Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: 2radforum.de - Das Fahrrad-Forum für Radfahrer und Rad. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

ToG

Pendler

Blog - Galerie
  • »ToG« ist männlich
  • »ToG« ist der Autor dieses Themas

Unterwegs von: Bremen

Unterwegs nach: Hamburg

Wohnort: Bremen

  • Private Nachricht senden

1

Freitag, 28. April 2017, 22:42

Laufräder, für insgesamt max. 250 €?

Habe heute bei der Frühlingswartung festgestellt, das die Lagerschalen vom Vorderrad ziemlich verrostet sind - die vom Ersatzlaufrad leider auch.
Ins Hinterrad habe ich mich noch nicht rangetraut, fürchte aber das es dort ähnlich aussieht.

Insgesamt ungefähr 15000km haben sie durchgehalten, und 3 Winter.

Weil die Felgen auch leicht verbeult sind, ist es denke ich an der Zeit, einen neuen Laufradsatz zu kaufen.

Die Naben waren SRAM-406 Naben, denen misstraue ich aber inzwischen. Da sind mir bisher 2 von verrostet.
(Eine davon hatte ich neu gepackt, nach ca. 7500km, die andere kam so vom Hersteller.)

200-250€ kann ich mir leisten, 28" Durchmesser haben, sie sollten für Scheibenbremsen (6-Loch) geeignet sein, 32 Speichen, 20mm Maulweite, und 130kg tragen.
Am liebsten mit silbernen Speichen, und logofrei-schwarzer Nabe+Felge.

Ich habe gehört, das es Laufräder mit Patronenlagern gibt, die einfacher auszutauschen sind, und besser gedichtet. Da wäre ich nicht abgeneigt, wenn es in meinen Kostenrahmen geht.

Wenn es geht Shimano-frei. Aus keinen bestimmten Gründen, aber ich kaufe nicht gern beim Marktführer.

Hat wer Ideen? Selbstbau Vorderrad traue ich mir zu, Selbstbau Hinterrad eher nicht.

(Gerade bin ich etwas gefrustet. Ich habe letzte Woche einen neuen Lenker+die Verschleissteile für das Jahr bestellt, und doch viel Zeit in die Wartung der Bremse investiert. Das Rad mutiert gerade zum Fass ohne Boden, habe ich das Gefühl. Spätestens mit dem neuen Laufradsatz wird es dann wieder fahren wie neu, aber gerade frisst es mein Budget. Und meine Nerven.)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ToG« (28. April 2017, 22:53)


FraWie

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »FraWie« ist männlich

Wohnort: südlich von Berlin

  • Private Nachricht senden

2

Samstag, 29. April 2017, 07:54

Nachfrage: Mit Nabendynamo?

An meinnem ansonsten shimanofreiem Rad habe ich trotzdem hinten eine XT-Nabe drin, auch weil ich Centerlock vorgezogen habe. 6-Loch Scheibe mit Centerlock-Adapter funktioniert übrigens gut.

Deine Lagerprobleme sind schon außergewöhnlich. Ein gut gefettetes Lager rostet eigentlich nicht, auch dein Problem mit der Spyre scheint ein Einzelfall zu sein. Betreibst du eventuell eine zu intensive Reinigung?

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ToG

Salamander

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »Salamander« ist männlich

Wohnort: Tief im Westen

  • Private Nachricht senden

3

Samstag, 29. April 2017, 09:21

200-250€ kann ich mir leisten, 28" Durchmesser haben, sie sollten für Scheibenbremsen (6-Loch) geeignet sein, 32 Speichen, 20mm Maulweite, und 130kg tragen.

Warum 32? Bei 28 Zoll und dieser Last würde ich 36 Speichen nehmen, damit bist Du auf der sicheren Seite.

Ich habe gehört, das es Laufräder mit Patronenlagern gibt, die einfacher auszutauschen sind, und besser gedichtet. Da wäre ich nicht abgeneigt, wenn es in meinen Kostenrahmen geht.

Nur wenn die zum einfachen Tausch konstruiert sind. Es gibt auch Naben, da sind die Rillenkugellager eingepresst, dazu brauchst Du einen Innenauszieher mit Gleithammer oder Abstützung.

