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Madwursd

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Freitag, 28. August 2020, 19:01

Shimano INTER 8 - Kette hängt trotz Spannung durch

Hallo,

Ich habe folgendes Problem mit meinem Citybike von BOC24 (Modell Lisabon+), ich hoffe ich darf den Link hier Posten für weitere Artikeldetails (https://www.boc24.de/p/bicycles-lissabon…itemId=207294-1).

Mein Problem ist, dass mir alle paar Wochen die Kette abspringt, weil sich das Hinterrad aus dem Gabelausfallende zieht bzw. rutscht. Genauer gesagt hängt die Kette danach bzw. deswegen dann durch.

Ich war bereits 2 x im Laden, wo ich das Rad gekauft habe. Man sagt mir "Ja nicht so doll treten". Gut. Ich fahre aber im ganz normalen Stadtverkehr. Ein weiterer Fahrradladen gab mir den Tipp, mal die Gewinde richtig sauber zu machen und mit etwas Kettenöl die Hutmuttern wieder draufsetzen. Gesagt, getan.

Das Problem tritt leider alle paar Wochen wieder auf. Mittlerweile habe ich nun das neue Problem, dass, auch wenn ich das Rad hinten in der Arretierung nach hinten ziehe, trotzdem die Kette noch sehr stark durchhängt. Viel mehr kann ich also nicht rausholen durch das reine "nach Hintenziehen". Die selbstfressendescheibe (braun und gelb) sehen total in Ordnung aus, da sind also noch Zähne drauf, die greifen können. Ich habe ebenfalls mit einem Kettenmesser gemessen, ob es hier eine Längung gibt, die Kette an sich ist nicht gelängt.

Die Frage ist nun:

1) Ist das ein Bekanntes Problem bei Nabenschaltungen? Was genau macht man dann?

2) Eine Idee wäre, ein Glied aus der Kette zu nehmen. Würdet ihr dazu raten?

3) Ratet ihr zum Nachrüsten eines Kettenspanners?

Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt.

Vielen Dank im Voraus.

IMG_0265.jpg zeigt das gereinigte Gewinde
IMG_0270.jpg zeigt den Zusammenbau mit der einfressenden Scheibe, allerdings noch nicht zusammen geschraubt.
IMG_2771.jpg zeigt die Kette, wie stark sie noch durchhängt, obwohl das Rad ganz nach hinten durchgezogen ist. Das sind sicherlich gute 5-7cm.

Nachtrag: Ich habe eben gemerkt, dass ich für das Foto die Sicherungsschraube falsch aufgesteckt habe!!! Mir ist bewusst, dass das Nasenende zum Gabelausfallende zeigen muss. Das Problem, dass die Kette "zu lang" ist bleibt trotzdem am Ende.
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Madwursd« (28. August 2020, 19:57)


Gerry

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Freitag, 28. August 2020, 20:49

Mit welchem Drehmoment wurden die Hutmuttern denn angezogen?
Shimano gibt 35-45Nm vor, und mit diesem Wert sitzt die Achse bombenfest im Ausfallende.

Was die Kettenlänge angeht, wäre ich mit kürzen sehr vorsichtig. Hinterher sitzt die Achse zu weit vorn im Ausfallende...
Einen Kettenspanner kannst du problemlos installieren, ein Schaltauge ist ja am Ausfallende dran.
Da gibts viele schöne Modelle für Single-Speed ;)

Grüße,
Gerry

Madwursd

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3

Freitag, 28. August 2020, 20:55

Hallo Gerry,

Vielen Dank für deine Antwort.

Ja - ich habe die Hutmutter bisweilen mit 45nm angezogen. Beim letzten Mal habe ich sogar etwas mehr rauf gegeben.

Wenn die Mutter mit diesem Drehmoment fest sitzt, warum rutscht dann die Sicherungsscheibe bzw die Achse dann nach vorn, sodass die Kette durchhängt? Klar. Höchstwahrscheinlich wird das in dem Moment passieren, wenn vorne auf dem Ritzel bsp. am Hang richtig Kraft wirkt - aber da kann ich ja nicht der einzige Mensch sein, der das Problem hat? :-) Was tut man genau dagegen? Hast du eine Idee? Irgendwann ist der Rahmen ja auch angefressen von den selbstsichernden Scheiben, da etwas Material abgetragen wird während des rutschens. Klar, mag wohl im ersten Moment der Lack sein, aber sofern der Rahmen aus Alu ist, die Sicherungsscheiben aus härterem Material, als Alu, trägt sich da am Ende auch etwas ab.

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Samstag, 29. August 2020, 14:19

So, ich habe mir heute nochmal kurz einen Kettenspanner besorgt.

In der Produktbeschreibung vom XLC Produkt auf Amazon sollte dieser NICHT für Rücktrittnaben geeignet sein. Da in den Rezensionen Leute exakt das selbe Vorhaben hatten, wie ich (mit Nexus 8), habe ich es mal gekauft.

