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Bicicletta

unregistriert

1

Samstag, 18. März 2017, 17:09

Commuter/Citybike: Canyon Commuter 4.0 vs. Radon Urban Supreme

Hallo zusammen,


bin bei meiner Suche nach einem neuen Citybike/Commuter hier auf dieses
Forum und die Kaufberatung gestoßen
... und erhoffe mir nun von euch Hilfe/Ratschläge/Erfahrungsberichte
etc. für meinen geplanten Fahrradkauf!


Habe aktuell bereits ein Hardtail MTB (Canyon "Grand Canyon") und ein
Rennrad (Canyon "Endurance"), sowie einen alten Drahtesel für die Stadt,
der erlöst werden möchte. MTB und Rennrad sind jedoch nur bedingt für den Stadteinsatz
geeignet bzw. ich möchte diese auch nicht entsprechend umrüsten.


Daher nun der Wunsch, mir ein neues Fahrrad zum täglichen Pendeln für die Stadt zuzulegen.


Anforderungen an das neue Fahrrad:


  • Tägliche einfache Distanz liegt so bei ca. 10-12 km (Asphalt 100 %)
  • Sollte etwas Komfort bieten, aber auch sportliches Fahren ermöglichen
  • Sollte ganzjährig, also auch im Winter einsetzbar und daher möglichst wartungsarm sein (Nabenschaltung)
  • Schutzbleche haben oder entsprechend aufrüstbar sein
  • optional über einen Gepäckträger für Fahrradtaschen verfügen
  • Nicht
    allzu schwer sein, daher habe ich mich gegen eine Federgabel
    entschieden (Straßen/Radwege in München sind größtenteils ganz gut )
  • Budget zw. 1000 und max. 1200 € insgesamt



Diese beiden Räder sind mir hier ins Auge gestochen - mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen aus meiner Sicht:

Canyon Commuter 4.0 (1199 €) Größe M
https://www.canyon.com/urban/commuter/commuter-4.html


+ Hochwertige Lichtanlage (Supernova)

+ sehr leicht: ca. 12 kg bei meiner Größe

+ Nabenschaltung mit Riemenantrieb (Shimano Nexus 8s)

+ Sehr ansprechendes Design

+ Gute persönliche Erfahrungen mit Canyon Bikes

- Reifen: Schwalbe G-One in 27,5", 3,5 cm Breite (auf Anfrage bei Canyon
ist vom Rahmen und Schutzblech auch nicht wirklich Spiel nach oben,
zudem ist Reifen eine Spezialanfertigung für Canyon gibt es so nicht im
Schwalbe Shop)

- Reifengröße/-breite schränkt Möglichkeiten für Winterreifen stark ein

- Scheibenbremse (Tektro HD-M285)

Radon Urban Supreme (999 €) Gr. 54
https://www.bike-discount.de/de/kauf...FXcz0wod840JQQ


+ Nabenschaltung Shimano Alfine 11G, Kettenantrieb (erlaubt sportlicheres Fahren)

+ Shimano BR-M506 Scheibenbremse

+ 28 Zoll, 4,0 cm Breite (Schwalbe G-One)

+ viele Alternativreifen stehen zur Auswahl, gerade auch bei Winter-/Ganzjahresreifen

- deutlich schwerer (laut Radon in meiner Größe ca. 11,75 kg - aber ohne
Schutzbleche und Anstecklichter und Pedale - deswegen gehe ich eher von
13 bis 13,5 Kilo Endgewicht aus)

- keine Erfahrungen mit Radon (in Foren liest man einiges über
schlechten Kundenservice, diese Einträge sind aber größtenteils von 2014
und früher)

- Kosten für Pedale, Schutzblech, Lichtanlage und optional Gepäckträger stehen noch aus (Zusatzkosten ca. 100 bis 150 €)


Was meint ihr zur Ausstattung der Räder, wie schätzt ihr die
Preis-Leistungsverhältnisse ein und für welches Fahrrad würdet ihr euch
entscheiden? Bzw. habt ihr schon Erfahrungswerte mit einem der Bikes?
Oder was habt ihr für Alternativen?


Sollten euch Infos fehlen, dann reiche ich die gerne nach. Ich freue
mich sehr auf eure Rückmeldung und danke schon einmal vorab.


