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Samstag, 18. Februar 2017, 23:49

Mein erstes Rennrad

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?
Ich möchte regelmäßig(er) von meiner Arbeit nach Hause mit dem Fahrrad fahren (etwa 40-45km, 390hm) und
1. schneller da sein
2. mehr Spaß beim Fahren haben :-)

- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?
Ich würde meine Route so legen, dass es hauptsächlich Teerwege sind.


- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?
Teils teils

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?
Immer, nur nicht im Winter

- Wie viel darf das Rad kosten?
Um die 1000€

- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?
Zu meinen Bestzeiten 50-100km in der Woche
Das hier soll mein erstes Rennrad werden. Habe auch sehr wenig Erfahrung mit Rennrädern - saß bisher nur kurz auf solchen.

- Wie groß bist Du?
194cm

- Wie viel wiegst Du? (Musst du nicht beantworten! Aber beachte, dass die meisten Räder gerade mal 100kg Zuladung zulassen und mit ein bisschen Gepäck wird's da schnell eng )
89

- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?
Alles was Youtube mir sehr gut erklärt :-) - Verlasse mich aber lieber auf den Fachmann

- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?
Ja, das Bulls Desert Falcon (2014) - würde es für knapp über 1000€ bekommen. Es hat ein Ultegra Schaltwerk und 105er Bremsen. Konnte es im Fachhandel auch schon Probefahren.
Eigentlich hat es mir zugesagt- nur die Bremsen, empfand ich als komisch/zu schwergängig. Bin hier sicherlich von meiner XT-Scheibenbremse am Crossrad verwöhnt.
Die Sitzposition war arg ungewohnt, aber wie gesagt, ich bin neuling :-)

Was meint ihr, ist das Desert Falcon in Ordnung? Worauf sollte ich sonst noch achten.

Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe!

Salamander

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2

Sonntag, 19. Februar 2017, 15:01

Ich kenn mich mehr bei Alteisen aus und weniger bei modernem Kram, deshalb nur einige grundsätzliche Anmerkungen:

Es hat ein . Konnte es im Fachhandel auch schon Probefahren.
Eigentlich hat es mir zugesagt- nur die Bremsen, empfand ich als komisch/zu schwergängig.

Probefahrt ist schonmal sehr gut! Grade wenn Du keine Erfahrung mit Rennrädern hast.

Ultegra Schaltwerk und 105er Bremsen - und welche Schremshebel? Schaltwerk besser als restliche Komponenten wird gerne gemacht, ist aber unsinnig. Die Qualität der Schaltung wird von den indexierten Hebeln bestimmt, weniger vom Schaltwerk (sofern es nicht das billigste Blechstanzteil ist). An meinem MTB mit DX Ausstattung haben XT Schremshebel eine deutliche Verbesserung gebracht. Sowohl beim Schalten wie beim Bremsen (wobei ich da auch XT Cantis montiert hab...). Aber vielleicht kennt ja jemand die angesprochenen Teile besser.


Bin hier sicherlich von meiner XT-Scheibenbremse am Crossrad verwöhnt.

Also mit Besenstiel-Lenker... Wie wäre es denn mit einem Cyclocrosser, früher Querfeldeinrad genannt, ist mit Rennlenker für längere Strecken einfach besser. Wenn ich mich jetzt auf 1 Rad beschränken müsste, würde ich mir sowas holen. Breitere Reifen sind auf den immer schlechter werdenden sch... Radwegen komfortabler, dazu Zusatzbremsgriffe für den Stadtverkehr.


Die Sitzposition war arg ungewohnt, aber wie gesagt, ich bin neuling :-)

Das wird sich hoffentlich ändern ;) Am Anfang nach Möglichkeit den Lenker etwas höher, wenn sich die Rumpfmusklulatur besser aufgebaut hat kann man den Lenker tiefer setzen. Geschickjt ist, wenn der Hersteller den A-head Vorbau dazu länger gelassen und Spacer montiert hat.


Worauf sollte ich sonst noch achten.

