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M30

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1

Donnerstag, 13. Februar 2014, 09:21

Erstes neues Rennrad - Auswahl

Hallo,

ich bin neu hier im Forum, übrigens mein erstes Fahrradforum überhaupt. Seit 2007 fahre ich regelmäßig Fahrrad, Giant Trekkingrad im Unterharz. Grund war, neben dem Beruf abzuspecken. Dank Fahrradfahren und Kraftausdauer im Fitnessstudio bin ich bei einer Größe von 174 von 105 kg auf 74 kg abgespeckt. Da ich mittlerweile 43 bin, war es nicht ganz einfach. Trekkingrad macht auf Dauer keinen Sinn, deshalb stand ich vor zwei Möglichkeiten:

1. Trekkingrad (Straßenbereifung) - weiter nutzen und für den Unterharz ein MTB zu kaufen um mit Tochter (9) zu fahren
2. Rennrad kaufen, Trekkingrad, sofern es geht, eine Stollenbereifung verpassen um mit Tochter im Wald zu fahren (Wege)

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?

Fester Rundweg allein im Unterharz (54 km) - ca. jeden 2. Tag in der warmen Jahreszeit

- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?

Straße, aber manchmal holprig mit Schlaglöchern, aber keine Feldwege, eventuell einen betonierten Technikweg der Landwirtschaft

- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?

ca. 20 km Ebene (Harzvorland).... dann bergig (Selketal aufwärts)

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?

nur in der warmen Jahreszeit, nur trockenes Wetter

- Wie viel darf das Rad kosten?

bis ca. 1500 mit Toleranz nach oben und unten

- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?

in der warmen Zeit meinen Rundweg jeden 2. Tag (54 km)

- Wie groß bist Du?

174

- Wie viel wiegst Du? (Musst du nicht beantworten! Aber beachte, dass die meisten Räder gerade mal 100kg Zuladung zulassen und mit ein bisschen Gepäck wird's da schnell eng )

74 kg

- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?

Nichts - ich habe mich mal bei meinem Trekkingrad an der Gangschaltung versucht und bin gescheitert


- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?

bereits Probefahrt mit diesem (verlinkt):

Giant Defy 0 Triple

anderes zur Auswahl, noch nicht gefahren: Mifa

Sangerhausen mit dem Mifa-Werk liegt relativ in der Nähe (30 km). Jedoch habe ich keine Ahnung bezüglich der Qualität. Das Giant hat sich super gefahren... allerdings meine erste und einzige Probefahrt auf einem Rennrad..... was die Option 2 (MTB mit Tochter) schnell liquidiert hat.

Mein technischer Sachverstand tendiert gegen 0, lässt sich aber bestimmt erweitern, ich will nur neben meinem Job und Familie fahren und die Natur genießen und nicht wieder zunehmen. Soweit ich richtig gelesen habe, ist es ein Problem, wenn die Schaltgruppe nicht komplett eine "Art" ist. Beim Defy ist sie nicht komplett, inwiefern das auf Dauer ungünstig ist... keine Ahnung.


Viele Grüße und vielen Dank für eure Tipps.... M30

acoustic_soma

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2

Donnerstag, 13. Februar 2014, 11:59

Hallo M30

...Mifa genießt ja einen eher unrühmlichen Ruf... sind halt im Normalfall Baumarktverklopper... ansonsten ist die Beschreibung auch eher dubios, bei den Bildern sieht man zwar die Shimano Ultegra Gruppe (scheint die etwas ältere 6700er zu sein) was an sich nicht schlecht ist und trotzdem wird das Gewicht mit 10 kg angegeben, da scheint der Rahmen wohl ein relativ schwerer Brocken zu sein.
Und wenn man sich die Lenkereinheit anschaut und die Position wie die Brems-Schalthebel verbaut sind, fragt man sich doch gleich, wie man sowas fahren will!

...also eher Finger weg.

Beim Defy hast du zwar einen Gruppenmix, der ist aber garnicht mal so verkehrt gewählt. Die Tiagra Kassette taugt was, wiegt etwas mehr als die Ultegra, ist aber auch um einiges günstiger, spätestens beim ersten Wechsel wird man sich das eh überlegen, ob es wirklich die Ultegra sein muss oder eine Tiagra für die Hälfte...
Bei den Hebeln und der Schaltung, die dauerhaft sind, hast du dann ja die Ultegra, die auch super funktioniert.
Ich bin selbst noch nie ein Giant gefahren, aber die kommen bei Tests normal gut weg.

