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liberator

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21

Mittwoch, 4. September 2013, 08:44

Willkommen im Club.
Und gute Besserung natürlich.
Das Forum scheint ein Cluster zu sein...

kylogos

unregistriert

22

Mittwoch, 4. September 2013, 08:48

[...]
schon komisch, dass hier vielen das Thema bekannt vorkommt (ob wir deshalb [unbewusst/bewusst] zum Radfahren gekommen sind?).
[...]

Das erschüttert mich jetzt! Zumal ich von der Problematik auch mal betroffen war. Das ist allerdings schon viele Jahre her.
Sind wir eigentlich ein repräsentativer Querschnitt durch die Gesellschaft? Wäre doch schlimm, oder?

Ich stelle mir auch gerade die Frage, ob man durch psychische Probleme zum Radeln kommt, oder ob Radeln solche Probleme begünstigt, oder ob Radler für solche Probleme besonders anfällig sind, oder ob Leute radeln, um die latent bereits vorhandenen Probleme zu lindern bzw. zu unterdrücken?

Wäre doch mal ein Thema für eine Studie.

23

Mittwoch, 4. September 2013, 09:00

Also ich kann für mich mittlerweile ganz klar sagen, dass meine Depri absolut nichts mit dem Radfahren zu tun hat. Ich habe sie weder durch das Radfahren bekommen noch bin ich durch die Depri zum Radfahren gekommen.

Also stimme ich in der Umfrage eher zu dem Punkt - Zufall? Obwohl die Psychokrankheiten allgemein stark zugenommen haben... Stress, private Probleme, schlimme Ereignisse die alleine schon ausreichen bzw. die dann im Folge zu falschen Rückschlüssen und falscher Lebenseinstellung führen, Kein Selbstwertgefühl, und und und...

Deswegen ist auch meine Erkenntnis - man erkennt alleine die Ursache meist gar nicht mehr. ohne professionelle Hilfe kommt man da alleine nicht raus. Ich habe bei mir auch an was ganz anderes gedacht und war erstaunt, wo die eigentliche Ursache lag. Ich ziehe meinen Hut, wenn jemand, wie Kai den Mut hat sich dazu zu bekennen und sogar ins KH geht. Viele schweigen aus falschen Scham bzw. schlimmer, suchen sich keine Hilfe...

liberator

mind the cat

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24

Mittwoch, 4. September 2013, 09:14

Radfahren ist Bewegung und Ausgleich, Fahrräder "bauen" eine schöne handwerkliche Tätigkeit, um wieder auf gerade Gedanken zu kommen. Und was gibt es schöneres, sich mit einem Gefährt fortzubewegen, dass man selbst zusammengeschraubt hat?
Ich glaube, das wird ein Grund sein, weswegen sich Radfahren und Dep sich so gut kombinieren lassen.
Hier in diesem Forum scheint eine besondere Offenheit zu diesem Thema zu bestehen, was, glaube ich, ziemlich gut und sympatisch ist.

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grandsport

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25

Mittwoch, 4. September 2013, 11:10

Nichts geht mehr und trotzdem bekommt man die Gedanken nicht in den Griff. Dabei sind sie schon lange nicht mehr in Bewegung.
Depressionen sind grausam. Ich wünsche dir von Herzen, die Ursache zu finden, jemanden, der dir helfen kann, und etwas, das dir hilft, wieder nach vorne zu schauen und anzupacken.
Und Geduld und Zeit mit dir selbst.

Mich begleiten sie auch immer wieder. Ja, schon interessant, dass hier so viele "mitreden" können.

26

Mittwoch, 4. September 2013, 11:18

Es könnten noch mehr mitreden,
aber nicht jeder ist so weit, dass hier auch aus zu breiten.

Depressionen werden heute auch gern Burn out genannt...

