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Trekkingrad für das ganze Jahr

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Dakan

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1

Dienstag, 10. Mai 2016, 20:21

für das ganze Jahr

Hi, ich habe mich hier angemeldet weil ich wenig bis gar keine Ahnung von Fahrrädern habe obwohl ich sehr gerne damit fahre. Reifen wechseln kriege ich noch hin aber schon bei der Einstellung der Bremsen hapert es jedes mal. Das sollte einen kleinen Einblick in mein Problem bei der Suche nach einem neuen Rad geben.
- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?
Bis ins letzte Jahr bin ich täglich ungefähr 40km gefahren inzwischen sind es nur noch um die 20km. Ich bin Physiotherapeut und fahre alle meine Hausbesuche damit ab.

- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?

Ich werde hauptsächlich auf Straßen (Teer/Kopfsteinpflaster) unterwegs sein. Ab und zu mal auf einem Waldweg.

- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?

Es ist ein wenig hügelig aber nichts wo man großartig schalten muss.

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?

Ich fahre bei jedem Wetter, habe gute Regensachen und bin auch bei 20cm Schnee unterwegs wenn es mal so kommt. (Habe vor 2-3 Jahren in den Marathon Winter von Schwalbe investiert.)

- Wie viel darf das Rad kosten?
Gute Frage. Bisher kosteten meine Räder 400-600€ aber ich habe im Internet gelesen, dass diese Preisklasse wohl nicht so toll ist. Ich sage mal mit 800€ kann ich mich anfreunden, wenn es 1000€ werden müssen dann schluck ich das zur Not.

- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?
Wie oben gesagt ca. 20km täglich.

- Wie groß bist Du?
185cm

- Wie viel wiegst Du? (Musst du nicht beantworten! Aber beachte, dass die meisten Räder gerade mal 100kg Zuladung zulassen und mit ein bisschen Gepäck wird's da schnell eng )
75kg im Durchschnitt. Ich pendle zwischen 72 und 78.

- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?
Eigentlich kann ich nur Reifen wechseln und da ich danach jedes mal die Bremsen schlecht einstelle... Ähmm... tja.

- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?
Habe ich nicht, dafür hab ich zu wenig Ahnung.

Was eventuell noch wichtig zu wissen ist: Meine Räder hatten bisher immer 24 Gänge und bei der hinteren Kassette geht nach spätestens 4 Wochen immer das kleinste Zahnrad kaputt. Ich weiß nicht woran es liegt, ich fahre ja nicht an in dem Gang und im Fahrradladen wurde auch immer nur mit den Schultern gezuckt und gesagt "Hier, nimm das. Das ist gut und hält ewig." 4 Wochen später...

Achja ich habe einen relativ aggressiven Fahrstil (wurde mir mal gesagt) und benutze fast ausschließlich die Vorderbremse, falls das wichtig ist.

Ich hoffe das war aufschlussreich und ihr könnt mir helfen. Danke schonmal fürs lesen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dakan« (11. Mai 2016, 08:04)


kylogos

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2

Mittwoch, 11. Mai 2016, 09:12

Moin,

Deine Anforderungen klingen für mich nach

- Trekkingrad / Commuter (Schmutzschützer, Gepäckträger, Beleuchtung)
- Starrgabel (wo keine Federgabel ist, kann im Allwetterbetrieb keine kaputt gehen)
- Nabenschaltung (schmutzunempfindlicher und wartungsärmer als Kettenschaltung)
- Scheibenbremsen (Allwettertauglichkeit, Wartungsarmut, außerdem ist daran nichts einzustellen ;) )

Also möglicherweise so was: https://www.canyon.com/urban/commuter/commuter-4-0.html

Zu einem Online-Kauf könnte ich Dir allerdings nicht guten Gewissens raten, Du solltest ein Rad auf jeden Fall vor dem Kauf ausgiebig ausprobieren. Welche Marken gibt es bei Dir vor Ort bzw. in akzeptabler Entfernung?

Dakan

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3

Mittwoch, 11. Mai 2016, 13:28

Hi,

danke für die Antwort. Online würde ich auf keinen Fall kaufen, das geht nur schief. Ich denke mal Zweirad Hürter in Münster ist die beste Anlaufstelle in der Gegend. Zumindest der größte Radladen um die Ecke, das sind nur knapp 30km. Die hier sind das: https://www.fahrrad-xxl.de/filiale/muenster/
Direkt vor Ort wären diese beiden:
http://www.hartmann-zweiradcenter.de/
http://www.zweirad-kemper.zegfachhaendle…/home/home.aspx

Nochmal danke für die Antwort, ich weiß es zu schätzen wenn sich jemand Zeit nimmt um anderen etwas zu erklären.

kylogos

unregistriert

4

Donnerstag, 12. Mai 2016, 19:57

Und, hast Du die Händler schon mal abgeklappert? Irgendwas passendes gefunden?

Dakan

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5

Donnerstag, 12. Mai 2016, 21:19

Noch nicht, aber morgen nach der Arbeit sollte es klappen zumindest die beiden vor Ort aufzusuchen. Nach Münster fahre ich erst nächstes Wochenende. Ich werde berichten was ich so gefunden habe.

Dakan

2radfahrer(in)

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6

Freitag, 13. Mai 2016, 17:35

Die einzigen die halbwegs in die gewünschte Richtung gingen und die ich Probe gefahren habe sind diese

Lugano 8 plus: http://www.ktm-zeg.de/lugano_8_plus.php
Gudereit Comrot 8.0: http://www.gudereit.de/kollektion/cityli…comfort-80.html

Beide mit Federgabel und ohne Scheibenbremsen. Auf Nachfrage wurde mir gesagt, dass sie normalerweise nie Kunden haben die was anderes wollen und das darum nicht vorrätig haben. Ich hab aber erfahren, dass es noch ein größeres Geschäft im anderen Stadteil gibt und werde da morgen mal lang radeln. Das sieht mir anhand der Internetpräsenz dann doch deutlich besser gefüllt aus.

