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Fischkopp

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1

Donnerstag, 23. Juli 2015, 20:30

Crossrad für den Arbeitsweg

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?
Das Rad soll für den täglichen Arbeitsweg genutzt werden, ca. 22-25km pro Tour
(entschuldigung für die Form, aber irgendwie funktioniert hier mein "Enter" nicht und ich kann die vorgegebene Formatierung nicht ändern...)
- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?
hauptsächlich Fahrradwege, aber die Fahrradwege habe teilweise schon diese durch Wurzeln aufgerissene Decke auf einer Strecke von ca. 5km

- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?
Rostock... was sind Berge? ;-D

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?
Bei jedem Wetter

- Wie viel darf das Rad kosten?
der Preis des Rades mit 599€ ist schon äußerste Grenze

- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?
Früher -> ca. 200km die Woche Heute -> letztes Mal am Herrentag

- Wie groß bist Du?
1,83

- Wie viel wiegst Du? (Musst du nicht beantworten! Aber beachte, dass die meisten Räder gerade mal 100kg Zuladung zulassen und mit ein bisschen Gepäck wird's da schnell eng )
85

- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?
Bis auf Schaltung traue ich mir reparaturen zu und mit Lektüre auch dieses

- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)? Cross Black Pepper Starrgabel

Fischkopp

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2

Donnerstag, 23. Juli 2015, 20:44

Nachtrag...

So hallo ich entschuldige mich nochmals für die Form oben, nur hat das irgendwie bei mir alles nicht so recht geklappt...

Im Prinzip geht es mir darum, ob das Rad für meinen Arbeitsweg und die tägliche Strecke geeignet ist.
Mir ist bewusst, dass es ein Versandrad ist, ich fahre jedoch demnächst in die Nähe von Pepperbike und könnte es dort Probe fahren und man soll
vor Ort ja auch direkt Bar bezahlen können.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen ob das Rad prinzipiell passen würde.

LG Aik der Fischkopp

3

Donnerstag, 23. Juli 2015, 20:46

Hallo Fischkopp, und willkommen hier im Forum!

Pepper baut Räder mit herausragendem Preis-Leistungs-Verhältnis, nach allem, was man hört. Aber wieso ein Cross-Rad?

Das Rad soll für den täglichen Arbeitsweg genutzt werden, ca. 22-25km pro Tour


Arbeitsklamotten transportierst du dann 50 km jeden Tag im Rucksack?
Wenn du mich fragst, willst du einen Gepäckträger (und langfristig eine gute, wasserfeste Tasche).

Rostock... was sind Berge? ;-D

Bei jedem Wetter


Jedes Wetter heißt aber auch Regen und Dunkelheit und Schnee/Eis?
Regen schreit nach Schutzblechen, damit dir die Suppe nicht von unten entgegenspritzt. Von oben wirst du nur nass, von unten auch schmutzig.
Dunkelheit schreit nach Licht.
Und die Kombination keine Berge & Winterbetrieb ist jedenfalls gut geschaffen für eine Nabenschaltung, gerade mit Kettenschutz hast du einfach weniger Verschleiß.

Das Grey Pepper Trekking kostet zwar 50 € mehr, aber dafür hast du Schutzbleche, Gepäckträger, Licht (spätestens das müsstest du ohnehin noch kaufen) und gerade bei gesalzenen Straßen weniger Verschleiß im Antrieb.

Wär das was?

Nachtrag: Beim Hersteller vorbei fahren ist beim Versandrad prima!

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Draht_Esel, Fischkopp

Fischkopp

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4

Donnerstag, 23. Juli 2015, 21:22

Danke für die schnelle Antwort =)

das Grey Pepper ist definitiv eine gute Alternative und da habe ich auch schon drüber nachgedacht.

Der Punkt ist, ich habe keine Gepäck, die Klamotten habe ich auf Arbeit und dort werden sie auch gewaschen =3
Gute Schutzbleche, die hoffentlich passen und gutes LED-Fahrradlicht mit Akku habe ich noch von meinem Rennrad.
Es ist halt wirklich äußerste Schmerzgrenze vom Preis her... dachte ich gehe so wie früher in einen Fahrradladen und komme für 3-400 € mit
einem guten Fahrrad wieder heraus... war nicht so ;) Aus diesem Grund würde ich gerne meine alten Komponenten weiter nutzen, auch
wenn die direkte Anschaffung wahrscheinlich durchaus besser und sinnvoller wäre, langfristig gesehen... als alleinerziehender Vater ist das Geld aber
irgendwie immer knapp ;-)
Ein weiterer Punkt ist, die Deore "Schaltung" oder wie da der korrekte Ausdruck ist, die soweit ich das gelesen habe wohl recht gut ist(?).