Gute Besserung, Kai !!!
dieser Kommentar wurde zu 100% aus recycelten Elektronen erstellt

Michihh

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27

Mittwoch, 4. September 2013, 12:04

Kai,
wie einige der Vorredner schon posteten erging es hier doch mehreren schon so, letztendlich ist auch mein Wegzug aus HH und Hinzug ins Rheinland zum Jahresultimo genau darin begründet,
ich fühlte mich nun nicht danach, mich wie du in stationäre Behandlung zu begeben, sondern habe einen radikaleren Weg als Lösung aufgegriffen, nämlich mein ganzes Leben umzukrempeln, neue Stadt neues Umfeld, neue Aufgaben neuer Bekannten-, Freundeskreis neue Wohnverhältnisse mehr Netto vom Brutto = mehr Lebensqualität, ich hoffe dass ich damit die ewige Melancholie der letzten beiden Jahre hinter mir lassen kann. Wenn nicht... ab zur stationären Therapie

LG und gute Besserung Michael

Helmlos

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28

Mittwoch, 4. September 2013, 20:00

Hallo Kai,
kann Dir womöglich nachfühlen, könnte auch was zum Thema beitragen, hatte nur sehr viel mehr Glück und bin dem Ernstfall rechtzeitig noch aus eigener Kraft entronnen. Das 'Nachher' fühlt sich um Längen besser an, mein 'persönliches Update' der Schwerpunkte im Leben hat sich wahrlich reichlich gelohnt.

Finde ich mutig und großartig, dass Du Dich 'geoutet' hast. Finde es noch großartiger, dass sich hier Menschen in ähnlichen Situationen offenbaren, was zeigt, dass niemand damit allein ist. Fände es am allergroßartigsten, wenn Du Dich nun um Dich kümmerst, Dir die nötige Zeit dafür lässt und am Schluss auch Du in einer neuen Spur fährst, die Dir und den lieben Menschen an Deiner Seite frische Lebensfreude und große Kraft vergönnt.

Plattenbiker

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29

Mittwoch, 4. September 2013, 20:27

Hui, das wird ja intensiv hier! :thumbup:
Das erschüttert mich jetzt! Zumal ich von der Problematik auch mal betroffen war. Das ist allerdings schon viele Jahre her.
Sind wir eigentlich ein repräsentativer Querschnitt durch die Gesellschaft? Wäre doch schlimm, oder?

Ich stelle mir auch gerade die Frage, ob man durch psychische Probleme zum Radeln kommt, oder ob Radeln solche Probleme begünstigt, oder ob Radler für solche Probleme besonders anfällig sind, oder ob Leute radeln, um die latent bereits vorhandenen Probleme zu lindern bzw. zu unterdrücken?
Also, ich denke, wir hier im Forum sind weder ein Querschnitt der Gesellschaft, noch ein repräsentativer Querschnitt der radelnden Bevölkerung. (Und die hier in diesem Fred postenden schon gar nicht.

Insofern würde eine Studie sicherlich sehr viel breitere Ergebnisse bringen.

Meine Meinung zu den aufgeworfenen Fragen:
"durch psychische Probleme zum Radeln kommen" - sicherlich, bestimmt genauso häufig wie Menschen durch somatische/körperliche Gesundheitsprobleme zum Radeln kommen (und andere einfach, weil es ihnen Spaß macht, oder sie nicht Auto/Motorrad fahren wollen oder ... ...)

"begünstigt Radeln solche Probleme" - mE mit Sicherheit nicht! (es sein denn, es wird exessiv betrieben, jemand geht permanent über seine Grenzen, beachtet seinen Körper und seine Psyche nicht, ...)

"sind Radler für solche Probleme besonders anfällig" - nein - s. 2. Antwort

"könnte Radeln eine Form von Selbstheilungsmethode sein" - ich denke schon; bei dem einen bewußt, bei dem andern eher unbewusst. (Manchmal macht man ja auch was, was einem gut tut - ohne zu wissen, warum es wirkt)

Ich kann da nur von mir sprechen:
ich fing vor ca. 4 jahren wieder intensiver an, Rad zu fahren (vorher waren es viele Jahre hinweg vielleicht mal 100 - 200 km im Jahr). Merkte, dass es mir gut tat, einen Ausgleich schaffte, ich die Freiheit und die Natur genoss. Der Anfang war einfach nur "Das habe ich früher doch gern gemacht, warum nicht wieder etwas intensivieren"
Später setzte ich dann auch mehr bewusst auf Radtouren, um Stress abzubauen, Belastungssituationen besser überstehen zu können. So wurde es mehr, regelmäßiger und bewusster.
Dass ich auch eine latente Depri schon seit Jahrzehnten mit mir rumtrage (die manchmal eben mehr zum Vorschein kommt), habe ich allerdings erst vor kurzem realisiert. lange wollte ich das Thema für mich nicht wahrhaben "Nein, depressiv sind doch die anderen! Mir dagegen gehts doch gut..."

