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HansFranz

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1

Mittwoch, 6. November 2013, 13:44

City- /Trekkingrad für 1,76m Großen Mann

Moin zusammen!

Hier in Braunschweig ist ein Farrad von enormem Vorteil, besonders wenn man kein Auto besitzt. Aus diesem Grund spiele ich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken mir ein Fahrrad zu zu legen, allerdings durchblicke ich den Markt und die Vor- Nachteile bestimmter Komponenten nicht, und möchte naturgemäß keinem Marketingspruch unterliegen, sondern solide Qualität kaufen. Deshalb bin ich bei euch gelandet, in der Hoffnung das hier der ein oder andere Fachmann seine Meinung abgibt bezüglich meines Vorhabens.

Anforderungen:

Strecke:
(Meistens, man weiß nie was kommt) kurze Strecken. Arbeitsweg hin und zurück, 5 mal die Woche je Fahrt ca. 10 km und Ähnliches.

Bergige Gegend? Nein.

Aussehen: Ich mags sportlich. Nicht zu "protzig" aber dezent Sportlich wäre schön.

Preislicher Rahmen: Gerne so wenig wie möglich :D, ansonsten Bis 1000 Euro (muss aber wirklich nicht ausgenutzt werden!).



Federgabel möchte ich nicht da sie in der Stadt nicht von Nöten ist (zumindest meiner Meinung nach), sie zusätzliches Geld kosten würde (was besser in wichtigen Bestandteilen investiert wäre) und sie evtl. in dieser Preisklasse auch nicht von guter Qualität wäre.

Zu Alurahmen habe ich mehrfach gelesen das sie ein geschickter Zug der Farradindustrie seien, um Federgabeln zu verkaufen. Generell sollen sie (laut den Netzquellen) gegenüber Stahlrahmen zu steif sein und unangenehm zu Fahren sein. Könnt ihr das bestätigen?

Falls ja, fällt wohl ein Alurahmen auch weg.

Letztens in der Stadt ist mir das Gudereit Sportline SX-S rein optisch sehr positiv aufgefallen. http://www.gudereit.de/kollektion/sportl…oduct/sx-s.html Das Rad reizt natürlich den finanziellen Rahmen komplett aus, was nicht unbedingt sein muss. Ausserdem hat es den besagten Alurahmen, was mich unsicher macht. Aber wie gesagt, optisch Top!


Eine weitere Alternative wäre natürlich, das Rad von Grund auf in Einzelteilen zu kaufen und dann zu montieren (bzw. montieren zu lassen). Ich weiß nicht ob das in dem Preisrahmen Sinn ergeben würde, und noch weniger wüsste ich welche Teile ich verbauen sollte (wobei mir diese Lösung rein vom Ding her am besten gefällt).

Freunde, was sagt ihr zu meinen, ich gebe zu, etwas wirren Gedankengängen? Könnt ihr mir ein paar Empfehlungen geben?

Vielen Vielen Dank im Vorraus,

Liebe Grüße,

HansFranz

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2

Mittwoch, 6. November 2013, 14:51

Das Gudereit ist chic. Ob eine 11-Gang-Nabe nötig ist im Flachland, mögen andere beurteilen.

Die Steifigkeitsunterschiede zwischen Alu, Stahl + Carbon wirst du auf so einem Rad jedenfalls nicht spüren, also nimm ruhig Alu.

Eine preiswerte + für deine wenigen km mehr als ausreichende Alernative zum Gudereit ist das Grey Pepper mit Starrgabel + 8-Gang-Nabe für 650 Euro.

http://www.pepperbikes.de/trekkingrad/tr…starrgabel.html
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3

Mittwoch, 6. November 2013, 15:21

Hi Thomas!

Vielen Dank für deine Antwort. Du hast Recht, ich brauche wohl nicht viele Gänge. Das von dir vorgeschlagene Rad sieht auch optisch ok aus, es ist aufgrund des preislichen Vorsprungs jetzt mein Favorit.

Ich werde allerdings erstmal versuchen alle Kandidaten zu sammeln, um dann so viele wie möglich Probe zu fahren. Dementsprechend freue ich mich natürlich über jede weitere Meinung.

Viele Grüße!

Edit: MIr gefällt das Black Pepper Starrgabel Modell 2014 grad noch n Tick besser (optisch). Spricht da was gegen? http://www.pepperbikes.de/trekkingrad/tr…omfort-353.html

Stimmt meine Argumentation bezüglich des nicht Sinn ergebens der Federgabel in diesem Preissegment?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HansFranz« (6. November 2013, 16:29)


thomaspan

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4

Mittwoch, 6. November 2013, 20:57

Ja, die stimmt. Auf keinen Fall Federgabel.

---

Zum Black Pepper:
Du musst dich entscheiden, ob du Nabenschaltung (wartungsarm, gröber gestufte Ganganschlüsse) oder Kettenschaltung (pflegeintensiver, feinere Ganganschlüsse) möchtest.

Ich würde dir zur pflegeleicheren Nabenschaltung raten.
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5

Mittwoch, 6. November 2013, 22:35

Und ich würde anmerken, dass die Kettenschaltung an meinem inzwischen 5 Jahre alten Fahrrad sich nicht als besonders pflegeintensiv heraus getan hat ... obwohl, die Kette muss immer mal wieder gewexelt werden, das Ritzelpaket ist auch schon mehrfach getauscht worden ... das sind wohl Tauschteile, die bei einer Nabenschaltung nicht in dieser Häufigkeit anfallen (bzw. das Ritzelpaket gibt's dort ja gar nicht).

Fazit: Wenn mit der Pflegeintensität Kette + Ritzel gemeint ist, dann ist die Kettenschaltung doch pflegeintensiver.
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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Donnerstag, 7. November 2013, 08:36

Ich fahre abwechselnd sowohl Stahl- als auch Alurahmen und kann bezüglich des "Fahrgefühls" keinen wesentlichen Unterschied feststellen.

An meinem Alu-Trekkingrad habe ich eine Federgabel, deren Funktion ich aber nach etwa einem Jahr per Lockout-Funktion stillgelegt habe, so das ich es jetzt wie mit einer Starrgabel fahre. Generell war die Funktion der Federgabel immer einwandfrei. Aber da ich zu der Sorte Fahrer gehöre, die gerne mal im Wiegetritt fahren, nervt so ein pumpendes Vorderrad doch ungemein.

Zum Thema Naben- oder Kettenschaltung: Ich fahre generell nur Kettenschaltung. Der Wartungsaufwand ist (selbst bei Allwetternutzung) nur geringfügig höher, dafür ist aber die Wartungsfreundlichkeit m.E. wesentlich besser: alle Bestandteile sind gut erreichbar und für sich zu wechseln und nicht in einem winzigen Funktionskörper eingeschlossen, der ungünstigerweise auch noch ins Hinterrad eingespeicht ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Draht_Esel« (7. November 2013, 08:40)


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7

Donnerstag, 7. November 2013, 10:04

Vielen Dank für die vielen hilfreichen Kommentare!

Im Moment ist nun das oben verlinkte Pepper 2014er Modell für 700 Euro vorne. Ich werd ma gucken ob ich es hier in Braunschweig Probe fahren und evtl. auch im Laden gleich kaufen kann. Sind Black Pepper Räder häufig verkaufte Räder und häufig in Läden anzutreffen?

Zum Therma Naben oder Kettenschaltung, ich hab Spaß am Frickeln und Basteln und daran mich in Dinge rein zu fuchsen. Insofern ist ein kleines Mehr an Aufwand kein Problem für mich.

Habt ihr ansonsten noch andere (evtl. für auch etwas weniger Geld zu habende) Vorschläge?

Viele Grüße!

8

Donnerstag, 7. November 2013, 11:07

Pepperbikes ist ein Onlinehändler. Das ist aber so ziemlich der einige Nachteil... zum Probefahren müsstest du schon ins Allgäu fahren *lach*. Aber die haben eine sehr gute telefonische Beratung und sollen sehr kulant sein, wenn ein Rad nicht passen sollte. Ruf doch einfach mal da an.

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9

Donnerstag, 7. November 2013, 11:24

Ich denke, dass Pepper hat durchgehend gute Komponenten zu einem sehr annehmbaren Preis. Mich persönlich würde daran nur der fehlende Kettenschutz (lässt sich ja nachrüsten) sowie die nicht geösten Laufräder stören.