LG Aik der Fischkopp

5

Donnerstag, 23. Juli 2015, 21:53

Gute Schutzbleche, die hoffentlich passen und gutes LED-Fahrradlicht mit Akku habe ich noch von meinem Rennrad.


Ok, das ist was anderes, die Überlegung kann ich nachvollziehen. Das Rad selbst gibt's aber nicht mehr? Sonst könnte man das ja vielleicht alltagstauglicher machen, falls das eine Idee wäre.

Schaltung: Wenn du eine Vorliebe für Kettenschaltung hast, nimm eine. Und dann ist die Deore eine gute. Aber plane Verschleißteile ein, denn bei 50 km am Tag an 200 Tagen im Jahr... das sind 10.000 km, da gehen im Jahr diverse Ketten drauf und die ersten Ritzelpakete und Kettenblätter lassen dann auch nicht lange auf sich warten.

In diesem Bereich wäre eine Nabenschaltung weniger empfindlich (soll sich die Kette halt längen, wird eben nachgespannt), und du hast auch weniger zu putzen. Wobei auch eine Nexus bei der Fahrleistung keine Investition für viele Jahre wäre... leider scheint Pepper aber die Crossräder sowieso nur mit Kettenschaltung anzubieten (evtl. fehlt dem Rahmen auch die Möglichkeit zum Kettespannen).

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6

Donnerstag, 23. Juli 2015, 22:00

Ich hatte bisher nur Kettenschaltungen und kenne mich da ehrlich gesagt genau so wenig aus wie sonst bei Fahrrädern.
Die letzten Tage habe ich mich bisher nur auf ein nie gekanntes Niveau von pseudo-Schlauigkeit gebracht, durch das lesen von Foren ;-)

Wüsstest du denn ein Fahrrad mit Narbenschaltung, in meiner Preiskategorie, dass in etwa meinen Wünschen entsprechen würde?
Die verringerte Anzahl von Gängen stört mich in keinster Weise, bin bisher super mit meinen 3 Gängen ausgekommen =)

LG Aik der Fischkopp

DiSchu

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7

Donnerstag, 23. Juli 2015, 22:37

Unterstützung ;)

Ich habe ein Black Pepper Cross.
Aktuell nutze ich es wie folgt: Nach Feierabend die Radklamotten an, ab in den Wald über Stock und Stein wilde Sau spielen. Wieder zu Hause Radklamotten in die Wäsche, ich in die Dusche. Punkt ;)

Ich habe vor dem Kauf eines Trekkers als zweites Rad lange versucht, das Crossrad als Alltagsrad zu nutzen.
Dann muss es mangels Gepäckträger der Rucksack sein, aber manchmal möchte man einfach keinen nassen Rücken (gut, das Problem scheinst du nicht zu haben). Steckschutzbleche dran, die sich immer irgendwie verdrehten. Und dann bleibt man mal ungeplant ein bisschen länger weg - Shit - Akku-Beleuchtung nicht mitgenommen. Und wenn man sie anstecken will, weiß man eh nicht mehr, wo man sie das letzte mal hingelegt hat. Und der Akku? Klar ist der fast leer. Nächstes mal will man wieder in den Wald, aber es steckt noch das ganze Gerödel am Rad, also wieder runter damit.
Das war alles ein fauler Kompromiss.

Daher würde ich dir auch unbedingt zu einem vollausgestatteten Rad raten mit Schutzblechen, Nabendynamo und fester Beleuchtung sowie Gepäckträger (kannst du sicherlich auch mal brauchen). Auch wenn das heißt, wegen des Budgets vielleicht noch ein bisschen zu warten. Später ärgerst du dich sonst vielleicht.

Als "Evergreen" in der Preisklasse fällt mir noch das VSF T-50 ein. Es ist ja nicht so, dass Deore 100 Jahre hält und Acera nach der zweiten Fahrt auseinander fällt.

Die geplante Nutzung bei 50km täglich (an die ich nicht ansatzweise herankomme), schreit eigentlich nach sehr hochwertigen Komponenten, um den Verschleiß zu verzögern, aber das beißt sich leider mit dem Budget. Ein Teufelskreis.
"Ich hab mir zum Frühstück ´ne Pfanne in die Eier gehauen ..."

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Fischkopp

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Donnerstag, 23. Juli 2015, 22:50

danke für die schnellen Antworten =)

Okay also in dem Punkt habt ihr mich wohl überzeugt... vielleicht einmal noch etwas mehr Geld in die Hand nehmen und dann wirklich zufrieden sein mit dem erworbenen (bez. Trekking).