Wenn es geht Shimano-frei. Aus keinen bestimmten Gründen, aber ich kaufe nicht gern beim Marktführer.

Ich bevorzuge zwar auch Räder mit shima-NO Ausstattung, aber Shimano Naben (nicht Nabendynamos) verbaue ich gerne. Die sind leicht erhältlich, die XT Naben sind top, DX und LX auch noch gut brauchbar.

Hat wer Ideen? Selbstbau Vorderrad traue ich mir zu, Selbstbau Hinterrad eher nicht.

Sooo schwierig ist das nicht. Hast Du ein oder mehrere zum Üben, dann könntest das mal antesten. Problematisch ist die unterschiedliche Speichenspannung bei asymmetrischen Naben, aber mit Gefühl und Erfahrung kriegt man das hin. Alle Speichen genau eine Umdrehung lösen, dann wieder anziehen., dann zentrieren.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ToG

ToG

Pendler

Blog - Galerie
  • »ToG« ist männlich
  • »ToG« ist der Autor dieses Themas

Unterwegs von: Bremen

Unterwegs nach: Hamburg

Wohnort: Bremen

  • Private Nachricht senden

4

Samstag, 29. April 2017, 09:23

Ohne Nabendynamo, ich habe Batterielicht.

Deine Lagerprobleme sind schon außergewöhnlich. Ein gut gefettetes Lager rostet eigentlich nicht, auch dein Problem mit der Spyre scheint ein Einzelfall zu sein. Betreibst du eventuell eine zu intensive Reinigung?


Ich glaube, das ich zuviel Reinigung betreibe, kann man mir nicht vorwerfen, eher das Gegenteil. Meist putze ich mit feuchten Lumpen, Gartenschlauch oder Kärcher besitze ich gar nicht.

Aber es stimmt schon, irgendwie müssen meine Lagerprobleme mit meiner Inkompetenz zusammen hängen.

Bei der Spyre bin ich nicht der einzige, hier schreibt wer was davon (der hat auch Fotos gemacht):
http://singletrackworld.com/forum/topic/psa-trp-spyre-rebuild-guide
Da vermute ich, das die Bremse noch eine ganze Weile weiter funktioniert hätte, wenn kein Sand rein gekommen wäre, und mir die Lagerprobleme erst hinterher aufgefallen wären.

Radlager 1 kam aber schon so vom Hersteller, da lief nach ungefähr einem Monat braune Suppe raus. Da hatte ich keine Chance das kaputt zu machen.
Ich bin auch eine ganze Weile mit ziemlich schlechten Schnellspannachsen rumgefahren, mit den Scheibenbremsen zusammen war da ziemlich viel Spiel in der ganzen Angelegenheit. (Nicht im Lager, die waren fest - das ganze Rad hat in den Aufnahmen gewackelt).
Und beim Hinterrad habe ich vermutlich eine Weile das Lagerspiel falsch eingestellt.
Also, eine Mischung aus Pech, Anfängerfehlern und salzgestreuten Straßen, denke ich.

Salamander

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »Salamander« ist männlich

Wohnort: Tief im Westen

  • Private Nachricht senden

5

Samstag, 29. April 2017, 09:24

Betreibst du eventuell eine zu intensive Reinigung?

Um es auf den Punkt zu bringen - Du gehst doch wohl nicht mit dem Hochdruckreiniger da dran?

Edit sagt, hat sich überschnitten...
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (29. April 2017, 09:34)


ToG

Pendler

Blog - Galerie
  • »ToG« ist männlich
  • »ToG« ist der Autor dieses Themas

Unterwegs von: Bremen

Unterwegs nach: Hamburg

Wohnort: Bremen

  • Private Nachricht senden

6

Samstag, 29. April 2017, 16:12

Warum 32? Bei 28 Zoll und dieser Last würde ich 36 Speichen nehmen, damit bist Du auf der sicheren Seite.


Hast vermutlich recht. Wäre vernünftig. Weil ich nun aber 2,5 Jahre mit 32-Speichen rumgefahren bin, kommt mir das ein bisschen nach Rückschritt vor. Auf der anderen Seite habe ich hinten einen Höhenschlag, und vorne eine 8 die nicht mehr rausgeht. Fällt dir denn eine nette 36-Loch-Felge ein?