Viele Grüße

Dirk

:thumbsup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bicicletta« (18. März 2017, 19:03)


Gerry

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2

Samstag, 18. März 2017, 21:17

Hallo Dirk!

Ein Bekannter von mir fährt das Commuter 6.0 und ist begeistert von dem Rad. Lediglich bemängelt er, dass die G-One Reifen so gut wie keinen Pannenschutz bieten. Desweiteren ist die Reifengröße 27,5" nicht allzuweit verbreitet.

Was mich in punkto Riemenantrieb an dem von Dir verlinkten Commuter 4.0 stört ist die Tatsache, dass anstelle der Conti CDS Premium leider nur die Eco-Variante verbaut ist, d.h. die Riemenräder sind nicht aus Alu/Edelstahl, sondern lediglich aus Kunststoff. Inwiefern man bei Belastbarkeit/Haltbarkeit Abstriche machen muss, kann ich allerdings nicht beurteilen. Funktionieren wird es sicherlich auch, der Riemen ist ja schliesslich auch aus Kunststoff ;)

Was Riemenantrieb generell angeht:
Ich selber fahre seit ca. 1000km, genaugenommen seit dem 11.02. ebenfalls ein Rad mit Riemenantrieb (Breezer Beltway 11) und bin vom Riemenantrieb vollends begeistert! Kein Öl, Fett und sonstiger Schmodder mehr, kein Nachspannen, völlig lautloser Lauf. Und sportlich fahre ich damit auch, Wiegetritt kommt desöfteren mal zum Einsatz. Derzeit kann ich noch keinen Verschleiß am Antrieb erkennen.

Bei dem Radon hast du zwar die "bessere" Schaltung (Alfine 11 hat Ölfüllung anstelle Fett), allerdings keinerlei Wetterschutz, Gepäckträger, Lichtanlage (auch keinen Nabendynamo!), also zusätzliche Kosten und Aufwände.

Soviel Senf erstmal von mir ;)

Liebe Grüße,
Gerry
Grüsse,
Gerry

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Bicicletta

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3

Sonntag, 19. März 2017, 07:59

Hi Gerry,

danke für die Rückmeldung ... ja, ich tendiere auch eher zum Canyon, da es eigentlich alles an Bord hat und dabei noch sehr leicht ist. Jedoch sehe ich die 27,5" Reifen sehr kritisch. Hier ist die Auswahl an Alternativen sehr mau, zumal laut Canyon Support die max. Breite auch bei 3,5 cm liegt. Den Reifen in der Ausführung ist auch eine Spezialanfertigung für Canyon, den gibt es bei Schalbe nur mit 4,0 cm ... das ist auch der Hauptgrund der mich zögern lässt. Zumal dein Freund über den Pannenschutz klagt.

Das Breezer Beltway 11 ist sehr schön, leider fernab meines Budgets :(

Die/der zusätzlichen Kosten/Zeitaufwand beim Radon würden mich eigentlich nicht stören, im Gegenteil, ich schraube ganz gerne am Fahrrad herum. Denke, dass ich am Ende ca. beim gleichen Preis landen würde. Passable Austattung (Schutzblech, Gepäckträger, Pedale und Stecklichter) sollte ich für 200 € schon bekommen ... dann lägen sie preislich gleichauf. Beim Gewicht lande ich dann aber eher bei mind. 13,5 ... was aber auch noch gut wäre.

Sudi

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4

Sonntag, 19. März 2017, 10:52

Mon,

Wie schon an anderer Stelle geschrieben, würde meine Wahl auf das Canyon fallen. Da ist alles dran, was für den Alltag benötigt wird, Schutzblech, (festes) Licht und Gepäckträger - was dem anderen fehlt und nur mit Nachrüstkomponenten mehr oder weniger optisch schön nachgerüstet werden muss.

Bisher habe ich mit Canyon gute Erfahrungen gemacht, mein Rennrad hat ohne zu Murren die 40000er Marke überstanden. Auch bei den beiden anderen Canyons kann ich nicht meckern, der höhere Verschleiß beim MTB ist dem Einsatzzweck und -weise geschuldet.
Gruß aus Bremen

Sudi

Gerry

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5

Donnerstag, 13. April 2017, 23:16

Hm, Bicicletta hat es ja nicht allzu lange bei uns ausgehalten.

Schade, hätte gern gelesen, auf welches Rad die Entscheidung gefallen ist.
Grüsse,
Gerry

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