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NaturRadSpass

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1

Samstag, 1. Juni 2019, 17:34

Anschaffung eines Reiserads

Hallo liebe Leute, ich komme aus Berlin und suche ein geeignetes Reiserad dabei ist es egal, ob ich ein second hand Rad neu aufrüste oder ein Neurad anschaffe, hauptsache ich bekomme ein robusten, langlebigen Stahlrahmen
- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?
Das Fahrrad ist mein Haupttransportmittel (z.B zur Uni, Einkaufen, Parks in der Stadt erkunden usw.)

Also ich fahre fast täglich 20 - 30 km

Außerdem möchte ich mein Urlaub gerne mit mehrtägigen(-wöchigen) Radtouren verbringen (durch Europa fahren)

- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?
Normalerweise bin ich auf Teerwegen unterwegs, aber auf Radreisen fahre ich bestimmt öfter hier und da mal über Waldwege

- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?
Durch die Alpen würde ich definitiv mal fahren wollen, also ja ich brauche genügend Gänge

- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?
wenn es Winter ist, oder wenn es stark windig ist benutze ich lieber die Bahn
sonst fahre ich bei jedem Wetter

- Wie viel darf das Rad kosten?

800€ dann hätte ich noch 200€ für zubehör wie Taschen usw.
Wenn es günstiger geht ... wieso nicht

- Wie groß bist Du?
170cm mit 70 kg Körpergewicht



- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?

Erfahrungen habe ich mit einfachen Reparaturen wie Schlauchwechsel, Bremsen einstellen, Züge auswechseln usw.

Ich bin ziemlich optimistisch und würde behaupten, dass ich mit Hilfe des Internets die meisten Fahrradprobleme lösen könnte
bzw. das Rad mechanisch aufzubereiten

Hättet ihr Tipps wo ich hier in Berlin fündig werde, bzw. modelvorschläge im Netz
vielleichtt finde ich diese Modelle ja im Laden, um sie Probe zu fahren

ich hoffe ich habe keine Details vergessen ...
Daanke ! und ein angenehmen Tag noch

Sudi

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Sonntag, 2. Juni 2019, 19:30

Bei dem Budget und Nutzung reicht ein normales Trekkingrad aus.

Meine Tochter fährt seit 3 Jahren ein Stevens Gent Xlite 4. Bisher sehr zuverlässig und mit gutem P/L Verhältnis.

https://www.stevensbikes.de/2019/index.php?bik_id=183&cou=DE&lang=de_DE

Gruß aus Bremen

Sudi
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Montag, 3. Juni 2019, 00:00

Sorry, ein ein normales Trekkingrad ist für ein Reiserad bestenfalls suboptimal. Und wenn es noch einen Besenstiellenker hat, völlig ungeeignet.

Klassische Reiseräder haben einen Rennlenker. Nicht um damit schneller zu fahren, sondern weil man damit zur Entspannung verschiedene Sitzpositionen einnehmen kann. Kleiner Nebeneffekt ist, daß man damit die Reisegeschwindigkeit mit weniger Anstrengung fahren kann.

Zweite Wahl ist ein Trainingsbügel oder französischer Lenkerbügel. Der wird über fast die ganze Breite mit Lenkerband gewickelt und ermöglicht so mehrere Sitzpositionen. Zwei Nachteile: dieser Lenker ist leider so gut wie ausgestorben, mir sind keine Kompletträder damit bekannt. Und weil weil der Griffbereich hinter der Lenkerklemmung ist, braucht man einen Rahmen mit längerem Oberrohr (bei abfallendem Oberrohr kann man für so einen Umbau den Rahmen eine Nummer größer wählen).

Dritte Wahl wäre ein normales Trekkingrad mit gekröpftem Lenker und Lenkerhörnchen, Diese aber nicht wie beim MTB außen montiert, sondern innen neben den Griffen und zum Vorbau gerichtet.

