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thomaspan

Flachlandradler

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Wohnort: Tespe, Schleswig + anderswo

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1

Dienstag, 14. Mai 2013, 23:11

120 / 80 / 30 km/h

Ich hatte vor ein paar Jahren mit meinem jetzt 75jährigen Dad eine nette Diskussion, in der ich vorausgesagt habe, das wir bis spätestens 2020 folgende Tempolimits haben

- Autobahn 120 km/h (gilt ja fast schon überall)
- Landstraße 80 km/h (dann können die ganzen 70er Schilder abgebaut werden)
- Stadt 30 km/h am besten mit rechts vor links (mit Tempo 50 o. 60 + Vorfahrt für die reinen Durchgangsstraßen)

Der dicke Rote, den ich eigentlich nicht mag, hat sich auch dazu bekannt (teilweise), die Grünen sowieso.

Mein bleibendes Erlebnis war bereits 1993 Köln - Brüssel, wo man in B zwischen 110 + 140 km/h fuhr. Das war angenehm, obwohl ich in den Folgejahren in D - vor allem 1998 bis 2008 - kräftig gesündigt habe.

Meinungen?
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Henner

2radfahrer

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Unterwegs nach: we're on the road to nowhere

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2

Dienstag, 14. Mai 2013, 23:40

Ich selber fahre zumindest im privaten Auto ziemlich Oma-mäßig. d.h. auf der Autobahn rechte Spur, gute 100km/h mit Tempomat.

Dennoch bin ich gegen irgendwelche generellen Limits auf der Autobahn, einfach weil ich es ätzend finde wenn ständig irgendwelche Vorschriften gemacht werden. Bei entsprechnder Verkehrssituation sind Geschwindigkeiten jenseits der 200km/h kein Problem. Mir macht es nix aus überholt zu werden.
Wer unbedingt was für die Umwelt tun will (was ja häufig das Argument für ein Limit ist) sollte vor allem weniger sinnlos durch die Gegend fahren und nicht im 3Liter Lupo endlos weit pendeln.

Landstraße 80-100km/h je nach Ausbauzusatnd. In der Stadt 50km/h sind o.k., in Wohngebieten 30km/h bzw. Spielstraße.

Weniger Schilder sind mehr!

Mein Verbesserungsvorschlag: Fahrtauglichkeitsprüfung ab einem gewissen Alter. Was ich da regelmäßig auf der Straße sehe ist echt hanebüchen. Einigermaßen gucken, hören und das ganze sinnvoll verarbeiten (-> Geschwindigkeiten und Distanzen einschätzen) sollte man können, wenn man Auto fährt.

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NMG, Pit-100, Ritze

3rd_astronaut

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3

Mittwoch, 15. Mai 2013, 01:15

3 x ja von mir:

30 in der stadt: ich bin für eine umkehrung des standardfalls, also generell 30, auf durchgangsstraßen per schilder auf 50 erhöht. rechts vor links nervt mich, muss nicht sein.

80 auf der landstraße: langt mir in den meisten fällen. auf den straßen, wo ich beim dahintuckern schneller fahre, ist 70 vorgeschrieben (große ausfallstrecken aus städten). auf den kleineren landstraßen dagegen darf man 100, das ist in vielen fällen seltsam.

120 auf der autobahn: aus egoistischen gründen bin ich dafür. mein auto fährt komfortabel & sparsam bis 140km/h und mit tempolimit kann ich entspannter fahren. im prinzip ist es mir egal, wenn jemand bei freier strecke 200 fährt, aber da ich nicht davon profitiere, bin ich fürs limit ;-)

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acoustic_soma, Casi2003

Pixelschubser

Velosophiestudent im 48. Semester

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4

Mittwoch, 15. Mai 2013, 08:05

Leider kommen wir "Deutschen" nicht ohne ständige Reglementierung aus. Uns muss man leider permanent jeden Mist per Gesetz klarmachn, weil wir eben nicht in der Lage sind, uns selbst zu reglementieren. Durch die früher in weiten Teilen herrschende preußische Gehorsamskultur, die von einer noch rigideren Diktatur abgelöst wurde, haben wir das Selbstdenken und Vernunfthandeln vollständig aus unserem kulturellen habitus gestrichen. Meine Elterngeneration der 68er bestand im Grunde aus zwei Lagern: den Ewiggestrigen, die mit der neuen Freiheit nicht klarkamen und sich wieder mehr Struktur und Disziplin wünschten - und denjenigen, denen alles egal war. So hat sich die Kernproblematik des permanenten Regulierungswahns also bis heute durchgesetzt und wir wohl vorläufig auch kein Ende finden.
Grundsätzlich aber finde ich - gerade auch in Anbetracht des ständig und stetig steigenden Verkehrsaufkommens und des notwendigen Schutzes aller (!) Verkehrsteilnehmer definitiv richtig und wichtig, dass wir uns auch in Deutschland europäischen gepflogenheiten anpassen und Tempolimits einführen. Und zwar generell 120 km/h auf der Autobahn, 80 km/h auf der Landstraße. Tempo 30 im Innenortbereich finde ich per se auch nicht ganz falsch (gerade in Bezug auf den Schutz von Radfahrern und Fußgängern), jedoch sollte es tatsächlich (z.B. auf mehrspurigen Durchgangsstraßen) Ausnahmen geben - in Form von Tempo 50 oder 60. Dann ist es aber auch gut.
Es gibt aber noch ganz andere Maßnahmen, die zur Verkehrsberuhigung ergriffen werden sollten. So gehört zu einer erfolgreichen Verkehrspolitik für mich ganz klar eine Regulierung des Transitverkehrs dazu - Güter, die Deutschland nur passieren sollen, aber nicht hier ausgeliefert werden, gehören ausnahmslos auf die Schiene. Güter, die innerhalb Deutschlands ausgeliefert werden, gehören soweit es irgendwie machbar ist, ebenfalls auf die Schiene. Lagerhaltung auf der Straße in Form von Just-in-time-Management muss definitiv reduziert werden. Der öffentliche Nahverkehr gehört weiter ausgebaut und verdichtet, so dass also auch schwächer besiedelte Gebiete davon profitieren können und als Einzugsgebiete von Ballungsräumen interessant werden können. Und last but not least brauchen wir dringend einen nutzerfreundlich überarbeitete Radverkehrsagenda, die verbindlich Ausbaustufen unseres Radwegenetzes inklusive klarer Schutzzonen für Radfahrer im Straßenverkehr regelt.
Tempolimits sind ein Anfang - aber eben nur ein Anfang.

P.S.: Ich fahr auch maximal 120 auf der Autobahn - allein schon, weil ich versuche, Sprit zu sparen. Ich verpulver eh schon zu viel Geld auf der Straße...
Gruß: Pixelschubser

"A ship is safe in harbour - but this is not what ships are made for."

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3rd_astronaut, Casi2003, liberator

sportugalois

unregistriert

5

Donnerstag, 16. Mai 2013, 01:38

Fahrtauglichkeitsprüfung ab einem gewissen Alter.
Warum an das Alter binden? Führerschein zeitlich begrenzen, abwechselnd alle fünf Jahre muss eine theoretische oder praktische Prüfung abgelegt werden.
Generelle Beschränkungen finde ich unsinnig. Wenn ich jetzt um die Zeit nach Seligenstadt runter müsste, würden mir außer einzelnen LKWs keine Fahrzeuge begegnen, die Strecke kann durchgehend mit Tempomat mit 160km/h befahren werden.

sportugalois

unregistriert

6

Donnerstag, 16. Mai 2013, 01:41

P.S.: Ich fahr auch maximal 120 auf der Autobahn - allein schon, weil ich versuche, Sprit zu sparen. Ich verpulver eh schon zu viel Geld auf der Straße...
Halte ich privat auch so.

rautaxe

2radfahrer

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7

Donnerstag, 16. Mai 2013, 10:22

und ich frage mich gerade:
"Haben die schon wieder ein Sommaerloch?"
oder haben w

Alle Jahre wieder kommt dieses Thema auf den Tisch.
Auf wieviel % der Autobahnen hat man den noch freie Fahrt? (soweit ich mich erinnern kann, sind es unter 20%).
Hier im nördlichen Niedersachsen ist gefühlt jede 2. Landstraße Tempo 70.

Achtung, es folgt Ironie ...

Ich bin für Tempo 80 ÜBERALL. Dann können die Autos auf 80 km/h
abgeriegelt werden und es gibt keine Geschwindigkeitsüberschreitungen mehr :D
(Ok, Tempo 80 in der Spielstraße ist nicht das optimal,
aber man muss fürs Gemeinwohl auch Opfer bringen können :vain:

RadNix

2radfahrer

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Wohnort: Radolfzell

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8

Donnerstag, 16. Mai 2013, 13:15


Ich bin für Tempo 80 ÜBERALL. Dann können die Autos auf 80 km/h
abgeriegelt werden und es gibt keine Geschwindigkeitsüberschreitungen mehr :D
(Ok, Tempo 80 in der Spielstraße ist nicht das optimal,
aber man muss fürs Gemeinwohl auch Opfer bringen können :vain:


Wieso denkt niemand an die Rollerfahrer? Ich bin für 45 km/h, dann blockieren die Roller mit dem viel zu geringen Tempolimit auch nicht den Verkehr. Oder gleich 60 km/h, weil die Dinger eh fast alle frisiert sind. ;)

Ernsthaft: Ich finde zusätzliche Tempolimits nicht sinnvoll. Wir haben eh schon genug Schilder und Reglementierungen.
Lieber wie in der Schweiz: Einfach vor den Ortseingang ein "Generell 50"Schild und innerorts halt alle Wohngebiete in Tempo 30-Zonen ausweisen. Spielstraßen bei Bedarf.

Außerorts finde ich die aktuellen Regelungen meistens ok, und auf der Autobahn stellen 200 km/h ja nicht zwingend ein Sicherheitsrisiko dar. Fahrer, die eine passende Geschwindigkeit nicht richtig einschätzen können, werden sich von einem Tempolimit auch nicht vom Rasen abhalten lassen. Nur der Rest schleicht halt statt mit vielleicht 140 mit 120 herum, führt höchstens zu mehr Staus.

kairo-hh

Gründer & Ehrenmitglied

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Wohnort: Hamburg

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9

Donnerstag, 16. Mai 2013, 13:33

Seien wir doch mal ehrlich. Es ist egal wie hoch das Tempolimit sein soll. Auch wenn ein Tempolimit von 160 eingeführt werden sollte, würden die Deutschen motzen.
Auf der einen Seite wollen wir uns so wenig Vorschriften machen lassen wie möglich, auf der anderen Seite brauchen wir Deutschen aber genau diese Vorschriften, weil sonst das Zusammenleben nicht mehr funktionieren würde. Sobald in Deutschland irgendetwas nicht genau durch ein Gesetz oder eine Vorschrift geregelt ist, weiß der Deutsche doch gar nichts mit seiner Freiheit anzufangen und kann sich nicht dazu entschließen diese Freiheit so zu nutzen, dass andere dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Und genau da haben wir den Knackpunkt. Solange wir selber keinen Nachteil erleiden wollen wir kein Gesetz haben. Aber sobald uns jemand anderes in genau dieser Freiheit durch Ausnutzung der eigenen Freiheit benachteiligt, wird geschrien: "Das kann doch nicht sein, das muss doch durch ein Gesetz geregelt werden".

Also, ob nun 30, 45, 50, 60 oder was weiß ich wie hoch das Limit sein soll, solange es dieses nicht gibt wird es immer welche geben die gegen ein Limit protestieren und andere die eines haben wollen. Und wenn es dann das Limit gibt, wird es immer welche geben die das Limit behalten wollen und andere die gegen das Limit protestieren.

Sobald zwei oder mehr Personen zusammen kommen, wird es nie eine Einigung geben.
Lieben Gruß

Kai

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Scetto

Helmlos

unregistriert

10

Donnerstag, 16. Mai 2013, 13:37

Ich meine - also bin ich ?

Autobahnen
generell 129 km/h => durchschnittlich entspanntes Fahren für (fast) alle

Landstraßen
einspurig normal 79 km/h => schnell genug
zweispurig gut ausgebaut 99 km/h => wird dort ohnehin (auch bei Schild 70) gefahren


Orte
gekennzeichnete ausgebaute Durchgangsstraßen 59 km/h => das räumt
Sonstige 39 km/h => guter Kompromiss


Anmerkung zur '9': Unsere Kaufpreis-Synapsen müssen nicht umdenken :rofl:

Supi-Thread: Einerseits sind Regeln (z.B. generelle Geschwindigkeitsbegrenzung) verpönt - gleichzeitig werden neue Regeln (z.B.Fahreignungstest) angepriesen??? Für sowas gibt es Fachärzte! :ill: [SCNR :dash: ]

RadNix

2radfahrer

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11

Donnerstag, 16. Mai 2013, 13:55

Zu dem Thread ist mir gerade eingefallen:
Die regellose Kreuzung in den Niederlanden.

So etwas soll es auch schon in der Schweiz geben. Da klappt es und bei uns nicht? :huh:
Wenn ich mich an den Italien-Urlaub erinnere...da wurde auf Tempolimits und Fahrbahnmarkierungen gepfiffen, trotzdem gab es keine Unfälle und für Fußgänger wurde braver gehalten als in D.
Es wäre mal einen Versuch wert, als einzige Regel Rechts-vor-Links und das Bedürfnis nach einem gerechten Miteinander.

Radsonstnix

übergewichtiger Ausredensucher

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12

Donnerstag, 16. Mai 2013, 14:37

In Italien ... Italien. Wenn in Italien meine 5jährige blonde Tochter in der Küche eines Restaurants verschwindet, gibt es großes Hallo in der Küche, und ich kann sicher sein, das es ihr 1. gut geht, und 2. sie die nächste halbe Stunde nicht wieder kommt und sie 3. satt ist, wenn sie wiederkommt.
Passierte das in Deutschland, müsste ich mich vermutlich rechtfertigen , warum ich nicht auf mein Kind aufpassen könne, dieses habe schließlich in der Küche nichts verloren. Ich probiere es lieber gar nicht erst aus.

Will sagen: Wenige Regeln funktionieren nur in einer Gesellschaft, die grundsätzlich toleranter/offener/relaxter/desinteressierter (sucht Euch was aus) geprägt ist.

Ich selbst habe in den 80ern in Paris das Einparken dort miterlebt (Fahrzeuge wurden ohne Gang + Handbremse abgestellt, und bei dem Bedarf, eine Lücke anzupassen, mit der Stoßstange "verschoben"). Dazu müssen dann aber auch alle bereit sein, mit verbeulten/zerkratzten Stoßstangen herumzufahren ...

Und jetzt transponiert das mal auf Eure/Unsere Räder, beim Transport im ÖPNV, beim Abstellen an der Uni, etc. ...

Ich finde, bei der Masse an Menschen, die ja alle unterschiedlich sind, das Vorhandensein von Regeln sehr entspannend. Und jeder kann für sich selbst entscheiden, ob er sich über die "Anderen", die die Regeln mißachten, aufregt, oder nicht. Wir selber hier, da sind wir uns ja wohl alle einig, wir halten uns natürlich immer brav an alle Regeln ... ;) (Es gibt sowieso nur einen guten Autofahrer, und das bin ich! :P)

Eine Meinung zum Tempolimit habe ich nicht wirklich. Ich fahre gerne schnell, wenn es geht - aber immer mit etwas schlechtem Gewissen. Ist das Tempo reguliert, haue ich den Tempomat rein und fahre ganz entspannt - aber ich schaffe es einfach nicht, wenn es dann wieder freie Fahrt gibt, den Tempomat drin zu lassen. Eigentlich blöd :rolleyes: - aber so bin ich.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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Plattenbiker

3rd_astronaut

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13

Donnerstag, 16. Mai 2013, 15:17

Zitat

Ernsthaft: Ich finde zusätzliche Tempolimits nicht sinnvoll. Wir haben eh schon genug Schilder und Reglementierungen.
Lieber wie in der Schweiz: Einfach vor den Ortseingang ein "Generell 50"Schild und innerorts halt alle Wohngebiete in Tempo 30-Zonen ausweisen. Spielstraßen bei Bedarf.

die schilder würden ja weniger werden durch generelle limits, z.b. könnten die ganzen 70km/h-schilder auf landstraßen verschwinden, wenn generell 80 gälte (das wär dann sogar eine lockerung).
dein schweizer modell kapier ich nicht: das wäre so ja wie in D?


ad bella italia: das mit der küche ist sicher richtig, aber im allg. empfinde ich I als einen viel bürokratischeren obrigkeitsstaat als D. alles verboten, carabinieri allgegenwärtig, und immer noch hängt das gefühl in der luft, dass auswärtige besonders gerne gemaßregelt werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »3rd_astronaut« (16. Mai 2013, 15:20)


liberator

mind the cat

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14

Donnerstag, 16. Mai 2013, 15:56

Gegenbeispiel Carabinieri: Ortsausgang Sterzing richtung Brennerlandstraße, Anfang der 2000er, war unterwegs mit meinem Kombi, ein wenig überladen, Dachladung hing hinten über, kein Warnschild, Todsünde. Carabinieri winkt mich noch von der Gegenseite raus, ich schaffe es gerade noch anzuhalten. Er kommt rüber, geht einmal langsam prüfend ums Auto, kommt ans Fenster (war eh offen):
"Fahren´s aber net so schnell, ja?"

HotRod

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15

Donnerstag, 16. Mai 2013, 16:02

Meinungen?
Hey Thomas, ist Deine Langeweile wegen des Sportverbots wirklich so groß, daß Du gleich einen Thread starten muss, der nur noch durch Radweg- und Helmthreads getoppt wird? Also wirklich .... :D

:popcorn:
"Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden."
Marie von Ebner-Eschenbach
"Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertigzuwerden."
Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975

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thomaspan, ullebulle

3rd_astronaut

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16

Donnerstag, 16. Mai 2013, 16:02

liberator, ausnahmen bestätigen die regel ;-)

nehmen wir radfahren: warnwestenpflicht, helmpflicht unter 14 jahren
oder skifahren: off-piste-fahren regional verboten, helmpflicht unter 14 jahren.

regulierungswut allenthalben. natürlich wird es je weiter südlich desto relaxter im umgang mit den regeln. aber in südtirol z.b. paart sich dann italienische regulierungswut mit deutscher gesetzestreue :-o

Traveler

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17

Donnerstag, 16. Mai 2013, 16:09

Zu dem Thread ist mir gerade eingefallen:
... Die regellose Kreuzung in den Niederlanden[/url].

So etwas soll es auch schon in der Schweiz geben. Da klappt es und bei uns nicht? ...


Das gibt es auch in Deutschland - mehrfach. Kann nur nicht überall angewandt werden.

Gruß Armin

RadNix

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18

Donnerstag, 16. Mai 2013, 16:10


dein schweizer modell kapier ich nicht: das wäre so ja wie in D?


ad bella italia: das mit der küche ist sicher richtig, aber im allg. empfinde ich I als einen viel bürokratischeren obrigkeitsstaat als D. alles verboten, carabinieri allgegenwärtig, und immer noch hängt das gefühl in der luft, dass auswärtige besonders gerne gemaßregelt werden.


Vielleicht täusche ich mich, aber ich glaube, in der Schweiz werden eben eher Zonen ausgeschrieben als in D. Eben nicht, dass auf einer Straße auf einem Teilstück 50 km/h, dann mal kurz 30 km/h, und dann wieder 50 km/h schnell gefahren werden darf.

Als ich in Italien war, sind mir nicht wirklich viele Carabinieri aufgefallen. In der Toskana und Venedig hat man sie schon gesehen, aber nicht öfter als in D. In Südtirol waren Carabinieri überhaupt eine Seltenheit.

Zeuss

Quäldich Fan

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19

Donnerstag, 16. Mai 2013, 16:32

Guten Tag,

...Auf wieviel % der Autobahnen hat man den noch freie Fahrt? (soweit ich mich erinnern kann, sind es unter 20%).


Das ist keine Frage mehr, sondern eine berechtigte Feststellung ;)

Das ganze Thema ob ihr es mir glaubt oder nicht, geht mir als Vielfahrer sogar am Allerwertesten vorbei. Warum? Ein aktuelles Beispiel -> Ich habe gerade mit meinem Auto die 60 Tsd überschritten, saß genau 1000h hinterm Lenkrad ergibt einen Durchschnitt, von 60kmh, und das bei min 95% Autobahnfahrten, wenn nicht noch mehr.

Ich bezeichne mich weder als Bummelant noch als agressiven Fahrer, wenn AB frei, fahre ich halt wie ich es mir zutraue, flippe aber auch bei Elefantenrenn nicht aus, nehme es dann einfach hin das ich nicht schneller ankommen kann.

Auf alle Fälle bin ich gegen unsinnige Tempolimets auf Autobahnen, wo Streckenführung und Verkehrdichte ein zügigeres Vorankommen ermöglichen.

VG Zeuss

Cethegus

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Wohnort: Haan

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20

Donnerstag, 16. Mai 2013, 17:10

Ein Italiener hat mir das dortige Prinzip erklärt. Es heißt: "gegenseitige Rücksichtnahme" und klappt zumindest in Norditalien sehr gut. Gefällt mir besser als das deutsche Prinzipp: ich habe recht also fahre ich! Das kann man bei einigen direkt auf den Grabstein schreiben.

Der eigentliche Vorteil des italienischen Prinzips: man muss aufpassen und bleibt aufmerksamer. Als ich nach 3 Wochen Mailand wieder nach Deutschland kam habe ich mich fast gelangweilt. Man braucht nur stur nach Regel fahren und nichts passiert. Falls doch etwas querläuft ist man hier direkt überrascht und viele sind dann überfordert, weil man es eben so selten erlebt. In Italien ist das besondere der Normalfall und keiner wundert sich.

Zum Tempolimit: einerseits bin ich für freie Fahrt für freie Bürger. Allerdings muss ich zugeben, dass ich im reglementierten Ausland viel entspannter unterwegs bin, weil die Tempounterschiede auf den Autobahnen nicht so extrem wie in Deutschland sind. Hier kann zwischen 80 und 200+++ alles gleichzeitig unterwegs sein. Würden alle schneller fahren (können) wäre das weniger problematisch. Da aber LKW z.B. auf 80 eingebremst werden ist der Unterschied zu groß.

Das ist ja auch das Hauptproblem bei schwierigen Straßenverhälznissen wie z.B. plötzlichem Nebel: die Situationen werden von unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern gerne unterschiedlich eingeschätzt. Wenn alle langsam fahren würden würde genau so wenig passieren, wie wen alle gleich schnell bleiben. Einige fahren aber plötzlich 50 und andere meinen: da geht noch was und fahren 200 weiter. Dann knallt es in der Regel heftig!

Der Trick ist also unabhängig von einem Limit die gleichmäßige Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer. Deshalb bin ich für eine flexible Anpassung je nach Situation. Dies erreicht man am besten über elektronische Verkehrsführung, die auf verschiedenen Autobahnabschnitten meines Erachtens schon mit Erfolg laufen. Und wenn nix los ist braucht es auch kein Limit. Wozu? Und ansonsten wird man nach Bedarf eingebremst.

Die Forderung nach 120/80/30 halte ich für nicht mehr zeitgemäß.