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Herr_Rebell

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1

Donnerstag, 23. April 2020, 20:38

Gesucht wird das Eierlegende Crossrad

Gesucht wird wohl nicht mehr und nicht weniger als die Eierlegende Wollmilchsau für den Spottpreis schlecht hin. Oder doch nicht?

- Wofür soll das Fahrrad benutzt werden (Radreisen, Alltagsfahrten, Einkaufen, Sport...)?

Das Rad wird für den Weg zur Arbeit & zum Sport, aber auch für Ausflüge und Fahrten über Waldwege (Nur "Wege") und längere Touren auf selbigen benötigt.


- Auf welchen Wegen wirst du vorwiegend unterwegs sein (Teerwege, Waldwege, MTB-Trails,...)?

Einige "normale" geteerte Straßen genauso wie leicht steilere Waldwege mit einigen "Steinchen" und Schotter. Im Verhältnis 50/50 würde ich sagen.



- Wohnst du in einer bergigen Gegend bzw. hast du vor in bergigen Gegenden zu fahren?

Jein. Es ist nicht das klassische Flachland aber auch nicht die Dolomiten. Dennoch sind einige Höhenmeter zu machen und sollten bewältigt werden.



- Bei welchem Wetter wird gefahren(nur bei schönem Wetter, auch bei Regen, Winter)?

Sind wir ehrlich, ich mag Regen nicht. Aber auch das kann vorkommen, wenn auch überwiegend bei schönerem Wetter.


- Wie viel darf das Rad kosten?



Das max. an Budget liegt bei 700 €


- Wieviel Fahrrad fährst Du (bisher und zukünftig geplant)?



Aktuell noch keins, darum bin ich hier. Aber in vergangenen Zeiten gab es dieses geliebte und viel genutzte Hollandrad und als Kind dieses heiß geliebte BMX.


- Wie groß bist Du?


1,93 m (und die Frau des Hauses ist 1,67 cm).


- Wie viel wiegst Du? (Musst du nicht beantworten! Aber beachte, dass die meisten Räder gerade mal 100kg Zuladung zulassen und mit ein bisschen Gepäck wird's da schnell eng )


Bleibt ja unter uns: 90 kg.


- Was kannst Du an einem Fahrrad selber reparieren oder einstellen?


Aufpumpen geht. Ne auch ein Reifen wechseln und schrauben fest ziehen. Generell bin ich nicht ganz unbegabt, nur unerfahren.


- Hast Du schon bestimmte Fahrräder rausgesucht (wenn ja, welche)?


Jein. Wir waren in einem dieser Stationären Internet Shop und uns wurde ein "Ortler Chur" https://www.fahrrad.de/ortler-chur-M8015…2683&cgid=s2314 Empfohlen, was mich mehr als skeptisch gemacht hat. Alternativ fand ich das "Cube Nature Exc" https://www.lucky-bike.de/Fahrraeder/Cro…erren-2020.html recht ansprechend. Zumindest Optisch. Beide sind wir auch Probegefahren.



----
Soweit zum Fragebogen. Für den ungeübten Laien ist es ein kaum zu überblickender Markt der uns überfordert. Daher benötigen wir Expertise, Rat und Einschätzungen. Was ist möglich? Ist es unmöglich? Worauf ist zu achten? Gibt es gar Empfehlungen? Wir wären sehr Dankbar für jede Hilfe die eine Entscheidung erleichtert.
Bleibt gesund und bedankt


Herr Rebell
P.S.
Zum Verständnis: Wir, also die Frau des Hauses und Ich, benötigen jeweils ein Rad für diese Art der Fortbewegung. Rahmengröße wird natürlich angepasst um Idealfall kann man es sogar vorher noch mal Probefahren.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Herr_Rebell« (24. April 2020, 09:34)


FesterShinetop

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2

Freitag, 24. April 2020, 10:42

Noch kein Fahrrad? Dann muss unbedingt eins her!
Ich bin auch kein Experte, aber soviel kann ich sagen:
Das Cube hat auf den ersten Blick die hochwertigeren Komponenten., zumindest was die Gangschaltung (Schaltwerk und Umwerfer) angeht. Bremsen sind gleich.
Das Ortlieb ist auch deutlich schwerer, kommt dafür komplett ausgestattet. Wenn es ein Alltagsrad sein soll, wirst Du ziemlich schnell Schutzbleche, Gepäckträger und Licht vermissen.
Auch bei gutem Wetter gibt es Pfützen, und man will auch nicht immer jeden Mist im Rucksack haben.

Kann man aber auch alles nachrüsten, kostet dann halt auch nochmal ein bisschen.

Was die Optik angeht: Ist auch nicht unwichtig. Gerade als Einsteiger braucht man ein Rad, das schon durch sein Aussehen Bock macht. Und da trennen Cube und Ortlieb ja Welten.
Und: Diese Suntour-Gabeln sind nicht Jedermanns Sache. Achte da bei der Probefahrt mal drauf. Mir sind sie zu schwammig, auch weil man sie nicht feststellen kann. Dann lieber eine starre. Meine Freundin hat aber eine an ihrem Rad und ist glücklich damit. Wenn man ungeübt ist und hin und wieder ausversehen über Wurzeln etc. heizt, kann sie auch hilfreich sein.

Schau auch mal bei Scott. Meine Freundin hat vor sieben Jahren bei Karstadt ein Scott Trekkingrad als Vorjahresmodell gekauft und fährt es heute noch (mit ein paar ausgetauschten Teilen natürlich).

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Freitag, 24. April 2020, 11:00

Danke dir für die erste Einschätzung und die Antwort !

