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Timati

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1

Sonntag, 25. August 2013, 22:24

HILFE!!! Suche ein neues Bike für max 1000€

Hallo zusammen!!!

Ich brauche mal ein paar Tipps und wertvolle Ratschläge zur Neuanschaffung eines Bikes... Bisher habe ich etliche Kataloge von unterschiedlichen Herstellern durchgewälzt wie auch Internetstores und Foren. Sehr viele Infos, jedoch sehr unterschiedlich und daher auch eher verwirrend ?( Hauptsächlich möchte ich damit zur Arbeit(30km gesamt) fahren, wie auch gelegentlich am Wochenende mal ne Tour mit Familie und Freunden. Es sollte für Feldwege, Straßen, Schotter und vielleicht mal ne Spritztour durch den Wald ausgelegt sein. Bisher bin ich schon verschiedene Typen probe gefahren, jedoch im Fahrradgeschäft, bei 20 Meter im Kreis ist es schwer sich festzulegen.

Beim 29er habe ich das Gefühl, das die Wendigkeit durch die großen Reifen sehr eingeschränkt ist, oder kann dies durch einen kleineren Rahmen behoben werden? Beim Crossbike finde ich die Sitzposition wie auch die schmalen Reifen für schnittiges Fahren eher ungeeignet. Das MTB650b hat einen ersten guten Eindruck hinterlassen. Wie gesagt die Fahrt war sehr Kurz und eben, die Ansicht kann sich sicherlich nach 20km auf unterschiedlichen Begebenheiten ändern. Deswegen brauch ich ein paar richtungsweisende Ratschläge ;)

Vielleicht könnt ihr mir auch zum Thema, Schaltung, Bremsen und Federgabel weiterhelfen...Vielen Dank schon mal Vorab...bin gespannt was raus kommt...Grüße... ;) ;) ;)

2

Sonntag, 25. August 2013, 23:39

Moin,

was du suchst ist die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau. Kannste vergessen.
Kein Wunder, dass du verwirrt bist, da du verschiedene Einsatzbereiche mit einem Bike abdecken willst.

Nimm jeweils einen 500er und hol dir jeweils einen Trekker und ein 26er MTB.
Den Trekker für den Arbeitsweg (STVzO-konform) und die Touren mit Freunden/Familie, z.B. klick oder klick
Das Mounti zum Spass haben abseits der Straße. Da kannste auch ein gutes Gebrauchtes nehmen, z.B. klick

Gruß Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

kylogos

unregistriert

3

Montag, 26. August 2013, 10:57

[...] möchte ich damit zur Arbeit(30km gesamt) fahren, wie auch gelegentlich am Wochenende mal ne Tour mit Familie und Freunden. Es sollte für Feldwege, Straßen, Schotter und vielleicht mal ne Spritztour durch den Wald ausgelegt sein. [...]

Fully! Mindestens 160 mm Federweg! Darunter kann man sich ja heutzutage an keiner Eisdiele mehr blicken lassen. Dazu natürlich Fullface und Protektoren! ;)

Und wenn Du die zarte Ironie erkannt hast, denkst Du vielleicht noch mal über Dein Vorhaben nach, und kaufst ein Trekkingrad. Oder wie Bora schon vorschlug, zwei Räder. Wobei ein Tausender dafür IMO mehr als knapp ist. Ein MTB ist meiner Meinung nach als einziges Rad bzw. Erstrad ungeeignet. Dazu ist es zu konsequent auf einen einzigen Zweck ausgerichtet.

Und wenn Du nicht weißt, was für Dich richtig ist, kann ich Dir nur raten, den "normalen" Weg zu gehen. Beginne mit einem 26er Hardtail, und spezialisiere Dich erst, wenn Du genug Praxis hast. Und glaube mir, zu diesem Zeitpunkt wirst Du dann sehr genau wissen, was Du brauchst und willst.

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3rd_astronaut

mick

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4

Montag, 26. August 2013, 12:29

Würde ich auch so machen. Jetzt wissen wir natürlich nicht wie groß und schwer du bist und auch über die Art und Größe der Probefahrräder haben wir nur beschränkte Kenntnis. Eine Probefahrt im Laden, über 20m ist schlicht zu kurz. Wenn die Beratung ähnlich professionell war wird der Kauf vermutlich ein Reinfall.

Zum Saisonende zu kaufen ist grundsätzlich keine dumme Sache!
Die Läden sind leerer, die Verkäufer haben mehr Zeit für gute Beratung und die Lager müssen abverkauft werden um für die kommende Saison Platz zu haben.

