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ToG

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1

Dienstag, 6. Oktober 2015, 23:11

Neue mechanische Scheibenbremse?

Meine letzte mechanische Scheibenbremse ist durch Inkompetenz und Ungeduld gestorben. Nun brauche ich eine Neue.
Ein Upgrade auf eine Hydraulische wäre zwar wünschenswert aber zu teuer. (Rennlenker und 10x SRAM-Schaltung.) Wechsel auf Felgenbremsen scheidet auch aus, weil ich mir kein neues Laufrad leisten kann/möchte.
Ich würde gerne maximal 85€ ausgeben (weniger ist besser). Außerdem möchte ich nur maximal einen Imbus für die Einstellung brauchen - besser wäre keiner, bzw. Justierung über die Stellschraube am Lenker möglich. Nett wäre außerdem eine 160mm-Bremsscheibe - immerhin ist da Rad ein Reiserad.

Die defekte ist eine Shimano CX-77 mit einer 160mm Bremsscheibe. Die war nervig und schlecht. Bei Regen und vor allem Schlamm nahm die Bremsleitung stark ab. Ich musste konstant nachjustieren, und brauchte dafür auch noch 3 verschiedene Imbusschlüssel. Die Schraube hinten war kaum erreichbar. So eine möchte ich auf keinen Fall wieder. Würde aber ca. 70€ kosten.

Ich habe ein bisschen rumgesucht:
Die BB7 Road von Avid. Soll robust und einfach wartbar sein. Ca. 50€.
Die BB7S Road von Avid. Bisschen leichter, sieht schicker aus, ansonsten anscheinend recht identisch. Ca. 85€.
Vorteil bei beiden das sie lange der De-Facto-Standard für mechanische Scheibenbremsen war, darum gibt es die Bremsbeläge überall.

TRP Spyre. Anscheinend einzige mechanische Scheibenbremse auf dem Markt bei der beide Bremsbeläge bewegt werden. Semimetallische Beläge - und Shimano-Kompaktibel, was die Ersatzteilbeschaffung leicht macht.

Hayes CX pro. Scheint vernünftig zu bremsen und sieht schick aus. Leider selten und die Bremsbeläge sind soweit ich das sehe weder Shimano- noch Avid-Kompatibel. ca. 70€.

Ich tendiere gerade zur TRP Spyre. Weil beide Bremsbeläge beweglich sind, muss man den nichtbeweglichen nicht nachjustieren. Dadurch entfällt lästiges durch die Speiche greifen.

Hat noch jemand andere Vorschläge oder Ideen?

Danke im Vorraus!

rautaxe

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2

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 09:01

Ich fahre jetzt seit knapp 2 Jahren und 2,5 Tkm die BB7
(Vorne mit 200er und hinten mit 180er Scheibe)
und bin von der Bremsleistung bei jedem Wetter voll zu frieden.
Die Einstellerei ist etwas aufwändiger als bei den Felgenbremsen
und minimal schleift sie. Aber das hält sich alles in Grenzen.
Ketten und Ritzelputzerei finde ich da viel nerviger.

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3

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 16:18

Danke für die Antwort!
Das wirklich nervige am Einstellen ist, das man für die CX-77 halt 2-3 verschiedene Imbusschlüssel braucht und die Stellschrauben am Hinterrad sehr schlecht zu erreichen sind.

Im Moment fahre ich 160mm-Bremsscheiben - macht es wohl einen großen Unterschied, wenn ich hinten auf 140mm umsteige?
Ich wiege mit Kleidung und Schuhen ca. 70kg wenn ich gut Mittag gegessen habe, und habe dann meist noch so maximal 10-20kg Gepäck dabei. Mein Rad wiegt so ca. 12kg. Hier im Norden fahre ich eher flache Strecken, aber das könnte sich nochmal ändern.

kylogos

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4

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 16:34

Was erhoffst Du Dir von 140er Scheiben? Einen Gewichtsvorteil im Promillebereich bei einem Systemgewicht von ~ 100kg?

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5

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 16:40

Ne, aber ich kann gerade die TRP Spyre mit 140mm großen Rotoren günstig bekommen. Und ca. 10% Preisunterschied sind merkbar für mich; wenn die aber mit einem Bremsleistungsverlust von 20% einhergehen, gebe ich eben mehr Geld aus. Den unfassbaren Gewichtsunterschied von 10g (geschätzt) mache ich wett indem ich einmal mehr auf die Straße spucke. Oder mir den Bart schneide.

6

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 22:41

Ich bin ein wenig hinterher, was aktuell so alles auf dem Markt verfügbar ist.
Aber die Avid BB7 war bis dato das Beste, was man als mech. SB bekommen konnte.

Gruß Normen
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

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7

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 23:29

Ich fahre die BB7 Road am meinem CX und bin mehr als zufrieden. Die Wartung ist wirklich simpel und die Bremsleistung liegt zwischen einer guten Felgen- und einer normalen hydraulischen Scheibenbremse. Auch nach ein paar tausend km musste ich sie noch nicht nachjustieren, was aber vermutlich daran liegt, dass ich wenig in der Stadt und hauptsächlich im Flachen unterwegs bin. Aber mit Hilfe eines Torx-Schlüssels, ist das in einer Minute für beide Bremsen erledigt (festgestellt, als ich den Winter LRS durch den Sommer LRS tauschte ;) ). Für mich eine absolute Sorglosbremse mit einem sehr guten P/L Verhältnis.
"Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden."
Marie von Ebner-Eschenbach
"Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertigzuwerden."
Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975

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Donnerstag, 8. Oktober 2015, 12:40

Danke für eure Antworten!

Ich schwanke gerade trotzdem noch zwischen der BB7 und der Spyre. Zum einen weil man bei der Spyre nur eine Stellschraube hat weil beide Bremsbeläge beweglich sind. Zum anderen sieht die BB7 nach oben hin recht groß aus, und bei mir ist hinten am Rad mit Gepäckträger recht wenig Platz - die Spyre scheint flacher, dafür aber breiter zu sein.

Morgen geht es erstmal für ein paar Tage in Urlaub, dabei werde ich nochmal darüber nachdenken.

Vielen Dank nochmal!

FraWie

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9

Donnerstag, 8. Oktober 2015, 16:56

Was erhoffst Du Dir von 140er Scheiben?

Vorteil wäre eine bessere Dosierbarkeit. Ich fahre die BB7 Road S vorne und hinten mit 160mm Scheiben. Das Hinterrad blockiert sehr schnell, eine 140er würde hier völlig reichen. Bei langen Passabfahrten bietet die größere Scheibe allerdings eine bessere Kühlung.

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Montag, 26. Oktober 2015, 14:52

Hi ToG,
ich rate dir zum Spyre. Den bevorzuge ich grade, weil er hinten nicht so raussteht
Gruß,
Winterrad

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11

Mittwoch, 4. November 2015, 17:56

Weil ich es nett finde, wenn nach Kaufberatungsbitten Rückmeldungen kommen, hier meine:

Nach längerem Test- und Erfahrungsberichtgebüffel bin ich zu dem Ergebniss gekommen, das die BB7 die alte Referenz für mechanische Bremsen war, und die Spyre die Neue ist. Mal davon abgesehen, das die Bremsbeläge günstiger sind (Shimano G01A/G03S-Bremspads)

Außerdem das ich doch lieber die 160mm-Version haben möchte, auch wenn ich dafür Draufzahle und warten muss.

Ich habe sie bestellt, gestern ist sie angekommen. Nach 3 Wochen Lieferzeit wg. Lieferschwierigkeiten, von denen ich 2 ohne Rad in Urlaub war.

Unboxing:
VIEL mehr Verpackung als nötig, die Kiste sieht aber sehr schick aus. Naja, wers mag ... die Bremse sieht auch sehr schick aus.

Lieferumfang für die 160mm-Version waren die Bremse selbst, 2 ISO 2000 zu Postmount-Adapter, für Vorder-bzw. Hinterrad, die Bremsscheibe und diverse Schrauben.

Montage:
Die Bremse war für einen Laien wie mich recht simpel zu installieren. Die korrekte Einstellung hatte ich dann heute, nach ein paar km Testfahrt begriffen.
Außerdem passt sie dank dem silber-schwarzen Farbschema prima zu meinem Rad, im Gegensatz zu den CX77 die mit metalic-blau immr ein bisschen störend gewirkt haben.

Die Bremsbeläge sind semimetallische lt. Hersteller, in knallrot. Wie gut sie sich bei Regen und Nässe machen muss ich zum Glück erst noch herausfinden.

Handling:
Insgesamt funktioniert die Bremse bis jetzt prima - es ist sehr leicht das Rad zu blockieren, und trotzdem ist sie gut modulierbar. Das erwarte ich aber von jeder Fahrradbremse die jünger ist als vielleicht 20 Jahre.
Sie ist nicht besser oder schlechter modulierbar als die CX77 die ich vorher hatte.
Der Mehrpreis ist m.E. nicht durch das schicke Aussehen sondern vor allem wegen der leichteren Einstellbarkeit gerechtfertigt.
Die CX-77 hatte sehr nervig positionierte Einstellschrauben. Und dann braucht man auch noch 3 verschiedene Imbusschlüssel um sie zu warten. Für die Spyre braucht man nur 2, und die auch nur für die Initialeinstellung und nach dem Bremspadwechsel. Der größte Teil der regelmäßigen Wartung (Zuglängung, Pad- und Scheibenverschleiss) sollte nur über die Zugspannung einstellbar sein.

Ich muss erst noch sehen, wie sich das Ding im täglichen Gebrauch macht, aber gerade bin ich glücklich.
Wenn es wen interessiert, kann ich in 1-2 Monaten nochmal schreiben wie sich das Ding macht.

______
Edit: Rechtsschreibung und Regenamerkung:

Im Regen und bei Schlamm kann ich mit der Bremse nicht mehr das Hinterrad blockieren, die Bremswirkung ist aber noch stark genug um mich rasch zum stehen zu bringen. Ich habe aber nun keine empirischen Tests gemacht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ToG« (6. November 2015, 18:45)


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Sonntag, 29. November 2015, 14:25

Nach nicht ganz einem Monat mit zunehmend herbstlichem Wetter kann ich nun sagen, das die Bremsleistung meistens vom Schwalbe Marathon Plus hinten limitiert wird, und nicht von der Spyre. Sie bremst bei korrekter Einstellung sehr gut, und die Nachstellung ist auch schneller und simpler getätigt als bei der CX77.
Pferdefuß ist aber, das bei nassem Wetter sogar ohne Schlamm der Verschleiß der semimetallischen Originalbremsbeläge atemberaubend ist. Ich habe es nicht nachgemessen, aber gefühlt sind die Pads im Laufe weniger Regentage einige mm flacher geworden. Die organischen CX77-Pads habe ich immerhin über einen Winter gefahren, das werde ich bei dem Verschleiss mit der Spyre nicht schaffen.

Offiziell ist die Bremsscheibe von Spyre nicht für metallische Beläge zugelassen. Wenn das so weitergeht, werde ich das in den Wind schießen, mir metallische Beläge kaufen, die Bremsscheibe die ich gerade habe runterballern und dann austauschen.

Mich beschleicht der Verdacht, das ich mit Felgenbremsen wartungsärmer und günstiger fahren würde. Mit den entsprechenden Nachteilen bei Nässe.

Wenn es denn unbedingt mechanische Scheibenbremsen sein sollen, ist man mit der Spyre nicht schlecht bedient, aber metallische Bremspads mit entsprechenden Scheiben sollten es für Pendel- und Reiseräder dann doch sein. Die Bremskraft ist dann anscheinend etwas schlechter als bei Resin-Belägen, der Verschleiß aber halt eben auch viel geringer.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ToG« (29. November 2015, 16:25)


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Sonntag, 6. Dezember 2015, 23:45

Kurzes Update:
Ich habe die originalen "semi-metallischen" Beläge die bei der Spyre mitgeliefert waren in ungefähr einem Monat auf vielleicht 400km runtergebremst. Immerhin aber schön symetrisch, weniger als 1/10 Abweichung auf beiden Seiten - laut Schieblehre stehen noch ca. 1,12mm vom Bremsbelag. Wirkten ganz robust, die Dinger, machen aber gerade eher den Eindruck von Pappe auf mich.

Ich habe sie heute gegen gesinterte Bremspads CBP-530 S von Contec ausgetauscht. Mal schauen wie gut die halten. Ich habe eben eine schnelle Runde zum einfahren und testen gedreht, im Moment ist die Bremsleistung noch so-lala. Aber das gibt sich vermutlich recht bald.

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14

Samstag, 9. Januar 2016, 19:07

Inzwischen benutze ich neuen metallischen Bremsbeläge in der TRP Spyre seit gut einem Monat, bzw. gut 500km. Seit der Einbremsphase funktioniert die Bremse wirklich gut, besser als mit den originalen Bremsbelägen. Bei Regen schlechter als bei Trockenheit, aber immer noch so das der Schwalbe Marathon Plus hinten der begrenzende Faktor ist und nicht die Bremse. Der Verschleiß hält sich in Grenzen - bisher musste ich nur 1x nachjustieren.
Was mich nun sehr beeindruckt hat ist wie gut die Bremsleistung bei Schnee und Eis war. Obwohl die Bremse tagelang nicht komplett aufgetaut ist, hat sie zuverlässig funktioniert. Trotz dem schmutzen Eis/Schnee/Salz-Matsch auf Bremens Straßen.

