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Notaus

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1

Samstag, 20. August 2016, 00:07

Ein Rad (ohne Zündung) für Notaus

So, wie angedroht "mein" Kaufberatungs-Thread, ich hoffe auf eure engagierte Beteiligung. =)



Ich habe jetzt wie gesagt knapp 15 Jahre lang kein Velociped mehr besessen (habe mein letztes Rad beim Auszug aus dem Studentenwohnheim abandonniert), und hätte eigentlich auch nicht mehr gedacht, dass ich nochmal ein unmotorisiertes Zweirad haben wollen könnte. Aber man soll ja niemals nie sagen, und so bahnt sich jetzt doch eine neuerliche Zäsur an. In erster Linie meiner Freundin zuliebe (die gerne radelt), in zweiter Linie in der Hoffnung auf einen kleinen Fitness-Effekt (gegen die Jahresringe), und vielleicht macht es ja wider Erwarten sogar Spaß. xD

Nun befinde ich mich aber diesbezüglich in einem gewissen Dilemma:
Minderwertige oder unpassende Ausrüstung kann mir leicht und nachhaltig den Spaß an einer Sache verderben. Mir ist also klar, dass das Projekt "Zurück aufs Rad" auf einem klapprigen tonnenschweren Drahtesel von vornherein zum scheitern verurteilt wäre.
Aber: andererseits kann ich nichtmal sagen, ob ich selbst mit dem allerbesten Rad der Welt Spaß an der Sache hätte -- vielleicht liegt es mir ja einfach gar nicht? Dann wäre auch jeder in die Ausrüstung gesteckte Euro einer zuviel.
Würde prinzipiell auch gebraucht kaufen, wenn ich da zufällig etwas Passendes fände.

Ergo habe ich mir vorgenommen, mich erstmal hinreichend schlau zu dem Thema zu machen, und bin so erstmal auf dieses schöne Forum gestoßen. Und bin schon dabei, die ersten Dinge zu lernen, von denen ich bis heute noch keine Ahnung hatte. Etwa "Ach, Shimano-Schaltung ist nicht gleich Shimano-Schaltung? Und da gibt es 'Gruppen'?" ;) Und noch ein schönes Wort habe ich gelernt: "Blender". Jawoll, das Konzept kenn ich von Computern, wenn mal wieder irgendein Discounter einen völlig überlaborierten Prozessor auf ein unterdimensioniertes Board klemmt und das ganze dann mit einem billigst-Noname-Chinaböller von Netzteil zusammenstöpselt. *kotz*

Habe das Gefühl, dass das mit den Rädern ein weites Feld ist, und habe ebendarum beschlossen, mir viel Zeit mit dem Thema zu lassen -- pressiert ja auch nicht, reicht sicher wenn ich bis nächstes Frühjahr einen neuen Drahtesel habe.


Nun aber mal zum "Fragebogen" - hatte den Beitrag schon offline vorbereitet, darum sind die Fragen paraphrasiert:

Typ: dürfte wohl auf Trekking- oder evtl Crossrad rauslaufen.
Kein Rennrad, weil ich da mit den komischen Lenkern noch nie zurechtgekommen bin. Habe auch von "Fitness Bikes" gelesen, was wohl "Rennrad mit menschenwürdigem Lenker" bedeutet?
Sollte allerdings auch STVO-Konform sein, was wohl wieder ein Punkt pro Trekkingrad ist.

Ich muss gestehen: ich bin stinkefaul. Darum sollte das Rad möglichst energiesparend zu bewegen sein. Das bedeutet wohl nicht zuletzt: möglichst leicht. Und auch gerne mit etwas schmaleren Reifen.

- wofür soll das Rad benutzt werden?
Freizeit, an den See fahren zum baden und so; wenn es nach meiner Freundin geht auch Radtouren durch die Landschaft... Eventuell, wenn ich mal passend umziehe, auch Arbeitsweg (aktuell arbeite ich ca 30km vom Wohnort entfernt, das ist für mich als Radstrecke absolut indiskutabel).

- welche Wege?
Asphaltstraßen und nicht asphaltierte Radwege / Wanderwege

- Wohnst du in einer bergigen Gegend?
Ja, relativ. Ich wohne in der fränkischen Jura, also ist fast alles irgendwo Steigung oder Gefälle.

- Bei welchem Wetter wird gefahren?
Schönwetterfahrer; sicher nicht im Winter.

