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Trekkingrad Welches Fahrrad?

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bema

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1

Sonntag, 24. August 2014, 14:16

Welches Fahrrad?

Hallo erstmal...
bin ganz neu hier.
Ich möchte mir in naher Zukunft ein neues Fahrrad zulegen und kann mich noch nicht ganz entscheiden...
in meiner engeren Wahl stehen zur Zeit folgende Räder:

- Gazelle Torrente Excellent</ACRONYM>
- Gazelle Arroyo Excellent</ACRONYM>
- Gazelle Chamonix Excellent</ACRONYM>

Zu mir: bin Anfang 40, etwas übergewichtig (1,80m / 100kg), möchte das Rad täglich für kurze Strecken nutzen. Ob mal eben in die Stadt oder am Wochenende mal eine Tour von 25-30 km.

Welches ist da wohl das passendere? Was meint ihr?
Vielleicht gibt es auch eine Alternative für die rund 999,- Euronen?

Sudi

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2

Sonntag, 24. August 2014, 19:50

Schon mal bei Gudereit oder Bergamont geschaut?

Wenn Du aber bzgl. Fahrradtechnik, -größe und Sitzposition unbeleckt bist, kann ich Dir nur den Gang zum Radhändler vor Ort empfehlen. Der kleine Händler an der Ecke kann bei der Beratung besser sein als eine Kette.

Evtl. kann Dir hier aber jemand einen Tipp geben, wo Du einen guten Händler finden kannst. Dann hast Du auch jemanden der Dir vor Ort im Fall der Fälle helfen kann. Das bieten Händler im Netz eher weniger, die glänzen oft nur durch den Preis - was auch OK sein kann.
Gruß aus Bremen

Sudi

bema

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3

Sonntag, 24. August 2014, 20:04

Danke für die schnelle Antwort.

Aber leider hab ich bei den Händlern hier in der Gegend immer das Gefühl, dass die mir das verkaufen wollen, was auch gerade im Lager steht oder wo das meiste dran verdient wird...

Daher meine Frage hier im WWW, ob jemand Erfahrungen mit den Rädern hat oder ob es technisch Unterschiede/Empfehlungen gibt...?! Vielleicht sind bei dem einen beispielsweise die verbauten Komponenten besser? oder das andere fährt sich nicht so gut?

Ich kenn mich damit nicht aus und hab keinen direkten Vergleich, weil kein Händler hier in der Gegend alle 3 Räder da hat...

thomaspan

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4

Sonntag, 24. August 2014, 20:45

Die 3 eingangs von dir verlinkten Räder sehen weniger nach Trekkingrädern, denn nach City-Tiefeinsteigern aus. Gewollt?

2 haben Kettenschaltung, eins Nabenschaltung. Was darfs denn sein?

Alle 3 haben Federgabeln. Gewollt? Das Forum hier wird dir von Federgabeln abraten, da die billigen verbauten nicht wirklich federn, wartungsintensiv sind + min. 1 kg Mehrgewicht bedeuten.

---

Mal als Anhaltspunkt für dich, was generell ganz gerne empfohlen wird

700.- mit Kettenschaltung

http://www.radon-bikes.de/bikes/urban/tr…-series/tls-70/




650.- mit 8-Gang-Nabe

http://www.pepperbikes.de/trekkingrad/tr…rgabel-421.html

oder das technisch ähnliche Vorgängermodell für 530.- Abverkaufspreis

Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Sudi

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5

Sonntag, 24. August 2014, 21:18

Die Angaben der Komponenten ist eher dürftig und das P/L Verhältnis finde ich bei anderen Rädern besser. thomaspan hat Dir schon einige bessere Alternativen genannt.

Im übrigen versuchen Händler immer das zu verkaufen, was im Lager ist. Alles andere wäre blödsinn. Das kleine Händler nicht die Auswahl wie die Ketten haben, versteht sich auch. Der kleine Händler muss aber sich aber mehr um den Kunden kümmern, da er preislich oft nicht mithalten kann. Daher kann/muss er durch Service glänzen. Das das nicht jedem kleinen gelingt ist auch klar, genauso wie es gute Mitarbeiter bei den Ketten gibt.

