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Bene21a

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1

Donnerstag, 21. Juli 2016, 22:44

Einsteiger sucht Crossbike

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?
Alltagsfahrten zur Uni (6km ein Weg, sportlich durch die Gegend fahren als Hobby, kleinere Radtouren (nichts großes mit 30km/tag oder ähnliches nur mal zur nächsten Eisdiele 2 Orte weiter usw.)

- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?
vorwiegend auf Teerwegen bzw gepflasterten Straßen und ab und an Waldwege

- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?
Nein, das Münsterland hat nicht viele Berge...

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?
natürlich mehr bei schönem Wetter dann macht's mehr Spaß aber da ich damit täglich zur Uni fahren möchte (außer es regnet/schneit total) auch bei Regen (wobei man hier ja die erforderlichen Schutzbleche nachrüsten kann)

- Wie viel darf das Rad kosten?
Rahmen habe ich mir so 400-700€ gesetzt, wobei ich hier glaube das ich nicht "viel" für 400€ erwarten darf... +-100€ wenn's den ausschlaggebenden Punkt bringt, jedoch eher so bei 600-700€ maximal bleiben.

- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?
zukünftig geplant, sind - da ich angehender Student bin so gut wie alle Fahrten in die Stadt/zu Freunden und zur Uni (6km bis zur Uni täglich)

- Wie groß bist Du?
184cm bei 21 Jahren jung

- Wie viel wiegst Du? (Musst du nicht beantworten! Aber beachte, dass die meisten Räder gerade mal 100kg Zuladung zulassen und mit ein bisschen Gepäck wird's da schnell eng )
81kg eher sportlicher Typ

- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?
bis jetzt nichts; wenns kleinere Dinge sind bin ich natürlich bereit mich einzulesen und so etwas selber zu reparieren.

- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?
Ja und zwar folgende:
1. https://www.fahrrad-xxl.de/lakes-preload…344?varid=25855 - ohne Beratung da Laden nach 10min geschlossen hatte, fuhr sich eigtl ganz gut jedoch habe ich schon rausgefunden das hier nur billigste Komponenten verbaut wurden.

2. https://www.fahrradgigant.de/fahrraeder/…trek24k-sw.html - das ist sogar schon Straßentauglich (wobei ich bei gutem Wetter Schutzbleche abmachen würde weil ich das "cooler" finde - wie ein Student nunmal so ist...) Dies war das einzige Crossbike was der andere Laden in dem Preissegment hatte und irgendwie bin ich nicht warm damit geworden, fuhr sich auch irgendwie nicht so toll.

Ich weiß leider auch nicht ob ich eine Federung/Federgabel brauche/ob es gut ist und ob ich V-Brakes oder Scheibenbremsen benötige bzw für mich besser sind?!

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen, falls ihr mehr Infos braucht gerne fragen.

kylogos

unregistriert

2

Freitag, 22. Juli 2016, 08:25

[...] weil ich das "cooler" finde - wie ein Student nunmal so ist...[...]
Sind Studenten so? Alle?
Sie mögen "Kackstreifen" auf dem Rücken und fette Schweißflecken unter dem Rucksack?

Ups ;(

Zu Deinem Anforderungsprofil passt eigentlich eher ein Trekkingrad mit Beleuchtung, Schutzblechen und evtl. Gepäckträger.
Käme so etwas auch für Dich infrage?

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Radsonstnix

Bene21a

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3

Freitag, 22. Juli 2016, 09:07

Vielen Dank für deinen Beitrag. Nein ich finde die sportlichere Variante besser da ich gerne schnell und sportlich unterwegs bin, zudem kann man doch an die meisten Crossbikes ein Schutzblech nachrüsten und eine Leuchte auch :-) Um damit die "Kackstreifen" zu verhindern

Radsonstnix

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Freitag, 22. Juli 2016, 10:21

Auch mit einem Trekkingrad kann man schnell und sportlich unterwegs sein. Es gibt sogar welche, die schnell + sportlich aussehen. Ob das dann noch "cool" ist, liegt im Auge des Betrachters.
Wenn Du von Nachrüsten schreibst:
Dauerhaft nachgerüstet - dann kann man auch gleich ein TB nehmen.
Steckbleche: Die hat man dann nie dabei, wenn es z.B. auf dem Heimweg anfängt zu regnen.
Zu den anderen Fragen:

Bei dem Budget --imho--

Keine Federung, V-Brakes (also keine SB)
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

Bene21a

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5

Freitag, 22. Juli 2016, 10:42

Danke dir für deinen Beitrag!Bislang habe ich keine Trekkingräder gesehen, die mich angesprochen haben, ich lasse mich jedoch gern eines besseren belernen. Trotzallem würde ich mich freuen wenn ihr mir ein paar Kaufempfehlungen für Crossbikes geben könntet :-) Da es für mich eigentlich schon feststeht das ich ein Crossbike haben möchte. Was mir auch noch aufgefallen ist, das es in dem Preisrahmen fast nur Räder mit Federung gibt weil du sagtest besser ohne Federung in der Preisklasse ist das gar nicht so leicht zu realisieren.