Was ich mich noch Frage ist, beim Pepper Trekking kann ich an der Seite "Hebie Kettenschutz Chainguard" auswählen für 39€, was ist das?

Und wenn jemand noch weitere Optionen hat würde ich mich sehr darüber freuen.

LG Aik der Fischkopp

DiSchu

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9

Donnerstag, 23. Juli 2015, 23:19

Hebie ist der Hersteller und Chainguard heißt einfach Kettenschutz (chain = Kette, guard = Schutz).
Hebie hat da diverse im Programm. Da müsste man die genaue Bezeichnung wissen. Ich konnte es auf der Pepper-Seite nicht finden. Beim Grey Pepper? Link?
"Ich hab mir zum Frühstück ´ne Pfanne in die Eier gehauen ..."

ToG

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10

Donnerstag, 23. Juli 2015, 23:47

Also, ich muss mal eine Lanze für Crosser als Alltagsräder auf der einen und eine für Batterielicht auf der anderen brechen.

Ich fahre einen "Cyclo-Crosser-Bastard" als Alltagsrad (diesen: http://www.ciclib.de/Raeder/Trekking/Cicli-B-Trekking-Cross-Mod-2014.htm?shop=ciclib&SessionId=&a=article&ProdNr=A5195&t=98&c=1003&p=1003), ist aber oberhalb deutlich oberhalb deiner Schmerzgrenze.

Ich pendele mit dem. Über den Winter hatte ich 35km tägliche Strecke zum pendeln, vollgemacht habe ich häufig die 50. Nun sind es seit ein paar Monaten nur noch 16km/Tag, die fehlenden km hole ich trotzdem meist nach. Jetzt nach knapp 9Kkm habe ich die 4. Kette aufgezogen und das Ritzelpaket gewechselt, das hätte ich aber nicht tun müssen. 60€-80€ für Ketten in 12 Monate + 30€ für ein Ritzelpaket sind m.E. verschmerzbar.

Alle Nabenschaltungen die ich bis jetzt gefahren bin, waren früher oder später kaputt und dann sehr teuer zu reparieren - wobei ich das auch nicht selbst kann, vielleicht bist du da besser als ich.

Für mich war Kette immer leichter wartbar - außerdem sind Nabenschaltungen deutlich weniger effizient als Kettenschaltugnen, gut 10% Trettleistung gehen da im Getriebe mehr drauf.

Winter meint Winter im Teutoburger Wald, d.h. mit allen fiesen Sachen die so zum Winter gehören, inklusive Schnee und Salzgestreuten Straßen.

Das Cross Black Pepper hat Anschraubösen für sowohl Schutzbleche als auch einen Gepäckträger. (Das haben viele günstige Crosser.)
D.h. du hättest die Wahl, aus dem Crosser einen Trekker zu machen.

Batterielicht benutze ich schon lange - und ich möchte nicht zu Dynamolicht zurück. Gut, man hat den logistischen Aufwand für eine regelmäßige Aufladung sorgen zu müssen. Aber man läd auch jeden Abend sein Smartphone auf. Wenn man das vercheckt, kann man immer noch an der Tanke AA-Batterien kaufen. Ich nutze hinten dieses: http://www.bumm.de/produkte/akku-ruecklicht/toplight-flat.html , da halten die Batterien ewig. Vorne dieses: http://www.bumm.de/produkte/akku-scheinwerfer/ixon-pure.html - da musste ich im Winter so 1-2x die Woche aufladen. Und 3 Batterien kann man zur Not noch in der Hosentasche als Ersatz transportieren. Oder über Tag auf der Arbeit aufladen.

Während meiner Erfahrung nach Dynamolicht ständig kaputt ist, egal ob Nabe oder Reifen. Entweder die Birne ballert durch, oder irgendwelche Kabel leiten gerade nicht, der NaDy bekommt einen Lagerschaden, muss eingeschickt werden und macht das ganze Rad fahruntüchtig, etc.

Vielleicht hatte ich Pech, aber das möchte ich mir nicht mehr antun.

Also, wenn ich mir ein Rad für 599€ anschaffen wollte, wäre es ein Black Pepper, u.A. wegen der Aufrüstmöglichkeiten.

