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Peterpeta

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1

Montag, 16. Januar 2017, 18:19

Alltagsrad gesucht, wieviel Ausgeben?

Erstmal Hallo an das 2radforum,

ich habe mich extra angemeldet, weil ich selbst mit meiner Entscheidung nicht mehr weiter komme und auf eure Hilfe setze.

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden?
Eben schnell mal einkaufen, zum Sport fahren und im Sommer dann doch mal eine Tagestour


- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein?
Teerwege bis maximal Feldwege, aber Feldwege kommen durchaus immer wieder vor.

- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?
Kein besonders bergiges Gebiet. Viel Flachland vereinzelt steile Hügel.

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?
Auch bei Regen und im Winter, soll das ganze Jahr dienen, soll langfristig das Auto weitestgehend ablösen.

- Wie viel darf das Rad kosten?
Das ist die Frage angefangen habe ich bei 800€ inzwischen habe ich den Eindruck dass ich mit offenem Budget arbeiten muss.

- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?
Aktuell fahre ich auf einem RH56 Crossrad von meinem Opa, aber nicht mehr viel wegen Rückenschmerzen...
Geplant sind mit dem künftigen Rad 30-50 km täglich, je nach Wetter und Laune. Dazu im Sommer einzelne Tagesreisen

- Wie groß bist Du?
200cm Schrittlänge 98cm

- Wie viel wiegst Du?
100 kg

- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?
Das nötigste, Reifen Bremsen, noch Dynamo verkabelung und so kleinigkeiten

- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?
Ich schreib hier am besten meine Lebensgeschichte :P

Habe bis jetzt nur die alten Räder von Opa gefahren, da ich nicht viel unterwegs war auf dem Bike. Aber nachdem ich jetzt sportlich recht aktiv bin, habe ich den Sommerüber sein CrossRad RH56 ziemlich runtergefahren. Da alle Teile über dem Limit sind und ich auf dem kleinen Bike nicht nur lächerlich aussehe, sondern auch Rückenschmerzen auf längeren Strecken, sollte endlich ein passendes Rad her. Naja informiert dachte ein RH64 sollte passen, aber selbst das stellte sich als Rarität heraus... Nach unzählichen Besuchen, dann jemand in München der mir ein Müsing Bike Custum bauen wollte und meinen Bedürfnissen anpassen. Danach noch weiter informiert und einen Patria Händler besucht. Dieser hat auf dem Velochecker ausgemessen und meinte entweder ein Patria Ranger RH 70 oder ein Hartje Salerno RH 70, wobei bei dem Salerno einiges getrickst werden muss, dass es ergonomisch auch passt, ist aber möglich.

Naja nochmal die Händler abgeklappert und das einzige was noch angenehm zu fahren wäre, wäre ein Winora Domingo DLX. Denke vermutlich wäre es ergonomisch nicht der Bringer, aber für die das hin und her wäre es vielleicht akzeptabel, auch wenn damit keine Radtouren drin wären.

Aber ja letztendlich weiß ich nicht was ich machen soll:
Winora Domingo DLX 750€:
Pro: Preis + Scheibenbremsen
Contra: Ergonomie und "billige" Ausstattung
Hartje Salerno 1800€:
Pro: passende Ergonomie + Wunschausstattung
Contra: Preis + V-Brakes
Patria Ranger 2600€:
Pro: perfekte Ergonomie + Wunschausstattung
Contra: extremer Preis

Nun die Frage aller fragen, zu welchem würdet ihr tendieren bei meinem Einsatzgebiet? Übrigens bin ich nicht Krösus :D

rogger

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2

Montag, 16. Januar 2017, 19:47

Hallo und willkommen hier
Denke vermutlich wäre es ergonomisch nicht der Bringer, aber für die das hin und her wäre es vielleicht akzeptabel, auch wenn damit keine Radtouren drin wären.
Ich bin jetzt nicht der, der Dir die beste Empfehlung für eine Neuanschaffung geben kann, da ich eher der Mensch bin, der sich mit Werkzeug in der Hand etwas zusammen bastelt.

Mein Rat, nach langer Schraub- und Fahrzeit:
Gerade bei deinen Körpermaßen solltest du auf jeden Fall auf den Rahmen achten, dass er dir passt.
Als Kompromiss würde ich dann auf günstigere Komponenten setzen, die du nach Verschleiß gegen bessere austauschen kannst.

Ich bin der Meinung, dass ein in den Maßen passendes Rad, das entscheidende Kriterium beim Fahrspaß ist.
Ein Rad mit den besten Komponenten, das aber nicht auf die Körpermaße passt, macht einfach weniger Spaß, als umgekehrt.
Gruß, rogger
------------------------------------
Moderator 2radforum.de


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Goradzilla

3

Dienstag, 17. Januar 2017, 01:09

Winora Domingo DLX. Denke vermutlich wäre es ergonomisch nicht der Bringer, aber für die das hin und her wäre es vielleicht akzeptabel, auch wenn damit keine Radtouren drin wären.
Du wolltest doch Touren fahren, oder? Wenn das aus deiner Sicht nicht geeignet ist, dann ist es damit doch eigentlich raus…

Bei 30-50 km täglich plus Tagestouren relativiert sich der Preis des Hartje oder auch des Patria schnell. Das sind ja locker flockig über 10.000 km im Jahr, oder gar an die 15.000. 2.600 Euro sagst du? Gehen wir mal von 10.000 km im Jahr aus, dann hast du am Ende der Garantiezeit des Patria-Rahmens 150.000 km gefahren und pro Kilometer weniger als 1,8 Cent bezahlt.


Gut, da das Winora nicht so recht passt wirst du damit weniger fahren. Bei 5000 km im Jahr hast du am Ende der Rahmengarantie 3 Cent pro Kilometer bezahlt. Ist also teurer als das Patria :P



Ja klar, plus Wartungskosten. Die haben sie aber alle drei.

Du wolltest doch Gründe haben, das Winora nicht zu kaufen, oder hab ich das falsch verstanden? ;)


Bist du dir mit der Einschätzung sicher, dass das Patria einen ergonomischen Mehrwert gegenüber dem Hartje und das gegenüber dem Winora hätte? Wie lange bist du die beiden Räder (das Patria müsste ja für dich gemacht werden, ich meine die von der Stange) Probe gefahren? Wirkten die Händler kompetent?

Peterpeta

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4

Dienstag, 17. Januar 2017, 08:31

Verstehe, d.h. Ausstattung billig wählen, dass der Rahmen passt und die bessere Ausstattung dann mit der Zeit finanzieren. Damit die kosten anfangs nicht zu hoch werden.

Naja zur Not verzichte ich auch auf Touren und kauf mir dann ein Reiserad in 1-2 Jahren, wenn ich wieder etwas angespart habe.

Die Rechnung verstehe ich worauf du raus willst, aber wenn ich das Geld so als Bares vor mir liegen habe und mir denke und soviel Geld für ein Fahrrad :/ ja klar, man kriegt wofür man bezahlt, aber ich kenne keinen mit einem Fahrrad über 1000€ :D

Und nein ich wollte keine Gründe für das Winora haben, ich brauch Hilfe bei der Entscheidung, weil ich sie selbst nicht treffen kann ...

Also der Händler wirkte Kompetent, bei der Auswahl der Ausstattung hat er mich gefragt, was genau das Einsatzgebiet ist und anschließend erst, was er empfehlen würde. Das hat soweit mit meinen Recherchen übereingestimmt. Auch hat er mich nicht zum Patria genötigt, oder ich brauch unbedingt RH 70 sondern, schau dir das an, das würde ich dir empfehlen. Ansonsten durfte ich die Fahrräder nur indirekt Probefahren. Ein Patria Ranger mit RH70 eines anderen Kunden hatte er da und lies sich deutlich angenehmer fahren als jedes Fahrrad zuvor ( 10 Minuten bisschen durch München geradelt).

Ein Hartje hatte er nicht da, aber er hat im Velochecker die Rahmengeometrien des Hartje benutzt und mich bei verschiedenen Widerständen treten lassen. Ergebnis war ganz angenehm, aber das Patria nen kleinen Tick besser. Ob das jetzt am Velochecker lag oder an den Geometrien kann ich nicht sagen. Er meinte aber auch von der Ergonomie wie er es sieht, ist nicht perfekt, kann man aber passend machen, durch längeren Vorbau, Sattel ganz nach hinten und mit Fußballen treten. Glaube noch etwas, aber vergessen.

Was würde es mich Pi mal Daumen kosten von V-Brakes auf Scheibenbremsen umzurüsten?

rautaxe

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5

Dienstag, 17. Januar 2017, 09:39

Was würde es mich Pi mal Daumen kosten von V-Brakes auf Scheibenbremsen umzurüsten?


Das fängt bei 130-150€ an.
50-60 pro Rad: Avid BB7
ca. 20€ für ein Paar Avid SpeedDial Bremsgriffe

Das sind nicht die UVP sondern üblich Strassenpreise.

