Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: 2radforum.de - Das Fahrrad-Forum für Radfahrer und Rad. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

21

Mittwoch, 27. Juli 2016, 14:53

womit ich dann auch mit einer Starrgabel über den Pflasterstein bei uns fahren kann um zu testen wie sich das anfühlt.


Das klingt sehr gut! Wenn der Laden gut ist, lässt er dir Zeit - und wenn er das tut, würde ich da auch immer ernsthaft einen Kauf erwägen. Aus meiner Sicht das ideale Testprogramm:
- Mit verschiedenen Gabeln (gefedert/ungefedert) und Reifen (ca. 30/40/50 mm Breite) Komfort und Antrittsverhalten testen. Wie viel Komfort brauchst du, und wie viel "flott" willst du dafür hergeben? Gerade bei den dickeren Reifen auch mal mit mehr oder weniger Luftdruck testen, so ein 50mm Pneu ist zwischen min. und max. Druck fast ein adaptives Fahrwerk. Und wenn du auf "deinen" Strecken testen kannst, umso besser.
- Kettenschaltung mit ca. 30 Gängen vs. 8-Gang-Nabenschaltung: Kommst du "deine" Steigungen mit der Nabenschaltung hoch, reicht dir die Endgeschwindigkeit (wenn beides zu lang oder kurz ist, sollte sich das noch anpassen lassen)? Am besten auf ebener Strecke mit etwas Gegenwind oder an einer längeren, moderaten Steigung: Sind die Gangsprünge der Nabenschaltung akzeptabel, oder willst du eigentlich ständig einen "Zwischengang", den dann eher die Kettenschaltung bieten wird?

Was die Überlegung mit dem Wert des Rades angeht: Ein gutes Schloss ist für ein hochwertiges Rad im Alltagseinsatz sowieso noch Pflicht, da sind auch schnell 70-100 € weg (achja, das wiegt natürlich dann auch was). Wenn du selbst oder über deine Eltern eine Hausratversicherung hast, würde ich außerdem klären, ob/unter welchen Umständen/bis zu welchem Wert das Rad gegen Diebstahl versichert wäre. Wenn nein, lässt sich die Versicherung ggf. gegen einen wirklich fairen Betrag aufstocken. Die paar Euro im Jahr lassen einen echt besser schlafen.

Kann man generell an Fitnessbikes denn auch Steckschutzbleche anbringen?


Ja klar, grundsätzlich geht das, musst halt gucken passende Bleche zu erwischen (Platz zu Reifen und evtl. Bremsen). Wenn du beim Händler kaufst, kannst du das direkt besprechen und vielleicht auch ein preislich attraktives Paket aus Rad, Stecklicht, Steckblechen und Schloss (und Pumpe mit Druckanzeige und evtl. Chainglider und und und... :D ) schnüren.

Wir sind gespannt!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Goradzilla« (28. Juli 2016, 00:27)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bene21a

Bene21a

2radfahrer(in)

Blog - Galerie
  • »Bene21a« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Münster

  • Private Nachricht senden

22

Mittwoch, 27. Juli 2016, 21:45

Und ich erst! Kann's kaum erwarten, das ich es vor Ort testen kann und endlich habe ich einen Händler gefunden bei dem man "lange" Probefahrten machen kann. Hier habe ich nur bedenken das es schon 50 andere Leute bei dem Rad was ich mir da dann evtl. kaufe gemacht haben. Wie hand habt man so etwas falls man sich für das Rad entscheidet?

Damit ich mir nicht vorkomme wie ein Depp, was sind denn die normalen Reifen die auf einem Fitnessbike und Crossrad drauf sind? Also die beim Fitnessbike werden mit Sicherheit standardmäßig schmaler sein nur von welchen mm sprechen wir hier?

Das mit der Nabenschaltung möchte ich unbedingt auch testen, nur habe ich meine Zweifel ob ich da in meinem Preisrahmen überhaupt ein Rad finde was Kettenschaltung hat. Generell würde ich wohl wenn sie mir zusagt auch 100-150€ draufzahlen wenn sie wirklich gut ist nur wenn's in dem Budget keine gibt, wird es wohl auf eine Kettenschaltung hinauslaufen. Leider kann ich die Nabenschaltung nicht auf einer Steigung testen, da wir hier im Münsterland echt so gut wie keine Höhenunterschiede haben.. :-D

Ja mit einem guten Schloss werde ich mich da auch noch auseinander setzen. Ich habe schon einige gesehen, die laut Händler auch sicher sein sollten - Kostenfaktor so 60€.

Hausratversicherung habe ich schon abgecheckt, ein Rad ist momentan bis 400€ versichert. Mein neues wird wohl etwas teurer sodass ich hier aufstocken werde dort wollte ich jedoch noch warten bis ich weiß wie teuer das Rad wird weil es dort Einschränkungen gab bis 800€ und bis 1000€ usw. Das lässt mich dann doch besser schlafen wenn ich weiß; du hast ein gutes Schloss und wenn's weg ist, ist es doof aber du hast es versichert.

