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Radislav

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1

Montag, 26. März 2018, 15:44

Suche Trekkingrad

Guten Tag,

ich bin auf der Suche nach einem vernünftigen Einsteiger-Trekkingrad für maximal 900 Euro.

Überwiegend soll das Rad für die Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen und gerne für (verlängerte) Wochenend-Touren (z. Bsp. von Köln nach Rotterdam am Rhein entlang) genutzt werden. So verteilt auf 60-70% Straßen-/Radwege, 10-20% Waldwege, 20% am Rhein entlang. Ich wohne zwar in der Kölner Bucht aber eine gewisse Bergtauglichkeit erwarte ich vom Rad dennoch. Da dürften dann schon mal alle 8 bis 11 Gang Nabenschaltungen rausfallen.

Ich bin ca. 194-196 cm groß bei einem Körpergewicht von 88-90 kg. Also ich würde mich als handwerklich fit bezeichnen und schraube / tüftel gerne auch mal selbst herum. Zusätzliches Gewicht bei längeren Touren durch Gepäck sollte der Drahtesel ebenfalls schleppen können ohne zu kolabieren.

Natürlich weiss auch ich das man um Probieren in Läden nicht herum kommt, aber da es hier in Köln diverse Fachgeschäfte gibt, aber leider viele sich auf wenige aber dafür oft hochpreisige Marken wie Tout Terrain spezialisiert haben, würde ich gerne schon mal ein paar Möglichkeiten durchkauen.

Also für mein Budget von max. 900 Euro habe ich folgende meiner Kriterien entsprechenden Räder rausgefiltert:
Ich hätte gerne Scheibenbremsen und eine Shimano Deore Schaltung. Ich hätte gerne die Vorrichtung an der Gabel für einen Lowrider-Gepäckträger. Keine Federgabel!


Diamant Elan Esprit

Rabeneick TS5 Disc

Cube Travel

Raymon Urbanary 3.0

Das Elan Esprit, TS5 und Urbanary könnte ich mir immerhin bei Fahrrad-XXL in der "Nähe" anschauen und auch ausprobieren.

Was meint ihr so?

macbookmatthes

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2

Montag, 26. März 2018, 20:09

Ich rechne einmal:

90 kg Person + 15 kg Fahrrad + Klamotten + Gepäck = über 120 kg

Da viele Räder als Systemgewicht max. 120 kg angeben, wäre das für mich ein Ausschlußkriterium. Die fallen nicht alle direkt auseinander, aber die Gewährleistung fällt halt flach. Bei Böttcher, Velo De Ville und Fahrradmanufaktur findest du Modelle bis 140 kg und mehr.
Beispielsweise das T100.

Scheibenbremse ist ein "nice to have" - richtig wichtig wird die erst in der Hocheifel mit viel Gepäck oder wenn man im Jahr wirklich sehr viele Kilometer "schrubbt" (jenseits 10.000 km p.a.).
Ich fahre nur bei schönem Wetter...in Europa also gar nicht :pardon:

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Radislav

3

Montag, 26. März 2018, 22:54

Scheibenbremse ist ein "nice to have" - richtig wichtig wird die erst in der Hocheifel mit viel Gepäck oder wenn man im Jahr wirklich sehr viele Kilometer "schrubbt" (jenseits 10.000 km p.a.).
Oder allgemein, wenn viel Dreck ans Rad kommt (viel abseits des Asphalts unterwegs, Winterbetrieb bei Schnee und Salz) - finde ich.

Wenn wir 140 kg zugelassenes Systemgewicht wollen, um sicher zu gehen: Laut unserer klugen Liste und sind die Cube-Trekkingräder auch dabei. Scheint auch noch zu stimmen. Von welchem Cube Travel reden wir?

Keine Federgabel ist schonmal sehr gut ;)

Oh, und: Willkommen im Forum, Radislav!