Dabei handelt es sich um eine mechanische Scheibenbremse
die ganzjahres tauglich ist.
Die ist nicht zu vergleichen mit den mechanischen billig Scheibenbremsen
von den Baumarktfahrrädern! Sie befindet sich auf dem Niveau von
guten hydraulischen Bremsen.
Und wenn sie selbst im MTB-News Forum empfohlen werden ... ;)

Bei 100Kg würde ich vorne eine mit 180er und hinten eine 160er Scheibe
nehmen. Wobei man schauen muss, was die maximal zulässige Scheibengröße
für die Gabel/ den Rahmen ist.

6

Dienstag, 17. Januar 2017, 10:05

aber ich kenne keinen mit einem Fahrrad über 1000€
Na jedem Tierchen sein Pläsierchen… klar, das ist viel Geld und die Frage stellt sich nur, wenn du es grundsätzlich hast. Ob du dann bereit bist, es auszugeben, die Entscheidung kann dir keiner abnehmen.
Aber: Wie viele kennst du denn, die mit dem Rad das Auto ersetzen (und dabei noch besondere Anforderungen haben, weil sie etwas länger geraten sind)?

Hast du die mögliche Patria-Geometrie auch auf dem Velochecker ausprobiert? Das gibt vielleicht Aufschluss, wie groß der Unterschied zum Hartje ist.
Bei 100Kg würde ich vorne eine mit 180er und hinten eine 160er Scheibe
nehmen.
Die 180er vorn wird Patria an der ungefederten Gabel nicht freigeben, wenn sich da nichts geändert hat. Und der Rahmen müsste natürlich direkt so gebaut werden, dass auch Scheibenbremsen gehen (die Gabel sieht dann auch anders aus und ist vielleicht etwas starrer als die reine Felgenbremsgabel). Idealerweise nimmt man dann natürlich direkt Disc-Naben, was aber etwas Aufpreis kosten wird.

Peterpeta, willst du mit viel Gepäck unterwegs sein? Ich wiege deutlich unter 100 Kilo, aber mit vollem Reisegepäck und womöglich noch Anhänger habe ich als Gesamtzuladung (Fahrer + Gepäck) mehr. Dabei war eine 160er Scheibe vorn bisher kein Problem. Mit Anhänger war ich allerdings bisher nur im Flachen.

Peterpeta

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7

Dienstag, 17. Januar 2017, 10:46

@rautaxe

Hmm verstehe, aber ich dachte eher wegen den Laufrädern, die brauchen doch eine spezielle Aufnahme für Scheibenbremsen und diese anzupassen dürfte ja der Kostenfaktor sein und nicht die Bremse an sich oder?
Aber trotzdem danke für den Hinweis, ich habs mir mit aufgeschrieben!

@Goradzilla

Verstehe, so hab ich das noch gar nicht betrachtet. Für die meisten ist ja das Rad nur ein bisschen rumfahren im Sommer und kein Autoersatz.

Nein die Patria Geometrie hatte ich nichts ausprobiert, da ich sie ja vorher gefahren bin, aber ich verstehe worauf du raus willst!

Also falls ich das Patria nehmen sollte, drauf achten, dass entsprechende Naben verbaut werden und auch der Rahmen dafür geschweißt wird.

Also uff, schwere Frage, ich beginne gerade erst mit dem Thema Fahrrad bzw. Fahrradtouren. Ich hab noch nie eine Tour unternommen, aber ich denke, es dürfte nicht viel Gepäck werden. Denke 20 kg Zuladung ist das maximale aller Dinge. An Touren mit mehr Gepäck bzw. mit Anhänger ist erst zu denken, wenn ich im Sommer erste Erfahrungen habe.

Radsonstnix

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8

Dienstag, 17. Januar 2017, 11:06

Grundsätzlich kann man auch mit einem einfacheren (billigeren) Fahrrad prima lange auch mehrtägige Touren unternehmen. Ggf. sollte dann nur das Eine oder andere vorher getauscht werden (als Beispiel: Nicht an jedem Fahrrad der unteren Preisregionen ist ein Gepäckträger montiert, der für längere Touren bequem in der Handhabung und stabil genug für die Belastung ist).

Basis sollte ein Fahrrad sein, auf dem man (Du) bequem und gerne(!) sitzt und was spaß macht zu fahren. Der Rest kommt mit der Erfahrung. Manches wird sich in der Praxis bewähren, was man vielleicht vorhatte, zu tauschen, anderes fliegt dafür vielleicht schneller raus, als geplant, usw.

