperation.
50km auf Asphalt an der Lahn entlang mit dem Cityrad meiner Frau schinden meinen Rücken mehr als 150km auf holprigem Schotter durch den Taunus mit dem Cyclocrosser.
Auf dem Cityrad sitze ich schwer auf dem Sattel, jede Unebenheit geht trotz Federsattelstütze in den Rücken. Auf dem Cyclocrosser (und Rennrad) stehe ich auf den Pedalen, stütze mich am Lenker ab. Fahrbahnunebenheiten balanciere ich über Knie und Ellbogen aus, das Rad und ich sind eins, der Schwerpunkt bewegt sich auf einer geraden horizontalen Linie.

sportugalois

unregistriert

14

Mittwoch, 22. Mai 2013, 22:58

Mit dem "Alltagscrosser" fahre ich auch Strecken, wo sich sonst fast nur MTBler hintrauen ...


Endlich einer, der wie ich aufm Renner mit (verhältnismäßig) dünnen Pneus über aufgeweichte Pferdewege und mehr mit Höhenmetern oder quer durch den Forst radelt + nicht sagt, das Material sei zu schade. :thumbup:

Auf dem Rennrad habe ich 23mm Bereifung, da tun schlechte Wege auch in der Seele weh. Mit den 35mm auf den Cyclocrossern spritzt der lose Schotter schön weg, da braucht's schon eklige Kanten, bevor's auf die Felge durchschlägt. - Aber Pferdewege sind fast so schlimm wie Hundescheisse.

thomaspan

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15

Mittwoch, 22. Mai 2013, 23:27


Auf dem Rennrad habe ich 23mm Bereifung, da tun schlechte Wege auch in der Seele weh. Mit den 35mm auf den Cyclocrossern spritzt der lose Schotter schön weg, da braucht's schon eklige Kanten, bevor's auf die Felge durchschlägt. - Aber Pferdewege sind fast so schlimm wie Hundescheisse.


Mädchen *bittenichtsoernstnehmenunddanke*

Aufm Schönwetterradel fahre ich 24er Conti GrandPrix + aufm Schlechtwetterradel 28er SportContact Slicks. Da hat in all den Jahren weder was durchgeschlagen noch die Seele gelitten.

Bei Feuchtigkeit / Nässe gibts sicher geeignetere Pneus, aber die Slicks be den Gelegenheiten schulen wie nix anderes das Fahrkönnen. :thumbup:
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16

Donnerstag, 23. Mai 2013, 00:33

Entweder sich andere Leute suchen, oder am Rennrad oder dem CX einen Amboss hinterher schleppen.

Ohne Witz, leicht laufende schnelle Räder führen zu sozialen Spannungen, du bremst, damit du nicht wegrollst, die anderen keuchen, damit sie mithalten können.


Hier sucht ja jemand nach einem neuen Rad, nicht nach neuen Leuten. Was man wonach aussucht, ist sicher individuell verschieden ;)


Ein Kompromiss könnte in einer Höhenverstellbarkeit des Lenkers liegen, auch wenn das am Cyclocross sicher ein weniger komisch aussieht (und was wiegt).
Für mich ein NoGo.


Na dass er damit bei der Stilpolizei nicht durchkommt, habe ich ja schon angedeutet. Oder gibt es darüber hinaus noch stichhaltige Gründe, wieso das nicht gehen soll?

Casi2003

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17

Donnerstag, 23. Mai 2013, 04:16

Sollte ein Cyclocross in Frage kmmen, Focus hat da was nettes im Programm, u.a. Schlechtwettergeeignet:

http://www.focus-bikes.com/de/de/bikes/b…isc-20-g-5.html
Für ein freies und unabhängiges, und vor allem werbefreies 2radforum!!!! :thumbsup:

"Nicht jeder der ein Trikot anzieht und auf ein Fahrrad steigt ist automatisch gedopt." Gehört beim Braunschweiger Nachtrennen.

sportugalois

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18

Donnerstag, 23. Mai 2013, 12:36



Ein Kompromiss könnte in einer Höhenverstellbarkeit des Lenkers liegen, auch wenn das am Cyclocross sicher ein weniger komisch aussieht (und was wiegt).
Für mich ein NoGo.


Na dass er damit bei der Stilpolizei nicht durchkommt, habe ich ja schon angedeutet. Oder gibt es darüber hinaus noch stichhaltige Gründe, wieso das nicht gehen soll?
Die Länge des Gabelschaftes über dem Steuersatz ist begrenzt, ein hoch gezogener Vorbau verlängert den Gabelschaft indirekt, das kann auf Dauer Haltbarkeitsprobleme geben.

19

Donnerstag, 23. Mai 2013, 13:21

Ja gut, es soll ja keiner mit ausgezogenem Up&Down Biketrial fahren. Bei normaler Anwendung innerhalb der Spezifikation halte ich das Haltbarkeitsargument aber für akademisch. Auch starre Vorbauten wollen alle paar Jahre getauscht werden.