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Phogl

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1

Mittwoch, 7. August 2013, 12:02

Kette springt am hinteren Ritzel

Hallo,

nachdem ich hier schon viele Tipps durch suche&Co gefunden hatte, komme ich nun aber leider nicht mehr weiter.

Die "Schaltausrüstung" meines Bikes: 3er Kurbelgarnitur vorne, 8er hinten, Deore-Schaltwerk und Schalter

Ich war letzte Woche auf einer Radtour in Holland und wusste allerdings schon, dass meine Kettenblätter vorne schon so gut wie Tod waren... Los gefahren bin ich trotzdem, als das größte dann aber unterwegs auch nicht mehr wirklich wollte, habe ich vor Ort mir den bestmöglichen Ersatz geholt und das ganze samt Kurbel getauscht. Es war vorher eine Garnitur von Shimano (sollte Acera gewesen sein, stand aber nix drauf) und ist jetzt auf jeden Fall eine Acera. Hier ist lediglich der Abstand zum Rahmen "zu klein" so dass der Umwerfer vorne nicht auf den kleinsten Zahnkranz werfen kann. Hier benötige ich doch lediglich ein passendes Tretlager?!

Dazu gab es dann eine neue passende Kette und für hinten neue Umlenkröllchen. Ich war der Meinung, das die Kasette hinten noch in Ordnung war, die Kette sprang ja immer nur vorne.

Nach dem Umbau sprang die Kette dann vorne nicht mehr, springt aber nun hinten, allerdings nur auf den "höheren" und "niedrigeren" Ritzeln. In der Mitte auf 2 Gängen springt sie nicht. Von der Abnutzung etc. der Kasette hinten sind aber alle Ritzel meiner Meinung nach gleich.

Die Kette ist/sollte die richtige Länge haben (Vorne und hinten kleinstes Ritzel -> Sie spannt ein wenig den Umwerfer hinten; vorne und hinten größtes Ritzel -> die Umlenkröllchen stehen übereinander am Umwerfer)...

Ist wirklich auch die Kasette hinten tot oder kann das mit dem Umwerfer/Einstellung dieses o.ä. zusammen hängen?

Ich bin langsam etwas am verzweifeln, nach dem ich schon so viel getauscht habe...

Vielen Dank für eure Hilfe im voraus!

2

Mittwoch, 7. August 2013, 12:34

Servus…



Wenn Deine Kette tot ist, sprich weit über das Verschleißmaß hinaus gelängt ist, kannst Du davon ausgehen, dass der gesamte Antrieb darunter leidet. Wenn also auch die Kurbel hinüber ist, dann ist die Kassette oft nicht mehr wert; sprich die Kette rutscht bei Belastung über die verbliebenen Stümpfe hinweg.
Beim Wechseln der Kurbel kann es vorkommen, dass man ein längeres oder kürzeres Innenlager benötigt. Abhängig ist dies von der Kettenlinie. Umwerfer und Kurbel (Abhängig vom Innenlager) sollten über dieselbe verfügen.
Hast Du schon versucht, beziehungsweise wurde beim Wechsel nicht in der Werkstatt der Umwerfer entsprechend neu eingestellt?
Die Kettenlänge messe ich selber über mittleres Kettenblatt und mittlere Position auf der Kassette. Dabei sollten die Achsen der Schaltungsrädchen vertikal untereinander stehen. Das ist natürlich nur eine Faustformel. Das ganze kann man auch errechnen, aber soweit mag ich hier nun nicht gehen. … Wenn die Kette zu lang ist, schleift die Kette am Kettenspanner, wenn die rechts im Antrieb liegt. Ist die Kette zu kurz, können bestimmte Gänge nicht mehr geschalten werden.
An Rädern mit Acera und der gleichen lohnt es sich im Gunde nicht, sonderlich groß dran herum zu schrauben, da es am Ende relativ teuer wird.


Viele Grüße,
the Godfather

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »the Godfather« (14. August 2013, 07:53) aus folgendem Grund: Namen geändert.


Phogl

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3

Mittwoch, 7. August 2013, 13:42

Hey,

danke für die schnelle Antwort. Die Kette hatte ich natürlich mit tauschen lassen... Dann werde ich wohl oder übel noch eine neue Kasette besorgen... Die Kettenlänge sollte passen, sowohl nach einem Rechner den ich fand als auch nach den verschiedenen "Stellungen" des hinteren Umwerfers in den verschiedenen Gängen

Bezüglich des Innenlagers: Kann ich das selber ausmessen wie viel mehr ich da brauche bzw. welche Größe? Umwerfer neu einstellen reicht halt nicht, weil er selbst wenn ich ihn auf "Anschlag" nach innen stelle er noch nicht weit genug runter rutscht um auf das kleinste Ritzel zu schalten...

Das Rad an sich ist ja noch top in Ordnung und ich habe bisher "nur" 60euro für alles ausgegeben... Wenn da nun noch mal 15-20€ für ne neue Kasette und noch mal soviel für ein neues Innenlager dazu kommen und das dann wieder ein paar tausend Kilometer okay ist, war es mir das wert...

4

Mittwoch, 7. August 2013, 14:30

Servus…



Dazu müsstest Du beide Kurbelarme abnehmen und die Länge des Vierkantlagers messen. Dann brauchst Du die Kettenlinie des Umwerfers (aus Unterlagen zu entnehmen). Gemessen am Rad ist das der Abstand von der Mitte des Sattelrohres bis zum mittleren Kettenblatt. Shimano hat generell im Mountainbike und Trekkingbereich einen Abstand von 47,5 bis 50mm. Den Fehlbetrag verdoppeln und auf das Achsmaß addieren. Dann weißt Du die benötigte Innenlagerlänge.
Mit „kleinsten Ritzel“ meinst Du damit das kleinste Kettenblatt oder meinst Du das kleinste Ritzel der Kassette? Falls ersteres, hast Du beim Umwerfer den Anschlag ganz rausgeschraubt (Stellschraube), dass dieser quasi wirklich am Rahmen oder der Schelle anschlägt? Gegebenfalls den Bowdenzug neu klemmen.
Ab hundert Euro wird es wie gesagt langsam fragwürdig. Gebrauchtware gibt es für die gleiche Summe.


Viele Grüße,
the Godfather

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »the Godfather« (14. August 2013, 07:53) aus folgendem Grund: Namen geändert.


Draht_Esel

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5

Mittwoch, 7. August 2013, 18:53

Zum Thema "Umwerfer wirft nicht um" fällt mir ein: man kann den Korb auch etwas zurechtbiegen. Natürlich nur etwas und vorsichtig. Manchmal fehlt nur nen Millimeter...evtl. ist er auch nicht in einer Flucht mit dem Rahmen? Die Kassette würd ich auf jeden Fall mitwechseln, alles andere ist an der falschen Stelle sparen. Hast du bei der Montage der neuen Schaltröllchen bedacht, dass es immer eins (aus dem Kopf gesagt: das das näher an der Kassette ist) gibt, das durch eine breitere Laufbuchse mehr seitlichen Bewegungsspielraum hat? Kannst du einfach prüfen, in dem du die Röllchen auf der Achse hin- und herbewegst.