Wenn Du mit dem Fahrrad Dein Auto ersetzen willst, hast Du ja auch ein enormes Einsparpotential. Könnte ich es mir leisten, würde ich das maßgefertigte von Patria nehmen.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

rautaxe

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9

Dienstag, 17. Januar 2017, 11:12

OOPs, ihr habt natürlich Recht. Sie Laufräder müssen Disc Aufnahmen haben.
- Naben müssen Discaufhnahmen haben (Wenn man nicht selber umspeichen kann, fängt es bei ca 50€ für ein neues Rad an). Also min. noch 100€ drauf.
- Der Rahmen und die Gabel müssen Disc Aufnahmen haben.
- Es kann auch Probleme mit den Aufnahmen von den Schutzblechstreben und Gepäckträger geben.
- Eine 160er reicht normalerweise im Flachland, aber wenn du die Wahl zwischen 180er und 160er hast, würde ich zur 180er greifen. Hätte bei
mir damals keinen preislichen Unterschied gemacht.

Zum Geld: 2600€ ist schon nicht wenig, aber z.B.
ein VW Polo fängt laut ADAC im Monat bei 222€ ohne und 384€ mit Wertverlust.
Also pro Jahr 2664€ bzw. 4608€.
Ok, beim Patria kommt bei der Laufleistung einige 100€ laufende Kosten hinzu.
Aber dagegen steht noch der gesundheitliche Aspekt.
Du brauchst dir keine Gedanken über Spritpreise machen und es ist
ökologisch und ökonomisch wertvoll :D

Pit-100

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10

Dienstag, 17. Januar 2017, 12:46

Mich würde interessieren, warum es Scheibenbremsen sein müssen. Wegen der Laufräder ? Die halten auch bei Scheibenbremsen nicht ewig und sollten gewartet werden.
Komisch, wie sich im Lauf der Zeit die Wahrnehmung ändert. Mein erstes "richtiges" Rad, ein VSF T-100 hat 2009 650 Euro gekostet (fahre ich heute noch, die Alivio Schaltgruppe, von vielen verpönt, funktioniert tadellos). Heute kommt mir ein Rad um die 1000 Euro schon günstig vor. Bei dem T-100 hat der erste Laufradsatz mit V-Brakes ca. 15 000 Km gehalten. Dann wollte ich ohnehin einen neuen Laufradsatz haben.

Ich würde mich wohl auch für das Patria entscheiden, wenn ich müsste. Einfach weil es ein Genuss ist, solch ein Rad zu bewegen.

Besten Gruß, Pit

rautaxe

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11

Dienstag, 17. Januar 2017, 14:59

IMHO müssen es keine Scheibenbremsen sein.
Wobei ich gestehen muss, seit ich die Avids habe, vermisse ich meine Avid 7 V-Brakes nicht mehr.
Die sind jetzt an meinem Trekker. Die sind wesentlich besser als die original Alivio-V-Brakes.
Bei trockenen unterscheidet sich die Bremsleistung zwischen den Avid Scheibe zur V-Brake kaum.
Im Regen greift die Scheibe schneller.
Ein wesentlicher Unterschied besteht in der Dosierbarkeit, da ist die Scheibe einfach besser
(für mich, unerfahrene Radler können damit problemlos einen Abflug über den Lenker hinlegen).

Und Natürlich haben die Scheibenbremsen auch Nachteile z,B.:
- Man sieht nicht so einfach, wenn die Beläge verschlissen sind.
- Die so einzustellen, dass sie nicht schleifen ist schwierig.
- Die Scheiben sind "empfindlich" (beim Transport, ausgebautes Rad)
- Belastung für die Speichen ist höher.
- Teurer


Eine Alternative für Ganzjahres-Fahrer sind die Magura HS33:
- kosten um die 150€
- Einfacher Belagwechsel (man muss die Bremse nicht wieder neu justieren)
- durch den höhren Druck bei kleinerer Fläche, bei Regen besser als V-Brakes.
- passen an die V-Brake Halterungen (kene neuen Naben)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rautaxe« (17. Januar 2017, 15:05)


Peterpeta

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12

Dienstag, 17. Januar 2017, 15:01

Grundsätzlich kann man auch mit einem einfacheren (billigeren) Fahrrad prima lange auch mehrtägige Touren unternehmen.

Basis sollte ein Fahrrad sein, auf dem man (Du) bequem und gerne(!) sitzt und was spaß macht zu fahren. Der Rest kommt mit der Erfahrung. Manches wird sich in der Praxis bewähren, was man vielleicht vorhatte, zu tauschen, anderes fliegt dafür vielleicht schneller raus, als geplant, usw.

