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Trekkingrad Trekkingrad Vergleich

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kasparlov

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1

Freitag, 20. September 2019, 10:30

Trekkingrad Vergleich

Liebes Radforum,

Mir wurde vor Kurzem mein gerade mal 2 Monate altes Rad gestohlen und ich bin jetzt auf der Suche nach einem Nachfolger. Ich hatte ein KTM Life Force 2019 mit dem ich sehr glücklich war. Leider ist das Rad jetzt überall vergriffen, weshalb ich mich nach einer Alternative umschauen muss. Die naheliegendste Wahl wäre das Nachfolgemodell. Ich bin allerdings skeptisch, ob sich der Aufpreis von 120€ im Vergleich zum alten Modell lohnt, da es so aussieht als wären günstigere Komponenten verbaut worden (im 2019er Modell durchwegs Deore, beim aktuellen ein Mix aus Deore, Altus, Alivio). Ich kenne mich aber ehrlich gesagt zu schlecht in der Welt der Fahrradteile aus, um die zwei Modelle objektiv vergleichen zu können.
Die zweite Alternative wäre das Cube Kathmandu Pro 2020. Für 70€ mehr bekomme ich hier ein gefühlt besseres Gesamtpaket. Außerdem glaube ich, dass ich mit 58cm hier die optimale Rahmengröße für mich hätte. Ich habe eine Körpergröße von 189cm mit einer Schrittlänge von 90cm. Mein altes Rad hatte einen 56 Rahmen, der mir eine Spur zu klein für mich schien. KTM bietet nur einen 60er Rahmen als größere Alternative, was vl. schon wieder zu groß ist.

Würde mich sehr über die Meinung von jemandem mit mehr technischem Hintergrundwissen interessieren. Lohnt es sich überhaupt in der Preisklasse bis 1000€ mehr Geld in die Hand zu nehmen? Vielen Dank für euer Feedback!

Sudi

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2

Freitag, 20. September 2019, 22:30

Moin,

bei Körpergröße und Schrittlänge liege ich mir Dir gleich. Mein Trekkingrahmen ist 61 cm, Alurenner 60, cm, Carbonrenner 59 cm und der Randonneur hat einen 60er Rahmen, Die Vorbauten liegen so um die 100-110 mm und alle Sattelstützen haben ein Set back um die 20 mm. Ich fühle mich auf allen Rädern pudelwohl.

Das Problem war die Hersteller haben ist, das der Preis bei wenig Innovation bei Folgemodellen nicht steigen darf. Da bleibt oft nur der Griff zu günstigeren Komponenten. Gerade diese bis 800 € Klasse ist da wohl besonders schwierig. Bei der Preisklasse wäre mir die Gruppenbindung egal. An meinem selbstgebauten Trekkingrad sind SLX Schaltgriffe und mit XT Umwerfer, und gruppenlosen Schaltwerk und Kurbel verbaut. Funktioniert alles bestens.

Was ich immer komisch finde ist, dass Federgabeln trotz der vielen benötigen Teile günstiger sein müssen, als Starrgabeln. Dabei braucht die Federgabeln kaum einer der zu 90% auf befestigten Wegen fährt.

Wenn der Nachfolger passt, dann fahr die 60 Größe mal zur Probe. Ich bin noch ein Stevensfreund, wenn es um Räder vom Händler geht. Meine Tochter hat das Stevens 4x lite in der Gent Version. Das fährt sein 3 Jahren einwandfrei und ist dabei fast täglich in Gebrauch. Da würde ich wohl zum 61er Rahmen greifen.
Gruß aus Bremen

Sudi

Salamander

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3

Samstag, 21. September 2019, 07:17

An meinem selbstgebauten Trekkingrad sind SLX Schaltgriffe und mit XT Umwerfer, und gruppenlosen Schaltwerk und Kurbel verbaut. Funktioniert alles bestens.

Wobei das andersrum geschickter wäre, XT Schalter und SLX Schaltwerk. Die Schalterei wird ja stärker vom Schalter bestimmt als vom Schaltwerk (solange es nicht das billigste Blechstanzteil ist). Und vor allem: ein XT Schaltwerk weckt gerne unlöbliche Begehrlichkeiten...

Was ich immer komisch finde ist, dass Federgabeln trotz der vielen benötigen Teile günstiger sein müssen, als Starrgabeln. Dabei braucht die Federgabeln kaum einer der zu 90% auf befestigten Wegen fährt.

Auch bei Kompletträdern? Naja, das ist wohl der Luxusaufschlag für Leute, die wissen was besser ist.
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4

Samstag, 21. September 2019, 09:26

Zitat

Wobei das andersrum geschickter wäre, XT Schalter und SLX Schaltwerk.


Das ist mir bekannt, dass war eine Preisentscheidung. Wobei die Unterschiede von XT und SLX sehr gering sind.


Zitat

[Auch bei Kompletträdern?


Gerade da, in der günstigen Auswahl wird optisch viel reingepackt und dort sind Federgabeln verbaut.

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Gruß aus Bremen

Sudi

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Samstag, 21. September 2019, 09:49

Gerade da, in der günstigen Auswahl wird optisch viel reingepackt und dort sind Federgabeln verbaut.

Mh, ja, das kann sein. Da treffen vermeintliche Sparfüchse und die BOAH-EY! Fraktion aufeinander. Anders dämliches Beispiel Discounter-Räder für 199 Währungeinheiten. Da der Preis unbedingt gehalten werden muss, werden statt Nabendynamos wieder Seitenläufer verbaut. Federgabel ist latürnich trotzdem dran... bin mal gespannt, ob die in einigen Jahren eingespart wird oder Batterielampen statt Dynamolicht kommt (das eigentlich teure ist nicht das Material, sondern der aufwändige manuelle Montage)

Immerhin gibt es zunehmend überhaupt wieder Starrgabelräder. Löbliche Ausnahme ist u.a. die Firma Falter, die auch im Einsteigerbereich Räder mit starrer Stahlgabel anbietet. War mir vor einigen Jahren schon positiv aufgefallen, allerdings meine ich zwischenzeitlich hätten die auch nur mit Federgabel im Sortiment gehabt.
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Samstag, 21. September 2019, 10:00

Lieber Sudi,

vielen Dank für deine Antwort, das hilft mir schonmal weiter. Ich werd auf alle Fälle beide Räder mal probefahren. Danke auch für den Tipp mit Stevens, obwohl das die Auswahl noch schwerer macht :D Das 6x Lite schaut sehr interessant aus. Ich tendiere ja eher zu Federgabeln, weils hier in der Stadt auch öfter über Kopfsteinpflaster geht, aber da scheiden sich ja die Meinungen dazu. Das 6x Lite Tour wäre wahrscheinlich mein Wunschkandidat, aber das sprengt eigentlich schon mein 1000€ Budget.

LG Armin