Eine andere Frage hätte ich auch noch undzwar was sind Urban bikes? Ich habe hier leider kein wirklichen Unterschied zum Fitnessbike erkennen können, vielleicht könnt ihr mir den erklären.

23

Donnerstag, 28. Juli 2016, 00:55

Damit ich mir nicht vorkomme wie ein Depp, was sind denn die normalen Reifen die auf einem Fitnessbike und Crossrad drauf sind? Also die beim Fitnessbike werden mit Sicherheit standardmäßig schmaler sein nur von welchen mm sprechen wir hier?


Was als Fitnessbike vermarktet wird, hat nach meiner Übersicht breite Rennradreifen oder etwas darüber (28-35 mm). Wo Crossbike draufsteht, kann so viel drin sein... wenn es mehr Gene beim Rennrad entnommen hat, auch sowas um die 30, wo mehr beim MTB entliehen wurde, eher über 40.

Das mit der Nabenschaltung möchte ich unbedingt auch testen, nur habe ich meine Zweifel ob ich da in meinem Preisrahmen überhaupt ein Rad finde was Kettenschaltung Nabenschaltung (oder?) hat.


Wieso, das Radon Urban 7.0 fällt doch z.B. voll ins Budget? Sollte dich übrigens bei der dort verbauten Nexus der Drehschalter nerven... der Schalthebel der 8er Alfine passt auch, kannste tauschen.

Leider kann ich die Nabenschaltung nicht auf einer Steigung testen, da wir hier im Münsterland echt so gut wie keine Höhenunterschiede haben.. :-D


Ach, da war ja was. Dafür sollte das mit dem Gegenwind machbar sein :D

Für die Steigungen: Such dir irgendeine menschengemachte Rampe... Brücke, Tiefgaragenzufahrt (mit Sinn und Verstand), sowas. Vielleicht kann dir der Händler auch einen Tipp geben, wirst nicht der erste sein, der auch mal eine kurze Steigung fahren will.

wenn ich weiß; du hast ein gutes Schloss und wenn's weg ist, ist es doof aber du hast es versichert.


Genau so! :thumbup:

Eine andere Frage hätte ich auch noch undzwar was sind Urban bikes?


Marketinggesabbel :D Mein Eindruck ist, das sind öfter Trekkingrad-Crossbike-Bastarde (da muss doch noch eine Nische zu finden sein...), gern mit Nabenschaltung und leichtem Gepäckträger, aber vor allem kann man sie meist in allen Farben bekommen, vorausgesetzt, man will sie in schwarz (so in Anlehnung an Herrn Ford).
Andere verwenden das auch als Oberbegriff für alles, was nicht Reisen und Rennen vordergründig abdecken will, also auch Hollandräder :D

Eigentlich gibt's doch nur Rennräder, Mountainbikes, Spezialräder (Tandems, Klappräder, Liegeräder etc.) und Kompromisse ;)

Bene21a

2radfahrer(in)

Blog - Galerie
  • »Bene21a« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Münster

  • Private Nachricht senden

24

Donnerstag, 28. Juli 2016, 11:08

Das mit der Steigung ist eine gute Idee, ich kann ja einfach mal eine Tiefgaragenrampe Hochfahren oder eine Brücke, danke!:-)

Genau das Radon Urban 7.0 schon nur leider ist dies wieder ein Versenderrad :D

Haben denn alle Fitnessbikes etwas dickere Rennradreifen? Da diese doch nicht tauglich für die tägliche Fährt zur Arbeit/Uni sind oder? Also wegen Bordsteinen, Pfützen und Kopfsteinpflaster. (Würde das ja testen nur ob die das aushalten, merke ich ja erst nach Wochen des Fahrens.) ich weiß Bordsteine mögen alle Reifen nicht gerne außer vielleicht MTB reifen :D

Bene21a

2radfahrer(in)

Blog - Galerie
  • »Bene21a« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Münster

  • Private Nachricht senden

25

Freitag, 29. Juli 2016, 15:02

ich war nun beim besagten örtlichen Händler und muss sagen:

Top! Beratung hat gestimmt und die Probefahrten waren kein Problem im Gegenteil; er hat mir noch eine Strecke empfohlen bei der man bergauf, Kopfsteinpflaster sowie lange Geraden hatte.

