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HotRod

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1

Freitag, 23. Januar 2015, 17:15

Neues Arbeitstier benötigt

Moinsen,

ich benötige ein neues Arbeitstier. Der Rahmen meines alten 26'' Giant Terrago gibt so langsam den Geist auf. Ich traue ihm einfach nicht mehr zu, noch Anhänger zu ziehen.
Na ja, wie dem auch sei...

Ich möchte nicht viel Geld ausgeben, da das Rad nur im Winter und zum Ziehen eines Anhängers (Gartenabfall, Einkäufe) benötigt wird. Nur Kurzstrecke. Mein schönes TrengaDe ist mir dafür einfach zu schade.
Wegen der fetten Reifen soll es wieder ein straßentaugliches MTB werden. Ich habe zwei Kandidaten im Sinn. Ein 26er zum selber bauen oder ein 27,5 od. 29er vom Freundlichen. Ein Drössiger Pro-Lite Rahmen mit Starrgabel oder ein Bergamont Roxtar 3.0 (Klick mich).

Hier mal die Vor- und Nachteile, die mir so einfallen. Ihr könnt die Liste gerne erweitern...

Vorteile Drössiger
  • 26 Zoll und damit größere Auswahl an stabilen Laufrädern
  • Starrgabel
  • Variabel in der Wahl der Komponenten
  • Stabile Laufräder
  • Gewicht

Nachteile
  • keine Probefahrt möglich
  • es müsste selber geschraubt werden. Für viele eher ein Vorteil, für mich aber nicht!

Vorteil Bergamont
  • Probefahrt
  • Rad schon fertig (zum größten Teil)
  • Als 29er für mich (1,89m) besser geeignet
  • Service in 800 m beim Händler

Nachteile
  • Kaum stabile Laufräder mit Disc
  • Komponenten insg. nicht so hochwertig
  • Federgabel
  • Gewicht



Ich kann mich leider nicht entscheiden und würde Euch gerne um Eure Meinung bitten. :whistling:
"Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden."
Marie von Ebner-Eschenbach
"Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertigzuwerden."
Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975

Salamander

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2

Samstag, 24. Januar 2015, 14:59

Die entscheidensten Kriterien hast Du doch schon genannt: die Vorteile beim 26-Zöller und die Nachteile bei den anderen. Die Nachteile bei 26" relativieren sich IMHO. Das mit der Schrauberei ist ja keine Raketentechnick, mit tat- bzw schreibkräftiger Hilfe des Forums wird das schon. Netter Nebenefekt dabei: Du lernst Dein Rad richtig kennen und kannst Dir bei einem Fehler unterwegs besser helfen. Oder am Wochenende, da nützt Dir auch der Freundliche nix selbst wenn der nur 80 Meter umme Ecke sitzt. Du kannst alle Komponenten optimal für Dich auswählen, und jede Montagearbeit 100%ig machen. Das gilt auch für so Kleinigkeiten wie rostfreie Schrauben etc (erstmal teurer, lohnt sich aber nach Jahren); oder die Lichtkabelverlegung und elektrische Anschlüsse, da ist oft noch Verbesserungsbedarf.

Das mit der mangelnden Probefahrt kann man hier wohl verschmerzen. Solange das nicht ein hochgezüchtetes Heizgerät ist, sondern sowas wie ein Cross-Country mit stino Geometrie, passt das zum gelegentlichen Rumeiern schon. Ich bin übrigens selbst mal mit einem Selbstaufbau nicht glücklich geworden, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Auch Geschwindigkeits-Niveau... :rolleyes: War auch ein 26-Zoll Rad, ein Centurion 1-2-3. Gedacht für die universelle Nutzung als MTB, Rennrad oder Reiserad, es gab als Zubehör Trennkupplungen um mal eben schnell den Lenker tauschen zu können. Von der Verarbeitung her der beste Rahmen, den ich je in den Fingern hatte. Nur hatte ich beim Fahren auf längeren Strecken immer das Gefühl von Gegenwind, müden Knochen, schleifender Bremse oder was auch immer. Trotz gleichem Setup, gleichem Sattel und testweise gleichen Reifen wie bei meinem MTB. Ich hab halt lieber eine sportlichere Geometrie. Als Einkaufsfuhre, zumal für gelegentliche Nutzung, hätte ich das aber ohne weiters fahren können. Und fahre sowas in diese Richtung auch heute als Einfaufsbomber, da können auch mal 80... 90 Kilometer auf einer Tour zusammenkommen.

26" bei 1m89 finde ich jetzt nicht sooo schlimm, nimm halt den Rahmen eine Nummer größer als nach der reinen Lehre der Schlammspringer. Mit Schutzblechen wirken auch dir Räder nicht mehr so klein. Was heute als 27,5 Zoll verkauft wird, waren früher übrigens auch 26er; nach ETRTO sind das 584 mm. Wenn der Verstellbereich der Bremsen das mitmacht, passen die auch in MTB-Rahmen. Dann maximale Reifenbreite und -Höhe beachten.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (24. Januar 2015, 15:26)


cracker

2radfahrer(in)

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Wohnort: Chiemgau

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3

Freitag, 6. Februar 2015, 14:30

Ich habe zu den Rädern konkret keine rechte Meinung, aber würde noch zwei eventuelle Alternativen zur Überlegung stellen:
1. Giant Terrago ist ja ein Grossserienrad sozusagen. Wenn Du eventuell Geld sparen möchtest, könntest Du auch versuchen, einfach das gleiche Rad als gut erhaltenes Gebrauchtes zu bekommen.
2. Wenn Du viel bei Schlechtwetter und im Winter fährst, wäre eventuell eine Nabenschaltung und ein Kettenschutz praktisch. Mit Shimano 8-Gang kämst Du auch in etwa beim gleichen Preis raus.

Wenn das keine guten Ideen für Dich sind, einfach ignorieren.

Grüße
Roland

Nachtrag: Eine Meinung habe ich doch: Wenn Du das schrauben nicht scheust, würde ich ebenfalls den Selbstaufbau empfehlen. Die Gründe wurden ja schon genannt. Oder natürlich einen Umbau, also ein gut erhaltenes Gebrauchtes kaufen und ein wenig anpassen. (Ich bin immer dafür, erstmal bei den Gebrauchten zu kucken.)

Was wiegst Du denn? Und was wiegt der Hänger beladen?

Nachtrag 2: Noch einen Punkt hätte ich: Wenn Du selber aufbauen möchtest, könntest Du ja auch nochmal ein paar Tipps einholen. Vielleicht haben hier noch einige ein paar gute Ideen. Also nur falls Du Dich nicht schon absolut festgelegt hast auf das Drössiger.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »cracker« (6. Februar 2015, 14:45)


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