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gmd12

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1

Montag, 16. September 2013, 09:20

Neues Trekkingrad ist fällig

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?

Radreisen
- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?

Teerwege, Waldwege


- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?

ich möchte natürlich auch in bergigen Gegenden reisen


- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?

Regen und Schnee sind nicht auszuschließen




- Wie viel darf das Rad kosten?

€ 1500 , wenn es sinnvoll ist auch etwas mehr


- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?

Vor 6 Wochen dem Arbeitsleben entkommen seit dem 1500 km


- Wie groß bist Du?
175 cm


- Wie viel wiegst Du? (Musst du nicht beantworten! Aber beachte, dass die meisten Räder gerade mal 100kg Zuladung zulassen und mit ein bisschen Gepäck wird's da schnell eng )
95 kg


- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?

alles


- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?

Verschiedene Rose-Bikes

kylogos

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3

Dienstag, 17. September 2013, 09:17

Ein Silkcarbon für 1.500 € oder "etwas mehr"? Wäre IMO ein cooler Preis. Aber als Reiserad? Nennt mich altmodisch, aber mein Vertrauen zu Carbon hält sich in Grenzen, wenn ich ein voll bepacktes Rad mal gegen einen Mast oder an eine Mauer lehnen soll ...

@TO: wenn Du schon bei Rose warst, warum kein Activa Pro 1? Mit 1.700 € auch über Deinem Budget, aber IMO das Geld wert. Oder ein Patria Terra, da sollte für das Geld auch schon was gehen.

gmd12

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4

Dienstag, 17. September 2013, 09:35

Hallo,

ich denke für ein carbon-Rad solte man schon etwas mehr als € 1500,- investieren. An dem Activa bin ich nur so vorbeigeschlendert und habe es garnicht wahrgenommen. Rose ist für mich auch interessant weil ich nur 30 km entfernt wohne. Ich muss aber darauf achten , das hättte ich vielleicht im ersten Beitrag anmerken müssen, das ich auf Grund meiner vollkommen maroden Wirbelsäule eine ziemlich aufrechte Sitzposition bevorzuge. Deshalb sollte die Radgeometrie nicht zu sportlich sein.

Michael

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5

Dienstag, 17. September 2013, 11:05

Erst mal meine Einschätzung deines Beitrags...
Du hast keine wirkliche Ahnung, was für ein Rad/Komponenten du genau willst. Du möchtest jetzt anfangen einen Haufen Kilometer auf Touren und Reisen zu schrubben. Du hast Rückenprobleme. Dein Systemgewicht ist nicht besonders niedrig.

Also ich würde mir an deiner Stelle einen qualitativ hochwertigen Rahmen suchen und das drumherum erst mal "einfach" halten. Nach 10tkm wirst du dann sehr genau wissen, was du willst und was nicht. Und nach den Kilometern wollen dann eh die ersten Teile getauscht werden.
Andere Möglichkeit wäre erst mal irgendwas zu kaufen und dann in 1-2 Jahren wissen, was man will und dann eine größere Anschaffung tätigen.
Ein Beispiel für "irgendwas":
Gudereit SX-45
Zu bemängeln gibt es an dem Rad mMn nur die Reifen und die Lampe. Preis: 800€

Willst du doch lieber eine wirklich gute Basis und darauf aufbauen (nicht, dass man auf dem Gudereit nicht auch aufbauen könnte ;) ). Dann wären die Patria-Räder vielleicht was für dich. Bevor man da ein Rad bestellt wird man auch vermessen und es sind Sonderanfertigungen möglich. Bei einem kaputten Rücken ist ein passender Rahmen bestimmt empfehlenswert ;) . Komponenten und Farben kann man frei wählen.
Ein paar Beispiele:
Patria Terra, 26" mit einer 27 Gang Deore für 1730€. Dafür bekommt man einen wirklich super Rahmen und alle Komponenten sind sehr brauchbar. Generell ist das Fahrrad aber etwas schwer.
Patria Ranger, 28" oder 26" mit einer 27 Gang Deore für 1589€. Nicht so schwer und robust wie das Terra, aber wendiger und trotzdem ein tolles Tourenrad.
Patria Delta...bei einer Investition in die Zukunft ist vielleicht ein tieferer Einstieg sinnvoll? Leider gibt es das Fahrrad nicht mit einer einfachen Kettenschaltung. Du bist also mit min. 1800€ dabei.

Solltest du dich also für was dauerhaftes entscheiden, musst du trotzdem einige grundlegenden Entscheidungen treffen.
Felgen- oder Scheibenbremse -> Felgenbremse günstiger und tut's auch, ein besseres Bremsgefühl hat man mit einer hydraulischen. Trotzdem geht bei schlechtem Wetter nichts über eine Scheibenbremse, die Felgen nutzen auch nicht ab und bei längeren Abfahrten ist eine Scheibenbremse auch besser.

Ketten- oder Nabenschaltung -> Ich würde die Kettenschaltung, sofern keine wichtigen Gründe dagegen sprechen, vorziehen. Wichtige Gründe wären für mich bspw. häufiger Betrieb bei Schnee. Dann sollte es aber auch gleich eine Rohloff werden, die ist aber aua-teuer.

26" oder 28" -> 28" hat mMn bei Touren-/Reiserädern und normalgroßen Menschen keine Vorteile. Ok, manche tollen Reifen gibt es nur für 28", aber es gibt auch viele tolle 26" Straßenreifen. 26" ist stabiler. Manche fühlen sich auf 26" aber so gar nicht wohl, weil sie immer nur auf 28" gesessen sind => Ausprobieren!

Federung ja/nein -> Ich bin prinzipiell für nein, sofern es kein MTB ist. Macht nur Ärger, ist schwer und kostet ne Menge Geld. Allerdings bin ich 23, da redet man sich noch leicht ;) . Musst du wissen, ob du eine Federung brauchst.

Schmale oder breite Reifen -> Breite Reifen rollen mit hohem Druck besser, als schmale. Mit niedrigem Druck sind sie komfortabel und federn. Schmale Reifen sind leichter und landen gerne mal in Straßenbahngleisen. Bei Touren-/Reiserädern wüsste ich keinen vernünftigen Vorteil von schmalen Reifen.

Ich muss allerdings zugeben, ich bin vielleicht ein klein wenig voreingenommen...angefangen habe ich mit einem 28" Trekking-Rad mit schmalen Reifen, Kettenschaltung und hydr. Felgenbremsen...(fast) glücklich geworden bin ich mit einem Patria Terra, 26", breite Reifen, Scheibenbremse und Alfine 11-Nabenschaltung. Ich habe bei meinem ersten Tourenradkauf also alles falsch gemacht :D .

gmd12

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6

Dienstag, 17. September 2013, 12:23

Hallo,

nee ganz so ist es nicht, ich bin mit meinem jetzigen Rad , Gazelle Bahia in 9 Jahren auch schon zig tausende Kilometer gefahren.
Ich habe etliche Kassetten , 2 Gabeln und jede Menge Reifen verschlissen.

Aber jetzt kann ich fahren wann ich möchte und dafür suche ich eben ein gutes Rad . Mit der Kettenschaltung gab es nie Probleme und meine Gazelle hat mich nie in Stich gelassen.Leider haben die Gazelleleute heute eine etwas andere Philosophie was Fahrräder betrifft und darum werde ich die Marke wechseln. Aber Gudereit wird es sicherlich nicht. Ich kann zwar zu 99 % alles selber am Fahrrad machen aber gerade in der Garantiezeit ist es sicher von Vorteil wenn der Händler nichrt eine Tagesreise entfernt ist

Auch eine Federgabel kann ich verzichten ,nicht aber auf eine gefederte Sattelstütze. Tiefer Einstieg ist auch nicht nötig. Kettenschaltung sollte schon sein.

Michael

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7

Dienstag, 17. September 2013, 15:48

Hi Michael,
das ist doch schon mal eine ganz andere Ausgangssituation.
Da du schon einiges an Erfahrung hast und der Geldbeutel wohl auch nicht ganz leer ist, spricht wohl nichts gegen was "ordentliches".

Aber Gudereit wird es sicherlich nicht. Ich kann zwar zu 99 % alles selber am Fahrrad machen aber gerade in der Garantiezeit ist es sicher von Vorteil wenn der Händler nichrt eine Tagesreise entfernt ist.

Damit hast du wohl recht. Welche Händler gibt es denn bei dir in der Nähe?
Bei Rose käme aber wohl nur das Activa I in Frage. Und das macht ja erst mal ein guten Eindruck. Fahr doch mal bei verschiedenen Händlern Probe, dann weißte mehr! Und wir können hier weiter diskutieren.

gmd12

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8

Dienstag, 17. September 2013, 16:11

Hallo,

tja Händler sind hier das Problem , eine probefahrt war bei einem Händler nicht möglich bei dem zweiten passste das Sotiment nicht.