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15

Sonntag, 23. April 2017, 18:13

Noch mal ein Update:
Jetzt nutze ich die Bremse seit knapp 1,5 Jahren, durch den 2. Bremer Winter. Vor 2-3 Wochen fing sie an zu knirschen beim bremsen, und ich ging davon aus, das das am Bowdenzug läge.
Heute habe ich mir das mal näher angeschaut, und es ist leider nicht der Bowdenzug, der ist noch prima in Schuss.
Die Lager der Bremse sind leider quasi gar nicht abgedichtet, die Kugeln teilweise schon arg angemackt, überall waren Sand und Staub, und leider keine Schmierung mehr.
Der Hersteller empfiehlt keine Wartung, durch das auseinanderbauen habe ich meine Garantie verloren.
Ich habe nun mal alles geputzt, brauche nun neue 3mm-Kugellagerkugeln.
Sobald ich die habe, baue ich wieder alles zusammen.

Die Bremsleistung und auch die einfache Einstellung der Bremse ist prima, aber das enttäuscht mich nun doch.
Inzwischen würde ich die Bremse nur noch für Schönwetterfahrer empfehlen. Oder Leute, die sie häufiger als 1x in 1,5 Jahren auseinander bauen wollen.
(Die Shimano vorn hält ohne Klagen durch.)

cuda01

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16

Samstag, 19. August 2017, 00:40

Meine bb7 und bb7s und zusätzlich an einem Rad die bb5 halten auch seit Jahren klaglos durch und bremsen dazu alle richtig gut. Vielleicht wären die dann doch die bessere Wahl gewesen.

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17

Samstag, 19. August 2017, 02:07

@ cuda01

Ich fahre selber die BB-7, die ist absolut phantastisch. Durch die großen Beläge gibt es kaum Verschleiß, und der Kabelzug sorgt für ungleich bessere Dosierbarkeit als billige Hydraulik (die leider auch bei 3000-€-Rädern zu finden sind -- es gibt natürlich auch wirklich gute).

Ich habe die seit gut 2 Jahren in Betrieb, hatte gleich 2 Ersatz-Belagsätze mitgekauft, und die liegen immer noch im Kasterl. Für Downhill braucht man andere Bremsleistung, das ist klar, davon rede ich auch nicht.


Die BB-5 hatte ich mir auch überlegt, aber dann der 7er wegen größerer Beläge (werden nicht so schnell heiß) den Zuschlag gegeben. Aber nachdem Verarbeitung und exakte Einstellbarkeit entscheidend sind, kann man auch die billigere Avid kaufen (Profex bremsen auch, wenn man entsprechend dran rumpfriemelt, aber das macht keine Freude).


jk

cuda01

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18

Samstag, 19. August 2017, 06:14

Also heute würde ich mir keine 5er mehr holen sondern nur noch die 7 er. Aber damals war der Preisunterschied viel größer und deshalb wurde meine erste bb damals die 5er.
Heute bekommt man mit ein wenig Glück die 7er für 50-60 Euro ohne Hebel . Beläge für die 7er sind auch vielfältiger und einfacher zu bekommen.
Ich meinte oben allgemein dass die avids vielleicht doch die bessere Entscheidung als die spyre gewesen wäre.

Gesendet von meinem STV100-4 mit Tapatalk

19

Samstag, 19. August 2017, 13:53

Die BB-7 wurde es bei mir anlässlich eines Abverkaufs, da war die Entscheidung einfach. Ich war mit eigentlich nur sicher, dass es keine solche werden sollte wie an einem Mifa-MTB begutachtet (da ist der Seilzug das stabilste Bauteil).

Die Avids sind einfach und robust aufgebaut, da macht man nichts falsch. Die BB-5 hat halt kleinere Beläge.

Die Spyre schaut eigentlich sehr hochwertig aus (2 Kolben usw) - vielleicht etwas fummeliger einzustellen. Hätte ich aber auch genommen.

HotRod

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20

Samstag, 19. August 2017, 19:13

Ich habe kürzlich die BB7 Road durch die TRP Hy/Rd ersetzt, weil mir das nachjustieren der Beläge mit der Zeit doch auf den Senkel ging. Nun habe ich eine "halbhydraulische" Bremse und sie funktioniert sehr gut. Ich bin sehr zufrieden. Wenn also jemand eine gebrauchte BB7 Road sucht, der möge sich bei mir melden :D
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