An deiner Stelle würde ich die üblichen Maßtabellen studieren und mir die individuellen Werte für den jeweiligen Radtyp rausschreiben (Tabelle).
So hast Du immer den Überblick über das was du brauchst und lässt dich im Laden weniger einlullen, a la:"Das sieht jetzt nur so groß aus, dass passt schon für dich" o.ä.. Auch wenn das vermeintliche Schnäppchen nur noch zu klein oder zu groß da ist, nicht kaufen!

Heikeler Punkt, aber immer wieder entscheidend, das Fahrergewicht.
Wiegst Du normal oder bist besonders groß und deshalb auch sehr schwer, dann verengt sich die Auswahl von vorneherein. Ein leichter Crosser kann dann die falsche Wahl sein und ein stabiler Trekker oder ein Hardtail sollten dann eher in den Fokus rücken.
Es wird frustrierend wenn man ständig die Räder nachzentrierren muss und das Rad hinterher mehr in der Werkstatt steht als unterm Hintern rollt.

Meine Empfehlung geht daher auch richtung Hardtail. Mit guten Steckschutzblechen, Akkulampen und Klemmträger wird daraus auch ein Alltagshobel. Vielleicht würde ich direkt einen zweiten Radsatz mit Straßenprofil und Leuchtstreifen anschaffen - dann brummts auch nicht so nervig auf dem Asphalt ;-)

Generell wäre mir das 26"er MTB lieber als die großspurigen Trendsetter. Nicht nur sind die großen 27,5" bzw. 29" - Räder schwerer, darüberhinaus erfordern sie spezielle, sprich teure Bauteile (Gabel, Schläuche, Reifen). Wenn der Schwellenpreis von 1000,- € nicht gerissen werden soll würde ich das ins Kalkül ziehen. Nebenbei, gibt es überhaupt breite Steckis für Twentyniner? 15 Fragen und Antworten zu dem Thema hier:http://www.mountainbike-magazin.de/test/…658522.2.htm#10
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mick« (26. August 2013, 12:54)


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Timati

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Montag, 26. August 2013, 15:05

Danke schon mal für die reichlichen Infos, also hatte früher ein MTB Hardtail in 26 Zoll von Merida, bin aber wirklich schon lange nicht mehr gefahren, zudem war es damals ein reines Kurzstrecken bike.

Auch wenn sehr viele Meinungen auf ein Trekker gehen, kann ich mich damit nicht wirklich mit anfreunden.

Wenn es abhängig von Körperbau und maße geht... daran soll es nicht scheitern... ;) Also meine Körperlänge beträgt 180cm, die Fußlänge liegt bei 80cm. Mein Körpergewicht bei 97kg. Laut Tabelle habe ich somit eine Rahmengröße von 48...Richtig??? :S

Von einem 26Zoll mtb hatte ich bisher abgesehen, da ich auch auf geraden vorwärts kommen möchte. Und mir zwei Fahrräder zulegen ist zwar ein gut gemeinter Rat, aber das hatte ich nicht vor... ;)

mick

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Montag, 26. August 2013, 16:09

Wenn du einen Crosser wählen solltest, dann sollten die Laufräder für Fahrer >80kg aufgebaut sein.
Jain, die Frage lautet: Welche Tabelle für welchen Radtyp?
Für ein Rennrad erhälst du andere Rahmenhöhenangaben als für ein Mountainbike und selbst da gibt es ja innerhalb dieser Kategorie noch erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Gruppen (Downhill, Dirtbike, XC, ...).
Nun willst Du ja wie es klingt besonders sportlich schnell in der Ebene unterwegs sein aber auch über Stock und Stein und ausserdem regelmäßig (tägl., bei jedem Wetter, sicher und sauber?!) von und zur Arbeit radeln, richtig?
Dann würde ich nach dem gebrauchten Koga Worldtraveller29 Ausschau halten. Bei deiner Körpergröße solltest du eigentlich über kurz oder lang fündig werden.

Mit der Fußlänge meinst Du wahrscheinlich die Schrittlänge?!
Eine gute Übersicht der verschiedenen Schrittlängenfaktoren bietet Rose im hinteren Teil des Papierkatalogs (S.966 / 2012).
Die dort ermittelten Werte können jedoch nur eine grobe Richtlinie sein, sie ersetzen nach meiner Erfahrung nicht die ausgiebige Beratung und PROBEFAHRT!!
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

rogger

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7

Montag, 26. August 2013, 21:52

die Fußlänge liegt bei 80cm

Mit der Fußlänge meinst Du wahrscheinlich die Schrittlänge?!


Ist zwar OT bei der Kaufberatung, aber mick hat es erkannt.
Der Fuß fängt im Badischen an der Hüfte an. :D
Gruß, rogger
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Timati

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Montag, 26. August 2013, 22:04

haha... genau der fuß und die beinlänge sind hier dasselbe...grins

nein schon richtig die beinlänge liegt bei 80cm...