Ich hätte ihm meine Fahrten die das Bike machen wird erklärt sodass er mir hier erst einmal zum Crossbike geraten hat jedoch habe ich auch gesagt das ich mit einem Fitnessbike liebäugele weil ich auch die 20km zum nächsten Ort von meinen Eltern hiermit erledigen möchte und ich es gerne schnell mag. Jedoch hatte ich, und die habe ich auch ausgesprochen Bedenken bei der Alltagstauglichkeit eines solchen Fitnessbikes - da hatte er gesagt Probiers doch mal aus. Das Stevens Strada 600 hatte er mir empfohlen jedoch nicht in meiner RH zusammengebaut da - also dürfte ich das Strada 900 fahren (dort ist die Geometrie ja identisch). Dieses Fahrrad fuhr sich wunderbar (wie auch sonst bei einem 1400€ Fahrrad?!) Die Geometrie hat gepasst, die Reifen waren super. Lediglich das Fahren über das Kopfsteinpflaster war etwas ruckelig aber das war ja klar. Nachdem ich ein super Fahrgefühl bei dem Rad hatte dürfe ich noch ein Stevens Cross X5 fahren (https://www.stevensbikes.de/2016/index.p…u=DE&lang=de_DE) das war natürlich was ganz anderes. Die Komponenten klar "günstiger" und die Geometrie also das Sitzen viel komfortabler und das Rad an sich deutlich schwerer. Das hatte mir nicht so zugesagt, das Fahrgefühl und der Spaß fehlten einfach!

Jetzt hat er angeboten weil ich gerne noch einmal ein Crossbike mit Starrgabel fahren würde in der Preisklasse, mir das Stevens X6 SX pro Gent in RH58 aufzubauen sowie das Strada 600 (bei dem ich jetzt weiß das die Geometrie passt nur dort sind natürlich nicht so hochwertige Komponenten verbaut wie im Strada 900) damit ich die kommende Woche beide Probefahren kann.

Jetzt wollte ich von euch mal hören wie das Stevens Strada 600 so ist? Von den Komponenten her und vom Preis/leistungsverhältnis für einen Preis von 900€ (den ich auch bereit wäre zu zahlen - einfach super Beratung). Ich habe schon gesehen es ist das "günstigste" aus der Strada Reihe, es gäbe noch ein Strada 800 - lohnt sich der Aufpreis und würde ich den Unterschied zwischen dem 600 und 800 merken? (Das Strada 800 ist mit 1100euro eigtl über dem Budget - hab das Budget auf 1000 hochgestuft :D)
Hier noch die Links zu den 3 Rädern

https://www.stevensbikes.de/2016/index.p…u=DE&lang=de_DE (Bin ich gefahren liegt aber aufjedenfall überm Budget)


https://www.stevensbikes.de/2016/index.p…u=DE&lang=de_DE (Liegt auch 100 Euro überm Budget, 1000Euro sind halt echt Schmerzgrenze, lohnt sich der Aufpreis? Kaufe eigentlich nicht so gerne Dinge aus der "günstigsten Riege" da das Strada 600 ja das günstigste aus der Strada Reihe ist)


https://www.stevensbikes.de/2016/index.p…u=DE&lang=de_DE (Das anvisierte Rad in meiner Preisklasse)


https://www.stevensbikes.de/2016/index.p…u=DE&lang=de_DE (Das Crossbike von Stevens)


So ein langer Roman... Danke für eure Hilfe!

Onkeljoni

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »Onkeljoni« ist männlich

Wohnort: Wolfsburg

  • Private Nachricht senden

26

Freitag, 29. Juli 2016, 21:23

Mit diesen Rädern machst du nichts falsch. Alles gute Räder.
Jetzt kommt natürlich die Gretchenfrage, lohnt sich der Aufpreis zum 800er? Das wäre auch für mich eine schwierige Entscheidung. Das 800er hat für mich die bessere Schaltung. Nicht weil es die 105 von Shimano sondern weil es 2 x 11 ist mit einer Kompaktkurbel. Beim 600er hast du die Tiagra mit 3x10. Dies gehört für mich an ein Trekking Rad, nicht aber an ein Fitness oder Rennrad. Dies ist aber meine rein persönliche Meinung .

Das 800er hat allerdings Scheibenbremsen von Tektro. Am Rad meiner Tochter sind V-Brakes von Tektro verbaut, sind sind nicht wirklich das gelbe vom Ei und qualitativ nicht gut. Allerdings sind es auch die billigsten Vesionen. Die hydraulischen Scheibenbremsen von Tektro kenne ich nicht, bin aber halt etwas voreingenommen.

Ich würde mich wahrscheinlich für das 800er entscheiden und den Aufpreis in Kauf nehemn.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bene21a

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

27

Samstag, 30. Juli 2016, 11:03

Die Tiagra Komponenten am Strada 600 sind für mich über jeden Zweifel erhaben. Sowohl was Haltbarkeit, als auch Funktion angeht stehen sie der 105er in nichts nach (sie sind lediglich geringfügig schwerer). Habe am Rennrad gute Erfahrung mit der Tiagra gemacht.
Ob Du jetzt vorne dreifach oder lieber Kompakt fährst, ist sicher Geschmackssache. Ich bevorzuge an meinem Peugeot Rennrad vorne dreifach (RX 100, Vorgänger der Tiagra), da ich damit auch richtige Berge fahre.
Mit vorne 30 und hinten 28 komme ich auch längere Pässe hoch, wenn es denn mal sein muss. Dadurch ist das Rad für mich in allen Lagen einsetzbar.
Am anderen Rennrad komme ich mit vorne 39 und hinten 28 aber jeden normalen Hügel und auch mal kurze steile Rampen (im Wiegetritt) hoch.

