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Lene

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1

Donnerstag, 6. August 2015, 12:18

langlebiges Alltagsrad mit eher aufrechter, gelenk-schonender Sitzhaltung

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?

Einkauf (bis 5km), Arbeitsweg in der Großstadt (täglich bis 40km insgesamt) , Wochenend-touren (am Tag bis 150km), und mehrtägiger Radurlaub (durchaus an die 1000km und 60kg Gepäck)

- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?

Im Stadtverkehr aber durchaus auch mal auf Brandenburgs sandigen Waldwegen

- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?

derzeit im Flachland, gefahren wird aber im Urlaub auch im Gebirge. 21 Gänge würde ich gern wieder haben.

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?

Immer außer bei Frost

- Wie viel darf das Rad kosten?

Am liebsten unter 500€, maximal 1000€, wenn es sich lohnt

- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?

rund 100km/Woche Tendenz deutlich steigend- erstrecht mit nem vernünftigen neuen Rad.

- Wie groß bist Du?

1,65

- Wie viel wiegst Du? (Musst du nicht beantworten! Aber beachte, dass die meisten Räder gerade mal 100kg Zuladung zulassen und mit ein bisschen Gepäck wird's da schnell eng )

ca 80

- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?

Rad/Reifenwechseln, Gänge und Bremsen grob justieren, Bremsbeläge erneuern und solche einfachen Dinge sind kein Problem, Reperatur der Schaltung oder der gleichen ist mir zu hoch.

- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?

noch nicht, da ich noch nichts passendes gefunden habe.


Neulich haben wir in Neustrelitz mal Räder geliehen und mir wurde mal wieder bewusst, wie ungeeignet meine alte Gurke inzwischen für mich ist. Das zu ersetztende Rad wurde mitte der 90er schon gebraucht auf nem Flohmarkt in Frankreich erstanden und diente mir seit dem ich ca. 13 bin. Keine Ahnung zu welcher Kategorie es eigentlich zählt. Der Rücken ist ziemlich in der waagerechten beim Fahren, ansonsten hats folgendes:
- 26 Zoll, Herrenrad, 21 Gänge, keinen Rücktritt, Licht und ganz simple Bremsen.
Viel mehr möcht ich auch gar nicht, aber die Sitzhaltung ist einfach nichtmehr gesundheitlich tragbar bei längeren Touren.

Da mir aber nach einer relativ langen Fahr-Pause die Kondition flöten ging, jammern nun nach einigen km meine Handgelenke und die Knie. Ich wünsche mir also folgendes von einem neuen Rad:
- 28 Zoll
- keine Federung oder unnötiger Schnickschnack
- aufrechte Sitzposition
- ca 21 Gänge, keine Nabengangschaltung! Eventuell aber ein Gang der höher ist als üblich, um schnelle aber weniger verschwitzt auf Arbeit anzukommen.
- kein Rücktritt, keine Scheibenbremsen
- Eventuell ein Nabendynamo (wie oft muss der gewartet werden? kann man das selbst?) und ne LED-Beleuchtung
- Schutzbleche
- Satteltaschenfähiger Gepäckträger hinten und die Möglichkeit einen schon vorhandenen Frontgepäckträger anzubauen (und entsprechend viel Abstand zwischen Lenkerstange und Vorderrad)

Falls das was ändert- ich schalte wegen des Stadtverkehrs und den Knien ziemlich häufig und schnell (bei jedem Halt an der Ampel z.B.).

Das wichtigste ist aber die aufrechte Sitzposition und das das Ding (Rahmen, Schaltung und Tretlager) nach Möglichkeit auch wieder 20 Jahre hält. Besonders letzteres scheint mir schwierig zu werden und kann ich nur sehr schwer einschätzen. Design oder Marken braucht mein Rad nicht unbedingt- da wirds dann nur schneller geklaut, andererseits freuts natürlich meine Gestalter-Augen wenn das Aussehen was her macht.

Ich habe vor demnächst hier mal beim zweirad-center-Stadler vorbei zu gehen und zu schauen was die dort so haben. Die Website macht allerdings nicht den besten Eindruck auf mich. Alternative Geschäfte dürften aber in Berlin durchaus zu finden sein. Falls sich etwas passendes von Diamant findet, könnte ich das u.U. auch beim nächsten Besuch in Chemnitz beim dortigen Fabrikverkauf anschauen/testen/kaufen.

Ich stehe noch mehr oder weniger am Anfang meiner Suche würde aber gerne spätestens im Herbst ein neues Rad haben. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir bei der Suche ein paar Tipps und vielleicht auch Kaufvorschläge machen könntet.

Liebe Grüße
Lene

ullebulle

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2

Donnerstag, 6. August 2015, 13:12

Hallo Lene,

dann denk ich mal so als ersten Ansatz, daß da so was in der Art bei rauskommen sollte?

http://www.stevensbikes.de/2015/index.ph…u=DE&lang=de_DE

Oder bin ich da daneben?

