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Lutz

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1

Montag, 15. September 2014, 12:17

Suche Trekkingrad als Zugfahrzeug für Kinderanhänger - Preisrahmen ca. bis 1700 €

Hallo zusammen,

ich bin, wie in der Überschrift schon geschrieben auf der Suche nach einem Trekkingrad als Zugfahrzeug für einen Kinderanhänger (Chariot CX 1). Da ich direkt am Rande des Odenwaldes in der Nähe von Heidelberg wohne wird das Rad definitiv einiges an bergigem Gelände sehen -> kurze Übersetzungen insbesondere mit Anhänger werden benötigt! Alltagsfahrten und Ausflüge sowie Radwanderungen habe ich bisher mit einem ca. 15 Jahre alten Trek Singletrek Mountainbike gemacht, würde dieses jetzt aber gerne durch ein Trekkingrad ersetzen. Ansonsten bin ich in den letzten Jahren hauptsächlich mit dem Rennrad (Müsing Onroad Lite) und seit letztem Jahr einem Plasma 20 von Scott trainingsmäßig unterwegs gewesen.

Der Kinderanhänger wiegt mit Fracht ca. 20 kg. Ich würde gerne wissen, ob ihr für diesen Anwendungszweck speziell Komponenten wie Scheibenbremsen oder einen besonders stabilen Rahmen vorsehen würdet. Der Anhänger wird an der Hinterachse des Rades befestigt. Welche Räder bzw. Komponenten kämen aus Eurer Sicht in Frage oder sind empfehlenswert?

Vielen Dank schonmal für Eure Antworten. Ich habe unten die Standardfragen so gut es geht beantwortet.

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?
Haupteinsatz als Zugfahrzeug für Kinderanhänger. Damit wird das Rad für Ausflüge und Radreisen verwendet werden, aber auch alltägliche Fahrten.


- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?
Aufgrund des Kinderanhängers zum überwiegenden Teil geteerte Wege und gute, befestigte Wege


- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?
Ich wohne am Rand des Odenwaldes - da bleiben knackige Steigungen nicht aus ;-)


- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?
Wird sich zeigen. Der Kinderanhänger ist jedenfalls für nahezu jedes Wetter geeignet. Da ich nicht auf das Rad angewiesen bin voraussichtlich aber eher nicht bei Schnee und Glätte


- Wie viel darf das Rad kosten?
Ich bin ein verfechter guter Qualität die auch ihren Preis haben darf - mit anderen Worten muss für mich die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen. Angepeilt habe ich so etwas um 1500 €. Bei entsprechender Qualität bin ich aber auch bereit mehr auszugeben.


- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?
Seit der Geburt unserer Tochter nicht mehr so viel :D Vorher hauptsächlich mit Rennrad und Triathlonrad im Training ca. 2000 bis 2500 km im Jahr. Ein Teil der bisherigen Fahrleistung wird sicherlich vom neuen Rad übernommen werden.


- Wie groß bist Du?
185 cm


- Wie viel wiegst Du? (Musst du nicht beantworten! Aber beachte, dass die meisten Räder gerade mal 100kg Zuladung zulassen und mit ein bisschen Gepäck wird's da schnell eng )
65 kg


- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?
Schaltung, Bremse (mechanisch), Lager,... Traue mir jedenfalls einiges zu


- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?
Noch nicht

acoustic_soma

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2

Montag, 15. September 2014, 21:52

Was für eine Übersetzung hat dein Renner? Hast du schon überlegt, den Anhänger dort über eine Weber-Kupplung anzuschließen?
Funktioniert tadellos.
Normale Felgenbremsen (sowohl Dual Pivot als auch V-Brakes) funktionieren einwandfrei, auch im Odenwald.

Lutz

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3

Dienstag, 16. September 2014, 11:06

Hallo acoustic_soma,

danke für Deine Antwort.

Klar, am Rennrad kann ich den Anhänger befestigen. Es ist zwar keine Weber-Kupplung bei dem CX1 dabei, die Befestigung erfolgt aber auch durch Austausch des Schnellspanners gegen einen Schnellspanner mit Kupplung.
Wenn ich das Rennrad verwende bleiben aber eben ausschließlich asphaltierte Wege. Auch wettermäßig bin ich ziemlich eingeschränkt. Und zum Teil fahre ich Strecken, wo die Übersetzung schon ohne Anhänger hinten dran knapp wird. Da muss auf jeden Fall was Kürzeres her.

Aus diesen Gründen suche ich eigentlich weiter nach einem etwas "universelleren" Rad.

Ich habe mir zwischenzeitlich mal das Gudereit SX-95 (http://www.gudereit.de/kollektion/sportl…duct/sx-95.html) und das Stevens 8X Lite Disc Tour (http://www.stevensbikes.de/2015/index.ph…u=DE&lang=de_DE) angeschaut. Wären jetzt beide mit Shimano XT Ausstattung (inkl. XT Scheibenbremsen), wobei das Stevens ungefähr 1,6 kg leichter ist. Was ist von den beiden Rädern zu halten, insbesondere hinsichtlich Preis-Leistungs-Verhältnis? Wie ist das Grundrad von der Qualität und Stabilität her einzuordnen? Der Gepäckträger beim Stevens ist zum Sattelrohr hin nicht mehr sichtbar abgestützt. Ist das nachteilig für die Nutzbarkeit?

Gibt es weitere Ideen?


Danke und Gruß
Lutz

liberator

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4

Dienstag, 16. September 2014, 11:57

http://www.koga.com/de/fahrrader/city---…uxe.htm?frame=H

Das Koga wäre im Vergleich zu den anderen mein Favorit. Hat zwar im wesentlichen die gleiche Ausstattung, aber der Rahmen ist traumhaft verarbeitet.

Lutz

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5

Dienstag, 16. September 2014, 20:58

Hallo liberator,

herzlichen Dank für Deine Antwort. Ein sehr schöner Tipp, das Rad gefällt mir sehr gut und kommt auf jeden Fall auch in die nähere Auswahl.

Gruß
Lutz

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liberator

grandsport

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6

Freitag, 19. September 2014, 13:25

Cube Kathmandu. Integrierter Gepäckträger. Kann man blöd finden, aber die Ausstattung ist amtlich. Ansonsten eine Kategorie darunter. Dein Limit wäre mit dem Kathmandu nicht ausgereizt...

T700 von der Fahrradmanufaktur, wenn du auf Stahl stehst und etwas Mehrgewicht in Kauf nimmst. Ist ein tolles Rad!

thomaspan

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7

Freitag, 19. September 2014, 14:57

Cube Kathmandu.


Ausschlusskriterium: Federgabel?

---

Das Stevens 8X Lite ist über jeden Zweifel erhaben. Aber ich würde beim angedachten Verwendungszweck (Kleinkind im Hänger zu ziehen) + einer Gesamtbelastung ohne Rad von ca. 90 kg (Eigengewicht, Hänger, Kind), wo es problemlos auch Felgenbremsen tun, wesentlich tiefer zuschlagen:

Radon TLS 7.0 - mehr brauchts nicht http://www.radon-bikes.de/bikes/urban/tr…-series/tls-70/



oder Black Pepper Starrgabel http://www.pepperbikes.de/trekkingrad/tr…omfort-403.html

oder Stevens 6X Light http://www.stevensbikes.de/2015/index.ph…u=DE&lang=de_DE

---

ggf. Radon TLS 9.0 http://www.radon-bikes.de/bikes/urban/tr…-series/tls-90/

oder White Pepper Starrgabel http://www.pepperbikes.de/trekkingrad/tr…pepper-490.html

oder Stevens 7X Lite http://www.stevensbikes.de/2015/index.ph…u=DE&lang=de_DE
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

grandsport

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8

Freitag, 19. September 2014, 21:59

Sorry, hatte die Federgabel übersehen.

Ein Blick lohnt sich auf maxcycles. Stellt man sich selbst zusammen und kann für den hier genannten Preis was sehr Nettes kriegen.

Lutz

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9

Montag, 29. September 2014, 22:50

Vielen Dank für die Antworten

Hallo thomaspan und grandsport,

herzlichen Dank für Eure Antworten. Maxcycles habe ich mir auch schon mal angeschaut, ist auch ein Händler hier in der Nähe. Die Räder sehen auf jeden Fall interessant aus und das Baukastensystem gefällt mir. Die von thomaspan genannten Räder sehen auch interessant aus. Ich habe beim Rennrad die Erfahrung gemacht, dass die besseren Schaltgruppen von Shimano spürbare Vorteile bei der Schaltqualität bieten. Daher lag mein Augenmerk bisher auf den Rädern mit XT Gruppe. Ich werde mir das aber auch nochmal durch den Kopf gehen lassen.

Wie seht ihr eigentlich einen Selbstbau beispielsweise mit Drössiger Rahmen. Klar, das ist eine Ecke mehr Arbeit dafür könnte man das Geld gezielt in gute Einzelkomponenten stecken.

Freue mich auf jeden Fall schon mal über die Resonanz bis hierhin.

Gruß
Lutz

grandsport

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10

Dienstag, 30. September 2014, 07:40

Ich bin ja ein großer Freund des Selberbauens und werde mir wohl nie mehr ein komplettes Rad kaufen. Jede Komponente selbst bestimmen zu können und am Ende jede Schraube mit Vornamen zu kennen, finde ich sehr praktisch und es ist durch nichts zu ersetzen. Bei Defekten aller Art findest du viel schneller die Ursache, als wenn du das Rad fertig hingestellt bekommen hast.
Finanziell kommst du allerdings kaum besser weg als bei einem Komplettradkauf. Aber wenn du ein Komplettrad dann nach deinen Wünschen noch umbauen musst, wird das ja auch wieder teuer. Von daher sind Wirtschaftlichkeitsrechnungen da immer von mäßiger Aussagekraft.

Drössinger ist jedenfalls ein guter Name und 1700 Euro sollten für ein sehr solides Rad ausreichen, das ich vielleicht eher mit SLX ausstatten würde. Mehr geht immer (XT), aber SLX ist auch schon sehr solide. Wenn dann noch Geld übrig ist, kann man einzelne Komponenten ja höherwertig nehmen (zB Schalthebel).