Habe mir aus dem Internet jetzt schon ein paar abgeschaut wie wären diese hier z.B.:

http://www.radon-bikes.de/bikes-2016/urb…-cross/scart-70


http://pepperbikes.shopgate.com/item/3332332d333236


https://www.fahrrad-xxl.de/cube-curve-x0022194?varid=12690


https://www.fahrrad-xxl.de/cube-nature-x0022353?varid=13085


https://www.fahrrad-xxl.de/cube-hyde-x0022320?varid=21636


https://www.fahrradgigant.de/fahrraeder/…rek-27k-sw.html


https://www.fahrradgigant.de/fahrraeder/…-dk-blau-2.html

http://www.stevensbikes.de/2013/index.ph…u=DE&lang=de_DE (Wobei das aus 2013 ist - spricht generell etwas dagegen ein Neues Rad aus 2013 zu kaufen hinsichtlich der Komponenten usw.?)






Wobei das Pepperbine hier schon leicht den Rahmen sprengt und das Cube Curve von Preis sehr"günstig" ist - wäre hier die Frage weil dort natürlich dann günstigere Materialien verbaut sind, ob es für meinen doch nicht ganz so anspruchsvollen Anforderungen genügt und man die Euronen sparen könnte oder ob das unklug wäre.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bene21a« (22. Juli 2016, 10:59)


Onkeljoni

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6

Freitag, 22. Juli 2016, 11:03

Vielen Dank für deinen Beitrag. Nein ich finde die sportlichere Variante besser da ich gerne schnell und sportlich unterwegs bin,


Ich weiß, dass du das sicherlich nicht hören willst, aber trotzdem zum Thema sportliches Rad ein paar Betrachtungen. Wie sportlich man ein Rad bewegt hängt sehr viel mehr vo Fahrer ab als vom Rad selber. Die Optik, hat dabei so gut wie kein Einfluss.

Zu deinen genannten Rädern. Was ist daran sportlich? Daas Gewicht von 13 kg mit einer Starrgabel? Oder die anderen Räder mit einer billgen Federgabel, wo die Kraft beim sportlichen Beschleunigen in dre Federgabel verpufft? Mit den Rädern kannst du zwar vor der Eisdiele posen, die fahren sich aber weniger sportlich als mein voll ausgestattetes Trekkinkbike (< 12 kg).

Du hast dich nun mal Entschieden für ein Rad das sportlich aussehen soll und mehr Schein als Sein ist, das ist auch nicht schlimm. Nur die Begründung dafür, dass du gerne sportlich und schnell unterwegs bist ist schlicht Unsinn.

Nichts für ungut. Von den genannten Rädern würde ich dann das Radon nehmen, da das Preis/Leistungsverhältnis dort stimmt. Wenn es dieses Rad noch ohne Federgabel gibt, nimm das mit starrgabel.

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Radsonstnix, ullebulle

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7

Samstag, 23. Juli 2016, 18:56

Vielen Dank für die einleuchtenden Worte. Du magst recht haben!

Das Radon habe ich leider nicht mit einer Starrgabel gefunden (du etwa? / gibts das überhaupt mit einer Starrgabel?)

Ich war heute den ganzen Tag nochmal on Tour um Fahrräder anzuschauen und hier sind mir noch 2 Räder in den Sinn gekommen.

1. Das Toari 6.1 von Steppenwolf http://www.lucky-bike.de/Crossbike/S...-1-Herren.html (im Laden könnte ich es für 700€ bekommen - bin jedoch nicht ganz warm geworden mit dem Rad, kann aber auch daran liegen das der Sattel für mich etwas zu hoch eingestellt war. -> döspaddel ist mir erst hinterher in den Sinn gekommen :D )
2. das Bulls Cross Bike Cross Flyer Disc hätte ich bei einem Händler in einem kleinen Ort für 700€ bekommen können. Ich verlinke hier das Rad einfach mal von einer anderen Homepage da der Händler keinen Onlineshop hat. (Einzige was mir dort merkwürdig vorkam, war das es hier kein Zettel gab zu dem Rad mit einer Produktbeschreibung -- fuhr sich für mein Empfinden etwas besser als das Steppenwolf) War aber ein ZEG Händler falls es sowas gibt?!
http://www.zeg.com/online-shop/produ...l?detail=specs

Und die dritte Alternative wäre nun das Radonbike zu kaufen beim Service Partner (15 Automin von mir entfernt) vor Ort montieren und auf mich einstellen zu lassen (ist ja im Preis mit drin?!). Momentan wäre das sogar die "günstigste" Alternative mit 630€ + Versand (die 50€ sind mir jedoch nicht so wichtig)
http://www.radon-bikes.de/bikes-2016...ross/scart-70/