Allerletzte Wahl ist ein Brezellenker. Der bietet lediglich verschiedene Griffpositionen, aber für den Rücken keine groß variierenden Sitzhaltungen.

Mit konkreten Vorschlägen kann ich leider nicht dienen. Meine Räder baue ich mir selber auf und bevorzuge als Basis dafür Alteisen.

Falls ein Reiserad mit Rennlenker gesucht wird, fällt mir nur die vsf Manufaktur ein. Aber die beiden Modelle liegen gut das doppelte über Deinem Budget. Dürfte damit eh knapp werden als Neurad. Zum einen ist das ein Markt mit kleinen Stückzahlen und entsprechend höheren Preisen, zum anderen ist für ein Reiserad zuverlässige Funktion gefragt und damit sind die billigeren Komponenten raus. Eine Möglichkeit wäre noch, ein günstiges Querfeldeinrad oder auf neudeutsch Cyclocross mit Schutzblechen, Gepäckträger und Nabendynamo-Licht nach zu rüsten - aber aufpassen: reinrassige Querfeldeinräder haben dafür nicht die Anlötteile und auch keinen Platz für Schutzbleche. Es gibt aber auch Rahmen für so eine hybride Verwendung.
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Montag, 3. Juni 2019, 00:11

@Salamander

Damit hast Du Recht aber für max 800 € ist ein reinrassiges Reiserad wohl kaum zu bekommen.

So wie ich das lese, wird die Reise max 2-3 Wochen dauern, das geht durchaus mit einem Trekkingrad.

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5

Montag, 3. Juni 2019, 07:56

Die Frage ist ja immer, ab wann man wirklich ein echtes Reiserad braucht. Ich bin in den 90igern mit einem mittelklassigen MTB (Träger und Schutzbleche nachgerüstet) viel gereist, ohne Probleme.

Seit 10 Jahren fahre ich einen Alu-Trecker (auch mittelklassig) und nutze das Rad im Alltag und auf Reisen. Ja, der Lenker (fast Besenstiel, mit nachgerüsteten "Hörnchen, aber am Lenkerende) ist auf langen Tagesetappen nicht optimal, aber ich komme klar. Ich gleiche das einfach durch Pausen aus.

Den Wunsch nach Stahl kann ich verstehen, mein Nächstes wird auch ein Stahlrad.

Auf die Schnelle fällt mir nur ein Modell ein, welches im Gewünschten Preisrahmen liegt und imho erst einmal für den gewünschten Einsatzzweck ausreicht. Das wäre das T100 von der vsf Fahrradmanufaktur. Stahlrahmen, V-Brakes, Alivio-Kettenschaltung. Das muss erst Mal alles kaputt gehen.

Damit beginnen - und dann selber erfahren, was Du wirklich brauchst, so würde ich vorgehen. Später, wenn das Studium beendet ist, das Budget und die Erfahrung größer, dann kannst Du immer noch schauen, was Du haben möchtest.
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6

Montag, 3. Juni 2019, 08:34

Wir wissen ja noch gar nicht, was genau der Fragesteller sucht. Und Alternativen zum Rennlenkerrad hab ich ja geboten.

So wie ich das lese, wird die Reise max 2-3 Wochen dauern, das geht durchaus mit einem Trekkingrad.

Kriterium für mich wäre nicht die Reisedauer, sondern das tägliche Pensum auf dem Rad. Wenn man nur 4-5 Stunden fährt und noch mit Pausen dazwischen, kann man auch mit nem Besenstiel glücklich werden.