- wieviel darf das Rad kosten?
Ah, die Gretchenfrage. Statt "so wenig wie möglich" sage ich mal lieber "so viel wie nötig". Ich bin sowieso ein notorischer Budget-Überzieher. Aus o.g. Gründen stelle ich als Schallgrenze mal so 600€ in den Raum. Wie gesagt wäre ich auch einem Gebrauchtkauf gegenüber aufgeschlossen, und ich freue ich über jeden Euro, der vom Budget übrigbleibt.

- wieviel fährst du?
Die letzten 15 Jahre gar nicht.
In Zukunft? Schwer zu sagen. Vielleicht 2x pro Woche 20km oder so, oder auch mal Tagestouren mit deutlich längeren Strecken?

- wie groß bist du?
ca 1,87m

- wie schwer?
ca 88kg (mit Ziel 85kg)

- was kannst du selbst reparieren oder einstellen?
Gehen wir mal lieber von "wenig" aus. ;)

- hast du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht / empfohlen bekommen?

Nicht direkt, bin aber in anderen Threads hier schon auf das Black Pepper aufmerksam geworden. Das scheint empfohlen zu werden, weil die Komponenten aus einem Guss bzw gut aufeinander abgestimmt sind?
Auch das Stevens Strada 600 ist mir bereits durch positive Berichte aufgefallen, aber das wäre aufgrund der Preisgestaltung ausschließlich als Gebrauchtgerät eine Option.

Bin da aber insgesamt ziemlich leidenschaftslos.
An der Stelle sei vielleicht noch angemerkt: es wird für mich kein "Zweitrad" geben. Das anzuschaffende Fuhrwerk muss also ein Allrounder sein.

--

Ich habe schon gemerkt, dass sich die Experten hier wirklich viel Mühe bei ihren Antworten geben, aber bitte bedenkt bei mir: ich weiß so gut wie _nichts_ mehr über Fahrräder. Als ich mein letztes Rad gekauft habe, _gab_ es noch nichtmal Federgabeln an Fahrrädern (jdf dauerte es noch Jahre bis ich sowas zum ersten Mal gesehen habe), und Alurahmen hatten echten Seltenheitswert (und waren untrennbar mit dem Namen Kettler verbunden). Also fangt von mir aus wirklich gerne bei Adam und Eva an (oder gebt mir Links, wo ich mich einlesen kann).

Ich war auch noch bei keinem Händler, weil ich erst selber genug wissen will um sicherzugehen, dass mir da kein X für ein U vorgemacht wird. Meine früheren Erfahrungen mit Fahrradhändlern sind eher so-lala.

Also dann, Feuer frei. ^^

Sudi

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2

Samstag, 20. August 2016, 08:58

Hi,

schau mal bei Stevens, VSF oder Gudereit nach Modellen die Dir gefallen. Mit einem 200€ höherem Budget wird es einfacher, da weniger Kompromisse eingegangen werden müssen.
Gruß aus Bremen

Sudi

Notaus

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3

Samstag, 20. August 2016, 11:23

Genau darum geht es mir ja: was für Kompromisse sind das?

Sudi

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4

Samstag, 20. August 2016, 15:22

Nur in der Ausstattung, was für den einen ein Kompromiss ist, muss es für den anderen nicht sein.

Ich lege Wert auf Starrgabel, gutes Licht von BUM, Racktime Gepäckträger, max. 15 kg Gewicht und wenn schon keine durchgängige Gruppe bei der Schaltung (min. 3×9 besser 3×10), dann gute Schaltgriffe. Scheibenbremse sind kein muss, haben bei Nässe aber deutliche Vorteile, da die Bremswirkung besser ist. Für mich reicht eine Cantilever Bremse aus, gut ist auch die hydr. Bremse von Magura, die am Rad meiner Frau ist.


Gruß aus Bremen

Sudi
Gruß aus Bremen

Sudi

5

Samstag, 20. August 2016, 19:17

Hi Notaus!

Du bist ja ein spannender "Fall" :D
Wieso? Die Kombination aus "seit langem gar kein Rad", großem Interesse und Sich-Helfen-lassen-Wollen und Allergie gegen "Schrott" bei gleichzeitig doch begrenztem Budget haben wir so oft nicht... na dann mal los :)

Ich habe jetzt wie gesagt knapp 15 Jahre lang kein Velociped mehr besessen (habe mein letztes Rad beim Auszug aus dem Studentenwohnheim abandonniert)


Was war denn das letzte Rad für eins, was war daran gut und was hat genervt?

