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21

Mittwoch, 23. Oktober 2013, 11:56

...dass mit den landwirtschaftlichen Nutzwegen kapieren die Burschen einfach nicht... ich bin schon mal mit dem Discotaxi zwei Kilometer zurückgefahren, um zusammen die Vernisage Dauerausstellung: blaues Schild mit Fahrrad drauf - darunter frech montiert: weißes Schild mit dem fatalistischen Wort "Ende" zu betrachten... Kunst in der Landschaft kann so schön sein...

Was hat ein Wirtschaftsweg mit dem Ende der Radwegebenutzungpflicht zu tun? Oder anders ausgedrückt: Wo ist hier der "Aufreger"?

Gruß Armin

22

Mittwoch, 23. Oktober 2013, 12:11

Mann, bin ich froh, in einer hochkriminellen Stadt zu leben, in der ich mit meinen Rädern nicht im Fokus der Obrigkeit stehe. Hielten die mich mal an, brächte es auch nix, den Ball flach zu halten :D ...

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23

Mittwoch, 23. Oktober 2013, 20:47

blaues Schild mit Fahrrad drauf - darunter frech montiert: weißes Schild mit dem fatalistischen Wort "Ende" zu betrachten... Kunst in der Landschaft kann so schön sein...

Was hat ein Wirtschaftsweg mit dem Ende der Radwegebenutzungpflicht zu tun? Oder anders ausgedrückt: Wo ist hier der "Aufreger"?

Gruß Armin


...na ja, ganz einfach, wenn einem die Herren in Blau einem auf einen Wirtschaftsweg zwingen wollen, der kein Radweg ist, dann kann ich mich da schon dolle drüber aufregen. Endet der Radweg durch dieses Schild:
[img]http://www.recklinghaeuser-zeitung.de/storage/pic/subdir/sonstiges/552884_3_210_008_682031_rzl_radweg_.jpg?version=1343034606[/img]
endet auch die Benutzungspflicht...

Salamander

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24

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 02:10

Interessant wäre auch gewesen was die BG gesagt hätte, wenn es mich auf dem schlecht ausgebauten Weg auf die Fresse gelegt hätte ( wäre ja schließlich ein Arbeitswegeunfall gewesen )
Wahrscheinlich gar nichts, sofern Du nicht grade grob fahrlässig gefahren bist (vulgo saublöd dahergeheizt). Bei kleinen Umwegen verliert man nicht den Versicherungsschutz durch die BG, wenn es einen triftigen Grund dafür gibt. Bei Fahrten mit dem Auto ist das standardmäßig der Fall, wenn man auf dem längeren Weg schneller am Ziel ist. Falls die BG in so einem Fall überhaupt meckert, würde ich das hier sinngemäß anwenden und auf die höhere Sicherheit auf Radwegen hinweisen (so wie es allgemeiner Konsens ist). Du mußt ja nicht sagen daß Du nicht so siehst, und daß Du sonst eine andere Strecke fährst. Kritisch könnte das aber werden, wenn der erzwungene Umweg erheblich länger ist. Zumal mit dem Rannrad, da könnte man Dir da eine Trainingsfahrt unterstellen die privater Natur ist. Aus dem Schneider wärst Du IMHO wenn Du beweisen könntest, daß Du da nur auf polizeiliche Weisung her gefahren bist. Das Streifenhörnchen sollte sich zwar ausfindig machen lassen, aber wenn der aus Feigheit sagt "Nöööö, so eine Anweisung hab ich nie gegeben" hättest Du ziemlich schlechte Karten.

Grundsätzlich würde ich in so einer Situation fragen, ob die (war der alleine?) keine Straßenverkehrsordnung im Handschuhfach haben. Falls nein, bitten die Zentrale anzufunken und sich § 2 Abs. 4 StVO vorlesen lassen. Wenn der dann immer noch rumzickt, mußt Du dem erstmal Folge leisten. Dann aber Dienstgrad und Namen geben lassen und, je nach Lust und Laune, ein mehr oder weniger humoriges Schreiben an den Polizeipräsidenten aufsetzen, was Ausbildung und Kenntnisse von diesem Exemplar angeht. Alternativ Dienstaufsichtsbeschwerde (oder heißt das Fachaufsichtsbeschwerde, ist da ein Unterschied?)

In so einer Situation seine geistige Überlegenheit raushängen lassen, halte ich für keine gute Idee (auch wenn es schwerfällt). Einfach strukturierte Lebensformen können sich dadurch bedroht fühlen, da weiß man nie wie die reagieren 8| Deshalb solltest Du auch bis zur endgültigen Klärung da nur mit zugelassenen lichttechnischen Einrichtungen am Rad rumfahren (das ganze Lametta nicht vergessen). Um Dir einen reinzuwürgen oder für sich das Gesicht zu wahren, fangen Kleingeister dann gerne an auf sowas rumzureiten.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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25

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 09:35

...

...na ja, ganz einfach, wenn einem die Herren in Blau einem auf einen Wirtschaftsweg zwingen wollen, der kein Radweg ist, dann kann ich mich da schon dolle drüber aufregen. Endet der Radweg durch dieses Schild: ...
endet auch die Benutzungspflicht...


Das die Benutzungspflicht mit dem Zeichen endet ist ja klar. Nur warum wird es dann ein Wirtschaftsweg und was soll das bedeuten?

Daneben: Nur weil da "Ende" steht, hört nicht zwingend ein Radweg auf.


Gruß Armin

26

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 11:00


..., aber wenn der aus Feigheit sagt "Nöööö, so eine Anweisung hab ich nie gegeben" hättest Du ziemlich schlechte Karten.

...

Kann man sich so eine Anweisung nicht auch schriftlich bestätigen lassen?

Der Blaubelichtete hat ja zu erst den Radweg in Gegenrichtung verordnet.

Wenn man dieser Anweisung folgt (man darf ja auch bei Rot fahren, wenn der Polizist einen rüberwinkt), ein paar km weiter aber ein Kollege steht, der die Anweisung nicht kennt und wohl auch nicht glaubt dann könnte man ihm den Blödsinn schriftlich zeigen.
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27

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 11:54

um mal die Begrifflichkeiten zu klären und zu erläutern, wie sich das oft bei uns zwischen den einzelnen Ortschaften darstellt:

...
Daneben: Nur weil da "Ende" steht, hört nicht zwingend ein Radweg auf.
Gruß Armin


...eben doch: der Radweg wird durch die blauen Schilder explizit in der STVO als solcher dem Radverkehr gewidmet und ist für uns Radfahrer benutzungspflichtig... auch wenn der "physikalische Weg" weiterführt, endet eben ein Radweg mit dem oben gezeigten Bild.



Das die Benutzungspflicht mit dem Zeichen endet ist ja klar. Nur warum wird es dann ein Wirtschaftsweg und was soll das bedeuten?


eigentlich wird umgekehrt ein Schuh daraus. Die Wege, die oft neben den Kreis- und Landesstrassen laufen sind eigentlich der Landwirtschaft gewidmet und ermöglichen z.B. auch das Abstellen von landwirtschaftlichen Anhängern bei der Feldbestellung etc.
Irgendwann kommt dann ein "Scherzbold" in der Gemeindeverwaltung drauf und stellt einen blauen Fahrradlolli auf, untendrunter noch "Mopeds Frei" läßt sich für's Ortsblättchen ablichten, schlürft einen Sekt und fühlt sich unheimlich gut, weil er was gutes getan hat...
und schon hat jeder der ein Rad benutzt den Zonk gezogen, denn vorher war es jedem freigestellt, wo er fahren will, jetzt MUSS er auf einmal den Wirtschaftsweg benutzen...

noch schöner wird es jetzt, wenn man die Gemeinden auf die Sinnlosigkeit ihrer Aktion aufmerksam macht und mal nachfragt, wer sich überhaupt um die Benutzbarkeit kümmert, z.B. wer die Brückenauffahrten im Winter streut?
Dann kommen so tolle Schildbürgerstreiche vor, wie das Ende des Radweges vor der Brücke und nach der Brücke geht der Radweg dann wieder weiter - und da ja der Radweg überland hier stets in 2 Richtungen verläuft, darf man also in einer Richtung auf alle Fälle noch mal die ganze Straße 2x überqueren, vor und nach der Brücke... auf alle Fälle fühlt sich die Gemeinde jetzt juristisch abgesichert, wenn die Oma auf der Brücke rutscht, stürzt und der Oberschenkelhals flöten geht...

