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Metal

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1

Montag, 21. Oktober 2013, 22:57

suche wartungsarmes Fahrrad für Stadt (+ selten Feldwege)

Hallo zusammen,

ich will mir in Kürze ein Fahrrad zulegen und hoffe hier auf etwas Beratung. B-)

Ich weiß nicht, ob es eher unter Stadt- oder Trekking-Fahrrad läuft, habe daher auch keinen Präfix gewählt.

Zu 95% will ich es für den 10-minütigen Weg zur Arbeit (ohne nennenswerte Steigungen) nutzen. 7 oder 8 Gänge sollten mir reichen. Bei Ausflügen im Sommer über Feldwege sollte es aber auch nicht gleich auseinander fallen.

Außerdem will ich es nicht viel warten müssen (deshalb wohl Nebenschaltung, richtig?).

Zudem soll es eine Rücktrittbremse haben (mehr Freiheit für die Hände - Nachteile sind mir nicht bekannt?!?).

Als Lenker würde ich so einen [editiert:] Multipositionsbügel bevorzugen, wegen der dadurch erlaubten Variabilität an Halte- und Sitzpositionen. ....allerdings schätze ich, dass man den Lenker eh austauschen kann, ggfs sogar gleich beim Kauf?


Was könnt Ihr in dieser Hinsicht empfehlen? (Marken, Modelle?) ...und sollte ich sonst noch etwas wissen?

Ach ja, kosten darf das Rad auch ein paar Euro. Da es Fahrräder bereits ab 150 Euro gibt, meine ich, dass es gute Modelle durchaus schon bei 500-700 Euro geben müsste?!

PS:
bin 195cm groß und will versuchen, auch im Winter zu fahren, allerdings nicht bei gar zu heftigem Wetter....! ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Metal« (22. Oktober 2013, 08:56)


Prabha

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2

Montag, 21. Oktober 2013, 23:53

Hallo Metal,
ich kann dir keinen Vorschlag machen, habe aber zwei Anmerkungen:
Wenn du zu 95% eine 10-minütige Strecke fährst, ist ein Lenker mit viel Griff-Variabilität (oder wie auch immer das richtig heißt) in meinen Augen ziemlich überkandidelt. Für solche Kurzstrecken reicht ein einfacher Lenker. (Den kannst du dann später, wenn deine Strecken sich auf einstündig oder mehr ausgeweitet haben dann tauschen ...)

Eine gute Nabenschaltung macht ein Rad i.d.R. gleich sehr viel teurer. Bist du sicher, dass du das brauchst? (Ich habe eine Kettenschaltung und nicht den Eindruck, dass die sonderlich viel Wartung benötigt. - Allerdings verschleißen die Ketten bei einer Kettenschaltung evtl. etwas schneller.)
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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Salamander

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Dienstag, 22. Oktober 2013, 01:03

Als Lenker würde ich so einen in C- bzw. 8-Form (weiß nicht, wie die heißen?! Ich hoffe, Ihr wisst, was ich meine?!) bevorzugen, wegen der dadurch erlaubten Variabilität an Halte- und Sitzpositionen. ....allerdings schätze ich, dass man den Lenker eh austauschen kann, ggfs sogar gleich beim Kauf?
C-Form? So ein weit nach hinten gezogener Geweihlenker? Klingt nach City-Rad, das gibt eine übel verkorkste Sitzposition. Mehr dazu hier: http://www.fa-technik.adfc.de/Ratgeber/Sitzen

8-Form? Das dürfte so ein Brezel-Lenker sein. Der bietet verschiedene Griff- aber keine anderen Sitzpositionen. Diese Mutation ist völlig zu Recht aus der Mode gekommen. Hol Dir ein Rad mit gekröpftem Lenker und mehr oder weniger moderat geneigter Sitzposition. Oder ein Hollandrad. aber mit tiefem Lenker.