Die Shimano V-Bremsen sind nicht so gut wie Scheibenbremsen, kriegen das 10,7 kg leichte Rad aber sicher problemlos abgebremst.

Mir persönlich würde das Strada 600 völlig ausreichen. Die Komponenten sind gut und robust. Einzig ein Rennlenker würde mir persönlich fehlen. :D Aber das ist natürlich auch wieder Geschmackssache.
Akkulicht und Schutzbleche würde ich mir nachrüsten. Damit wird es alltagstauglicher und man sieht nicht wie ein Ferkel aus, wenn man doch mal in einen Schauer gerät.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bene21a, Goradzilla

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

28

Samstag, 30. Juli 2016, 11:12

Das Crossrad würde ich nicht nehmen wenn Du ein flottes Strassenrad haben möchtest. Es ist ca. 2 kg schwerer wie die Strada Versionen. Und auf die Federgabel würde ich auch lieber verzichten.

Ich fahre selbst mit meinen Rennrädern mit 25 mm Bereifung manchmal Waldwege und Schotter. Das geht zur Not (mit 32 mm erst Recht).
Aber die meiste Zeit ist man doch auf Strasse unterwegs. Und da hat ein leichtes Rad echte Vorteile.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bene21a

29

Samstag, 30. Juli 2016, 16:01

Dieses Fahrrad fuhr sich wunderbar (wie auch sonst bei einem 1400€ Fahrrad?!)


Wenn es nicht passen würde oder das wäre, was du suchst, würde das auch nix helfen. Das 600 oder 800 wird im Vergleich nicht so sehr abfallen... etwas schwerer, wahrscheinlich kaum merklich, und vielleicht etwas weniger exakt zu schalten (oder nicht ganz so lange ohne nachstellen).

Du bekommst ja das Strada 600 zum Probefahren. Achte da mal vor allem auf die Bremsen: Hast du dich mit den Scheiben am 900 wohler gefühlt? So richtig ihre Vorteile spielen Scheibenbremsen aus, wenn man viel bei schlechtem Wetter und/oder auf schlechten Wegen (Matsch und Dreck) und/oder viel Gewicht und/oder regelmäßig auf winterlichter Salzmatsche fährt - aber das Bremsegefühl ist eben auch etwas anders, finde ich zumindest, und ich mag Scheibenbremsen da lieber. Und du musst dir nicht irgendwann Gedanken um den (rechtzeitigen!) Austausch durchgebremster Felgen machen, aber das ist ewig hin.
Solltest du Scheiben bevorzugen: Selbst wenn die Auriga sich nicht dauerhaft als tauglich erweist, hätte das 800 den Rahmen mit Scheibenbrems-Aufnahmen (ließe sich also z.B. auf die am 900 verbauten Shimano aufrüsten), das 600 kann nur Felgenbremsen (man könnte ggf. irgendwann auf hydraulische aufrüsten, bleiben aber Felgenkneifer).

Ob 3-fach oder 2-fach Kurbel... naja, 2-fach spart ein bissl Gewicht (und sieht vielleicht cooler aus), aber wie du siehst, liegen Strada 600 und 800 laut Stevens sehr nah zusammen. Der Antrieb ließe sich aber auch später noch ändern, wenn die erste Garnitur abgenutzt ist. Über die unterschiedlichen Gruppen bei den beiden Rädern würde ich mir keine Gedanken machen. Für mich liefe es wirklich auf die Bremsen hinaus: Wenn die Scheibenbremsen für dich nicht entscheidend sind, scheint mir sehr viel für das 600 zu sprechen.

edit: Bei einem nicht reinen Straßenrad hat 10-fach vielleicht sogar einen Vorteil - etwas mehr Platz zwischen den Ritzeln ist etwas leichter zu reinigen...

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bene21a

Radsonstnix

übergewichtiger Ausredensucher

Blog - Galerie
  • »Radsonstnix« ist männlich
  • »Radsonstnix« ist ein verifizierter Benutzer

Unterwegs von: Übergewicht

Unterwegs nach: Normalgewicht

Unterwegs über: Hunger

Wohnort: Großbeeren

  • Private Nachricht senden

30

Montag, 1. August 2016, 07:29

Da Du Dein Budget aufgestockt hast (soll ja häufiger vorkommen :D), gebe ich mal noch was zum Nachdenken rein:

Ein leichtes stylisches Rad nach Deinem Geschmack für z.B. die Touren zu deinen Eltern.
Und einen gebrauchten billigen Hobel für die tägliche Fahrt zur Uni (der mit wenig Aufwand auch "cool" aussehen kann). Ich jedenfalls würde nur sehr ungern einen 1.000,- Hobel täglich an der Uni parken. 100% Sicherheit bietet Dir kein Fahrradschloss. Wie stark belastet die Uni bei Dir in Bezug auf Fahrraddiebstähle ist, kann Dir annähernd die örtlich zuständige Polizeidienststelle sagen.

