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Torpedo3Gang

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1

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 17:11

Linux Betriebssysteme ?

Moin Forum,

ich beschäftige mich seit Jahren mit Linux-Betriebssystemen, und habe die aktuellen Systeme bisher immer als "Dual-Boot" Betriebssysteme neben einem Windows Betriebssystem installiert.

So weit, so gut. Vor einigen Tagen machte mein 4 Jahre altes LENOVO Notebook auf einmal schlapp, nichts ging mehr, weder Win Vista, noch Ubuntu-Linux ließ sich booten. Totaler Datenverlust unter Windows war die Folge, hunderte Fotos und z.B. Tagebucheinträge einfach weg, sehr bedauerlich...

Vieles kann ich noch aus dem Kopf nachvollziehen, und habe nun den Rechner auf Xubuntu http://xubuntu.org/
umgestellt.

Xubuntu läuft auf meinem 4 Jahre alten Lenovo Notebook mit nur 1 GB Ram sehr stabil, den Verlust der vielen Daten und Fotos unter Windows kann ich verkraften, eigene Dummheit, die Daten nicht gesichert zu haben... ;(

Ist ein Linux-Betriebssystem für euch eine Alternative, das wäre meine Frage?

Gruß

Michel

Scetto

Nur echt mit Rollenbremse.

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2

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 17:35

Zuhause benutze ich parallel Windows 8 primär für Visual Studio, Sony Vegas und Spiele und Linux Mint 13 (Ubuntu mit eigens veränderter Gnome-Oberfläche) fürs Chatten und Surfen, wenn ich mal nicht produktiv sein muss oder will :D
Momentan mit KDE-Oberfläche (welch Ketzerei :rolleyes:), aber es ist etwas weniger verbuggt und etwas hübscher als die Cinnamon-Gnome-Oberfläche.


Die verschiedenen Arbeitsflächen machen Linux deutlich angenehmer und organisierter, dafür muss man schon relativ viel frickeln, wenn man Pech hat ...
Sonst läuft fast alles Out-of-the-box und wirklich stabil. Richtige Abstürze hatte ich nach der Anfangszeit keine mehr, man darf aber (leider) auch nicht erwarten, dass alles funktioniert, wie z.B. die Kombination aus integrierter GPU und dezidierter Grafikkarte, besonders bei ATi-Grafikkarten. Ich habe es letztlich entnervt aufgegeben, die ATi-Grafikkarte zusätzlich zur Intel HD 4000 laufen zu lassen. Naja, was solls ...

Windows läuft bei mir auch recht problemfrei und stabil, bis auf bei inkompatiblen Peripheriegeräten (bekam oft einen Bluescreen, wenn ich unter Windows meinen Huawei-Surfstick laufen lassen wollte).

Für mich habe ich das Fazit geschlossen, dass ich keinesfalls komplett auf Windows verzichten bzw. mich komplett auf Linux verlassen will, weil ich mir irgendwie doch nie hundertprozentig sicher sein kann, dass ich mit einem der Betriebssysteme irgendwelche schwerwiegenden Probleme haben werde und ich ganz froh darüber sein kann, immer eine Alternative zu haben.

Beide Betriebssysteme (eigentlich "das Betriebssystem und die Distribution") sind überhaupt nicht perfekt, aber sie sind wirklich okay und benutzbar; auf jeden Fall können sie sich gegenseitig ergänzen, wenn man sie dementsprechend einrichtet.


Gruß,
Martin

3rd_astronaut

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3

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 18:37

So weit, so gut. Vor einigen Tagen machte mein 4 Jahre altes LENOVO Notebook auf einmal schlapp, nichts ging mehr, weder Win Vista, noch Ubuntu-Linux ließ sich booten. Totaler Datenverlust unter Windows war die Folge, hunderte Fotos und z.B. Tagebucheinträge einfach weg, sehr bedauerlich...


kann man denn nicht mit einem live-system auf cd die hdd noch auslesen? oder mit nem recoverytool a la testdisk? normalerweise gehen die doch nicht auf einen schlag ganz kaputt?