Und ja, Lenker kann man tauschen. Ich hab mal in einem Fahrradgeschäft Mäuschen gespielt, als der Inhaber mit einem Vertreter durch den Laden ging. Als das Gespräch auf Brezellenker kam, meinte der Inhaber: "Ich verkauf den Leuten den Scheiss, und wenn die damit nicht klarkommen verkauf ich denen nochmal was". Dann hat der mein süffisantes Grinsen gesehen und die sind im Büro verschwunden. :D

PS: Ich seh grad noch, der Fragesteller ist aus RE. Fahr mal nach Radsport Hiltrop neben dem Radhaus, da hab ich gestern 2 Räder mit Nabenschaltung von der vsf manufaktur im Schaufenster gesehen, die kämen vom Einsatzweck und Budget her hin für Dich. Modellbezeichnung hab ich mir nicht gemerkt, fertige Fahrräder interessieren mich weniger. Nur so als Beispiel, ich bin weder verschwägert noch hab ich Aktien von der Manufaktur.

@Prabha: jo, Kettenschaltung ist auch nicht sonderlich wartungsintensiv - sofern da nicht der billigste Schrott verbaut ist. Aber man darf nur bedeutend weniger schlampen als bei Nabenschaltung. Eigentlich gar nicht
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (1. November 2013, 13:35)


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4

Dienstag, 22. Oktober 2013, 08:47

@ Lenker:
Ich meinte das, was bei Wikipedia als Multipositionsbügel bezeichnet ist ( http://de.m.wikipedia.org/wiki/Fahrradlenker ).

Dass soetwas für 10-Minuten-Strecken nicht notwendig ist, klingt plausibel. ^^ ....aber andererseits haben diese Lenker doch auch keine Nachteile (außer vllt höherem Preis und geringfügig höherem Gewicht)?! ....von daher würde ich mir diesen Luxus wohl trotzdem gönnen. Es geht mir dabei nicht unbedingt um variable Sitz- sondern durchaus um variable Griffpositionen.
(Was spricht denn gegen diese Lenker?)

Hollandrad hatte ich auch schon im Visier; will aber ab und an auch mal schön Gas geben, weshalb mir City-/Trekkingrad doch geeigneter schien.

Bzgl. Nebenschaltung würde ich Mehrkosten grundsätzlich in Kauf nehmen... (über welche Größenordnung sprechen wir?)

Danke auch für den Link und denn Tipp bzgl. Fahrradgeschäft. Ich ziehe gerade erst nach RE um und kenne mich dort folglich auch noch nicht mit den Fahrradgeschäften aus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Metal« (22. Oktober 2013, 08:52)


OmikronXi

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Dienstag, 22. Oktober 2013, 09:35

Ich meinte das, was bei Wikipedia als Multipositionsbügel bezeichnet ist ( http://de.m.wikipedia.org/wiki/Fahrradlenker ).

Genau...ein Brezellenker ^^
....aber andererseits haben diese Lenker doch auch keine Nachteile (außer vllt höherem Preis und geringfügig höherem Gewicht)?!

Doch, sie haben den Nachteil, dass du dich unergonomisch hinsetzen kannst.
Nimm lieber einen gekröpften Lenker...die werden leider auch viel zu selten an Rädern verkauft. Gekröpfte Lenker bieten eine ergonomische Handhaltung. Willst du verschiedene Griffpositionen, dann lass dir noch Hörnchen dranmachen. Das wäre eine schöne Kombi. Mit dieser Kombi bin ich schon 10.000km im Jahr gefahren, ohne Arm/Hand/Nacken-Problemen...und das, nachdem ich mir mit falschen Material und Einstellung ein Karpaltunnelsyndrom gezüchtet hatte. Wobei man die Hörnchen mMn nur braucht, wenn man lange Touren fährt.

Bzgl. Nebenschaltung würde ich Mehrkosten grundsätzlich in Kauf nehmen... (über welche Größenordnung sprechen wir?)