Nur wenn die zum einfachen Tausch konstruiert sind. Es gibt auch Naben, da sind die Rillenkugellager eingepresst, dazu brauchst Du einen Innenauszieher mit Gleithammer oder Abstützung.


Fällt dir da eine Nabe ein? Also, eine die einfach austauschbare Patronenlager hat? Und, nach etwas nachdenken, einen austauschbaren Freilauf aus Stahl?
Wenn es das nicht gibt, nehme ich halt normale Kugellager.

Sooo schwierig ist das nicht. Hast Du ein oder mehrere zum Üben, dann könntest das mal antesten. Problematisch ist die unterschiedliche Speichenspannung bei asymmetrischen Naben, aber mit Gefühl und Erfahrung kriegt man das hin. Alle Speichen genau eine Umdrehung lösen, dann wieder anziehen., dann zentrieren.


Ich habe leider kein Rad das ich nicht brauche zum üben. Gerade bin ich geneigt, meine Wunschkomponenten einfach einem Laufradbauer zu geben. Oder fertig zu kaufen.

Poison Bikes hat einen Laufradkonfigurator, da bewege ich mich eher bei den MTB-Rädern, wenn ich das richtig sehe. Bauen die gute Räder?

Salamander

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »Salamander« ist männlich

Wohnort: Tief im Westen

  • Private Nachricht senden

7

Montag, 1. Mai 2017, 22:23

Hast vermutlich recht. Wäre vernünftig. Weil ich nun aber 2,5 Jahre mit 32-Speichen rumgefahren bin, kommt mir das ein bisschen nach Rückschritt vor. Auf der anderen Seite habe ich hinten einen Höhenschlag, und vorne eine 8 die nicht mehr rausgeht.

So eine Eierei nach nicht mal 3 Jahren sieht für mich nicht nach Fortschritt aus :rolleyes: 4 Speichen mit Nippel wiegen grade mal 32 g - bei bestimmt 1 kg nur für die eingespeichte Felge mit Felgenband und Schlauch. Hol Dir lieber bessere Faltreifen, die rollen nebenbei auch noch leichter und sind komfortabler. Oder freß weniger :P Und die etwas bessere Aerodynamik wirkt sich erst bei höhern Geschwindigkkeiten aus. Ich kann am Rennrad 32-Loch fahren (konventionelle Felgenform, v- Profil sicher noch weniger), aber das würde mir beim Alltagsrad nicht im Traum einfallen - und ich bringe um einiges weniger auf die Waage.

Als Felgen hätte ich Rigida Sputnik in Verdacht.

Fällt dir da eine Nabe ein? Also, eine die einfach austauschbare Patronenlager hat? Und, nach etwas nachdenken, einen austauschbaren Freilauf aus Stahl?
Wenn es das nicht gibt, nehme ich halt normale Kugellager.

Ich meine mei Hügi konnte man die Lager so tauschen, bin mir aber nicht sicher- Mit modernem Kram kenne ich mich nicht so aus. Wahrscheinlich würde ich als erstes schauen, was SRAM oder Campa hat. Ansonsten müßte ich mich auch schlau machen.
Austauschbaren Freilauf gibt es bei Shimano und Hügi, bei Campa und Mavic auch meine ich. Bei anderen Herstellern würde ich das auch annehmen, bin mir da aber noch weniger sicher.

Gedichtete Konuslager von guter Qualität und ordentlich gefettet sind aber wirklich kein Problem. Deine Schwierigkeiten scheinen mir Einzelfälle oder Ausrutscher zu sein, sowas kann es immer mal geben. Mir ist mal ein Fahrrad in den Rhein-Herne-Kanal gefallen, die DX Naben laufen immer noch. Nur in den unteren Teil das Freilaufkörpers war ein wenig Wasser eingedrungen (also am Sitz der Ritzel, nicht innen).

Poison Bikes hat einen Laufradkonfigurator, da bewege ich mich eher bei den MTB-Rädern, wenn ich das richtig sehe. Bauen die gute Räder?

