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JeffGore

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1

Freitag, 12. Januar 2018, 15:02

Fahrrad für dicken großen Menschen, das nix oder wenig kostet gesucht...

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?

Ich möchte damit jeden Tag zum Bahnof und zurück fahren. Einfache Strecke 6 km allerdings mit einer, für mich heftigen Steigung drin ( ca. 2km lang)

- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?
Strasse evtl. geschotterte Feldwege

- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?
Nein, nur hügelig

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?
Bei jedem Wetter ausser bei Schnee und Eis

- Wie viel darf das Rad kosten?
< 1000€ wenn möglich

- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?
bisher: 0 geplant täglich 12 km

- Wie groß bist Du?
208 cm Sitzriese 100 cm Schrittlänge

- Wie viel wiegst Du? (Musst du nicht beantworten! Aber beachte, dass die meisten Räder gerade mal 100kg Zuladung zulassen und mit ein bisschen Gepäck wird's da schnell eng )
165 kg

- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?
Bis auf einspeichen sollte ich alles hinbekommen, jedenfalls hab ich das früher gemacht

- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?
Kalkhoff Agattu XXL
Univega Terreno

Ich habe mich beim örtlichen Fahrradhändler beraten lassen, der bekommt aber aus seinem Programm (Haibike, Winora)nichts was er mir verkaufen möchte, meinte allerdings dass, z.B. bei dem Kalkhoff Agattu mit meinem Gewicht die Bremsen schnell an/über Ihre Grenzen kommen.

Früher hatte ich mal eine Peugeot mit 63er Rahmenhöhe, da sind mir ständig die Lager und Laufräder kaputtgegangen. Und mit den Felgenbremsen die da dran waren, war Verzögerung ein Fremdwort und ich habe öfter mal mitten auf der Kreuzung gestanden, was ich lieber in Zukunft vermeiden möchte.

Wichtig wären also anständige Bremsen und eine Ausstattung die für die Straße taugt (Beleuchtung...) und Schutzbleche weil ich ja noch auf die Arbeit muss und mich dort nur sehr schwierig umziehen kann. Der PReisrahmen bis 1000 € ist ein Wunsch, ich werd das Rad auch dann über Tag am Bahnhof stehen lassen.

Viele Grüße

Jeff

macbookmatthes

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2

Freitag, 12. Januar 2018, 21:49

Lieber Kollege,

endlich mal jemand der größer ist als ich! :thumbsup: Willkommen.

Sortieren wir das ein wenig durch: Dreh- und Angelpunkt wird dein Gewicht sein. Immer, so lange es jenseits der 120 kg sein wird.

Was mir am dem Kalkhoff nicht gefällt und nie gefallen wird, ist die Federgabel. Vordergründig mag das bequem sein, aber nie und nimmer ist die für das Gewicht ausgelegt und damit geht die schneller hinüber als die Bremsklötze - wenn du Glück hast. Mit Pech ist es drei Tage nachdem die Gewährleistungsfrist von 2 Jahren durch ist.

Die Univega-Seite will hier gerade so gar nicht (Fehler 503). Egal.

Knackpunkt sind Bremsen, Lagerungen, Laufräder (Speichen). Bei dem Budget wirst du aber um Kompromisse nicht herum kommen. Von daher wäre mein Tipp: Das T-XXL von der Fahrradmanufaktur.
Zwar "nur" bis 170 kg zugelassen, aber Starrgabel und sinnvolle Ausrüstung. Ich würde es mit einer Deore-Kettenschaltung nehmen. Ansichtssache. Die Magura-Bremsen kriegen schon ein bisschen was hin, denen kann man vertrauen.

Alles was darüber hinaus geht: Zu teuer.

Beispiel: Utopia. Die können auch richtig Schwerlast, aber zu entsprechenden Preisen. Allenfalls dass du bei deren Website schaust, ob gerade ein gebrauchtes Rad in passender Austattung zu haben ist.

Beste Grüße
m
Ich fahre nur bei schönem Wetter...in Europa also gar nicht :pardon:

JeffGore

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3

Samstag, 13. Januar 2018, 15:28

Zitat

Lieber Kollege,

endlich mal jemand der größer ist als ich! :thumbsup: Willkommen.