Fazit: Welches Rad wäre von den Komponenten denn am besten und welches der P/L Sieger (wenn man bei 630€ Rad/700€ Rad/700€ Rad) einen ausmachen kann. Beim Bulls habe ich etwas Hemmungen da hier manche sagen es wäre eine schlechte Marke wobei es mir recht gut vorkam, das Steppenwolf mit dem bin ich nicht ganz warm geworden kann aber auch daran gelegen haben, dass der Sitz für mich zu hoch eingestellt war und das Radon bin ich noch nie gefahren was mich jedoch im inneren irgendwie anzieht und sagt "hey kauf mich und wenns dir nicht gefällt schickste es zurück und hast aber das Geld für den Versand in Müll geschleudert...

Was meint ihr? Und danke für die bisherigen Feedbacks!



Was mir noch eingefallen ist: Beim Steppenwolf habe ich keine Gewichtsangabe feststellen können (auch nicht im Internet) und das Bulls wiegt 13,9kg was schon deutlich über dem Radon (12,3kg) ist.

8

Sonntag, 24. Juli 2016, 01:21

Bulls ist halt eine Eigenmarke der ZEG. Radon baut als Versender oft Preis-Leistungs-Überflieger, aber das große Prestige ist damit auch nicht verbunden. Aber du wolltest ja fahren, gell?

Wenn das Bulls sich gut angefühlt hat, ist das die halbe Miete. Klar kannst du das Radon bestellen, aber was, wenn du dann damit "nicht recht warm wirst"? Schickst du das dann zurück, und außer Spesen ist nix gewesen?

Dass so ziemlich jeder Kommentator hier diese Art Fahrrad für ziemlich ungeeignet für den Einsatzzweck hält (ja, ich auch), wirst du ja gemerkt haben. Also sag nicht, wir haben dich nicht gewarnt ;)

Bene21a

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9

Sonntag, 24. Juli 2016, 19:43

Das habe ich nun verstanden, das jeder mir diese Art Fahrrad nicht empfehlen würde ;)

Ja das Radon würde ich mir zu dem ServicePartner schicken lassen und es Probe fahren. Klar hätte ich dann die Versandkosten ansonsten umsonst gezahlt, jedoch sieht es für mich optisch ansprechend aus sowie von der Austattung her sehr gut. (Vielleicht könnte ich mir die Maße vom Bulls ja auch raussuchen und die mit dem vom Radon vergleichen, so sind ja auch schon Rückschlüsse auf die Haltung auf dem Rad usw zu erkennen.)


Wie sieht es eigentlich mit solchen "Fitnessbikes" aus also z.B. bei Radon die Urban Serie http://www.radon-bikes.de/bikes-2016/urban/

nur ein Beispiel, diese Fahrräder ähneln meinen ja auch sehr - habe nur eine andere Schaltung oder? (ich habe nämlich momentan so eine Überlegung für was ich 30 Gänge benötige in der Stadt und auf den Wegen die ich bestreiten möchte...)

10

Sonntag, 24. Juli 2016, 21:56

Das hier? Viel besser :D

Mit den glatten 35 mm Reifen sehr viel mehr auf festen Wegen zuhause als auf Waldwegen, das musst du wissen.

Die Shimano 8-Gang-Nabe kann absolut ausreichen. Ich habe eine 8er Alfine (die Nexus ist sehr ähnlich) am Alltagsrad, dafür ist die super: Cleaner Look, wenig Verschleiß und Wartung, vor allem wenn du der Kette noch einen Chainglider spendierst - dann kriegt sie weniger Umwelteinflüsse ab und deine Hosenbeine können gar nicht in Kontakt mit der Kette kommen, allerdings kann das Teil ein leises Geräusch erzeugen.
Über Kettenblatt und Ritzel kann man beeinflussen, wie lang oder kurz die Übersetzung sein soll, also eher Richtung hohe Endgeschwindigkeit oder Bergtauglichkeit. Ich habe die kürzeste von Shimano erlaubte Übersetzung und war damit schon im bergigen Sauerland unterwegs, allerdings ist irgendwo zwischen 30 und 35 km/h Schluss mit dem Beschleunigen im größten Gang. Reicht im Alltag.
Ein mögliches Problem an der Nabe ist, dass der Gangsprung vom 5. zum 6. Gang recht groß ist. Du kurbelst also im 5. schon recht schnell und willst eigentlich schalten, aber der 6. ist noch einen Tick zu schwer. Kann man sich dran gewöhnen, aber müsstest du ausprobieren.