Keine Ahnung. Rose wird als Laufradbauer öfters lobend erwähnt, auch von @Sonne_Wolken. komponentix.de soll auch nicht schlecht sein.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ToG

Onkel Scheini

Der Hund von Barkerfeld

Blog - Galerie

Unterwegs von: Norddinker

Unterwegs nach: Süddinker

Unterwegs über: Dinker

Wohnort: Grafschaft Mark

  • Private Nachricht senden

8

Dienstag, 2. Mai 2017, 07:16

Zitat


Rose wird als Laufradbauer öfters lobend erwähnt, auch von @Sonne_Wolken. komponentix.de soll auch nicht schlecht sein.


Rose wäre auch meine erste Wahl, frei wählbare Konfiguration zum Schnäppchenpreis. Mein Favorit sind Shimano Naben mit Labyrinth Dichtung (Ultegra,105,Tiagra, habe von jedem Typ mindestens 1 Paar).
Die Glorreichen schieben ...

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ToG

9

Dienstag, 2. Mai 2017, 09:37

Noch ein bisschen Senf von mir...
6-Loch Scheibe mit Centerlock-Adapter funktioniert übrigens gut.
Der Vollständigkeit halber: Ich hatte sowas ab Werk an einer Alfine-Schaltnabe. Nach dem ersten "Wellness-Bad" der Nabe beim Händler hatte ich ständig Öl an der Bremsscheibe… Shimano hat sogar aus Kulanz nach und nach die hintere Bremse getauscht, bis auf die Scheibe selbst (also Bremsgriff, Leitung, Bremssattel), das Problem blieb. Bis ich irgendwann auf den Trichter kam, dass das Öl nicht von der Bremse stammt, sondern von der Nabe her zur Scheibe wandert. Nur wenig, aber genug, um die Bremsbeläge zu versauen. Händler hat nochmal draufgeguckt, aber der war mit seinem Zusammenbau der Nabe nach dem Service immer noch zufrieden.
Aber jetzt hatte ich ja eine Schwachstelle im Verdacht. An dem Punkt habe ich eine Center-Lock-Scheibe montiert und die alte samt 6-Loch-auf-CL-Adapter rausgeschmissen. Und was soll ich sagen? Seitdem ist Ruhe.

Ich kann da jetzt Magie gewirkt haben, aber zumindest an Schaltnaben würde ich nach der Erfahrung die Adapterlösung nicht empfehlen.
Poison Bikes hat einen Laufradkonfigurator, da bewege ich mich eher bei den MTB-Rädern, wenn ich das richtig sehe. Bauen die gute Räder?
Besagtes Rad mit dem unnötigen Adapter stammt von Poison (als Komplettrad). Abgesehen davon, also mit Blick auf den reinen Laufradbau sind die Räder wirklich gut gemacht. Das war allerdings noch vor 2013, keine Ahnung, ob sich danach was geändert hat .
Mir ist mal ein Fahrrad in den Rhein-Herne-Kanal gefallen
Dir ist... was?! 8|
Details! Vor allem dazu, wie du es wieder rausgefischt hast ;)

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ToG

ToG

Pendler

Blog - Galerie
  • »ToG« ist männlich
  • »ToG« ist der Autor dieses Themas

Unterwegs von: Bremen

Unterwegs nach: Hamburg

Wohnort: Bremen

  • Private Nachricht senden

10

Mittwoch, 3. Mai 2017, 16:39

Danke für eure Hinweise!

Vor allem Salamander hat mich überzeugt, ich schaue inzwischen nach 36-Speichen-Rädern mit Konus-Lagern.
(Auch, weil Patronenlager anscheinend viel teurer sind.)

Ich habe mal beim Fahrradladen um die Ecke nachgefragt, die haben sich meinen Laufradsatz angeschaut, gemeint das meine Reifen zu schmal für die Felgen sind (32mm Reifen auf 20mm Felge), eine Weile rumgesucht und mir einen selbstgebauten Laufradsatz mit XT Naben mit 6-Loch-Aufnahme und L17-Felgen angeboten.