Und ich für mich kann in dem Zusammenhang sagen, dass ich jetzt so im Nachhinein merke, dass ich auch unbewusst früher schon öfter Dinge getan habe, die mir gut taten - einfach, indem ich versucht habe, darauf zu achten, was mir gut tut, wobei ich mich wohl fühle.
Umwege erweitern die Ortskenntnis

kairo-hh

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30

Mittwoch, 4. September 2013, 20:35

Radfahren gehört, sofern es nicht als Leistungssport betrieben wird, zu den besten Antidepressiva die es gibt. Jede Art von Ausdauersport gilt als Antidepressivum.
Das sagte zumindest meine Therapeutin und auch die Ärzte hier ;)

Danke euch allen für eure Genesungswünsche und euer Mitgefühl. :)
Lieben Gruß

Kai

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Mittwoch, 4. September 2013, 22:16

Das Kai kann ich bestätigen. Mir hilfts aus dem Alltag auszubrechen!!!

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32

Mittwoch, 4. September 2013, 23:03

Ich bin zum Radfahren gekommen, weil mir Ärzte und Therapeuten dringend nahelegten einen Sport für mich zu finden um endlich mal etwas für mich zu tun. Da ich wegen meiner Rückenprobleme sehr eingeschränkt bin, blieb nur das Radfahren und ich muss sagen, wenn ich mich mal dazu aufraffe und nicht tobe wie ein Berserker, hilft es wirklich gegen depressive Phasen.
Gruß Nico

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33

Freitag, 6. September 2013, 10:45

Radfahren gehört, sofern es nicht als Leistungssport betrieben wird, zu den besten Antidepressiva die es gibt. Jede Art von Ausdauersport gilt als Antidepressivum.
Das sagte zumindest meine Therapeutin und auch die Ärzte hier ;)

Danke euch allen für eure Genesungswünsche und euer Mitgefühl. :)
Einer der Gründe, warum ich wieder angefangen habe mehr Rad zu fahren.

Jeder Hobby-Ausdauersport ist dafür gut geeignet (Langlauf, Joggen, Nordic-Walking usw.).

Der Tister

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34

Freitag, 6. September 2013, 13:24

Ich bin heute raus aus dem Krankenhaus und Du gehst rein.Mensch Kai alles Gute und halt die Ohren steif

kairo-hh

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35

Mittwoch, 18. September 2013, 14:43

Nach 17 Tagen Aufenthalt in der Klinik bin ich heute entlassen worden. Die Entlassung wird aber wohl nur von kurzer Dauer sein, denn ich werde wohl für eine Psychotherapie wieder in die Klinik gehen und dort dann ein paar mehr Wochen verbringen.
Wann genau das sein wird steht jedoch noch nicht fest, ich muss dazu erst noch ein paar Dinge vorher erledigen. Ich werde also in den nächsten Tagen hier im Forum auch wieder etwas aktiver werden.
Lieben Gruß

Kai

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franco

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36

Mittwoch, 18. September 2013, 16:28

Ich finde es ganz, ganz stark, dass Du so offen damit umgehst.
Das könnte der erste Schritt für eine Genesung sein.

Ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung!

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37

Mittwoch, 18. September 2013, 23:21

Schön, dass du wieder da bist! :)
Und schön, dass du die Offenheit bewahrst, noch mehr für die Eroberung deines Glücks (deiner Heilung, deiner Zufriedenheit ...) zu tun!
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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Würfelchen

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38

Montag, 23. September 2013, 12:34

Ganz liebe Grüße und vor allen Dingen gute Besserung!

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39

Montag, 23. September 2013, 17:37

Hallo Kai,
auch von mir die besten besserungs Wünsche. Im Prinzip wurde alles geschrieben. Auch ich kenne das. Meine entsprechende Reha liegt hinter mir und meine Umschulung hat gerade begonnen.
Grüße
Kalle

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40

Donnerstag, 3. Oktober 2013, 11:37

Lieber Kai,

ich war auch lange nicht mehr hier im Forum, allerdings aus eher anderen Gründen. Aber ich kenne selbst das Gefühl von (zumindest bei mir) glücklicherweise vorübergehenden depressiven Phasen. Bei dir sieht es da wohl schon anders aus. Daher wünsche ich dir viel Kraft und eine erfolgreiche Therapie.

Viele Grüße
Frank
Gruß
Frank

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