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MrSnaver

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1

Dienstag, 6. Juni 2017, 17:39

Trekkingbike für den Alltag und Touren

Guten Abend geschätzte Kollegen bzw erfahrene Nutzer :-),

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?
Fahrten zur Arbeit aber auch Mehrtägige Touren sind geplant ( z.B. Magdeburg bis Hamburg - Elbtour

- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?
Vermutlich viel Asphalt, allerdings jenachdem was so kommt :)

- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?
Wohne in Hamburg, tendenziell nicht zu bergig denke ich

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?
Hoffentlich bei gutem Wetter, aber bei Regen ggf. auch

- Wie viel darf das Rad kosten?
ich dachte zuerst an 600 aber mir ist klar das ich wohl 800-900 euro ausgeben muss, aber da liegt dann auch langsam meine Grenze :)

- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?
täglich bis zu 20km, bei Tagestouren täglich bis 80 Km

- Wie groß bist Du?
186

- Wie viel wiegst Du? (Musst du nicht beantworten! Aber beachte, dass die meisten Räder gerade mal 100kg Zuladung zulassen und mit ein bisschen Gepäck wird's da schnell eng )
gerade um die 101-102 Kilo, tendenz aber auf 95 Kilo sinkend :D

- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?
Ehrlich gesagt bisher kaum was, aber durchaus bereit zu lernen und zu üben :)

- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?
Noch keine direkt.



Ich suche ein Trekkingbike mit Nabenschaltung und unplattbarreifen ( oder wie die heißen? )

Aber unsicher bin ich mir bei Reifen, Rahmenhöhe oder Bremsen. Aber das sind bisher die empfehlungen von Freunden und Familie.. Daher ersuche ich hier nochmal weitere Hilfe :).

vielen Dank schon einmal und falls noch Hinweise fehlen, bitte bescheid geben :-)


Liebe Grüße


Chris

Honigbaerchen

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2

Dienstag, 6. Juni 2017, 18:28

Spontan denke ich natürlich an Böttcher. Zum einen liegt das Systemgewicht bei den Trekkingfahrrädern im Regelfall bei 150 kg - bei Deinem Grundgewicht nicht verkehrt, wenn Du auch noch Gepäck für mehrere Tage mitnehmen willst. Zum anderen wirst Du da auch in dem von Dir angepeilten finanziellen Rahmen fündig und bekommst dafür eine meiner Meinung nach solide Leistung, wenn auch nicht immer absolut up to date. Aber ich schätze Dich nicht so ein, daß es Dir auf die brandneuesten Entwicklungen auf dem Fahrradmarkt ankommt *grins*. Und Du kannst dort auch noch bei größeren Rahmenhöhen fündig werden. Außerdem kannst Du Dir bei den Böttchers (nicht bei den Grecos) die Gangschaltung aussuchen.

Messe mal Deine Innenbeinlänge, ob Du eher Kurzbeiner oder Langbeiner bist - die ist aussagekräftiger für die Rahmenhöhe als Deine Gesamtkörpergröße. Das entscheidet dann auch darüber, ob Du Dich eher auf einem Rad mit größerer oder kleinerer horizontaler Länge wohlfühlst. Und ansonsten: Ich wohne am recht flachen Niederrhein, habe mir aber für mein Safari die Sram DualDrive mit 24 Gängen gegönnt - ein wahrer Genuß auf längeren Touren (und sogar schon, wenn es nur den Deich raufgeht, wesentlich leichter als meine popelige 7-Gang-Nexus am vorigen Rad).

Zum guten Schluß: Herzlich willkommen hier!
Gruß, Astrid

Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen. (Albert Schweitzer)

MrSnaver

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3

Dienstag, 6. Juni 2017, 19:27

Hallo und vielen Dank :-)

Ja ich brauche nicht das neuste vom neusten oder beste vom besten :)
Aber natürlich schon wenn es preislich geht was vernünftiges :D
Gerade bei mehrtägigentouren soll das Rad ohne Probleme durchhalten *lach* Böttcher kannte ich ehrlich gesagt noch nicht, aber die bieten ja wirklich viel und vorallem individuell an :D
Das mit der Innenbeinlänge werde ich morgen direkt ausmessen, danke schonmal.
du empfiehlst also eher eine Kettenschaltung?
Was für Bremsen kannst du empfehlen? auch da weiß ich nicht allzugenau was man nehmen sollte, auch aufgrund von Wartung etc.
bei Reifen dachte ich an welche von Schwalbe Marathon Plus.
Und bei Sattel.... Einfach ausprobieren? Weil sollte ja schon bequem sein *lach*

Honigbaerchen

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4

Mittwoch, 7. Juni 2017, 09:22

Ich kann Dir nur sagen, was ich gemacht habe. Ob das für Dich genau so passend ist, kannst Du nur im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Heißt: Flitze mal rüber nach Heide und fahr Probe - verschiedene Gangschaltungen, verschiedene Bremsen, verschiedene Reifenbreiten.