Sortieren wir das ein wenig durch: Dreh- und Angelpunkt wird dein Gewicht sein. Immer, so lange es jenseits der 120 kg sein wird.

Was mir am dem Kalkhoff nicht gefällt und nie gefallen wird, ist die Federgabel. Vordergründig mag das bequem sein, aber nie und nimmer ist die für das Gewicht ausgelegt und damit geht die schneller hinüber als die Bremsklötze - wenn du Glück hast. Mit Pech ist es drei Tage nachdem die Gewährleistungsfrist von 2 Jahren durch ist.

Die Univega-Seite will hier gerade so gar nicht (Fehler 503). Egal.

Knackpunkt sind Bremsen, Lagerungen, Laufräder (Speichen). Bei dem Budget wirst du aber um Kompromisse nicht herum kommen. Von daher wäre mein Tipp: Das T-XXL von der Fahrradmanufaktur.
Zwar "nur" bis 170 kg zugelassen, aber Starrgabel und sinnvolle Ausrüstung. Ich würde es mit einer Deore-Kettenschaltung nehmen. Ansichtssache. Die Magura-Bremsen kriegen schon ein bisschen was hin, denen kann man vertrauen.

Alles was darüber hinaus geht: Zu teuer.

Beispiel: Utopia. Die können auch richtig Schwerlast, aber zu entsprechenden Preisen. Allenfalls dass du bei deren Website schaust, ob gerade ein gebrauchtes Rad in passender Austattung zu haben ist.

Beste Grüße
m
Danke für die Antwort. Das mit den Federgabeln kann ich voll nachvollziehen und bin der selben Meinung. Ich verstehe auch nicht warum die überall dran sind.

Die Magurabremsen kenne ich in Natura leider nicht, deswegen waren die schwer einzuschätzen.

Das univega, das z.b. auch der Otto Versand verkauft ( ob das jetzt ein gutes Zeichen ist?) Hat leider weder Beleuchtung noch Schutzbleche, die müsste ich dann irgendwie dran bastel, was ich nicht wirklich möchte.

Das t XXL sieht sehr interessant aus, hatte nur die andere Fahrradmanufaktur auf dem Schirm, die für mein Gewicht und Budget nichts anbieten,danke dafür. Das werde ich Mal näher unter die Lupe nehmen, vor allem weil Stahl mag, als ehemaliger Schlosser

JeffGore

Exilpfälzer

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4

Samstag, 13. Januar 2018, 20:25

Erstmal Entschuldigung für das Vollzitat, das mein erstes Mal tapatalk. Ich hab gerade gemerkt, was ich für einen Quatsch geschrieben habe. Ich habe vor Jahren Mal bei der Fahrradmanufaktur geschaut,da hieß die nicht vsf, glaub ich jedenfalls und jetzt tragen die das im Namen. Aber das T-Xxl finde ich dort nicht in der Modellübersicht, ich muss das dedizierte suchen oder ich bin blind.

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Sonne_Wolken

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5

Samstag, 13. Januar 2018, 22:57

Erstmal Entschuldigung für das Vollzitat, das mein erstes Mal tapatalk. Ich hab gerade gemerkt, was ich für einen Quatsch geschrieben habe. Ich habe vor Jahren Mal bei der Fahrradmanufaktur geschaut,da hieß die nicht vsf, glaub ich jedenfalls und jetzt tragen die das im Namen. Aber das T-Xxl finde ich dort nicht in der Modellübersicht, ich muss das dedizierte suchen oder ich bin blind.

Gesendet von meinem Redmi 4X mit Tapatalk
Wahrscheinlich ist das Modell gemeint: https://www.fahrradmanufaktur.de/de/kata…ore-27-gang-783
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

macbookmatthes

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6

Sonntag, 14. Januar 2018, 21:35

Also wenn das Univega "nackich" ist, dan ist dass doch Mumpitz. Licht, Bleche, Träger, das sind nochmal 2-300 Euro und die kommen noch obendrauf und wenn du es nicht slebst einbauen kannst, Montagekosten. Das ist Quatsch.

