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Prabha

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21

Samstag, 27. Juni 2020, 00:36


Zum Glück war ich vor meinen Touren immer naiv genug, mich nicht so sehr darum zu kümmern, ob mein Rad dafür taugt.


Könnte es sein, dass du da mit dieser deiner Naivität – oder ist es Draufgängertum? – ein ganz klein wenig kokketierst, liebe Prabha? ;) Auch wenn du dich nicht um die Reisetauglichkeit gekümmert hast, hast du den Bau des neuen Rades ja in überaus fähige Hände gelegt und bei der Gelegenheit doch sicher geklärt, was es können soll… Ich finde, das ist schon eine Art von Kümmern.


Jein ;)

Vor meiner ersten Radtour (Augsburg - Füssen - Germering - Augsburg) hatte ich "einfach nur " ein Rad, mit dem ich schon ein paar km gefahren war...
Beim 2. Rad konnte ich natürlich gut Auskunft dazu geben, für welche Fahrten es genutzt werden soll. Und da gehörte die Reisetauglichkeit dann dazu. Beim Kauf des ersten Rads war das noch kein entscheidendes Kriterium - habe ich zu dem Zeitpunkt doch noch gar nicht gewusst, dass ich mit Freude lange, mehrtägige Touren fahre.

Und dass mensch bei der Auswahl der Mäntel z.B. auf deren Breite achten muss und es unterschiedliche Fahrverhalten der unterschiedlichen Mäntel gibt, ist mir erst in den letzten 4 Jahren klar geworden. Und auch nur, weil mein Mann meint, ich sollte mal auf "schnellere, agilere" Mäntel umsteigen. Bis dahin war für mich ein Mantel ein Mantel ein Mantel ... ;)

Ist es Naivität oder Draufgängertum, einfach loszufahren? Vermutlich eine Mischung von beidem ;-) Manche Fragen, die andere vor einer Reise stellen, habe ich einfach nicht. (Naivität). Und loszufahren, ohne alles sicher zu haben, ist für mich eine Option, die ich leben kann. (Draufgängertum).
Innerhalb der europäischen Staaten, in denen ich bis jetzt gefahren bin, habe ich das Vertrauen, dass sich fehlende Ausstattung/Pannen leicht auffüllen/reparieren lassen. :)
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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22

Samstag, 27. Juni 2020, 08:49

Innerhalb der europäischen Staaten, in denen ich bis jetzt gefahren bin, habe ich das Vertrauen, dass sich fehlende Ausstattung/Pannen leicht auffüllen/reparieren lassen.


... und außerhalb der europäischen Staaten sowie den USA , in denen ich bis jetzt gefahren bin, trifft man auf sofortige Hilfsbereitschaft gepaart mit Improvisationstalent.

:airborne:
man fährt oder schiebt

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Origirat: (15.09.1979)
Insgesamt: bestimmt einmal rum


Dieser Beitrag wurde bereits editiert, zuletzt von »Chasse Patate« wegen der Feler

23

Samstag, 27. Juni 2020, 12:21

Ist es Naivität oder Draufgängertum, einfach loszufahren? Vermutlich eine Mischung von beidem ;-) Manche Fragen, die andere vor einer Reise stellen, habe ich einfach nicht. (Naivität). Und loszufahren, ohne alles sicher zu haben, ist für mich eine Option, die ich leben kann. (Draufgängertum).


Naives Draufgängertum gemischt mit draufgängerischer Naivität, find ich gut :)

Wahrscheinlich ist es heute auch fast zu einfach, alle Eventualitäten zu durchdenken und zu recherchieren. Bei dem ersten Rad, mit dem ich auf mehrtägige Radreisen gegangen bin, lief das bei uns noch so: Wenn man "was vernünftiges" haben will, dann kauft man eine Gazelle (Nähe niederländische Grenze). Wenn man ein bisschen Tourenambitionen hat, dann eben ein "Hybridrad" von dieser Marke. Kein Mensch wäre auf die Idee gekommen, einen Händler für Marke xy über deren Website zu suchen oder gar ein Fahrrad im Internet zu bestellen. Und so konnte man ja nur das nehmen, was eben da war. Glücklicherweise hat sich der Rahmen als ausgesprochen gepäckstabil erwiesen… der vormontierte Gepäckträger und einige Anbauteile allerdings nicht so 8| Immerhin: Das Rad ist inzwischen volljährig, wurde für allen möglichen Blödsinn missbraucht und fährt noch :love:

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Samstag, 27. Juni 2020, 16:13

Meine erste Radreise wurde mit einem 3-Gang Damenrad an die polnische Ostseeküste gemacht. Ich hab einfach das Rad genommen was da war. Billigste Gepäcktaschen ran und los gings. Nach der Woche wusste ich a) dass ich wieder mit dem Rad in Urlaub will und b) nie wieder mit so einem Rad und diesem insbesondere nicht. :D

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25

Dienstag, 30. Juni 2020, 10:44

Zitat

Ich bin hauptsächlich in Kreuzberg und Neukölln, aber würde auf jeden Fall auch weiter raus fahren. Ich wäre sehr dankbar für ein paar Tipps!

Um Werbung zu vermeiden, habe ich Dir mal eine PN geschickt, mit 4 Läden, die zumindest von Kreuzberg aus gut erreichbar sind. In Neukölln kenne ich keine Fahrradläden.

In den von mir genannten bin ich bislang gut beraten worden. Der Laden in Moabit gilt als etwas teurer, aber ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Der Service dort war immer topp.

Der Laden am Kotti ist ein Spezialist für Stahl, handelt auch mit Marken, die nicht als Mainstream gelten. Zudem kann man dort auch Rahmensets kaufen und sich den Rest problemlos mit Hilfe des Ladens oder auch unabhängig vom Laden selbst zusammen stellen. Der Laden in der Wiener Str. ist vor allem ein Berliner Hersteller, ob Du dort mehr als nur gute Anregung findest, müsstest Du selbst herausfinden.

Ansonsten bin ich der Meinung, dass man für normale Reisen kein ausgewiesenes Reiserad braucht. Meine ersten Radreisen (immerhin von Berlin bis Tübingen - allerdings mit einer Zugetappe, da damals noch die DDR im Weg war) habe ich als 14 Jähriger auf einem "Rennrad" gemacht. Rennrad haben wir damals gesagt, heute würde man eher Randoneur sagen. Mein Rad hatte einen Seitenläuferdynamo, einen Gepäckträger, Schutzbleche und eine 12-Gang-Kettenschaltung.

Seit nunmehr 12 Jahren fahre ich ein Trekking-Rad. Alu-Rahmen. Leider mit Federgabel. 2008 gab es in für mich bezahlbaren Rahmen keine Trekking-Räder ohne Federgabel. Zudem brauchte ich ein XXL-Rad, selbst komme ich locker über 100kg, und dann sollte das Rad noch den Kindersitz (manchmal mit Kind darin) und etwas Gepäck tragen können. Das hatte die Auswahl eingeschränkt.
Ich bin das Rad zunächst so gefahren, wie es aus dem Laden kam (hat damals 800,- € gekostet, entspricht in etwa der heutigen 1000,- € Klasse) - und habe dann so nach und nach einzelne Komponenten getauscht. Ging etwas kaputt, habe ich mit etwas Besserem repariert. War ich mit etwas unzufrieden, wurde ebenfalls aufgerüstet, auch wenn es noch nicht kaputt war (z.B. hat mir die Serienbeleuchtung nicht ausgereicht).

Mein Rat: Suche Dir ein Rad, auf dem Du auch nach 1 Stunde (!) Probefahrt noch gut sitzen kannst (und damit meine ich nicht den Sattel, der ist nun wirklich leicht getauscht). Achte darauf, dass das zulässige Gesamtgewicht Luft für ca. 20 - 25 kg Gepäck ausreicht. (Wobei ich bei einem Stahlrad da auch großzügiger wäre, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden). Der Rest ist Geschmackssache. Dann Fahre. Und dann weißt Du, was Du evtl. ändern willst. Ankommen wirst Du mit fast jedem Rad.
Bei dem heutigen riesigem Angebot kann man sich mit der Recherche echt verrückt machen.
Ich hatte 2008 3 bis 4 Räder in der engeren Auswahl und habe mich dann für das entschieden, welches mir der einzige Händler in meinem damaligen Wohnort (Speckgürtel von Berlin) besorgen konnte. Will oder kann man nicht viel selbst machen, ist es mMn wichtiger, einen guten Radladen in der Nähe zu haben, als das vielleicht beste Rad. Kaufst Du in dem Laden Dein Rad, wird man auch gerne beim späteren Upgraden behilflich sein - zu vernünftigen Preisen. So zumindest ist meine Erfahrung.
Dieselersparnis: 2013 bis Januar 2018 ca. 965L; Benzinersparnis 2018: 121L; 2019: 281L; 2020: 130L

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Radsonstnix« (30. Juni 2020, 10:48)