Nochmal zu den Urban-Fahrrädern von Radon. Schon klar, du hast mit der Version ohne "FE" (Fully Equipped?) geliebäugelt. Überleg's dir gut. Für 60 € Aufpreis einen soliden Nabendynamo und okayes LED-Licht, gute Schutzbleche und ein sehr passabel aussehender Gepäckträger (Eigenmarke, aber tiefe Einhängmöglichkeit für tieferen Schwerpunkt) sind quasi geschenkt. Anklickbare Nachrüstlösungen innerhalb deines verbleibenden Budgets werden nicht nur schlechter funktionieren, sondern auch mehr kosten.
Was ich an dem Rad nicht verstehe ist, wieso man einem ansonsten voll StVZO-tauglichen Rad keine Reifen mit Reflektorstreifen spendiert, so bräuchte es eigentlich noch Speichenreflektoren :rolleyes:

edit: Ich verstehe noch was nicht - scheinbar ist kein Ständer dran.

Bene21a

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11

Sonntag, 24. Juli 2016, 22:15

Mhm.. wie hier jeder mir ein Trekkingrad andrehen will :-D


Natürlich habe ich an das Urban 8.0 oder an das Skill 7.0 gedacht. Hier ist mir der Unterschied zu dem Scart 7.0 noch nicht klar geworden.

Also einmal haben das Urban 8.0 und das Skill 7.0 beide keine Deore Ausstattung, jetzt weiß ich nur nicht ob die Tiagra Ausstattung besser als Deore ist und ob die Alfine direkt unter Deore ist oder die "günstigste" Variante ist. Und welche Unterschiede es noch gibt.

Beim ganzen Fahrrad Probefahren in meiner Umgebung habe ich halt hauptsächlich die Geometrie, Schaltung und Federung versucht zu testen, jedoch ist mir nun nach 100 fachen Probe fahren die Frage gekommen:

Wofür benötigst du 30 Gänge? Also weil ich glaube soviele Gänge benötigt man auf dem Weg durch die Stadt einfach nicht und zum nächsten Dorf oder in der Freizeit wenn man mal "heitzen" will kommt man mit 8 Gängen oder sowas auch aus oder? Also ein Rad mit 24 Gängen finde ich noch "angemessen" aber 30 Gänge - weiß nicht da ist mir irgendwie die Frage gekommen, wieso? :D
Gibt es denn zudem noch etwas zu beachten wieso manche 8 Gänge haben und andere 30 Gänge? Die mit den 8 Gängen sind dann eher Crossbikes die sich mehr vom Rennrad abgeguckt haben und die anderen eher mehr vom MTB?

Gleichzeitig ist mir noch etwas aufgefallen - was genannt werden sollte, ich fahre von den 6km zur Uni (täglich) viel über Pflastersteinweg der schon etwas hukeliger ist (Promenade von der Altstadt halt). Da mir bei dem Preis eigtl die Starrgabel am Rad empfohlen wurde ist mir nun der Gedanke gekommen, ob das dann von Vorteil wäre weil ich da ja 0 Federung habe?

Ich benötige halt überhaupt kein Trekkingrad, da ich keine Einkäufe mit dem Rad erledige und sonst auch keinen Gepäckträger benötige (die Nutzung des Gepäckträgers von meinem jetzigen Rad über 5 Jahre konnte man an einer Hand abzählen..) Zumal ich mir gerne Ansteckschutzbleche holen würde, da ich im Sommer bei so einem Wetter diese nicht benötige und einfach abstecken kann - somit sieht es noch schicker aus ;) (auch wenn Radprofis da eventuell den Kopf schütteln würden).

Edit: Dieser Händler ist mir noch aufgefallen, den werde ich morgen oder Dienstag auch mal einen Besuch abstatten. Leider stehen auf den Crossbikes keine technischen Details drauf...

12

Sonntag, 24. Juli 2016, 22:56

Skill 7.0 gedacht. Hier ist mir der Unterschied zu dem Scart 7.0 noch nicht klar geworden.


Das Scart ist eine Kreuzung aus Mountainbike (Federgabel, Scheibenbremsen, und ein paar Nubbelchen sind auch noch auf den Reifen übriggeblieben) und Trekkingrad (Reifenbreite und -durchmesser). Das Skill dagegen eher aus Rennrad und Trekkingrad. Oder von mir aus ein weichgespültes Rennrad mit geradem Lenker und überbreiten Reifen.
Alles seeeehr vereinfacht.

Tiagra Ausstattung besser als Deore ist und ob die Alfine direkt unter Deore ist oder die "günstigste" Variante ist.


Tiagra ist eine Rennradgruppe, Deore eine Trekking/MTB-Gruppe, Übersicht hier. Alfine und auch Nexus meint erstmal keine Gruppen, sondern Nabenschaltungen... wobei Shimano schon sowas wie eine Alfine-"Gruppe" rund um diese Nabe verkauft, die ist qualitativ ziemlich hochwertig.

Funktionieren werden die übrigens alle, daran würde ich es nicht festmachen.