11

Freitag, 24. Juli 2015, 00:52

Natürlich schlagen jetzt auch Überzeugungen und Erfahrungen gegeneinander. Klar geht quasi alles mit Naben- und Kettenschaltung, natürlich kann man auch mit Akkulampen klarkommen, wenn man sich entsprechend kümmert (wobei bei 50 km bei winterlicher Kälte wahrscheinlich ein Akkusatz für den Frontscheinwerfer nicht reicht... und wenn das Budget für den Neukauf knapp ist, möchte man auch keine Einwegbatterien an der Tanke kaufen, die bei Bedarf eh nicht an der richtigen Stelle steht).

Allerdings:
60€-80€ für Ketten in 12 Monate + 30€ für ein Ritzelpaket sind m.E. verschmerzbar.


Das ist beim Threadersteller jedes Jahr ca. ein Viertel des Budgets für die Radanschaffung. Weiß nicht, ob das so einfach verschmerzbar ist, zumal das mittlere Kettenblatt dann auch alle zwei Jahre dran sein wird und hier noch nicht berücksichtigt ist.

Für mich war Kette immer leichter wartbar - außerdem sind Nabenschaltungen deutlich weniger effizient als Kettenschaltugnen, gut 10% Trettleistung gehen da im Getriebe mehr drauf.


10 Prozent? Never 8| Selbst gegenüber einer perfekt gereinigten, neuen Kettenschaltung, scheint mir das viel zu viel zu sein.

Wikipedia sagt:

Zitat

Zudem ist der Wirkungsgrad geringer, er beträgt bei aktuellen Nabenschaltungen bei hoher Antriebsleistung 92–97 Prozent; bei einer gut gepflegten Kettenschaltung 96 Prozent.


Kettenschaltungen haben den Vorteil, dass man sie individuell abstimmen kann. Dass man für kleines Geld riesige Umfänge bekommen kann. Dass man notfalls vielleicht auch eine Reparatur improvisieren kann. Aber der Effizienzvorteil ist echt nicht so riesig, und bei mangelnder Pflege (und wer kann bei 250 km die Woche im herbstlichen Dauerregen alle zwei Tage alles schön machen?) vielleicht eher ein Nachteil.

Während meiner Erfahrung nach Dynamolicht ständig kaputt ist, egal ob Nabe oder Reifen. Entweder die Birne ballert durch, oder irgendwelche Kabel leiten gerade nicht, der NaDy bekommt einen Lagerschaden, muss eingeschickt werden und macht das ganze Rad fahruntüchtig, etc.


Wir reden von Licht aus diesem Jahrzehnt, da ballert keine "Birne" durch ;) Wir können uns natürlich drüber unterhalten, ob die Lager bei einfachen Nabendynamos merklich fehleranfälliger sind als einfache VR-Naben... wobei bei der Laufleistung sowohl der einfache NaDy als auch die einfache VR-Nabe nicht ewig halten werden.

Konkrete Radvorschläge mit Nabenschaltung in der Preisklasse sind nicht ganz einfach, das genannte T-50 gibt es auch mit 7-Gang-Nexus (und Rücktritt :-/)... aber wieder für die 649 € gibt es das mit 8-Gang-Nexus und HS11... Crossrad mit Nabenschaltung in dem Preisrahmen habe ich jetzt keine Tipps, aber vielleicht kommen die ja noch.

Klar ist: Verschleiß wird eine Rolle spielen. Wenn das von vorn herein klar ist, muss das aber kein Drama sein. Wenn was kaputt ist, wird es auf dem Niveau des Originalzustands ersetzt werden wollen. Je nach Kassenlage dann vielleicht auch durch ein langlebigeres Teil.

Fischkopp

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12

Freitag, 24. Juli 2015, 11:53

Da ich mich jetzt entschieden habe noch etwas zu sparen und das Rad etwas später zu kaufen, wodurch die preislichen Möglichkeiten sich etwas erweitern, bin ich auch noch auf das Radon TLS 7.0 gestoßen.
Vom Preis her ist es identisch zum Pepper, was sagt ihr zu den Komponenten und dem Komplettpaket Radon TLS 7.0?
Link: http://www.radon-bikes.de/bikes/urban/tr…-series/tls-70/

LG Aik der Fischkopp

Draht_Esel

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13

Freitag, 24. Juli 2015, 18:44

Erstmal sag ich: Daumen hoch zum TLS. Da kannste eigentlich (grade bei deinem Einsatzbereich) nichts verkehrt machen. Manchmal muss die Vernunft über das Bauchgefühl obsiegen :)

Zum Thema NaDy:

Ich habe seit Jahren an mehreren Rädern und bei jedem Wetter Nabendynamos im Einsatz. Keiner davon hat bisher gemuckt, obwohl das Vorderrad an meiner Winterhure erbärmlich aussieht (Alu kann auch korrodieren). Was an günstigen Rädern aber öfters Probleme macht, ist, das viele mit Schutzblechen ausgestattet sind, die die Stromleitfunktion zum Rücklicht übernehmen. Meiner Meinung und Erfahrung nach eine Lösung die vor allem der Kostenersparnis des Herstellers, aber nicht der dauerhaften Funktionssicherheit dienlich ist. Beim Radon sollte aber auf jeden Fall ein Kabel zu dem Zweck installiert sein, denn die Blümels-Bleche gibt es m.E. nicht mit Leitfunktion.