...und da die Gemeinden es selbst nicht kapieren, wo und was ihre Radwege sind, kann man es den Polizeistreifen eigentlich auch garnicht verübeln, wenn die auch nicht mehr bescheid wissen. Denn bei Radwegen ist selten planerischer Willen, der über "wenn die Räder von der Straße sind" fährt sich der BMW besser hinausgeht, zu unterstellen...

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28

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 12:36

Vielen Dank. Jetzt verstehe ich Dich.

...
...
Daneben: Nur weil da "Ende" steht, hört nicht zwingend ein Radweg auf.
Gruß Armin


...eben doch: der Radweg wird durch die blauen Schilder explizit in der STVO als solcher dem Radverkehr gewidmet und ist für uns Radfahrer benutzungspflichtig... auch wenn der "physikalische Weg" weiterführt, endet eben ein Radweg mit dem oben gezeigten Bild.

...


Ganz sicher nicht. Es endet lediglich die Benutzungspflicht auf baulich hergestellten Radwegen. Und die Widmung ist wieder etwas ganz anderes und hat in diesem Zusammenhang nichts damit zu tun. Wenn der physikalische Weg (bauliche Radweg) weiter führt, dann bleibt er ein Radweg. Kann es sein, dass Du gemeinsame Geh-/Radwege meinst? Da würde dann nach einer Aufhebung der Gehweg übrig bleiben, den man als Radfahrer nicht mehr benutzen darf.

...


Das die Benutzungspflicht mit dem Zeichen endet ist ja klar. Nur warum wird es dann ein Wirtschaftsweg und was soll das bedeuten?


eigentlich wird umgekehrt ein Schuh daraus. Die Wege, die oft neben den Kreis- und Landesstrassen laufen sind eigentlich der Landwirtschaft gewidmet und ermöglichen z.B. auch das Abstellen von landwirtschaftlichen Anhängern bei der Feldbestellung etc.

... jetzt MUSS er auf einmal den Wirtschaftsweg benutzen...


Diese Wege neben Landstraßen sind in der Regel keine Wirtschaftswege, es sind Gehwege. Da dürfen keine Fahrzeuge fahren, auch keine landwirtschaftlichen Fahrzeuge. Für Wege, die für den landwirtschaftlichen Verkehr vorgesehen sind, gibt es entsprechende Verkehrszeichen. Diese begleitenden Wege werden meist für den Radverkehr als benutzungspflichtig (als gemeinsamer Geh-/Radweg) ausgewiesen (finde ich nicht so gut). Auch ohne extra Hinweis für Mofafahrer, dürfen diese die Fläche dann nutzen. Wird die Benutzungspflicht aufgehoben, wird es wieder ein Gehweg.

Gruß Armin

PS. Ich gehe jetzt mal raus und mache ein Foto von so einem Weg.

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29

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 13:27

Hier ist das Foto.

Ein gemeinsamer Geh-/Radweg neben einer Landstraße.


Reden wir vom gleichen Weg?

Gruß Armin

acoustic_soma

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30

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 14:30

...von ähnlichen...

also bei uns in der Region sind die meistens breiter und wirklich für den Land- und Forstwirtschaftlichen Betrieb freigegeben und werden auch so genutzt. D.h. man hat da als Zugabe immer wieder die Lehmklumpen auf dem Weg liegen, die aus den Trekkerreifen fallen...