Wofür benötigst du 30 Gänge? Also weil ich glaube soviele Gänge benötigt man auf dem Weg durch die Stadt einfach nicht und zum nächsten Dorf oder in der Freizeit wenn man mal "heitzen" will kommt man mit 8 Gängen oder sowas auch aus oder? Also ein Rad mit 24 Gängen finde ich noch "angemessen" aber 30 Gänge - weiß nicht da ist mir irgendwie die Frage gekommen, wieso?


Lies dich vielleicht mal ein bisschen ein zu den grundsätzlichen Unterschieden zwischen Kettenschaltung und Nabenschaltung.
Kurz: Bei einer Kettenschaltung mit drei Kettenblättern vorn und zehn Ritzeln hinten hast du zwar theoretisch 30 Gänge, solltest aber einige davon wegen extremen Schräglaufs der Kette und damit Verschleiß nicht nutzen. Trotzdem bleiben mehr nutzbare Gänge als bei der Nabenschaltung, was zum einen mehr Übersetzungsspektrum (noch kürzerer kürzester / noch längerer längster Gang) und zum anderen geringere Abstände zwischen den Gängen zur Folge haben kann.

Da mir bei dem Preis eigtl die Starrgabel am Rad empfohlen wurde ist mir nun der Gedanke gekommen, ob das dann von Vorteil wäre weil ich da ja 0 Federung habe?


Hast du nicht, vor allem die Reifen, aber auch andere Bauteile, federn ein wenig. Bei den Reifen kannst du das beeinflussen - Faustregel: Je breiter und geringer der Druck, desto besser federn sie. Dafür fährt sich die Fuhre schwammiger. Im Extremfall nimmst du ein Rad mit Ballonreifen, sieht aber gar nicht cool aus an der Eisdiele.

(die Nutzung des Gepäckträgers von meinem jetzigen Rad über 5 Jahre konnte man an einer Hand abzählen..)

Hast du das Rad in der Zeit für ähnliche Distanzen mit ähnlichem Gepäck genutzt, wie du in deinem Eröffnungspost schreibst?

Bene21a

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13

Sonntag, 24. Juli 2016, 23:11

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Bei der Kettenschaltung ist es mir bewusst, das ich man manche Gänge wg. Verschleiß nicht benutzen sollte. Jedoch ist mir der Vorteil zu den "Rennrad" Gruppen mit nur 8-10 Gängen noch nicht bekannt. Ich werde mich demnach dort einmal einlesen.

Nein so oft, wie ich es jetzt vorhabe zu nutzen, habe ich es bislang nicht genutzt. Es ist trotzallem öfter mal an die frische Luft gekommen. Da ich zur Uni jedoch einen Rucksach benutzen werde (weil ich einen Laptop mitnehmen muss und mir da eine Hängetasche zu unpraktisch ist) benötige ich hier keinen Gepäckträger.

Gut das mit der Federung ist mir klar, das andere Teile ein wenig Federn, jedoch bewirkt eine Federgabel natürlich deutlich mehr und dicke Reifen möchte ich mir ja auch nicht antun da man mit dünneren schneller fahren kann :)

Kann man denn grundsätzlich eher das Scart 7.0 oder das Skill 8.0 empfehlen also von der Art des Rades in Bezug auf mein täglichen Weg?

14

Sonntag, 24. Juli 2016, 23:22

Jedoch ist mir der Vorteil zu den "Rennrad" Gruppen mit nur 8-10 Gängen noch nicht bekannt.


Wieso 8 bis 10? Bei MTB/Trekking hast du in der Regel ca. 10 Ritzel und 3-fach-Kurbel (also ca. 30 theoretische Gänge), sehr selten 2-fach-Kurbel (also ca. 20 Gänge). Beim Rennrad hast du in der Regel ca. 10 Ritzel und 2-fach-Kurbel (normal oder Kompakt, also weniger Zähne, aber immer ca. 20 Gänge) oder seltener 3-fach-Kurbel (dann eben auch ca. 30 Gänge).

Gut das mit der Federung ist mir klar, das andere Teile ein wenig Federn, jedoch bewirkt eine Federgabel natürlich deutlich mehr und dicke Reifen möchte ich mir ja auch nicht antun da man mit dünneren schneller fahren kann


Nur ohne Federelemente fährst du bei gleichem Einsatz auch schneller als mit :)

Wirst einen Kompromiss zwischen schnell und bequem finden müssen, irgendwo zwischen Zeitfahrmaschine und vollgefedertem MTB...die Erfahrungen hier gehen stark in Richtung "besser keine Federgabel als eine billige" und "man kann auch mal aufstehen, wenn schlechte Wegstrecke kommt".

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Radsonstnix

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Montag, 25. Juli 2016, 07:45

:D Der Kompromiss zwischen Zeitfahrmaschine und vollgefedertem MTB: Ein Trekking-Bike ;).

