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Kettenblatt

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1

Dienstag, 17. April 2012, 12:54

elektronische Schaltungen

Hallo,

was haltet Ihr von elektronischen Schaltungen, wie die shimano ultegra Di2. In der Presse wird sie sehr gelobt
http://www.bikeradar.com/road/gear/categ…ission-11-45107


Rainer

2

Dienstag, 17. April 2012, 13:08

.... ist bei mir wie beim Auto - ich schalte lieber selbst.
Und Automatik kostet meist Aufpreis :P

Gruss Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

Kettenblatt

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3

Dienstag, 17. April 2012, 13:18

ich habe vom 1000€ Aufpreis gelesen, das Schalten soll aber perfekt sein, besser als bei mechanischen

Rainer

kairo-hh

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4

Dienstag, 17. April 2012, 13:35

Grundsätzlich denke ich, dass elektronische Schaltungen ihre Vorteile haben. Sie sind präzise und können sich eben selber nachjustieren. Aber es gibt auch Nachteile.

Eine mechanische Schlatung kann ich komplett zerlegen und warten, was bei der elektronischen schon schwieriger wird. Dann kommt dazu, dass Strom für das ganze benötigt wird. Wenn ich mal den Akku vergesse aufzuladen kann es unterwegs mit Schalten schnell Asche werden. Die elektronische Schaltung ist zudem nicht nur teurer, sondern auch noch schwerer als der mechanische Bruder aus der gleichen Gruppe.

Ein weiterer Nachteil dürfte für die Leute entstehen, die längere Mehrtagestouren fahren. Die Ersatzteilversorgung für mechanische Schaltungen ist doch geringfügig besser als für elektronische. Oder was mache ich wenn mein Schaltwerk unterwegs versagt und ich Ersatz haben muss? Selbes Spiel ist ja auch zu Hause. Wenn mir da das Schaltwerk abraucht muss ich auch erst ein Ersatzschaltwerk besorgen, bzw. darauf warten, dass die Garantieabwicklung erfolgte. Ich kann aber in der Zeit nicht mal eben schnell ein anderes Schaltwerk anbauen, es sei denn ich habe noch ein Di2 zu Hause liegen. Und wer hat das schon?

Ich pers. bevorzuge mechanische Elemente, da kann ich selber noch was machen und bin nicht unbedingt auf fremde Hilfe angewiesen.

1000 € Aufpreis sind es nicht ganz, ich hatte zwischendurch mal geschaut und eine komplette Schaltungsgruppe kostet ca. 500-600 € mehr als eine mechanische.

Aber reizen tut mich das schon :)
Lieben Gruß

Kai

thomaspan

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5

Dienstag, 17. April 2012, 13:41

Nahezu alle, die mit Di2 + Konsorten unterwegs sind, sind begeistert (Meinungen in den beiden großen Rennradforen). Probleme gibts bis auf einen mir bekannten Einzelfall keine.

Ich brauche so was nicht, dafür schalte ich viel zu wenig. Ist wie mit den elektrisch verstellbaren Außenspiegeln am Radel am Auto. Nachm Kauf eingestellt + beim VK Jahre später bewegt sich nix mehr. :D
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

acoustic_soma

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6

Dienstag, 17. April 2012, 13:42

Ich durfte mal ein Stevens Volt mit der Dura Ace DI2 fahren. Absolut klasse!
Bei der Ultegra DI2 könnte ich auch schwach werden, da die preislich in "einigermaßen" erschwingliche Regionen kommt, aber leider gibt es, soweit ich weiß, noch immer keine TT-Shifter und TT-Bremsshifter wie bei der Dura Ace... ?(

Und bei den normalen Rennern kann ich (noch) gut drauf verzichten, d.h. nachrüsten ist da kein Thema.

Des weiteren finde ich die bisherigen Sets bei den meisten Herstellern recht lieblos zusammengebastelt, wenn da der Akku klobig unterm Flaschenhalter sitzt.

Man schaltet ja bisher wirklich noch selbst, aber gerade in einer Automatik wie Bora sie proklamiert sehe ich das Potenzial solch einer Schaltung. Der große Bordcomputer mit Navi und allem Schnickschnack ist ja kein Exot mehr unter den (Renn-)radfahrern, warum soll das nicht erweitert werden zu einer Nutzerprogrammierbaren Schaltung.
So dass man z.B. gar nicht mehr den Gang anwählt, sondern nur angibt od die Trittfrequenz höher oder niedriger sein soll und der Rest macht der Automat...
...oder dass beim Bremsen automatisch der Gang angepasst wird...
...oder dass die Shimano Schaltung dann auch ohne weiteres heute eine 11er Campagnolo Cassette bedienen kann und morgen die alte 8fach die man noch rumliegen hat, weil man ja nur den Abstand der Ritzel zueinander frisch programmieren müsste.

Na ja, ich kanns noch ein bischen abwarten, was die Zukunft bringt. Aber immerhin scheint Shimano nicht ganz verkehrt zu liegen, denn auch Campagnolo zieht ja mittlerweile nach...

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7

Dienstag, 17. April 2012, 14:34

Neben einer möglichen Automatikschaltung sehe ich nur einen Vorteil einer elektronischen Schaltung: mit mehreren Schaltern könnte man bei Lenkern mit mehreren Griffpositionen schalten ohne Umgreifen. Also für Rennlenker, Triathlonaufsatz und Zeitfahrlenker interessant.

Ansonsten gilt der bewährte Grundsatz: warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
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acoustic_soma

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8

Dienstag, 17. April 2012, 15:38


Ansonsten gilt der bewährte Grundsatz: warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?


Zuglängung durch Zeit und Temperatur, Aussetzer durch verschmutze/abgeknickte Schaltzüge, Mechanik mit Federspannungen sowohl im Schaltgriff, als auch in Umwerfer und Schaltung - auch wenn die elektronische Schaltung jetzt noch recht neu ist, vom Aufbau her ist sie sicher nicht komplizierter zu lösen als eine rein mechanische Schaltung, tendentiell eher einfacher.
Jetzt haben wir in der 1. Generation dieser Schaltung natürlich noch eine ganz klare Nähe zu den mechanischen Varianten, aber ich nehme an, die kommenden Generationen werden sich nach und nach in der Gestaltung den optimalen Bedürfnissen von Elektronik und Stellmotoren annähern.
Solche elektromechanischen Bauteile würde ich sogar als günstiger herzustellen einstufen, als die rein mechanischen (nicht dass das dann unbedingt bedeutet, dass dieser Preisvorteil auch jemals den Verbraucher erreicht...) und wenn sich mit der Campagnolo ein 2. zuverlässiges System auf dem Markt etablieren sollte, dann wird die Weiterentwicklung auch schnell auf Gewichtsoptimierung ausgerichtet sein. Und auch dort würd ich mal orakeln, dass es generell möglich sein müßte, an das Gewicht der derzeitig "leichten" Gruppen ranzukommen.

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9

Dienstag, 17. April 2012, 15:58

Wie ist das eigentlich, wenn die Batterie leer ist, kann ich dann gar nicht mehr schalten oder geht das noch mechanisch?

Rainer

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10

Dienstag, 17. April 2012, 16:01

@acoustic_soma, mit "warum einfach, wenn es auch kompliziert geht" meinte ich daß man da zusätzlich eine Stromversorgung zum Schalten braucht. Daß eine rein elektronische Schaltung auch ihre Vorteile haben kann, wollte ich damit auch nicht in Abrede stellen. Und die von Dir genannten Nachteile mechanischer Kettenshaltungen kommen doch so richtig heftig erst im Billigbereich zum Tragen, wo die Elektronik eh nie Einzug halten wird.
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11

Dienstag, 17. April 2012, 16:14

Wir bewegen uns da ja im hochspekulativen Bereich, aber wenn die Ultegra DI gut läuft, in 2 Jahren ein Update ansteht und somit vielleicht die ein oder andere Fertigungsstraße schon wieder ausgemustert werden müßte, warum sollte man dann bei Shimano nicht probieren mit ein paar Material und Fertigungskosteneinsparungen noch mal voll reinzugreifen und schon kann ich das im Stadtrad/Trekking/wasauchimmer Bereich großspurig bewerben mit "Schalten sie jetzt wie die Profis" und wenn man da mal ordentlich abverkauft hat, dauert es dann auch nicht mehr lange, bis Jarno sich den ersten DI-Baumarkttrekker zulegt :D

@kettenblatt

Mechanisch schalten geht dann natürlich nicht mehr, aber ich hab da im Hinterkopf, dass es zumindest möglich ist, direkt an Schaltwerk und Umwerfer Hand anzulegen und sozusagen von Hand einen Gang reinzuhauen...

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12

Dienstag, 17. April 2012, 16:47

Hehe, die Diskussion um Baumarkttrekker mit DI Schaltung überlass ich aber lieber dem gelben Forum.

Aber wer weiss, vielleicht will Shimano ja tatsächlich langfristig in diese Richtung, elektronisch Schalten in der Mittelklasse und nicht nur am Rennrad. Ich sehe da absolut kein Verhältnis von Kosten zum Nutzen. Alle paar Monate (wenn's hoch kommt) beim Fahren den Schaltzug nachstellen, damit kann ich gut leben. Obwohl überzeugter Kettenschaltungsfahrer, hätte ich lieber Fortschritte bei Nabenschaltungen. Enger abgestuft, mit Wälzlagern statt steinzeitlicher Gleitlager, zu zivilen Preisen. Solange da nicht alle 3 Bedingugen erfüllt sind, können die erfinden wie die lustig sind.
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Donnerstag, 19. April 2012, 16:37

Zitat

Mechanisch
schalten geht dann natürlich nicht mehr, aber ich hab da im Hinterkopf,
dass es zumindest möglich ist, direkt an Schaltwerk und
Umwerfer Hand anzulegen und sozusagen von Hand einen
Gang reinzuhauen...


Genau das haut hin. Kommt dann halt aufs gleiche raus wie beim gerissenen Schaltzug: Singlespeed

Zum Thema Sinn und Unsinn von elektrischen Schaltungen:
Bei körperlich beeinträchtigten seh ich da ganz klar den Sinn. Wenn jemand, aus welchen Gründen auch immer, Probleme damit hat die nötige Kraft auf den Schalthebel aufzubringen, ist ein "Einfach nur Knopf drücken" natürlich klasse.

Beim gesammelten Rest der Radfahrer, naja, ist das ganze halt ein haben wollen, ohne dass das ganze wirklich Sinn macht. Soll im übrigen nicht heißen, das ich bei einer Athena EPS (die ja schon angekündigt ist, Shimanokurbeln mag ich einfach nicht)nicht schwach werden könnte. Bloß bei körperlich fitten vom Sinn einer elektrischen Schaltung, so wie sie jetzt existiert, zu sprechen...
Wenn man in Rennen vorne um Sekunden mitfährt: Ok.
Sonst: Eher nicht.

Auch eine automatische Schaltung halte ich höchstens für Trittfrequenztraining für sinnvoll, und auch nur bei Leuten, die zu undiszipliniert sind und das ganze durchzuziehen. Die Zeit, in der ich, um am Berg in den in den Wiegetritt umzuschalten, zwei Gänge hoch schalte, dürfte schon ziemlich schwer zu schlagen sein.

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