Wenn es eine einfache 8Gang Nabenschaltung tut, dann halten sich die Mehrkosten im Rahmen.
Ich persönlich würde mir heute keine einfach Nabenschaltung (NS) mehr kaufen...zu große Gangsprünge, fühlt sich nicht so gut an, wie eine Kettenschaltung. Bei deinem Fahrprofil könnte aber eine NS schon passen...da muss man sich halt echt nicht um viel kümmern. Allerdings fährst du nicht im schlimmsten Winter...da würde es dann ne Kettenschaltung wiederum auch tun, sofern man gewillt ist etwas öfter Öl auf die Kette zu geben und das Fahrrad ab und zu zum Einstellen/Neubeketten zu bringen.

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6

Dienstag, 22. Oktober 2013, 12:28

In deinen Preisrahmen fällt das Grey Pepper, entweder mit Starrgabel (was ich bevorzuge)

http://www.pepperbikes.de/trekkingrad/tr…starrgabel.html

oder für denselben Preis mit Federgabel

http://www.pepperbikes.de/trekkingrad/tr…rey-pepper.html

mit Nexus 8 Nabe

allerdings ohne Rücktrittbremse + ohne Brezellenker

dafür mit Rahmenhöhen von 57 + 62 cm.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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stilleswasser

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7

Mittwoch, 23. Oktober 2013, 00:43

@ Lenker:
Ich meinte das, was bei Wikipedia als Multipositionsbügel bezeichnet ist ( http://de.m.wikipedia.org/wiki/Fahrradlenker ).

Dass soetwas für 10-Minuten-Strecken nicht notwendig ist, klingt plausibel. ^^ ....aber andererseits haben diese Lenker doch auch keine Nachteile (außer vllt höherem Preis und geringfügig höherem Gewicht)?! ....von daher würde ich mir diesen Luxus wohl trotzdem gönnen. Es geht mir dabei nicht unbedingt um variable Sitz- sondern durchaus um variable Griffpositionen.
(Was spricht denn gegen diese Lenker?)

;( ;( ;(

gegen diesen lenker spicht einfach nur, dass er das übelste designverbrechen der 80er, 9oer und des bisher abgelaufenen jahrtausends ist! räder mit diesem lenker kannst du gebraucht bei einschlägig bekannten online auktionshäusern schon deswegen günstig schießen, weil jeder ihnen ein alter von mindestens 15 jahren zusprechen wird. heute wirst du mit so einem mobilen garderobenständer schon etwas schräg von der seite angeschaut .. wenn du das aushältst, spricht also absolut nichts dagegen ;). 'schön gas geben' habe ich allerdings mit so einem lenker auch noch nie jemanden gesehen .. :D :rolleyes:.

empfehlen würde ich dir ein paar ergons mit integrierten hörnchen. die taugen eine ganze menge und stehen jedem fahrrad deutlich besser zu gesicht.
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Mittwoch, 23. Oktober 2013, 20:17

Bin ich jetzt ein Verbrecher, weil ich mit einem solchen Lenker fahre?

Wird mein Straftatbestand dadurch erhöht, dass ich es auch noch angenehm finde, ab und zu mal die Griffposition zu wechseln und mich dadurch zu entspannen?

Au weia!

:rolleyes:

Auf was ich beim Fahrradkauf am allerwenigsten achten würde, wäre, ob etwas modern ist oder "alt" wirkt oder ob mich jemand schräg von der Seite anschaut. Sorry, aber sowas spielt für mich keine Rolle.

@Metal: Weißt Du denn schon sicher, dass Du täglich bzw. öfter mit dem Rad zur Arbeit fahren wirst? Oder ist das eher noch ein Plan, von dem man nicht sagen kann, ob er tatsächlich umgesetzt wird? Dann wäre eventuell auch zu überlegen, erst mal so wenig Geld wie möglich auszugeben und sich ein preisgünstiges Rad zu kaufen und einfach mal zu probieren, wie es denn mit den guten Vorsätzen in der Realität aussieht. Spätestens nach einer Saison weißt Du, was Du wirklich für ein Rad brauchst - und dann kannst Du immer noch das 700-Euro-Rad kaufen. Dann so, wie es für Dich optimal ist.