Und beim Prüfen der Hausrat auch schauen, ob das Rad auch außerhalb der Wohnanschrift versichert ist - und unter welchen Voraussetzungen. Da gibt es z.T. abenteuerliche Regelungen.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bene21a

Bene21a

2radfahrer(in)

Blog - Galerie
  • »Bene21a« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Münster

  • Private Nachricht senden

31

Montag, 1. August 2016, 20:26

Vielen Dank für eure Beiträge!

Zusammenfassend kann man dann wohl sagen, dass sich das Strada 600 und 800 nicht großartig unterscheiden bis auf die Bremsen (Felgenbremsen vs Scheibenbremsen).
Ich denke ich werden den Händler noch einmal anrufen und Ihn fragen ob er mir das Strada 800 auch aufbauen kann - sodass ich beide im direkten Vergleich fahren kann und mein Hauptaugenmerk auf die Bremsen legen kann. Die Bremsen vom Strada 900 fande ich fantastisch! Wieso sind denn Felgenbremsen bei schlechtem Wetter nicht so gut wie Scheibenbremsen? Da ich vor habe jeden Tag zur Uni zu fahren und das auch mal bei nicht so schlechtem Wetter...
Hab generell dann Bedenken bei den Felgenbremsen weil ich da nie "aufrüsten" kann auf Scheibenbremsen, andererseits auf welchem Niveau sprechen wir hier? Ich bin ein totaler Anfänger und fahre momentan mit einer ziemlichen Krüche durch die Gegend, bemerke ich so einen Unterschied überhaupt? Und da ich nicht viel Gepäck bei mir habe und mit 81kg auch nicht der schwerste bin sollte mich das Rad doch immer zum stehen bekommen oder? :-)

Gibt es generell auch wenn mir das jetzt etwas "weh" tut ,da mir der Händler+das Bike (gut war auch nen 1400€ Bike) gefallen hat, Vorschläge/Alternativen die in den Bereich gehen? Da ich und Ihr nun wisst was ich mag :-) (Richtung Strada Reihe- Fitnessbike).

PS: Die Reifen von dem Strada also die Schwalbe Marathon Supreme 32-622 fande ich perfekt für meine Fahrt was die Geschwindigkeit sowie die Stabilität angeht!

Wenn ich das Skill 7.0 vergleiche hat dies doch eigtl. dieselbe Ausstattung wie das Strada 600 oder (bis auf die Reifen und die fehlenden Pedale)? Die Bremsen sind ja auch dieselben.. Und wäre hier schon einmal 250€ günstiger... Macht schon einen Unterschied ob ich ein 900-1000€ Rad fahre oder doch dann "nur" 650€. (kommen ja noch Schutzbleche, Licht, Klingel und Schloss dazu also nochmal 150€).

Gibt es sonst irgendwelche Marken, bei denen es sich noch lohnt vorbei zu schauen oder sind die von den Preisen ähnlich wie die bei Stevens und das würde sich nicht lohnen sondern nur noch mehr Verwirrung stiften?

Aus dem Stehgreif sind mir hier noch folgende Räder aufgefallen:

Das Roadlite AL 6.0 mit 899€ genauso teuer wie das Strada 600 nur die Komponenten von einem Strada 800. Da ich doch ungern die 1000€ Marke brechen möchte da noch unzähliges an Zubehör dazu kommt, froh wäre ich über 600-800€ teures Rad :-D
das Skill 7.0 und das Skill 9.0 hochwertig ausgestattet für den Preis wobei hier die Shimano V-Brakes BR-T4000 Felgenbremsen vorbaut sind..
Cannondale Quick Speed
Focus Arriba
Cube SL Road Pro
Steppenwolf Tano 5.0

Wobei wir hier überall wieder an der 800-900 € Marken grenzen grr :-D

Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von »Bene21a« (1. August 2016, 21:43)


Bene21a

2radfahrer(in)

Blog - Galerie
  • »Bene21a« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Münster

  • Private Nachricht senden

32

Montag, 1. August 2016, 20:28

Da Du Dein Budget aufgestockt hast (soll ja häufiger vorkommen :D), gebe ich mal noch was zum Nachdenken rein:

Ein leichtes stylisches Rad nach Deinem Geschmack für z.B. die Touren zu deinen Eltern.
Und einen gebrauchten billigen Hobel für die tägliche Fahrt zur Uni (der mit wenig Aufwand auch "cool" aussehen kann). Ich jedenfalls würde nur sehr ungern einen 1.000,- Hobel täglich an der Uni parken. 100% Sicherheit bietet Dir kein Fahrradschloss. Wie stark belastet die Uni bei Dir in Bezug auf Fahrraddiebstähle ist, kann Dir annähernd die örtlich zuständige Polizeidienststelle sagen.