Lasst ihn seinen Crosser kaufen. Ggf. kommt er damit tatsächlich in seinem Alltag gut mit zurecht. Wenn nicht - kommt halt irgendwann ein zweites Rad.

Man sieht es immer wieder: Manche Erfahrungen müssen halt selbst erfahren werden.

Waren wir nicht auch so, als wir jünger waren?

@Bene21a:

Natürlich brauchst Du in einer Stadt nicht unbedingt 30 Gänge. Manche hier fahren sogar ganz ohne Gangschaltung (noch dazu mit "tonnenschweren Stahlrössern" :respekt: ) .

In der angewählten Preisklasse wirst Du keinen totalen Schrott kaufen, aber an jedem Rad bei der einen oder anderen Komponente eine Kompromisslösung finden. Funktionieren werden sie alle erst einmal. Da Du um Rat gefragt hast: Nimm das Rad, auf dem Du Dich wohl gefühlt hast. Fahre es. Fahre es vielleicht mehr, als bisher. Und dann wirst Du merken, ob es an der einen oder anderen Stelle vielleicht Optimierungspotential gibt. Was dann auch kein Problem darstellt.

Ein Fahrrad, auf dem man sich nicht wohl fühlt (mit dem man "nicht warm" wird) neigt dazu, sich daheim kaputt zu stehen.

Viel Erfolg noch.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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Montag, 25. Juli 2016, 11:57

Ja diese Erfahrung muss ich vielleicht einfach noch machen. (Jung und grün hinter den Ohren;))
Wobei ich es extrem schwierig finde ein Fahrrad zu beurteilen ob ich warm damit werde oder nicht - leichte Tendenzen habe ich ab und zu jedoch weiß ich meist nicht explizit woran dies liegt.. Oft habe ich auch keine :/
Ich habe mich nun einmal in das Thema Nabenschaltung und Kettenschaltung eingelesen. Wenn ich das richtig verstanden habe werden bei den "Fitnessbikes und Rennrädern" die Nabenschaltung verbaut, die Wartungsarmer jedoch auch Kostenintensiver ist. Die Kettenschaltung hat den Vorteil, dass man diese leichter reparieren kann, das bessere P/L Verhältnis hat jedoch öfter gewartet werden muss.

Was mich jedoch etwas verwundert hat, bei der Nabenschaltung muss man aufhören zu treten um den Gang zu wechseln. Das klingt für mich sehr ungewohnt sodass ich eher zur Kettenschaltung tendieren würde. Das würde ich jedoch mal in der Praxis testen ob es wirklich so ungewohnt ist oder man sich schnell drangewöhnt. Was bei mir auch eher zur Kettenschaltung tendiert ist der Kostenfaktor da man in meiner Preisklasse dann im Vergleich zur Kettenschaltung nicht so gute Nabenschaltung bekommt.


Was mir jedoch aufgefallen ist, ist das diese "Fitnessbikes und Rennräder (ohne Rennradlenker sage ich mal) doch deutlich leichter sind. Hier finde ich um die 700-800 Euro Gewichtsunterschiede von 2kg und mehr (diese Räder wiegen um die 10kg) während das von mir anvisierte Bulls zum Beispiel in der kleinsten Rahmengröße schon 13,9kg wiegt...


Eigentlich bin ich auf die Idee eines neuen Fahrrads gekommen als mir vor meiner Haustür an einer Laterne eine Art Fitnessbikes/altes Rennrad aufgefallen ist, was sehr leicht war (hab es mal hochgehoben :D Ich mache mal ein Foto wenn ich es Wiedersehe)

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Radsonstnix

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Montag, 25. Juli 2016, 12:44

Hhm, ich glaube, da hast Du was nicht ganz richtig verstanden.

Rennräder werden klassischer Weise mit Kettenschaltungen ausgestattet, weil leichter, kleinere Gangsprünge bei großer Entfaltung.


Es gibt Kettenschaltungen für verschiedene Einsatzzwecke, ganz grob unterschieden in Mountainbike, Trekking/Tour/City und Rennräder.
Dann gibt es jeweils noch Qualitätsunterschiede innerhalb dieser Gruppe. ganz grob: Je teurer, desto leichter. Schon die mittleren Preisgruppen (im Trekking z.B. Deore) verrichten sorgenfrei ihren Dienst - bei entsprechender Wartung.


Fitneßräder tendieren imho eher in Richtung Rennräder, bei anderer Sitzergonomie (z.B. gerader Lenker) und oft auch mehr StVO/Komfort-Ausstattung im Vergleich zum reinrassigen Renner. Aber auch sie wollen - hast Du ja selbst schon gemerkt - leichter sein.

Kettenschaltungen für Rennräder sind oft vorne nur Zweifach, weil hier um jedes Gramm Gewicht gefeilscht wird. Ausnahmen und persönliche Konfigurationen gibt es immer.