Bei Rose habe ich im letzten Jahr sogar meinen neuen Sattel 14 Tage zur Probe gefahren. Wie auch immer ein € 800.- Rad zwei Jahre zu fahren um dann was ordentliches zu kaufen ist einfach ökonomischer Unsinn.

Ich werde in dieser Woche mal intensiv mit den Rose -Bikes auseinander setzen und melde mch dann wieder.

Michael

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9

Dienstag, 17. September 2013, 16:38

Wie auch immer ein € 800.- Rad zwei Jahre zu fahren um dann was ordentliches zu kaufen ist einfach ökonomischer Unsinn.

Finde ich nicht. Ist es denn besser sich ein 1500€+ Rad zu kaufen, um dann nach ein paar tausend Kilometer festzustellen, dass es nicht zu einem passt? Kaufe ich mir etwas für um die 800€, kann ich es entweder behalten, verkaufen oder als Zweitrad nutzen. Aber zumindest weiß ich dann schon eher, was mein Traumrad haben muss oder eben nicht.


Zitat

Ich werde in dieser Woche mal intensiv mit den Rose -Bikes auseinander setzen und melde mch dann wieder.

Mach das!

10

Dienstag, 17. September 2013, 17:29

Servus...


Mein Gedanke wäre das VSF TX-800. Klassisch in CrMo-Stahl mit einer annehmbaren Aussattung. Soll jedoch vollbeladen sich etwas schwammig fahren (im Vergleich zu anderen Reiserädern á >2.000€).


MfG,
the Godfather

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11

Dienstag, 17. September 2013, 18:09

Moin,

ich hatte Anfang des Jahres mit der Rahmenwahl ein ähnliches Problem, habe mich für ein Partia Ranger entschieden (leider noch im Aufbau).
Je nachdem, wieviel Gepäck du noch mit dir mitschleppst (Reiseradler mit Zelt, Kocher usw?) fällt die Entscheidung wohl auf nen Rahmen mit hoher Beladbarkeit, meiner verträgt ein Gesamtgewicht von max. 160kg.


Was bist du bisher gefahren? 26" oer 28"?
Wenns mal Richtung Asien geht ist wohl ein 26"er Pflicht wegen Ersatzteilen.


Wenn du eh alles selber zusammenbauen kannst und eh noch einige alte Teile hast (teure Lichtanlage, Laufräder, die es noch nicht hinter sich haben etc.) würde ich mir nur nen Rahmen bestellen und dann alles übrige genau nach Wunsch zusammenstellen.
Nach deinen Verschleissschilderungen wohl am sinnvollsten.

Mein Patria Ranger Rahmenset hat mich 560€ gekostet, abgesichts der 15Jahre Garantie nicht allzu viel.
Der Klassiker unter den Reiserädern ist aber eher der Terra-Rahmen, vermutlich in ähnlichem Preisbereich.
Mit Schaltgruppe (Preisbereich Deore) und ohne neue Räder kommt man so noch unter die 1000€, wenn man alles selbser bastelt. Und am Ende hast du ein Rad, genau wie du es haben willst.

Alternativ zu Patria noch Velotraum, aber die produzieren jetzt in Taiwan.

Viele Grüße

gmd12

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12

Dienstag, 17. September 2013, 18:57




Finde ich nicht. Ist es denn besser sich ein 1500€+ Rad zu kaufen, um dann nach ein paar tausend Kilometer festzustellen, dass es nicht zu einem passt? Kaufe ich mir etwas für um die 800€, kann ich es entweder behalten, verkaufen oder als Zweitrad nutzen. Aber zumindest weiß ich dann schon eher, was mein Traumrad haben muss oder eben nicht.



Sicher, aber das geht mit mit dem € 1500,- Rad auch. Wahrscheinlich sehen wir beide das aus völlig unterschiedlicher Perspektive.


Michael

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13

Dienstag, 17. September 2013, 18:59

Servus...


Mein Gedanke wäre das VSF TX-800. Klassisch in CrMo-Stahl mit einer annehmbaren Aussattung. Soll jedoch vollbeladen sich etwas schwammig fahren (im Vergleich zu anderen Reiserädern á >2.000€).