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31

Freitag, 25. Oktober 2013, 16:32

...so, nun auch noch von mir ein Bild, die Wege die ich oben beschrieben habe, sehen orginal (also bevor sich Teile der Gemeinde selbst verwirklichen) so aus:



...und da fährt landwirtschaftliches Gerät drauf und an Stellen, wo man sowas dann mit blauem Lolli versehen hat, fährt aus Gewohnheit immer noch Bauer Müller mit dem Trekker drauf...

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32

Freitag, 25. Oktober 2013, 17:10

Wer fährt schon Radweg? :nono:
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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33

Freitag, 25. Oktober 2013, 17:23

Interessante Variante. Das ist dann tatsächlich kein Radweg und wenn es Blau beschildert ist, hat dort natürlich auch kein Trekker etwas zu suchen. So etwas habe ich hier noch nicht gesehen.

Das ist Luxus, wenn man neben einer Fahrbahn eine derartige weitere Verkehrsfläche herstellt und unterhält.

Gruß Armin

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34

Freitag, 25. Oktober 2013, 17:39


Das ist Luxus, wenn man neben einer Fahrbahn eine derartige weitere Verkehrsfläche herstellt und unterhält.

Gruß Armin


Tja, das Nord-Süd-Gefälle...

Aber solange unsere Wirtschaftswege besser in Schuß sind, als die Straßen,
jammern wir auf hohem Niveau :D

Gruß ulle

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Freitag, 25. Oktober 2013, 20:02

Interessante Variante. Das ist dann tatsächlich kein Radweg und wenn es Blau beschildert ist, hat dort natürlich auch kein Trekker etwas zu suchen.
In diesem Fall wäre es sicher lustig, sich die Kennzeichen einiger Trekker zu notieren und bei der Polizei diese Ordnungswidrigkeit anzeigen :D Falls die rumzicken: "Als anderer Verkehrsteilnehmer vorschriftswidrig Radweg (Zeichen 237) oder einen sonstigen Sonderweg (Zeichen 238, 240, 241) benutzt oder als anderer Fahrzeugführer Fahrradstraße (Zeichen 244.1) vorschriftswidrig benutzt" - macht 10 Euro. Punkt 140 im Bußgeldkatalog (von 2009, ich weiß aber nicht ob das noch eine aktuelle Version ist).

Funktioniert natürlich nur, wenn da nicht zB durch ein Zusatzschild landwirtschaftlicher Verkehr zugelassen ist.


Dann gibt es da noch die Verwaltungsvorschrift (VwV) zur StVO. Unter "§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge" steht da: "Voraussetzung für die Kennzeichnung ist, daß ... die Verkehrsfläche nach den allgemeinen Regeln der Baukunst und Technik in einem den Erfordernissen des Radverkehrs genügendem Zustand gebaut und unterhalten wird".
Auf gut deutsch, der Radweg muß regelmäßig gereinigt werden. Wenn der also durch Lehmklumpen verdreckt ist, schriftlich bei der zuständigen Kommune beschweren und auf die Verkehrssicherungspflicht hinweisen. Schließlich sind diese Verunreinigungen bei Dunkelheit mit älterer Fahrradbeleuchtung nur schwer sichtbar ist und weniger routinierte Radfahrer rechnen auch nicht mit sowas.
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36

Freitag, 25. Oktober 2013, 20:29

...
Dann gibt es da noch die Verwaltungsvorschrift (VwV) zur StVO. Unter "§ 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge" steht da: "Voraussetzung für die Kennzeichnung ist, daß ... die Verkehrsfläche nach den allgemeinen Regeln der Baukunst und Technik in einem den Erfordernissen des Radverkehrs genügendem Zustand gebaut und unterhalten wird".
Auf gut deutsch, der Radweg muß regelmäßig gereinigt werden. Wenn der also durch Lehmklumpen verdreckt ist, schriftlich bei der zuständigen Kommune beschweren und auf die Verkehrssicherungspflicht hinweisen. Schließlich sind diese Verunreinigungen bei Dunkelheit mit älterer Fahrradbeleuchtung nur schwer sichtbar ist und weniger routinierte Radfahrer rechnen auch nicht mit sowas.

