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ToG

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1

Freitag, 21. April 2017, 16:11

Lenker gebrochen, was für ein Ersatz?

Ich habe mich heute bei voller Fahrt mit dem Fahrrad hingelegt, mir ist nix passiert, aber mein Lenker ist zerbrochen. Ich merke nun, das ich nicht die geringste Ahnung von Fahrradlenkern habe, aber einen erstetzen muss.
Verbaut war bisher ein Ritchey Comp Logic Curve, auf der Website des Herstellers angegeben sind folgende Maße:

Klemmung: 31,8mm
Form: oberer Bereich klassisch, Drops Modern Curve, kompakt
Drop: 128 mm
Reach: 73 mm
Biegung/Wölbung: 0/1°

Der bisherige Lenker hatte eine Breite von 42cm, meine Schulterbreite sind aber eher 44cm.
Ich habe relativ große Hände.
Wichtig wäre, das meine Schaltbremshebel dranpassen (SRAM Apex), und die in-line Bremsen (Klemmung: 31,8mm).

Das Rad wird hauptsächlich zum pendeln (z.Z. ca. 2,5km, werden aber vermutlich bald wieder >15km) und mehr oder weniger lange Touren (so um die 100km/Tag) benutzt.

Ich war mit dem Lenker eigentlich ziemlich glücklich, aber ich war mit meinem No-Name-Akkuschrauber auch immer ziemlich glücklich, bis ich dann beruflich einen von Bosch benutzten durfte.
Gibt es da eventuell bessere Alternativen im Preisbereich bis ca. 50€?
Bzw. worauf sollte ich achten, wenn ich nach was neuem suche?
Der Fahrradhändler nebenan hatte genau einen Rennlenker im Angebot, und kannte sich da auch eher nicht so aus.

Ich war mit dem Lenker eigentlich ziemlich glücklich, aber ich war mit meinem No-Name-Akkuschrauber auch immer ziemlich glücklich, bis ich dann beruflich einen von Bosch benutzten durfte.
Gibt es da eventuell bessere Alternativen im Preisbereich bis ca. 50€?
Bzw. worauf sollte ich achten, wenn ich nach was neuem suche?
Der Fahrradhändler nebenan hatte genau einen Rennlenker im Angebot, und kannte sich da auch eher nicht so aus.

Sonne_Wolken

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2

Freitag, 21. April 2017, 16:43

Was spricht dagegen den gleichen Lenker wieder zu kaufen wenn Du damit zufrieden warst? Du könntest den dann ja auch in 44 cm Breite nehmen.
Ritchey ist übrigens kein NoName Hersteller, sondern ein sehr renommierter Hersteller von Lenker, Vorbauten, Sattelstützen und Steuersätzen und anderen Anbauteilen.
Den Lenker gibt es im Internet für 25 bis 30 €, auch in 44 cm Breite. Z.B bei Bike Components
Falls Du einen anderen Lenker möchtest würde ich einen mit ähnlichem Reach und Drop nehmen, wenn der Lenker für Dich bequem war.
Und achte auf die Klemmung. Aber 31,8 mm sind bei modernen Rädern üblich.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

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HotRod

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3

Freitag, 21. April 2017, 16:51

Wenn Du mit dem Lenker zufrieden warst, würde ich den gleichen für 27€ + Versand im Netz einen neuen bestellen. Diemal vielleicht in 44er breite. Dann ist allerdings zu beachten, dass die STI jeweils um 1 cm nach außen wandern und somit die Züge natürlich auch.

Ansonsten findest Du hier ganz gute Informationen über verschiedene Formen und die Bedeutung von "Drop" und "Reach". Das ist für mich eine Wissenschaft für sich und welche Form die passende ist, muss auch jeder für sich entscheiden. Viel Erfolg :D

Tante Edit sagt: Jennifer war 2 Min schneller ^^
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Samstag, 22. April 2017, 14:24

Danke erstmal für eure Antworten!
Es spricht natürlich nichts dagegen, den selben Lenker nochmal zu kaufen, und das werde ich wohl spätestens Montag tun, wenn sich nichts neues ergibt.

Aber das ich glücklich mit dem Lenker war, lag hauptsächlich daran, das ich keine Ahnung von den Alternativen habe.

Ich dachte auch lange, ich wäre mit einem Besenstiel-Lenker glücklich, um dann festzustellen, das ich mit einem Rennlenker noch glücklicher bin.
(Und auch weniger Schulter- und Handgelenksschmerzen habe)
Und ich erinnere mich an lange, schwärmerische Beschreibungen von Lenkerformen in diesem Forum, von denen ich vorher noch nie was gehört hatte, darum dachte ich, ich frage mal an.
Kann ja immer sein, das es da was gibt, von dem ich noch nie gehört habe.

