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mick

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1

Sonntag, 5. Februar 2012, 21:55

Kinderfilter fürs Netz - wer weiss Rat?

Hallo liebe 2Radler, meine älteste Tochter (10) will allein im WeltWeitNetz stöbern. Das ist mir nicht ganz geheuer. Der Filter aus dem Windows Sicherheitscenter blockt selbst bei niedrigster Einstellung alles.
Welche Filter oder Netnannys sind empfehlenswert und günstig?
Bitte ratet schnell die Kurze scharrt schon mit den Hufen.

Vorab schonmal herzlichen Dank.
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

kairo-hh

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2

Sonntag, 5. Februar 2012, 22:13

Schau Dir das mal an: http://www.salfeld.de/software/kindersicherung/index.html

Das hatte ich selber für die Kids genutzt.
Lieben Gruß

Kai

Simplicius

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3

Sonntag, 5. Februar 2012, 22:41

Ich hatte mir vor kurzem mal Web of Trust im Hinblick auf unser Firmennetz angeschaut, um die Gefahr durch Malware zu reduzieren. Der Filter funktioniert sehr gut, leider wurden auch lokale Adressen - und somit unser Intranet - ausgesperrt. Letzteres sollte im privaten Bereich keine Rolle spielen.

Edit: Habe gerade gesehen, dass unter den erweiterten Einstellungen auch Ausnahmen definiert werden können, z.B. für lokale Adressen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Simplicius« (5. Februar 2012, 23:00)


Keeper

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4

Sonntag, 5. Februar 2012, 23:36

Huhu,

für einfache Dinge kann ich ansonsten auch http://www.opendns.com/ empfehlen - natürlich ist soetwas für jemanden der etwas technisch begabt ist relativ einfach auszuhebeln, für die meisten Kids reicht es aber.

Viele Grüße!

magicteddy

unregistriert

5

Montag, 6. Februar 2012, 00:08

Huhu,

für einfache Dinge kann ich ansonsten auch http://www.opendns.com/ empfehlen - natürlich ist soetwas für jemanden der etwas technisch begabt ist relativ einfach auszuhebeln, für die meisten Kids reicht es aber.


Kein Kind in diesem Alter braucht Admin Rechte, das Bios wird duch Password gesichert und das Gehäuse wird abgeschlossen somit auch kein Bios Reset möglich.

Aber, ich habe nur einen rudimentären Filter auf der FritzBox, und nur User-Rechte für die Kinder, das muss reichen. Der Rest ist Erziehung, dazu gehört auch die Kinder im passenden Rahmen zu betreuen und es auch mal laufen zu lassen. Sie wissen wenn sie den Rechner manipulieren wars das mit dem Vertrauen ...

-teddy

Keeper

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6

Montag, 6. Februar 2012, 09:28

Huhu Teddy,

das ist natürlich absolut richtig. Ich wollte auch nur grundsätzlich andeuten, dass openDNS zwar durchaus Schutz bietet, aber nicht als eine Lösung angesehen werden sollte, die man nicht umgehen kann (ich vermute mal, dass "richtige" Filter es hier dem Nutzer etwas schwerer machen). Und wer sich ein bisschen auskennt, der braucht auch keine Admin-Rechte auf dem PC um einen DNS-Filter außer Kraft zu setzen, das wollte ich andeuten. Das Kinder (insb. in dem angesprochenen Alter) keine Admin-Rechte brauchen ist selbstverständlich.
OpenDNS hat halt den netten Nebeneffekt, dass man dies unabhängig vom Gerät/System nutzen kann - so kann man z.B. auch einen Schutz auf Tablets realisieren, für die es ja meist keine Software in der Art gibt.

Viele Grüße,
Keeper

magicteddy

unregistriert

7

Montag, 6. Februar 2012, 12:27

Moin,

Und wer sich ein bisschen auskennt, der braucht auch keine Admin-Rechte auf dem PC um einen DNS-Filter außer Kraft zu setzen, das wollte ich andeuten.


kannst Du mir bitte dazu mal ein Stichwort geben, interessiert mich ernsthaft. Wobei IP -Eingabe und Dienste wie picidae gesperrt sind. Gerne auch per PM. Mir würde da nur noch ein externer Proxy einfallen ...

