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matze

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1

Dienstag, 4. November 2014, 22:01

Ein neues Rad muss her

Huhu,

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?
Alltagsfahrten zur Arbeit, Einkaufen und gelegentliche Radreisen 1-2 mal im Jahr

- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?
Straßen, holprige Radwege, Kopfsteinpflaster und Waldwege

- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?
Wohnen nicht, aber es kann auf Touren schon bergig / hügelig werden.

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?
Eig. immer auch im Regen, Winter mit Schnee (je nach Glätte)

- Wie viel darf das Rad kosten?
bis 700€

- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?
ca. 70km in der Woche und einmal im Jahr am Wochenende um die 150-200km.

- Wie groß bist Du?
175cm mit 75cm Schritthöhe

- Wie viel wiegst Du?
ca. 75kg

- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?
Ich habe bei meinem alten Rad mit Hilfe die Elektronik und sonst immer mal wieder Teile ausgetauscht (alles außer Schaltung oder Felgen) erneuert, Sattel, Lenker etc. eingestellt.

- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?
Ich habe mir das VSF T-100 mit 8er-Nabenschaltung angeschaut und schon gefahren.
http://www.fahrradmanufaktur.de/katalog/…?product_id=679


Feedback dazu:
- Ich habe jedes Schlagloch bzw. Stein im Kopfsteinpflaster gespürt (mehr gefedert).
- Und für mich müsste es sportlicher (gerader Lenker) sein.
Edit: Und da sind recht dicke Schwalbe Citizen, 47-622, Reifen drauf.
Wie seht ihr das: je dünner umso fixer unterwegs oder ist das quatsch?

Außerdem möchte ich gerne einen Stahlrahmen & -gabel und
es sollte StVZO-tauglig sein.

Ich fahre seit mehreren Jahren 'ne Kettenschaltung, aber würde
für die leichtere Pflege auf Nabenschaltung umsteigen.

Ist das realistisch und habt ihr Vorschläge?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »matze« (5. November 2014, 15:04)


2

Mittwoch, 5. November 2014, 23:44

Hi Matze!

ich versuch' mich mal:

Also Stahlrahmen, Nabenschaltung, berg- oder jedenfalls hügeltauglich bis 700 Euro… viel Auswahl wird's da leider nicht geben - deutlich mehr, wenn Preis oder Rahmenmaterial verhandelbar wäre ;)
Nabenschaltung bis 700 Euro geht, aber die meisten Hersteller setzen da eben auf Aluminium (z.B. Pepper Grey Pepper oder beim Händler z.B. Stevens Corvara oder Elegance). Das T100 wäre hier mit Sicherheit auch genannt worden.

Paar Anmerkungen:
- Federung: Bei dem Preislimit wird es keine brauchbare Federgabel oder andere Federelemente geben. Außer: Reifen! Weißt du, mit welchem Reifendruck du das T100 gefahren bist? Da kann man, gerade bei breiteren Reifen, viel Federung rausholen - einfach mit geringerem Druck fahren. Ist der Händler ein guter? Lässt der dich mal mit unterschiedlichen Drücken fahren und experimentiert mit unterschiedlichen Lenkern und Vorbauten, um dich ein wenig sportlicher sitzen zu lassen? Dann würde ich das Rad nicht von vorn herein ausschließen.
- Schaltung: Bei deinem Preisrahmen wird es wohl auf eine Shimano 8-Gang (Alfine oder -Nexus) hinauslaufen. Mancher bemängelt den großen Gangsprung vom 5. zum 6. Gang, aber die Dinger sind schon sehr in Ordnung. Allerdings sind die meisten Räder von der Stange hier mit etwas längeren Übersetzungen ausgestattet (das T100 z.B. 38/18, oft auch 42er Kettenblätter), hier wirst du für die Ausflüge in die Berge vielleicht ein größeres Ritzel bei 38er Kettenblatt haben wollen. Sollte ein guter Händler aber machen.

Reifen: Je dünner und je höher der Druck, desto fix. Bei gleichem Druck soll sogar der breitere Reifen besser rollen (was aber ein etwas alberner Vergleich ist, denn Rennradreifen wollen nunmal mit höherem Druck bewegt werden als Reiseschlappen). Wie gesagt, ich würde mal versuchen, ob du dir das fehlende Stück Federung nicht bei den Reifen holen kannst. Damit gibst du zwar ein bisschen "flott" auf, aber wenn du dich dafür auf dem Rad wohl fühlst, ist das doch ok - und so viel ist das nun auch nicht. Auch Federelemente schlucken Energie.