Die Crosser sind eher den Trekkingrädern verwandt - bei manchen (nicht allen) Herstellern bzw. Modellen ist es oft der gleiche Rahmen, nur mit "weniger" Ausstattung. Das Gewicht (im Vergleich zu den Fitnessrädern) kommt hier z.B. von der Federgabel, stabilere Räder etc. damit das Rad eben auch Gelände besser verkraftet.

Nabenschaltungen sind schwerer als Kettenschaltungen. Die Nabenschaltungen, die eine breite Entfaltung anbieten (Rohloff, Alfine 11 Gang z.B.) sind dann auch teuer. Da kostet alleine die Schaltung soviel, wie Du insgesamt ausgeben möchtest (oder mehr).

Die Nabenschaltungen in Deinem Preisrahmen sind auch nicht schlecht, haben aber nicht so eine breite Entfaltung - oder sehr große Gangsprünge.

Dafür ist eine Nabenschaltung wesentlich wartungsärmer (pflegeleichter), haben den Vorteil, dass man die Kette komplett kapseln kann (Chainglider) und somit auch bei schlechtem Wetter keine schmutzigen Hosen bekommt.

Das Schalten ohne Last bekommt jeder Schaltung besser. :)
Nabenschaltungen darfst Du dafür auch im Stand schalten. In der Stadt, wenn man plötzlich scharf bremsen muss, ein Vorteil.

An das Schalten ohne Last gewöhnst Du Dich innerhalb weiniger Stunden Nutzung - und machst es später so automatisch, dass Du nicht mehr drüber nachdenkst. Man hört einfach für den Bruchteil einer Sekunde auf, zu treten, bzw. nimmt eben für die Dauer des Schaltvorgangs den Druck vom Pedal.

Wenn Du ein Rad Probe fährst (mindestens eine halbe Stunde - und zwar draußen) - und Du denkst, g..l, das macht Spaß - dann nimm es. Natürlich könntest Du es hier noch vorstellen, dann würde Dir sicher jemand etwas zu den einzelnen Komponenten schreiben.

6 Kilometer zur Uni kommst du mit jedem Fahrrad. Was die meisten hier für diesen Zweck verwenden (würden), wurde ja deutlich. ;)
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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Bene21a

18

Montag, 25. Juli 2016, 16:56

Der Kompromiss zwischen Zeitfahrmaschine und vollgefedertem MTB: Ein Trekking-Bike .

Lasst ihn seinen Crosser kaufen.


Lass ich doch! :)
Und das Trekkingrad mag die goldene Mitte sein (auch finanziell, alles Zubehör mitgerechnet), aber ich habe nicht gemeint, dass Benes Kompromisssuche dort enden muss. Nur gleichzeitig die totale Federung und leicht und flott unterwegs sein wollen, das geht eben nicht.
Da scheint mir Bene21a im Moment noch nicht recht zu wissen, wo es hingehen soll, bzw. wie sich 10 Kilo Rad mit 35 mm Slicks gegenüber 14 Kilo mit Federgabel und 50 mm Stollenreifen auf unterschiedlichen Untergründen anfühlen. Zwei Möglichkeiten: Fahrrad muss dringend her, dann irgendwas nehmen, was sich gut anfühlt und ggf. später nach- oder umrüsten. Oder noch Zeit investieren und gezielt Probe fahren.

Waren wir nicht auch so, als wir jünger waren?


Ich jetzt? Nö. Und ich bin gar nicht so viel älter. Aber jeder Jeck is' anners :D

Nabenschaltung verbaut, die Wartungsarmer jedoch auch Kostenintensiver ist. Die Kettenschaltung hat den Vorteil, dass man diese leichter reparieren kann, das bessere P/L Verhältnis hat jedoch öfter gewartet werden muss.


Finde ich nicht ganz so einfach.

Wenn du 200 mal im Jahr zur Uni fährst und nochmal halb so viele Kilometer anderweitig unterwegs bist, dann fährst du jedes Jahr ca. 3600 km (Uni war 6 km einfach, oder?). Es lässt sich pauschal kaum sagen, aber je nach Untergrund, Wetter und Kettenpflege sind das grob ein oder zwei Ketten im Jahr, und früher oder später auch mal ein Ritzelpaket oder Kettenblatt. Bei guter Pflege (viel putzen und Dreck aus Kette und Ritzeln puhlen, nach jeder Regenfahrt nachschmieren, bei Salz auf den Straßen im Winter am besten jeden Abend... übrigens, Bock drauf?) ist das "alles", wenn nicht außerplanmäßig was kaputt geht. Oder du kümmerst dich um nichts und musst bei der Fahrleistung eher früher als später den gesamten Antrieb (die völlig verrostete und gelängte Kette, dadurch zerstörte Ritzel und Kettenblätter) tauschen.
Achso, Kettenschaltung einstellen kann man lernen und ist eigentlich kein Hexenwerk, wenn man das aber nicht will, muss man jemanden dafür bezahlen.