Sagt jemand, der seit 4.300 km mit einem 220-Euro-Rad unterwegs ist und eher wenig Fahrleistung/Jahr hat.

Gruß
Franco

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Mittwoch, 23. Oktober 2013, 22:41

Nochmals Danke für alle bisherigen Antworten!

Ihr habt mich mittlerweile überzeugt, dass der Brezellenker kein Muss mehr ist ;) (allerdings nicht wegen Kriterien wie "uncool/unästhetisch", die m.E. eher im Auge des Betrachters liegen....).

@ Franco:
bin schon recht sicher, dass ich längerfristig Rad fahren werde; habe extra meine künftige Wohnung so gewählt, bin in der frühen Jugend oft Rad gefahren und zuletzt ging mir die Fahrerei mit dem Auto auf den Nerv. :P

Auf die Rücktrittbremse will ich jedoch nicht verzichten, gerade weil ich am Lenkrad umgreifen will ohne auf kurzfristige Bremsmöglichkeit zu verzichten.

Bzgl. großer Gangsprünge bei 8-Gang-Schaltungen mache ich mir auch etwas Gedanken.... die ich jedoch wieder weg wische mit der Hoffnung, dass dies bei den flachen Ebenen, die ich zu befahren gedenke, nicht so schlimm ist?!


Nun habe ich mal meine "Rahmendaten" bei Idealo eingegeben, mit am Ende noch 6 Rädern, von denen nach weiterer Aussortierung unpassender Produkte meinerseits noch folgendes übrig blieb:

KTM Avento 8
500,- Euro
http://www.ebay.de/itm/Herren-Fahrrad-KTM-Avento-8-28-Zoll-Citybike-Shimano-Nexus-8-G-silber-63-cm-/221206925592?


Veneto 8
770,- Euro
http://www.ebay.de/itm/Herren-Fahrrad-KT…tegoryId=177831



Ansonsten gäbe es nur noch:
Cityrad Giant Tourer CS1 Herren 2013

510,- Euro
http://www.raddiscount.de/P07763.html?ut…utm_term=P07763

zudem habe ich bei Amazon gefunden:
[Hersteller / Modell unbekannt?], 480,- Euro
http://www.amazon.de/Herrenfahrrad-Naben…=nabenschaltung
Sieht für mich gut aus, allerdings frage ich mich, warum kein Hersteller oder Modellbezeichnung angegeben ist?!

[ebenso], 730,- Euro
http://www.amazon.de/Herrenfahrrad-Neben…=nabenschaltung
s.o., wobei ich mich hier zusätzlich frage, wie der höhere Preis zustande kommt (bzw. ob er gerechtfertigt ist!?)

Wie würdet Ihr diese Angebote beurteilen?

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Metal« (23. Oktober 2013, 23:11) aus folgendem Grund: Ergänzung der Fahrrad-Angebote


stilleswasser

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Donnerstag, 24. Oktober 2013, 01:02

du hast ganz klare vorstellungen und mit 500 eur auch einen vernünftigen einstiegspreis im kopf. da du dich im web schon schlau gemacht hast und uns eine auswahl präsentieren kannst, wäre der für mich zwingend folgende schritt, die umliegenden fahrradhändler abzuklappern und dort nach was entsprechendem oder vergleichbaren zu suchen. nix vermittelt dir besser, inwieweit deine vorstellungen und erwartungen mit den gesammelten konkreten eindrücke vereinbar sind, als die gute alte probefahrt :).

achtgang-nabe erscheint mir bei deinem nutzungsprofil sehr vernünftig. und die rücktrittbremse wird dir hier niemand ernsthaft ausreden wollen, wenn du sie selber für ein als sicher empfundenes radfahren für unverzichtbar hältst.