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Radislav

Sonne_Wolken

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4

Dienstag, 27. März 2018, 09:02

Ich kann aus eigener Erfahrung auch nur zu einem Rad ohne Federung, aber dafür mit etwas dickeren Reifen raten. In der Preisklasse bis 900 € würde ich auf Scheibenbremsen verzichten (aus Kostengründen). Eine vernünftige und robuste Ausstattung hat man ab der Shimano Deore. Reifen kann ich die Schwalbe Marathon Mondial oder Supreme empfehlen. Sind nicht ganz so schwer wie andere Marathon, haben einen vernünftigen Pannenschutz und halten sehr lange. Fahre die in 50 mm Breite an meinem 26 Zoll Reiseesel. Bremsen sind von Magura (HS11 und HS33) empfehlenswert. Hatte aber auch mit meinen Shimano LX V-Bremsen in den Alpen nie Probleme. Vernünftige Beleuchtung mit Nabendynamo sollte auch am Rad sein.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

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5

Dienstag, 27. März 2018, 10:04

Guten Morgen erst einmal alle miteinander und danke für die Antworten,

die Suche nach einem guten Allround-Gefährten gestaltet sich -wie befürchtet- ausschweifend und teils verwirrend.

Ich versuche das alles aufzusaugen.

(...)
90 kg Person + 15 kg Fahrrad + Klamotten + Gepäck = über 120 kg
Da viele Räder als Systemgewicht max. 120 kg angeben, wäre das für mich ein Ausschlußkriterium. Die fallen nicht alle direkt auseinander, aber die Gewährleistung fällt halt flach. Bei Böttcher, Velo De Ville und Fahrradmanufaktur findest du Modelle bis 140 kg und mehr.
Beispielsweise das T100.
Scheibenbremse ist ein "nice to have" - richtig wichtig wird die erst in der Hocheifel mit viel Gepäck oder wenn man im Jahr wirklich sehr viele Kilometer "schrubbt" (jenseits 10.000 km p.a.).
Ich hätte nicht gedacht, dass das Eigengewichts des Fahrrads mitzählt. Aber dann leuchtet mir auch ein, dass das Systemgewicht bei 120 kg schnell erreicht und überschritten ist.
Velo De Ville war eine gute Idee. Die hatte ich irgendwie bei meiner Suche nicht mehr auf dem Schirm weil ich die immer mit Velotraum verwechsel. Bei VdV bin auf zwei Modelle gestossen:

CM250 Premium; mit Deore 27 Gangschaltung, HS11 Felgenbremse und noch 1-2 Kleinigkeiten, für 907,-- Euro

L200 Premium Light-Sport; ebenfalls mit Deore 27 Gänge, für 799,-- Euro

Bei Böttcher finde ich preislich nicht annähernd etwas auch nur in der Nähe meine Schmerzgrenze von 900 Euro. Wobei mir das 26" Traffic und das 28" Tramper wirklich sehr gut gefällt. Aber da geht es selbst mit der günstigeren Gangschaltung Alivio, erst ab 919 bzw. 989 Euro los. Das VSF Einstiegsmodell T100 spricht mich irgendwie ga nicht an. Würde auch mit Shimano Alivio als Gangschaltung rausfliegen. Da würde ich dann direkt zum T500 mit Deore Schaltung wollen und läge wieder direkt 300 Euro über dem Budget.


Wenn wir 140 kg zugelassenes Systemgewicht wollen, um sicher zu gehen: Laut unserer klugen Liste und sind die Cube-Trekkingräder auch dabei. Scheint auch noch zu stimmen. Von welchem Cube Travel reden wir?