Wenn Du bei jedem Wetter zur Arbeit fährst, wären Schutzbleche nicht schlecht. Und zwar fest angebrachte, lange Schutzbleche am besten mit Spritzlappen vorne. Sonst kriegtst Du bei Regenfahrten massiv kürzere Wartungsintervalle am Antrieb. Dazu sollte der Rahmen Schutzblechösen haben, an Carbonrahmen oder Gabeln sind Schellen keine Option.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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Sonntag, 19. Februar 2017, 20:43

Hallo nochmal, danke für die schnelle Antwort!
Der Brems bzw. Schalthebel ist ein Shimano Ultegra - das passt schon soweit.
Wahrscheinlich liegt es wirklich an mir- meine bisherige Bremse ist einfach zu gut- hab dafür damals alleine über 200€ bezahlt.


Mit dem Cyclocrosser hast du mich jetzt wieder ganz schön verunsichert :-) . War mir eigentlich sicher, dass ich ein Rennrad will - mir ging es hier wirklicht um max. speed.
Die Frage ist aber, ob das Rennrad dafür wirklich alltagstauglich ist?!
- Hmm naja mit Schutzblechen und anderen Reifen und allen drum und dran - steht wieder die Frage, ob es nicht mein bisheriger Crosser auch tut.


Mensch ist das kompliziert :-)

Mal ne ganz andere Frage: Habe bisher an meinem Crosser unplattbare Marathon Plus-Reifen. Gibts sowas auch für Rennräder? Kann man die empfehlen, oder ist dann der Geschwindigkeitsvorteil gleich wieder dahin?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »2rfkoern2rf« (19. Februar 2017, 21:50)


Salamander

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Sonntag, 19. Februar 2017, 21:50

Mit dem Cyclocrosser hast du mich jetzt wieder ganz schön verunsichert :-) . War mir eigentlich sicher, dass ich ein Rennrad will - mir ging es hier wirklicht um max. speed.

Rennlenker ist schon aerodynamisch günstiger; auf langen Strcken auch ergonomischer weil der mehrere Sitzpositionen bietet. An was für einem Rad der angeschraubt ist, spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Den Cyclocrosser hatte ich ins Spiel gebracht, weil
- Du damit Scheibenbremse fahren kannst
- die mehr Reifenfreiraum haben

Schutzbleche waren bis in die 60er an Rennrädern durchaus üblich, als die Amateure wenig Geld hatten und mit dem RR zur Arbeit fuhren. Hab ich auch lange gemacht und bin oft genug bis auf die Kimme nass geworden, muss ich nicht mehr haben... Dazu der erhöhte Verschleiß der Kette vom Spritzwasser, Klamotten müssen auch mehr gewaschen werden.

Wenn Du nicht Gelände fährst, kannst Du beim Kauf auch Straßenreifen montieren lassen oder später ersetzen. Auf schlechten Wegen sind Superleichtreifen weniger alltagstauglich als robustere, ich würde da auch lieber 28 mm breite nehmen.

Kannst Du zwar auch an Deinem Cyclocrosser fahren, aber es bleibt die besch...eidene Sitzposition. Zum Vergleich, mit dem MTB kann ich bis über 30 km/h gut mit Rennradfahrern mithalten, Nicht ganz so locker wie mit Rennlenker, aber es geht. So ab 34-36 km/h fahre ich wie gegen eine Wand. Etwas Abhilfe bringen beim Besenstiel abgewinkelte Hörnchen innen montiert (neben den Armaturen). War hier vor kurzem diskutiert, bin zu faul zum suchen wo.

Aber warum schreib ich das, ich bin der letzte der jemanden vom Rennlenker abbringen will ;)
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Sonntag, 19. Februar 2017, 21:58

Mal ne ganz blöde Frage: Kann ich so einen Rennradlenker mit Schalthebel/Bremsenkombi auch an mein Crossrad ranbauen?
Im Endeffekt habe ich ja dann einen Cyclocrosser, wenn ich die Feder fest stelle - Würde das in Sachen Geschwindigkeit was bringen?

Wie sieht es mit den Reifen aus? Gibt es unplattbare Reifen auch für Rennräder und wenn ja, sind diese zu empfehlen?

Vielen Dank!