Wie gesagt, die Kombination aus Stahl und Preislimit ist für ein Neurad von der Stange etwas schwierig - viele Stahlräder sind teurer, viele günstige und gern empfohlene (oft: Versender-)Räder eben mit Alurahmen. Und auch bei Versendern, die Stahlräder haben (z.B. Poison mit dem Chinin) ist der Einstiegspreis höher als bei Alurädern. Wäre ein "junges Gebrauchtes" eine Option?

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3

Donnerstag, 6. November 2014, 00:50

unterschreibe alle punkte aus Goradzillas beitrag blind! besonders die beiden, dass dir breitere reifen in hinblick auf federungskomfort auch gewisse möglichkeiten bieten und dass Nexus und Alfine von shimano sehr ordentliche nabenschaltungen sind.
.. only dancing on this earth for a short while (Cat Stevens)

EvaChristina84

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4

Donnerstag, 6. November 2014, 09:05

Hey Matze,

nochmal ein Hallo von mir! Ich habe eben mal bei der Fahrradmanufaktur geschaut, und da gibt's in deiner Preisklasse schon ein paar zur Auswahl. Schau doch einfach mal, ob sie deinen Kriterien entsprechen!

Liebe Grüße

Eva

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5

Donnerstag, 6. November 2014, 20:39

Bei gleichem Druck soll sogar der breitere Reifen besser rollen (was aber ein etwas alberner Vergleich ist, denn Rennradreifen wollen nunmal mit höherem Druck bewegt werden als Reiseschlappen).

Grundsätzlich stimmt alles zu Reifen gesagte, aber dazu noch einige Ergänzungen: Bei gleichem Druck und gleichem Reifenaufbau (Gummimischung, Karkasse) rollt der breitere Reifen leichter. Das Vorurteil "schmaler = schneller" stammt aus früherer Zeit, wo breite Reifen keine hohe Drücke aushielten, in dieser Hinsicht war schon bei 32 mm Schluss. Anderer Aspekt: das gilt nur für fahren mit gleichmäßiger Geschwindigkeit. Das Rotationsträgheitsmoment wächst quadratisch mit dem Radius; breitere Reifen sind beim Lenken, Bremsen und Beschleunigen deutlich träger. Was aber für breitere Reifen spricht, ist die Besonderheit des menschlichen Antriebs. Wenn man übel durchgeschüttelt wird, zermürbt und ermüdet das auch und die Leistungsfähigkeit nimmt schnell ab.

Federung ist aber so eine Sache... vor allem eine teure, wenn die was taugen soll. Braucht man aber auch nicht. Mit einer geneigten Sitzhaltung, leicht angewinkelten Armen und "Abreiten" von gröberen Unebenheiten hast Du eine aktive Federung, etwas wofür Autofahrer richtig viel Geld bezahlen :D Kopfsteinpflaster ist natürlich fies, das müssen dann die Reifen schlucken. Beim erwähnten T-100 müssten Schwalbe Big Apple oder Big Ben in 50 mm passen, die sind für guten Leichtlauf bei komfortabel niedrigen Reifendruck entwickelt.

Und für mich müsste es sportlicher (gerader Lenker) sein.

Das nächste Vorurteil :rolleyes: Sportlich ist ein gerader Lenker nur an einem artgerecht bewegten MTB. An allen anderen Rädern ist so ein Lenker idiotisch, allenfalls optisch begründet zu Ungunsten der Ergonomie. Das T-100 (übrigens ein feines Rad) hat einen verstellbaren Vorbau, flach = lang eingestellt und entsprechend tief gibt das schon eine sportliche Sitzhaltung. Im Gegensatzu zu einem Besenstiel taugt das auch zu mehr als zu Eisdielenposing.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

matze

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6

Freitag, 7. November 2014, 09:25

Vielen Dank für die ausführlichen Antworten :)


Ich bin die letzten Tage noch von Fahrradhändler zu Fahrradhändler gewartschelt.
Alle haben mir mit den Wünschen zu 'nem individual Rad geraten und dann habe mich gestern für ein Böttcher Safari entschieden.

Der Händler will mir 'ne Shimano Nexus NX7 Freilauf anbauen, obwohl sie nicht aufgelistet ist, er meint es wäre kein Problem...
Ansonsten noch 'nen geraden Lenker. Ich denke 'nen Moon Lenker fühlt sich bei sportlicher Haltung einwenig komisch an.
Und es werden die Marathon+ Reifen von Schwalbe.

Mattschwarz mit silbernen Anbauteilen...

Ich bin gespannt :)

7

Freitag, 7. November 2014, 11:33

Mattschwarz mit silbernen Anbauteilen...

Ich bin gespannt


Chic, dann berichte mal. Konntest du ein vergleichbares Rad probefahren? Und wann wird's fertig?