Salamander

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4

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 20:23

Ist ein Linux-Betriebssystem für euch eine Alternative, das wäre meine Frage?
Absolut! Ich hab vor einigen Monaten auf ubuntu umgestellt und mich geärgert - daß ich das nicht schon früher gemacht hab. Ist inzwischen absolut brauchbar geworden, sowohl erkannte Hardware wie die meisten gebrauchten Programme laufen out-of-the-box, einige wweitere lassen sich mit wenigen Mausklicks nachinstallieren.. Und vor allem verschwende ich bedeutend weniger Lebenszeit als früher mit windoof darauf, Probleme mit dem Computer zu lösen die ich ohne Computer nicht hätte...

Ich fahre allerdings auch ein dual-boot System mit XP, hauptsächlich um Hardware zu nutzen für die es unter Linux keine Lösungen gibt (Handy-Verwaltung). Außerdem hab ich für manche Fälle noch ein XP in VirtualBox. Das eine oder andere Programm lasse ich auch mit wine laufen, das geniale Iranview zB (muß ich beizeiten noch mal bei).

Zu ubuntu selbst: da gefällt mir die neue Ausrichtung mit der unity Oberfläche überhaupt nicht (auch wenn mir die durchdachter erscheint als das was Microsoft mit windows 8 versucht). Kann man aber umstellen auf die klassiche Ansicht und Bedienung. Alternativen wären für mich noch lubuntu, xubuntu, mint, cinnamon und Kanotix, ein Knoppix Derivat.

Was man ehrlicherweise dazu sagen muß: was nicht out-of-the-box läuft, ist mehr oder weniger mühsam. Das meiste ist aber nur Eichhörnchenarbeit, vieles haben andere schon mal gelöst und zumindest für ubuntu gibt es eine sehr hilfreiche Gemeinschaft.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (12. Oktober 2012, 01:41)


kairo-hh

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5

Donnerstag, 11. Oktober 2012, 20:45

Jein. Als Server-Betriebssystem ist bei mir Linux nicht wegzudenken, aber auf den Arbeitsstationen kommt nur Windows zum Einsatz.
Lieben Gruß

Kai

Miss Montage

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6

Freitag, 12. Oktober 2012, 00:22

Ich bin vor ca. 1 1/2 Jahren auf Linux umgestiegen und sehr glücklich damit.

Geliebäugelt hatte ich schon länger damit. Umgestiegen bin ich in einer ähnlichen Situation wie Du: Trotz eines recht guten Rechners lief XP irgendwann extrem langsam, ich wollte es eigentlich nur neu installieren. Beim Backup hatte ich irgendetwas gründlich versemmelt, und nichts ging mehr.

Dann kam die Überlegung: Einen PC-Doktor ranholen, Bilder, E-Mails und Musik retten, Windows XP neu installieren, um nach 2 oder 3 Jahren wieder vor dem selben Problem zu stehen? Oder gleich auf Windows 7 umsatteln? (Mit dem Release-Candidate hatte ich seinerzeit viel Spaß) Für 170 Euronen?
Oder mich endlich an Linux herantrauen?

Die Entscheidung ist mir nicht schwer gefallen, und ich habe sie nie bereut. Im April habe ich das Upgrade auf Ubuntu 12.04 LTS gemacht, ohne den geringsten Datenverlust. Das Betriebssystem bootet deutlich schneller als Windows - und zwar dauerhaft.

Salamander hat es sehr treffend ausgedrückt: wenn etwas nicht sofort läuft, kann die Problemlösung etwas mühsam werden. Bei mir gibt es gelegentlich Probleme mit dem Grafikkartentreiber in Verbindung mit einem ollen Röhrenmonitor. Durch die guten Wikis und Nutzerforen wird man aber immer fündig. Und man lernt ganz schön viel über den eigenen Computer.

Wenn ich dann von Windows-Nutzern lese, die beim Installieren von Windows-Updates Computerviren einfangen, oder wie jüngst von peinlichen Sicherheitslücken beim Internet Explorer 7 höre, weiß ich, dass ich mich richtig entschieden habe.