Und beim Prüfen der Hausrat auch schauen, ob das Rad auch außerhalb der Wohnanschrift versichert ist - und unter welchen Voraussetzungen. Da gibt es z.T. abenteuerliche Regelungen.
Da sprichst du etwas an, was ich aus meinem Familienkreis auch jetzt über das Wochenende desöfteren gehört habe, ob ich denn wirklich mit solch einem Rad zur Uni fahren möchte, da einige (ich denke alle merken so einen Unterschied nicht zu einem 500€ Rad?!) das bemerken und auf dumme Gedanken kommen könnten. Natürlich würde ich mir ein Schloss für 70€ holen was demtentsprechend hält + die Hausrat morgen einmal abfragen wie es mit der Versicherung außerhalb meiner 4 Wände steht und wie viel dies kosten würde. Jedoch ist die Chance natürlich hoch, dass das Rad dann mal weg ist. (wobei wenn ich eine Versicherung habe, das ja eigtl. kein sonderliches Problem sein sollte.)

Trotzallem bleibt es dann ein für mich schon sehr hochwertiges Rad für die Uni wo das Risiko besteht...

Hast du denn einen konkreten Vorschlag Radonstnix oder andere, mit dem man sich für meine Zwecke begnügen könnte? (ein altes Rad habe ich, jedoch müsste ich dort auch vieles neu machen lassen..)

Onkeljoni

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »Onkeljoni« ist männlich

Wohnort: Wolfsburg

  • Private Nachricht senden

33

Montag, 1. August 2016, 21:42

Ich persönlich würde bei dem Händler kaufen. Natürlich sind die Versenderräder vom Preis/Leistungsverhältnis her Top. Bedenke aber auch, dass du dann in der Lage sein solltest selber am Rad zu schrauben. Der Händler stellt dir dein Rad sauber auf dich ein und du hast immer einen Ansprechpartner.

Felgenbremsen sind auch absolut in Ordnung, da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Ich bekomme morgen mein neues Rennrad und das hat auch Felgenbremsen und ich bin nicht der leichteste mit 1,92 m. Wenn du dich dann richtig für das Radfahren begeistern solltest, kann man auch noch einiges mit dem 600er anstellen. Dann ist es gut einen Händler vor Ort zu haben. Sei froh dass du so einen guten Händler gefunden hast.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bene21a

Radsonstnix

übergewichtiger Ausredensucher

Blog - Galerie
  • »Radsonstnix« ist männlich
  • »Radsonstnix« ist ein verifizierter Benutzer

Unterwegs von: Übergewicht

Unterwegs nach: Normalgewicht

Unterwegs über: Hunger

Wohnort: Großbeeren

  • Private Nachricht senden

34

Dienstag, 2. August 2016, 07:27

Und genau diesen Händler würde ich auch für die Uni-Schlampe ins Boot holen. Entweder hat er was Gebrauchtes da - oder er macht Dir das Nötigste an Deinem alten Hobel. Da lässt sich bestimmt ein interessantes Komplettpaket schnüren.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bene21a

35

Dienstag, 2. August 2016, 14:45

Hab generell dann Bedenken bei den Felgenbremsen weil ich da nie "aufrüsten" kann auf Scheibenbremsen, andererseits auf welchem Niveau sprechen wir hier? Ich bin ein totaler Anfänger und fahre momentan mit einer ziemlichen Krüche durch die Gegend, bemerke ich so einen Unterschied überhaupt? Und da ich nicht viel Gepäck bei mir habe und mit 81kg auch nicht der schwerste bin sollte mich das Rad doch immer zum stehen bekommen oder? :-)


Du stellst die richtige Frage: Du musst dir keine Sorgen machen, ob dich V-Bremsen zum Stehen bringen, das haben wir ja jetzt schon mehrfach geschrieben. Mein wichtigster Grund, das mit den Scheiben mal zu probieren, war der Verschleiß im Winter. "Damals", auch erst sechs oder sieben Jahre her, gab es in unseren Breiten aber auch noch richtige Winter, wie sie die letzten Jahre ausgefallen sind... wahrscheinlich gibt es das aber auch noch mal. Heißt: Jeden Tag durch die Salz- und Splitmatsche, die jeden Tag von den Bremsen wieder über die Felgen geschmirgelt wird. Heimkommen, Felgen schrubben - oder dabei zusehen können, wie sie weggammeln. Als dann ein neues Rad anstand, habe ich Scheibenbremsen ausprobiert, und fand dann auch das Handling besser. Im Regen bremsen sie auch etwas besser, dafür kreischen sie, wenn sie nass sind. Zum Stehen kommst du mit gut eingestellten Felgenkneifern mit guten Belägen genau so zuverlässig.
Wenn also die Möglichkeit besteht, beide Versionen mal zu fahren, um so besser. Ob die überschaubaren Vorteile der Scheibenbremsen dann den Aufpreis wert sind, wirst du ja dann erfahren. Oder du magst das Bremsgefühl mit den Vs sowieso lieber, dann ist das eh keine Frage mehr.