MfG,
the Godfather
Prima Tip, ein Händler ist sogar in der Nähe.

Michael

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14

Dienstag, 17. September 2013, 19:08

Moin,

ich hatte Anfang des Jahres mit der Rahmenwahl ein ähnliches Problem, habe mich für ein Partia Ranger entschieden (leider noch im Aufbau).
Je nachdem, wieviel Gepäck du noch mit dir mitschleppst (Reiseradler mit Zelt, Kocher usw?) fällt die Entscheidung wohl auf nen Rahmen mit hoher Beladbarkeit, meiner verträgt ein Gesamtgewicht von max. 160kg.


Was bist du bisher gefahren? 26" oer 28"?
Wenns mal Richtung Asien geht ist wohl ein 26"er Pflicht wegen Ersatzteilen.


Wenn du eh alles selber zusammenbauen kannst und eh noch einige alte Teile hast (teure Lichtanlage, Laufräder, die es noch nicht hinter sich haben etc.) würde ich mir nur nen Rahmen bestellen und dann alles übrige genau nach Wunsch zusammenstellen.
Nach deinen Verschleissschilderungen wohl am sinnvollsten.

Mein Patria Ranger Rahmenset hat mich 560€ gekostet, abgesichts der 15Jahre Garantie nicht allzu viel.
Der Klassiker unter den Reiserädern ist aber eher der Terra-Rahmen, vermutlich in ähnlichem Preisbereich.
Mit Schaltgruppe (Preisbereich Deore) und ohne neue Räder kommt man so noch unter die 1000€, wenn man alles selbser bastelt. Und am Ende hast du ein Rad, genau wie du es haben willst.

Alternativ zu Patria noch Velotraum, aber die produzieren jetzt in Taiwan.

Viele Grüße

Hallo,

richtung Asien geht es sicherlich nicht. Ich bin mehr für Benelux und Skandinavien. Und ich bin auch eher der Bett&Bike Typ. Das Gewicht des Gepäcks bleibt im Rahmen. Trotzdem sollte die Zuladung natürlich nicht zu niederig sein. Ein kompletter eigenbau steht eigentlich auch nicht zur Debatte.

Danke für die Tips

Michael

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15

Dienstag, 17. September 2013, 19:39


Finde ich nicht. Ist es denn besser sich ein 1500€+ Rad zu kaufen, um dann nach ein paar tausend Kilometer festzustellen, dass es nicht zu einem passt? Kaufe ich mir etwas für um die 800€, kann ich es entweder behalten, verkaufen oder als Zweitrad nutzen. Aber zumindest weiß ich dann schon eher, was mein Traumrad haben muss oder eben nicht.
Sicher, aber das geht mit mit dem € 1500,- Rad auch. Wahrscheinlich sehen wir beide das aus völlig unterschiedlicher Perspektive.

Wahrscheinlich mit komplett unterschiedlich ausgestatteten Geldbeuteln ;)

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Dienstag, 17. September 2013, 21:48

falls du jemanden in der nähe hast der simplon räder verkauft, solltest du in jedem fall auch mal das kagu testen. es ist ein sehr gutes und in diversen tests immer noch mit viel lob überschüttetes reiserad. kann leider nicht gut abschätzen, ob dir die sitzposition zusagen würde, da der rahmen einen durchaus sportlich zu nennenden einschlag hat.
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17

Dienstag, 17. September 2013, 22:23

Hallo,

richtung Asien geht es sicherlich nicht. Ich bin mehr für Benelux und Skandinavien. Und ich bin auch eher der Bett&Bike Typ. Das Gewicht des Gepäcks bleibt im Rahmen. Trotzdem sollte die Zuladung natürlich nicht zu niederig sein. Ein kompletter eigenbau steht eigentlich auch nicht zur Debatte.

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Michael

Ok, das macht schonmal eine ganz andere Erwartungshaltung an das Rad.
Die VSF-Rahmen sollen angeblich standardmäßig bis 130kg ausgelegt sein. Mit höchstens 15kg Gepäck (ist ja mit 2 Fahrradtaschen immer viel zu schnell erreicht) tuen die es also vollkommen. Benelux und Skandinavien ist in puncto Anforderungen an die Übersetzung auch nicht allzu hoch.
Und wenn deine Wirbelsäule so maßlos kaputt ist, wären vor allem breite Reifen noch zusätzlich zu empfehlen. Wenn du eh schon aufrecht sitzen musst, wirst du ja vermutlich keinen Geschwindigkeitsrausch anstreben.