Wenn Du mit dem Fahrrad Dein Auto ersetzen willst, hast Du ja auch ein enormes Einsparpotential. Könnte ich es mir leisten, würde ich das maßgefertigte von Patria nehmen.
Das zweifle ich nicht an, darum ist ja das Winora immer noch in meinen überlegungen mit drinnen. Der Punkt betrifft einzig und alleine die Ergonomie. Wie wirkt sich das auf den Körper bzw. auf den Fahrspaß aus, wenn das Fahrrad nicht richtig passt, sondern halt eins von der Stange mit dem man schnell von A nach B fährt. Beim 56 Rahmen gab es Rückenschmerzen, was passiert auf dem 64?
Zum Geld: 2600€ ist schon nicht wenig, aber z.B.
ein VW Polo fängt laut ADAC im Monat bei 222€ ohne und 384€ mit Wertverlust.
Also pro Jahr 2664€ bzw. 4608€.
Ok, beim Patria kommt bei der Laufleistung einige 100€ laufende Kosten hinzu.
Aber dagegen steht noch der gesundheitliche Aspekt.
Du brauchst dir keine Gedanken über Spritpreise machen und es ist
ökologisch und ökonomisch wertvoll
Das Problem ist halt, das Auto abmelden kann ich nicht, Fixkosten bleiben, nur Wartungskosten und Spritverbrauch sinken. Laut deiner recht anschaulichen Rechnung würde ich ja nach einem Jahr gewinn machen :D aber denke in der Realität schaut es leider schlechter aus.
Mich würde interessieren, warum es Scheibenbremsen sein müssen. Wegen der Laufräder ?
Nein, da ich das Fahrrad auch bei schlechtester Witterung nutzen möchte, Regen, Schnee, Sturm und dort Scheibenbremsen zuverlässiger sind (laut Internet). Zudem bringen sie einem gefühlt besser zum stehen, bei den Modellen die ich bis jetzt hatte, hatte ich gefühlt eine deutlich bessere Bremskraft auf Scheiben.... Wobei das halt auch die Frage ist, braucht man die bessere Bremskraft wirklich? Wie oft kommt man in die Situation für eine Vollblocker?

Ja das Patria hat seine Reize durchaus... Würde das Geld lockerer sitzen, dann gerne, aber allzulocker sitzt es auch nicht... möchte halt meine Investition in das Fahrrad sinvoll und langfristig tätigen.

Radsonstnix

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13

Dienstag, 17. Januar 2017, 15:31

Bist Du jetzt das Winora in RH 64 mal zur Probe gefahren? Und wenn ja, wie lange?

Auch ist die Rahmenhöhe nicht das einzig entscheidende Maß. Je nach bauart des Rahmens könnte z.B. auch ein RH60 Rad ausreichen - was die Auswahl deutlich vergrößern würde. Stichwort bei einer Suche wäre hier "Fahrrad XXL" oder "Fahrrad für Schwere" -die gibt es meistens auch in großen Größen.

Ich bewege mein XXL-Fahrrad übrigens hin und wieder locker mit den zugelassen 170 Kg Gesamtgewicht - bei jeder Witterung (auch Matsch, Schnee, Eis etc.). Ich hatte NIE Probleme mit den Felgenbremsen (Magura) und NIE das Bedürfnis nach stärkeren/zuverlässigeren Bremsen. Scheibenbremsen würde ich nur wollen, wenn sie sowieso an dem von mir auserkorenen Rad dran wären. Auf dem Wunschzettel habe ich sie aus o.g. Gründen nicht. Ich will sie Dir aber auch nicht ausreden.

Ach ja, mein erwähntes Rad ist ein Raleigh Rushour XXL, mittlerweile 9 Jahre alt - und fährt (und bremst 8)) bis heute ohne Probleme. Die Ausstattung ist auf Deore-Niveau und reicht imho vollkommen aus. Mehr wäre (bei mir) "nice-to-have" nicht "must-have".
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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14