So. Problem: Ich habe für das Ritzel vom Kettenspanner kein Platz, weil dort der Rücktritt (?) lang läuft.

Habt ihr eine Idee? Denn alle Kettenspanner, die ich finde, sind eigentlich ähnlich groß und lang. Damit es bei mir passen würde, bräuchte ich einen sehr langen Kettenspanner, um in die Mitte der Kette zu kommen. ODER ich bräuchte eine deutlich längere Kette.

Vielleicht kann mir da noch jemand einen Rat geben.

Vielen Dank im Voraus.
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5

Sonntag, 30. August 2020, 12:12

Unser Gazellenstefan vom Radlertreff sagte mal, dass die schön funkelnden Shimano Hutmuttern schnell überdreht werden können, obwohl die Achse noch nicht fest genug ist für die auftretenden Antriebskräfte.
Die Glorreichen schieben ...

Madwursd

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6

Sonntag, 30. August 2020, 18:59

Hi Spike,

Vielen Dank für deinen Beitrag.

Was sagt euer Gazellenstefan vom Radlertreff denn dazu, was man dagegen macht? Gibt es gute Alternativprodukte, oder was rät er?

Gerry

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7

Sonntag, 30. August 2020, 20:32

Das mit den Hutmuttern kann ich nur bestätigen. Allzu oft lassen die sich nicht lösen und wieder festziehen.
Das gilt übrigens auch für Nicht-Shimano-Hutmuttern.
Alternativ könntest du Muttern mit M10x1 Gewinde der Güte 10.9 versuchen, evtl. reicht aber auch schon 8.8, Hutmuttern müssen es ja nicht zwingend sein.

Zum Kettenspanner:
Was du als "Rücktritt" bezeichnest, ist die Schaltansteuerung. Wenn die Kette etwas Spiel hat, dann sollte die Achse vom Kettenspanner doch darunter durchpassen. Die Schaltansteuerung ist ja etwas rechts von der Kette. Ansonsten der Kette einfach noch etwas mehr Spiel geben, wenns zu eng sein sollte.

Grüße,
Gerry

8

Sonntag, 30. August 2020, 20:47

Und wenn's nicht passt, dann wirklich mit längerer Kette. Das Original-Setup (Alfine für die Variante mit einem Kettenblatt, gibt da auch noch einen Kettenspanner für 2x8/11, der schon wie ein Schaltwerk aussieht) schaut so aus.

Gerry

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9

Sonntag, 30. August 2020, 20:52

einen Kettenspanner für 2x8/11, der schon wie ein Schaltwerk aussieht

Den hatte ich mir auch mal zugelegt, aber der taugt nix:

1. muss ich den manuell nachjustieren, weil er die Kette nicht über Federkraft spannt,
2. ist die Achse viel zu kurz und lässt sich nicht gescheit im Spannarm fixieren.

Ich werde mir in den fixen Teil demnächst mal ein M10x1 Gewinde reinschneiden und das Ding dann als Schaltauge für einen gescheiten Kettenspanner umfunktionieren ;)

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Sonntag, 30. August 2020, 22:08

Hi Spike,

Vielen Dank für deinen Beitrag.

Was sagt euer Gazellenstefan vom Radlertreff denn dazu, was man dagegen macht? Gibt es gute Alternativprodukte, oder was rät er?



Ich frag ne mal wenn ich ihn sehe. 8)
Die Glorreichen schieben ...

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11

Montag, 31. August 2020, 09:23

Das mit den Hutmuttern kann ich nur bestätigen. Allzu oft lassen die sich nicht lösen und wieder festziehen.
Das gilt übrigens auch für Nicht-Shimano-Hutmuttern.
Alternativ könntest du Muttern mit M10x1 Gewinde der Güte 10.9 versuchen, evtl. reicht aber auch schon 8.8, Hutmuttern müssen es ja nicht zwingend sein.

Aufpassen! Das sind mit Absicht keine hochfesten Achsmuttern, damit die zuerst aufgeben wenn da ein gefühlloser Berserker ans Werk geht... sonst wird's nämlich teuer, wenn das Achsgewinde hin ist. Ich würde da maximal Festigkeit 8.8 nehmen.

Von Sachs Naben (FG 10,5) kenne ich ziemlich weiche Muttern, die sich gerne überdrehen ließen. Die Shimano Hutmuttern sind meiner Erfahrung nach ausreichend fest, aber das war lange her und kann sich mittlerweile geändert haben.

Ich würd es mal mit einer Schraubensicherung versuchen, Federring unter der Mutter oder evtl Loctite mittelfest.

Was anderes: Bei dem Bild mit der Nasenscheibe sitzt die bis zum Anschlag im Ausfallende, dann ließe sich die Kette nicht mehr spannen und wäre zu lang. Das ist ein Ausfallende für Kettenschaltung, ist das überhaupt lang genug? 3 cm sollten das schon sein.
Ich habe das Grauen gesehn

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