Aber: andererseits kann ich nichtmal sagen, ob ich selbst mit dem allerbesten Rad der Welt Spaß an der Sache hätte -- vielleicht liegt es mir ja einfach gar nicht? Dann wäre auch jeder in die Ausrüstung gesteckte Euro einer zuviel.


Das scheint mir das Grundproblem zu sein. So wie du über Blender im Computerbereich schreibst, weißt du sinnvolle Zusammenstellungen und Qualität zu schätzen. Allerdings: Bei Neurädern hast du für 600 € nicht so schrecklich viel Auswahl, wenn es eben kein Quatsch sein soll. Andererseits willst du "blind" und nach 15 Jahren Pause nicht zu viel riskieren, was ich auch total verstehen kann.
Ein Gedanke dazu: Gibt's in Nürnberg und Umgebung vielleicht eine Möglichkeit, ein hochwertiges Rad (muss ja kein Luxus sein, aber eben keine Klapperkiste) für ein paar Tage zu mieten? Oder von einem ähnlich gebauten Freund zu leihen? Dann könntest du eine kleine Tour mit deiner Freundin machen - ok, am Anfang auch nicht übertreiben, vielleicht 25 km hin, nett übernachten, und am nächsten Tag zurück... so hättest du vielleicht eine erste Idee, ob das dein Ding sein könnte UND eine Einschätzung zum dafür verwendeten Radtyp, von der man ausgehen könnte. Also z.B. "Wo gibt's genau dieses Rad zu kaufen?" oder "Nett, aber zu sportlich" oder oder... außerdem wüsstest du eher, wie weit du dein Budget überziehen möchtest :D


Sollte allerdings auch STVO-Konform sein, was wohl wieder ein Punkt pro Trekkingrad ist.


StVZO-konform heißt beim Rad vor allem Licht:
Jeweils zugelassener weißer Scheinwerfer vorn, roter hinten, (beides inzwischen auch als Akkulösung erlaubt, muss aber immer dabei sein), weißer Reflektor vorn (darf im Strahler integriert sein), zwei rote Reflektoren hinten, davon ein Großflächenreflektor mit Zeichen "Z" (wovon einer im Rücklicht integriert sein darf), für die es auch Höhenvorgaben gibt, vier gelbe Pedalreflektoren, vier klassische Speichenreflektoren oder Reflektorstäbchen an jeder Speiche oder Reifen mit Reflektorstreifen. Außerdem zwei Bremsen und eine helltönende Glocke :D

Die Aufzählung lässt sich so an praktisch jedem Rad anbringen (ja, auch an Rennrädern, aber dann kommt in entsprechend interessierten Kreisen die Stilpolizei). Aber ein sportliches Fitnessrad damit ist machbar.

Ein klassisches Trekkingrad ist darüber hinaus noch praktisch: Es hat noch nicht StVZO-relevante Features wie Schutzbleche, Gepäckträger und Seitenständer. Für den Ausflug zum See und zum Abstellen vor der Eisdiele praktisch, aber nicht unbedingt nötig.

pressiert ja auch nicht, reicht sicher wenn ich bis nächstes Frühjahr einen neuen Drahtesel habe.


Das ist ein guter Punkt: Räder sind meist Saisonware, im Spätsommer, Herbst und Winter kannst du Schnäppchen machen. Wenn du erst nach den ersten warmen Tagen 2017 zum Händler gehst, bist du zu spät, da wollen dann alle ein Fahrrad --> teuer, keine Zeit für Beratung, volle Auftragsbücher in der Werkstatt.

Ich muss gestehen: ich bin stinkefaul. Darum sollte das Rad möglichst energiesparend zu bewegen sein. Das bedeutet wohl nicht zuletzt: möglichst leicht. Und auch gerne mit etwas schmaleren Reifen.


Probier das auf jeden Fall aus, wie schmal du angenehm findest. Mehr Reifenbreite ist tendenziell bequemer, aber eben träger. Federung würde ich bei deinen Vorstellungen und auch bei dem Budget ausschließen.

Eventuell, wenn ich mal passend umziehe, auch Arbeitsweg (aktuell arbeite ich ca 30km vom Wohnort entfernt, das ist für mich als Radstrecke absolut indiskutabel).


