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Bike4Life

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1

Montag, 17. August 2020, 21:14

Erfahrungen mit Fitwheels.eu?

Wie der Titel schon sagt, wollte ich mal hören, ob jemand schon Erfahrungen mit der Firma Fitwheels.eu gemacht hat. Hintergrund ist, dass ich für mein aktuelles Projekt neue Laufräder brauche. Jetzt sind 26" Räder mit Scheibenbremsaufnahmen und Schnellspanner nicht mehr so üppig zu finden, da alles auf min. 27.5" oder 29" getrimmt ist. Ich habe mir hierfür passende DT Swiss 533d mit XT Naben und DT Swiss Champion Speichen ausgeguckt. Leider sind die über den Shop schon seit einer Weile nicht lieferbar und es gibt noch keine Prognose, wann die wieder rein kommen.

Also habe ich weiter gesucht und über eBay die Firma Fitwheels.eu gefunden. Die stellen DT Swiss Laufräder mit Naben und Speichen zusammen und der Kurs ist auch ok. Versendet wird wohl aus Görlitz, aber - ihr ahnt es schon - es ist eine polnische Firma. Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob das eine gute Wahl ist.

2

Montag, 17. August 2020, 22:46

Habe ich keine Erfahrungen mit. Grundsätzlich würde ich gerade Laufrädern aber erhöhtes "hin-und-her"-Potential zuschreiben…

Hast du dich mal umgehört, ob es einen fähigen Laufradbauer in deiner Gegend gibt?

Salamander

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3

Dienstag, 18. August 2020, 08:41

Versendet wird wohl aus Görlitz, aber - ihr ahnt es schon - es ist eine polnische Firma. Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob das eine gute Wahl ist.

Laufradbau, wenn es ordentlich gemacht wird, ist eine ziemlich zeitaufwändige manuelle Arbeit. Nach dem Einspeichen und Zentrieren kommt das Abdrücken, ein iterativer Prozess bei dem das Setzen der Speichen vorweg genommen wird. Wenn das gut gemacht wird, "steht" das Rad am Ende und ist dauerhaft stabil. Das kann durchaus eine halbe Stunde dauern - wenn man Routine mit dieser Felge-Speiche-Naben Kombination hat, sonst teils deutlich mehr. Insofern ist Fertigung in einem Land mit niedrigerem Lohnniveau nicht ungeschickt. Ähnlich wie bei den preis-werten Stahlrahmen von Intec aus Tschechien (wenn sich da nix geändert hat).

Habe ich keine Erfahrungen mit. Grundsätzlich würde ich gerade Laufrädern aber erhöhtes "hin-und-her"-Potential zuschreiben…

Ein Nachzentrieren von einem wirklich gut gebauten Laufrad ist in der Regel nicht nötig, empfiehlt sich aber um auf der ganz sicheren Seite zu sein (jeder Laufradbauer kann mal einen schlechten Tag haben). Etwas anderes ist das bei Rädern von der Stange, die von auf Durchsatz getrimmten Einspeichautomaten kommen. Und auch bei von Hand gebauten Rädern mit weniger Erfahrung oder die nur ein oder 2 mal abgedrückt wurden.,
Ich habe das Grauen gesehn

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Bike4Life

4

Dienstag, 18. August 2020, 13:11

Ein Nachzentrieren von einem wirklich gut gebauten Laufrad ist in der Regel nicht nötig, empfiehlt sich aber um auf der ganz sicheren Seite zu sein (jeder Laufradbauer kann mal einen schlechten Tag haben)


Wie gesagt, wenn alles gut ist, ist alles gut. Wenn nicht alles gut ist und der Vertrieb ist in Görlitz und die Produktion in Polen, hat man das Generve.

Laufräder gehören schon deshalb für mich zu den Dingen, die ich nicht retournieren müssen möchte, weil so ein Paket nicht mehr wirklich mit dem Rad zur Post kommt.

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5

Dienstag, 18. August 2020, 16:10

Habe ich keine Erfahrungen mit. Grundsätzlich würde ich gerade Laufrädern aber erhöhtes "hin-und-her"-Potential zuschreiben…

Hast du dich mal umgehört, ob es einen fähigen Laufradbauer in deiner Gegend gibt?

Ich konnte leider keinen finden. Es gibt ein Stück weit entfernt einen DT Swiss Pro Dealer. Zu deren Service gehört ja auch der Laufradservice. Eventuell können die auch entsprechende Laufräder bauen.
Ansonsten konnte ich nur die Radspannerei in Berlin, r2-bikes.com in Dresden und German Lightness in Frankfurt finden.

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6

Mittwoch, 19. August 2020, 19:49

Mir kommt gerade die Frage, ob man, wenn man in einem Fahrradladen ein Rad für 700 bis 2000 € kauft nicht automatisch eines hat, welches nicht von Hand eingespeicht wurde.
Es scheint mir gerade so zu sein wie mit den Reifen in der Preisklasse. Die wirklich teuren ab 50 € Stück findet man doch auch nie ab Werk.

Was meint ihr? Wieviel Prozent der Räder in einem üblichen Fahrradladen sind nicht durch den Einspeichautomaten gegangen?

:airborne:
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Insgesamt: bestimmt einmal rum


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Salamander

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7

Mittwoch, 19. August 2020, 23:50


Was meint ihr? Wieviel Prozent der Räder in einem üblichen Fahrradladen sind nicht durch den Einspeichautomaten gegangen?

Das dürfte, wenn überhaupt, im niedrigen einstelligen Bereich liegen - aber nicht Prozent, sondern Promille, also weniger als ein Tausendstel. Wobei Einspeichautomaten nicht grundsätzlich schlecht sind, kommt eben darauf an ob die auf schnellen Durchsatz oder Qualität eingestellt respektive gebaut sind.Möglich ist auch Einspeichautomat plus manuelles Nachspannen, aber da gilt das gleiche: Menge oder Qualität? Zu meiner bezahlten Schrauberzeit vor etwas über 20 Jahren gab es von einer Firma Roland über den Großhandel preiswerte Laufräder, die kamen beim Einbau kurz in den Zentrierständer und waren meist völlig OK. Wenn ein Kunde damit eine Weltreise machen wollte, hätten wir etwas sorgfältiger abgedrückt, aber die meisten Laufräder hätten das auch so überlebt. Sowas kann man aber zumindest im unteren Preissegment nicht erwarten, da reicht es wenn ein Rad halbwegs rund aussieht...
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