Mittwoch, 18. Januar 2017, 08:08

IMHO müssen es keine Scheibenbremsen sein.
Wobei ich gestehen muss, seit ich die Avids habe, vermisse ich meine Avid 7 V-Brakes nicht mehr.
Die sind jetzt an meinem Trekker. Die sind wesentlich besser als die original Alivio-V-Brakes.
Bei trockenen unterscheidet sich die Bremsleistung zwischen den Avid Scheibe zur V-Brake kaum.
Im Regen greift die Scheibe schneller.
Ein wesentlicher Unterschied besteht in der Dosierbarkeit, da ist die Scheibe einfach besser
(für mich, unerfahrene Radler können damit problemlos einen Abflug über den Lenker hinlegen).
Hmm verstehe, also sind sie etwas besser aber eben nicht wirklich viel besser.
Und Natürlich haben die Scheibenbremsen auch Nachteile z,B.:
- Man sieht nicht so einfach, wenn die Beläge verschlissen sind.
- Die so einzustellen, dass sie nicht schleifen ist schwierig.
- Die Scheiben sind "empfindlich" (beim Transport, ausgebautes Rad)
- Belastung für die Speichen ist höher.
- Teurer
Bei mir wird das Anfangs eh der Fachmann erledigen, somit sind das erst Sorgen die ich in den nächsten Jahren habe.
Eine Alternative für Ganzjahres-Fahrer sind die Magura HS33:
- kosten um die 150€
- Einfacher Belagwechsel (man muss die Bremse nicht wieder neu justieren)
- durch den höhren Druck bei kleinerer Fläche, bei Regen besser als V-Brakes.
- passen an die V-Brake Halterungen (kene neuen Naben)
Die habe ich mir auch schon überlegt bin mir aber noch nicht sicher, sind halt immer noch Felgenbremsen. Bei mir hat sich so ein bisschen das Bild im Kopf festgesetzt, Scheibenbremsen, weil das fast überall als besser empfohlen wird, hier im Internet.
Bist Du jetzt das Winora in RH 64 mal zur Probe gefahren? Und wenn ja, wie lange?
Ja, ich sag mal 10-15 Minuten. Es fuhr sich ähnlich wie mein CrossRad, nicht ganz so wendig, aber ähnlich ... Wobei ich da Angst habe eben auf lange Strecken wieder mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Für Die Arbeit und bis zum Sport würde es langen, glaube ich.
Auch ist die Rahmenhöhe nicht das einzig entscheidende Maß. Je nach bauart des Rahmens könnte z.B. auch ein RH60 Rad ausreichen - was die Auswahl deutlich vergrößern würde. Stichwort bei einer Suche wäre hier "Fahrrad XXL" oder "Fahrrad für Schwere" -die gibt es meistens auch in großen Größen.
Ja aber ich war ungelogen in 30 Fahrradläden und habe mir die Modelle angeschaut. Die meisten hatten nichts da vlt 1-2 RH64 Räder. Das XXL Rad von Fahrradmanufaktur war gut, aber ich war mir bezüglich der Nabenschaltung unsicher, zudem war auch die restliche Ausstattung damals nicht dem was ich wollte.
Ich bewege mein XXL-Fahrrad übrigens hin und wieder locker mit den zugelassen 170 Kg Gesamtgewicht - bei jeder Witterung (auch Matsch, Schnee, Eis etc.). Ich hatte NIE Probleme mit den Felgenbremsen (Magura) und NIE das Bedürfnis nach stärkeren/zuverlässigeren Bremsen. Scheibenbremsen würde ich nur wollen, wenn sie sowieso an dem von mir auserkorenen Rad dran wären. Auf dem Wunschzettel habe ich sie aus o.g. Gründen nicht. Ich will sie Dir aber auch nicht ausreden.
Danke für dein Erfahrungsbericht.
Ach ja, mein erwähntes Rad ist ein Raleigh Rushour XXL, mittlerweile 9 Jahre alt - und fährt (und bremst ) bis heute ohne Probleme. Die Ausstattung ist auf Deore-Niveau und reicht imho vollkommen aus. Mehr wäre (bei mir) "nice-to-have" nicht "must-have".
Hmmm ja, ich wohne hier im Süden Bayerns und bin in nem gewissen Loch, wo es nur einzelne Fahrräder gibt in der Größe. Und auf denen sitzt man meistens nicht sportlich sondern ja wie meine Oma :D für eine sehr aufrechte Position habe ich bereits einige Räder gefunden die gepasst hätten, aber für das sportliche fehlt da noch was. Und nachdem ich das ganze Gepäck auf den Radtouren für mich und meine Freundin schleppen darf, ist glaub auch angenehmer in der sportlichen Position, weil die Kraftübertragung gefühlt! einfach besser geht.


Schwere Frage: Wie wirkt sich eig die falsche Geometrie auf die Kraftübertragung aus? Schwer pauschal zu sagen, aber so grob? Ansonsten welche Folgen kann unpassenden Ergonomie noch haben?