Wegen der Idee mit der Unischlampe: So wie ich den Eingangspost lese, macht die unbequeme, unsportliche, eine Notlösung darstellende Unischlampe am Ende mehr Kilometer im Jahr als der neue Flitzer. Das ist eigentlich auch schade... an meiner deutschen Uni (an den ausländischen war ich nicht mit dem Rad) hatte ich nie den Eindruck, dass es sich um einen Hotspot des Fahrraddiebstahls handelt. Da stehen auch immer mal wirklich gute Räder rum, es gibt gute Fahrradbügel zum Anschließen - und wenn ich mir irgendwo vorstellen kann, dass die Umstehenden einem Fahrraddieb in Aktion unbequeme Fragen stellen, dann auf dem Campus. Sieh und hör dich an deiner zukünftigen Uni vielleicht einfach mal um.
Klar, es bleibt immer ein Risiko, wenn das Rad woanders steht als im eigenen Schlafzimmer... aber bevor ich mich 2500 km jedes Jahr über die "Schlampe" ärgere, investiere ich in ein gutes Schloss, evtl. Komponentenkabel oder Pitlocks und habe das Rad versichert. Aber wie gesagt, ich hatte bisher auch immer Glück, oder meine Kombination aus Fahrradwert und Schloss war weniger attraktiv als die Umstehenden :hmm: Oder die Diebe mögen keine Scheibenbremsen :D

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bene21a

Bene21a

2radfahrer(in)

Blog - Galerie
  • »Bene21a« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Münster

  • Private Nachricht senden

36

Dienstag, 2. August 2016, 22:28

Ich glaube Goradzilla spricht mir da aus der Seele! Das ist auch das was mich "hindert" eine Mühle für die Uni zu kaufen und ein zusätzlichen Flitzer für mich. Da würde der Flitzer so viel unbenutzt rumstehen ohne raus zu kommen - was so schade wäre! Deswegen kaufe ich mir ja so ein Fahrrad. Trotzallem bleibt das "doofe" Gefühl...

Ich wollte morgen mal bei meiner Hausrat anrufen (habe ich heute leider nicht geschafft) um zu erfragen wie teuer die Versicherung ist für ein Rad um die 800€ (damit es auch an der Uni und nicht nur in meinen eigenen 4 Wänden versichert ist). Wenn dies exorbitant viel ist, fällt es leider raus da ich keine 200€ im Jahr für so eine Versicherung "übrig" habe.

Auf die Bremsen bin ich schon sehr gespannt, ob man ich den Unterschied bemerke zwischen Felge und Scheibenbremsen. Gut die Scheibenbremsen sind teurer und quietschen dafür wartungsresistenter und witterungsresistenter. Ich bin gespannt!

Dennoch hätte ich noch eine Frage, unterscheidet sich die Geometrie von dem Roadlite AL 6.0 zum Strada 600 mir fällt das etwas schwerer hier die Geometrien zu vergleichen. Mich reizt das Canyon einfach von den Komponenten sehr, da es Scheibenbremsen hat, dieselbe Schaltgruppe, weniger wiegt und optisch auch gut aussieht. Oder habt ihr da andere Meinungen?

Bene21a

2radfahrer(in)

Blog - Galerie
  • »Bene21a« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Münster

  • Private Nachricht senden

37

Donnerstag, 11. August 2016, 11:51

Hallo zusammen,

ich bin ziemlich verärgert über den lokalen Händler den ich zuvor noch so hochgelobt hatte...
Da er mich letzte Woche nicht angerufen hat und er sagte er rufe mich an sobald die beiden Räder (Strada 600&800) aufgebaut sind in RH58, habe ich mich heute mal gemeldet und da ging ein anderer Mitarbeter dran und wusste erst gar nicht worum es geht und dann sagte er mir das er beide Räder nichtmehr hier habe und somit keines aufbauen kann. Eins von beiden könnte er bestellen und aufbauen lassen innerhalb von einer Woche... Aber halt auch nur eins und das müsste ich auch schon favorisieren.

Somit hätte sich das Rad zu meinem Gebi (Anfang der Woche) zu haben erledigt. Und am 25.8 bin ich auch schon für 3 Wochen im Urlaub. Jetzt bin ich schon echt genervt von dem Händler und der Online Kauf mit dem Schwachpunkt das das Rad erst Ende September Anfang Oktober kommen würde bei Canyon wäre nun fast genauso wie beim Strada vor Ort, dabei wollte ich es gerne mal fahren.