Link zum T-XXL: https://www.fahrradmanufaktur.de/katalog…re-27-gang-2017

2018 haben sie die Benneung geändert, siehe: https://www.fahrradmanufaktur.de/de/kata…ore-27-gang-783

Beide sind beileibe keine schlechte Wahl, wenn sie dir zusagen. Alles andere wird aber ziemlich sicher teurer, siehe mein vorheriger Post.
Ich fahre nur bei schönem Wetter...in Europa also gar nicht :pardon:

JeffGore

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7

Montag, 15. Januar 2018, 11:43

Hallo alle und danke für eure Antworten.

Die Räder von der Fahrradmanufaktur sagen mir sogar sehr zu. Sie sprengen leicht mein Budget, auf das ich auch noch warte, aber sind weniger kompromissbehaftet. Mit der Auswahl die ich vorher hatte, also das Kalkhoff und das Univega, war ich von vorneherein nicht ganz glücklich. Da ich keinen Händler vor Ort habe, der irgendeins dieser Räder im Laden stehen hat, ist natürlich noch die Frage nach der Rahmenhöhe unklar. Ich hatte mal ein Peugeot, das hatte eine Rahmenhöhe von 63cm, allerdings mit einer anderen Geometrie, das habe ich teilweise als zu hoch empfunden und als zu kurz.
Die Rahmenrechner sagen mir alle 67cm plus x.
Das T-300 xxl scheint es nur in 67 cm zu geben, das T-XXL in 65 und 70. Das T-XXL ist mein Favorit von den beiden, nicht nur wg. der 100 € Unterschied beim UVP.
Ich habe mir die Ausstattung angesehen, verstehe nur Bahnhof, die Unterschiede zwischen den beiden empfinde ich als nicht gravierend, kann mich natürlich täuschen und natürlich gibt es immer die Frage der Verfügbarkeit und wo man das herbekommt.
Habt Ihr Tipps was die RH angeht? Ich sehe jetzt für mich eher die 65 cm.

macbookmatthes

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8

Montag, 15. Januar 2018, 12:52

Die Höhe,

ist mal "wurscht", übertrieben ausgedrückt. Bei meinen 2030 mm variieren die Höhen zwischen 58 cm (MTB) und 65 cm (Renner). 70 cm habe ich auch schon ausprobiert, aber: Letztlich entscheidet sich die Sitzposition in der Länge des Oberrohres. Das kann man auch nicht wirklich deutlich verändern.
Eine Sattelstütze in entsprechender Länge zu bekommen ist meist deutlich unproblematischer.

Deswegen: Draufsetzten, testen, entscheiden. Falls die Händler abwinken oder unwillig sind, kannst du auch bei der Fahrradmanufaktur nachfragen, wo welche Modelle zu finden sind und die dortigen Händler ansprechen.
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Honigbaerchen

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9

Montag, 15. Januar 2018, 13:55

*grins* Klingt danach, als ob Du Kurzbeindackel wärst. Laut meiner Körperlänge von 168 cm sollte ich eigentlich eine 50er Rahmenhöhe fahren. Meine Innenbeinlänge van ca. 73 cm sagt: Du Kurzbeindackel darfst höchstens eine 48er Rahmenhöhe fahren. Mit 44 cm bin ich absolut glücklich und habe noch Platz, *falls* ich mal eine gefederte Sattelstütze haben will (habe ich derzeit keine Veranlassung zu)! Also wäre mein Tip: Messe mal Deine Innenbeinlänge und gucke dann nochmal, was die Rahmenrechner sagen.
Gruß, Astrid

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10

Montag, 15. Januar 2018, 14:09

Bei der Verfügbarkeit zur Probefahrt ist es auch hilfreich, beim Hersteller anzufragen, welche anderen Räder (in nicht XXL) die gleiche Rahmengeometrie verwenden. Für eine Probefahrt zum Testen der Größe ist es ja wurscht, was für eine Art Fahrrad an den Rahmen geschraubt wurde ...
Für die Mehrlast wird oft nur in bestehende Rahmen zusätzliche Stabilität eingeschweißt. Das geht von kleinen Ecken zwischen Sattelrohr und Querstange bis hin zu kompletten zusätzlichen Stangen.
Eine Probefahrt wird ein Rad, dass nur bis 120 oder 140 Kg zugelassen ist, nicht gleich in die Kniee zwingen. Dafür stellt es sich der Händler oft aber lieber in den Laden, weil es leichter verkaufbar ist.
Dieselersparnis: 2013 bis Januar 2018 ca. 965L; Benzinersparnis 2018: 61L