Das Einsatzprofil spielt auch noch eine Rolle, zumal das Rad das ganze Jahr über genutzt werden soll. Bei viel Stadtverkehr geht ein gekröpfter Lenker gut, Rennlenker würde ich da nur empfehlen mit Zusatzbremsgriffen am Oberlenker. Ansonsten ist ein Trainingsbügel der beste Kompromiss.
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Draht_Esel

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7

Montag, 3. Juni 2019, 12:31

Zitat

Dritte Wahl wäre ein normales Trekkingrad
mit gekröpftem Lenker und Lenkerhörnchen, Diese aber nicht wie beim MTB
außen montiert, sondern innen neben den Griffen und zum Vorbau
gerichtet.
Das ist bei mir bewährte erste Wahl - es sei denn, man fährt tatsächlich kaum Stadtverkehr: so bekommt man für schmales Geld eine entspannte Schnellfahrposition, von der aus man fix Bremsgriffe/Schalthebel erreicht und behält gleichzeitig die Stabilität einer Lenkstange. Auf der Landstraße ist man mit dem Rennlenker sicherlich noch ein Quentchen schneller unterwegs...aber wenn ich die Leute damit durch die Stadt eiern sehe - das wär nix für mich.

kylogos

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8

Montag, 3. Juni 2019, 15:56

Sorry, ein ein normales Trekkingrad ist für ein Reiserad bestenfalls suboptimal. Und wenn es noch einen Besenstiellenker hat, völlig ungeeignet.

Aha.

Klassische Reiseräder haben einen Rennlenker.

Und klassische Fahrräder haben keine Gangschaltung.
Ich bin verwundert wie viele Leute in meinem Bekanntenkreis mit suboptimalen Rädern unterwegs sind. Und das teilweise über Monate.
Muss ich mir eigentlich Sorgen machen, weil ich mich auf meinem Terra so wohl fühle? Schließlich hat das keinen Rennlenker! ?(

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Chasse Patate

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9

Montag, 3. Juni 2019, 19:17

erstmal möchte ich mich bei euch allen bedanke, dass ihr euch zeit genommen habt, um mir zu helfen !!
weiß ich zu schaetzen ...

das thema mit dem lenker, ist für mich persönlich nicht aaaallzu wichtig, für mich reichen da fürs erste die Lenker, die an den meisten Trekkingräder dran sind ... vielleicht ändert sich ja in zukunft meine ansprüche und dann würde ich schauen, wie ich andere lenkertypen an mein rad angebaut bekomme

die vsf fahrradmanufaktur räder sind mir auch schon über die füße gestolpert und die räder sind mir sehr sympatisch (wegen Stahlrahmen :D )

und von den 2 spezifischen vorschlägen ( Stevens Gent Xlite 4 und VSF T-100) ist für mich persönlich der VSF T-100 ansprechender


Jedoch kenne ich niemanden, der schonmal mit dem Modell erfahrung hatte ...

Aber was haltet ihr davon mit einem T-100 von der VSF Fahrradmanufaktur anzufangen ?
LG

Salamander

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10

Dienstag, 4. Juni 2019, 07:23

Aha.

Nix "Aha"!
Der Begriff Reiserad hat sich nunmal für Räder mit Rennlenker und einer gewissen Ausstattung etabliert. Ist aber nicht die einzige Gattung, wo sich das verwässert hat und auf alles mögliche angewendet wird. Einer zielgerichteten Kommunikation ist das nicht grade förderlich.

Muss ich mir eigentlich Sorgen machen, weil ich mich auf meinem Terra so wohl fühle? Schließlich hat das keinen Rennlenker! ?(

Du bist auch nicht der einzige, der sich mit einem ungeeigneten oder bestenfalls suboptimalen Lenker durch die Gegend quält. Solange Du dabei beschwerdefrei bist, brauchst Du Dir keine Sorgen machen.

Mal Gedanken machen würde aber auch nicht schaden...
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11

Dienstag, 4. Juni 2019, 07:35

Aber was haltet ihr davon mit einem T-100 von der VSF Fahrradmanufaktur anzufangen ?

Wäre eine gute Entscheidung. Die Räder sind durchdacht und gut verarbeitet, eine beste Basis für ein langlebiges Rad.

Jedoch kenne ich niemanden, der schonmal mit dem Modell erfahrung hatte ...

Das wäre auch wurscht, Du musst mit dem Rad klar kommen. Unterschiedliche Rahmengeometrien erfährt man nicht über die Papierform, Probefahrt ist Pflicht
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12

Dienstag, 4. Juni 2019, 10:17

Aha.