Trotzdem kurzes Fazit zu den beiden Probefahrten: What the Fuck. So gut ist mein Fahrrad nicht mal gefahren, nachdem ich es neu gekauft hatte. Die Nabenschaltung gefällt mir, der Chainglider beim Lugano erst recht. Hab auch mal mit der Einstellung der Feder beim Lugano gespielt und festgestellt, dass ich die starrste Einstellung eh bevorzuge (da hatte ich echt bedenken beim Fahrgefühl, weil ich nur Federgabeln kenne). Ich freue mich darauf Scheibenbremsen zu testen, denn die Bremsen die an beiden Rädern jetzt dran waren hatten einen ziemlich langen Bremsweg.

kylogos

unregistriert

7

Freitag, 13. Mai 2016, 17:50

Die Gabel des KTM ist IMO erträglich, die des Gudereit unterirdisch. Grundsätzlich bin ich bei Alltagsrädern kein Freund von Federgabeln. Was ich ebenfalls nicht mag sind gefederte Sattelstützen (schlagen meistens schnell aus) und verstellbare Vorbauten (knarren und knarzen gerne).

EDIT: als Idee:

Gudereit SX-S oder SX-C; keine SB, aber sonst nicht schlecht
Stevens City Flight Tour; dito

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kylogos« (13. Mai 2016, 18:05)


Dakan

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8

Samstag, 14. Mai 2016, 11:12

Ich bin gerade zurück und muss schonmal vermerken, dass ich jetzt endlich mal wirklich beraten wurde, anstatt das mir nur Räder gezeigt wurden. Ich bin ein Green's gefahren, dessen Namen ich vergessen habe, das Raleigh Rush Hour 3 Disc (http://www.raleigh-bikes.de/de/modelle/2…ur-30-disc.html) welches mir ganz okay gefallen hat und meinen momentanen Favoriten das Univega Geo 7.0 (http://www.univega.com/de/modelle/2016/t…ort/geo-70.html). Für das hab ich auch ein Angebot bekommen inklusive Tausch der Handstützen, Sattel, Satteltaschen und Schloss für 1088€.

Von Nabenschaltung wurde mir aufgrund der Übersetzung abgeraten. Und Scheibenbremsen finde ich toll, auch wenn ich mein Bremsverhalten wohl etwas ändern muss.

kylogos

unregistriert

9

Samstag, 14. Mai 2016, 11:28

Bezüglich der Nabenschaltung erlaube ich mir, völlig anderer Meinung zu sein. Solange Du nicht im Gebirge fährst, sind die "günstigen" Nabenschaltungen allemal ausreichend. Das Univega könnte für mich noch so schick sein, und sich noch besser fahren, aber ein Rad mit Kettenschaltung und Akku-Beleuchtung bleibt für mich ein Schönwetterrad, und ist nicht ansatzweise ganzjahrestauglich.

Insofern wurdest Du zwar beraten, aber leider an Deinem Bedarf vorbei.

Prabha

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10

Samstag, 14. Mai 2016, 12:14

..., aber ein Rad mit Kettenschaltung ... bleibt für mich ein Schönwetterrad, und ist nicht ansatzweise ganzjahrestauglich.


Meine Erfahrung seit 2008 und inzwischen 48.000 km:
Die Kettenschaltung erfordert zwar den Austausch von Kette und Ritzel als Verschleißteilen - aber ansonsten erlebe ich sie völlig wartungsarm, robust, alltagstauglich ...

Bei meiner Tour durch die Schweiz hatten genau die Hälfte der FahrerInnen eine Nabenschaltung, die anderen eine Kettenschaltung. Der Erfahrungswert aus dieser Tour: Auch die Bergtauglichkeit hängt nicht an der Schaltungsart. ;-)
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

Dakan

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11

Samstag, 14. Mai 2016, 12:41

Warum ist Akku-Beleuchtung schlecht? Ich fahre seit 5 Jahren nur damit und bin extrem zufrieden. Kann natürlich daran liegen, dass ich sonst nur Seitenläuferdynamos kenne und die finde ich ssssuboptimal.

kylogos

unregistriert

12

Samstag, 14. Mai 2016, 16:57

Bei Kettenschaltungen hatte ich im Winter schon vereiste Schaltwerke, Umwerfer und Schaltzüge. Akkus haben bei Kälte eine stark verminderte Kapazität, müssen also immer abgenommen und in geheizten Räumen gelagert werden. Wenn ich Akkulicht brauche, sind grundsätzlich die Akkus leer. Außerdem wurden mir auch schon Lampen geklaut, weil ich vergessen habe sie abzunehmen. Durch ständige Montage und Demontage leiden zudem irgendwann die Befestigungen, speziell bei Kälte.

Kann man alles mögen, muss man aber nicht.

All das waren - für mich - genügend Argumente, um mich für eine Nabenschaltung und einen Nabendynamo zu entscheiden.

Dakan

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13

Samstag, 14. Mai 2016, 17:25

Das macht Sinn. Jetzt wo du es sagst erinnere ich mich auch wieder daran wie ich im Winter plötzlich nicht mehr hoch schalten konnte. Werde nochmal wegen der Vereisung nachhaken. Das Rad steht zwar nachts im Haus, aber tagsüber ist es ja immer draußen.