Die hauen mich gleich hier alle. Aber mal an ein Pedelec gedacht? Bei 60 km an jedem Arbeitstag mit schönem Wetter hat das auch einen Fitness-Effekt, die höhere Investition wird "begründbarer" und wenn deine Freundin dich am Berg abzuhängen droht, schmeißt du das Elektrodoping an... ;) Naja, und wenn du dann nach ein paar Jahren dran gewöhnt bist, kaufst du dir eben ein richtiges Fahrrad :P

Freizeit, an den See fahren zum baden und so;


Gepäckträger? Ist für sowas schon bequemer, mit Rucksack hast du immer verschwitzten Rücken und es fährt sich weniger angenehm, wenn immer Badesachen, Picknickkorb und Sonnenmilch nach hinten ziehen...

- Wohnst du in einer bergigen Gegend?
Ja, relativ. Ich wohne in der fränkischen Jura, also ist fast alles irgendwo Steigung oder Gefälle.
- Bei welchem Wetter wird gefahren?
Schönwetterfahrer; sicher nicht im Winter.


Das sind wichtige Infos bezüglich der Schaltung: Schönwetterfahrer und bergig spricht stark für eine Kettenschaltung - großer Umfang an Gängen mit kurzen Übersetzungen für die Anstiege, dabei tendenziell etwas günstiger in der Anschaffung als eine Nabenschaltung, aber vor allem im Schlechtwetterbetrieb wartungsintensiver. Da letzterer Nachteil für dich nicht ins Gewicht fällt, weißt du, wonach du schauen möchtest.

Ich bin sowieso ein notorischer Budget-Überzieher. Aus o.g. Gründen stelle ich als Schallgrenze mal so 600€ in den Raum. Wie gesagt wäre ich auch einem Gebrauchtkauf gegenüber aufgeschlossen, und ich freue ich über jeden Euro, der vom Budget übrigbleibt.


Gebraucht ist gut, aber du solltest ein gebrauchtes Rad sowie die richtige Sitzposition dann auch einschätzen können. Oder hast du jemanden, den du mitnehmen kannst?
Um dich ein bisschen einzulesen in die Frage, wie du sitzen "solltest", wann ein Rad "passt" und wie man es ggf. anpassen kann, empfehle ich gern die Ergonomie-Einführung bei Patria. Die Räder sind nicht deine Preisklasse und natürlich lässt du dir keinen Maßrahmen bauen, aber die Erläuterungen sind kompakt, verständlich und auf andere Räder übertragbar.

Weißt du (durch Empfehlungen z.B.), ob es in deiner Gegend empfehlenswerte Händler gibt, vielleicht sogar mit Gebrauchtangeboten? Um selbst nach Gebrauchten zu suchen, solltest du eine ungefähre Vorstellung der benötigten Rahmenhöhen haben. Hier findest du Infos zur Berechnung, das können aber nur ungefähre Hinweise sein.

Bei Neurädern: Du hast Pepper ja schon erwähnt. Das ist eine Versandmarke, die du so nicht beim Händler findest. Preis-Leistungs-mäßig spielen die zusammen mit einigen anderen Versendern in einer Liga. Aber: Du kannst nicht probefahren (außer du fährst hin, bei Pepper nach Ottobeuren) und hast nur telefonische Beratung. Ein guter Händler sieht dich auf dem Rad und kann das hoffentlich beurteilen... dafür bekommst du fürs gleiche Geld wahrscheinlich ein weniger hochwertig ausgestattetes Rad. Ich würde im Zweifel zum Hinfahren oder, wenn guter Händler erreichbar, zu letzterem raten. Unter "Ausstattung" fassen wir vor allem Antrieb, Schaltung, Bremsen... und das sind alles Sachen, die man nach und nach ersetzen kann (oder die, wenn man doch nur 300 km im Jahr fährt, eben trotzdem lange halten).

Bevor wir hier jetzt konkrete Vorschläge machen, wie ist dein Gefühl: Lieber sportliches Trekkingrad in Vollausstattung, oder StVZO-konformes, aber sonst nacktes Sportrad?
Achso, und was fährt deine Freundin? Nicht, dass sie auf Single-Trails steht und wir dich hier mit einem Rennboliden ausrüsten :D

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Samstag, 20. August 2016, 21:27

Vielen Dank für die detaillierten Ausführungen, bin grad nur am Handy, darum nur kurz ein paar Stichpunkte:

- Freundin: braucht demnächst wohl auch ein neues Rad, fährt aktuell einen alten schweren Eisenhaufen.

- Budget: ich habe es befürchtet. XD Muss ich mir noch überlegen. Ideal wäre freilich, wenn ich ein passendes 800€-Velo gebraucht für <500 fände.