Generell solltest du in der Preisklasse bis 1500€ ein gutes Einsteigerrad finden. Meiner Meinung nach funktioniert da von der Gruppe alles gut ab Shimano Tiagra. Ich würde bei einem Angebot z.B. auch bei einem Vergleich der Kombination "günstigere" Gruppe+ hochwertigere Laufräder gegen "günstige" Laufräder + hochwertige Gruppe den Vorzug geben.

Nächste Woche erscheint übrigens das neue Tour-Magazin mit einem Vergleich von verschiedenen Rennrädern bis 1500€.


Viele Grüße, Alex

thomaspan

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3

Donnerstag, 13. Februar 2014, 12:22

Aaaaaaaaaaaaaaaalso ...

... und da du dich ja schon entschieden hast:

1.
Um mit dem Töchterlein Waldwege zu fahren, wirst du nichtmal richtig grobstollige Bereifung am Trekker benötigen.

2.
Da du nicht schrauben kannst + dies dein 1. Rennradel wird, verzichte auf ein paar 100 EUR Ersparnis + kaufe nicht im Versandhandel (Rose, Canyon, Radon, Cucuma etc.), sondern vor Ort beim Händler. Der sollte dir auch ein größenmäßig + auch sonstwie passendes Rad besorgen können. Was die Marken angeht, bist du natürlich auf das angewiesen, was bei dir in der Region so angeboten wird.

ABER BITTE AUF KEINEN FALL DAS MIFA! Egal, was man von Mifa hält, aber das RR ist völlig veralteter + unzeitgemäßer Schrott.

3.
Die Gruppenmischung ist in deinem Fall von untergeordneter Bedeutung. Negativ von "Blendern" spricht man bei Müllgruppen der untersten Schublademit einem hochwertigen Schaltwerk, um auf den Verkaufszettel z.B. Shimano Deore XT draufzuschreiben.

4.
Wichtig in deinem Fall ist die Übersetzung + die Frage der Kurbel: Entweder Kompakt mit 50/34 oder Dreifach 52/42/30 o.ähnlich.

Da du deine Hausrunde sicher schon mit deinem Trekker gefahren bist, weißt du ja, wie du wo kettest. Dann spiel doch mal mit diesem Teil

http://www.ritzelrechner.de/#

und bedenke, das du mit dem Renner idR. 1 - 2 Gänge schwerer fahren kannst.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

thomaspan

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4

Donnerstag, 13. Februar 2014, 16:59

Noch ein kleiner Nachtrag:

5.
Bei deinem Anspruch (gut 3 Schönwetter-tkm pro Jahr) brauchst nicht mal eine Ultegra, da tuts die 105 dicke, ebenso die Tiagra (quasi 105 des Vorjahres). Das so gesparte Geld investiere lieber in gute Pneus, felgenschonende Bremsbeläge o. hochwertigere Laufräder, ev. einen passenderen Sattel.

Das können auch RR von ZEG sein, vorausgesetzt der Händler ist gut (sind leider nicht alle) wie

Bulls Harrier o. Bulls Vulture 3 o. Scott Speedster 10 Compact o. Focus Culebro SL 20 Compact / Sl 30 Trieple sein.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

M30

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5

Donnerstag, 13. Februar 2014, 17:44

Hallo, das Feedback ist ja überwältigend, mir war gar nicht bewusst, dass bei Mifa die Qualität so bescheiden ist. Die Bilder von dem RR haben mir eigentlich gefallen und das Werk ist in der Nähe. Eigentlich sollte man bei einem Siegel „Made in Germany“ von Qualität ausgehen. Dann ist Mifa erst einmal raus.

Bei uns gibt es zwei Händler mit Werkstatt, Giant und Focus sowie Conway. Meinen Trekki habe ich vom Giant-Händler. Damals bin ich 15 Fahrräder Probe gefahren.
Das Defy 0 Triple würde ich für den Listenpreis von 1349,- bekommen. Triple ist bei einer bergigen Landschaft bestimmt günstiger als nur zwei Gruppen. Vom Fahrgefühl fand ich das Fahrrad top, mir fehlt eben nur der Vergleich. Kein Händler stellt sich mehrere Fahrräder hin. In Magdeburg gibt es noch den Täve-Shop. Falls es meine Zeit erlaubt, könnte ich auch noch dorthin fahren.

Gibt es Erfahrungen mit Conway?

Im Anhang ist übrigens ein Bild von meinem Trekki, welches ich dezent Wiesen,- Wald und Hügelgängig bekommen will…. Eventuell Schutzbleche ab und Stollenreifen? Mit diesem Teil habe ich seit 2007 die bergige Rundfahrt durchgezogen….. die ersten beiden Jahre mit richtig Schmerzen aufgrund des Übergewichtes. Jetzt bin ich gut im Saft.

Gruß M30

EmilS

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6

Donnerstag, 13. Februar 2014, 20:14

Such Dir am besten einen Händler, der sich auf Rennräder spezialisiert hat. Nicht nur, dass dass Du verschiedene Räder vergleichen kannst, sondern in solchen Läden gibt es meißt die bessere Beratung. Gerade ein Rennrad muss einem sehr gut passen. Da sollte der Händler einwenig Erfahrung haben, das Rad auf Dich einzustellen. Dazu gehört auch nach dem Kauf auch mal einen Vorbau, Sattelstütze zu tauschen, wenn die Sitzhaltung nicht passt.

Das Mifa ist ganz schön schwer für eine Ultegragruppe, das würde ich nicht unbedingt nehmen. So super günstig ist das auch nicht gerade. Und durch die Baumarkt Vermarktung vieler Mifa-Räder haben die sich den Ruf verdorben. Nachteilig, wenn Du das Rad mal weiterverkaufen möchtest.

Der geslopte (abfallendes Oberrohr) Rahmen des Defy ist geschmacksache. Viele Rennradfahrer ziehen immer noch gerade Oberrohre vor (aus optischen gründen?).
Auch das Gewicht vom Defy finde ich noch nicht optimal. Bei einem Alurenner sollten schon < 8,5 kg möglich sein, auch mit 105er-Gruppe.
Bsp.: http://www.roseversand.de/bike/rose-xeon…2014/aid:690669
Hier gleicher Preis, trotz 105er Gruppe 1,5 kg leichter als das Defy.

Das Rose soll nun keine Empfehlung von mir sein, sondenr nur als Beispiel dienen, was zu dem Preis möglich ist. Ein Versandrad kann man vorher nicht probefahren.

Ich habe mich dem Thema Rennrad erstmal nur mit Gebrauchträdern genähert, damit ich lerne was ich wirklich brauche und möchte. Da lernt man auch das Schrauben dabei!
Irgendwann, wenn ich dabei bleibe belohne ich mich dann mit einem richtig gutem, bei dem ich keine Kompromisse machen muss.

Salamander

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7

Donnerstag, 13. Februar 2014, 23:42

Eigentlich sollte man bei einem Siegel „Made in Germany“ von Qualität ausgehen. Dann ist Mifa erst einmal raus.
Eigentlich... Nun ist aber der deutsche Michel überforder, wenn ein Fahrrad nicht den Kriterien "billig, klapprig, rostig" entspricht. Und genau diese Klientel bedient Mifa vorrangig.

Ich kann mich nur anschließen, such Dir einen fähigen Händler und mach eine Probefahrt. Ein Rennrad muß hundertprozentig passen, wenn es Spass machen soll.

Im Anhang ist übrigens ein Bild von meinem Trekki, welches ich dezent Wiesen,- Wald und Hügelgängig bekommen will…. Eventuell Schutzbleche ab und Stollenreifen?
Sicher? Keine Schutzbleche braucht man praktisch nur abseits befestigter Wege, da sollten gröber profilierte Reifen reichen.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

M30

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8

Donnerstag, 13. Februar 2014, 23:59

Hallo, es ist richtig, mir fehlt der Vergleich. Ich werde mal nach Magdeburg in den Täve-Laden fahren. Dort gibt es jede Menge Rennräder - jedoch kein Giant. Normalerweise müsste ich ein Fahrrad zwecks Service in einen Touran bekommen, falls ich mir dort eins kaufen sollte. Mit einem Gebrauchten will ich nicht anfangen. Ich bin über 40, da will man nicht so ewig probieren bis man sich etwas richtiges zulegt.

Zum Trekkie.... ich muss erst mal schauen, welche Profilreifen noch unter die Schutzbleche gehen, da nicht viel Platz ist. Mit diesen Straßenreifen fahre ich ungern auf Waldwegen, ständig rutscht man weg.