Von mir noch folgender Vorschlag:

http://www.radon-bikes.de/xist4c/web/TLS-7-0_id_25160_.htm

ähnliche Spezifikation, gleicher Preis. Aber:

+ geöste Felgen
+ Schaltwerk hinten XT statt Deore

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10

Donnerstag, 7. November 2013, 11:31



Habt ihr ansonsten noch andere (evtl. für auch etwas weniger Geld zu habende) Vorschläge?


Für 500 das kettengeschaltete Frosch Sportrad, das aber m.W. nahezu das einzig brauchbare in dieser Preisklasse ist.

http://www.froschrad.de/froschraeder/sho…mit-Ausstattung
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11

Donnerstag, 7. November 2013, 11:38


Wenn schon ein Versandrad in Frage kommt, dann würde ich das Radon schon aus optischen Gründen vorziehen. Ich mag die Federgabelgeometrie mit der langen Starrgabel beim Pepper einfach nicht, überhaupt sieht der ganze Steuerkopfbereich grausam aus.

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Donnerstag, 7. November 2013, 12:06

Auf jeden Fall bei Kettenschaltung + Versand das Radon, das ich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte.
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13

Donnerstag, 7. November 2013, 12:43

Das Radon gefällt mir auch optisch am Besten. Damit haben wir einen neuen Favoriten 8) .

Super wie hier die Vorschläge reinfliegen!!!

Edit: Das Frosch wäre auch eine Überlegung wert. Leider gibts nur ein Foto von der Seite.... Qualitativ ist es aber in Ordnung?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HansFranz« (7. November 2013, 12:52)


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14

Donnerstag, 7. November 2013, 13:00


Super wie hier die Vorschläge reinfliegen!!!


Aber mehr werden auch nicht kommen (jedenfalls nicht bei Versandrädern). Du hast jetzt

- Froschrad 500.- + 55.- Versand
- Grey Pepper (Nabe) 650.- + 30.- Versand
- Black Pepper 700.- + 30.- Versand
- Radon 700.- + 30.- Versand

Du hast jetzt (grob) zwischen 550.- + 750.- 4 Räder zur Auswahl, eins davon mit Nabenschaltung, die restlichen mit Kettenschaltung. Alle reichen dir aus. Such dir also eins aus + werde glücklich..
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15

Donnerstag, 7. November 2013, 13:04

Jupp, so siehts aus!

Ich werd noch ein zwei Nächte drüber schlafen und mich dann entscheiden.

Vielen Dank euch allen für die super Unterstützung!!!


Viele Grüße!

Edit: Die Entscheidung ist doch eigentlich schon längst aufs Radon gefallen... aber fürs gute Gewissen schlaf ich lieber nochmal ein paar Nächte drüber ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HansFranz« (7. November 2013, 15:30)


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16

Donnerstag, 14. November 2013, 09:54

So Jungs und Mädels!

Gestern ist mein Radon TLS 7.0 gekommen und ich muss sagen, es scheint mir so als wäre ich so ein wertiges Fahrrad noch nie gefahren, geschweige denn hätte ich es besessen.

Vielen Dank an die fleißigen Berater!

Ich konnte zwar gestern nur ein paar Runden übern Hof drehen, das Rad hat da allerdings in allen Belangen überzeugt. Heute werde ich es mal auf ner Kurzstrecke testen.

Nach Zusammenbau kam mir allerdings noch eine Frage, wie bestimme ich am besten die optimale Lenker und Sattelhöhe sowie Lenkerposition (kann man ja drehen)?

Es kam mir so vor als wären meine Knie beim treten etwas dicht am Lenker (gefühlt), evtl. habe ich aber auch einfach das erste mal ein Rad das zu meiner Größe passt (1,76 Schrittlänge 78cm). Der Rahmen hat laut Bestellung eine Höhe von 52 cm und im Stand (wenn ich so halb drauf sitz und mit einem Bein abstütze) fühlt sich die Höhe genau richtig an. Was meint ihr hierzu?

Viele Grüße!

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17

Donnerstag, 14. November 2013, 15:57

Schön, dass es dir zusagt.


Nach Zusammenbau kam mir allerdings noch eine Frage, wie bestimme ich am besten die optimale Lenker und Sattelhöhe sowie Lenkerposition (kann man ja drehen)?

Es kam mir so vor als wären meine Knie beim treten etwas dicht am Lenker (gefühlt), evtl. habe ich aber auch einfach das erste mal ein Rad das zu meiner Größe passt (1,76 Schrittlänge 78cm). Der Rahmen hat laut Bestellung eine Höhe von 52 cm und im Stand (wenn ich so halb drauf sitz und mit einem Bein abstütze) fühlt sich die Höhe genau richtig an. Was meint ihr hierzu?


Also, du geht in 3 Schritten vor:

1. Sitzhöhe
Du sitzt so hoch, dass dein Bein auf 6 bis 7 Uhr-Stellung des Pedals nicht ganz durchgedrückt ist. Wenn du die Ferse in der Position aufs Pedal stellst, sollte das Bein nahezu durchgedrückt sein.

2.Sitzwinkel
Auf 3 Uhr-Stellung sollte ein Lot - übers Knie gelegt - den Cleat berühren. Fährst du ohne Cleats, dann den Ballen.

Je nach Sitzwinkel ist die Sitzhöhe anzupassen!

3. Lenker
Erst wenn 1. + 2. stimmen, kommt 3.

Du hast am Radon einen höhenverstellbaren Vorbau (das Teil zwischen Gabel + Lenker). Je höher du den Vorbau fährst, um so aufrechter + kürzer sitzt du; je niedriger, um so flacher + länger.

Zusätzlich hast du unter dem Vorbau Spacer, also so was



Sollten 2 hohe + 1 flacher sein. Die kannst du ganz o. einzeln entnehmen + über den Vorbau setzen. Damit kommen Vorbau + Lenker tiefer.

Wie das geht, siehst du dort + das Video anschauen.

http://www.tomsbikecorner.de/fahrrad-tipps/vorbau-montieren

---

Alles klar? Dann gute Fahrt1
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18

Freitag, 15. November 2013, 00:07

Es kam mir so vor als wären meine Knie beim treten etwas dicht am Lenker (gefühlt), evtl. habe ich aber auch einfach das erste mal ein Rad das zu meiner Größe passt (1,76 Schrittlänge 78cm). Der Rahmen hat laut Bestellung eine Höhe von 52 cm und im Stand (wenn ich so halb drauf sitz und mit einem Bein abstütze) fühlt sich die Höhe genau richtig an. Was meint ihr hierzu?

Witzig. Körpergröße und Schrittlänge sind genau die gleichen Maße wie bei mir. Wenn Du noch Orang-Utang-Arme hast, kann der Lenker tatsächlich zu nah am Körper sein. Oder der Verstellvorbau ist ziemlich nah eingestellt, was der -vermeintlichen- Bequemlichkeit vieler entgegenkommt. Thomaspan hat ja schon was zur Vorgehensweise geschrieben, ergänzend dazu: beobachte Dich beim Vorbeifahren in spiegelnden Schaufensterscheiben. Die Arme sollen in den Ellenbogen leicht gebeugt sein, die Sitzhaltung nicht zu gestreckt (aber schon gar nicht der Lenker zu nah am Körper, wie Du wohl instinktiv festegestllt hast).

Verstellbare Vorbauten sind wirklich hilfreich, ich hatte schonmal 3 Vorbauten durchprobiert bis alles perfekt passte.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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19

Freitag, 15. November 2013, 09:14

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, den Sattelwinkel beinahe maximal auf "vorne tief" zu stellen. Ist erst ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil man anfangs das Gefühl hat, vom Sattel zu rutschen. Funktioniert natürlich auch nur, wenn man eine sportliche Sitzhaltung einnehmen möchte (Lenkerhöhe kleiner Sattelhöhe), so dass die Arme einen Teil des Gewichts übernehmen. In der klassischen "Herrenreiter"-Sitzposition kann man das getrost vergessen. Lohn der Mühe: Äußerst Weichteil-schonendes Fahren!

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20

Freitag, 15. November 2013, 13:59

Danke für die vielen hilfreichen Antworten!

Ich werde nachher mal zu hause in Ruhe etwas Zeit dem Vorbau widmen (der meines Fahrrads, nicht der der süßen Nachbarin...). Mit dem Sattelwinkel werde ich ebenfalls mal etwas experimentieren.

@thomaspan

Danke für die Anleitung! Die Spacer habe ich gefunden. Verstehe ich Punkt 2 richtig? Es soll eine senkrechte (zum Erdboden) Achse von der Kniescheibe bzw. Knieoberfläche durch meinen Ballen Laufen wenn ich die Pedale des Beines auf 3 Uhr Stellung habe. Korrekt?

Danke nochmal!!

Lg!

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