Was meint ihr solle ich jetzt machen? Morgen werde ich noch einen anderen lokalen Händler abklappern der aber die Marke Stevens nicht vertreibt :/

Grüße aus Münster

Bene21a

2radfahrer(in)

Blog - Galerie
  • »Bene21a« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Münster

  • Private Nachricht senden

38

Freitag, 12. August 2016, 18:39

Hallo zusammen, da ich nun bei einem anderen lokalen Händler war und hier eine gute Beratung bekommen habe würde ich gerne das von denen vorgeschlagene Fahrrad hier einmal aufzeigen:

Es ist das Focus Planet Lite(http://www.focus-bikes.com/de/de/bikes/2…lanet-lite.html) optisch natürlich super nur die verbauten Komponenten sehen mir mehr nach Trekkingrad und weniger nach Fitness aus. Habe ein Angebot inkl. Licht, schloss, Klingel, Ständer und Schutzbleche für 920€. Es nennt sich Urban Bike wobei ich mit diesem Begriff nicht viel anfangen kann (wahrscheinlich wieder Marketinggelaber).
Von der Geometrie bin ich auch das Fitnessbike von Focus gefahren das Arriba nur das war mir dann doch zu sportlich für die tägliche Fahrt zur Uni. Vom Gefühl her war die Geometrie vom Focus so ähnlich wie bei einem Stevens Strada. So nun genug. Was sagt ihr als Fachexperten zum Thema sportlich unterwegs sein und dennoch jeden Tag damit fahren? :-)

PS: die Inspektionen bekomme ich alle um 50% günstiger beim Kauf eines Fahrrads bei denen.

Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bene21a« (12. August 2016, 18:58)


Bene21a

2radfahrer(in)

Blog - Galerie
  • »Bene21a« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Münster

  • Private Nachricht senden

39

Sonntag, 14. August 2016, 15:38

Niemand hier der dazu etwas sagen kann?

40

Montag, 15. August 2016, 03:22

Ich vermisse in deinem Post eine Beschreibung des Fahreindrucks - wie war's denn? Besser als das Strada 600? Anders? Eigentlich genau so, und insofern für dich egal, welches Rad du nimmst? Willst du auf dem Gerät ein paar Jahre durch die Gegend fahren? Wie sieht es mit dem Gewicht in deiner Rahmengröße gegenüber dem Strada aus, das war dir ja wichtig?

Wenn es für dich "klick" macht, ist die Ausstattungslinie (also Rennrad oder Trekking und, in Grenzen, auch das qualitative Level) erstmal nebensächlich. Ja, theoretisch wäre für deine Zwecke vielleicht eine Rennradgruppe noch besser, und es würde wohl auch eine Zweifachkurbel tun. Aber das ist aus meiner Sicht nix, was die andere Lösung verbieten würde, wenn sonst alles passt. Wie gesagt: Wenn die erste Garnitur durch ist, kannst du auch noch auf- oder umrüsten - und bist bis dahin schon tausende km gefahren, nach denen du auch besser oder sicherer weißt, was du eigentlich willst.

Eins finde ich an dem Rad aber wirklich merkwürdig: Der Rahmen ist laut Homepage der gleiche wie beim Planet Pro, das Nabenschaltung und Riemenantrieb (statt Kette) hat. Dafür muss der Rahmen teilbar sein (um den Riemen "einfädeln" zu können). Sowas mit Kettenschaltung auszustatten... ja klar, geht. Und man hätte die Möglichkeit eines Totalumbaus zu Nabenschaltung und Riemen... aber will das jemand?
Sowas ist aufwendiger herzustellen, du nutzt es nicht, aber zahlst es mit. Ob die Trennstelle im Rahmen auch eine Schwachstelle sein kann oder Wartung erfordert, weiß ich nicht. Es wirkt einfach nicht so ganz stimmig... eben so, dass die erst das Planet Pro fertigkonstruiert hatten und dann jemand auf die Idee kam, eine billigere Version zu schneidern, in der dann der Riemen-und-Nabenschaltungs-Antrieb nicht mehr zu kalkulieren war. Oder übersehe ich was?

Ansonsten:
Die Alivio ist 9-fach. Das ist nicht schlimm, aber wenn du in ein paar Jahren umrüsten möchtest, wirst du wahrscheinlich mehrere Teile (Kassette, Schalthebel hinten, Kette) gleichzeitig tauschen müssen. Nur um's zu erwähnen.

Die Scheibenbremsen sind keiner Gruppe zugeordnet, das muss aber nichts heißen. Ich hatte die mal an einem Rad, das ich Probe gefahren habe - das lässt natürlich keine Aussagen über die Haltbarkeit zu, aber funktionell fand ich sie wirklich gut. Der entsprechende Händler bezeichnete die auch auf Dauer als problemlos, und er ist einer der kompetentesten, die mir bisher untergekommen sind.

Ich find's schon ein paar Kompromisse bei der Zusammenstellung. Aber was sagt dein Bauch (und dein Hintern)?

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bene21a