-teddy

kairo-hh

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8

Montag, 6. Februar 2012, 13:40

Bitte klärt das per PM/PN da ich hier ungern Hacking-Anleitungen verbreiten möchte. Danke. :)
Lieben Gruß

Kai

magicteddy

unregistriert

9

Montag, 6. Februar 2012, 13:52

Moin,

a: Du hast Recht, das gehört nicht ins Forum! Ein Hinweis darauf hätte ich so geschluckt. Deshalb auch mein Vorschlag per PM.

b: Trotzdem passt mir die Einstellung nicht: Sicherheitslücken müssen geschlossen werden und nicht durch verschweigen unter der Decke gehalten werden. Das ist keine Anleitung zum Hacken sondern eher ein Hinweis, Lücken zu verhindern. Genauso übel stößt mir die Kriminalisierung von Hackertools auf: Es ist wie mit einem Messer, als Werkzeug oder als Waffe, bei Waffe zur Verteidigung und zum Angriff zu gebrauchen, da hilft auch kein Verschweigen der schwarzen Seiten.

-teddy

OmikronXi

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10

Montag, 6. Februar 2012, 15:32

Das ist keine Anleitung zum Hacken sondern eher ein Hinweis, Lücken zu verhindern.

Mit hacking hat das tatsächlich nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Zitat

Genauso übel stößt mir die Kriminalisierung von Hackertools auf: Es ist wie mit einem Messer, als Werkzeug oder als Waffe, bei Waffe zur Verteidigung und zum Angriff zu gebrauchen, da hilft auch kein Verschweigen der schwarzen Seiten.

Nur das Hackertools nicht kriminalisiert werden. Zumindest nicht mehr oder weniger als Messer. Hackertools sind erlaubt, solange man sie nicht für illegale Zwecke einsetzen möchte. Gegen dein Küchenmesser zu Hause sagt keiner was. Aber außerhalb deiner Wohnung darfst du ein Messer mit über 12cm Klingenlänge nur in einem verschlossenem Behältnis transportieren. So viel dazu...


On topic:
Ich denke, dass man einen Kinderfilter nicht braucht. Das wichtigste ist die Erziehung. In der heutigen Welt lohnt sich dann auf jeden Fall noch ein AdBlock, Ghostery und NoScript. Google-Suchergebnisse noch filter lassen. Dann sollte deine Kleine nur das zu sehen bekommen, wonach sie gesucht hat. Wenn sie nach schweinischen Sachen suchen sollte, dann ist schon so viel "kaputt", dass auch ein Filter nichts mehr bringt.
Ich weiß nicht, wie fit du im Bereich IT-Security und Internetnutzung selbst bist. Aber ich würde meiner Tochter mal zeigen, was man nicht machen darf. Und wie hinterlistig betrügerische Seiten sein können.

Wobei so eine Kindersperre die IT-Fähigkeiten des Nachwuchs durchaus beflügeln können :whistling: .

kairo-hh

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11

Montag, 6. Februar 2012, 15:54

Ein Filter kann aber durchaus nicht schaden.
Bei meinen Jungs habe ich durchaus feststellen müssen, dass ein Filter eine bessere Sache ist, also nur zu reden. Denn wenn ein Kind im Netz nach etwas bestimmten sucht, was durchaus zulässig wäre, häufig auch dubiose Seiten angezeigt werden, die dann von einem Kind falsch eingeschätzt werden. Man kann dem Kind noch so sehr zeigen was es für schadhafte Methoden im Netz gibt, wenn da eine Seite mit genau dem wirbt was ich gesucht habe, dann sind die Erinnerungen an die Warnungen und das Gelernte sehr schnell ausgeschaltet. Und auch ich wollte es erst nicht glauben, aber trotz Virenscanner hatte es ein Virus geschaft sich im MBR einzunisten. Ich konnte das ganze später rekonstruieren und mußte machtlos zusehen wie sich der Virus trotz aktuellem Virenscanner installiert.

Ich halte eine Mischung aus beidem für sinnvoll. Mit Erziehung alleine wird es nicht funktionieren, mit einem Filter alleine aber auch nicht, schon gar nicht wenn das Kind erst 10 Jahre alt ist.