Hast du dir schonmal überlegt, dir sowas anzuschaffen?
http://www.canecreek.com/products/seatposts

Und wie siehts mit einer Rohloff-Schaltung aus? Wenn du so ein Meister des Ritzel- und Kettenverschleissens warst und viel bei Regen/Schnee fährst, wäre das samt vollverkleideter Kette vielleicht ne (teure) Option.

Und sonst würde ich sogar eher noch zu einer Kategorie günstiger als das TX-800 raten, die XT-Schaltung, die Magura HS11 und der Lowrider treiben da ziemlich unnötig den Preis in die Höhe. Meine Erfahrung ist, dass es ne normale Deore oder weniger vollkommen tut, wenn man nicht nen Ultraleichtbau anstrebt.
Den Hype um hydraulische Felgenbremsen kann ich auch nicht verstehen, denn wenn sie auf Reisen kaputt gehen, steht man blöd da und für nen Stadtradler ist es vollkommen übertrieben. Mechanische V-Brakes tun es allemal.
Das gesparte Geld kann man dann in ne gute Sattelstütze oder malwieder nen neuen Satz Reifen oder stabile Laufräder investieren.

Wenn man das alles nicht braucht (und so sieht es bei dir erstmal aus) landet man recht zügig bei mächtig unter 1000€, egal ob bei VSF oder sonstewem. Solang du keine schweren Gepäcktouren an langen Pässen fährst, ist ein extrem stabiler Rahmen auch nicht so wahnsinnig wichtig. Mit leichtem Gepäck sollte kein Rahmen so weich sein, dass man ihn deutlich wanken spürt.
Die Rahmen von VSF haben übrigens auch ne Garantie von 10 Jahren.

Mich würde aber noch interessieren, wie du es geschafft hast, Gabeln zu verschleissen?
Ich hab inzwischen von Freilauf bis Rahmenbruch so ziemlich alles hinbekommen, aber ne Gabel hab ich noch nicht auf der Liste.

Viele Grüße

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18

Mittwoch, 18. September 2013, 07:31

Schau doch mal bei maxcycles vorbei.
Du kannst dir viele Komponenten im baukastenprinzip aussuchen.
Fachhändler in deiner Gegend sollte es geben, wenn du in der Rose-Gegend wohnst.
Qualität und Ausstattungsvarianten sind sehr ordentlich.

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19

Mittwoch, 18. September 2013, 08:37

@drahtesel90

in 9 Jahren und fast täglichen Gebrauch kommen schon einige Kilometer zusammen und wenn man dann auch schon mal ein wenig schlampig mit der Wartung ist........Bei den Gabeln weiß ich es auch nicht so genau ,die erste bekam soviel Spiel das bei jedem Bremsvorgang der ganze Vorbau vibrierte. Die andere saß einfach fest , also keine Dämpfung mehr.
Allerdings war mein Händler bei den Ersatzteilen sehr kulant.

gmd12

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20

Mittwoch, 18. September 2013, 19:43

Hallo zusammen,

heute war ich bei einem Händler um mir die Modelle der vsf Fahrradmanufaktur anzusehen. Kleiner Laden aber feiner Laden mit freiem Blick in die Werkstatt. Nach ein paar Fragen meinerseits und kompetenten Antworten wie ich meine wurde mir eine Probefahrt mit dem Modell TX 400 angeboten. Natürlich kann man nach ein paar Runden kein abschließendes Urteil von mir erwarten aber ich bin doch sehr angetan von dem Bike. Als ich dem Händler sagte das ich eigentlich eine gefederte Sattelstütze und einen Speedlifter am Rad haben möchte wurde kurz und knapp gesagt " baue ich morgen früh ein " dann können sie eine vernünftige Probefahrt machen.
Sattel und Lenker können auch noch getauscht werden damit wirklich alles passt.

Der Preis € 1399,. mit Speedlifter und Sattelstütze wobei man am Preis noch schrauben könnte. Mir hat das Bike sehr gut gefallen auch rein visuell macht es einen sauberen gut verarbeiteten Eindruck.

Wahrscheinlich muss ich sogar 2 Räder kaufen meine Frau ist auch schon angefixt ;)

Gruß

Michael