XP nutze ich nur noch extrem selten über die Virtual Box: Letzten Monat brauchte ich es, um über meinen E-Mail-Anbieter ein Fax zu versenden, und vor ca. 2 Wochen, um die Ansicht einer Homepage im Internet Explorer zu testen.

7

Freitag, 12. Oktober 2012, 07:22

Und wie ist das mit Software für Linux? Bekommt man da alles, auch in der Breite angeboten?
Habe mich da trotz eines Versuchs nicht mehr weiter informiert.

Ich habe auf einem älteren Lenovo Laptop Kubuntu, einen 10er version aufgespielt und war anfangs begeistert. Anfangs war ich recht begeistert, da auch die Arbeitsgeschwindigkeit recht flott war. Installation erstaunlich einfach. Sämtliche Treiber für dieses Notebook waren vorhanden, selbst die DLINK Wireless LAN Karte war schnell installiert. War platt. An die Bedienung konnte ich mich auch schnell gewöhnen, vieles heißt ja nur anders. Soweit so gut... Dann ging es daran den Drucker und Scanner zu installieren. Habe hier aufgegeben, obwohl ich Allerweltsprodukte habe. Zumal ich dann auch feststellte, dass der Rechner mit jedem weiteren Update im Gegensatz zu vielen Schilderungen) langsamer wurde. Vom Speicher hat der Rechner wohl die Minimalanforderungen gerade so erfüllt. Aber in diesem bereich zeigte sich dann, dass auch Linux kein Wunderwerkzeug ist. Exakt das gleiche Verhalten wie XP... Auch hier nur Minimalanforderungen. Frisch aufgespielt denkt man, uiiiih das geht ja gut. Nach den ersten Updates, Service Packs usw. wurde es deutlich zäher. Ich empfand die Hilfen im INet als nicht so gut... Vielleicht hätte ich mich damit auch mehr befassen müssen. Aufgrund der sinkenden Arbeitsgeschwindigkeit habe ich dann überlegt, was ich mache.

Anforderung war lediglich ein "mobiler" Internetzugang. Ich betreibe das Ding jetzt mit Windows ME... Das läuft in der Speicherversion total super. Ich kriege zwar beim WLAN nur eine WEP Verschlüsselung hin (mit Hilfe eines Tools von McAffig), aber da ich das Ding nur am mobilen Hotspot des Handy betreibe... egal.

Im übrigen steht das Ding jetzt eh nur noch rum, weil ich für mobiles Internet auf ein IPAD umgestiegen bin...

kairo-hh

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8

Freitag, 12. Oktober 2012, 09:50

Eine Sache muss ich doch mal einwerfen, wo ich gerade hier was von Sicherheitslücken lese.

Linux hat auch seine Sicherheitslücken und auch die Browser unter Linux haben ihre Sicherheitslücken, teilweise genauso viele oder sogar noch mehr als der IE. Der Unterschied ist nur, dass über 90% der Benutzer Windows benutzen und daher Sicherheitslücken mehr an die große Glocke gehängt werden.
Dadurch das nur ein geringer Prozentsatz der Benutzer Linux verwenden ist es für Virenprogrammierer nicht interessant genug für Linux Viren und Trojaner zu entwickeln, die es im übrigen durchaus gibt.

Also bitte lasst die Kirche im Dorf stehen. Linux ist kein Allheilmittel und hat genauso seine Probleme wie jedes andere Betriebssystem. Und meistens sitzt das Problem vor dem Rechner. Wer bewusst im Internet surft und seinen Kopf mal etwas einschaltet, der fängt sich auch keine Viren oder Trojaner ein. Ein Update von M$ welches mit einem Virus verseucht war hatte ich noch nie und ich bin Windows Benutzer seit Windows 3.0 und installiere immer alle Updates. Mein Computer ist stabil, ich habe keine Blue-Screens und auch das Booten geht sehr schnell.
Aber es gibt ja Leute die sich alles mögliche ständig installieren und deinstallieren müssen. Da ist es dann kein Wunder wenn irgendwann die Kiste vermurkst ist. Unter Linux ist es da schon etwas schwieriger, weil die Software-Auswahl beschränkter ist.
Und noch ein Wort zu den Updates. Bis jetzt hat es kein Update unter Windows geschafft meine Kiste zu schreddern. Unter Linux sah das schon anders aus und ich musste dort schon häufiger den Rechner reanimieren, insbesondere dann wenn ein Update für den Kernel installiert wurde.

Wer Linux benutzen möchte soll dieses gerne tun, aber nicht unbedingt rumtönen, dass Linus das A und O ist, denn das ist es nicht. Genauso würde ich niemals behaupten Windows wäre die Lösung der Menschheit. Ich habe noch kein einziges Betriebssystem kennengelernt welches nicht seine Probleme hatte. Und in den letzten 30 Jahren waren das eine Menge.

Trot der WIndows-Lastigkeit hier gebe ich für bestimmte Dinge Linux den Vorzug. Wenn es z.B. darum geht einen Router aufzusetzen oder einen Server für Webhosting oder Datenbank, dann ist für mich Linux der bessere Kandidat. Für viele meiner eigenen Web-Projekte verwende ich aber wieder Windows, da es für die Programmierung unter Windows einfach mehr Programme gibt mit denen dieses von der Hand geht.
Lieben Gruß

Kai

kairo-hh

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9

Freitag, 12. Oktober 2012, 09:56

Und wie ist das mit Software für Linux? Bekommt man da alles, auch in der Breite angeboten?
Habe mich da trotz eines Versuchs nicht mehr weiter informiert.


Man bekommt zwar grundsätzlich alles angeboten, aber nicht in der Vielfalt wie unter Windows.

Ich habe auf einem älteren Lenovo Laptop Kubuntu, einen 10er version aufgespielt und war anfangs begeistert. Anfangs war ich recht begeistert, da auch die Arbeitsgeschwindigkeit recht flott war. Installation erstaunlich einfach. Sämtliche Treiber für dieses Notebook waren vorhanden, selbst die DLINK Wireless LAN Karte war schnell installiert. War platt. An die Bedienung konnte ich mich auch schnell gewöhnen, vieles heißt ja nur anders. Soweit so gut... Dann ging es daran den Drucker und Scanner zu installieren. Habe hier aufgegeben, obwohl ich Allerweltsprodukte habe. Zumal ich dann auch feststellte, dass der Rechner mit jedem weiteren Update im Gegensatz zu vielen Schilderungen) langsamer wurde. Vom Speicher hat der Rechner wohl die Minimalanforderungen gerade so erfüllt. Aber in diesem bereich zeigte sich dann, dass auch Linux kein Wunderwerkzeug ist. Exakt das gleiche Verhalten wie XP... Auch hier nur Minimalanforderungen. Frisch aufgespielt denkt man, uiiiih das geht ja gut. Nach den ersten Updates, Service Packs usw. wurde es deutlich zäher. Ich empfand die Hilfen im INet als nicht so gut... Vielleicht hätte ich mich damit auch mehr befassen müssen. Aufgrund der sinkenden Arbeitsgeschwindigkeit habe ich dann überlegt, was ich mache.


Ja, gerade mit der Hardware-Unterstützung hapert es meistens. Das liegt daran, dass die Hardware-Hersteller nicht in Linux-Treiber investieren wollen, da sich dieses häufig nicht rentiert. Damit muss man dann häufig warten bis irgendein Programmierer in seiner Freizeit einen Treiber für die Hardware schreibt. Und das kann teilweise dauern, je nach verwendeter Hardware.
Lieben Gruß

Kai

DrRenz

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10

Freitag, 12. Oktober 2012, 11:57

Zu Hause nur Windows (derzeit 7), da ich auch auf der Arbeit mich damit rumschlage und es einfach die meisten Leute haben. Und es ist mittlerweile seeeeehr benutzerfreundlich und "idiotensicher" geworden. Mittlerweile benutze ich den PC hauptsächlich, die Zeiten des "bastelns" und "ausprobierens" sind vorbei - meine letzte Linux-Version zu Hause war Suse 6 oder so...

Aber unterwegs habe ich ein Android-Smartphone - und bin begeistert.