Gruß ulle

Prabha

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3

Donnerstag, 6. August 2015, 13:26

Bei Maxcycles wirst du auch mit hoher Wahrscheinlichkeit was passendes und ansprechendes finden.

Warum möchtest du ein 28-Zoll-Rad?
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Draht_Esel

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4

Donnerstag, 6. August 2015, 13:49

http://www.fahrradmanufaktur.de/katalog/…?product_id=677

Gibt's auch mit "Herrenrahmen", falls gewünscht.

Lene

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5

Donnerstag, 6. August 2015, 14:53

Ui, hier gibts ja fix Antworten! Danke!!!

mit 28Zoll muss ich schlicht nicht so viel treten denk ich mir. Das wär in der Freizeit egal, aber um mit möglichst wenig Kraftaufwand (Schweiß) möglichst fix auf Arbeit anzukommen macht das auf die 40km hin und zurück dann schon was aus, vor allem an den Stellen wo ich auf der Bundesstraße weitestgehend Ampel- und Gefahrenfrei durchziehen kann. Wenn ich so mit den Rädern aus der Familie fahre sind mir jedenfalls die 28er doch sympatischer. 26er sind für mich immer mit Quer-feld-ein-Bergtouren oder eben Kinderrädern assoziiert, beides nicht schädlich aber irgendwie muss ich ja die Auswahl etwas eingrenzen.

Die Räder sehen beim Überfliegen schonmal gut aus, werd ich mir nachher genauer ansehen. Das von Ulle vorgeschlagene scheint mir von der Sitzhaltung etwas zu flach zu sein, bzw. der Lenker zu tief um da den Frontgepäckträger drauf zu bekommen. Der Frontgepäckträger soll übrigens die Möglichkeit bieten meinen ständig recht großen Rucksack sicher und beim fahren kontrollierbar zum Arbeitstag mitzunehmen. Ob das allerdings klappt bin ich noch unsicher.

Was kann man allgemein zu den Nabendynamos sagen? Müssen die ähnlich regelmäßig professionell gewartet werden wie ichs von den Nabengangschaltungen gehört hab?

Und hält ein Alurahmen auch wenn man mit dem etwas unsanft umgeht, wenn das Rad also ab und an mal nicht stehenbleibt, weil der Ständer mal wieder in den Boden einsinkt oder merkt man außer dem Gewicht beim Gebrauch gar keinen Unterschied?

Liebe Grüße
Lene

Prabha

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6

Donnerstag, 6. August 2015, 15:07

Hallo Lene,

dass du bei einem 28-Zoll-Rad weniger treten musst, bezweifle ich. Meine These: Wieviel du treten musst, und wie sehr du in Schweiß gerätst, liegt vor allem an der von dir gewählten Übersetzung (dem gewählten Gang).
Aber vielleicht täusche ich mich auch mit dieser These?

Ich hatte mal ein 28-Zoll-Rad (bin ca. gleich groß wie du) und fand das anfangs, im jugendlichen Leichtsinn und bei täglichen Fahrten, richtig prima. Dann bin ich umgezogen - weniger gefahren - und dann fühlte ich mich immer unwohler darauf, weil es mir zu groß vorkam. ;)

Meine Erfahrung mit Nabendynamos: Eins der wenigen Teile, die ich bis jetzt (seit 2008 ) weder reparieren, noch austauschen, noch warten lassen musste.

Meine Erfahrung mit einem Maxcycles-Alurahmen: Nach 28.000 km hatte ich einen Bruch der Kettenstrebe - das war vermutlich herstellungsbedingt. Trotzdem hatte ich genug Vertrauen in den hersteller und den Rahmen, dass ich mir den gleichen Rahme noch einmal gekauft habe.

Wie hoch/tief der Lenker steht, ist z.T. Einstellungssache - wenn dir ein Rad gefällt, musst du zum Händler gehen und vor Ort die Frage mit dem Frontgepäckträger klären. (Ich empfehle ja eher die Ortlieb Taschen, die hinten an den Gepäckträger gehängt werden. Da kannst du den Rucksack auch versenken. Vorne auf dem Gepäckträger wirst du viel mehr Änderungen im Lenkverhalten deines Rades feststellen, als beim Transport hinten.
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Draht_Esel

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7

Donnerstag, 6. August 2015, 19:30

Zitat

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?



Einkauf (bis 5km), Arbeitsweg in der Großstadt (täglich bis 40km
insgesamt) , Wochenend-touren (am Tag bis 150km), und mehrtägiger
Radurlaub (durchaus an die 1000km und 60kg Gepäck)
Bei diesem Profil würde ich eigentlich zu deiner Obergrenze von 1000 Euro tendieren. Komplette Deore-Ausrüstung von einem Markenhersteller sollte es schon sein. Btw: 60 kg Gepäck??? Mikrowelle und 100km Kabeltrommel mitnehmen?

Zitat

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?



Immer außer bei Frost

Für Fahrten bei Regen sind die meisten Räder serienmäßig schlecht ausgerüstet. Die verbauten Schutzbleche und Kettenschützer "schützen" zwar den Fahrer passabel, die Technik leidet aber ungefiltert durch Nässe und Dreck. Hier würde ich dir empfehlen, baldigst extrem lange Schutzbleche wie die SKS Longboard nachzurüsten. Sieht zwar etwas Opa aus, aber dafür dankt's einem das Rad. Könnte auch etwas gegen Brandenburger Sand helfen.

Zitat

Das wichtigste ist aber die aufrechte Sitzposition
Öhm, gibt es einen medizinischen Grund für diese Vorliebe? Jeder Orthopäde wird eine leicht nach vorne gebeugte Sitzhaltung beim Fahrradfahren empfehlen. Wenn Handgelenke und Knie "jammern" kann es vielleicht auch an generell falscher Anpassung des Rades (an deinen Körper), ungeeigneter Rahmengröße oder einfach Untrainiertheit liegen. Ein Rad mit variablem Lenkervorbau könnte das richtige sein, so dass Du bei Bedarf von "aufrecht" nach "leicht vornegebeugt" umstellen kannst.


Zitat


und das das Ding (Rahmen, Schaltung und Tretlager) nach Möglichkeit auch wieder 20 Jahre hält
Bei dem angesetztem Pensum sage ich mal voraus: dein Rad wird regelmäßige Zuwendung brauchen (und nicht nur putzen das es blinkt), sonst folgt der Gnadenschuss deutlich früher.

Zitat

Eventuell ein Nabendynamo (wie oft muss der gewartet werden? kann man das selbst?)
Der läuft und läuft und läuft...

Lene

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8

Donnerstag, 6. August 2015, 21:49

Hallo,

An der Übersetzung liegts nur bedingt. Ich fahre nahezu immer im schwersten Gang und schalte nur vorm halten einige Gänge runter um anschließend leichter wieder anzufahren. Natürlich könnte man größere Zahnräder wies wohl bei richtigen Rennrädern gemacht wird anbauen, dazu bin ich aber nicht in der Lage- bzw. lohnt es sich bei meiner Mühle einfach nicht mehr. Wie gesagt ich bin schon häufiger mit den 28er-Rädern von verwandten gefahren- Monatelang auch mit dem 28er Selbstbau-Rennrad meines Bruders und hab die Geschwindigkeit genossen. ;)

Nabendynamo und Alurahmen sollten also kein Problem sein in Ordnung. Das hilft mir schonmal sehr weiter!

Eigene Ortliebtaschen werden irgendwann für die Reisen auch kommen (momentan gibts die bei Bedarf geborgt)- allerdings finde ich die für den Alltagsgebrauch ziemlich unpraktisch und die die als Rucksack tragbar sind sehr unangenehm zu tragen. Am Rad lassen- lieber nicht, die sind vermutlich noch begehrter als das Rad selbst.

Zitat

Btw: 60 kg Gepäck??? Mikrowelle und 100km Kabeltrommel mitnehmen?
Nein aber ich denke da an meine 1-Mantour die ich gerne wiederhohlen würde. Auch sparsam gepackt kam ich mit Klamotten für 2Wochen, nem Zelt und nem Schlafsack, etwas Notfallwerkzeug und die 1.Hilfe-Tasche- das wog schon einiges. Ob es 60 Kilo waren- weiß ich nicht, aber das Rad mit Gepäck war etwa so schwer wie ich- damals rund 65kg. Besonders sicher war das natürlich nicht- aber es hat Spaß gemacht. Auch wenn ich das Rad nichtmehr durch nen Wald schieben konnte ohne die Taschen abzunehmen. Das passiert sicherlich bei modernerem Zelt etc. nicht so schnell aber bisher existiert bei uns solche moderne Ausrüstung noch nicht. Das ist natürlich ein Außnahmefall, aber den möchte ich mir nicht verbauen.

Zitat

Hier würde ich dir empfehlen, baldigst extrem lange Schutzbleche wie die
SKS Longboard nachzurüsten. Sieht zwar etwas Opa aus, aber dafür
dankt's einem das Rad.
Guter Hinweiß! Werde beim Kauf drauf achten.

Zitat

Zitat

Das wichtigste ist aber die aufrechte Sitzposition
Öhm,
gibt es einen medizinischen Grund für diese Vorliebe? Jeder Orthopäde
wird eine leicht nach vorne gebeugte Sitzhaltung beim Fahrradfahren
empfehlen. Wenn Handgelenke und Knie "jammern" kann es vielleicht auch
an generell falscher Anpassung des Rades (an deinen Körper),
ungeeigneter Rahmengröße oder einfach Untrainiertheit liegen. Ein Rad
mit variablem Lenkervorbau könnte das richtige sein, so dass Du bei
Bedarf von "aufrecht" nach "leicht vornegebeugt" umstellen kannst.
Jain. Die Gelenke sind einfach durch Baustellenpraktika und Büroarbeit geschädigt da sie ziemlich bescheuert gewachsen sind. Natürlich will ich nicht lotrecht sitzen, aber bei den Leihrädern hat man recht aufrecht gesessen, wie bei den Holland-Rädern oft üblich. Das fand ich sehr angenehm zu fahren. Der größere Luftwiederstand stört mich da wenig. Zudem wird man einfach im Stadtverkehr besser gesehen, wenn der Kopf weiter oben ist. Das mir ist im Berliner Stadtverkehr durchaus angenehmer. Ich mein- ich fahre sehr sicher und umsichtig, aber man kann die Augen nicht überall haben.
Den variablen Lenker werd ich mir aber auch mal genauer begucken.

Zitat

Bei dem angesetztem Pensum sage ich mal voraus: dein Rad wird
regelmäßige Zuwendung brauchen (und nicht nur putzen das es blinkt),
sonst folgt der Gnadenschuss deutlich früher.
Damit rechne ich auch. Zwar liebe ich mein aktuelles auch desshalb, weil man es "schinden" kann wie man will, ohne das es groß rummeckert, aber das Rad sehe ich als einen glücklichen Ausnahmefall. Wäre da nicht das Problem mit der Sitzposition würde ichs wieder aufrüsten. Jetzt werd ich ja älter und vernünftiger- da wird das neue wohl auch besser gepflegt werden. Macht ja dann auch mehr Spaß.

Liebe Grüße
Lene

Prabha

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9

Donnerstag, 6. August 2015, 22:16


Da mir aber nach einer relativ langen Fahr-Pause die Kondition flöten ging, jammern nun nach einigen km meine Handgelenke und die Knie.



Ich fahre nahezu immer im schwersten Gang


Wunderst du dich wirklich über jammernde Knie? Leichtere Gänge (höhere Trittfrequenzen) sind ein sehr wichtiger Schritt zur Entlastung der Knie, auf dass sie noch lange Freude am Fahren haben! (Natürlich ist auch der richtige Rahmen und die richtige Sattelstellung (Höhe + Verhältnis zum Tretlager) wichtig - aber auch bei einem super passenden Rad kannst du die Knie mit den schweren Gängen ernsthaft belasten/schädigen.)
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

Lene

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10

Donnerstag, 6. August 2015, 23:06

Wundern tu ich mich nicht.

Die Knie jammern weil die Kniescheiben einfach zu klein gewachsen sind. Die Sehnen der Hände jammern, weil die Hände im Vergleich zu Unterarmen zu groß sind und die größere Hebelwirkung bei gleichzeitig schwachem Bindegewebe eben einfach schneller zehrt. So sagen es die Orthopäden.
Bei Geschwindigkeite über 20kmh sehe ich keinen Vorteil bei kleineren Gängen. Da fahre ich in dem ich einfach meine Beine fallen lasse ohne irgendwie spürbare Kraft aufzuwenden. Bei kleineren Gängen müsst ich treten wie ne Nähmaschiene oder Profiradler- ich denke nicht das das gesünder ist.

Des führt aber irgendwie gerade in die falsche Richtung...

Prabha

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11

Donnerstag, 6. August 2015, 23:17

...

Des führt aber irgendwie gerade in die falsche Richtung...


Was meinst du?
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

ToG

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12

Freitag, 7. August 2015, 00:52

Wundern tu ich mich nicht.

Die Knie jammern weil die Kniescheiben einfach zu klein gewachsen sind. Die Sehnen der Hände jammern, weil die Hände im Vergleich zu Unterarmen zu groß sind und die größere Hebelwirkung bei gleichzeitig schwachem Bindegewebe eben einfach schneller zehrt. So sagen es die Orthopäden.
Bei Geschwindigkeite über 20kmh sehe ich keinen Vorteil bei kleineren Gängen. Da fahre ich in dem ich einfach meine Beine fallen lasse ohne irgendwie spürbare Kraft aufzuwenden. Bei kleineren Gängen müsst ich treten wie ne Nähmaschiene oder Profiradler- ich denke nicht das das gesünder ist.

Des führt aber irgendwie gerade in die falsche Richtung...


Doch, das ist gesünder. Hätte ich auch nicht gedacht - aber ich bekomme tatsächlich sofort Knieschwierigkeiten wenn ich in höhren Gängen fahre. Am Knieschonensten ist wirklich eine Übersetzung zu suchen, in der man mit ca. 80-100 RPM ohne Last tritt.

Und was die Handgelenkschmerzen angeht: Hast du mal über einen Rennlenker nachgedacht? Meine Handgelenke sind von diversen Jobs auf der Baustelle und im Lager ziemlich kaputt, erst seit ich ein Reiserad mit Rennlenker habe, habe ich nicht mehr beständige Schmerzen wenn ich radfahre, da ich meine Handgelenke nicht mehr verdrehen muss wenn sie auf dem Lenker aufliegen.

Und gerade wenn es lange halten soll, lohnt es sich tiefer in die Tasche zu greifen - der "Sweet Spot" bei Fahrrädern liegt bei so ca. 1000-1500€, darüber ist Luxus, darunter Schrott.

Wie wäre es z.B. mit diesem Rad:
http://www.boettcher-fahrraeder.de/fahrrad/373/böttcher_randonneur

Da hast du wenn du es möchtest eine sehr aufrechte Sitzhaltung, sogar 30 Gänge und eine schonende Handgelenkhaltung. Weniger als 30 Gänge bekommt man heute nur noch schwer bei einigermaßen modernen Rädern, außer man kauft sich eine 2x10-2x11-Gruppe. Evtl. kann man das bei diesem Rad konfigurieren, der Fahrrad-Konfigurator funktioniert bei mir aber leider nicht. Sehr schickes Rad, das. Händler gibt es auch in ganz Deutschland, das ist prima zum Probefahren.

Lene

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13

Freitag, 7. August 2015, 10:52

Guten Morgen,

ich möchte wirklich nicht darüber reden wie ich mein Fahrverhalten ändern kann, ich möchte darüber reden mit was ich fahre.
80-100 RPM werde ich so schnell nicht schaffen und hatte ich auch früher auf der stark abschüssigen 5km langen geraden Strecke nicht drauf, die ich damals die Bundesstraße gefahren bin. Die Kniebeschwerden hängen bei mir nicht daran wie viel Kraft das Knie übersetzten muss, sondern wie oft sich die Kniescheibe darüber bewegt. Ergo ist ein höherer Gang für mich die bessere Wahl, da bin ich mir mit den Orthopäden einer Meinung, auch wenn das nicht das ist was üblicherweise geraten wird.

Rennlenker bin ich auch am überlegen. Da muss ich mir mal die Bauformen anschauen, denn die die ich so kenne sind mit ca 30-35cm breite etwas unangenehm schmal. Mindestens Hörnchen werde ich mir wohl wieder anschrauben, wenns ein normaler Lenker wird, um die Position immer mal variieren zu können.

Die Sache mit dem SweetSpot hatte ich auch schon so gefühlt. Allerdings gibts zwei Themen die da zu beachten sind: erstens wird hier wirklich sehr viel geklaut, gerade was die Umgebung meines Büros und den Uni-Bereich angeht. Habe schon mehrfach Interessierte Leute gesehen, die einen Bolzenschneider ausm Rucksack rausluken ließen. Sicher abschließen oder mit in die Räume nehmen ist nicht möglich. Zum zweiten bekomme ich demnächst mein mehr oder weniger erstes Gehalt, das vor allem dem Fahrradkauf dienen soll. Das wird ein einmaliges Honorar von 1000€ sein, und viel mehr hab ich da nicht zur Verfügung.

Die Räder von Böttcher gefallen mir sehr gut, das verlinkte ist dann aber doch zu weit außerhalb der Finanzrahmens. Aber die Böttcher-räder hatte ich mir schon vor 2 Jahren mal angeschaut, die sind schon sympathisch.

Gefallen würde mir z.B. dieses hier:
http://www.boettcher-fahrraeder.de/fahrr…n/spezifikation
unter der Vorraussetzung dass sich das Herzstück also die Schaltung durch eine mit mehr Gängen und ohne Rücktritt ersetzten ließe, und der Preis damit nicht ins unermessliche steigt. Was sagen die Profis zu dem Rad? Der Konfigurator läuft auch bei mir nicht, aber einer der Läden die die Räder verkaufen liegt ziemlich auf dem Weg und scheint vernünftig zu sein. Da werd ich einfach auch mal reinschneien.

Liebe Grüße
Lene

Radsonstnix

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14

Freitag, 7. August 2015, 12:32

Hallo,

da möchte ich doch auch einmal einen Tipp in die Waagschale werfen. Da Du ja in Berlin unterwegs bist, ein gut fahrbares Rad suchst, dass nicht gleich den Ruin bedeutet (weder beim Kauf, noch, wenn es dann doch mal geklaut wurde), frage ich mal: Kennst Du Froschrad? Die haben da - unter der Bezeichnung "StadtRad Sport" etwas im Angebot, dass dem Boettcher sehr Nahe kommt, aber nur "ab 395,- €" kostet. Der Laden wäre in Berlin-Kb.

Allerdings ist die Website nicht ganz aktuell, denn dort steht zu dem 7-Gang Kettenschaltungsrad, dass es ausverkauft - voraussichtlich aber ab Mai 2015 auch mit 8-Gang Nabe wieder erhältlich sei ...

Bei Interesse wäre also vermutlich vorherige telefonische Nachfrage sinnvoll. Natürlich führen die auch noch andere Modelle - und ob es besser oder schlechter ist, als das Boettcher kommt ja nicht zuletzt auf die eigenen Wertungen an.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

ToG

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15

Freitag, 7. August 2015, 13:02

ich möchte wirklich nicht darüber reden wie ich mein Fahrverhalten ändern kann, ich möchte darüber reden mit was ich fahre.
80-100 RPM werde ich so schnell nicht schaffen und hatte ich auch früher auf der stark abschüssigen 5km langen geraden Strecke nicht drauf, die ich damals die Bundesstraße gefahren bin. Die Kniebeschwerden hängen bei mir nicht daran wie viel Kraft das Knie übersetzten muss, sondern wie oft sich die Kniescheibe darüber bewegt. Ergo ist ein höherer Gang für mich die bessere Wahl, da bin ich mir mit den Orthopäden einer Meinung, auch wenn das nicht das ist was üblicherweise geraten wird.


Entschuldige, ich wollte dir nicht darein reden. Ich kenne deine Knie ja nicht. Eventuell erledigt sich das Problem auch, wenn du auf einem wirklich passenden Rad fährst. Ich kann nur aus meiner Erfahrung sagen, das meine Knie sofort anfangen sich zu beschweren wenn ich eben meine optimale Kadenz (irgendwas zwischen 70-90RPM) nicht treten kann - gerade ist mein Hauptrad defekt, ich muss mit einem 3-Gang-Möhrchen pendeln und habe Kniebeschwerden.

Rennlenker bin ich auch am überlegen. Da muss ich mir mal die Bauformen anschauen, denn die die ich so kenne sind mit ca 30-35cm breite etwas unangenehm schmal. Mindestens Hörnchen werde ich mir wohl wieder anschrauben, wenns ein normaler Lenker wird, um die Position immer mal variieren zu können.


Rennlenker sollten ungefähr so breit sein wie die Schultern des Fahrers. Es gibt die auch in verschiedenen Größen. Einfach nachmessen und mitbestellen. Alles was groß davon abweicht ist eher unangenehm. Gegenüber Besenstiellenkern hat man den großen Vorteil wesentlich mehr verschiedenen Griffpositionen, in denen man noch an die Bremsen und die Schaltung kommt.

Die Sache mit dem SweetSpot hatte ich auch schon so gefühlt. Allerdings gibts zwei Themen die da zu beachten sind: erstens wird hier wirklich sehr viel geklaut, gerade was die Umgebung meines Büros und den Uni-Bereich angeht. Habe schon mehrfach Interessierte Leute gesehen, die einen Bolzenschneider ausm Rucksack rausluken ließen. Sicher abschließen oder mit in die Räume nehmen ist nicht möglich. Zum zweiten bekomme ich demnächst mein mehr oder weniger erstes Gehalt, das vor allem dem Fahrradkauf dienen soll. Das wird ein einmaliges Honorar von 1000€ sein, und viel mehr hab ich da nicht zur Verfügung.


Dann kann ich dir nur zu einer Fahrradversicherung raten. Ich habe selbst nicht viel Geld, gebe aber Geld für eine Hausrat mit Fahrrad aus, damit ich nicht ganz ohne dastehe wenn mein Rad geklaut wird.

Gefallen würde mir z.B. dieses hier:
http://www.boettcher-fahrraeder.de/fahrr…n/spezifikation
unter der Vorraussetzung dass sich das Herzstück also die Schaltung durch eine mit mehr Gängen und ohne Rücktritt ersetzten ließe, und der Preis damit nicht ins unermessliche steigt. Was sagen die Profis zu dem Rad? Der Konfigurator läuft auch bei mir nicht, aber einer der Läden die die Räder verkaufen liegt ziemlich auf dem Weg und scheint vernünftig zu sein. Da werd ich einfach auch mal reinschneien.


Am besten reinschneien und Probe fahren.

Mit dem Ersetzen der Schaltung gibt es ein paar Probleme:

Selbst kaufen und einbauen ist immer teurer als ein Komplettrad von einem Händler, einfach weil die großen Händler günstiger einkaufen können.

Zum anderen haben Nabenschaltungen und Kettenschaltungen unterschiedliche Einbaubreiten (wenn ich mich recht erinnere 3-Gang-Nabe ca. 118mm, Kette 135mm - korrigiert mich, wenn ich irre)

Stahlrahmen sind da flexibler als Alurahmen, aber es ist trotzdem ein großer Sprung.

Abgesehen davon ist das ein riesiges Bastelprojekt, weil du alles neu kaufen musst. Du brauchst u.A. eine neue Kurbel (Nabenschaltungskettenblätter funktionieren nicht mit Kettenschaltungen), ein neues Hinterrad, da die bei Kettenschaltungen asymmetrisch eingespeicht sind, Umwerfer, Schaltwerk, dazu passende Schaltgriffe. Dann gibt es so Fallsstricke wie das Ritzelpakete und Kettenblätter von verschiedenen Herstellern zwar u.U. zusammen passen, aber Schaltgriffe und Schaltwerke des selben Herstellers wenn man Pech hat nicht.

Kurbeln und ihre Lager sind eine Wissenschaft für sich, es gibt da diverse, die teils kompatibel sind, teils durch Adapter kompatibel zu machen sind und welche die gar nicht zueinander passen.

Solche Bastelprojekte können aber durchaus Sinn machen, wenn man entweder bereit ist etwas zu lernen (und Lehrgeld zu bezahlen), und halt das nötige Kapital gerade nicht hat und später aufrüsten möchte. Wobei man dafür jede Menge spezielles Werkzeug braucht, was nochmal zu Buche schlägt. Der Vorteil ist, das man dann auf jeden Fall seine Wartung selbst machen kann.

Das habe ich auch getan (wenn auch von einem anderen Rad aus), und bin heute so mittelmäßig zufrieden, hauptsächlich weil der Kundendienst des Händlers doch eher zu wünschen übrig lässt. Oder ich hatte Pech. Ich habe mir dieses Rad gekauft, und Schutzbleche, Batterielicht, andere Mäntel und einen Gepäckträger angebaut.

Eventuell macht es Sinn für dich, dich nach Renn-, (Cyclo)Cross- oder Fitnessrädern mit Gepäckträger- und Schutzblechösen umzuschauen, und dann je nach finanzieller Lage aufzurüsten.

Beispiel für einen Cyclocrosser wäre z.B. hier:
http://www.poison-bikes.de/shopart/99150…-SRAM-Apex.html

Poison baut sowieso sehr schicke Räder, nur mit merkwürdigen Namen und leider an der Grenze deines Preisbereiches. Wenn mein Cicli B den Geist endgültig aufgibt und die Garantiezeit vorbei ist, wird es ein Poison.

Die Sitzposition kann man jeweils mit Vorbau und Spacern anpassen. Spätestens wenn man größere Pneus aufzieht, wird das ganze richtiggehend komfortabel.

kylogos

unregistriert

16

Freitag, 7. August 2015, 18:18

Wundern tu ich mich nicht.

Die Knie jammern weil die Kniescheiben einfach zu klein gewachsen sind. Die Sehnen der Hände jammern, weil die Hände im Vergleich zu Unterarmen zu groß sind und die größere Hebelwirkung bei gleichzeitig schwachem Bindegewebe eben einfach schneller zehrt. So sagen es die Orthopäden.
Bei Geschwindigkeite über 20kmh sehe ich keinen Vorteil bei kleineren Gängen. Da fahre ich in dem ich einfach meine Beine fallen lasse ohne irgendwie spürbare Kraft aufzuwenden. Bei kleineren Gängen müsst ich treten wie ne Nähmaschiene oder Profiradler- ich denke nicht das das gesünder ist.

Des führt aber irgendwie gerade in die falsche Richtung...

Du passt in kein gängiges Schema, deswegen wir Dir hier auch keiner so richtig helfen können. Unsere Erfahrung ist, dass eine allzu aufrechte Sitzposition weder rücken- noch gelenkschonend ist. Weiterhin sagt uns unsere Erfahrung, dass hohe Trittfrequenzen gut für die Knie sind, niedrige hingegen nicht. Und was überhaupt nicht zusammen passt, ist aufrechte Haltung und Rennlenker.

Evtl. wäre es für Dich zielführender, ausgiebige Probefahrten mit verschiedenen Radtypen zu machen, anstatt über Details und Übersetzungen zu theoretisieren.

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Draht_Esel

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17

Freitag, 7. August 2015, 19:02

Also, ich würde nicht sagen, dass alles unter 1000 Euro "Schrott" ist. Es kommt auf die Ansprüche an. Qualitativ bekommt man für etwa 700-800 Euro Räder gute Räder, wenn man (wie Lene) nicht das ganze Highend-Brimborium benötigt sondern ein simples, aber gutes Rad sucht. Die Rahmen nehmen sich meist in der Klasse von 800 bis 1500 nicht viel, die Ausstattung kostet: Scheibenbremsen, anständige Federgabel, höherwertige Beleuchtung, Pedale die nicht nach 3000 km hinüber sind etc. Aber vieles davon kann man höherwertig ersetzen, wenns denn hinüber ist bzw. es wird gar nicht benötigt im Flachland. Oder man lässts lieber gleich weg, weil: was nicht dran ist muss nicht bewegt werden - und kann auch nicht kaputt gehen. Und mal ehrlich: viele der Teile unterscheiden sich - ab einer gewissen Preiskategorie - vor allem durch minimale Gewichtsersparnis.