Drei Anmerkungen / Fragen:

- Die 7-Gang-Nexus kenne ich nicht aus der Praxis, technisch hat sie gleichmäßigere Gangsprünge als die 8-Gang, aber dafür einen geringeren Übersetzungsbereich (244 % vs. 306 % laut Ritzelrechner). Das kann natürlich der fehlende Gang untenrum sein, wenn du in die Hügel fährst… oder du legst das alles so "kurz" aus, dass du bei den schnellen Geschwindigkeiten
- Die Marathon Plus gelten als mit die "härtesten" Trekkingreifen am Markt. Die sind wohl mal überarbeitet worden und seither nicht mehr ganz so arg. Ich habe noch die alten gefahren, wenn die gut laufen sollten brauchten sie ihre 5,5-6 bar, mit Federung ist dann aber nix mehr. Eventuell möchtest du über den Reifen also nochmal nachdenken. Wie breit werden die Schlappen übrigens?
- Das wird nun aber teurer als 700 Öre, oder? ;) Jedenfalls die Version auf der Internetseite ist ja mit 799 € angegeben.

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Freitag, 7. November 2014, 11:53

Mit den Marathon Plus kannst du eigentlich nichts falsch machen. Fahren sich sehr angenehm und ruhig. Man kann sie ohne Probleme mit um die 4 bar fahren , empfohlen druck von schwalbe 3,5-5,5 bar . Kommt aber drauf an welche breite du nimmst. Ich 2,4 oder 2,25 gefahren . Die Lebens dauer lag bei mir bei ca 4500 km bis glatze XD.
Ich würde sie heute noch fahren oder die big Apple wenn sie in 3,0 verfügbar wären
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9

Freitag, 7. November 2014, 12:11

So unterschiedlich kann man das wahrnehmen. Die 5,5-6 bar bezogen sich auf 37 mm. Allerdings kommen mir 4500 km sehr wenig vor. Die waren dann profillos?! Meine sind an einem Rad, das kaum mehr bewegt wird (daher oben auch die Vergangenheitsform), aber mit über 6500 km noch durchaus tauglich.

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10

Freitag, 7. November 2014, 12:49

4500 km sind wenig . Kommt drauf an wie man sie belasten tut zbs Witterung, mz anhänger ziehen . Wenn du nur auf Asphalt oder feinkies wege fährst halten sie länger XD
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11

Freitag, 7. November 2014, 20:01

Ältere Marathon plus in 37 und 47 mm fand ich unmöglich. "Hart", also unkomfortabel, hoher Rollwiderstand und schwergewichtig. Trifft ebenso für viele -nicht alle- Reifen mit so einer Pannenschutzeinlage zu. Ob der aktuelle M.+ in dieser Hinsicht deutlich besser ist, kann ich nicht sagen. Vermute aber eher nicht, Schwalbe dürfte sich sowas sicher gerne extra bezahlen lassen.

Ansonsten noch 'nen geraden Lenker. Ich denke 'nen Moon Lenker fühlt sich bei sportlicher Haltung einwenig komisch an.

Noch komischer fühlen sich eingeschlafene Hände an :D
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Samstag, 8. November 2014, 13:08

Seit meinem Eintrag in der Frustecke fahre ich hinten auch einen Marathon Plus in 37mm. Ich habe das Gefühl, das er (auf Asphalt) mehr Grip hat als der Mountain King 35mm, den ich vorher drauf hatte. Das Rad reagiert besser auf Bremsmanöver und Beschleunigung. Mir fehlt da aber zugegebenermaßen der Vergleich.

Durch die natürliche Auslese habe ich früher oder später auf jedes meiner Räder entweder Marathons oder Marathon Plus aufgezogen, spätestens nach dem 3. Platten am selben Reifen.
Gerade die Plus sind zwar sehr ätzend aufzuziehen, aber man muss das ja auch glücklicherweise meist nur 1x machen.

Danach hatte ich dann keine Platten mehr, bis der Mantel durch war (oder das Rad gestohlen, je nach dem).

Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber m.E. ist der Marathon Plus was Pannensicherheit angeht einer der besten Reifen im Feld.

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Freitag, 14. November 2014, 11:29

So das ging echt schnell. Ich habe mein Fahrrad heute morgen abgeholt :) Die erste Fahrt war super. Ich muss mich noch an die Nabenschaltung gewöhnen. Mit Schloss war das Fahrrad dann doch deutlich übern Budget :S Na gut, ich hoffe das lohnt sich.
»matze« hat folgendes Bild angehängt:
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Freitag, 14. November 2014, 11:43

Mit Schloss war das Fahrrad dann doch deutlich übern Budget

Willkommen im Club ;). Schönes Radel, viel Spaß damit.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L