Die Teile sollen ca. 200€ kosten, einspeichen nochmal ca. 100€.
Ist das wohl ein realistischer Preis?
Die Naben sind im Internet deutlich günstiger zu finden, statt 45 bzw. 50€ gibt es die im Netz für ca. 25€ bzw. 35€. Einspeichen könnte ich dann immer noch nicht. Und ein Versender wartet die mir natürlich nicht so komfortabel.
(Ich könnte aber nachfragen, ob die mir die Naben einspeiche, die ich ihnen bringe, wenn ich dafür halt ein paar € mehr bezahle. Ich weiß nun die Handelspanne von kleinen Fahrradhändlern nicht. Nur das die großen Versender die Sachen teilweise günstiger anbieten als die Lieferanten für die Fahrradläden.)

Poison und Rose habe ich auch mal angeschrieben, aber noch nichts zurück bekommen.

@Salamander: Wie dein Rad im Rhein-Herne-Kanal gelanden ist, wüsste ich nun auch gern.

Salamander

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »Salamander« ist männlich

Wohnort: Tief im Westen

  • Private Nachricht senden

11

Mittwoch, 3. Mai 2017, 21:52

Dir ist... was?! 8|

Ich hattte etwas mit dem Photoapparat dilettiert, da machte es plötzlich plumps und das Rad war weg :wacko:

Details! Vor allem dazu, wie du es wieder rausgefischt hast ;)

Ich habe mich gebückt und es wieder raus geholt. Selbst der Brooks hatte keine Miene verzogen 8)

Das war an einer flachen Böschung mit einem Steg. Hier wäre das wohl schwieriger geworden:

"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Salamander

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »Salamander« ist männlich

Wohnort: Tief im Westen

  • Private Nachricht senden

12

Mittwoch, 3. Mai 2017, 22:21

Ich habe mal beim Fahrradladen um die Ecke nachgefragt, die haben sich meinen Laufradsatz angeschaut, gemeint das meine Reifen zu schmal für die Felgen sind (32mm Reifen auf 20mm Felge), eine Weile rumgesucht und mir einen selbstgebauten Laufradsatz mit XT Naben mit 6-Loch-Aufnahme und L17-Felgen angeboten.

Die Teile sollen ca. 200€ kosten, einspeichen nochmal ca. 100€.
Ist das wohl ein realistischer Preis?

Wenn mit 20 und 17 die Innenbreite der Felge (das 2. Maß bei Felgenangaben wie 622-17) gemeint ist: Zustimmung.

Ich weiß nicht, was eine Arbeitsstunde mittlerweile kostet. Zu meiner Zeit in bezahlten Diensten wurde für ein Laufrad 3/4 Stunde gerechnet; Das kam meistens gut hin, inklusive Abdrücken. Auf einer ambitionierten englischsprachigen Seite zum Thema hab ich mal gelesen, man braucht eine Stunde mit der Tendenz zu mehr bis deutlich mehr. Das sollte dann aber auch "sehr gut" werden, inklusive mehrmaligen Abdrücken. Dann "steht so ein Laufrad aber auch und braucht idR kaum noch nachzentriert werden.

Die Naben sind im Internet deutlich günstiger zu finden, statt 45 bzw. 50€ gibt es die im Netz für ca. 25€ bzw. 35€. Einspeichen könnte ich dann immer noch nicht. Und ein Versender wartet die mir natürlich nicht so komfortabel.
(Ich könnte aber nachfragen, ob die mir die Naben einspeiche, die ich ihnen bringe, wenn ich dafür halt ein paar € mehr bezahle. Ich weiß nun die Handelspanne von kleinen Fahrradhändlern nicht. Nur das die großen Versender die Sachen teilweise günstiger anbieten als die Lieferanten für die Fahrradläden.)

Ist die Frage, was Du dabei am Ende wirklich sparst. Versandkosten eingerechnet? Dazu kommt die Arbeitszeit für das unbedingt nötige Nachkontrollieren der Laufräder. Das sollte unbedingt gemacht werden, selbst bei noch so gut gebauten Rädern. Jeder kann mal einen schlechten Tag haben... Bei Rädern komplett aus dem Laden kostet das idR einen kleinen symbolischen Betrag (sollte jedenfalls so sein), bei fremdem Material wirst Du wahrscheinlich nicht so großzügig behandelt.