Die Nabenschaltung + Chainglider ist bei der Anschaffung des Rades etwas teurer, dafür kannst du es bei weniger Pflegeaufwand (geschmiert und gelegentlich nachgespannt werden will die Kette aber auch) mit der Werksausstattung bis zum Bachelor und drüber hinaus schaffen. Nabenschaltung "einstellen" ist in fünf Sekunden verstanden und eigentlich auch nie nötig.

Falls außerplanmäßig was kaputt geht, wird die Nabe allerdings meistens teurer sein.

Noch ein Gedanke: Wenn die Versandräder so attraktiv sind, aber probefahren schön wäre... als Münsteraner Student hast du doch ein NRW-Ticket? Dann könntest du mit etwas Geduld auch kostenlos Radon in Bonn oder fast kostenlos Poison (so grade eben in Rheinland-Pfalz, Räder sind individuell anpassbar, aber wohl etwas teurer als Radon) einen Besuch abstatten. Würde nur vorher telefonisch klären, wie die das aktuell mit Probefahren handhaben und ob die angepeilten Räder in der richtigen Rahmenhöhe da sind.

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19

Dienstag, 26. Juli 2016, 09:11

Besser hätte ich wohl geschrieben: Wir lassen Dich ja Dein Crossrad kaufen. Und ich meinte es auch gar nicht böse, ironisch oder sonst irgendwie, wenn ich schrieb, dass man manches selbst erfahren muss.

Nöö, ich war ja früher selbst so - manchmal auch heute noch :rolleyes: - und ich denke, dass es wichtig ist, aus eigenen Erfahrungen zu lernen. Sieht man ja z.B. bei Kindern: Erst wenn sie mal ausprobiert haben, wissen sie, was es bedeutet, wenn die Eltern sagen, die Herdplatte sei heiß ...

Ich habe übrigens einen Kollegen, der ist mit einem Crossrad innerhalb von 4 Wochen die vier "Eckpunkte" (nördlichster, südlichster usw.) von Deutschland abgefahren. Mit all dem erforderlichen Gepäck im Rucksack 8o. Wäre absolut nicht meins - aber er will es nicht anders, er fühlt sich so am Wohlsten auf dem Rad.

Wenn man den Thread so verfolgt, möchte Bene21a wohl ein leichtes Fahrrad, dass dazu noch cool aussieht. Kann ich nachvollziehen, hätte ich auch gerne. Was er in seinem Alltag damit dann meistern kann, wird sich finden. Bin jedenfalls inzwischen tatsächlich gespannt, welches Fahrrad es dann schließlich werden wird.

Und nach Bonn zu Radon würde ich auch gerne mal.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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20

Mittwoch, 27. Juli 2016, 08:29

Leider habe ich momentan noch kein Semesterticket - da ich erst zum Oktober hin anfangen werde zu studieren und der Weg mir für eine Probefahrt mit dem Auto etwas zu weit ist.

Ich glaube ihr habt recht. Ich kann es nicht einschätzen wie man auf einem Fitnessbike mit 32mm Reifen oder einem Crossbike mit 42 mm Reifen fährt. Dies möchte ich jedoch testen. Imho weiß ich wie es sich auf 42er Reifen fährt. Ein Fitnessbike und ein Bike mit Nabenschaltung bin ich jedoch noch nicht gefahren. Dies werde ich am Freitag ausprobieren.
Vielleicht weiß ich dann genauer welches Rad ich suche. (Gut ich weiß es auch jetzt schon - ein leichtes, stylisches Fahrrad bei dem man Steckschutzbleche anbringen kann und mit dem ich die Alltagsfahrten bezwingen kann).

Bei dem anvisierten Laden hoffe ich Bikes mit Nabenschaltung / Fitnessbikes fahren zu können, denn dort kann man seinen Personalausweis hinterlegen und Probefahrten draußen machen, womit ich dann auch mit einer Starrgabel über den Pflasterstein bei uns fahren kann um zu testen wie sich das anfühlt.

Momentan zieht es mich echt in jede Richtung (1000Euro für ein besser ausgestattetes Rad, 500Euro damit man als Student an der Uni nicht mit so einem "hochwertigen" Rad rumfährt um auch erstmal ein Gefühl wieder für Rad fahren zu bekommen, bis hin zum Crossbike mit Federgabel/Starrgabel oder zum Fitnessbike). Ich erhoffe mir viele Antworten am Freitag bei meinem Probe Fahrten.
Wobei ich sagen muss, das ich wie gesagt auf den Gedanken mir so ein Rad zu kaufen gekommen bin als ich ein Fitnessbike gesehen hatte was total leicht war...

Kann man generell an Fitnessbikes denn auch Steckschutzbleche anbringen?

Danke für eure Unterstützung und Beratung!!