So optisch und von den Daten her gefällt mir das Stevens Strada 600, gibts gebraucht naggisch schon ab ca 450€, braucht halt noch ein Tourenkit... Aber Dynamo hat das dann nicht, oder?

- letztes Rad: ein Kenhill Trekkingrad, an dem eigentlich nichts wirklich total verkehrt war; angekotzt hat mich nur die Stadt und dass es so oft geregnet hat.
Wirklich angenehm fand ich die "GripShift", also zum Schalten die Griffteile drehen statt an Hebeln rumfummeln.
War halt Stahlrahmen, gab wie gesagt damals nix anderes.

So, muss erstmal los, mehr später. ^^

Sudi

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7

Sonntag, 21. August 2016, 01:47

Ich schmeiß da einfach mal was in den Raum, damit man mal eine Grundlage hat, worüber man reden kann.

1. Gudereit SX45
2. Stevens 4X Lite (hat sich gerade meine Tochter gekauft)
3. VSF T100
4. Bergamont Vitess 50 Gent
Gruß aus Bremen

Sudi

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8

Sonntag, 21. August 2016, 12:59

Okay, die schau ich mir mal an.
Wurde im Zuge meiner Recherchen gerade frustriert. Bin auf einen Vergleichstest einer Zeitschrift gestoßen, in dem (2015) ein Rad für nur 599€ in den allerhöchsten Tönen gelobt wurde und Preis-Leistungssieger wurde. Das musste ich mir freilich ansehen.

Der Hersteller hat sich jedenfalls über das Resultat gefreut - und den Preis für das Modell in Folge um satte 33% erhöht. Jetzt also 800 statt 600€. @#&%*!GRRRR
Dessen ungeachtet schmückt er sich weiterhin auf seiner Homepage mit dem P/L-Prädikat. Das ist schon extrem dreist.

Zur Referenz, es handelt sich um das Morrison S 5.0.

Notaus

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9

Sonntag, 21. August 2016, 22:14

*bump*

Mal ne konkrete Frage:
Ich könnte für ca 450€ ein gebrauchtes Stevens Strada 600 bekommen, laut Verkäufer wenig gefahren, aber Baujahr 2009.
Wäre das ein gutes Angebot, oder ist das für ein 7 Jahre altes Rad noch zu teuer?
Natürlich vorbehaltlich der Frage, ob es mir "passt". Rahmenhöhe 55cm. Steht ca 70km entfernt.

Noch eine generelle Frage:
Wann ist eigentlich eine Federung sinnvoll? Meistens lese ich hier eher negatives darüber, warum sind dann die meisten Räder heutzutage damit ausgestattet?

Sudi

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10

Montag, 22. August 2016, 09:27

Wann Federgabeln sinnvoll sind? Die Frage beantwortet sich von allein, wenn man überwiegend auf Asphalt oder guten Waldwegen fährt, nützen sie wohl kaum.
Warum diese so oft verbaut werden? Weil sie Komfort vermitteln.
Wenn Federgabeln günstiger sind als Starrgabeln können sie qualitativ nicht gut sein.
Warum also mit gut einem Kilo Mehrgewicht durch die Gegend fahren.

Gruß aus Bremen

Sudi
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11

Dienstag, 23. August 2016, 00:31

Das ist übrigens so bissl der Punkt, wo ich bei den bereits erwähnten Pepperbikes etwas Zahnschmerzen habe. Diese Räder kosten je nach Ausführung jeweils dasselbe mit Feder- oder Starrgabel. Da würde ich mich als Starrgabel-Käufer etwas geneppt fühlen, denn ich finde es nicht recht glaubwürdig, dass eine Starrgabel in der Produktion genau soviel kosten soll wie eine Federgabel.

Zu den Vorschlägen von Sudi weiter oben:
Ich schmeiß da einfach mal was in den Raum, damit man mal eine Grundlage hat, worüber man reden kann.

1. Gudereit SX45
2. Stevens 4X Lite (hat sich gerade meine Tochter gekauft)
3. VSF T100
4. Bergamont Vitess 50 Gent
Okay, gehen wir das mal durch:
- Optisch sehen die für mich ziemlich alle gleich aus. Fahrrad halt. Ausgenommen vllt das VSF, das sieht irgendwie "opig" aus (also Opa-mäßig), wohl wegen der Lenkerform.
- Das Gudereit scheint die beste Schaltgruppe zu haben, oder? Soweit ich das hier gelesen habe, ist Deore > Alivio. Allerdings muss ich dazu nochmal sagen, dass ich noch keine rechte Begründung gelesen habe, wo da der Unterschied liegt. Wer mag mich da erhellen?
- VSF und Bergamont scheint wild gemischte Gruppen zu haben. Ich dachte, das wäre böses No-No?