Bei mir ist es keine reine Kettenschaltung, sondern ein Hybrid aus Ketten- und Nabenschaltung. Die 8 Ritzel hinten werden per Kettenschaltung geschaltet, die drei Fahrstufen (bei einer Kettenschaltung wäre das ein dreifaches Kettenblatt) per Nabenschaltung. Für mich eine tolle Sache, da ich eine reine Nabenschaltung gewohnt war und mich nicht groß umstellen mußte. Mit einer reinen Kettenschaltung bin ich nicht zurechtgekommen. Entscheidend für die Lösung mit vielen Gängen war für mich, daß wir uns viel und gerne in Ostdeutschland herumtreiben, insbesondere in Thüringen, und ich da auch Steigungen bewältigen muß. Der "Härtetest" für mich war, als ich letztes Jahr mit gepacktem Rad die 5 km von Sitzendorf nach Döschnitz raufgefahren bin. Auf diese 5 km verteilt sich ein konsequenter Anstieg von etwas mehr als 100 m. Mit meinem ollen Batavus mußte ich zwischendurch mindestens zwei Mal absteigen, mit dem Safari bin ich die Strecke komplett durchgefahren. Liegt an der Entfaltung: Im ersten Gang bei der Nexus 7 legt das Rad bei einer Trittumdrehung 2,81 m zurück, das Safari aber nur etwa 1,89 m. Heißt: Ich brauche wesentlich weniger Kraft, das Rad in Bewegung zu halten.

Als Bremse habe ich mir die Magura HS 11 ausgesucht. Eine Scheibenbremse fand ich für meine Zwecke überzogen. Vorteile der hydraulischen Bremse: Super dosierbar, packt gut zu, wenn es sein muß, wartungsarm, und die Bremsklötze sind sehr leicht auszutauschen.

Die "Unplattbaren" Reifen gelten allgemein als schwer, und wirklich unplattbar sind sie auch nicht. Irgendwann hat auch da sich ein Dorn oder ähnliches durchgearbeitet. Interessanter ist die Reifenbreite. Verkürzt gesagt: Je breiter der Reifen, desto komfortabler, aber auch langsamer. Ich kam von 37er Reifen, habe jetzt 42er drauf. Für mich derzeit ein guter Kompromiß zwischen Komfort und Schnelligkeit. Kann aber sein, daß ich noch mal irgendwann 47er Reifen nehme.

Sattel - ein großes Thema. Mein Lieblingssattel ist der SQLab 621 active. Ist zwar eigentlich ein Cityrad-Sattel, macht sich aber auch auf dem Trekkingrad ganz gut. Ich habe den in 21 cm auf dem Batavus, in 18 cm Breite auf dem Safari. Letzteren habe ich lieber unterm Poppes. Andere schwören auf Ledersättel, z.B. von Brooks. Aber auch hier: Ausprobieren!

Und damit mir keiner Einseitigkeit unterstellen kann: Auch die VSF Fahrradmanufaktur bietet Trekkingräder mit einem Systemgewicht von 160 kg in Deinem Preisrahmen. Allerdings sind die nicht so schön individualisierbar wie die von Böttcher...

Stahl oder Alu als Rahmenmaterial ist inzwischen wohl eher Geschmackssache. Ich habe Stahl vorgezogen. Ist zwar vielleicht etwas schwerer, aber elastischer als Alu. ich mag das Fahrgefühl. Das wirst Du aber ebenfalls ausprobieren können.

Und schlußendlich noch einen Tipp: Verzichte möglichst auf eine Federgabel! Du kannst es ausprobieren, aber im Regelfall bringen die am Trekkingrad nur Gewicht und ein schwammiges Fahrgefühl, insbesondere bei den preisgünstigen Varianten. Mit einer wirklich guten Federgabel würde wahrscheinlich Dein Budget gesprengt. Ähnliches gilt für eine gefederte Sattelstütze. Das kann man mit einem guten Sattel viel besser lösen. Außerdem bedeutet beides eine höheren Pflegeaufwand.

Viel Stoff zum Nachdenken, ich weiß. Aber viel Spaß beim Einstieg in die Materie!
Gruß, Astrid

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Draht_Esel

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5

Donnerstag, 8. Juni 2017, 12:48

Zitat

Die "Unplattbaren" Reifen gelten allgemein als schwer, und wirklich
unplattbar sind sie auch nicht. Irgendwann hat auch da sich ein Dorn
oder ähnliches durchgearbeitet.
Verdammt richtig. Ist halt nur die Frage, wann. Bei eher geringer Kilometerleistung könnten sie deshalb immer noch als "unplattbar" durchgehen ;)

6

Donnerstag, 8. Juni 2017, 17:49

Chris, viel Spaß bei der Auswahl von Rad und Teilen.

Meine Ratte hat vorne einen normalen Marathon Reifen, ohne Plus oder sonstwas. Nach 4290 km immer noch prima, keinen Platten erlebt. Aber lies eventuell Reifenthreads hier, viele haben mit anderen Reifen gute Erfahrungen gemacht.

Groetjes,
Jacqueline
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