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Vom Travel aus 2017. Danke für die Begrüssung, Goradzilla.
https://www.cube.eu/2017/trekking/travel/cube-travel-blackngreen-2017/
Ich sehe grad, dass das 29 Zoll Reifen hat ist. 29 Zoll sind quasi dicke 28er?
Ich kann aus eigener Erfahrung auch nur zu einem Rad ohne Federung, aber dafür mit etwas dickeren Reifen raten. In der Preisklasse bis 900 € würde ich auf Scheibenbremsen verzichten (aus Kostengründen). Eine vernünftige und robuste Ausstattung hat man ab der Shimano Deore. Reifen kann ich die Schwalbe Marathon Mondial oder Supreme empfehlen. Sind nicht ganz so schwer wie andere Marathon, haben einen vernünftigen Pannenschutz und halten sehr lange. Fahre die in 50 mm Breite an meinem 26 Zoll Reiseesel. Bremsen sind von Magura (HS11 und HS33) empfehlenswert. Hatte aber auch mit meinen Shimano LX V-Bremsen in den Alpen nie Probleme. Vernünftige Beleuchtung mit Nabendynamo sollte auch am Rad sein.
Ich habe mich schon seit immer gefragt wofür man in der Stadt oder bei Ausflügen Federgabeln braucht, aber für andere will ich das nicht be bzw. verurteilen. Der Tipp mit den Reifen finde ich sehr interessant. Da habe ich bisher noch viel zu wenig drüber gelesen. Aber die Marathon Mondial sind mir wie auch die Big Apples schon öfter in Reiseforen aufgefallen. Das Thema Reifen-/Felgengröße, also 26 oder 28 Zoll scheint ja noch mal eine ganz eigene, schwierige Thematik zu sein. Da gibt es die Traditionalisten, die schwören auf 26 Zöller, die meisten neuen Räder setzen aber auf 28 Zoll. Sehr verwirrend.

Also wenn Felgenbremse dann auf jeden Fall hydraulische. Gibt es bei den Nabendynamos so gravierende Unterschiede, dass man z. Bsp. für ein SON-Dynamo bis zu 200 Euro drauflegt?


Fazit:
Meine Auswahl war bis auf das Cube Travel wohl ein Griff ins Klo. Natürlich würde ich auch liebend gerne ein richtig tolles, teures und individuelles Rad unterm Arsch haben. Aber 1.000 Euro sind für mich viel Geld als mittlerer Angestellter im öD. Die Miete ist teuer und Köln ansich nicht günstig zum leben. Hinzukommen ja noch mal Extrakosten für die Sicherheit wie Schloss und Helm. Das fällt mir dann noch beiläufig ein :-D

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Radislav« (27. März 2018, 10:41)


macbookmatthes

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6

Dienstag, 27. März 2018, 11:56

Na dann,

hast du ja schon eine Reihe an Kandidaten zum Probefahren. Dann such dir mal die Händler aus und klapper die ab. Das sind alles keine schlechten Räder, im Gegenteil. Die Dinger sind seriös und fahren mit ein wenig Pflege sehr lange Zeit.
Bei den 29ern liegst du richtig, es sind dicke 28er mit eine Extrasahne Marketing. Die Felgen sind im gleichen Durchmesser (622). Die Rädergröße ist letztlich Geschmackssache, wenn man nicht z.B. besonders klein (unter 1650 mm) ist oder spez. Anforderungen hat. Bei der Bereifung selbst muss man ggf. etwas ausprobieren. Ein Marathon Mondial, bei mir am Reiserad, ist für Wald- und Schotterwege ziemlich gut, auf der Straße hat er aber gegenüber einem Marathon Supreme in puncto Rollwiderstand und Komfort keine Schnitte. Dafür trägt er mehr Gewicht.
Nabendynamo: Nein, es MUSS überhaupt kein SON sein. Wir müssen nur sch***** und sterben, sonst nix. :D Ich fahre einen SON am Reiserad und einen "stinknormalen" Deore XT (780er) am Alltagsrad. Vom Licht her kein Unterschied. Der Unterschied bei Gewicht ist auch nicht so riesengroß, dass man gleich in die Vollen gehen müsste. Und der Rollwiderstand ist beim SON zwar wirklich etwas kleiner, aber nicht soooo viel, dass der kriegsentscheidend wäre, ab ca. 20 km/h ist sowieso die Aerodynamik der bestimmende Faktor.
Alternativ wäre noch der Shutter Precision SV9, der ist wirklich noch einmal eine echte Schnitte leichter, oder für Rollwiderstandsfanatiker, der Renak Enparlite, der hat eine Generatorgetriebe und wenn ich den Generator dort auskupple, rollt die Nabe wie eine normale VR-Nabe, halt dann ohne Licht.
Ich fahre nur bei schönem Wetter...in Europa also gar nicht :pardon:

Draht_Esel

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7

Dienstag, 27. März 2018, 12:54

Zitat

Also wenn Felgenbremse dann auf jeden Fall hydraulische.
Ich fahre tagtäglich mit einem ähnlichen "Systemgewicht" meine Räder spazieren - und empfinde, trotz sportlicher Fahrweise mit einem Durchschnitt von 25-27km/h, meine Seilzug-V-Brakes keineswegs als zu schwach dimensioniert. Würde Dir das Bremsen-Upgrade vor allem empfehlen falls Du vorhast, oft mit ordentlich Gepäck zu fahren oder häufig in die Berge - und dann würde ich definitiv eher die Maguras wählen als ne zickige Scheibe die ständig quietscht und bei der der Beläge erst eingefahren werden müssen. Ansonsten halte ich dein Geld in anderen Komponenten für besser angelegt.

Außerdem einfach die alte Rennfahrerregel beherzigen: "Wer später bremst fährt länger schnell" ;)

Radislav

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8

Dienstag, 27. März 2018, 13:24

Also ist die Felgengröße nun zu vernachlässigen oder gibt es für eine von beiden Größen mehr Vor- als Nachteile?

9

Dienstag, 27. März 2018, 14:00

Wenn du nicht auf Weltreise willst, nimm 28 Zoll (auch wenn 29 draufsteht, ist das gleiche). Die Vor- und Nachteile sind überschaubar, 28 Zoll sieht bei deiner Körperlänge und dann auch Rahmenhöhe aber wahrscheinlich stimmiger aus.

Zicken kann jede Bremse. Die Tektro am Cube kenne ich nicht, schön finde ich aber, dass sie Mineralöl statt aggresive, regelmäßig zu tauschende Bremsflüssigkeit verwendet (wie auch Shimano und Magura).

Thema Ausstattung: Viele Hersteller verbauen die Shimano-Gruppen nicht "gruppenrein", sondern gern ein höherwertiges Schaltwerk ("Guck mal! Deore XT!") und dann einfachere Komponenten an weniger sichtbaren Stellen. Das Cube hat ein Deore-Schaltwerk, aber der Umwerfer und auch die Schalthebel - zu nicht geringen Teilen für Schaltpräzision und -gefühl verantwortlich - sind drei Etagen tiefer (Altus). Man spricht bei solchen Kombinationen gern von "Blendern"... das heißt allerdings nicht, dass alles unterhalb Deore nicht funktionieren würde. Durchgehend Alivio würde ich bei dem Preisrahmen nicht ausschließen, notfalls auch darunter - lieber mehr in den passenden Rahmen investieren und später die Teile aufrüsten, wenn sie aufgeben.

Die aktuelle Deore ist übrigens 10-fach, also bei 3-fach Kurbel 30 Gänge, nicht 27.

Würde ich das Cube probefahren an deiner Stelle? Klar würde ich. Ich würde überhaupt so viel Probefahren wie irgend möglich, schon um Vergleichsmöglichkeiten zu haben. Und mich damit ranhalten, denn nach dem ersten Tag über 20 Grad wollen plötzlich alle neue Fahrräder.

Durchgehend Deore und Scheibenbremse und 140-Kilo-Freigabe und neu und vom Fachhändler könnte für 900 Euro tatsächlich ein bisschen viel verlangt sein, für das Paket scheint mir das VSF T500 schon recht fair. Du könntest mal Scheiben- und verschiedene Felgenbremse gegeneinander testen und dann entscheiden, ob du eher bei der Bremse oder beim Antrieb zu Abstrichen bereit bist.

macbookmatthes

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10

Dienstag, 27. März 2018, 14:12

Also ist die Felgengröße nun zu vernachlässigen oder gibt es für eine von beiden Größen mehr Vor- als Nachteile?
Solange du in Europa unterwegs bist, ist das ziemlich egal. In dem Preisbereich gibt es ohnehin kaum 26" zum Beispiel.
Ich fahre nur bei schönem Wetter...in Europa also gar nicht :pardon:

macbookmatthes

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11

Dienstag, 27. März 2018, 14:14

Würde ich das Cube probefahren an deiner Stelle? Klar würde ich. Ich würde überhaupt so viel Probefahren wie irgend möglich, schon um Vergleichsmöglichkeiten zu haben. Und mich damit ranhalten, denn nach dem ersten Tag über 20 Grad wollen plötzlich alle neue Fahrräder.
Genau so. Und v.a. nach dem ersten warmen Tag sind die Läden gerammelt voll bis obenhin. Dann haben die keine Zeit für gar nix mehr. Lieber das miese Wetter nutzen, auch wenn es ein wenig Überwindung kostet
Ich fahre nur bei schönem Wetter...in Europa also gar nicht :pardon:

12

Dienstag, 27. März 2018, 14:24

Lieber das miese Wetter nutzen, auch wenn es ein wenig Überwindung kostet
... und das bei deiner Signatur ;) :D

Radislav

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13

Dienstag, 27. März 2018, 14:44

Die aktuelle Deore ist übrigens 10-fach, also bei 3-fach Kurbel 30 Gänge, nicht 27.
Das heisst die verticken bei Velo De Ville und VSF veraltete 27 Gang Deore oder haben die einen "Fehlerteufel" eingebaut und es ist gar keine Deore Schaltung?
»Radislav« hat folgende Bilder angehängt:
  • deore 27.jpg
  • vsf.jpg

14

Dienstag, 27. März 2018, 15:15

Wenn du das so formulieren willst.

Vsf verbaut am T300 tatsächlich die nicht aktuelle Version der Deore, eben noch neunfach. Bis auf die Kurbel (Alivio) scheint aber alles tatsächlich Deore zu sein. Das Zeug hört nicht auf, gut zu funktionieren, nur weil es einen Nachfolger gibt (möglicherweise vertreibt Shimano auch beides noch parallel, das weiß ich nicht). Die Lösung gefällt mir persönlich immer noch besser als die 9-fach-Schaltbarkeit mit Komponenten drei Schubladen weiter unten zu erreichen... was natürlich technisch auch geht, weil neue Ritzelzahlen (9-fach, 10-fach, x-fach) in der Regel "oben" eingeführt werden und dann nach und nach die billigeren Gruppen erreichen.

Bei VdV habe ich jetzt nicht reingeschaut.

Du wirst relativ häufig sehen, dass Räder als "mit Deore" oder was auch immer verkauft werden, nur weil ein Teil (meist das Schaltwerk) dieser Gruppe entstammt. Augen auf ;)

macbookmatthes

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15

Dienstag, 27. März 2018, 15:23

... und das bei deiner Signatur ;) :D
Aber ja doch, genau deswegen..... :thumbup:
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Radislav

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16

Dienstag, 27. März 2018, 15:24

Nein, so ist das auch gar nicht unbedingt gemeint gewesen. Sondern eher nur eine Randnotiz meiner einer.
Klar, grad die ganzen einfachen Massenräder von der XXL Discounterstange werden gerne mit Deore beworben, obwohl nicht alle benötigten Bauteile aus der Deore-Serie sind. Dafür hatte ich mir bei meiner ersten Auswahl extra eine Excel-Tabelle erstellt mit Schaltwerk, Umwerfer, Schalthebel, Kurbel, etc. Da fiel das dann recht schnell auf. Das Diamant Elan Esprit hat ein Deore Schwaltwerk, den Umwerfer von Altus, die Schalthebel aus der Alivio Serie :-D Ein bunter Blumenstrauß.

Über die 20 Gang von SRAM (Via GT?) liest man hier im Forum irgendwie fast gar nichts. Hat sich dann wohl nicht durgesetzt? Zu viele ähnliche Gänge?

macbookmatthes

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17

Dienstag, 27. März 2018, 15:42

Das heisst die verticken bei Velo De Ville und VSF veraltete 27 Gang Deore oder haben die einen "Fehlerteufel" eingebaut und es ist gar keine Deore Schaltung?
Es ist schon Deore, ist halt eine Frage welche Serie, es gibt im Vertrieb sowohl 9fach als auch 10fach. Man kriegt auch noch 9fach XT auf dem "freien Markt" zu kaufen. Der Unterschied ist auch nicht riesengroß, die Minimalentfaltungen und Maximalentfaltungen sind je etwa gleich geblieben. Man kann also innerhalb dieser Bereiche besser abstufen mit 10fach - sofern einem das wichtig ist (ich habe das zuletzt beim Umbau des Alltagsrades genutzt). Letztlich entscheidend für die Schaltperformance sind Schalthebel und Seilzüge.

SRAM propagiert bei 10fach zumeist 2 Kettenblätter (es gehen aber auch 3). Klingt erst einmal bescheuert, kann aber Sinn machen. Dazu muss man aber sich und seine Fahrweise recht gut kennen. In vielen Köpfen steckt eben "Mehr=Besser" und dafür fehlt einfach ein Kettenblatt... :D Zudem ist SRAM wie Campagnolo der deutlich kleinere Hersteller und hat damit durchaus einen Preisnachteil, den die wenigsten gewillst sind hinzunehmen. Aus der Erfahrung darf ich dir sagen: An der Qualität der Teile liegt es nicht. :P
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Draht_Esel

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18

Dienstag, 27. März 2018, 15:42

Vorteil von 9-fach Shimano ist auf jeden Fall die deutlich günstigeren Verschleissätze (Kette, Kassette) im Vergleich zu 10-fach.

Wobei, die 9-fach halten bei mir nicht annähernd so lange wie 10-fach - liegt wohl aber auch am Einsatzspektrum (9-fach hat mein Regen-und Matschrad, das mit 10-fach wird nur bei gutem Wetter bewegt)

Radislav

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19

Dienstag, 27. März 2018, 15:52

(...)Zudem ist SRAM wie Campagnolo der deutlich kleinere Hersteller und hat damit durchaus einen Preisnachteil, den die wenigsten gewillst sind hinzunehmen. Aus der Erfahrung darf ich dir sagen: An der Qualität der Teile liegt es nicht. :P
heisst das jetzt, dass die Qualität der Teile zu wünschen übrig lässt und den höheren Preis nicht rechtfertigt? Oder heisst es, dass die gute (und etwas teurere) Qualität nicht der Grund ist, warum die SRAM wenig beachtet wird? :P 8) :rolleyes:

macbookmatthes

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20

Dienstag, 27. März 2018, 15:57

Steht doch da: Die Qualität des Zeugs ist mindestens genauso gut wie bei der japanischen Angelfirma. Wenn du aber gerade einmal 1/4 so groß bist, kannst du ziemlich sicher nicht die gleichen Preise bieten. Es ist also etwas teurer. Damit ist es -abseits des Rennrad/MTB-Marktes- für viele Hersteller uninteressant, diese Teile zu verbauen.
Ich fahre nur bei schönem Wetter...in Europa also gar nicht :pardon: