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1

Donnerstag, 30. Mai 2013, 15:18

Schilddrüsenunterfunktion - habt ihr Erfahrungen oder sogar Wissen?

Hallo liebe Mitforianer,

habe jetzt mal wieder ein gesundheitliches Thema auf dem Schirm.
Seit einiger Zeit gehe ich meinem Hausarzt auf den Wecker. Bei mir häufen sich Symptome, für die er immer ganz tolle Theorien parat hatte und mich zu anderen Ärzten überwiesen hat, ohne sich selber mal intensiver zu bemühen. Bis gestern Abend habe ich ja immer noch so alles hin genommen...

Angefangen hat das mit Muskelschmerzen im Bein. Vielleicht können sich einige an den LWS Thread erinnern. Verdacht auf LWS - das MRT sagt: Nein. Also Nervlich - passt auch zu meiner vom Hausarzt gestellten Diagnose: Depression. Ab zum Neurologen. Der überwies mich zum Therapeuten, wo ich nun auf einer Warteliste bin. Keinen hat es interessiert, dass ich auch eine Dauermüdigkeit und Antriebsschwäche trotz ausreichend Schlaf habe. Ist halt die Depression. Auch, dass mir ständig schwindelig wird und ich schon dreimal einfach umgekippt bin - ist die Depression. Dann habe ich den Hausarzt gebeten, meine Schilddrüsenwerte zu kontrollieren. Mich brachte eine Kollegin darauf, weil ich trotz sehr wenig essen (habe auch nicht viel Hunger) nicht abnehme.... Da wußte ich noch nicht, dass meine anderen Probleme dazu passen würden. Das Ergebnis der Blutuntersuchung ergab laut Hausarzt - kein Problem... Alles in bester Ordnung.

Der Hausarzt gab vor 1 Monat ohne Vorankündigung seine Praxis auf. Ich habe bis gestern hinterher telefoniert, um meine Patientenakte zu bekommen.

Nun bekam ich plötzlich "dicke", juckende Augen. War Freitag beim Augenarzt. 1. Verdacht: Allergie. Cortisonsalbe brachte kurzfristig Besserung musste aber gestern wieder hin. Augenarzt ratlos. Fragte mich nach meinem sonstigen Befinden. Bemerkte, dass ich eine extrem trockene Haut habe, sagte aber, ein dermatologisches Problem kann er auf den ersten Blick ausschliessen. Nachdem ich ihm gesagt habe, was ich ansonsten noch so "zu bieten habe", sagte er spontan, dass ich vermutlich ein Lidödem habe und meine Schilddrüse auf Unterfunktion testen lassen sollte. Habe ich ihm noch gesagt, wurde aktuell gemacht. Alles i.O.

Zuhause angekommen, war meine Patientenunterlage im Briefkasten. Ich den letzten Laborzettel rausgekramt und im Internet gegoogelt, welcher Wert für die Schilddrüse ist. Auf dem Laborzettel standen Grenzwerte von 0,3-2,5, wie auch im Internet. Mein TSH Wert lag bei 2,65......... Demnach leicht erhöht. Augenarzt angerufen. Dieser sagte mir - sofort einen neuen Hausarzt suchen. Normalwert läge bei 1,0. Alles über 1,8 verbunden mit Symptomen wie meinen MUSS behandelt bzw. weiter abgeklärt werden. Er sprach was von Hashimoto der so.... Ich solle aber aufpassen. Viele Ärzte würden die neuen Grenzwerte nicht akzeptieren und an den alten, die bis 4,0 gingen fest halten. Deswegen hat mir wohl mein Hausarzt was von normal erzählt.


Gibt es hierzu bei euch auch Erfahrungen? Ich möchte auch nicht überreagieren, aber ich wäre schon froh, wenn meine ganzen Symptome, die nun auch nach meiner Googlerecherche daran liegen könnten, richtig behandelt werden. Hausarzthopping, bis einer das Ernst nimmt?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »XXLBaer« (30. Mai 2013, 15:43)


kairo-hh

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Donnerstag, 30. Mai 2013, 15:49

Moin :)

Also, bei mir wurde auch eine leichte Unterfunktion der Schilddrüse diagnostiziert.

Viele Deiner Symptome gehen auch einher mit Übergewicht. Sorry, ist aber leider so (vielleicht hast Du es mitbekommen, ich leider auch daran). Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen können wegen der Überbeanspruchung entstehen, da die Muskeln und Gelenke ja im wahrsten Sinne des Wortes Schwerstarbeit leisten müssen.
Die Schwindelgefühle können auch mit dem Übergewicht zusammen hängen, bzw. mit Deiner Ernährungsweise. Wie viele Kcal nimmst Du denn am Tag zu Dir? Eventuell ist es zu wenig und Dein Körper hat auf das Notprogramm umgeschaltet. Man kann auch mit zu wenig Essen (gerade als übergewichtiger) mehr Schaden anrichten als Nutzen.

Ich rate Dir im Moment davon ab Schilddrüsenhormone zu nehmen. Diese verstärken Depressionen häufig und würden bei Dir dann eher kontraproduktiv sein, zumal die Unterfunktion bei Dir wohl auch eher gering ist.

So blöd es klingt und ich so etwas selber auch nur ungerne höre, aber ich denke viele Probleme würden besser werden, wenn Du an Deinem Gewicht arbeitest. So zumindest meine Erfahrungen. Und ein weiterer Tipp. Höre auf über Google nach irgendwelchen Erklärungen dafür zu suchen. Zum einen wirst Du keine umfassende Diagnose über Doc Google machen können und zum anderen findet man auch viele "Falschwahrheiten" im Netz. Gehe lieber zu einem Arzt zu dem Du Vertrauen hast und lasse diesen ein paar Tests machen. Der Arzt kann viel besser Deine Symptome diagnostizieren und auch unterschiedliche Krankheiten auseinander halten. Ich pers. denke aber das vieles mit dem Gewicht zusammen hängt.
Lieben Gruß

Kai

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3

Donnerstag, 30. Mai 2013, 17:08

Hallo Kai,

das Gewicht ist es meiner Ansicht nach nicht. Ich habe bereits einmal sehr erfolgreiche massiv abgenommen und ich weiß, wie ich es vernünftig hin bekommen ohne zu hungern. Was ich falsch gemacht habe, um wieder so massiv zuzunehmen weiß ich auch. Der Fehler ist behoben. Ich liege laut meiner App, wo ich alles protokolliere bei ca. 1600-2000 Kal am Tag. Inkl. meinen Radeinheiten sollte ich damit kontinuierlich abnehmen. Notprogramm läuft auch nicht über so langen Zeitraum... Das Thema Gewicht habe ich auf dem Schirm, es ist es aber meiner Meinung nach nicht.

Auch habe ich mir das nicht aus Google zusammen gereimt, die Aussage kommt von einem Arzt und diese habe ich bei Google verifiziert. Vielleicht ist es nicht so rüber gekommen.

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4

Donnerstag, 30. Mai 2013, 17:46

OK, dann habe ich da vielleicht das Eine oder Andere falsch verstanden.

Ich muss Dir aber trotzdem empfehlen zu einem Arzt damit zu gehen, denn auch hier im Forum kann man leider nur ein paar Aspekte betrachten und Dir nur unzureichende Hilfe geben. Denn auch wenn ich selber an Übergewicht, Schilddrüsenunterfunktion und Depressionen leide, kann es im Gegensatz zu Dir unterschiedliche Ursachen haben.
Meine Erfahrung ist eben, wie auch schon geschrieben, dass mit geringerem Gewicht einige der Symptome besser werden.
Wegen der Schwindelgefühle kann ich Dir nur den Tipp geben mal die Menge der Kohlenhydrate pro Portion zu verringern. Vielleicht steigt bei Dir, wie es bei mir auch gelegentlich passiert, der Blutzuckerspiegel zu stark an und es wird zu viel Insulin ausgeschüttet, so dass anschließend eine Unterzuckerung erfolgt. Aber auch hier habe ich festgestellt, dass mit geringerem Gewicht die Problematik besser wird.
Das sind aber eben nur meine persönlichen Erfahrungen, die größten Teils durch ärztliche Untersuchungen auch diagnostiziert wurden, bzw. die mit meinem Hausarzt besprochen wurden.
Lieben Gruß

Kai

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5

Donnerstag, 30. Mai 2013, 18:26

Ich weiß Kai. Letztendlich will ich ja auch deine Erfahrungen hören.
Ich habe sämtliche Einzelsymptome mittlerweile alle ärztlich abchecken lassen und bislang keinerlei Ursache oder Erklärung erhalten. Nur Schulterzucken. Das Übergewicht wird ja auch gerne zitiert... Hier ist aber auch der Knackpunkt, dass ich bereits seit längerem wieder ziemlich erfolglos versuche abzunehmen. Ich bin froh, dass ich nicht noch zunehme. Meine restlichen Blutwerte aktuell haben ja auch meinen Arzt erstaunen lassen, da sich hier noch nicht mal ein Hinweis in Richtung Übergewicht finden lässt (das hätte ich vielleicht auch schreiben können). Geschweige denn meine andauernde Müdigkeit...

6

Donnerstag, 30. Mai 2013, 19:06

Viel kann ich dazu nicht beitragen, weil ich in meiner großen Familie zu den einzigen beiden Menschen gehöre, die keine oder noch keine Unterfunktion haben. Neben der erblichen Vorbelastung ist ein oft vermeintlicher Grund das Jod. Ohne Jod, nix Schilddrüsenaktivität.

Deshalb ist in so vielen Fertigprodukten Jod beigesetzt - könnte ja helfen.

Allerdings! Falls Ihr viel Fertigkost essen solltet: In fast allem an Fertigfraß ist Nitrat drin. Nitrat unterdrückt die natürlich Aufnahmefähigkeit von Jod. Da hilft dann mehr Jod auch nicht mehr. Damit Ihr mich wiedererkennt: In Fleisch finden sich auch unglaublich viele Rückstände von Nitrat.

Ohne Nitrat kann der Körper auch Jod aufnehmen. Muss nicht der Grund sein, viel mir dazu ein und vielleicht kann das auch ein Ansatz sein.

Gute Besserung!

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7

Donnerstag, 30. Mai 2013, 19:20

Warst du schon bei einem Endokrinologen?
Wenn nicht, dann ab dahin, der sollte sich damit auskennen.
Gruß, rogger
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8

Donnerstag, 30. Mai 2013, 19:28

Danke ihr beiden.
@rogger Bisher nicht.... Merk ich mir.

OmikronXi

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Donnerstag, 30. Mai 2013, 19:30

Schade, dass ich nur per Handy online bin...also kurz...
Ich hatte Jahre lang selber x-Probleme und dachte nie an ein gesundheitliches Problem. Bis vor einem dreiviertel Jahr. Zuerst zum Hausarzt wegen der SD. Die Werte waren in der Norm. Da bin ich zu einem Endokrinologen gegangen. Der nichts zu beanstanden fand. Aber ich bekam wenigstens jede Menge Laborwerte.
Mein TSH war da gerade noch so in der 2.5er-Norm, aber höher als bei der letzten Bestimmung. Außerdem am Nachmittag gemessen, da ist der eh niedriger. Mein fT4 war auch gerade noch so in der Norm, der fT3 war bei 50%, also eigentlich noch gut dabei. (Heute weiß ich, dass das schon UF typisch ist.) Der 3te Arzt bei dem ich war, fand Knoten in der SD und meinte bei den Werten könnte man etwas(!) SD-Hormone geben.
Mit den Hormonen ging es mir Stück für Stück besser. Mittlerweile bin ich bei 125mcg (wieder in Zusammenarbeit mit meinem Hausarzt, der andere wollte das nicht mitmachen), aber es ist immer noch nicht optimal. Das werde ich angehen, wenn wir wieder zu Hause sind.
Also...
1. Ob das bei dir nur am Gewicht liegt, kannst nur du wissen.
2. Der TSH alleine ist für ziemlich fürn Popo...hast du auch die fTs bestimmt bekommen? Kannst du mal deine Werte samt Grenzwerten nennen?
3. Such dir einen Arzt, der danach behandelt, wie es dir geht und nicht nur, wie der TSH ist.
4. Die persönliche Grenze zur UF kann auch innerhalb der Normen liegen.
5. SD-Hormone sind keine Medikamente, also bloß keine falsche Angst davor!

Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir nur sagen: Ärzte haben meist keine Ahnung und du musst für dich selber kämpfen.

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Donnerstag, 30. Mai 2013, 19:40

Weil gerade das Thema Jod aufkam...auf keinen Fall mehr Jod futtern, bevor du eine anständige Diagnose hast!
Solltest du Hashimoto haben, macht Jod alles nur schlimmer. Und Jodmangel ist eher unwahrscheinlich.

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Donnerstag, 30. Mai 2013, 19:49

Hallo Omikron,
danke für deinen Beitrag. So ähnlich klang auch der Augenarzt, als er davon sprach, dass schon ab einem Wert von 1,8 (also innerhalb der Norm) inkl. entsprechender Symptome behandelt wird.

Da ich mittlerweile sehr viele Symptome habe und einen Wert, sagen wir mal so, grenzwertig an der Norm, werde ich den Vorschlag aufgreifen und meinen "zukünftigen" Hausarzt bitten, mich zu diesem Endokrinlogen (propelt der in einem rum ;-)? ) überweisen lassen.

Einen neuen Arzt hier zu finden, dem ich vertrauen kann... Vielleicht ist es ein Maßstab, wie ernst er meine Sorgen nimmt.


PS.: die anderen Werte finde ich nicht auf der Laboranalyse

OmikronXi

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Donnerstag, 30. Mai 2013, 19:56

Den Endokrinologen kannst du dir sparen...lass die Werte, auch die freien und ALLE Antikörper beim Hausarzt bestimmen und hol dir eine Überweisung zum Nuklearmediziner. Der und nur der soll dir einen Ultraschall machen. Damit sollte die Diagnose stehen.

Und um einen passenden Arzt zu finden, geh mal auf top-docs.de. Die haben eine Liste mit guten Ärzten für due SD. Aber registriere dich da, dann kannst du dort auf einer extra Seite auch negativ Bewertungen sehen.

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Donnerstag, 30. Mai 2013, 21:01

SD-Hormone sind keine Medikamente, also bloß keine falsche Angst davor!


Das ist so nicht ganz richtig. Mit einer Überdosierung kann man auch erheblichen Schaden anrichten. Gerade in Kombination mit Depressionen kann die Einnahme von SD-Hormonen die Depressionen verstärken, was ich selber erlebt habe.

Zitat

Eine Hyperthyreose kann zu vielen schweren körperlichen (Herz-/Kreislauf, Verdauung, Diabetes) und psychischen Folgeerscheinungen (Schlafstörungen, Unruhe, Nervosität, Depressionen, Konzentrationsstörungen, Psychose) führen. Bei einer Behandlung wegen psychischen Erkrankungen, ist die Gefahr einer Schilddrüsenpsychose sehr hoch und dann geht's richtig los. Dadurch kann unter anderem auch eine Depression verstärkt werden (obwohl es gleichzeitig stark aufputschend wirkt). Da Schilddrüsenhormone eine lange Wirklatenz haben, kommen die Effekte unter Umständen erst nach 2-3 Wochen richtig zum tragen und halten dann aufgrund der langen Halbwertszeit (1 Woche) einige Wochen an.
Lieben Gruß

Kai

Prabha

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14

Donnerstag, 30. Mai 2013, 21:55

Hi,
zum Thema Schilddrüsenunterfunktion/Hashimoto kann ich (leider) auch was beitragen:

Seit ca. 30 Jahren nehme ich morgens Schilddrüsenhormone zu mir. Ohne diese Tablette würde ich nicht nur aufgehen wie ein Hefeteig, sondern auch stärker an Depressionen o.ä. leiden.
Diagnostiziert wurde das damals vom Hausarzt, der mich wg. seiner Vermutzung zum Endokrinologen geschickt hat. Da diese Fachleute mehr Erfahrung mit Hormon"instabilitäten" haben, halte ich den Gang zum Facharzt durchaus angemessen und nicht "für den Popo". (Hier werden außer Blutwerten auch per Ultraschall die Schilddrüse vermessen und ggfs. der Muskeltonus überprüft.)
Der Endokrinologe hat mich dann noch zum Radiologen geschickt. Dort wurde die Schilddrüse unter zuhilfenahme von Kontrastmitteln untersucht. Das war ziemlich harmlos. Unangenehm empfand ich, dass die Radiologin zur genauen Abklärung der Diagnose auch eine Biopsie aus der Schilddrüse gemacht hat. Ob das bei dir nötig ist, sollten die Fachleute entscheiden.

Zum Thema Jod: Vor 20 Jahren musste ich operiert werden (nicht an der Schilddrüse). Im Op stand schon das Desinfektionsmittel bereit - dann kam der Ruf: Die Frau darf kein Jod kriegen ... und das Desinfektionsmittel (das ich ja nur auf die Haut bekommen hätte, nicht innerlich) wurde gegen ein jodfreies Des.mittel ausgetauscht. Eine zusätzliche Zuführung von Jod könnte also tatsächlich kontraproduktiv sein.

XXLbaer, ich drück dir die Daumen, dass du bald eine tragfähige Diagnostik erhältst und ein gut eingestelltes Medikament von den meisten deiner Symptome befreit. Hab' Geduld!
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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Freitag, 31. Mai 2013, 04:57

Ich fasse für mich mal kurz zusammen:

Symptome (nacheinander aufgetreten, mittlerweile fast alle vorhanden):
Andauernde Müdigkeit, trotz ausreichend Schlaf
Muskelschmerzen
Depression - teilweise schwere
Zeitweise so niedriger Puls, dass ich zusammen geklappt bin
Abnehmen unmöglich, eher Tendenz zum zunehmen, trotz verminderter Nahrungszufuhr
Trockene, juckende Haut
Lidödem, erst rechts, links beginnend

TSH Wert 2,65 nach neuer Norm 0,3-2,5 drüber
Augenarzt schliesst nach Untersuchung ein Augenproblem, aber auch ein rein dermatologisches Problem aus und empfiehlt eine SD Untersuchung, wegen Verdacht auf SD Unterfunktion.
Symptome einer SD Unterfunktion können schon ibei TSH Werten innerhalb der Norm auftreten.

Es gibt vieles, was auch anderweitig zusammen passen würde, aber nicht alles.

Ich möchte hier keinem Fachmann etwas vorweg nehmen, aber ich glaube, mein neuer Hausarzt kommt gar nicht drum herum mich ernst zu nehmen... oder er taugt nichts ;-).


Danke bis hierhin. Bin für weitere Beiträge offen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »XXLBaer« (31. Mai 2013, 05:42)


Ronin01

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Freitag, 31. Mai 2013, 12:57

Ich möchte mich hier auch zu Wort melden ,bin aber kein Fachmann. Da ich selbst an Depressionen leide (wie scheinbar einige hier), kam mir bei deinem Symptomen der Verdacht auf das es eventuell doch mit der Psyche zusammenhängen könnte. Ich war ja in einer Klinik für Psychosomatik, da auch ich plötzlich mit Schwindelgefühlen, Herzrhythmusstörungen Schweißausbrüchen und anderem zu kämpfen hatte. Hab dort auch Menschen kennengelernt, die plötzlich umgefallen sind, wo die Haut reagiert hat oder die sich plötzlich nicht mehr bewegen konnten. Da ich bei meiner Hausärztin auch alle möglichen Untersuchungen mitgemacht habe und auch bei allen möglichen Fachärzten war, kam ihr die Vermutung das es bei mir psychosomatisch ist. Eine Frage zum niedrigen Puls: nimmst du Antidepressiva und wenn ja, ist die Dosis hoch ? Es kann gut sein das die Medikamente dich so runterfahren, das sogar der Puls drauf reagiert.
Aber wie gesagt das sind meine Erfahrungen und müssen nicht auf dich zutreffen. Vielleicht hilft es dir trotzdem weiter. Und wie Kai schon schrieb, such nicht bei Google nach irgendwelchen Thesen, du machst dich dadurch nur noch verrückter.
Gruß Nico

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Sonntag, 23. Juni 2013, 08:41

Update:
Neuen Hausarzt geoutet. Quais Patientenübergabe selber durchgeführt.
Sämtliche Symptome und Krankheten geschildert. Er hat sich die Patientenunterlage des alten Docs angeschaut und sich das wichtigste raus geschrieben, und... kam zu folgendem Entschluss: Neue Blutproble, obwohl auch er der Meinung ist, wenn ich innerhalb der angegebenen Norm liege - dann ist alles gut, denn - man höre und staune - es würde ja schließlich nach der angegebenen Norm analysiert. Habe ihn dann gesagt, dass das wohl Quatsch ist, da man eine Messung unabhängig der Bandbreite durchführt, die gemessene Einheit einheitlich ist und nur die Auswirkung der Bandbreite durch die Norm geregelt ist. Hat er dumm geguckt. Habe ihm dann verdeutlicht, dass z.B. ein Gramm immer ein Gramm bleibt, nur der Geschmack definiert ob man jetzt etwas zu süß empfindet oder nicht.

Hat sich auf eine Bluttestreihe eingelassen und einmal am Nachmittag, einmal morgens nüchtern, einmal morgens nach dem Frühstück gemessen. Auffällig schon bei der Nachmittagsmessung - der TSH Wert war noch schlechter 3,0 obwohl er Nachmittags eigentlich besser sein sollte. Aber Frankys Werte waren für ihn immer noch in der Norm - da habe ich ihm gesagt, dass mir das jetzt egal ist und ich zum Radiologen will. Er wortlos die Überweisung geschrieben und ich den Tag Glück gehabt. Angerufen: Termin so in 2 Monaten... oder sofort, es wäre gerade ein Termin abgesprungen... Dort wurde dann fest gestellt, dass meine Zyste links ein großer Knoten geworden ist und ich rechts auch Knoten habe. Habe so ein hübsches Bildchen gesehen - rechts die sahen eher gelblich, orange aus. Der Linke war dagegen eher in hellblau gehalten und scheint die Radiologin dahin bewogen zu haben, mir noch mal ganz viel Blut abzuzapfen und mir irgend ein Langzeitmittel zu spritzen, bis alle Ergebnisse da sind. Gestern waren sie es noch nicht - aaaaaber mir geht es gefühlt besser. Meine Augen waren nach 2 Tagen schon nicht mehr rot und schwellen jetzt langsam ab...

Mal schauen was kommt. Der Hausarzt sah nicht glücklich aus, als ich ihm von den Knoten und den Farben erzählte. Aber er wollte noch nichts dazu sagen... Berichte mal weiter.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »XXLBaer« (23. Juni 2013, 09:30)


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Kirsche

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18

Sonntag, 23. Juni 2013, 09:08

Interessant was für Wendungen so was doch manchmal nehmen kann. Immerhin hat er dich, auch wenn er wohl nicht wirklich daran geglaubt hat das was anderes bei raus kommt, an den Radiologen überwiesen. Schon mal ein Fortschritt. Vielleicht klappt die Zusammenarbeit mit ihm ja jetzt besser.

Dir noch viel Glück, und schön das es dir, gefühlt, besser geht :)
Mit liebem Gruß,

Kirsche
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Mittwoch, 18. September 2013, 17:08

Hi Baer,
wie sieht es denn zwischenzeitlich aus?

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XXLBaer

20

Mittwoch, 18. September 2013, 18:25

Großer kalter Knoten links. Krige Hormone, da die Seite wohl eigenständig keine mehr produziert.
Mir geht es, was die meisten Symptome angeht deutlich besser. Ich nehme plötzlich auch ab, ohne meine Ernährung umgestellt zu haben. Nur eines verschwindet nicht... leider.

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