Salamander

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6

Sonntag, 19. Februar 2017, 22:23

Mal ne ganz blöde Frage: Kann ich so einen Rennradlenker mit Schalthebel/Bremsenkombi auch an mein Crossrad ranbauen?

Kannst Du schon... :rolleyes: Ist nur die Frage, wie sich das fährt... :D

Wenn der Rahmen mit Besenstiel richtig passt, kriegst Du mit Rennlenker eine Streckbank. Meist fährt man ja auf die Bremsgriffe gestützt, und die sind einige cm vor der Lenkerklemmung.

Hier würde ich auch aus einem anderen Grund zu einem weiteren Rad raten: Wenn Du mal einen Defekt hast, kannst Du einfach am nächsten Tag auf das Zweitrad steigen und Dir mit der Reparatur Zeit lassen.



Wie sieht es mit den Reifen aus? Gibt es unplattbare Reifen auch für Rennräder und wenn ja, sind diese zu empfehlen?


Marathon Plus am Rennrad - grausamer Gedanke, Höchststrafe ;( Am Rennrad - und nicht nur da - empfiehlt sich statt einer dicken und schweren Reifeneinlage eine Karkasse mit hoher Fadendichte, die bietet recht guten Pannenschutz und nebenbei auch guten Fahrkomfort und wenig Rollwiderstand. Alternativ könnte man auch proline Pannenschutzband einlegen. Bei schmalen Reifen wird die Montage damit fummeliger (was auch wieder für Reifen 'ne Nummer breiter spricht)
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Samstag, 25. Februar 2017, 10:59

Vielen Dank, für die vielen Tipps. Ich habe mich jetzt, wie auch von dir vorgeschlagen, für ein Cyclocross-Rad entschieden.
Der Händler meines Vertrauens hat mir das Felt VR30 verkauft. Er sagte mir, es wäre schon sehr nahe am Rennrad, aber halt viel flexibler und angenehmer zu fahren.
Vorallem hat es eine sehr gute hydraulische Bremse (so, der Verkäufer).
Probefahren konnte ich es leider nicht, da es in meiner Rahmenhöhe (61cm) nicht vorrätig war. - Bin gespannt- in ner Woche, sollte ich es in den Händen halten :-) .

Viele Grüße

grandsport

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Montag, 13. März 2017, 10:13

Ist ja jetzt ein bisschen Zeit ins Land gegangen. Ist das Rad schon da?
Ist ja schon ein kleines Geschoss!

Bei Sattel und Reifen nicht zu viel auf die Originalausstattung geben. Richtigen Sattel und richtige Sattelposition zu finden - das dauert manchmal.

Bin gespannt auf deine Erfahrungen. Denke manchmal auch über ein CX nach.

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Dienstag, 14. März 2017, 15:46

Hallo,
na klar kann ich dir einen kurzen Erfahrungsbericht geben.
Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit dem Fahrrad. Man sitzt wirklich deutlich entspannter, als auf nem Renner. Als ich letzte Woche von der Arbeit heim bin, war ich wirklich froh, nicht zu einem Rennrad gegriffen zu haben- Noch gestreckter möchte ich auf längeren Strecken wirklich nicht sitzen.
Die Bremsen sind auch genial- kein Vergleich zu den Standard RR-Bremsen.

Was die Geschwindigkeit angeht, bin ich mir noch unschlüssig. Bin letzte Woche das erste mal dieses Jahr meine Arbeitsstrecke gefahren- war also komplett untrainiert und habe sie gut geschafft- hatte mir aber im Durchschnitt etwas mehr Speed erhofft. - In guten Zeiten, war ich mit meinem Trekking/Crossrad etwas schneller unterwegs. Ich denke aber, das hängt mit meinem Trainingszustand zusammen :) - in 1-2 Monaten kann ich hierzu mehr sagen.

Auf unebenen Strecken konnte ich auch gut fahren- auch, wenn ich jetzt viel mehr vom Untergrund mitbekomme.

Besonders beeindruckt hat mich, wie schnell man höhere Geschwindigkeiten aus dem Stand und auch am Berg schafft und wie schnell man maxspeed herausholen kann.

Ich hoffe das hilft ein wenig weiter

VG

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