Salamander

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14

Freitag, 24. Juli 2015, 19:45

Und die Kombination keine Berge & Winterbetrieb ist jedenfalls gut geschaffen für eine Nabenschaltung, gerade mit Kettenschutz hast du einfach weniger Verschleiß.

Im Land der Fischköppe gibt es zwar keine kaum Berge, dafür aber oft fiesen Gegenwind. Da hat man gerne eine möglichst eng gestufte Kettenschaltung, vielleicht auch die serienmäßige gegen eine RR-Kassette tauschen.

Verschleiß ist ein Argument. Wirklich hilft da, auch bei Nabenschaltung, aber nur ein zum Vorderad allseitig geschlossener Kettenschutz. Gibt es für Kettenschaltung meines Wissens nur gebraucht von geschlachteten Kettlers.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (24. Juli 2015, 20:15)


Salamander

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15

Freitag, 24. Juli 2015, 20:29

Während meiner Erfahrung nach Dynamolicht ständig kaputt ist, egal ob Nabe oder Reifen. Entweder die Birne ballert durch, oder irgendwelche Kabel leiten gerade nicht, der NaDy bekommt einen Lagerschaden, muss eingeschickt werden und macht das ganze Rad fahruntüchtig, etc.

Ehm, Sorry, aber das ist Quatsch. Von Ausreissern abgesehen, Berüchtigt für Lagerschäden sind nur Nabendynamos von Shimano, man kann aber auch andere kaufen. Außerdem soll Shimano die Nabendynamos inzwischen ausreichend fetten. Wobei der Lagerschaden wegen der Polfühligkeit der Dynamos oft gar nicht bemerkt wird.

Birnen brennen auch nicht mehr durch, weil nicht mehr vorhanden. Gute aktuelle LED-Lampen haben auch einen brauchbaren Überspannungsschutz.

Bleiben die Kabel. Zweiadrige Kabeln sind inzwischen Standard, mit gescheiten Steckern an den Lampen und etwas Polfett an die Kontakte ist das auch kein Vergleich mit früher. Bleibt eine ungeschickte bis schlampige Verlegung der Lichtkabel, das gibt es leider immer noch. Falls man so ein Rad hat, bessert man da einmal nach und hat dann dauerhaft Ruhe.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (25. Juli 2015, 14:30)


16

Samstag, 25. Juli 2015, 13:42

Im Land der Fischköppe gibt es zwar keine kaum Berge, dafür aber oft fiesen Gegenwind. Da hat man gerne eine möglichst eng gestufte Kettenschaltung, vielleicht auch die serienmäßige gegen eine RR-Kassette tauschen.


Stimmt, das kann ein Argument pro Kette sein. Vergesse ich immer, bis ich den letzten Hügel hinter mir habe und denke "Super, jetzt bist du an der Küste, da ist es schön flach." ;)

Verschleiß ist ein Argument. Wirklich hilft da, auch bei Nabenschaltung, aber nur ein zum Vorderad allseitig geschlossener Kettenschutz. Gibt es für Kettenschaltung meines Wissens nur gebraucht von geschlachteten Kettlers.


Bei Nabenschaltung packst du einfach einen Chainglider drauf. Geschlossener geht nicht. Eine gewisse Toleranz bei gelegentlichen Geräuschen sollte aber vorhanden sein.

Wie sah denn die Kettler-Konstruktion für Kettenschaltung aus?

Salamander

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17

Samstag, 25. Juli 2015, 16:04

Hier ein Kettler Kettenschutz für Nabenschaltung, die Version für Kettenschaltung ist breiter und hat eine Aussparung für den Umwerfer. Kommt bestimmt super an einem Crosser :crazy:
»Salamander« hat folgendes Bild angehängt:
  • 2015-07-25_15-45-36_610.jpg
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Goradzilla

18

Samstag, 25. Juli 2015, 18:17

Ah, mit Rück- bzw. Innenseite. Vernünftig, aber sieht am Crosser bestimmt wirklich verboten aus :)