Unbedingt muss (Wieder) ein Zweirad her, vor allem nach dem ich das geliebte Hollandrad verkauft habe, weil es hier einfach zu "bergig" ist.



Das wir das Cube etwas Nachrüsten müssten (mit der Zeit) ist uns bewusst, vor allem, weil es ja nicht mal ein Ständer hat, was ich nicht ganz Nachvollziehen kann.

Ich werde bei der Probefahrt mal auf die Gabel achten. Wollten heute noch mal zu einem dieser größeren Händler fahren, aber nach gestern bin ich da eher Pessimist.

EDIT: Die neueren Varianten haben eine Lock-Out Funktion für die Gabel.

Mir gefällt diese reine Trekkingrad Optik meist nicht sonderlich aber ich gucke es mir gerne an und lass mich gerne eines besseren Belehren.

Gibt es denn noch andere Modelle/Marken, die man durchaus Empfehlen kann ?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Herr_Rebell« (24. April 2020, 18:08)


Sudi

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Freitag, 24. April 2020, 17:25

Für das Budget eine eierlegende Crossrad zu finden ist die größte Herausforderung. Im Billigsegment lässt sich bestimmt etwas finden, das wiederum wird Dir in Foren meist keiner empfehlen. Z.B. Declathon und Co.

Zugegebenermaßen haben Trekkingräder oft eine altbackene Optik. Das ändert sich zunehmend mit steigendem Preis. Ein günstiges Rad wäre ein Stevens 4x Lite Tour, das fährt meine Tochter seit 3 Jahren hin der Gent Version. Bei 180 cm wird es mit stabilen "Mädelsrahmen" langsam eng.
Gruß aus Bremen

Sudi

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5

Freitag, 24. April 2020, 17:45

Das werden wir uns gerne mal anschauen.
Wir haben heute mal das "Cube Nature Exc" in einem Fahrradladen aus der Nähe zum Probefahren bestellt. Zumindest die Verkäufer waren dort etwas weniger Aufdringlich ihre eigene Marke unter das Volk zu bringen.

Das Stevens werde ich mal suchen und schauen ob sich hier in der Nähe etwas finden lässt.

6

Freitag, 24. April 2020, 19:03

Mir gefällt diese reine Trekkingrad Optik meist nicht sonderlich aber ich gucke es mir gerne an und lass mich gerne eines besseren Belehren.


Versteh ich ja. Den meisten autoaffinen Familienvätern gefällt diese Kombi-Optik ja auch nicht so. Aber in den englischen Roadster regnet es halt rein und es passt nur wahlweise 'ne Kiste Bier oder die halbe Familie rein ;)

Will sagen: Das Lastenheft "neu, günstig, Alltags- und Touren-tauglich, aber optisch eher sportlich" ist leider ziemlich schwierig zu erfüllen.

Egal, was es wird: Ich würde mich beim Fahrrad nicht auf den "Partnerlook" versteifen. Ein Fahrrad muss individuell passen, jeder Körper ist anders und jeder hat andere Vorlieben – die können, müssen aber nicht, vom gleichen Modell getroffen werden.

edit: Händler müsste es in der Düsseldorfer Ecke oder von D'dorf aus eigentlich für so ziemlich alles geben.

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Prabha

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Montag, 27. April 2020, 15:14

Was ist möglich? Ist es unmöglich? Worauf ist zu achten? Gibt es gar Empfehlungen?

Du willst mit dem Rad zur Arbeit fahren - kannst Du Dich da umziehen? Wenn nein, sind Schutzbleche Pflicht. Auch wenn Du eigentlich im Trockenen losgefahren bist, bei den Wetterkapriolen mittlerweile gibt es immer mal Überraschungen. Ebenso Dynamolicht, auch wenn es inzwischen sehr gute Batterielampen gibt. Aber das wäre mir zu nervig, die immer mit zu schleppen und auf den Akkustand achten. Beides würde für ein von vornherein entsprechend ausgestattetes Rad sprechen. Nachrüsten geht zwar, verursacht mit dem zweiten VR unnötige Kosten und Arbeit, wenn man das Lichtkabel geschützt im Rahmen verlegen will (so der entsprechende Bohrungen hat).

Gibt es denn noch andere Modelle/Marken, die man durchaus Empfehlen kann ?

Da fällt mir zuerst die vsf Manufaktur ein, wie das T-100 (müsste so eben noch in Dein Budget passen). Die Räder sind zwar grade in den unteren Preislagen auf dem Papier schlechter ausgestattet als die der üblichen Verdächdigen, aber besser für Kilometerfresser geeignet. Sehr gut verarbeitet und mit Bedacht ausgewählte Komponenten (Edelstahlschrauben zB, keine Federgabel). Und XT Schaltwerke an den Blenderrädern ziehen leider auch gerne Klauböcke an. Wenn sich da nix geändert hat, ähnlich Gudereit.

Zugegebenermaßen haben Trekkingräder oft eine altbackene Optik.

Der Verzicht auf den hinteren Gepäckträger lässt ein Rad schon ganz anders aussehen (ist derzeit bei Cityrädern etwas in Mode, mit Gepäckträger oder Korb vorne). Das Rücklicht würde ich dann mit einer Brücke oder einem Halter (keine Ahnung ob es sowas fertig gibt) an die Gepäckträgerbefestigung schrauben.

edit: Händler müsste es in der Düsseldorfer Ecke oder von D'dorf aus eigentlich für so ziemlich alles geben.

In Bilk gibt es mindestens ein halbes Dutzend Fahrradläden, dann noch einen an der Kölner Straße Nähe Hauptbahnhof.
Ich habe das Grauen gesehn