Torpedo3Gang

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11

Freitag, 12. Oktober 2012, 13:12

Moin im Thema,

danke für eure interessanten Antworten, die ich sehr gerne gelesen habe...

XUbuntu 10.04.2 läuft auf meinem Lenovo Notebook sehr stabil, die Installation war ein Klacks, dauerte etwa gut 10 Minuten, und die mitinstallierten Programme reichen für meine Ansprüche aus, ich vermisse nichts.

Nur meine beiden Flachbettscanner bekomme ich unter Linux nicht ans Laufen, dafür nutze ich immer noch mein Samsung N130 Netbook, auf dem Windows 7 sowie ebenfalls XUbuntu 10.04.2 läuft.

Was mir unter Linux sehr positiv aufgefallen ist, der Lüfter des Notebooks ist unter Linux kaum hörbar, gibt nur ein leises Flüstern ab. Unter Win Vista und Win 7 lief der Lüfter ständig auf der höchsten von 3 Stufen, was mir doch ordentlich auf den Senkel ging... :|

Auch bootet XUbuntu sehr schnell, die drahtlose W-LAN Verbindung steht sofort zur Verfügung, nicht erst nach mehreren Minuten, wie unter Windows.

Mir gefällt besonders die "Schlichtheit" des XUbuntu BS, kein unnötiger "Schnickschnack", der ja unter Windows immer mehr überhand nimmt, einfach, schlicht, und schnell, so mag ich ein Betriebssystem, deswegen ebenfalls Linux.

Also kann ich bitte nicht klagen..., Windows 8 kommt mir bitte NICHT in die Tüte, das ist mir alles viel zu verspielt und viel zu bunt, nein danke! ;)

Euch allen ein schönes WE, hier im Norden ist mal wieder Schietwetter angesagt, die Zeit für die langen Unterhosen bricht an...

Gruß

Michel

Miss Montage

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12

Freitag, 12. Oktober 2012, 14:57

Ich denke, Xubuntu ist eine sehr gute Wahl für ältere Systeme.

Das ist eine Sache, die ich der LINUX-Grundidee hoch anrechne: Es werden auch Betriebssysteme angeboten, die auf sehr alten Rechnern funktionieren. So kann auch der immens große arme Teil der Weltbevölkerung Computer nutzen. Und es verlangt nicht, dass man sich - zugespitzt formuliert - alle drei Jahre neue Hardware zulegen muss.

Ich habe nicht behauptet, dass Linux überhaupt keine Sicherheitslücken hat. Aber dass ein Bundesministerium vor der Anwendung eines Browsers warnt, ist mir von keinem anderen Browser als IE7 zu Ohren gekommen - das finde ich schon extrem peinlich!

Eine Tatsache ist, dass Linux kaum fragmentiert: Windows kostet viel Zeit (und Strom), um das System überhaupt halbwegs leistungsfähig zu halten. Linux kostet Zeit, wenn etwas nicht "Out Of The Box" funktioniert. Aber wie bereits gesagt: Um das Problem zu lösen, lernt man auf jeden Fall dazu. Das ist beim Defragmentieren nicht der Fall.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Miss Montage« (12. Oktober 2012, 15:01)


Torpedo3Gang

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13

Freitag, 12. Oktober 2012, 16:57

I

Zitat

ich denke, Xubuntu ist eine sehr gute Wahl für ältere Systeme.
Moin im Thema,

ich habe sehr schlanke "Linuxe" auf alten Rechnern mit Erfolg installiert. Selbst auf einem alten 486er mit nur 128 MB Ram
konnte ich z.B. ein "Puppy Linux" erfolgreich installieren.

Gerade die sehr aktive Linux-Forengemeinschaft war immer eine sehr große Hilfe, da kann ich ohne wenn und aber nur einen Dank aussprechen, ganz große Klasse!

Diese Linux-Foren stechen heraus, man wird dort als Anfänger nicht für dumm verkauft, es wird geholfen, das ist eine sehr gute Sache. So sollte es immer sein, das wäre ein Wunsch.

Gruß

Michel

3rd_astronaut

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14

Freitag, 12. Oktober 2012, 17:33

meine erfahrung ist, dass sowohl windows (xp) als auch linux (ubuntu) mit zunehmender updatezahl immer lahmer werden (win) oder zerbröckeln (linux). ich habe früher viel XP benutzt, dann mehr ubuntu, jetzt wieder xp, weil es mein ubuntu beim letzten LTS-update zerschossen hat (irgendwas mit grafiktreiber, nun laufen z.b. youtube-filme oder flash-werbungen instabil). aus sicherheitsgründen würde ich mittelfristig wieder gerne nach ubuntu umziehen (habe dualbootsystem).

grund-installation war bei ubuntu einfacher als bei win xp. allerdings hat es dann viel mehr zeit gekostet, details herauszufinden unter ubuntu, z.b. dass ich die lautstärke *nur* mit dem programm envy24control einstellen kann :-)

Salamander

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15

Freitag, 12. Oktober 2012, 21:11

Aber es gibt ja Leute die sich alles mögliche ständig installieren und deinstallieren müssen. Da ist es dann kein Wunder wenn irgendwann die Kiste vermurkst ist.
Das sehe ich nicht so. Ein Computer ist defintionsgemäß eine frei programmierbare Datenverarbeitungsmaschine (sonst wäre das ein Taschenrechner, eine Waschmaschinensteuerung oder ein Navi zB). Darunter verstehe ich auch die Freiheit, Programme auszuprobieren und bei Nichtgefallen nicht mehr zu nutzen. Und wenn ein Computer das nur schlecht ermöglicht, ist das ein schlechter Computer. Bzw hat ein schlechtes Betriebssystem. So einfach ist das. Und windows wird auch langsamer bei Leuten die nicht alles installieren was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Ich hatte auch XP Istallationen die stabil und schnell liefen, aber auch welche die immer lahmer und murksiger wurden - ohne daß sich mein Nutzungsverhalten groß geändert haätte, die Bastelzeiten waren lang vorbei. Oder als Krönung der Laptop meiner Eltern, die installieren da gar nix weil die viel zu viel Respekt und zu wenig Plan haben. Da ist Firefox und Thunderbird drauf, ein Drucker-/Scannertreiber (vollgemüllt mit Fremdprogrammen), ein Antivirenprogramm, ein Sudoku portable und einige wenige Spiele, alles nix großes. Ich krieg an der Kiste regelmäßig die Krise, Vista rödelt beim Starten über 5 min vor sich hin, das WLAN ist öfters mal zig Sekunden tot. Keine Ahnung ob w7 da besser ist, ich kann es mir kaum vorstellen. Dieses verkorkste Konzept, alle Einstellung in eine Registry zu schreiben die sich immer mehr aufbläht. Und wo nach dem Deinstallieren jede Menge Leichen zurückbleiben können, ebenso im Dateisystem und im Startmenü. Muß ich nicht mehr haben...

Unter Linux ist es da schon etwas schwieriger, weil die Software-Auswahl beschränkter ist.
Das ist aber nicht der Hauptgrund. Ubuntu hat eine Paketverwaltung, die sich um alles kümmert (wie das bei anderen Distributionen aussieht weiß ich nicht). Da gibt es auch keine DLL-Hölle oder fehlende bzw falsche Laufzeitumgebungen oder andere Komponenten.

Ich sag ja nicht daß Linux frei von Problemen ist, aber insgesamt bedeutend streßfreier. Daß der Weg dahin mehr oder weniger steinig sein kann, hatte ich gesagt. Und hole hier nach, daß es mehrere Wege gibt. Aber die kann man ja ganz einfach ausprobieren, die meisten Distributionen kann man als Live-CD starten. Inzwischen gibt es auch Wege von USB-stick zu booten und auf dem zu schreiben (wenn das BIOS das nicht unterstützt: Plop Bootmanager).
"Salmei, Dalmei, Adomei"

frankyfly

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16

Sonntag, 14. Oktober 2012, 09:51

Ich bin auch seit einigen Jahren beinahe komplett unter Linux (KUbuntu/Debian) unterwegs (hab noch ein XP in der Box am laufen, weil ich Software nutze für die es für mich keine Alternative gibt) und werde auch wohl nicht mehr freiwillig wechseln.