Da fällt mir grad noch ein, wie zwei Ruderkameraden mal eine Vespa im Kanal versenkt hatten... :rolleyes:
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

13

Donnerstag, 4. Mai 2017, 11:58

Das war an einer flachen Böschung mit einem Steg. Hier wäre das wohl schwieriger geworden:
Sowas hatte ich vor dem inneren Auge. Glück im Unglück gehabt! :D

EmilS

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »EmilS« ist männlich

Wohnort: Meckenbeuren

  • Private Nachricht senden

14

Donnerstag, 4. Mai 2017, 21:44

Hallo ToG,

ich habe mir gerade für mein verunfalltes Rad ein neues Hinterrad eingespeicht.

Felge: DT Swiss R-460 db DISC mit 18 mm Maulweite (22 mm). Ich fahre darsuf 42 mm Reifen ohne Probleme. Allerdings nur 110 kg Systemgeweicht.
die RR-511 dbsieht fast genauso aus mit 130 kg Systemgewicht.

Nabe: Novatec. Bin mal gespannt wie die sich hält.

D.h. diese XT-Nabe mit 693 km Laufleistung ist übrig. 32 Loch. Den könnt ich Dir für VB 15 € inkl. Versand vermachen.

Wenn Du Dir zutraust, das Vorderrad einzuspeichen, dann mach das doch zuerst als Übung.

Speiche das Hinterrad genauso ein ohne erst mal auf die unterschiedliche Spannung auf der Antriebsseite zu achten. Das gibt dann erstmal 2-3 mm Versatz aufgrund der Asymmetrie.

Im Gegensatz zu Felgenbremsen, würde dies bei Scheibenbremsen kaum einen Unterschied machen, da die Bremsscheibe nicht mit der Felge wandert. -> Solange der Reifen nicht Schleift.
Wir wollen allerdings perfekt Zentrieren;-)
Wenn man dann auf der einen Seite die Spannung wieder nachlässt und auf der anderen in gleicherweise anzieht, dann bekommt man die Felge auch noch mittig.
Mein (einfacher) Zentrierständer hat eine mm-Skalierung für die Mittigkeit. Wenn man das Rad um 180° im Ständer dreht, kann man gegen prüfen, ob die Skala auch mittig eingestellt ist.

Wenn man einmal kapiert hat, wie Zentrieren funktioniert, dann kann man auch ein nicht auf Anhieb perfekt eingespeichtes Rad selber nachziehen. Bei meinem erstem Radsatz (von bisher 3en) habe ich nach 100-200km nochmal korrigiert, doch dann hielten die.

Nur Mut.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »EmilS« (4. Mai 2017, 21:48)


ToG

Pendler

Blog - Galerie
  • »ToG« ist männlich
  • »ToG« ist der Autor dieses Themas

Unterwegs von: Bremen

Unterwegs nach: Hamburg

Wohnort: Bremen

  • Private Nachricht senden

15

Sonntag, 7. Mai 2017, 22:42

Ist die Frage, was Du dabei am Ende wirklich sparst. Versandkosten eingerechnet? Dazu kommt die Arbeitszeit für das unbedingt nötige Nachkontrollieren der Laufräder. Das sollte unbedingt gemacht werden, selbst bei noch so gut gebauten Rädern. Jeder kann mal einen schlechten Tag haben... Bei Rädern komplett aus dem Laden kostet das idR einen kleinen symbolischen Betrag (sollte jedenfalls so sein), bei fremdem Material wirst Du wahrscheinlich nicht so großzügig behandelt.


Naja, soweit ich weiß, liegen die großen Versender teilweise unter den Preisen der Großhändler, bei denen die Fahrradläden bestellen. D.h. es könnte durchaus sein, das die bei den Naben nur 5-10€ Gewinn machen, und dann mehr davon haben, wenn ich die Naben extern bestellen würde, und ihnen die 5-10€ unversteuert in die Kaffeekasse tue.
Die Leute in dem Laden wissen natürlich, das ich die Teile bei einem Onlinehändler für einen Bruchteil der Kosten bekomme.

Rose und Poison bieten ähnliche Laufradsätze für knapp 100€ weniger an, komplett mit einspeichen; d.h. selbst wenn ich 5€ Versand und 40€ fürs nachzentrieren zahle, ist online bestellen günstiger als lokal kaufen, da finde ich legitim, meine Kosten wenigstens ein bisschen zu drücken.