Die Beseitigung von Verunreinigungen hat nichts mit der Unterhaltung der Flächen und der Verkehrssicherungpflicht zu tun. Die Gemeinde bzw. der Wegebaulastträger muss nicht tätig werden. Verantwortlich ist der Verursacher, d.h., in dem Fall der Landwirt.


Gruß Armin

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37

Freitag, 25. Oktober 2013, 22:56

Achje, diese juristischen Feinheiten. Trotzdem wäre für mich da die Kommune der Ansprechpartner, schließlich ist das ein öffentlicher Weg. Es ist doch für den einzelnen unzumutbar und idR auch unmöglich, den Verursacher herauszufinden. Ganz davon abgesehen, daß der Bauer sich kaputtlacht wenn da eine Privatperson auf der Matte steht.
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38

Samstag, 26. Oktober 2013, 08:38

Achje, diese juristischen Feinheiten. ...

Die hast Du selbst eingebracht. Von dir ist ein Verordnungstext zitiert und seine Bedeutung erläutert worden.

... Trotzdem wäre für mich da die Kommune der Ansprechpartner, schließlich ist das ein öffentlicher Weg. Es ist doch für den einzelnen unzumutbar und idR auch unmöglich, den Verursacher herauszufinden. Ganz davon abgesehen, daß der Bauer sich kaputtlacht wenn da eine Privatperson auf der Matte steht.

D.h. nicht, dass man den Verursacher suchen muss.

Du kannst Deinen Ansprechpartner natürlich frei wählen.

Gruß Armin

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39

Samstag, 26. Oktober 2013, 09:53

Achje, diese juristischen Feinheiten. Trotzdem wäre für mich da die Kommune der Ansprechpartner, schließlich ist das ein öffentlicher Weg.


...sehe ich auch so, aber nicht mal um den Bauern anzuschwärzen, sondern einfach um den Radweg dort wegzukriegen... dann mal ehrlich, die Wege werden so oder so gerne von Radfahrern angenommen, ob sauber oder nicht... und bei der gemütlichen Sonntagsausfahrt kann man sich da auch gut arrangieren. Aber ich will einfach nicht dazu gezwungen werden, meinen Arbeitsweg nach den unreflektierten vermeintlich gut gemeinten "Hilfen" für Radfahrer auszurichten.
Und das meiste erreicht man wirklich, wenn man ab und an bei den entsprechenden Tiefbauämtern vorstellig wird...

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40

Mittwoch, 30. Oktober 2013, 11:40

So, nun war ich ja paar Tage nicht unterwegs, deshalb alles ohne weitere Vorkommnisse. :D ( Post kam auch, wie erwartet, nicht )

Hab heute morgen mal den "Radweg", auf den ich gezwungen wurde, fotographiert.......und zwar aus der Richtung aus der ich auch letzte Woche kam.

Ein ganzes Stück weiter hinten sieht man dieses große Schild, da in etwa wurde ich rechts rausgezogen und musste also erstmal diese Strecke wieder zurück radeln um auf den Feldweg zu gelangen.

Und ich sehe da nirgens ein für sich stehendes Schild " Radfahrer frei".

Auf dem Abschnitt zuvor war übrigens, so wie von a_s beschrieben, ein breiter geteerter Wirtschaftsweg.......sogar beidseitig. Aber wie schon hier geschrieben, lasse ich mich auch nicht dazu zwingen diesen zu benutzen, da es eben kein ausgewiesener Radweg ist. Selbst an diesen Wegen steht kein "Radfahrer frei"-Schild. Ist vermutlich alles ein Versäumnis der Gemeinden, da wohl niemand in den Behörden wirklich richtig durchblickt. ( Aber laut meinem Verständnis müsste so ein Schild überall dort stehen wo ein Wirtschaftsweg vorhanden, aber nicht zwingend als Radweg beschildert ist ) :huh:

PS: Der Feldweg geht übrigens nach links, die Straße eher nach rechts.
»bhoernchen« hat folgendes Bild angehängt:
  • DSC_0839.jpg

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