Lene

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18

Samstag, 8. August 2015, 11:20

Moin moin,

das ich mit den Anforderungen in kein Schema passse ist mir schon recht klar. Anderenfalls hätte ich sicher binnen 1-2 Stunden irgendwo im Netz ein passendes Thema gefunden, wo ein passendes Rad empfohlen wird. Das keiner für mich die Räder probefahren kann ist auch klar. Ich hatte einfach gehofft zumindest schonmal den Radtyp eingrenzen zu können. Bei denen sehe ich nach wie vor nicht durch. Meine Unterscheidung beleuft sich auf Designräder (inklusive Retro), Mountenbikes, Rennräder, Lastenräder (z.B. diese mit 3Rädern und ner Box drauf) und dauerhaft mehr oder weniger ähnlich gebaute 0815Räder wie ausm Discounter. Aber gut, das lässt sich offensichtlich nicht so einfach online klären.

Allerdings weiß ich ja nun schonmal so ein paar Komponenten auf die ich im Laden achten kann.
Sobald ich die Zeit habe werde ich logischerweise auch in die Läden gehen. Ich finds nur angenehm wenn ich dann mit etwas mehr als nur bauchgefühl zwischen x-Rädern auswählen kann. Gespräche mit dem Verkäufer sind schön und teilweise sehr gut, aber er ist und bleibt ein Verkäufer, der eben von dem Leben muss, was er mich zahlen lässt.

Zitat

Aber vieles davon kann man höherwertig ersetzen, wenns denn hinüber ist
bzw. es wird gar nicht benötigt im Flachland. Oder man lässts lieber
gleich weg, weil: was nicht dran ist muss nicht bewegt werden
der Satz könnte von mir stammen. :)

Zitat

Und mal ehrlich: viele der Teile unterscheiden sich - ab einer gewissen
Preiskategorie - vor allem durch minimale Gewichtsersparnis.
Das bestätigt meine Vermutung. Und Gewicht ist ein Thema das mir ehrlichgesagt völlig wurscht ist. Dazu bin ich dann doch zu sehr Freizeitradler, als dass ich für 100g weniger 100€ mehr zahlen möchte. Ich verstehe den Sinn bei Touren die an Leistungssport grenzen, ich persönlich schlage eben mein Zelt auf, wenn ich keine Lust mehr habe weiterzufahren und sollte ich ein Ziel Termingerecht einhalten müssen setzte ich mich eher nochmal in nen Zug, als dass ich mich schinde.

Zitat

Und was überhaupt nicht zusammen passt, ist aufrechte Haltung und Rennlenker.

Warum? Stylisch schaut das sicher nicht aus, aber gibts bauliche Gründe wesshalb das nicht geht?

Zitat

Mit dem Ersetzen der Schaltung gibt es ein paar Probleme:



Selbst kaufen und einbauen ist immer teurer als ein Komplettrad von
einem Händler, einfach weil die großen Händler günstiger einkaufen
können.

Da hab ich mich falsch ausgedrückt- ich will die Schaltung etc. nicht selbst austauschen, sondern vom Hersteller oder Verkäufer so konfigurieren lassen. Da gabs ja diverse Varianten für die sicherlich im Konfigurator eingestellt werden könnten. Aber gut zu wissen, dass die Typen von Schaltungen nicht so einfach austauschbar sind!

Froschrad kannte ich auch noch nicht, aber "leider" sind die meisten Räder da ja wirklich auf Berlin ausgelegt- wenige Gänge, häufig Nabenschaltung und/oder Rücktritt. Der Laden ist sympatisch, aber die haben wohl nicht das richtige für mich.

Schönes Wochenende!
Lene

Prabha

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19

Samstag, 8. August 2015, 11:49



Zitat

Und was überhaupt nicht zusammen passt, ist aufrechte Haltung und Rennlenker.

Warum? Stylisch schaut das sicher nicht aus, aber gibts bauliche Gründe wesshalb das nicht geht?


Ein Rennlenker ist für Menschen gebaut, die in vorgebeugter/gestreckter Haltung windschnittig fahren wollen, der Lenker fordert diese Haltung.
Für eine aufrechte Haltung ist der nicht gedacht.
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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Salamander

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20

Samstag, 8. August 2015, 12:07

Zitat
Und was überhaupt nicht zusammen passt, ist aufrechte Haltung und Rennlenker.

Warum? Stylisch schaut das sicher nicht aus, aber gibts bauliche Gründe wesshalb das nicht geht?

Ergonomische Gründe. Rennlenker werden gefahren, weil man damit mehrere Griffpositionen hat. Wenn man aber woanders als am Oberlenker greift, sitzt man nicht mehr aufrecht.

Was für Dich in Frage eher in Frage kommt, ist eine fast ausgestorbene Lenkerform, der flache Trainingslenker oder französische Lenker. Mit kurzem Vorbau sitzt man damit mehr oder weniger aufrecht, kann aber auch etwas gestreckter sitzen wenn man weiter vorne greift. Ideal wenn man viel Stadtverkehr hat.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag