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Gaby

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1

Dienstag, 23. April 2013, 20:34

Bald gibts "Einheitsessen"

Die EU-Kommission bastelt am Saatgut rum!

Nicht nur das wir schon gentechnisch verändertes haben (wo noch keiner weiß was das für Auswirkungen hat in Jahren und Jahrzehnten. Und nicht vergessen das das Nutzvieh das Zeug in rauhen Mengen frisst). Nö, jetzt wollen sie uns das Saatgut beschneiden - auch dem Hobbygärtner.

Alte Sorten dürfen und sollen nimmer angebaut werden.

Ich seh das schon kommen, irgendwann gibts nur noch eine Sorte Kartoffel, eine Sorte Apfel usw.

Und wie immer gehts hierbei nur ums Geld ... :thumbdown:

Können wir ja gleich Soylent Green entwickeln..

Guten Apetitt

Gaby

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.…rten-verbieten/
Hunde haben Herrchen - Katzen haben Personal

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2

Dienstag, 23. April 2013, 22:23

ja ist denn schon saure-gurken-zeit, dass da so "tolle" ideen auftauchen? völlig absurd, kommt nie & nimmer...

Prabha

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3

Dienstag, 23. April 2013, 22:24

Avaaz hat zu einem ähnlichen Thema grade eine Aktion laufen.
Ich erlaube mir einfach mal, den kompletten Text aus der Mail, die ich dazu erhalten habe, hier reinzukopieren. Da sind dann auch weitere linls drin, für die, die sich noch tiefer informieren wollen.

Liebe Avaazerinnen und Avaazer,



Ein Riesenunternehmen erobert nach und nach unser weltweites Nahrungsangebot -- und gefährdet so die Zukunft unserer Lebensmittel. Monsanto und andere Unternehmen versuchen ein Regelwerk zu schaffen, das ihre Profite über unser Allgemeinwohl stellt. Doch wir können sie stoppen. Sagen Sie jetzt eine Spende zu, um diese Vorherrschaft über unsere Politik und unsere Nahrung zu beenden:

Spendenzusage machen
ein Riesenunternehmen erobert nach und nach unser weltweites Nahrungsangebot, verdirbt dabei unsere Politik und gefährdet so die Zukunft unserer Lebensmittel. Um dies zu stoppen, müssen wir Monsantos weltweite Machtübernahme aufdecken und durchbrechen.

Monsanto, der Chemie-Gigant, der uns Gifte wie Agent Orange und DDT beschert hat, hat eine höchst rentable Strategie. Schritt 1: Pestizide entwickeln und gentechnisch verändertes Saatgut, das ihnen standhält. Das Saatgut patentieren und Landwirten verbieten, es Jahr für Jahr wieder auszusähen. Dann Detektive für Ermittlungen beauftragen und Landwirte verklagen, die sich nicht fügen. Schritt 2: Millionen investieren, um Regierungsbeamte zu beeinflussen und an politischen Kampagnen mitzuwirken, ehemalige Monsanto-Größen in hochrangige Regierungspositionen bringen und dann mit ihnen zusammenarbeiten, um Vorschriften abzuschwächen und Monsantos Produkte weltweit auf den Markt zu treiben.

Solange das amerikanische Recht es Unternehmen ermöglicht, unbegrenzte Summen in politische Einflussnahme zu investieren, können diese sich oft die gewünschten Gesetze erkaufen. Im vergangenen Jahr haben Monsanto und andere Biotech-Giganten ganze 45 Millionen Dollar ausgegeben, um eine Wählerinitiative aufzuhalten, die eine Kennzeichnung gentechnisch veränderter Organismen in Kalifornien bewirkt hätte -- und das obwohl 82% der Amerikaner wissen wollen, ob ihre Nahrung gentechnisch verändert ist. Diesen Monat hat das Unternehmen dazu beigetragen, den “Monsanto Protection Act” durchzuboxen, der Gerichtshöfe daran hindert, den Verkauf eines Produkts zu stoppen, selbst wenn es fälschlicherweise von der Regierung zugelassen wurde.

Mosantos Einfluss in den USA bietet dem Unternehmen ein Sprungbrett zur weltweiten Dominanz. Doch mutige Landwirte und Aktivisten aus der EU, Brasilien, Indien und Kanada leisten Widerstand und haben erste Erfolge damit.

Wir können dies zu einem globalen Wendepunkt machen. Machen Sie jetzt eine Spendenzusage, um unsere Politik und unsere Nahrung aus Monsantos Fängen zu befreien und dazu beizutragen, die Macht der Konzerne über unsere Regierungen zu bremsen. Avaaz wickelt Ihre Spende nur dann ab, wenn wir genug erhalten, um wirklich etwas zu bewirken.

https://secure.avaaz.org/de/stop_monsant…&a=70&c=EUR&p=1

Monsanto treibt den Vormarsch der industriellen Landwirtschaft voran -- und trampelt dabei kleine Landwirte und Unternehmen nieder. Großbetriebe mit Monokulturen entziehen dem Land die Nährstoffe, mindern die genetische Vielfalt und schaffen eine Abhängigkeit von Düngemitteln, Pestiziden und anderen Chemikalien. Ironischerweise ist auch nicht klar, ob die Dezimierung der natürlichen, nachhaltigen Landwirtschaft den Ernteertrag tatsächlich gesteigert hat. Die Konzerne haben lediglich ihren Profit gesteigert. Unsere Regierungen sollten einschreiten, doch Monsantos Lobbyarbeit hindert sie daran.

Monsantos Quasi-Monopol verschlägt einem die Sprache -- mit Patentrechten auf 96% des gentechnisch veränderten Saatguts, das in den USA angepflanzt wird. Und trotz der Gesundheits- und Sicherheitsbedenken, kann Monsanto durch diese Patente Landwirte und Wissenschaftler davon abhalten, das Saatgut zu testen! Doch einige wenige Länder haben Monsantos Produkte verboten oder eingeschränkt.

Monsanto behauptet, dass seine Produkte günstiger sind, doch oft werden Landwirte an mehrjährige Verträge gebunden, dann steigen die Saatgutpreise und sie müssen jede Saison neue Samen kaufen und mehr Unkrautvernichtungsmittel anwenden, um hartnäckiges Unkraut zu bewältigen. In Indien ist die Situation so schlimm, dass ein Baumwollgebiet als “Selbstmord-Gürtel” bezeichnet wurde, weil zehntausende der ärmsten Landwirte sich umgebracht haben, um der Schuldenlast zu entkommen.

Doch es gibt Landwirte und Wissenschaftler, die sich wehren -- und das mit Erfolg. Eine Gruppe in Indien hat dazu beigetragen, drei Patentfälle gegen die Unternehmen zu gewinnen und in Brasilien haben fünf Millionen Landwirte Monsanto wegen ungerechter Gebührenerhebung verklagt und eine Auszahlung in Höhe von 2 Milliarden Dollar gewonnen! Wissenschaftler setzen sich für nachhaltige Landwirtschaftsmodelle ein und letzte Woche haben sich 1,5 Millionen von uns dem Kampf gegen Patente auf gentechnisch unveränderte Pflanzen und Tiere angeschlossen.

Nur eine gewaltige, weltweite und vereinte Front kann Monsanto und der Macht von Unternehmen über unsere Regierungen Gegenwind bieten. Lassen sie uns diese Vorherrschaft über unsere Demokratie enthüllen, Landwirten helfen, ihre Stimmen zu erheben, ungerechte Gesetze und Patente anfechten und der Firmenlobby die Stirn bieten. Machen Sie jetzt eine Spendenzusage.

https://secure.avaaz.org/de/stop_monsant…&a=70&c=EUR&p=1

Die Zeit ist knapp. Wir stehen vor massiven Umwelt-, Klima- und Ernährungskrisen und brauchen nachhaltige Landwirtschaft und Innovation. Doch das geschieht am besten mit Hilfe von zahlreichen Landwirten und Wissenschafltern, die die besten Lösungen für verschiedene Ökosysteme kennen -- und nicht mit einem einzelnen, profitgierigen Großkonzern, der die Zukunft unserer Nahrung steuern will.

Dieser Konzern-Goliath ist weltweit auf dem Vormarsch. Doch wenn unsere 21-Millionen-starke Gemeinschaft sich zusammenschließt, haben wir eine Chance. Avaaz-Mitglieder haben sich immer wieder erfolgreich gegen die größten Übeltäter gewehrt. Jetzt ist es an der Zeit, große Taten zu vollbringen, um unsere Politik vor Sonderinteressen zu retten, unsere Lebensmittelversorgung zu schützen und Gerechtigkeit für arme Landwirte zu erwirken.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Alice, Oli, Joseph, Ricken, Pascal, Chris, Michelle, Emily, und das ganze Avaaz-Team

WEITERE INFORMATIONEN

Gene für die Welt (Focus):
http://www.focus.de/wissen/technik/gente…aid_448777.html

Lobbying: Wie Genmais-Gigant Monsanto Politik macht (Spiegel):
http://www.spiegel.de/wirtschaft/lobbyin…t-a-482238.html

Prozess um Saatgut und Patentrechte: David gegen Goliath vor dem Supreme Court (Tagesschau):
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/prozessgenmais100.html

Schutzklausel für Gentech-Pflanzen: Wut über Monsanto-Gesetz (TAZ):
http://www.taz.de/Schutzklausel-fuer-Gen…lanzen/!113858/

Die Bauern und die Detektive (FAZ):
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausla…tive-12076.html

WikiLeaks-Enthüllung: US-Diplomaten wollten EU für Genmais-Blockade bestrafen (Spiegel):
http://www.spiegel.de/politik/ausland/wi…n-a-737814.html

Der stille Tod von Indiens Bauern (News.at):
http://www.news.at/a/selbstmorde-indien-…s-bauern-336560

Bauern begehren gegen Monsanto auf (ORF):
http://news.orf.at/stories/2124243/2124240/

Wissenschaftler sagen, Hersteller von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln bremsen Forschung (New York Times, auf Englisch):
http://www.nytimes.com/2009/02/20/business/20crop.html?_r=1&

Weitere Quellen (Avaaz):
http://www.avaaz.org/en/stop_monsanto_sources/
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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4

Dienstag, 23. April 2013, 22:25

ja ist denn schon saure-gurken-zeit, dass da so "tolle" ideen auftauchen? völlig absurd, kommt nie & nimmer...


Deinen Optimismus kann ich leider nicht teilen.
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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Gaby

Casi2003

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5

Dienstag, 23. April 2013, 22:30

Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Aber man muß sehr wachsam sein. Und es wird auch kein Bauer seine alten Obstbäume fällen, nur weil die Äppel nicht mehr der Norm entsprechen. Und Dich hindert keiner daran, diese Äppel einzusammeln, wenn diese "runtergefallen" sind.
Für ein freies und unabhängiges, und vor allem werbefreies 2radforum!!!! :thumbsup:

"Nicht jeder der ein Trikot anzieht und auf ein Fahrrad steigt ist automatisch gedopt." Gehört beim Braunschweiger Nachtrennen.

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6

Mittwoch, 24. April 2013, 00:19

Das ist ein sehr ernstes Thema. Ich finde es zum Kotzen, dass nicht einmal mehr der Tausch von Saatgut möglich sein soll. Jahre oder Jahrzehnte später wird man sich wundern, dass Flora und Fauna ebenfalls immer ärmer werden und legt dann teure Artenschutzprogramme auf...

Vor Jahren habe ich einen sehr interessanten Hintergrundbericht im Deutschlandfunk gehört - in Indien gründeten Reisbauern eine Initiative, um alte und seltene Sorten zu erhalten und untereinander auszutauschen.

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Pit-100

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7

Mittwoch, 24. April 2013, 09:32

Moneten sind der Casus Knacktus ! Menschen streben nach Macht und Geld, darum dreht sich auf diesem Planeten alles. Wer da nicht mitmachen möchte, steht schnell mal auf der Seite und gilt als Sonderling.
Deshalb bin ich mir auch sicher, daß wir die Erde zugrunde richten werden. Wir, die Menschheit.
Ich als Einzelner kann etwas für mich bewirken und in meinem nahen Umfeld möglicherweise, ich kann nicht verhindern, daß andere immer wieder rückfällig werden und den Versuchungen von Macht und Geld unterliegen. Und genau dann passieren die größten Umweltsauereien. Meine Sicht der Dinge.

Besten Gruß, Pit

liberator

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8

Mittwoch, 24. April 2013, 11:16

Nach der neuen EU-Norm müssen alle Wälder abgeholzt und die Bäume gegen Plastikbäume ausgetauscht werden, die der DIN entsprechen.

Welcome to the Plastic Beach.
http://www.youtube.com/watch?v=zeQ9h-tonC4
http://www.youtube.com/watch?v=KSxYRlsBN…ature=endscreen

up on melancholy hill, ther´s a plastic tree

Prabha

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9

Donnerstag, 25. April 2013, 13:17

Die aktuelle Mail von Campact dazu:

kommt der Entwurf aus der EU-Kommission durch, wäre es das Aus für viele alte Obst-, Gemüse- und Getreidesorten: Es dürfte nur noch Saat- und Pflanzgut von Sorten in den Handel, die den Industrienormen entsprechen – so wie es Agrarkonzerne wie Monsanto, Syngenta und BASF herstellen. Auf der Strecke blieben viele heimische Sorten, die unseren Speiseplan bereichern. Und dafür sorgen, dass sich unsere Landwirtschaft an den Klimawandel, neue Krankheiten und Schädlinge anpassen kann.

Am 6. Mai will die EU-Kommission über den Entwurf entscheiden. In einigen EU-Staaten regt sich bereits Widerstand. Mit einem Online-Appell zeigen wir, dass auch wir Verbraucherinnen und Verbraucher und die Anbauer in Deutschland bunte Vielfalt statt genormter Einfalt auf unseren Tellern, Feldern und in unseren Gärten wollen. In den kommenden Tagen wollen wir mindestens 100.000 Unterschriften sammeln und an die EU-Kommission übergeben. Helfen Sie mit?

Unterzeichnen Sie unseren Appell! https://www.campact.de/saatgutvielfalt/appell/

Nach den Plänen einer Fachabteilung der EU-Kommission dürften Betriebe, die pflanzliches Saatgut erzeugen, künftig nur noch Sorten verwenden, die ein amtliches Zulassungsverfahren durchlaufen haben. Das Problem: Das Verfahren ist aufwändig und teuer. Zudem können nur Sorten das Verfahren bestehen, die bestimmte Kriterien erfüllen – etwa einheitliches Wachstum. Viele traditionelle Kartoffel-, Tomaten- oder Gurken-Sorten zeichnen sich aber gerade durch ihre natürlichen Unterschiede aus.

Zwar soll es für alte Sorten ein vereinfachtes Verfahren geben. Doch dies gilt nur für Sorten, die nachweislich bereits auf dem Markt sind – und dies muss im Zweifelsfall erst einmal bewiesen werden. Wieder entdeckte Sorten oder neue Kreuzungen hätten von vornherein keine Chance.

Nur eine große Auswahl an Obst-, Gemüse- und Getreidesorten und damit eine breite genetische Ausgangsbasis sichert, dass sich unsere Landwirtschaft an den Klimawandel, neue Krankheiten, Schädlinge und neue Lebensstile anpassen kann. Die geplante EU-Saatgutverordnung muss Vielfalt auf unseren Feldern und Tellern ermöglichen, statt sie zu vernichten. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen wollen wir dafür streiten. Unser Ziel werden wir aber nur mit Ihrer Hilfe erreichen.

Unterzeichnen Sie bitte unseren Appell: https://www.campact.de/saatgutvielfalt/appell/

Mehr zum Thema im 5-Minuten-Info...

Mit herzlichen Grüßen

Unterzeichnet von 3 Campact-Mitgliedern
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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thomaspan

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10

Donnerstag, 25. April 2013, 16:55

Zudem können nur Sorten das Verfahren bestehen, die bestimmte Kriterien erfüllen – etwa einheitliches Wachstum. Viele traditionelle Kartoffel-, Tomaten- oder Gurken-Sorten zeichnen sich aber gerade durch ihre natürlichen Unterschiede aus.


Das Problem der - ich nenne es mal so - "Digitalisierung" unserer Nahrung liegt aber nicht nur an herstellenden + erzeugenden Konzernen, sondern auch an einem bereits erheblichen Anteil der Verbraucher, der nur noch normierte Nahrung zu sich nehmen will:

Als erstes Bsp. möge die viel geschätzte Systemgastronomie dienen (MD wirbt damit, dass der BigMac in Singapur genau so schmeckt wie in Toulouse, und der Kunde wills so), als weiteres der Supermarkt (4 Würstel im Glas wiegen immer das gleiche + schmecken immer gleich), aber selbst Rohprodukte wie Obst und Gemüse unterscheiden sich immer weniger. Nahezu nur noch, was optisch + größenmäßig (nicht zu klein, nicht zu groß, vor allem aber nicht missgebildet aussehend) passt, kommt in die Auslage. Selbst Karotten sehen aus, als kämen sie frisch vom Designer.

Wir selbst kaufen viel bei Hofläden in der Umgebung (wäre Sünde, das hier im Ländlichen nicht zu tun): Da sind die Mohrrüben krumm, die Kartoffeln groß + klein + teils interessant geformt, die Äpfel sehen - vorsichtig formuliert - andersartig aus, die Gurken folgen komischen Formen, ABER ALLES SCHMECKT.

Aber genau das wird von vielen Verbrauchern nicht mehr geschätzt: Wie viele kaufen in Discountern + Supermärkten, wie wenige auf Märkten + in Hofläden.

EINE TRAURIGE ENTWICKLUNG!


:fie:
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Salamander

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11

Donnerstag, 25. April 2013, 19:43

In diesem Zusammenhang, vor einigen Jahren ging breit durch die Medien, wie ein renitenter Bauer gegen die Saatgutindustrie um den Erhalt der Kartoffelsorte "Linda" gekämpft hat. Wikipedia Eintrag dazu und Artikel auf Spiegel online.

Oder Überlegungen, die Trinkwasserversorgung zu privatisieren. Firmen wie Nestle jubeln schon... wenn ich hier etwa an den Zustand der britischen Eisenbahnen nach der Privatisierung denke, wird mir schlecht.

Manmanman, ich frage mich wie Politiker zu sowas ja sagen können :dash:

PS: Link zu einer online Petition, die Trinkwasserversorgung nicht der Marktliberalisierung wie für austauschbare Handelsgüter zu überlassen: KLICK
"Salmei, Dalmei, Adomei"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (25. April 2013, 19:47)


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