Von Federgabeln bin ich pers. auch nicht so begeistert. Mir fehlt da die Rückmeldung von der Straße. Zudem sind in den Preissegmenten nicht die besten Qualitäten verbaut, bei Defekt wäre ein Umbau wäre aber immer möglich. Wie lange die halten, hängt immer vom Nutzungsberhalten ab. Bei der Stadtmöhre von meinem Sohn ist die schon min. 20 Jahre alt, hat aber wohl nur wenig im Leben erlebt (Lange fahre ich da ungern mit, die 500 m bs zum Bäcker und wieder zurück reichen :rolleyes: )

Schwer sind die Räder Deiner Auswahl auch. Über 16 kg würde ich kein Rad kaufen, mit dem man "so durch die Gegend fährt". Wenn es rollt, dann rollt es. Du musst es aber noch jedem Halt wieder in Schwung bringen.

Zu allererst muss ein Rad aber passen, sonst verlierst Du die Lust damit zu fahren. Besonders wenn Du es nutzen möchtest um die mehr zu bewegen um leichter zu werden. Da Dein limit bei 1000 € liegt, kann ich Dir Rose in Bocholt nicht empfehlen, da geht das erst bei ca. 1200 € los. Aber gucken ist erlaubt ;) In Aachen wäre noch bike-components, die haben z.b. das hier


https://www.bike-components.de/products/…odell-2014.html
Gruß aus Bremen

Sudi

6

Montag, 25. August 2014, 01:18

Billigfedergabeln sind Mist. Schwer, verschleißen schnell. Das Losbrechmoment ist anfangs hoch und das wichtigste fehlt, die korrekte Dämpfung.
Billigfedergabeln besitzen Reibungsdämpfer, die gleichzeitig die Führung der Standrohre übernehmen, das kann nicht funktionieren.

Von Onlinehändlern rate ich aus mehreren Gründen ab, einer ist der fehlende Service.
Essen: check, Wasser: check, Glasperlen für die Eingeborenen: check, Knüppel gegen die Wölfe: check. Auf nach Brandenburg!

Tourenradler

2radfahrer(in)

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7

Mittwoch, 27. August 2014, 14:40

Hallo bema,

zunächst einmal viele Grüße nach Kevelaer :)

Wie in den Antworten zu lesen ist, sind die Meinungen hier sehr unterschiedlich ...

Wenn Du keine Lust hast, selbst Hand ans Rad zu legen, würde ich in jedem Fall zu einer Nabenschaltung raten (Nexus 8 Gang oder eine kleinere SRAM). Da Du hier quasi nichts einzustellen hast (... also das Chamonix Excellent 2).

Zum Thema Federgabel gibt es hier unterschiedliche Meinungen. Ich persönlich (eher sportlich unterwegs) würde auch eine Starr-Gabel vorziehen, fahre zur Zeit aber eine uralte, günstige Federgabel von Suntour mit der ich recht zufrieden bin. Für längere ruhige Touren sicher kein Fehler.

Die Räder von Gazelle sind solide wie ein Panzer - allerdings auch genau so schwer. Wenn Du keine Berge fährst, und sie auch nicht ständig die Treppen rauf und runter wuchten musst, sind es sehr robuste Räder. Ob Damen- oder Herren-Rahmen ist Geschmacks-Sache. Einfacher zum Aufsteigen sind sicherlich die Damenräder.
Meineetwas robuster gebauten Freunde (etwas oberhalb von 100 KG) fühlen sich auf den solider gebauten Rädern, wie etwa dem Agattu von Kalkhoff oder eben einer Gazelle deutlich sicherer.

Alternativ: Das von Thomas genannten Pepperbike habe ich (...glaube ich) auf meiner vorletzten Radtour mal etwas genauer anschauen dürfen - und es hat einen recht guten Eindruck auf mich gemacht.

Sehr wichtig wäre noch, dass Du die Rahmengröße des Rades wirklich nach deinen Körpermaßen wählst - und damit ist nicht nur die Beinlänge gemeint!

Gruß
Torsten
Mein Blog: Tourenrader