Noch ne Frage Nabe vs Kette? :D

Hatte mir überlegt eine Alfine 11 zu nehmen, aber habe Angst, das mir am Ende was fehlt, also entweder nicht richtig durchtreten zu können oder am Berg nicht mehr hochzukommen, wenn ich beladen bin. ?(

Radsonstnix

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Mittwoch, 18. Januar 2017, 09:22

Für das "richtige Durchtreten" bzw. die Bergfähigkeit ist die Übersetzung entscheidend, nicht welcher Art die Schaltung ist. Pro und Kontra Nabe gegen Kette gibt es im Netz reichlich. 11 Gänge sind eine ganze Menge, viel mehr hast Du bei einer 3x9 Kettenschaltung auch nicht.

Damit will ich sagen, dass es eher andere Gründe sind, die für oder gegen Kette sprechen.

Versuche doch das Winora, wenn Du es aufgrund seines Preises gerne weiter in Deiner Auswahl hättest, mal deutlich länger zur Probe zu fahren. Eine Stunde z.B. sollte Dir schon mehr Informationen liefern.

Zwickt es nur ein wenig, kann man mit Vorbau, Lenkerform und Sattelposition noch eine ganze Menge anpassen. Dabei sollte dann der Winora-Dealer einen aktiven Part übernehmen, davon lebt er schließlich.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

16

Mittwoch, 18. Januar 2017, 11:39

Da ich ja auch zur Disc-Minderheit in diesem Forum gehöre, vielleicht noch was zu den Scheiben.
Bei mir wird das Anfangs eh der Fachmann erledigen, somit sind das erst Sorgen die ich in den nächsten Jahren habe.
Unter Radhändlern gibt es echte Disc-Fans und große Skeptiker. Letztere sind, so mein Eindruck, oftmals auch nicht die Riesen-Experten was deren Wartung und Einstellung angeht. Kommt wahrscheinlich auch darauf an, ob sie überhaupt regelmäßig sowas verkaufen… ein Hollandrad-Händler, dem du ein Rad mit Discs bringst, sieht die vielleicht zum ersten Mal seit Monaten ;)
Ich könnte jetzt eine lange Geschichte über eine XT-Scheibenbremse erzählen, die über ständigen Ölfluss auf die Scheibe litt (Öl->Disc-Belag->Belag kaputt, Bremse quietscht statt zu bremsen). Habe ich am Ende selbst repariert, zwei Händlerwerkstätten kamen nicht drauf.


Die habe ich mir auch schon überlegt bin mir aber noch nicht sicher, sind halt immer noch Felgenbremsen. Bei mir hat sich so ein bisschen das Bild im Kopf festgesetzt, Scheibenbremsen, weil das fast überall als besser empfohlen wird, hier im Internet.
Ich mag, wie Rautaxe, vor allem die Dosierbarkeit. Ich fühle mich gerade im Grenzbereich mit den Scheiben sicherer, kann besser einschätzen, wann das Hinterrad hochgeht etc. Das ist aber individuell, ein Freund von mir fand die HS33 auf Anhieb genauer zu dosieren. Die würde ich auf jeden Fall mal probieren.

Der höheren Speichenbelastung steht weniger Felgenbelastung gegenüber – vor allem im Winter, mit Salzmatsch und Schneeschmodder, quetschen Felgenbremsen schon fies an den Felgen rum, idealerweise ist Putzen nach jeder Fahrt angesagt. Da finde ich die Scheiben sehr praktisch.

Was mich nervt: Das Gekreische bei Nässe. Klar, sie bremst sofort gut, aber die Geräuschentwicklung ist teilweise nicht feierlich.
Zitat von »Radsonstnix«