@ franco: ich wollte dich ganz bestimmt nicht kriminalisieren und befürchte insgeheim, dass ein solcher brezellenker in all seiner üppigkeit eine menge annehmlichkeiten zu bieten hat ;).
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franco

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Donnerstag, 24. Oktober 2013, 01:19

...aber andererseits haben diese Lenker doch auch keine Nachteile (außer vllt höherem Preis und geringfügig höherem Gewicht)?! ....von daher würde ich mir diesen Luxus wohl trotzdem gönnen. Es geht mir dabei nicht unbedingt um variable Sitz- sondern durchaus um variable Griffpositionen.
(Was spricht denn gegen diese Lenker?)
Daß Du von dem keine Vorteile und eine ganze Reihe von Nachteilen hast. Erstmal, warum willst Du keine variable Sitzpostition und nur variable Griffpositionen? Um Beschwerden im Handgelenksbereich zu mindern, die Du mit einem gescheiten Lenker gar nicht erst hättest? Das ist nämlich der erste Nachteil der allermeisten Brezellenker: der hintere (offfene) Teil ist da nicht angewinkelt und steht da einfach senkrecht zur Fahrradlängsache, wie bei einem MTB-Lenker. An einem artgerecht bewegten MTB ist das das kein Problem, an so einem Rad sind die unphysiologisch abgeknickten Handgelenke regelmäßig Quell von Problemen (typischerweise Mißempfindungen, bis hin zu ernsten Sachen wie dem erwähnten Karpaltunnelsyndrom). Und dauerhaft "oben"greifen ist keine Lösung, weil man da nur mit Umgreifen an Schalt- und Bremshebel kommst. Der nächste Nachteil: bei den 8-förmigen Brezeln ist eine Griffposition vor der Lenkerklemmung, der andere dahinter, so daß sich eine zu große Differenz im Abstand zum Fahrer ergibt. Entweder greift man dann zu nah an der Längsachse, mit einer ungünstigen Schwerpunktlage und zu geringer Radlast am Vorderrad. Kritisch beim Bremsen und Lenken auf nicht griffigem Untergrund. Oder, mit einem längeren Vorbau, sitzt man vorne gegriffen viel zu gestreckt. Weiter Nachteil: aus der Brezelform resultiert ein sehr hohes Trägheitsmoment um die Lenkachse. Die Lenkung wird schwerfällig, freihändig fahren oft ein Abenteuer.

Ich ziehe gerade erst nach RE um und kenne mich dort folglich auch noch nicht mit den Fahrradgeschäften aus.
Da hätt ich dann noch einen Tip für Dich: von Radsport Hiltrop den Kaiserwall hoch, an der großen Ampelkreizung links auf dier Herner Straße, nach 200 m ist links ein kleiner Fahrradladen. Zu Fuß oder mit dem Rad kannst Du über den Rathausplatz abkürzen und dann durch den überbrückten Durchgang zwischen den Verwaltungsgebäuden. Ist zwar ein ZEG-Laden, aber nach meinem Eindruck scheint der nicht schlecht zu sein.

Was Deine Bedenken wegen der teilweise großen Gangsprünge bei Nabenschalltungen angeht: ich kenn die Gegend ja und komme da mit einer Sachs 7-Gang am Einkaufsrad durchaus aus. Dabei bin ich eigentlich überzeugter Kettenschaltungsfahrer und schätze da eng abgestufte Gänge. Allerdings ist das nicht mein einziges Rad... Nervig sind solche Nabenschalungen nur bei üblem Gegenwind, da findet man nie den richtigen Gang. Im dicht bebauten Ruhrgebiet ist das kein Poblem, wohl aber an den in O-W Richtung verlaufenden Kanälen, und auf dem platten Münsterland. Mach auf jeden Fall eine Probefahrt und achte auf die Abstufung.

Weil Du da keine Probefahrt machen kannst, rate ich auch von Deinen erwähnten Internet-Angeboten ab. Außerdem:

Zitat

Sieht für mich gut aus, allerdings frage ich mich, warum kein Hersteller oder Modellbezeichnung angegeben ist?!
Vielleicht weil die Anbieter da nix zu bieten haben und verkaufen, was die grade billig reingekriegt haben...? Abgesehen davon würde ich mir nie so ein Rad mit Federgabel holen. Viel zu wartungsintesniv und anfällig. Aber das geht auch in Richtung Geschmackssache.
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Donnerstag, 24. Oktober 2013, 09:05

zudem habe ich bei Amazon gefunden:
[Hersteller / Modell unbekannt?], 480,- Euro
http://www.amazon.de/Herrenfahrrad-Naben…=nabenschaltung
Sieht für mich gut aus, allerdings frage ich mich, warum kein Hersteller oder Modellbezeichnung angegeben ist?!
Steht doch auf dem Rahmen - MIFA. MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG ist ein deutscher Fahrradhersteller in Sangerhausen (Sachsen-Anhalt). Allerdings gab es früher als Kind den Spruch "Wer MIFA fährt, ist Dresche wert - nur Diamant ist weltbekannt." Zur aktuellen Qualität kann ich aber nix sagen, ich bin auch von Diamant nicht begeistert.

Ich würde zu einen zur Fahrrad-achse abgewinkelten Lenker raten, der vermeidet meist Beschwerden an den Händen - wie bspw. das erstere Amazonangebot aht, das zweite hat einen, meiner Meinung nach ungeeigneteren geraden Lenker.

Ich fahre ein ähnliches Rad aus diesem Preissegment (http://www.bruegelmann.de/vermont-james-…ver-327294.html allerdings mit Kettenschaltung), gut zum Ausprobieren, ein wenig wartungsintensiver/störanfälliger als die oft empfohlenen höherpreisigen Räder (so lernt man das Schrauben) und empfinde es als guten (Wieder-)Einstieg. Und vielleicht ist nach 2-3 Jahren der Wunsch nach einem hochwertigeren Rad da, dass besser zu einem passt und das man dann auch zu schätzen weiß.

Ach ja, ich hoffe, Du musst das Rad nicht allzu häufig in den Keller etc. tragen - sind mit 17kg auch immer ein Trainig für den beim Radfahren vernachlässigten Oberkörper.

Kirsche

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Donnerstag, 24. Oktober 2013, 13:51

Kurze Anmerkungen, mein Alltagsrad wiegt 21 Kilo und wird auch täglich von mir hoch und runter geschleppt, alles eine Sache der Gewöhnung. Wird nur lustig wenn man dann mal das Leichtgewicht von 16 Kilo trägt. Meist zu schwungvoll :rolleyes:
Mit liebem Gruß,

Kirsche
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Dienstag, 29. Oktober 2013, 17:12

Hallo nochmal und danke für alle Hilfen!

Ich war gerade im Laden und habe das Carver Alabama gefahren:
http://www.fahrrad-xxl.de/carver-alabama-herren

Giefiel mir eigentlich ganz gut. Carver ist wohl die Hausmarke von Fahrrad XXL?!

Was kann man denn allgemein über Carver und speziell über das genannte Modell sagen...?

OmikronXi

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Mittwoch, 30. Oktober 2013, 08:02

Was kann man denn allgemein über Carver und speziell über das genannte Modell sagen...?

Mit Carver selbst habe ich keine Erfahrung.
Mir wäre die Federgabel ein Dorn im Auge. Außerdem würde ich Reifen und Beleuchtung tauschen. Wobei man die Beleuchtung durchaus lassen kann, wenn man nicht oft bei schlechtem Wetter oder in der Dunkelheit fährt. Die Reifen sind auch ok, wenn sich die Ausflüge auf Feldwege und in die Stadt sehr in Grenzen halten.
Den Nabendynamo kenn ich nicht. :huh:

Was mich allerdings wundert....das Ding hat mal 600€ gekostet und kostet jetzt 500€...ist aber ein 2011er Modell :huh: .

Kirsche

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16

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 12:19

Ja, es ist die dortige Hausmarke. Kai fährt das Modell Florida seit gut 2 Jahren, hauptsächlich hat er sich eigentlich immer nur über das Gewicht des Rades beschwert.
Dein Modell kenne ich leider nicht aus eigener Erfahrung, da sind jetzt die gefordert die gerne die Einzelteile betrachten. :)
Mit liebem Gruß,

Kirsche
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Mittwoch, 30. Oktober 2013, 22:41

Das Gewicht kann ich bei diesem Modell nicht beanstanden, da es ein Aluminium-Rad ist; das leichte Gewicht ist mir als erstes aufgefallen, vielleicht auch deswegen, weil ich vorher noch keins aus Alu in der Hand hatte. (Es mag allenfalls, für ein Aluminium-Rad relativ (!) schwer sein...)

Hm, in der Dunkelheit werde ich schon öfters unterwegs sein... was würde denn eine bessere Beleuchtung kosten?

@ Federgabel: bei diesem Modell lässt sie sich ja fest stellen. Behebt das die typischen Nachteile einer Federgabel, oder liegen diese woanders (Konstruktion? ) begründet?

PS:
Wäre es eigentlich möglich/sinnvoll, auf dem Lenker einen zusätzlichen Triathlon-Lenkeraufsatz zu installieren? Oder spräche da irgendwas gegen? ...ich hätte nämlich durchaus Lust, ab und zu in der entsprechenden Haltung zu fahren. B)

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Donnerstag, 31. Oktober 2013, 13:52

Das Gewicht kann ich bei diesem Modell nicht beanstanden, da es ein Aluminium-Rad ist; das leichte Gewicht ist mir als erstes aufgefallen, vielleicht auch deswegen, weil ich vorher noch keins aus Alu in der Hand hatte. (Es mag allenfalls, für ein Aluminium-Rad relativ (!) schwer sein...)

Das Gewicht hängt nicht davon ab, ob der Rahmen aus Stahl oder Aluminium ist. Man kann mit Stahl sehr wohl super leichte Räder bauen.

Hm, in der Dunkelheit werde ich schon öfters unterwegs sein... was würde denn eine bessere Beleuchtung kosten?

Zwischen 30 und 50€.
@ Federgabel: bei diesem Modell lässt sie sich ja fest stellen. Behebt das die typischen Nachteile einer Federgabel, oder liegen diese woanders (Konstruktion? ) begründet?

Einerseits bringt die Gabel unnötiges Gewicht mit, da hilft feststellen nicht ;) . Auf Dauer kann es dir passieren, dass die Gabel ausleiert und dann Spiel im System ist, was sich beim Fahren/Bremsen nicht gut anfühlt.
Ist halt immer eine Frage des Anspruchs und der Kilometerleistung. Man sollte sich halt nur im Klaren drüber sein, dass so eine Gabel KEINEN Vorteil bringt.

joehot

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Donnerstag, 31. Oktober 2013, 14:07


PS:
Wäre es eigentlich möglich/sinnvoll, auf dem Lenker einen zusätzlichen Triathlon-Lenkeraufsatz zu installieren? Oder spräche da irgendwas gegen? ...ich hätte nämlich durchaus Lust, ab und zu in der entsprechenden Haltung zu fahren. B)


hallo
wenn du mal auf meine bilder kuckst siehst du das ich an meinem fahrrad auch ein triathlon aufsatz dran habe . ich kann diesen empfehlen . ich habe schon gehoert das es bei unfaellen zu schweren verletzungen durch haengenbleiben kommen kann , jedoch ist das fuer mich kein argument , da bei einem unfall immer alles moegliche passieren kann . ich hatte so einen aufsatz jetzt immer an meinen raedern dran und werde es weiterhin machen . ich fahre viel km und bei gegenwind moechte ich diesen aufsatz einfach nicht missen . zusaetzlich dazu bietet mir das teil eine weitere 'sitz'position an die schon sehr in richtung liegen geht also feru mich deutlich bequemer ist .
joerg
viel licht und liebe auf euren wegen !

Salamander

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Donnerstag, 31. Oktober 2013, 22:58

Mit Carver Rädern hab ich selber keine Erfahrungen, aber von der Papierform her hab ich schon bedeutend schlechtere Eigenmarken von Kettenläden gesehen. Kleinigkeiten zum Meckern findet man bei mehr oder weniger vielen Modellen. Marathon Racer für Feldwege, naja... Der Scheinwerfer ist auch nicht grade für gutes Licht bekannt (und in meinen Augen potthäßlich, ich würde da mindestens ein B&M Lyt dran haben wollen). Dafür hat das Rad einen komplett geschlossenen Kettenkasten, sollte ein wartungsarmes Rad schon haben. Mein Favorit wär ja was von der vsf Manufaktur ohne Federgabel, die Räder sind auch sonst in vielen unscheinbaren Einzelheiten sehr durchdacht. ZB nichtrostende Schrauben, sowas macht sich nach Jahren bezahlt (womit ich nicht ausschließen kann, daß Niro Schrauben nicht auch am Carver verbaut sind). Leider ist beim Einstiegsrad von vsf in gleicher Preislage nur ein offener Kettenschutz. Geschlossener Kettenkasten gibts da erst ab dem T 100, das liegt aber auch noch am Ende Deiner Preisvorstellungen.
@ Federgabel: bei diesem Modell lässt sie sich ja fest stellen. Behebt das die typischen Nachteile einer Federgabel, oder liegen diese woanders (Konstruktion? ) begründet?
Noch ein anderer Nachtei: der Wartungsaufwand. Bei einer anderen Suntour Federgabel aus diesem Preissegement hab ich mir mal das manual angeschaut. Die will abwechselnd alle 25 und 50 Betriebsstunden eine kleine und eine große Wartung. Bei 2 x 10 min Arbeitsweg und einem kleinen Abstecher zum Einkaufen ist das gut alle 3 Monate der Fall. Kriegst Du Spass am Radeln und es kommen pro Woche noch 3 Stunden Tour dazu, ist alle 5 Wochen eine Wartung fällig. "Kleine Wartung" bedeutet kurz mit einer Sprühdose dran, das geht ja noch. "Große Wartung" ist Öffnen der Gabel und Fetten der Innerein - kannst Du das selber machen? Gut, man kann da etwas schlampen, aber nicht zu viel. Schau Dir mal die Gurken am Bahnhof an...

PS:
Wäre es eigentlich möglich/sinnvoll, auf dem Lenker einen zusätzlichen Triathlon-Lenkeraufsatz zu installieren? Oder spräche da irgendwas gegen? ...ich hätte nämlich durchaus Lust, ab und zu in der entsprechenden Haltung zu fahren.
Tria-Aufsatz hatte ich mal am Rennrad und bald wieder abmontiert. Zu wenig Nutzen bei zu vielen Nachteilen (Trägheitsmoment der Lenkung erhöht sich, eingeschränkte Griffmöglichkeit bei Oberlenkerhaltung, auch die Optik (OK, Geschmackssache)). Lohnt sich mE nur, wenn man ausgesprochen lange Strecken fährt, womöglich noch bei Gegenwind. So wie @jehot in Norddeutschland. Außer an den Kanälen mußt Du dafür schon sehr weit ins Münsterland fahren. Davon ab würde ich Dir für sowas ein Rad mit Rennlenker empfehlen, entweder ein klassiches Reiserad oder ein mit Alltagsausstattung nachgerüsteten Cyclocrosser (früher Querfeldeinrad genannt). Ist aber Deine Entscheidung, ein passendes Teil ist ja schnell angebaut. Und wieder abgebaut :D


Für Deinen Einsatzweck hätte ich da eine andere Lenkerform als idealen Lenker, theroretisch. Praktisch ist dieses geniale Teil leider fast ausgestorben. Ich meine den guten alten französischen Lenkerbügel oder flachen Trainingslenker. Neuräder damit gibt es meines Wissens nicht mehr, hab den Markt für Neuräder aber auch nicht so im Auge. Nachrüstung ist möglich, wäre aber einen eigenen fred wert weil es da einige Punkte zu beachten gibt.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag