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1

Donnerstag, 5. Januar 2012, 14:05

Was haltet ihr von FSA Metropolis Getriebe-Kurbel?

Hallo Freunde des Trekking und City-Cruising,

was haltet ihr von der FSA Metropolis Kurbel? Gibt es Erfahrungen? Nunja, der Preis ist mit mehr als 300.-€ wirklich sportlich... ;( Nichtsdestotrotz ringe ich mit mir, mir dennoch irgendwann solch' eine Kurbel zuzulegen. Was meint ihr? Echte Innovation oder eher Nischenprodukt?

Wer die Metropolis nicht kennt bekommt hier Hintergrundinfos:

Mit der neuen Schaltgruppe „Metropolis PT“ überraschte der ansonsten für seine sportlichen Bikeparts bekannte FSA-Macher TH Industries. Die neue Schaltung richtet sich gezielt an den Bereich City- und Trekkingbike.
Das Besondere daran: „Metropolis PT“ („PT“ steht für „Patterson Transmission“) setzt auf ein zweigängiges Planetengetriebe in der Kurbel. Entwickelt wurde sie von Sam Patterson, einem ehemaligen Mitarbeiter von Sram. Zur (Massen-)Produktionsreife bringt es nun TH Industries. Der Produzent hat mit dem US-Entwickler ein langjähriges Abkommen abgeschlossen. Anders als bisherige im Markt erhältliche „Schaltkurbeln“ soll sich „Metropolis PT“ laut International & OEM Sales Manager Manuel Correia auch unter Last schalten lassen, sei an jedem herkömmlichen Rahmen verwendbar sowie „preislich erschwinglich“. Die Übersetzung der ersten Gangstufe ist 1:1 (mit 28 Zahn-Kettenblatt), die zweite 1:1,6 – was einem 43-Zahn-Kettenblatt entspricht.

Quelle: Radmarkt - Home




Im Auge eines jeden Betrachters mag diese Kurbel nicht unbedingt eine Schönheit sein, aber mich reizt eher die Technik hinter der alupolierten Fassade. :thumbup:

Gruss Bora


Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

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Radinger

ullebulle

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2

Donnerstag, 5. Januar 2012, 14:09

Kann das sein, daß das it dem Getriebe schon mal im Fernsehen bei "einfach genial" war,
oder war das was anderes?

kylogos

unregistriert

3

Donnerstag, 5. Januar 2012, 14:14

ist das so was wie die "Hammerschmidt"?

Die wurde ja mit riesigen Vorschusslorbeeren bedacht, hat sich aber offenbar nicht so richtig durchgesetzt.

4

Donnerstag, 5. Januar 2012, 14:25

Ich denke, das Prinzip ist das selbe.

Die Hammerschmidt ist ja eher fuer den MTB-Einsatz gedacht, die Metropolis eben eher fuer den City-Piraten. Ich denke bei den Getriebkurbeln macht eher der Preis die Musik. Die HS laesst man sich ja auch mit ueber 400.-€ "vergolden". Die Gangabstufungen sind ja identisch.

Aber was denkt ihr a) ueber die Technik, b) den Einsatzbereich, c) der Uebersetzung

Gruss Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

kylogos

unregistriert

5

Donnerstag, 5. Januar 2012, 14:32

das Ding sieht nicht so aus, also könne man es mit Kettenkasten oder Chainglider kombinieren. Damit könnte man sich dann eine Alfine / Nexus 2 x 8 oder eine Rohloff 2 x 14 aufbauen.

Da der Kettentrieb aber dann sowieso offen liegen würde,kann man IMO auch gleich ein 2fach Kettenblatt benutzen. Von der gesparten Kohle kriegste dann etliche Ketten.

Die Idee der Hammerschmidt war ja, den Freiraum unter dem Tretlager zu vergrößern, um das Klettern über Bäume und Felsen zu erleichtern. Da sehe ich eine Getriebekurbel als echten Vorteil.

Am Trekekr würde ich dann einen Vorteil sehen, wenn ich mit einem geschlossenen Kettenschutz fahren könnte, aber so? ?(

6

Donnerstag, 5. Januar 2012, 14:36

Prinzipiell sollte die Sache eigentlich ausgereift sein, denn Getriebe auf engem Raum gab's ja schon - von den ganzen Nabenschaltungen mal abgesehen - als Tretlagerschaltung bei Adler (Dreigang im Tretlager). Ich selber ertappe mich ja auch immer wieder dabei, wie ich mit dem Schlumpf-Getriebe liebäugle. Wenn ich nur nicht so sehr auf große Kettenblätter stünde :S ...

Gruise, Paule
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kairo-hh

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7

Donnerstag, 5. Januar 2012, 14:36

Also optisch macht die ja schon was her. Ist eben mal was anderes.

Problematisch wird sowas nur immer dann, wenn man damit auch auf Reisen geht. Alles was exotisch ist kann unterwegs zu einem Problem werden.
Ich persönlich denke, dass es aufgrund der Kosten ein Nischenprodukt bleiben wird. Normale Kettenblätter kosten da nur ein Bruchteil, selbst wenn ich den Umwerfer auch noch dazu rechne.
Lieben Gruß

Kai

Casi2003

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8

Donnerstag, 5. Januar 2012, 14:42

Die Optik ist gelinde gesagt..... gewöhnungsbedürftig.

die Technik ist sicherlich robust, und wird sich mit ein wenig Pflege im Trekking- und Citybereich gut bewähren. Die Übersetzung von 1:1, bzw. 1:1,6 ist mMn völlig ausreichend. Nur für Kettenschaltungen ist die Kurbel uninteressant. Allerdings wäre eine Kombination mit der Alfine 8 bzw. mit der Alfine 11 eine eine interessante Alternative zur einfachen Rohloff. Gepaart mit einer Rohloff wären 28 Gänge schaltbar, ohne die Kette seitlich zu bewegen :thumbup:

Durchsetzen wir sich die Technik wohl eher nicht, ähnlich wie das Piniongetriebe.
Für ein freies und unabhängiges, und vor allem werbefreies 2radforum!!!! :thumbsup:

"Nicht jeder der ein Trikot anzieht und auf ein Fahrrad steigt ist automatisch gedopt." Gehört beim Braunschweiger Nachtrennen.

Casi2003

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9

Donnerstag, 5. Januar 2012, 14:52

Also optisch macht die ja schon was her. Ist eben mal was anderes.

Problematisch wird sowas nur immer dann, wenn man damit auch auf Reisen geht. Alles was exotisch ist kann unterwegs zu einem Problem werden.
Ich persönlich denke, dass es aufgrund der Kosten ein Nischenprodukt bleiben wird. Normale Kettenblätter kosten da nur ein Bruchteil, selbst wenn ich den Umwerfer auch noch dazu rechne.


Ich weiß nicht warum immer wieder "auf Reisen kaputt gegangen" ins Feld geführt wird.

Klar, ein defekt irgendwo in der Pampa ist ärgerlich, aber HEY, wir leben in Mitteleuropa. Natürlich ist die Technik problematisch, wenn man sich östlich der polnischen Grenze bewegt oder sich durch den Kongo abstrampelt. Und wer mit sowas sein Reiserad ausstattet ist selber Schuld.

Aber die meisten Radler bleiben in Deutschland, bzw. halten sich in den Nachbarländern auf. Und da sollte im Grunde eine Fahrradwerkstatt schnell zu finden sein.
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10

Donnerstag, 5. Januar 2012, 15:13

Das ist richtig. Aber Standard-Teile sind einfacher und schneller beschafft als für Exoten. Dann kommt dazu, dass vielleicht der "Händler vor Ort" gar nicht so recht weiß was er mit dem Ersatzteil dann anfangen soll oder schlimmer noch er nicht weiß welches Ersatzteil er nun bestellen muss.
Standard-Komponenten sind meistens bei einem Fahrradhändler vorhanden und müssen nicht bestellt werden.
Auch in Deutschland kann es einem passieren, dass man irgendwo in der Pampa bei einem kleinen Höker sitzt und darauf wartet, dass ein Ersatzteil, welches er bestellt hat, eintrudelt.
Lieben Gruß

Kai

11

Donnerstag, 5. Januar 2012, 15:15

Nu ja, Casi, so 'ne Kurbel stellt immerhin ein sturzgefährdetes Teil dar. Selbst wenn die Innereien noch funktionieren, bist Du mit 'ner verbogenen oder angebrochenen Kurbel ganz schön am Ar***. Und so was legt sich bestimmt kaum ein Händler hin. Ich schätze, dass sich der Einsatzbereich auf reine Citybikes beschränken wird, die auch in der City genutzt werden.

Gruise, Paule
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körsbär

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12

Donnerstag, 5. Januar 2012, 15:17

@Kai, ich erinnere mich an dein Hinterrad in Lauenburg, und da ist man wirklich nicht weit ab vom Schuß. Ich denke aber es ist auch wirklich immer eine Sache wie und wo man damit fährt.
Mit liebem Gruß,

Kirsche
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13

Donnerstag, 5. Januar 2012, 15:22

Da hast Du recht Kai, AAABBBEEEERRRRR: :D

Sollte mir z.B. das Kurbelgetriebe kaputt gehen, irgendwo in.... sagen wir in der Lausitz, kaputt gehen, würde ich improvisieren.

Das Kurbelgetriebe wird ausgebaut, und durch eine einfache billige Standardkurbel ersetzt. Das Kurbelgetriebe wird verpackt, und mit nach Hause genommen. Neue Kette drauf, und weiter gehts :P
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Boramaniac

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14

Donnerstag, 5. Januar 2012, 15:24

Nu ja, Casi, so 'ne Kurbel stellt immerhin ein sturzgefährdetes Teil dar. Selbst wenn die Innereien noch funktionieren, bist Du mit 'ner verbogenen oder angebrochenen Kurbel ganz schön am Ar***. Und so was legt sich bestimmt kaum ein Händler hin. Ich schätze, dass sich der Einsatzbereich auf reine Citybikes beschränken wird, die auch in der City genutzt werden.

Gruise, Paule


Deswesgen hab ich ja auch geschrieben:



Zitat

Und wer mit sowas sein Reiserad ausstattet ist selber Schuld.
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15

Donnerstag, 5. Januar 2012, 15:35

Okay, Casi,

Asche über die Schande meines Hauptes ;( ...!

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16

Montag, 9. Januar 2012, 00:12

Wäre ein interessantes Teil, wenn man es mit einem Chainglider o. ä . ausstatten könnte, um die Übersetzungsbandbreite von Nabenschaltungen zu erhöhen.

Da das aber nicht geht, will mir kein rechter Sinn dafür einfallen, wenigstens nicht zu diesem Preis.

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