Nix "Aha"!
Der Begriff Reiserad hat sich nunmal für Räder mit Rennlenker und einer gewissen Ausstattung etabliert. Ist aber nicht die einzige Gattung, wo sich das verwässert hat und auf alles mögliche angewendet wird. Einer zielgerichteten Kommunikation ist das nicht grade förderlich.

Muss ich mir eigentlich Sorgen machen, weil ich mich auf meinem Terra so wohl fühle? Schließlich hat das keinen Rennlenker! ?(

Du bist auch nicht der einzige, der sich mit einem ungeeigneten oder bestenfalls suboptimalen Lenker durch die Gegend quält. Solange Du dabei beschwerdefrei bist, brauchst Du Dir keine Sorgen machen.

Mal Gedanken machen würde aber auch nicht schaden...



Jau, macht euch mal Gedanken! Wird hier über Reiseräder oder Urlaubsräder geredet.
Wer drei Wochen Urlaub mit der Fortbewegung Zweirad machen möchte, der muss auch in den anderen Monaten drüber nachdenken, sich informieren und das Optimum finden.
Wer über den Himalaya will oder das Kongobecken per Rad durchqueren will, der macht sich über son Quatsch keine Gedanken, lächelt nur auf 4500 m Höhe, wenn er XTR-Alu-Heini weiterhilft.

:airborne:
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13

Dienstag, 4. Juni 2019, 11:14

Ich selbst fahre kein vsf Fahrrad, habe aber schon mehrfach drauf gesessen. In der beruflichen Fahrradgarage stehen vom T-50 (VORSICHT, das hat nur einen Alu-Rahmen), mehreren T-100 bis hin zum T-900 Pinion (gibt es so nicht mehr, heißt jetzt T-700 Pinion) einige vsf-Räder.

Alle Kollegen und Kolleginnen sind durchweg sehr zufrieden mit den Rädern. Und in Berlin gibt es auch genügend Händler, wo Du ausgiebige Probefahrten machen kannst.

Wenn Du noch ein wenig Spielraum beim Budget hast - oder der Händler Verhandlungsspielraum, probiere auch mal das T-100 mit der Magura-Bremse. Ich möchte sie nicht mehr missen. Hin und wieder mal Klötze tauschen ansonsten eine Sorglosbremse.
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14

Dienstag, 4. Juni 2019, 15:04

Mal Gedanken machen würde aber auch nicht schaden...

Nee, lass mal. Ich habe es schon vor vielen Jahren aufgegeben, mit Leuten zu diskutieren, die immer Recht haben.

Mach mal, wie Du denkst.

Chasse Patate

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15

Dienstag, 4. Juni 2019, 16:12

Mal Gedanken machen würde aber auch nicht schaden...

Nee, lass mal. Ich habe es schon vor vielen Jahren aufgegeben, mit Leuten zu diskutieren, die immer Recht haben.

Mach mal, wie Du denkst.


für die geistige und körperliche Fitness is aba besser die einfach mit unergonomischen Rädern zu überholen

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16

Donnerstag, 6. Juni 2019, 01:18

Sehe das zu spät, hätte aber noch ein paar Ergänzungen. Auch, falls nochmal wer anders über den Faden stolpert.
Falls ein Reiserad mit Rennlenker gesucht wird, fällt mir nur die vsf Manufaktur ein. Aber die beiden Modelle liegen gut das doppelte über Deinem Budget. Dürfte damit eh knapp werden als Neurad. Zum einen ist das ein Markt mit kleinen Stückzahlen und entsprechend höheren Preisen, zum anderen ist für ein Reiserad zuverlässige Funktion gefragt und damit sind die billigeren Komponenten raus.
Anderswo, zum Beispiel in den USA, ist der Markt für diese Räder gar nicht mal so klein und wird auch mit einfachen Rädern mit eben nicht mehr als funktionaler Ausstattung bedient. Zum Teil sind diese Räder auch hier zu bekommen, ein vielleicht ändert sich ja in zukunft meine ansprüche und dann würde ich schauen, wie ich andere lenkertypen an mein rad angebaut bekommeDas kann allerdings schwierig (Rahmenlänge) und/oder teuer (beim Wechsel zu/von Rennlenker werden direkt mindestens alle Hebel fällig) werden. Besser wäre es, jetzt viel probezufahren und einen Favoriten zu bestimmen.
Der Begriff Reiserad hat sich nunmal für Räder mit Rennlenker und einer gewissen Ausstattung etabliert
Da würde ich für den deutschsprachigen Raum doch vorsichtig widersprechen wollen. Erstmal ist ein Reiserad ein Rad, mit dem verreist und – als Radgattung – das hierfür besonders geeignet ist… und die Aufgabe übernehmen seit längerem eben auch Konzepte ohne Rennlenker. Ob Wikipedia, Google Bildersuche oder diverse Fahrradhersteller – solche Räder sind zum Suchwort "Reiserad" eher in der Mehrheit. Und wieso auch nicht, wo für Reiseräder mit Rennlenker ja auch noch das französische Fremdwort zur Verfügung steht (wobei freilich z.B. Koga ein Gerader-Lenker-Rad als "Randonneur" verkauft).

Um die Lenkerdiskussion noch anzuheizen – es gibt doch noch so viel mehr Alternativen: Jones H-Bars in unterschiedlichen Versionen, Surly Moloko , Velo Orange Crazy Bars, sowas ähnliches von Koga … zugegeben, die würden in diesem Fall alle einen zu großen Teil des Budgets fressen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Goradzilla« (6. Juni 2019, 07:33)


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Donnerstag, 6. Juni 2019, 22:59

Da würde ich für den deutschsprachigen Raum doch vorsichtig widersprechen wollen. Erstmal ist ein Reiserad ein Rad, mit dem verreist und – als Radgattung – das hierfür besonders geeignet ist… und die Aufgabe übernehmen seit längerem eben auch Konzepte ohne Rennlenker.

Das ist mir bekannt und bewußt, deshalb auch die Formulierung "klassisches Reiserad": Klar geht es auch weniger klassisch, mit breiteren Reifen, kleineren Laufrädern und/oder anderer Lenkerform. Ein Reiserad ist aber, jedenfalls im ursprünglichen Sinne, mehr als ein Rad das großes Gepäck für die Reise tragen kann. Das war auch ein Konzept für möglichst entspanntes Kilometerfressen, und dazu gehört ein Lenker der verschiedene Sitzpositionen zulässt. Und wenn nach einem Reiserad gefragt ist, gehe ich davon aus daß ein solches Rad gesucht wird.

Das von Dir erwähnte "Gerader-Lenker-Rad" von Koga kenne ich, das ist in meinen Augen kein Reiserad sondern ein Trekking-Rad mit Frontgepäckträger. Das meinte ich weiter oben mit verwässertes Konzept. Klar kann man mit sowas auch eine Radreise machen. Man kann auch mit einem Hollandrad eine Alpenüberquerung machen (was meinen vollsten Respekt hätte). Nur ist beides nicht die beste Empfehlung für ein Reiserad. Auch wenn man auf einem Trekkingrad beschwerdefrei 1...2 Stunden Arbeitsweg oder mal eine Sonntagstour bewältigt, kann das ganz anders aussehen wenn man tagelang mehrere Stunden au8f dem Rad sitzt ohne Phasen zur Erholung. Der menschliche Bewegungsapparat ist nunmal nicht für langes Verharren in einer Haltung gemacht. Bei einer Tagesetappe mit Gegenwind wird man so einen Lenker auch verfluchen.

Um die Lenkerdiskussion noch anzuheizen – es gibt doch noch so viel mehr Alternativen: Jones H-Bars in unterschiedlichen Versionen, Surly Moloko , Velo Orange Crazy Bars, sowas

Sowas wie diese Jones H-Bar ist von den möglichen Griffpositionen nix anderes als ein Trainingsbügel, nur mit der Strebe zur Lenkerklemmung. Vorteil: mehr Platz für die Montage von Tacho oder Navi, und man braucht keinen uU schlecht auftreibbaren längeren Vorbau. Sowas gibt es auch von Humpert, hierzulande leichter zu bekommen. Die anderen Lenker ähneln einem gekröpftem Lenker mit nach innen montierten Hörnchen, nur daß man da nix anpassen kann. Ob man damit klarkommt, wäre auszuprobieren.

Wobei ich generell empfehlen würde, den Lenker vor dem Kauf auszuprobieren. Nicht einfach nur in den Händen halten, sondern mit der Oberkörper- und Armhaltung in der man auf dem Rad sitzt. Grund ist, daß die entspannte Normal-Null-Stellung der Hände von der Position der körpernäheren Gelenke beeinflusst wird.
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18

Donnerstag, 6. Juni 2019, 23:18

die entspannte Normal-Null-Stellung der Hände


erklär ma bitte ... ich kenn nur doppelnull

:airborne:

Radfahn und Gesundheit - da bin ich dabei! :thumbsup:
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Freitag, 7. Juni 2019, 06:57

Hallo liebe Leute, ich komme aus Berlin und suche ein geeignetes Reiserad dabei ist es egal, ob ich ein second hand Rad neu aufrüste oder ein Neurad anschaffe, hauptsache ich bekomme ein robusten, langlebigen Stahlrahmen.

Ich bin ziemlich optimistisch und würde behaupten, dass ich mit Hilfe des Internets die meisten Fahrradprobleme lösen könnte
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In einem Ballungszentrum wie Berlin gibt es sicherlich ähnlich wie bei uns im Pott eine große Auswahl an Gebrauchträdern. So hast Du preislich Luft und kannst Dich nach einer vernünftigen Ausrüstung umschauen.
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20

Freitag, 7. Juni 2019, 18:41

erklär ma bitte ... ich kenn nur doppelnull

Die Normal-Null-Stellung ist ein Begriff aus der Orthopädie und beschreibt die Stellung von Gelenken im aufrechten Stehen mit locker hängenden Armen. Knie und Ellenbogen sind dabei nicht ganz gestreckt, sondern leicht gebeugt. Das sind "Null Grad" (das Bewegungsausmaß wird dabei mit 2 Werten angegeben, etwa 10° für die Streckung und 150° für die Beugung).

Nun sind die Drehachsen vieler Gelenke nicht an den Raumachsen orientiert und beschreiben zudem eine mehroderweniger komplexe Kurvenbahn. Die Rückenmuskulatur zieht an der Schulter, die Schulter verdreht den Oberarm und der den Unterarm. Dadurch ändert sich bei Neigung des Oberkörpers die Stellung der Hand ganz ohne Muskeleinsatz da. Kannst Du selber ausprobieren:

Nimm in jede Hand einen großen Schraubendreher, stell Dich aufrecht hin und lass die Arme locker hängen.. Die Schraubendreher werden in einem recht spitzen Winkel nach vorne zeigen. Dann fall mit dem Oberkörper ein und lass die Schultern hängen - der Winkel der Schraubendreher zueinander wird stumpfer werden. Noch stumpfer, wenn Du den Oberkörper nach vorne beugst.

Dieser Winkel entspricht etwa dem Winkel, den die Lenkerenden in der angestrebten Sitzposition haben sollten. Anders gesagt, das Handgelenk sollte nicht angewinkelt sein, Unterarm und Hand in einer geraden Linie. Bessere Hersteller wie SQ-labs haben gekröpfte Lenker mit unterschiedlichen Winkeln und geben diese Werte auch an, weil moderat oder stärker geneigte Sitzpositionen unterschiedliche Lenker brauchen.

Edit: Zitat geändert, irknwas ist da beim Zitieren schief gelaufen
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