Grundsätzlich ist "Vollausstattung", also vereinfacht gesagt mit Licht, Ständer und Gepäckträger, aber ohne Federung wohl schon genau die richtige Kragenweite.

Pedelec hingegen... weiß nicht recht, käme zwar meinem Faulheits-Gen sehr entgegen, aber das wäre ja dann wieder ein ganz eigenes Feld... wie schwer sind die Dinger, wie lang hält der Akku, ab welcher Distanz wird das ein Minusgeschäft (weil leerer Akku nur tote Masse ist, die bewegt werden will)... kann man sowas bedenkenlos gebraucht kaufen, oder muss man da damit rechnen dass der Akku schon im A...imer ist... all sone Sachen. ;)

12

Dienstag, 23. August 2016, 09:26

Zum VSF... ja, es ist wohl der lenker, der den Eindruck erweckt. Verteufeln würde ich es trotzdem nicht. Aus deinem Beitrag lese ich, dass du dir bei der Radgattung selber noch nicht so richtig einig bist. Momentan tendierst du nach dem besten Kompromiss, dem Allrounder Treckingrad. (ist auch meine erste Wahl). Du wirst aber z.B. noch herausfinden müssen, in welcher Ergonomie du am liebsten fahren möchtest. Ob dir aufrecht sitzen auf Touren besser bekommt oder du doch lieber vorgebeugter und tiefliegender fahren möchtest und dazu bietet dir der Opa Lenker mehr Griffmöglichkeiten um das auszuprobieren. Auf längeren Touren ist es auch praktisch mal den Griff zu wechseln. Als Extrembeispiel kann ich dir ja schildern, dass ich zu meinen besten Zeiten mit einem Treckingrad für einen Triathlon trainiert habe und den leicht gebogenen Lenker dazu genutzt habe um mich mit den Armen komplett aufzulegen um damit Rennradfahrertief zu kommen 8) :D :D :D :D Form folgt der Funktion auch wenn anderes stylisch schicker ist.

Zu den Schaltgruppen. Ein Mix ist nicht generell zu verteufeln, solange die Gruppen nahe beieinander liegen. Blender werden solche Karren nur genannt, wenn ein wirklich unterirdisch ausgestattetes Rad mit einem XT Schaltwerk daher kommt. Auf das gucken alle als erstes und jauchzen vor Freude auf.... Viel Wichtiger für die Funktion der Schaltung sind aber die Steuerhebel, - shifter. Warum man solche Mixe macht, weiß ich nicht. Vielleicht muss an der einen oder anderen Stelle etwas gespart werden, und wenn ich Alivio in größerer Marge erhalten konnte... naja. Unterscheiden tun sich die Schaltwerke hauptsächlich in Haltbarkeit, Gewicht und nach oben hin dann in Präzision (wenn die richtigen Hebel dran sind). Für einen Normalfahrer reicht Alivio dicke aus,.. und dann kann man es später immer noch kostengünstig gegen ein höherwertiges tauschen, wenn man denn das Bedürfnis hat und es sowieso getauscht werden muss.

Warum bei Pepperbikes Federgabel und Starrgabel das gleiche kosten, da kann ich nur raten. Ich vermute mal ganz einfach, dass Starrgabeln leider Gottes nicht so sehr gefragt sind und nicht in den Mengen produziert werden. Zumal die hier verwendeten Starrgabeln ja welche sein müssen, die extra auf Federgabelgeometrie angepasst sein müssen. Ich denke mal, dass macht sie teurer.... Im Übrigen habe ich mit Pepperbikes sehr gute Erfahrungen gemacht. Qualitätiv gute Räder, telefonisch eine gute Beratung und sehr schneller Versand. Ich habe lediglich die Beleuchtung (vor mir muss Nachts Tag sein ;-) ) Griffe, Bereifung (Vittoria Randoneuer unplattbar) und Sattel getauscht. Versand ist nur dein Haken.... du kannst das Rad nicht vorher Probefahren. Wenn du den Weg wählst, solltest du - wie hier schon mal vorgeschlagen - erst einmal Räder Probe fahren und dann nach deren Geomatrie gucken und vergleichen.

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