Sicher hat auch Linux seine Schwachstellen:
- nicht jede Software ist für Linux verfügbar (aber eben meist eine brauchbare Alternative)
- für die ein oder andere Hardware gibt es keinen Treiber oder man muss Treiber manuell installieren (oft ist das mit arbeiten auf der Bash verbunden)

Zum Threaderöffner: Warum formatierst du denn auch die Platte, nur weil sich die Installierten Betriebssysteme nicht mehr Booten lassen? Zu lange mit Windows gearbeitet ? ;) vermutlich war nur der Bootmanager hin und das ist, wenn man Hardware-Zugriff hat in der Regel recht leicht zu reparieren.

Alternative: Ubuntu Live-CD ins Laufwerk und davon booten dann kann man bei den aktuellen Versionen auch gleich auf die Windows-Partition zugreifen und seine Daten retten (solange man dort keine Dynamische Datenträgerverwaltung genutzt hat).
Naja, das Nächste mal vorher fragen - Weg ist Weg :(


ach noch was (ist aber Haarspalterei) : Ubuntu, Xubuntu, KUbuntu, Debian, .... das sind keine "Betriebssysteme" im eingenlichten sinne sondern Distributionen .
Betriebsystem ist bei diesen Distris. "GNU/Linux" wie einem der Befehl "uname -o" eindeutig verrät ;)

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Sonntag, 14. Oktober 2012, 10:08

Zitat von »kairo-hh« Unter Linux ist es da schon etwas schwieriger, weil die Software-Auswahl beschränkter ist. Das ist aber nicht der Hauptgrund. Ubuntu hat eine Paketverwaltung, die sich um alles kümmert (wie das bei anderen Distributionen aussieht weiß ich nicht). Da gibt es auch keine DLL-Hölle oder fehlende bzw falsche Laufzeitumgebungen oder andere Komponenten.


Mit der Paketverwaltung ist man dann aber auch auf das beschränkt was einem dort angeboten wird. Sobald man aber etwas an Software benötigt was die Paketverwaltung nicht hergibt fangen die Probleme an.
Häufig muss dazu dann die Software selber kompiliert werden und da passiert es dann schnell mal, dass eine Lib nicht die Anforderungen der Software erfüllt. Und schon fängt man dann unter Umständen an sein halbes Betriebssystem manuell zu aktualisieren.
Meiner Meinung nach ist an dieser Stelle Windows klar im Vorteil. Sicherlich ist es manchmal praktisch die Software seinen Bedürfnissen angepasst zu kompilieren, aber auf der anderen Seite ist dieses manchmal auch sehr kompliziert und aufwändig. Ich habe schon häufig irgendwann gesagt: "Scheiss drauf, benutzen wir das eben nicht." Und das nur weil sich die Software nicht kompilieren ließ und irgendeine nichtssagende Fehlermeldung dazu ausgegeben hatte.
Lieben Gruß

Kai

OmikronXi

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18

Sonntag, 14. Oktober 2012, 10:08

Warum formatierst du denn auch die Platte, nur weil sich die Installierten Betriebssysteme nicht mehr Booten lassen? Zu lange mit Windows gearbeitet ? ;) vermutlich war nur der Bootmanager hin und das ist, wenn man Hardware-Zugriff hat in der Regel recht leicht zu reparieren.

Einen kaputten Bootmanager kann aber auch mit Windows reparieren :rolleyes:

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frankyfly

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19

Sonntag, 14. Oktober 2012, 10:50

Einen kaputten Bootmanager kann aber auch mit Windows reparieren
Machen aber die wenigsten oft wird einfach "drüberinstalliert"

OmikronXi

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20

Sonntag, 14. Oktober 2012, 11:02

Einen kaputten Bootmanager kann aber auch mit Windows reparieren
Machen aber die wenigsten oft wird einfach "drüberinstalliert"

Das ist aber kein Problem von Windows :rolleyes:

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