Gruß M30

EmilS

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9

Freitag, 14. Februar 2014, 19:11

Wenn der Laden die Räder, die man im Internet sieht, alle da, dann solltest Du was finden!
Zum Trekkie.... ich muss erst mal schauen, welche Profilreifen noch unter die Schutzbleche gehen, da nicht viel Platz ist. Mit diesen Straßenreifen fahre ich ungern auf Waldwegen, ständig rutscht man weg.
Auf dem Treckingrad fahre ich 42er. Im Sommer den Schwalbe Dureme, den gibts aber leider nicht mehr. Der Nachfolger heißt jetzt Deluxe, ist aber schwerer. Damit komm ich eigentlich überall durch, außer es wird im Wald extrem steil. Und mit den Schutzblechen gibt es auch kein Problem.

thomaspan

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10

Samstag, 15. Februar 2014, 11:31

Ich werde mal nach Magdeburg in den Täve-Laden fahren. Dort gibt es jede Menge Rennräder ...,


Habe gerade mal Täves Seite besucht + würde dir ganz spontan das mit 800 EUR sehr preisgünstige Felt F85

https://www.taeves-radladen.de/de/shop/product/felt-f85/

(hier ein Kurztest http://www.roadbike.de/rennraeder/test-felt-f85.850090.9.htm )

empfehlen. Dazu im Austausch 105er Bremsen

https://www.bike-components.de/products/…se-BR-5700.html

mit guten Belägen

http://www.bike-components.de/products/i…a2-Shimano.html

leichten + guten Laufrädern

http://www.cycle-basar.de/Laufraeder/Lau…CFSgewwodrkwAsg

und leichten + pannensicheren Pneus

http://www.bike-components.de/products/i…0201?xtor=AL-8-[1]-[Froogle]

Dann hast du für rund 1.100 EUR ein 8,5 kg Radel mit allem, was es braucht vom Händler, nur eben ohne Prestige. Die Tiagrakurbel ist Kompakt mit 50/34 Zahnen, hinten lässt du dir eine 11-28 o. 11-30 Kassette einbauen, und mit 34-28 o. 34-30 kommst auch alles hoch.7
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11

Dienstag, 18. Februar 2014, 09:32

Hallo, vielen Dank für eure Posts. Bezüglich der Pannensicherheit, wie sieht es aus mit Rennrädern? Sind die Reifen sehr empfindlich, wenn es doch über glatte Holperstraßen (Asphalt mit Schlaglöchern und Rillen) geht? Seit gestern grübele ich aus diesem Grund auch über ein schnelles Crossrad alternativ nach. Die Straßen im Unterharz sind nicht so nett (sehr buckelig, ausgewaschener Asphalt, gelegentlich Äste). Unabhängig davon habe ich mir beim Giant-Händler ein Defy 0 mit Compact-Schaltung zum Probefahren geordert, um den Vergleich mit Triple zu haben.

Bezüglich der Robustheit, was die Reifen betrifft, bin ich doch unsicher. Vielleicht ist ein schnelles Crossrad doch die sichere unfallfreie Variante. Eine Verbesserung zum Trekking sollte es auf alle Fälle sein. Das Thema RR & CR wird ja überall diskutiert.

Die Crossräder sind ca. 3 bis 4 kg schwerer und haben eben ein sicheres Profil... ich bin noch massiv am überlegen. Eventuell:

Beispiel 1

Beispiel 2

Schwere Entscheidung insgesamt.... es soll etwas Vernünftiges, aber Sicheres sein.


Gruß M30

acoustic_soma

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12

Dienstag, 18. Februar 2014, 11:27

Also da musst du dir jetzt keine übermäßigen Sorgen machen. Viele Rennradreifen besitzen einen guten Pannenschutz.
Kleine Luftpumpe und Ersatzschlauch mitnehmen und gut ist.
Ich führ zwar keine Statistik aber schätze mal, ich hab durchschnittlich 2x im Jahr platt bei ca. 6000km Laufleistung.
Mein Streckenprofil beinhaltet mit dem Renner auch teilweise geschotterte Waldwege, gerade wenn ich mit der Familie unterwegs bin.
Nach so einer Fahrt prüft man dann kurz den Belag und pult die kleinen Steinchen und sonstige Fremdkörper eben wieder aus dem Gummi raus.