Das hat sich aber inzwischen mehr oder weniger erledigt, sie haben da einen Satz X9-Naben mit Industrielagern ausgegraben, die sie mir quasi schenken wollen, Ersatzteile für die sind einigermaßen gut erhältlich, die Qualität ist besser als bei meinen derzeitigen Naben; einziges Manko ist das sie nur 32 Löcher haben.

Wobei aber anscheinend die Felgen ausschlaggebend für die Tragfähigkeit des Rades sind, bei anderen Radbauteilen habe ich keine Gesamtsystemgewichtangabe gefunden, und sowohl Poison als auch Rose und der Fahrradladen hier um die Ecke haben mir 32-Speichen-Räder angeboten mit max. Gesamtsystemgewicht 130 bzw. 140kg. (Der Händler meinte, Mavic-Felgen wären einfach nicht so belastbar.)

Der Laufradsatz würde 250€ kosten, also 50€ mehr als der von den Onlinehändlern - ich bin gerade geneigt, das anzunehmen, wenn sie mir da geeignete Felgen mit anbieten.

Danke für eure Hilfe und die Vorschläge! Ich schlafe nun nochmal drüber, und gehe morgen zu dem Händler.

ToG

Pendler

Blog - Galerie
  • »ToG« ist männlich
  • »ToG« ist der Autor dieses Themas

Unterwegs von: Bremen

Unterwegs nach: Hamburg

Wohnort: Bremen

  • Private Nachricht senden

16

Montag, 8. Mai 2017, 21:40

Habe jetzt entschieden, den Laufradsatz mit den X9-Naben beim Händler zu nehmen. Leider hat sich dann kurz nach meiner Bestellung herausgestellt, das alle 622x17 C-Felgen bei seinen Lieferanten ausverkauft sind, darum bekomme ich den Laufradsatz erst in einem Monat.

(Zum Glück fährt das Rad noch ein bisschen trotz rostiger Nabe, und meine Pendelstrecke ist z.Z. nicht so lang - sonst wäre das blöd. Die Radreise um Himmelfahrt rum verkneife ich mir aber eventuell. Schade.)

ToG

Pendler

Blog - Galerie
  • »ToG« ist männlich
  • »ToG« ist der Autor dieses Themas

Unterwegs von: Bremen

Unterwegs nach: Hamburg

Wohnort: Bremen

  • Private Nachricht senden

17

Dienstag, 18. Juli 2017, 18:16

Der neue Laufradsatz ist endlich da.
Entgegen der Empfehlungen hier im Forum habe ich mir für die 32-Loch-Variante entschieden, nachdem mir sowohl Rose als auch Poison 32-Loch-Räder angeboten haben.

Die Naben sind (alte) SRAM X9-Naben, die ich praktisch geschenkt bekommen habe, die Felgen sind Alexrims DA16, bei den Speichen bin ich mir nicht mehr sicher.
Kostenpunkt waren insgesamt knapp 220€.
Im Moment bin ich sehr glücklich damit - ich dachte, ich wäre alt und fett geworden in den 2 Jahren in denen ich das Rad besitze, weil es so anstrengend war vorwärts zu kommen.
Ich bin auch alt und fett geworden, aber nun wieder viel schneller unterwegs.
Im Laufe der Jahre ist die Kette auf längeren Strecken vom drittkleinsten auf das zweitgrößte Ritzel gewandert - jetzt ist sie wieder mehr oder weniger dauerhaft in den höheren Gängen, und Radfahren kommt mir nicht mehr so anstrengend vor.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Salamander

Salamander

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »Salamander« ist männlich

Wohnort: Tief im Westen

  • Private Nachricht senden

18

Dienstag, 18. Juli 2017, 18:44

Das ist aber nun gar nicht im Sinne der Fahrradindustrie... Diese 17 C-Felgen, für die ganz breiten schweren Reifen sind die doch nur suboptimal. Besser auch die dicken Gänge fahren, dann brauchst Du nicht so viel zu treten... Und in zwei Jahren kaufst Du Dir dann ein Pedelec...

;)
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ToG

Mroksormur

2radfahrer(in)

Blog - Galerie

Wohnort: Bielefeld

  • Private Nachricht senden

19

Freitag, 21. Juli 2017, 08:52

Gut zu wissen!