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Kettenblatt

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1

Mittwoch, 1. August 2012, 12:42

Polizei und Geisterfahrer

Hallo,

der Beitrag "warum macht mir die Polizei nicht den Weg frei?" sollte eigentlich eine Satire sein und wurde leider falsch verstanden bzw. ich habe mich nicht richtig ausgedrückt.


Hier nun im Klartext, :) hier in Köln kommen einen sehr viele Geisterfahrer entgegen und ich frage mich warum die Polizei nicht durchgreift.
Auf der einen Seite werden viele Aktionen für das sichere Fahrradfahren gestartet, was ich sehr gut finde. Aber auf der anderen Seite nicht die
Verkehrregel durch gesetzt. ?(

Kettenblatt

3rd_astronaut

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2

Mittwoch, 1. August 2012, 13:09

ist das eine ernsthafte frage? die polizisten sind wie die mehrheit der deutschen erstmal autofahrer. das heißt, es ist erstmal wichtig, dass die radfahrer von der straße weg sind. ob auf dem fahrradweg oder fußweg und in flascher oder richtiger fahrtrichtung ist dann doch erstmal wurscht. ich fahre dir gerne vor den augen hiesiger polizeistreifen auf dem fußweg "geist", da passiert nichts (<10%). das ignorieren eines ben-pfl. radweges führe ich dir aber nicht vor vor der streife, da ist mir das risiko zu groß (>50%). über eine rote ampel zu fahren ist 99% garantie für zumindest eine ansprache.

Kettenblatt

2radfahrer

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3

Mittwoch, 1. August 2012, 13:19

Hallo,

da stimme ich Dir zu, Geisterfahrer werden von der Polizei völlig ignoriert, beim benutzerpflichtigen Radweg kommt meist eine Lautsprecherdurchsage,
bei der roten Ampel sieht es anders aus, da habe ich schon zahlen und punkten müssen.

Es ist auch nicht dagegen zu sagen, wenn auf eine leeren Radweg jemand dir entgegen kommt. Wenn es aber Massen sind und keiner weiss, jetzt nach rechts oder links ausweichen, wird es unangenehm.

Kettenblatt

kairo-hh

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4

Mittwoch, 1. August 2012, 14:32

Ja, der andere Thread war da dann doch sehr missverständlich.

Ich denke es hat weniger damit zu tun ob die Polizisten Autofahrer sind oder nicht, sondern eher mit Prioritäten. Die Anzahl der Polizisten wird immer weiter reduziert, die Anzahl der Straftaten und Vergehen steigt dagegen.
Es würde bei weitem noch nicht mal ausreichen 50% der Polizisten für Fahrrad-Geisterfahrer abzustellen. Zum einen würden diese dann an anderen Stellen fehlen und zum anderen wird dann immer noch nur ein Bruchteil der Geisterfahrer erwischt. Der Lerneffekt ist auch nicht der beste, wenn man nur ein "Du Du Du" bekommt oder 10 Euro bezahlen soll.
Also dulde ich lieber ein paar Geisterfahrer und hoffe darauf, dass die Polizisten wichtigeren Vergehen nachgehen sowie mir in einer Gefahrensituation schneller zur Seite stehen können und ich nicht wegen eines Fahrrad-Geisterfahrers länger warten muss.

Und vereinzelt werden ja allgemeine Kontrollen durchgeführt und dabei auch Geisterfahrer rausgepickt.
Lieben Gruß

Kai

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OmikronXi

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5

Mittwoch, 1. August 2012, 15:33

die Anzahl der Straftaten und Vergehen steigt dagegen.

?
In Bayern nicht.

Die müssten das Falschfahrer-Problem genauso privatisieren, wie manche Kommunen das Falschpark-Abkassiererei bei Autos. Da sieht man dann relativ schnell, obs sich lohnt oder nicht. :rolleyes:

6

Mittwoch, 1. August 2012, 15:42

... und dennoch stehen die "Blauroecke" morgens um 7:00 mit 5 - in Worten: fünf - Beamten in der ex-Freien und Hansestadt Wismar an einer von Radfahrern, die sich auf dem Weg zu ihrer steuerpflichtigen Arbeit befinden, viel frequentierten örtlichen Gegebenheit, um deren Verkehrsmittel - sprich: Fahrrad - oder das Verhalten der Fahrer auf dem selben - sprich: telefonieren, etc. - mittels Stoppen des Verkehrsteilnehmers in Augenschein zu nehmen und ggf. Verwarngelder auszusprechen.

Die Beamten sollten dort am frühen Morgen lieber jedem einzelnen Arbeitnehmer und Konsumenten persoenlich danken, dass diese durch ihre steuerpflichtige Arbeit, der sie durch ihren ach so selbstlosen Einsatz nach gehen, und das daraus resultierende vermehrte Kaufverhalten das monatliche Einkommen der Beamten sichern.

... kurz gesagt: manchmal ueberteiben die auch etwas. ^^

Gruss Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

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Ronin01, ullebulle

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7

Mittwoch, 1. August 2012, 16:13

Naja wer auf dem Fahrrad telefoniert und das im Berufsverkehr, sollte bestraft werden.
Einen Zusammenhang zwischen steuerpflichtigen und nicht steuerpflichtigen Fahrradfahrer sehe ich aber nicht.

Kettenblatt

3rd_astronaut

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8

Mittwoch, 1. August 2012, 16:44

Ich denke es hat weniger damit zu tun ob die Polizisten Autofahrer sind oder nicht, sondern eher mit Prioritäten. Die Anzahl der Polizisten wird immer weiter reduziert, die Anzahl der Straftaten und Vergehen steigt dagegen.

die priorisierung ist natürlich auch ein grund, und ein guter dazu. es erklärt aber noch nicht die von mir genannte/behauptete unterschiedliche behandlung von fahrradfahrervergehen. die gefährlichkeit des ampelignorierens (wenn man es richtig macht) steht nicht im verhältnis zur wahrscheinlichkeit einer polizeireaktion im vergleich zum geisterradeln. es gab da mal eine interessante statistik der berliner polizei, wodurch radfahrerunfälle verursacht werden. fehlerhafte lichtanlagen und rote-ampel-fahren wird in seiner gefährlichkeit weitreichend überschätzt.

9

Mittwoch, 1. August 2012, 19:30

Naja wer auf dem Fahrrad telefoniert und das im Berufsverkehr, sollte bestraft werden.


Es sollte auch der bestraft werden, den bei zunehmender Dunkelheit ohne Beleuchtung fährt!
Aber am hellerlichten Tag jemanden bestrafen, der ohne Beleuchtung fährt, finde ich persönlich daneben.
Auch wer einen Brooks gepaart mit gefederter Sattelstütze fährt, sollte von der Stylepolizei geahndet werden. :P

Gruß Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

10

Mittwoch, 1. August 2012, 19:57

Auch wer einen Brooks gepaart mit gefederter Sattelstütze fährt, sollte von der Stylepolizei geahndet werden.

:lol: :lol:
Gruß
Manfred


Ich bin immer noch verwirrt, aber auf einem höheren Niveau

Ronin01

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11

Mittwoch, 1. August 2012, 21:54

Auch wer einen Brooks gepaart mit gefederter Sattelstütze fährt, sollte von der Stylepolizei geahndet werden.
Wie gut das ich kein Brooks habe. :D
Gruß Nico

Salamander

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12

Sonntag, 5. August 2012, 23:28

Werden in Köln nicht regelmäßig Radfahrer abgegriffen? Hab im Regionalfernsehen mal einen Bericht gesehen, wo Polizisten Gehwegradler n der Unterführung unter dem HBf rausgezogen haben, darunter auch viele Geisterradler. Die meisten haben rumgezickt, Einsicht Fehlanzeige. Für mich liegt die Ursache in dem Radwegebau ohne Sinn und System. Die glauben einfach die dürften so fahren, oder müssen das sogar. Da fahren kaisertreue alte Frauen auf dem Gehweg, die zu Fuß nie über eine rote Ampel gehen würden und einen Herzkasper kriegen, wenn es bei denen klingelt und ein Schutzmann in der Tür steht. Ist ja auch kein Wunder, wenn man zwangsweise auf Gehwegen fahren muß, oft auch entgegen der Fahrtrichtung. Irgendwann wird auch so gefahren, ohne daß da ein blauer Lolli steht.

In meiner Heimatstadt ging dieser Radwegewahn Anfang der 80er los. Irgendwann in den 90ern meinte ein Kumpel, es würde keinen Spass mehr machen Rennrad zu fahren, andauernd wird man von Autofahrern angehupt und auf eingebildete Radwege gewiesen. Parallel dazu stiegen die Jammerartikel in den Medien über Radfahrer auf Gehwegen. Was meine These stützt: Vor einigen Jahren wurde hier der erste Radfahrstreifen auf der Fahrbahn markiert, es dauerte 2 oder 3 Jahre da kam mir darauf der erste Geisterradler entgegen. Kamikaze...

Daran wird sich auch nix ändern, solange an dieses Märchen von guten Radwegen geglaubt wird.

Deshalb muß ich kairo auch vehement widersprechen:

Also dulde ich lieber ein paar Geisterfahrer und hoffe darauf, dass die Polizisten wichtigeren Vergehen nachgehen ...


Neee, jeder Geisterradler ist einer zuviel. weil der mit schlechtem Beispiel voranfährt.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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Zuchthauspraline

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13

Montag, 6. August 2012, 10:34

Die glauben einfach die dürften so fahren, oder müssen das sogar.

Also die Stellen, wo man so fahren MUSS sind doch äußerst selten. Ich kenne genau eine. Und selbst bei dieser Stelle ist die Frage, wie man MÜSSEN definiert. Wenn man es ganz eng sieht, dann MUSS man nie auf dem Gehweg oder in die falsche Richtung radeln.
Und kein Geisterradler der mir je entgegenkam glaubte er dürfte das. Sobald die jemanden entgegenkommen sehen weichen sind entweder auf den Gehweg aus oder putzen mit ihrem T-Shirt die Scheiben der neben dem Radweg parkenden Autos.
Von daher sind Geisterradler zumindest hier in der Gegend eher weniger problematisch. Wobei natürlich auch diese Vollidioten in jeder Unfallstatistik auftauchen und dann wird wieder eine Helmpflicht gefordert :thumbdown: .

Zitat

Da fahren kaisertreue alte Frauen auf dem Gehweg, die zu Fuß nie über eine rote Ampel gehen würden und einen Herzkasper kriegen, wenn es bei denen klingelt und ein Schutzmann in der Tür steht. Ist ja auch kein Wunder, wenn man zwangsweise auf Gehwegen fahren muß, oft auch entgegen der Fahrtrichtung.

Nur das diese liebenswerten alten Damen sich daran halten, was sie für richtig halten. Bei rot über die Ampel gehen oder bspw. Diebstahl passt deren Rechtsauffassung mit der unseres Staates zusammen. Wenn es um 'ne Watschen für den verzogenen Buben oder um Gehwegradeln geht, dann eben nicht. Diese Damen können dann auch gar nicht verstehen, dass sie etwas "unrechtes" getan haben sollen.
"Aber auf der Straße bei den Autos fahren...das geht doch nicht! Wie soll ich denn dann noch zum Einkaufen fahren?"
Mal abgesehen davon, dass viele dieser alten Muttchen auf dem Gehweg in der Tat besser aufgehoben sind.

3rd_astronaut

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14

Montag, 6. August 2012, 12:19

Zitat

Was meine These stützt: Vor einigen Jahren wurde hier der erste Radfahrstreifen auf der Fahrbahn markiert, es dauerte 2 oder 3 Jahre da kam mir darauf der erste Geisterradler entgegen. Kamikaze...

ich war kürzlich nach längerer zeit wieder zwischen 2 orten mit dem rad unterwegs. mir kam auf einem radstreifen in ort B auch ein geisterradler entgegen. ich habe in mich reinlächelnd (das ist die hauptstraße in dem ort!) den kopf geschüttelt, was er als grüßen aufgefasst hat -- auch recht. auf der rückfahrt habe ich verstanden, warum er so gefahren ist: auf der verbindungsstraße zwischen den orten gab es früher randstreifen entlang der straße, die mit dem fahrrad wunderbar zu befahren waren. nun sind die beidseitigen streifen durch einen einseitigen abgesetzten weg ersetzt, und über die zufahrt aus gegenrichtung hat man sich wieder mal wenig gedanken gemacht. es ist tatsächlich am einfachsten, wie der geisterfahrer rechtzeitig in einer verkehrslücke nach links zu wechseln, damit man den anschluss an den abgesetzten weg bekommt... :crazy:

Kettenblatt

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15

Montag, 6. August 2012, 17:15

Werden in Köln nicht regelmäßig Radfahrer abgegriffen? Hab im Regionalfernsehen mal einen Bericht gesehen,
Wenn mal in Köln eine Polizeiaktion stattfindet, wird die Presse und das Fernsehen dazu eingeladen. Medienwirksam!
Stolz präsentiert man dann die gefassten "Verbrecher", danach ist wieder ein halbes oder ganzes Jahr Ruhe. :)

Rakli

whitewater

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16

Samstag, 11. August 2012, 21:50

Die müssten das Falschfahrer-Problem genauso privatisieren, wie manche Kommunen das Falschpark-Abkassiererei bei Autos. Da sieht man dann relativ schnell, obs sich lohnt oder nicht. :rolleyes:

Ich hoffe, wenn Du diesen Wunsch zuende denkst, willst Du das nicht wirklich;)

Michihh

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Dienstag, 14. August 2012, 17:30

Das schärfste hatte ich heute morgen, eigentlich stören mich "Geisterfahrer" auf Radwegen nicht unbedingt. Wenn mich diese aber noch anpöbeln, nach einem "Beinahe Crash" ich solle auf der richtigen Seite fahren .....ich fuhr in der richtigen Richtung auf der richtigen Seite, da hört sich alles auf. Es sind auf der Straße an beiden Seiten gut ausgebaute Radwege (inkl blauem Lolly in jeweils eine Richtung) vorhanden, nur wer mag schon über ne 6 sprurige Hauptstraße hin und her, wenn man 2x links ab muss, den richtig fahrenden, dann aber noch anzupöbeln, lol.

Salamander

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18

Mittwoch, 15. August 2012, 18:07

@Michi, genau deshalb stört mich jeder Geisterradler. Weil jeder dieser Idioten den Eindruck verstärkt, das dürfe man überall tun. Und mit solidem Halbwissen von Rechtsfahrgebot kommt dann sowas wie das von DIr beschriebene dabei heraus. Und Ausweichen ist manchmal gar nicht möglich, auf getrennten Geh-/Radwegen außerdem eine Ordnungswidrigkeit mit allen negativen Konsequenzen.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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19

Mittwoch, 15. August 2012, 19:00

Und Ausweichen ist manchmal gar nicht möglich, auf getrennten Geh-/Radwegen außerdem eine Ordnungswidrigkeit mit allen negativen Konsequenzen.

Wieso auch ausweichen. Einfach ohne weitere Reaktion und ohne die Mine zu verziehen weiter auf seinem Kurs radeln. 99,9% weichen dann aus bzw. es ist Platz für Beide, bei den restlichen 0,01% bleibe ich dann mitten im Weg stehen.
Wichtigste Regel: NIEMALS ausweichen! Soll ja nicht allzu komfortabel sein auf der falschen Seite zu fahren. Außerdem bringt man sich mit ausweichen nur selbst in Gefahr bzw. brockt sich Ärger ein.

Wobei das alles manchmal auch nicht so einfach ist. Ich hatte mal einen, der ist stur in der Mitte der Radspur gefahren, so wie ich. Ich richtig rum, er falsch rum. Auf dem Radweg war gerade so Platz für einen Radler. Noch dazu gab es rechts einen ordentlichen Höhenunterschied zum Gehweg, links parken dort Autos. Ausweichen also nicht ganz so einfach. Wobei er als krasser MTBer locker zum Gehweg hochgekommen wäre, ich ja schließlich auch, wenn ich gewollt hätte. Aber nun gut, wir fahren stur aufeinander zu. Ich sah, dass er nicht nachgeben wird. Als es knapp wurde blieb ich stehen. Er radelte weiter auf dem Radweg, quetschte sich zwischen mir und den Auto durch. Beim durchquetschen schubste er mich zur Seite mit dem Kommentar "Mach Platz, du Fotze!" 8| .
Also spätestens da hörts auf :achtung:

Von dem Hirni der mir in der Nacht mit rotem Licht vorne(!) am Helm und sonst ohne Beleuchtung entgegenkam will ich mal gar nicht anfangen :pillepalle: . Der hatte nochmal Glück, dass er keinen Darwin-Arward postum verliehen bekam. Wobei, wer weiß...wenn der das öfter macht? :lol:

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Manfred1954

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20

Mittwoch, 15. August 2012, 19:15

Und Ausweichen ist manchmal gar nicht möglich, auf getrennten Geh-/Radwegen außerdem eine Ordnungswidrigkeit mit allen negativen Konsequenzen.

Wieso auch ausweichen. ...
Wichtigste Regel: NIEMALS ausweichen! Soll ja nicht allzu komfortabel sein auf der falschen Seite zu fahren. Außerdem bringt man sich mit ausweichen nur selbst in Gefahr bzw. brockt sich Ärger ein.

Hatte ich nur der Vollständigkeit halber erwähnte, ich weiche auch nicht mehr aus. Bzw nur bei alten tattrigen Radfahrern, die fast von alleine vom Rad fallen.

Außerdem bringt man sich mit ausweichen nur selbst in Gefahr bzw. brockt sich Ärger ein.

Jepp. Das letzte mal, wo ich ausgewichen bin, weicht der Idiot im letzten Moment ebenfalls aus. Nunja, der hat sein Rad genauso beherrscht wie die Verkehrsregeln und lag dann auf der Schnauze. Wenn dem was passiert wär, mit einem guten Anwalt hätte ich dann womöglich blöd dagestanden, ohne Zeugen. Da wär ich dann nämlich scheinbar falsch gefahren.

Einfach ohne weitere Reaktion und ohne die Mine zu verziehen weiter auf seinem Kurs radeln. 99,9% weichen dann aus bzw. es ist Platz für Beide, bei den restlichen 0,01% bleibe ich dann mitten im Weg stehen.

Hier sind das deutlich weniger.
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