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13

Dienstag, 18. Februar 2014, 17:43

Hallo, das hört sich doch gut an. Ein Crossrad ist wahrscheinlich weder Fisch noch Fleisch, auch wenn die verlinkten Modelle sehr reizvoll sind. Bezüglich Beschleunigung und Tempo ist es aber bestimmt mühevoller als auf einem RR.
Im Prinzip fahre ich ja dieselbe Runde für Fitnesszwecke.


Gruß M30

liberator

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14

Dienstag, 18. Februar 2014, 20:16

http://www.bmc-racing.com/de-de/bikes/li…lenge/ac01/xx1/

...ich habe gerade angefangen zu sparen...

M30

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15

Dienstag, 18. Februar 2014, 21:55

Hallo, schlechte Hinweise mit diesem Link, jetzt komme ich wirklich ins Grübeln... RR oder CR.

Gruß M30

EmilS

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16

Dienstag, 18. Februar 2014, 22:45

Je leichter der der Reifen, um so pannenanfälliger, besonders an den Flanken wird Material gespart. Wenn man aber immer auf den richtigen Luftdruck (>7 bar) beim Rennrad achtet, passiert relativ wenig. Plane gleich eine gute Standluftpumpe mit Manometer mit ein.

Schlechte aber geteerte Straßen ist weniger ein Pannenproblem, als ein Komfortprobelm. Die meißten Rennräder können reifen bis 28 mm fahren. Schon 25 mm Reifen sorgen für ein wenig mehr komfort bei wenig mehr Gewicht.

So ein Querfeldeinrad (Cyclocross) lohnt sich eigentlich nur, wenn Du viel auf unbefstigten Wegen fahren möchtest. Bei diesen werden andere Bremsen (Cantilever, V-Brakes, Scheiben) verbaut. Damit fällt die Beschränkung der Reifenbreite durch die Rennradbremse weg. Manche Cyclocross bieten auch noch Anlötösen für einen Gepäckträger. Damit könnte man auch richtung Alltags- und Reiserad gehen.

Eigentlich braucht man beide. Ich würde aber mit einem Rennrad als reinem Straßensportgerät anfangen, für die Waldwege hast Du ja noch Dein Treckingrad.
Das Rennradfahrgefühl kommt nicht zuletzt von den leichten Laufrädern und Reifen.

M30

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17

Dienstag, 18. Februar 2014, 23:10

Ja, ich bin hin und her gerissen....die Crossbikes sehen ja auch schlank und schnell aus... jetzt werden auf der Webseite von Giant die Modelle für 2014 aktualisiert. Bald ist warmes Wetter, dann will ich loslegen. Wenn schlechte Straßen einen Renner nichts ausmachen, dann hat natürlich der Renner den Vorzug. Wie kann man im Notfall eine Panne beheben? Die Reifen sind doch ohne Schlauch?


Gruß M30

EmilS

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18

Dienstag, 18. Februar 2014, 23:38

Es gibt auch ganz normale Felgen für Drahtreifen (bzw. Faltreifen). Für diese braucht man natürlich einen Schaluch. Im Hobby Bereich dürfte diese am häufigsten anzutreffen sein.

M30

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19

Dienstag, 18. Februar 2014, 23:53

Hallo, das Giant Anyroadhat eine Scheibenbremse. Packt sie besser zu, als die Bremsbacken vom RR Defy 0?

acoustic_soma

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20

Mittwoch, 19. Februar 2014, 10:58

Hallo M30

- im Einsteigersegment besteht die Bereifung aus Mantel und Schlauch, relativ neu sind schlauchlose Mantelsysteme, dazu brauchst du aber auch die entsprechende Felge.
Es gibt dann noch die Schlauchreifen, hier ist Mantel und Schlauch eine Einheit und wird mit speziellem Kleber auf die entsprechende Felge geklebt, aber Schlauchreifen werden eher im Wettkampf eingesetzt (wenn überhaupt) Beim Trainings- / Alltags-, was auch immer-Rennrad ist es bequemer auf Faltreifen zu setzten.

- Die Bremse des Defy 0 ist eine gruppenlose, aber vergleichbar mit der 105er, die Beläge sollten die selben sein und die Bremse packt gut zu, ist also einfach tauglich, was willst du mehr.

Bei den mechanischen Scheibenbremsen kenn ich mich nicht aus, da ist mir aber im Hinterkopf, dass die nicht unbedingt besser sein müssen, als die Felgenbremsen.

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