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Radsonstnix

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Montag, 14. April 2014, 13:46

Test Testbericht Faltrad TERN node D7i - ein Erfahrungsbericht

Ich möchte hiermit meine Erfahrungen mit einem für den Alltag angeschafften Faltrad berichten. Es handelt sich um das tern Node D7i, ein 24“ Faltrad mit 7-Gang-Nabenschaltung + Nabendynamo.



Ausstattung/Spezifikationen laut Hersteller (Auswahl):

Gewicht: 14,6 Kg
Faltzeit: 10 Sekunden
Faltmaß: 86 x 84 x 39 cm
Ideale Fahrergröße: 148 – 195 cm
Maximale Zuladung: 115 Kg
Rahmen: 6061 Aluminium

(An meinem Rahmen steht allerdings 7005 Alu, evtl. hat sich hier also etwas geändert, aber in welche Richtung?)

Gabel: Stahl
Lenker: Aluminiumlenker, PHYSIS 3D Lenker-/Vorbau-Einheit, geschmiedetes Aluminium mit 4 Patenten
Headset: dreifach gedichtete FLUX Lager
Griffe: BIOLOGIC „Ergo“
Sattel: BIOLOGIC „Como DLX“
Sattelstütze: SuperOversize, 6061er Aluminium
Sattelstützenklemmung: SuperOversize, 6061er Aluminium


Bremsen: Vorne und Hinten V-Brakes, Aluminium
Bremshebel: V-Bremshebel Aluminium
Nabe vorne: BIOLOGIC „Joule II“
Nabe hinten: Shimano Nexus 7 mit Freilauf
Felgen: Aluminium
Bereifung: SCHWALBE Big Apple, 50-507
Schalthebel: Drehgriffschalter Shimano Nexus
Kurbel: Aluminium
Kassette: Shimano
Kette: Taya 408H
Pedale: Faltpedale

Soweit die Angaben laut der Homepage (http://www.ternbicycles.com/de/bikes/node-d7i ) des Herstellers, abgelesen am 26.03.2014 (könnte sich ja was ändern …).



Meine Ergänzungen dazu:

Schutzbleche: SKS

Gepäckträger: für 10 Kg Zuladung

Vorderlampe: ein ganz einfacher Trelock LED

Rücklicht: Batterielampe LED

Angaben zum Fahrer:
Ich bin (oder war ^^) 190 cm groß. Gewicht bei Anschaffung des Rades ca. 112 Kg. Ich fahre sonst ein recht großes und schweres Trekkingbike mit Kettenschaltung. Meine Radreisen früher habe ich mit einem gepimpten Mountainbike gemacht.

Einsatzzweck des hier getesteten Rades:
Ich bin Berufspendler, wohne außerhalb von Berlin und arbeite ziemlich zentral in Berlin. Aus familiären Gründen (Schulbesuch der Tochter) ist es mir nicht mehr möglich gewesen, regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Auch eine Kombination mit dem ÖPNV war leider mangels passender Strecke nicht möglich.
Zuerst versuchte ich, mein Trekkingrad mit dem Auto mitzunehmen, aber das wiegt 26 Kg und passt nicht wirklich gut in den Kofferraum. Für das Dach zu schwer und zu zeitaufwändig.
So entstand die Idee nach einem Faltrad. Ich begann, verschiedene Modelle Probe zu fahren. Und war sehr positiv überrascht, wie gut sich selbst 16-Zöller fahren, zumindest auf glattem Untergrund.
Wie so oft jedoch stellte sich mein Gewicht als Problem heraus, viele der für mich bezahlbaren Falträder geben als höchste Zuladung 105 oder 110 Kg an.
Das hätte ich schließlich aber doch ignoriert, wenn ich mich nicht für das hier getestete Rad entschlossen hätte.

Da es sich um ein 24“-Rad handelt, beträgt die zulässige Zuladung 115 Kg. Komm ich also mit Kleidung + Bürogepäck nur manchmal, und dann auch nur wenig drüber.

(Nachtrag: Inzwischen wiege ich nur noch 109 Kg – regelmäßiges Radfahren sei Dank :)).



Mein Lastenheft (das ja bei jedem anders aussehen dürfte):

· komfortabel zu Falten und Entfalten

· nicht zu schwer

· muss in meinem Kofferraum passen (großer Familienkombi)

· „Fahrrad“ genug, um täglich ca. 26 Km damit auch fahren zu wollen

· Nabenschaltung (insgesamt ist das sauberer und daher freundlicher zum Kofferraum –
sonst wäre mir die Schaltung egal)


· Nabendynamo (Ich bin im Pendleralltag kein Freund von Akkubeleuchtung)

Entscheidung für das Node D7i:
Ein wenig hat die Stylepolizei auch mitentschieden: Mit meinen Körpermaßen sehe ich auf 20 Zöllern (oder gar noch kleiner) aus wie der berühmte Affe auf dem Schleifstein :P. Entscheidend war aber der Fahreindruck auf dem 24“-Rad, welches vom Packmaß her dem Tern Link D7i sehr ähnlich ist: 84 x 72 x 43 (link) zu 86 x 84 x 39 cm (node). Das Link hatte ich eigentlich auf dem Schirm, es war vor der Probefahrt mit dem Node mein Favorit.

Der Unterschied war schon bei einer kurzen Probefahrt für mich deutlich spürbar. Gut, das Link hatte Schwalbe Citizen, das Node die BigApple. Für eine fairen Vergleich müsste man mMn mit gleichen Mänteln arbeiten.

Spielte aber für mich keine Rolle. Ich hatte mich zuvor gegen 24 Zoll entschieden, weil ich dachte, die 20 Zoll passen bequemer in meinen Kofferraum. Aber beide Räder zusammengefaltet nebeneinander gestellt – und der erste Eindruck nach einer Probefahrt – und schon wurde es das Node. (Gefaltet sind sie fast gleich groß.) Auch meine Frau und meine Tochter rieten mir zum Node – die erwähnte Stylepolizei :thumbup:.

Test (es handelt sich um meinen ganz subjektiven Test - oder auch ein Erfahrungsbericht):

Bisher gefahren:
19 Tage, ca. 436 Kilometer, auch bei schlechtem Wetter.


Falten und Entfalten:



Das Rad lässt sich einfach und ohne Ingenieursstudium falten. Der Hersteller behauptet, dass 10 Sekunden reichen würden. Gestoppt habe ich meine Zeit nicht (aber die vom Händler: 15 sec.). Gefühlt geht es schnell, zumindest schnell genug.

Was ich am gefalteten Rad nicht gut finde: Das Vorderrad hält am Rahmen nur mittels eines Magneten. der trifft schon nur recht schwer die zugehörige Metallscheibe am Hinterrad – und hält nicht wirklich gut. Zudem sieht die Metallscheibe am Vorderrad – naja – bescheiden aus:





Magnet am Hinterrad:



Da mein Rad serienmäßig mit einem Gepäckträger ausgestattet ist, der wiederum serienmäßig ein Spanngummi dabei hat, helfe ich mir so, dass ich das Gummi an der Lenkerseite aushänge und über den Griff ziehe. So hält das gefaltete Paket auch wirklich sicher – und lässt sich dann auch bequem in den Kofferraum legen:





So lässt sich das Rad dann auch gut mit einer Hand tragen, ohne dass was aufklappt.

Ich falte immer nur das Pedal auf der rechten Seite, da ich das Rad auf diese Seite lege. Das andere Pedal brauche ich nicht zu falten, ich hätte nichts davon.

Man muss beim Falten lediglich auf die Stellung des linken Kurbelarms achten, damit das Pedal am Rad vorbei passt.

Zum Falten kann die Sattelstütze eingeschoben werden. das empfiehlt sich, da sich das gefaltete Rad auf der dann unten weit ausragenden Stütze abstellen lässt.
Zum Glück hat die Sattelstütze eine Zentimetermarkierung, so dass ich mir meine „Einstellung“ gemerkt habe:



Die ersten ca. 4-5 Tage ging der Hebel der Sattelstützenklemmung sehr sehr sehr schwer.

Auch hielt die Sattelstütze über die von mir ca. gefahrenen 13 Km (eine Tour) nicht wirklich die Höhe, sondern rutschte ca. 1 cm ab. Mit etwas ausprobieren an der Schraube legte sich dieses Problem, jetzt hält die Sattelstütze – auch locker mein Gewicht!
Der Hebel ist nicht wirklich gut. Man braucht sehr viel Kraft, um den Hebel zu schließen, das geht eigentlich nur, wenn man mit dem Handballen drückt. Und das ist schmerzhaft, trotz Handschuhen. Lieber Hersteller, hier würde ich mir einen „Handschmeichler“ wünschen, z.B. eine Gummierung um den Hebel, und diesen selbst nicht so scharfkantig.

Bei Schlechtwetter kommt Dreck an die Sattelstütze, der sollte vor dem Einschieben entfernt werden, sonst schmiert man sich den ins Sattelrohr. (Ich nehme dazu meine Handschuhe).

Der geklappte Lenker wird mit einer Gummilasche fixiert. Mit viel Kraft schaft man es ins erste Loch. Ich nehme daher an, dass die weiteren Löcher schon für das ausgeleierte Gummi sind? Diese Gummilasche hält die heruntergeklappte Lenkstange in Position.





Was ich nicht so schön finde: Im aufgeklappten Zustand ("Fahrmodus") gibt es nicht wirklich Platz für die Lasche. Es ist nur eine Kleinigkeit, aber ich finde, es sieht doof aus:



Pedale:

Normalerweise fahre ich mit Klickpedalen. Ich hatte mir auch vorgenommen, welche nachzurüsten. Aber die Faltpedale fahren sich erstaunlich griffig. Und legen lässt sich das Rad besser auf ein gefaltetes Pedal. Ich werde sie erst einmal behalten und mehr Kilometer sammeln, bevor ich eine endgültige Entscheidung treffe.

Beleuchtung:

Lieber Hersteller, dafür habe ich aber überhaupt kein Verständnis :thumbdown:: Vorne läuft doch sowieso ein Nabendynamo mit. Nach hinten werden zwei Züge (Bremse + Schaltung) geführt. Warum also macht ihr diesen Quatsch und baut hinten ein Batterierücklicht an :fie: ? Ich kann (und will) es nicht verstehen. Das machen zwar ganz viele Faltradhersteller so, aber deshalb ist es trotzdem keine gute Lösung:



Hinzu kommt, dass zwischen Rücklicht und Gepäckträgerstrebe nicht wirklich viel Platz ist:



Der Haltebügel meiner Ortliebtasche passt jedenfalls nicht auf das hier gezeigte "rechte Stück" am Bügelende. Damit kommt die Tasche zu weit nach vorne! Das ist Mist.

Den Gepäckträger finde ich, vor allem wenn ich es mit der verwendeten Beleuchtung vergleiche, ansonsten erstaunlich gut. Durch die tiefen Seitenstreben lassen sich meine Ortliebs "eigentlich" gut anbringen. Nun, ich habe das imho einzig sinnvolle getan: Das Rücklicht habe ich getauscht und auf Dynamobetrieb umgestellt. Ich habe ein kleineres genommen, jetzt haben auch die Taschen ordentlich Platz:



Die Trelock Vorderlampe dient leider auch nur dazu, gesehen zu werden, und hilft nicht wirklich dabei, auch etwas zu sehen. Das werde ich zum Herbst hin auch noch ändern.



Ob der Nabendynamo etwas taugt, weiß ich nicht, es ist ein Eigenprodukt der Biologic - die wohl zu Tern gehört (ich weiß es aber nicht genau).
Er läuft leichter, als mein Shimano DH3 N20, den ich früher am Trekking verbaut hatte, aber schwerer als der DH3N72, den ich jetzt habe.

Bremsen:

Ich bin Magura verwöhnt. Aber die Bremsen tun, was sie sollen, sie bringen mich zum Halten. Gebremst haben sie auch bei Nässe. Allerdings stellte hinten die Bremse nicht immer zurück, sie schleift. nach Überprüfung kam heraus: Kleine Ursache, große Wirkung:





Verantwortlich ist der Bremszug. Da dieser mit einem Kabelbinder an einer Öse am Rahmen befestigt ist, schiebt sich der Bremszug zwischen Öse und Bremse beim Falten zusammen und drückt die linke Bremsbacke ans Rad. Zieht man nach dem Auseinanderfalten kurz am Bremszug, ist das Problem behoben. Hier hat wohl der Monteur den Kabelbinder zu fest angezogen, der Bremszug hat nicht genug Spiel. Ein neuer Kabelbinder löst das Problem dauerhaft.

Lenker:

Das macht alles erst einmal einen recht soliden Eindruck. Im Fahrmodus wird der Klappmechanismus noch durch eine textile Lasche mit Klettverschluss gesichert, zusätzlich zur einrastenden mechanischen Sicherung.



Mir passt er, auch die Griffe. Was ich vom Sinn her nicht verstehe: Man kann den Lenker im Vorbau drehen (also eine Rotation um die Längsachse des Lenkers).

Damit verändern sich die Positionen der Griffe und der Bremshebel. Beides könnte ich doch aber auch so am Lenker drehen? Durch die Rotation verändert sich auch die Lenkerkröpfung in eine imho nachteilige Position. Wie geschrieben: Ich verstehe dieses Feature nicht – vielleicht hat ja jemand eine Erklärung dafür?

Nebenbei: Die Klingel ist ja wirklich niedlich – gehört aber ausgetauscht – ich will gehört werden, wenn ich schon mal Klingle.

Sitzposition:

in Kompromiss. Erinnert mich ein wenig an ein MTB. Ich sitze recht aufrecht, aber auch recht „gedrungen“. Demnächst werde ich den Sattel etwas nach hinten verschieben. Am Sattelunterbau sind Markierungen angebracht, wie weit man das machen darf. Demnach habe ich ca. 1-2 cm Spiel nach hinten:



Ein Drehen des Lenkers (s.o.) bringt mir keine Veränderung in der Sitzposition. Das ist aber meckern auf gutem Niveau, insgesamt sitze ich gut + bequem, sonst hätte ich das Rad ja nicht gekauft. Nachdem ich das obige Foto gemacht habe, habe ich den Sattel etwas nach hinten verschoben, innerhalb der Toleranz, aber nicht bis ans maximal gestattete – und jetzt sitze ich wirklich gut!

Fahrverhalten:

Die ersten ca. 150 Km habe ich die BigApple auf Maximaldruck aufgepumpt, um Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. Damit fährt sich das Rad recht hart. Und wenn ich es richtig verstanden habe, ist das ja auch nicht der Sinn der BigApple.

Dann habe ich Luft abgelassen, vorne etwas mehr, hinten etwas weniger (muss ich noch nachmessen).

Eine Offenbarung! Ich liebe die BigApple! Zuvor habe ich jeden kleinen Ast deutlich zu spüren bekommen, jede schlecht verlegte Platte auf Radwegen. Hundeknochenpflaster hat mich regelrecht durchgerüttelt.

Und jetzt: Schweben! Daumendicke Ästchen auf dem Weg merke ich gar nicht mehr. Die Reifen bügeln so einiges an Unebenheiten weg. Ob ich dafür jetzt etwas langsamer Vorankomme, ich weiß es nicht. ?( Gefühlt fahre ich genauso schnell und leicht wie vorher. Den Vergleich zu den voll aufgepumpten Reifen möchte ich aber nicht missen, denn so weiß ich erst die Federung der Reifen wirklich zu schätzen.

Und zu Falträdern mit kleineren Laufrädern liegen Welten. Selbst Kopfsteinpflaster lässt sich noch ganz gut fahren.

Da bin ich von einem Stahlrahmen (!) 16Zöller abgestiegen (sehr bekannter Hersteller, zu dem mir oft geraten wurde, wegen meines Gewichtes)! Ging einfach nicht.

Somit machen BigApple an einem ungefederten Faltrad absolut Sinn. Der Schwachpunkt an einem Faltrad ist nun mal konstruktionsbedingt der Rahmen. Und bei schweren Fahrern wie ich es bin, zudem noch das Sattelrohr (wie an allen anderen Rädern auch).

ACHTUNG: Nicht an jedem Faltrad lassen sich BigApple verwenden.

Den Sattel empfinde ich als nicht so gelungen, denn muss ich wohl irgendwann auch mal austauschen.

Schaltung:

Zur Schaltung nur so viel: Für die Stadt (in dem Fall Berlin) reichen mir die 7 Gänge, auch wenn ich die Schaltsprünge nicht immer optimal finde (speziell vom 4. auf den 5. Gang), bleiben darf sie trotzdem.

Ansonsten ist zur Shimano Nexus 7 anderenorts schon genug geschrieben worden.

Antrieb:

Ich finde den Kettenschutz recht pfiffig gelöst. das macht zwar beim Fahren ein leicht schnarrendes Geräusch - ich empfinde es aber nicht als störend. Dafür ist die Kette wirklich gut geschützt. Die Hülle liegt auf der Kette auf und dreht sich beim Treten mit!





Sonstiges:

Der Seitenständer verrichtet klaglos seinen Dienst.

Warum, lieber Hersteller, warum nur gibt es zwar das Link in weiß/orange, aber das Node nur in weiß/grau?

Fazit:

Bis auf einige Ausstattungsdetails ist es für mich und meinen Einsatzzweck genau das richtige Faltrad. Ich kann jetzt schon, nach 19 Tagen der Nutzung und ca. 436 Kilometern, sagen, dass es nicht am Fahrrad liegen würde, wenn ich weniger Radeln und mehr Auto fahren würde. Das Fahrrad macht Spaß.

Und mir ist es allemal lieber, dass der Hersteller vernünftig in den Rahmen investiert – und eben bei der Ausstattung spart, um bestimmte Preise halten zu können. Kann man ja austauschen – und genau das macht ja auch – ich gebe es gerne zu – ebenfalls Spaß.

So, das wars. Wenn noch fragen offen sind, werde ich mich bemühen, diese zu beantworten. Ansonsten würde ich mich natürlich über Kommentare freuen. Wenn die Mod`s der meinung sind, ein soclher Bericht gehört in eine andere Ecke - dann bitte einfach verschieben.

Danke fürs "zuhören". :)
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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Montag, 14. April 2014, 15:19

Danke für den wirklich informativen Beitrag über einen Fahrradtyp, den man meist ja so gar nicht auf dem Zettel hat, obwohl er für viele Pendler eigentlich ideal ist.
Ich würde mich freuen, falls du Zeit finden würdest ab und an hier reinzuschreiben was für Erfahrungen (positiv wie negativ) mit steigendem Kilometerstand machst :) .

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Montag, 14. April 2014, 15:43

Angesichts der zahlreichen Kritikpunkte ein erstaunlich positives Fazit.
Danke für die Ausführlichkeit.

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Montag, 14. April 2014, 23:12

Ein toller Bericht.

Meine Idee zur fehlenden Verbindung von Rücklicht und Nabendynamo: Der Faltmechanismus würde jedes verlegte Kabel zu schnell zerstören - da verzichtet der Hersteller lieber gleich drauf.
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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Dienstag, 15. April 2014, 06:57

Also:

Zitat



Angesichts der zahlreichen Kritikpunkte ein erstaunlich positives Fazit.
Danke für die Ausführlichkeit.


War das wirklich so viel Kritik? Ist mir selber gar nicht aufgefallen. Es sind vor allem Kleinigkeiten, die mich stören, die man im Detail sicher besser lösen könnte - die aber im Alltag

entweder auch hinnehmbar sind:
Die Gummilasche, die nicht elegant unter dem rahmen verschwindet, wenn man fährt, die Magnetplatte am Vorderrad, -

oder aber die leicht selber zu Tauschen sind:
Rücklicht, Vorderlicht, Klingel, Kabelbinder, etc.



Zitat

Meine Idee zur fehlenden Verbindung von Rücklicht und Nabendynamo: Der Faltmechanismus würde jedes verlegte Kabel zu schnell zerstören - da verzichtet der Hersteller lieber gleich drauf.

Eine Idee für das Herstellermotiv. Aber so, wie ich mein Kabel verlegt habe, passiert mit dem beim Falten nichts. Ich weiß nicht, vielleicht ist ja so ein Batterierücklicht im Einkauf deutlich billiger? Kann ich mir nicht vorstellen, aber wer weiß? Zumal auch schon batterien enthalten waren ...



Zitat

Ich würde mich freuen, falls du Zeit finden würdest ab und an hier reinzuschreiben was für Erfahrungen (positiv wie negativ) mit steigendem Kilometerstand machst :) .


Mache ich. Spätestens nach dem nächsten Winter - oder aber vorher, wenn sich etwas außergewöhnliches tut.
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Montag, 19. Mai 2014, 06:57

Klitzekleiner Nachtrag:

Wie befürchtet, ist das Gepäckträgergummi inzwischen so ausgeleiert, dass es ohne Gepäck nicht mehr halten würde. ich muss es nun also einmal um den Träger wickeln, damit es hält. Nach gerade mal zwei Monaten und 690 Kilometern finde ich schon etwas schnell. :thumbdown: Naja, ich kann mir ja helfen - und es stört nicht wirklich meinen zufriedenen Gesamteindruck. Wenn ich mal Zeit + Lust habe, schaue ich, ob man das Gummi auch einzeln ordern kann.
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Dienstag, 10. Juni 2014, 08:11

900 Km Service

Pfingsten war erst keine Zeit zum Radeln - dann zu heiß. Aber ein dringend notwendigen Service habe ich am TERN (und am Rad meiner Tochter, aber das gehört nicht hierher) durchgeführt.
Das Rad hatte Pfingstmontag fast genau 900 Kilometer runter. Da waren einige Wartungsarbeiten fällig.

Zuerst die Bremsen:
Alles ordentlich einstellen, Gummis kontrollieren (sind noch reichlich gut). Dann war ich trotz Lockerung der Zugführung immer noch nicht ganz zufrieden mit der Rückstellung der hinteren Bremse. Also habe ich mal ganz genau hingeschaut. Und siehe da: Da gibt es doch diesen verchromten, fast rechtwinkligen Metallbogen, der den Zug führt (hab keine Ahnung, wie das Teil heißt). Dieses Teil jedenfalls wurde durch die linke Strebe des Gepäckträgers in seiner "Bewegungsfreiheit" gehindert. Konnte ich im Stand prima sehen. 10 x gebremst. 9 x löst sich die Bremse, 1 x bleibt der Bügel an der Strebe hängen - die Bremse löst sich nicht richtig. Ein kleiner "Klapps" irgendwo auf den Bremszug - und alles löst sich wieder. Unbefriedigend. Also habe ich versucht, den Gepäckträger etwas "höher" zu ziehen. Da war aber nur Spiel für 1 bis 2 Millimeter. Scheint mir aber so, als hätte das erst einmal gereicht. Ich werde es beobachten. Reicht das nicht, lasse ich mir was anderes einfallen. Leider sind die Streben mit dem Gepäckträger verschweißt, ich kann sie also nicht austauschen. Lieber Hersteller: Kontrolliere das mal - und forme diese Streben mit einem deutlicheren Bogen nach oben.

Dann der Antrieb:
Ich schrieb ja schon, dass die Kette mit ihrem Schutz ein deutlich präsentes Fahrgeräusch machte. Das wurde mit der Zeit immer lauter, so dass sich gelegentlich schon andere Radfahrer nach mir umdrehten. :winke: :o.
Also wollte ich mir das mal näher anschauen. Auch motiviert durch Henners Beschreibungen zu seinem TERN Faltrad.
Und tatsächlich, die Kettenvorspannung war eine Katastrophe. Mir haben ca. 3 cm gefehlt, dann hätte ich die Kette in der Mitte zusammendrücken können. 8o
Also das Hinterrad ein Stückchen nach hinten versetzt, schon passt die Spannung. Dann habe ich mal den Kettenschutz entfernt. Die Kette zeigte leichten Flugrost. Dabei viel mir ein, was ich den Händler, bei dem ich kaufte, zur Kette und Kettenschutz gefragt hatte. Man sagte mir tatsächlich, dass die Kette mit Trockenschmiermittel zu pflegen sei. Nichts gegen einzuwenden, wenn nicht noch der Zusatz "wenn überhaupt" gefallen wäre. :fie:
Kettenpflege/Wartung kann und soll jeder so machen, wie er mag. Meine Erfahrung zu diesem Fahrrad hier: Eine mit Trockenschmiermittel geölte Kette macht Sinn. Denn: Nach Reinigung und Schmierung der Kette (und der leicht nervigen Befestigung des Kettenschutzes) stelle ich fest: KEINE Fahrgeräusche. GAR KEINE. (Was die Kette betrifft). Man, war das schön heute morgen. Diese Stille. Jetzt liebe ich meinen Noddy noch viel viel mehr.
P.S.: Mag sein, dass das gleiche Ergebnis auch mit einem anderen Schmiermittel zu erzielen ist. Mir aber egal, ich finde mein Teflonöl ganz gut.

Die nächsten 900 Km können kommen.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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Dienstag, 10. Juni 2014, 10:42

Wenn ich deine Schilderung mt der hakeligen Bremse hinten richtig verstehe, meinst du dieses Metallführung aus einem deiner Fotos (Klick it!)
Du könntest sie durch Flexipipes ersetzen. Entweder der Bremszug nimmt dann den gleich Weg wie bisher oder du verlegst ihn außen am Sattelrohr vorbei, aber dann innen an der Kettenstrebe vorbei. Das ergibt zwar ein bisschen mehr Biegung, sollte aber machbar sein ohne nennenswerte Beeinträchtigungen fürs Bremsen.

Alternativ könntest du auch einfach die Schraube für die Strebenbefestigung tauschen und statt der vorhandenen eine Linsenkopfschraube nehmen, denn das Problem ist vielleicht auch die Schraube, an der das Metallrohr der Pipe hängen bleibt. So sieht es auf dem Foto jedenfalls aus. Sollte das Problem auch lösen oder zumindest etwas Abhilfe schaffen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »grandsport« (10. Juni 2014, 10:47)


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Dienstag, 10. Juni 2014, 10:48

Danke, genau das habe ich gemeint. Auf dem Foto sieht man ja sogar, wie die Strebe des Gepäckträgers auf das Rohr drückt. Reicht meine Lösung nicht, werde ich mich an Deinen Tipp erinnern, danke dafür.
Und ne, die Schraube ist nicht das Problem, da ist noch viel Platz, da täuscht die Perspektive.
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Dienstag, 10. Juni 2014, 23:14

Hallo C.,
schön daß dein Fahrrad schon die 900km Marke erfolgreich hinter sich gebracht hat. Die Sache mit der Hinterradbremse lässt sich sicher einfach lösen - so ein Flexpipe-Teil ist sicher eine gute Idee, vielleicht hilft es auch den vorhandenen Bogen vorsichtig (ohne Knick) in die richtige Richtung zu biegen.

Mein Tern hat jetzt 375km auf der Uhr - ich werde es sicher in der nächsten Zeit öfter Mal dazu nutzen zur Arbeit zu fahren.
Den Kettenschutz hatte ich ganz zu Beginn mal vermessen. Das scheint einfaches geschlitztes Wellrohr mit den Maßen 14mm aussen/9mm innen zu sein. Dadurch daß ich das Rad kürzer übersetzt habe brauchte ich eine längere Kette - ich habe mir da ohne genauer hinzusehen einfach eine 1/2"*1/8" Kette bestellt. Ist ja fast Standard bei Nabenschaltungen/Singlespeed. Die originale Kette war bei mir aber (hab' ich bei der Demontage gelernt) erheblich schmaler - ohne genau gemessen zu haben schätze ich das mal auf eine Kette für 8-fach Kettenschaltung ein.
Durch die neue dickere Kette wurde der Kettenschutz gedehnt und musste durch Einfahren wohl erst mal seine Position finden. Irgendwie hat es immer mal wieder ein leises Klack gegeben, daß sich dann mehr und mehr verlor.
Geschmiert habe ich die Kette (eine Wippermann Kette mit verzinkter? Oberfläche) mit Marinefett von Liqui Moly - kein Trockenschmiermittel. Ich will da aber auch niemanden missionieren :) .

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Mittwoch, 13. August 2014, 07:53

Rost

Ich hatte mir mit dem TERN einen Tacho gekauft, den billigsten von Sigma (BC 5.12). Mir reichte Tempo, Fahrzeit und gefahrene Kilometer. Das Mistding hat nicht lange gehalten - und auch die Bedienung fand ich eh doof. In der Hosentasche hat der sich gerne mal selbst genullt. Da er nun kaputt war, habe ich mir einen neuen Tacho gekauft - und ein Experiment gewagt. Für stolze 7,99 Euro habe ich mir einen Fischer-Tacho aus dem Supermarkt gekauft. Wohl wissend, dass billig gekauft oft zwei Mal gekauft ist. Aber 8 Euro ist mir das Risiko wert.

Bei der Montage gestern viel mir auf, dass diese Metallscheibe am Vorderrad, die den Magneten beim Zusammenklappen halten soll (siehe Bilder im ersten Beitrag) locker ist. Näher hingesehen, viel mir auf, dass die Schraube rostig ist. ;(






Da hat der Hersteller an der falschen Stelle gespart. Zumal das Teil nicht einfach so gegen ein Edelstahlteil austauschbar ist. :(

Kennt jemand jemanden der mir genau sowas in Edelstahl anbieten/anfertigen kann?

Dabei habe ich dann auch noch bemerkt, dass ich im Hinterrad eine schöne Acht habe. Ursache konnte ich noch nicht ermitteln. Wenn ich am kommenden Wochenende keine Zeit haben sollte (kann sein, dass ich arbeiten muss), werde ich das wohl zur Werkstatt bringen, denn mit der Acht möchte ich nicht gerne weiterfahren.

Sobald ich weiß, woher die Acht kommt, berichte ich nach.
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Mittwoch, 13. August 2014, 15:54

Ich denke das Teil wird man nicht so einfach bekommen - außer bei Tern in gleicher Qualität.
Bist du sicher, daß nicht auch der Halter ein wenig rostet? Den würde ich leicht mit weißer Farbe behandeln und die Gegenplatte vom Magneten im fraglichen Bereich des Gewindes einfetten (nicht ölen, wäscht sich zu schnell aus..)

Billige Tachos sind meiner Erfahrung nach (Aldi Süd - 3,99€) eigentlich ganz gut. Nur den Magneten von Sigma finde ich im Vergleich zum Aldi-Teil weit besser. Den kann man aber auch einzeln nachkaufen, bzw. du hast den Magneten ja noch vom alten Tacho dran.

An meinem Tern ist der diesjährige Aldi-Süd Tacho dran - die 1000km habe ich letzte Woche erreicht. Am Alltagsrad habe ich den Aldi-Tacho von vor etwa 2-3 Jahren. Der hat mittlerweile etwa 15000km ohne Batteriewechsel erlebt. Problem: der Gesamtkilometerzähler ist vierstellig und bleibt bei 9999km hängen. Den muß man dann manuell auf 0km stellen und sich die 10000'er Stelle im Kopf merken :) .

Ach ja: ich hab' bei meinem Tern jetzt nach einigem probieren "meine" Übersetzung gefunden - ist ja ein 1-Gang Rad. Ein Half-Link war nötig um eine stramme Kette hinzubekommen.
Probleme: an sich keine - nur das Lenkkopflager macht's wohl nicht mehr lange. Kündigte sich schon bei etwa 500km an. Da ist (zumindest bei mir) Murks verbaut.

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Mittwoch, 13. August 2014, 16:22

Was den Rost am Halter betrifft, werde ich dem am Wochenende mal nachgehen, wenn ich nicht arbeiten muss. Hatte ich eh auf der Agenda, daher ja auch das Foto. Es könnte auch einfach nur eine Antragung sein - denn der Rahmen ist ja aus Aluminium. Ob die da jetzt was angeschweißt ist, was rosten kann ?( keine Ahnung.
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Dienstag, 19. August 2014, 07:31

Speichenbruch

Am Wochenende habe ich mal nach meinem Hinterrad gesehen. Grrrr. Eine Speiche gebrochen. Da ich aber gerade gar keine Zeit habe, habe ich das Rad zu einer Werkstatt gebracht. Und - ich bin ja nun mal nicht der Leichteste - nicht nur einen kompletten Satz neuer (stabilerer) Speichen bestellt, sondern auch gleich eine vernünftige Felge. Das wirft zwar meine Kostenbilanz wieder nach hinten (um 3 bis 4 Monate), sollte aber dafür eine dauerhafte Lösung sein.

Leider wird es dauern, bis das Material da ist, mit viel Glück wird das diese Woche noch ... sonst nächste Woche.
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Dienstag, 19. August 2014, 13:32

Eher mittelbar on topic: Wenn ich mir das Gerät und deine Dieselsparbilanz so ansehe, wird mir für den Winterpokal Angst und Bange :D :thumbup:

Danke für die Aktualisierungen!

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Dienstag, 19. August 2014, 14:16

O.K. dann rührte der Schlag in der Felge von einer gebrochenen Speiche her. Direkt das Hinterrad mit einer neuen guten Felge zu versehen ist natürlich ein Rundumschlag. Ich hoffe du kriegst das Rad zu einem fairen Kurs eingespeicht. Wenn's nicht so weit wäre könnte ich dir anbieten das zu machen.
Die Felgen bei meinem Tern sind o.k. aber auch wirklich nicht Premium. Ich denke wir nutzen die Fahrräder, was die Körperhöhe und auch -masse betrifft am oberen Limit - in Asien, wo die Fahrräder herkommen sind die Leute ja tendenziell kleiner und leichter.

Wie macht sich bei dir eigentlich der Kettenschutz? Bei mir scheint er sich richtig eingelaufen zu haben und ich bemerke ihn vom Geräusch her kaum. Am Anfang gab's mal so ein "klackklack" immer wenn der Anfang/das Ende über das Ritzel hinten lief.

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Dienstag, 19. August 2014, 15:10

Ja, auf den WP freue ich mich auch schon - aber wir fahren doch wieder in einem Team, oder? (muss meine Bilanz mal wieder aktualisieren).

Mein Kettenschutz macht sich prima, damit bin ich sehr zufrieden. Vielen Dank für das Angebot des Einspeichens. Ich könnte das ja auch selbst (habe sogar einen Zentrierrahmen), mir fehlt im Moment einfach die Zeit - auch ums Kümmern. Das Einfachste war, das Rad zur Werkstatt zu bringen - aus dem Kopp raus, und irgendwann ist es erledigt. Material + Arbeit wird zwischen 100,- + 150,- € liegen. Viel Geld, aber ich spare ja mit dem Rad auch ca. 50,- € pro Monat.

Ja, das Rad bewegt sich tatsächlich am oberen Limit. 115 Kg Zuladung sind zugelassen, 110 wiege ich. Mit nur wenig Gepäck (viel nehme ich nicht mit), kommt man schnell über 120 Kg Gesamtmasse ... Insofern bin ich froh, dass es nur eine Speiche war - und nicht irgendwas am Rahmen.
Ich hätte einfach mal die Speichenspannung nach Erwerb des Rades überprüfen sollen - das wird ja heutzutage meist maschinell eingespeicht. Vielleicht hätte ich mir den Defekt dann erspart. Nun ja, so komme ich zu einem besseren Hinterrad. Auch schön.

(OT): Wieso kennt die Fehlerkorrektur in einem Radforum die Wörter Rund um Speichen nicht? "Einspeichen", Speichenspannung", "eingespeicht" alles rot unterstrichen :P.
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18

Dienstag, 19. August 2014, 20:22

Ja, auf den WP freue ich mich auch schon - aber wir fahren doch wieder in einem Team, oder?


Von meiner Seite aus spricht nix dagegen, keine Sorge :)

(OT): Wieso kennt die Fehlerkorrektur in einem Radforum die Wörter Rund um Speichen nicht? "Einspeichen", Speichenspannung", "eingespeicht" alles rot unterstrichen .


Kommt die vom Forum oder von deinem System/irgendeinem Browser-Plugin? Ich meine, die systemweite Rechtschreibkorrektur ist eine MacOS-Besonderheit, aber kommt die auf anderen Systemen wirklich von den einzelnen Seiten? ?(

Bei mir ist Speichenspannung und einspeichen bekannt - eingespeicht hat er bis gerade unterkringelt, aber nun gelernt.

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Dienstag, 2. September 2014, 07:02

So, endlich ist Noddy wieder bei mir. Aber ich habe ein weiteres Erlebnis, welches mich darin bestätigt, von Werkstätten unabhängiger werden zu wollen:

Es war ja eine Speiche gebrochen. Ich bin zu einer Werkstatt, wo ich vor Jahren schon mal ein besonders stabiles Hinterrad für mein zu Reisen genutztes MTB habe machen lassen. Mit dem LR bin ich bis heute zufrieden.
Bei Abgabe meines Faltrades - als erstes der Kommentar: "Warum hast Du Dir denn ein Klapprad gekauft?" O.K., der Händler führt wohl keine Falträder ... Kurz mein Pendlerkonzept dargestellt - und dann
"durfte ich es behalten ;)".


Dann der Blick auf den "Schaden": Naja, die Felge ist aber auch allerunterste Schublade. Willst Du nicht gleich eine Neue mitbestellen? Macht nur ca. 25,- € mehr. Ich wollte. Warum nicht, wenn eh neu eingespeicht wird. Und wie in einem Beitrag weiter oben schon erwähnt: ich brachte es nur aufgrund von Zeitmangel in die Werkstatt. Einspeichen habe ich selbst schon gemacht - habe auch einen Zentrierständer.
Zwei Wochen vergingen, ich bekam immer die Auskunft, die Felge sei im Moment nicht lieferbar. Donnerstag nochmal nachgefragt: "Ist alles da, kannste Montag abholen". Hab ich gemacht. Alles Prima - aaaaaaaaber: Keine neue Felge. Sehr ärgerlich - zwei Wochen umsonst zum Fußgänger degradiert. Grrrr. Aber die Begründung, darüber denke ich immer noch nach:

Ich zitiere sinngemäß: "Eine passende Felge bekommt man nur bei TERN, die verkaufen die nicht einzeln, nur als komplettes LR. Andere Hersteller haben keine Felge in dieser Größe und vergleichbarer Qualität."

Ja was denn nun? Ist die Felge allerunterste Schublade? Oder wollte man nur einen Zusatzauftrag schinden? Vertrauensvolle Kommunikation sieht anders aus - zumal mir das am Donnerstag am Telefon so nicht gesagt worden ist.

Ich finde, es gibt einen Unterschied zwischen "nicht lieferbar" und "nicht verfügbar". Ich hätte kein Problem damit gehabt, von vorneherein nur neue Speichen zu bekommen - bislang war ich ja mit meiner Felge zufrieden. Das sie nicht gewusst haben, dass es für dieses Rad keine Felgen anderer Hersteller gibt - das glaube ich dem Händler sogar.

Nöööö - alles schön. Scheint auch gut eingespeicht zu sein. Mein Problem ist die Vertrauensfrage: Habe ich nun eine schlechte Felge oder nicht? Zugegeben, kein sehr großes Problem. Meine Enttäuschung war halt groß, hatte mich auf eine schön stabile Hohlkammerfelge gefreut - und dazu der Frust, denn zwei Wochen lang mehr Auto zu fahren, und jeden Tag zweimal 20 Minuten Fußweg zusätzlich (da ich ja keinen Parkplatz mehr habe), das war doof.

Immerhin, man hat mir den Preis runtergesetzt (was ich gar nicht wollte - sie haben ja ehrliche Arbeit geliefert - aber ich war noch so enttäuscht/frustriert, dass ich nicht schnell genug reagiert habe). Und ein nachzentrieren nach 2 bis 3 Wochen wurde mir dringend empfohlen - und sei auch kostenlos. Vielleicht versuche ich es doch noch mal mit dieser Werkstatt.

Fotos gibt es nicht, hat sich ja optisch nichts verändert.
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Ritze

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20

Dienstag, 2. September 2014, 09:56

:hmm: Daß das Vertrauen in die Werkstatt erschüttert ist ist verständlich. Mein Schrauber hat beim Kettenwechsel immer die Kassette mitgewechselt. Irgendwann wurde mir das zu teuer und ich habe die Kette selbst getauscht, was ihm natürlich negativ auffiel. Nach dem nächsten KD vor meinem Hamburg-Urlaub stellte ich in Jever fest, das am Hinterrad das Lager lose war. An der Kontermutter hätte eigentlich nie jemand was zu tun gehabt. Nach meiner Rückkehr lies ich neue Konen und Kugeln einbauen. Doch nur wenige Wochen später trat der gleiche Schaden wieder auf. Ich fahre XT-Naben, die als nahezu unkaputtbar gelten!