Salamander

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5

Samstag, 22. April 2017, 15:10

Die Unterschiede zwischen den Mutationen bei Rennlenkern sin bedeutend kleiner als die zu den grundsätzlich verschiedenen Arten von Lenkern. Da hilft nur beim Fahren (bei Dir jetzt nur provisorisch gehalten) den Lenker bewußt greifen und überlegen, was vielleicht besser sein könnte. Und das dann vor dem Kauf real antesten, bzw mal in Läden mal die Lenker von anderen Rädern anfassen. Hier eine Übersicht über das wichtigste von Rennlenkern (wobei die Begriffe "Anatomic" und "Ergo" jeder anders nennen kann) http://www.tour-magazin.de/service/ratge…rmen/a9131.html

Daneben gibt es noch weitere Abwandlungen, zB Randonneur Lenker wo der Oberlenker neben dem Klemmbereich zum Fahrer hin abgewinkelt ist, hierzulande selten. Oder Rennlenker die aussehen als wären die in eine hydraulische Presse gekommen, so daß der Bogen und Unterlenker nach außen zeigt. Nennt sich "Dirt Drop" und findet sich oft an umgebauten MTBs, oder Rennrad-artigen Aufbauten die mehr zum Crossen oder als schnelles Universaltourenrad gefahren werden. Als Beispiel der "On-One Midge Bar", eine Galerie diverser weiterer hier

Alle Klarheiten beseitigt? :thinking: ?( ;( :fie: :doofy: :crazy:

:vain:
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (22. April 2017, 15:14)


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Sonntag, 23. April 2017, 12:29

Danke, Salamander! Das hilft mir weiter.
Ich habe irgendwo aufgeschnappt, das Tourenlenker eher breiter sein sollten, und eher einen tieferen Drop als Lenker für Rennräder - gibt es da Meinungen zu?
Testgreifen von Lenkern gestaltet sich eher schwierig, weil der Laden um die Ecke halt nur exakt einen Lenker hat, und ich ohne Rad zur Zeit zwar gerade zur Arbeit komme, aber nicht zum übernächsten Fahrradladen - darum werde ich im Internet bestellen.

(Der eine Lenker kostet im Laden 50€, im Netz aber nur 30€ - und ich brauche noch andere Ersatzteile. Ich habe nicht viel Geld, und 40-50% Ersparnis bedeutet für mich mir mein Rad leisten zu können, oder eben nicht.)

Salamander

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7

Sonntag, 23. April 2017, 12:54

Ich habe irgendwo aufgeschnappt, das Tourenlenker eher breiter sein sollten, und eher einen tieferen Drop als Lenker für Rennräder - gibt es da Meinungen zu?

Ein tieferer Drop hier wäre mir neu. Rennlenker am Reiserad fährt man ja nicht wegen höherer Geschindigkeit, sondern hauptsächlich weil der auf längeren Strecken ergonomischer ist. Da würde ich eher einen Lenker mit weniger Drop wählen. Hängt aber auch von den individuellen Vorlieben ab.

Mit dem Rennlenker eine Nummer breiter fährt es sich angenehmer, es atmet sich vielleicht etwas leichter, und man kriegt eine Lenkertasche besser unter.
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EmilS

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8

Sonntag, 23. April 2017, 13:02

Wenn der Sturz so heftig war, dass der Lenker gebrochen ist, würde ich sicherheitshalber auch den Vorbau tauschen.

Salamander

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9

Sonntag, 23. April 2017, 13:58

Guter Einwand! Auch Rahmen und Gabel auf Verformunge, Haar-Risse und verdächtige Lack-Abplatzer im Steuerkopfbereich überprüfen. Bei Alu extrem mißtrauisch sein
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10

Sonntag, 23. April 2017, 17:55

Die untere Krümmung vom Unterlenker ist angebrochen, die Hauptenergie hat die Ortliebtasche und meine Schulter abgefangen.

Vorbau, Rahmen und Gabel sind OK, soweit ich das sehen kann, da sind keine Haarrisse (die ich finden kann), und sie klingen nicht anders als sonst wenn ich dagegen klopfe. Beim Vorbau bin ich mir sogar sicherer als bei beim Rahmen und der Gabel, weil ich hier alles sehen und betasten kann.
(Vermutlich sollte ich den Rahmen austauschen, aber das kann ich mir nun wirklich nicht leisten)

Ich bestelle mir nun den selben Lenker wieder mit 2cm mehr Breite.

EmilS

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11

Sonntag, 23. April 2017, 19:24

Ich würde trotzdem die 30-40 Euro für einen neuen Vorbau investieren. So ein Teil wiegt nur 30-50g, d.h. geringe Materialstärke. Wenn das bricht gibt es üble Pfählungsverletzungen.

Ich hatte neulich auch einen Unfall. Ein PKW ist in mein das Hinterrad eingeschlagen und ich hab mich lang gelegt. Bis auf ein paar Prellungen ist mir zum Glück nichts weiter passiert. Am Fahrrad ca. 800€ Schaden, da die Anbauteile alle noch neuwertig waren.
Das war der im Februar neu aufgebaute Poison Rahmen.

Ich habe das Rad beim Händler begutachten lassen. Der Stahlrahmen ist noch voll in Ordung. Das Hinterrad ist allerdings komplett verformt. Am Lenker war der Shifter nach innen verrutscht. Lenker und Vorbau augenscheinlich unbeschadet. Der Mechaniker hat mir eindringlich geraten beide auszutauschen, was ich gleich beauftragt habe.

Ich wünsch Dir viel Glück mit deinem Rad!

12

Sonntag, 23. April 2017, 23:40

So ein Teil wiegt nur 30-50g, d.h. geringe Materialstärke.
Raketentechnik? ;) Je nach Länge doch eher 100-180 g - vorsichtig wäre ich aber trotzdem.

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