Ach ja, mein erwähntes Rad ist ein Raleigh Rushour XXL, mittlerweile 9 Jahre alt - und fährt (und bremst ) bis heute ohne Probleme. Die Ausstattung ist auf Deore-Niveau und reicht imho vollkommen aus. Mehr wäre (bei mir) "nice-to-have" nicht "must-have".
Hmmm ja, ich wohne hier im Süden Bayerns und bin in nem gewissen Loch, wo es nur einzelne Fahrräder gibt in der Größe. Und auf denen sitzt man meistens nicht sportlich sondern ja wie meine Oma :D für eine sehr aufrechte Position habe ich bereits einige Räder gefunden die gepasst hätten, aber für das sportliche fehlt da noch was. Und nachdem ich das ganze Gepäck auf den Radtouren für mich und meine Freundin schleppen darf, ist glaub auch angenehmer in der sportlichen Position, weil die Kraftübertragung gefühlt! einfach besser geht.
Ich kenne mich bei den XXL-Rädern nicht so aus, aber in deiner Situation würde ich durchaus erwägen, mal einen weiteren Ausflug zu machen, um noch mehr große Rahmen "von der Stange" auszuprobieren. Wenn da was passt, holst du die Fahrtkosten für einmal München und zurück ja locker wieder rein. Vielleicht findet da unten jetzt zum Vor-Saison-Start auch eine Fahrradmesse statt, auf der man viele Räder auf einem Haufen testen kann?
Schwere Frage: Wie wirkt sich eig die falsche Geometrie auf die Kraftübertragung aus? Schwer pauschal zu sagen, aber so grob? Ansonsten welche Folgen kann unpassenden Ergonomie noch haben?
Ich würde sagen, ergonomisch ungünstige wie günstige Sitzpositionen gibt es in "aufrecht" und in "sportlich". Die Kraftübertragung mag gut funktionieren, hilft dir aber nix, wenn Handgelenke, Arme, Knie etc. das nicht dauerhaft gesund aushalten können.
Umgekehrt erreichst du auch beim richtig passenden Rad nicht immer die gleiche Kraftübertragung - es hat schon seinen Sinn, dass die Sitzhaltung auf dem Hollandrad eine andere ist als auf der Rennmaschine. Wenn du den Patriahändler nochmal triffst, könnt ihr das auf dem Velochecker mal ausprobieren. "Rennrad" einstellen, Widerstand ziemlich hoch, und dann langsam die Sitzposition in Richtung aufrechtes Oparad verändern. Irgendwann war es das mit dem Treten ;)
Hatte mir überlegt eine Alfine 11 zu nehmen, aber habe Angst, das mir am Ende was fehlt, also entweder nicht richtig durchtreten zu können oder am Berg nicht mehr hochzukommen, wenn ich beladen bin. ?(
Das Problem ist nicht so sehr die Anzahl der Gänge als, gerade beladen, der kleinste Gang. Erstmal müsstest du für kurze Berggänge drauf achten, dass die Übersetzung so kurz wie möglich ist (kleines Kettenblatt vorn, großes Ritzel hinten). Damit übersetzt der ganze Antrieb eher kurz, d.h. bei hohen Geschwindigkeiten kannst du irgendwann nicht mehr mittreten, weil das zu schnell wäre. Das macht aber in der Regel nichts, jenseits 35 oder 40 kmh kann man auch einfach mal rollen lassen.
Problem bei den Shimano-Naben ist aber die kürzeste erlaubte Übersetzung: Die Kräfte in der Nabe werden bei kürzeren Übersetzungen höher, und die kürzeste erlaubte Übersetzung ist noch ein Stück vom kleinsten Gang einer (womöglich auch auf "kurz" getrimmten) Kettenschaltung entfernt. Du kannst hier ein bisschen mit unterschiedlichen Schaltungen und Übersetzungen spielen.

Honigbaerchen

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17

Donnerstag, 19. Januar 2017, 08:54

Ich werfe mal was anderes in den Raum: Das Böttcher Safari XXL gibt es zwar "nur" in RH 68, aber könnte Deinen Vorstellungen von einem etwas günstigeren, trotzdem gut konfigurierbaren Rad entsprechen. Ich selber habe seit letzten März ein Safari Curve und liebe es heiß und innig. Mir ist ein entsprechendes Rad für eine Probefahrt von Böttcher aus der hauseigenen Ausstellung zu meinem Händler geschickt worden. Das wäre bei Dir z.B. 2Rad Bäuml in Augsburg (laut Böttcher-Homepage).
Gruß, Astrid

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rautaxe

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18

Donnerstag, 19. Januar 2017, 09:06

:thumbsup: Meine Frau hat auch das Safari Curve mit Sram Dualdrive und Magura Bremsen.

Honigbaerchen

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19

Donnerstag, 19. Januar 2017, 10:18

Genau wie ich *grins*. Fehlt jetzt nur noch, daß sie auch nachtblau als Farbe gewählt hat... :D
Gruß, Astrid

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rautaxe

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20

Donnerstag, 19. Januar 2017, 10:44

Ne, wir waren uns einig: rot muss es sein.

Mein Zweit-/Urlaubsrad ist auch ein Böttcher. Aber in Alu und Schwarz, dafür mit roten "Blechen":
.

Da sind die Avid 7 V-Brakes in Kombi mit 2 Finger XT-Hebeln: Nicht so einen klarer Druckpunkt
wie die Magura oder die Avid Scheibe, aber die Bremsleistung ist trotzdem mehr als ausreichend.

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Allrounder, Trekking