Zum OT-Teil:
Für die einen ist es eine Anleitung zum Schließen einer Sicherheitslücke, für die anderen die Möglichkeit eine auszunutzen.
Lieben Gruß

Kai

OmikronXi

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12

Montag, 6. Februar 2012, 16:13

Denn wenn ein Kind im Netz nach etwas bestimmten sucht, was durchaus zulässig wäre, häufig auch dubiose Seiten angezeigt werden, die dann von einem Kind falsch eingeschätzt werden.

Hättest du dafür ein Beispiel? Mir fällt gerade absolut nichts ein, wo das problematisch werden könnte.

Zitat


Und auch ich wollte es erst nicht glauben, aber trotz Virenscanner hatte es ein Virus geschaft sich im MBR einzunisten. Ich konnte das ganze später rekonstruieren und mußte machtlos zusehen wie sich der Virus trotz aktuellem Virenscanner installiert.

Also ich frage mich ernsthaft, wie man mit Virenscanner, AdBlock, NoScript, aktueller Software und ohne unbekannte Mail-Anhänge zu öffnen einen Virus bekommen kann. Vor allem, wenn man bzw. die Kids nicht mit Adminrechten unterwegs sind.

Zitat

Zum OT-Teil:
Für die einen ist es eine Anleitung zum Schließen einer Sicherheitslücke, für die anderen die Möglichkeit eine auszunutzen.

Ich dachte es geht dir darum, dass du als Besitzer des Forums keine rechtlichen Probleme bekommst. Daher die Erklärung, dass es sich nicht um Hacking (im illegalen) Sinne handelt.
BTW wer so etwas umgehen möchte landet wohl nicht beim 2radforum ;)

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13

Montag, 6. Februar 2012, 16:30

Zitat von »kairo-hh« Denn wenn ein Kind im Netz nach etwas bestimmten sucht, was durchaus zulässig wäre, häufig auch dubiose Seiten angezeigt werden, die dann von einem Kind falsch eingeschätzt werden.
Hättest du dafür ein Beispiel? Mir fällt gerade absolut nichts ein, wo das problematisch werden könnte.

So aus dem Stehgreif ein direktes Beispiel? Nein, dazu ist es zu lange her. Inzwischen nutze ich derartige Filter nicht mehr, da es bei Kindern die 17 und 18 sind nicht mehr viel Sinn macht. Ich weiß aber, dass es irgendwie noch um Pokemon oder so ging.

Im übrigen gehen erwachsene Menschen immer anders an die Sache ran, als Kinder es tun. Und gerne vergisst man dieses als Erwachsener.


Zitat
Und auch ich wollte es erst nicht glauben, aber trotz Virenscanner hatte es ein Virus geschaft sich im MBR einzunisten. Ich konnte das ganze später rekonstruieren und mußte machtlos zusehen wie sich der Virus trotz aktuellem Virenscanner installiert.
Also ich frage mich ernsthaft, wie man mit Virenscanner, AdBlock, NoScript, aktueller Software und ohne unbekannte Mail-Anhänge zu öffnen einen Virus bekommen kann. Vor allem, wenn man bzw. die Kids nicht mit Adminrechten unterwegs sind.
Tja, ich wurde zu der Zeit auch eines besseren belehrt, trotz meiner Berufserfahrung, meines Wissens und Können.

Zitat Zum OT-Teil:
Für die einen ist es eine Anleitung zum Schließen einer Sicherheitslücke, für die anderen die Möglichkeit eine auszunutzen.
Ich dachte es geht dir darum, dass du als Besitzer des Forums keine rechtlichen Probleme bekommst. Daher die Erklärung, dass es sich nicht um Hacking (im illegalen) Sinne handelt.
BTW wer so etwas umgehen möchte landet wohl nicht beim 2radforum
Google findest es, und dann finden es andere. So einfach ist das.
Lieben Gruß

Kai

mick

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14

Mittwoch, 8. Februar 2012, 10:56

Vielen Dank für die zahlreichen und kompetenten Hinweise und Ratschläge.
Leider muss ich gestehen, dass trotz Erziehung und Aufklärung und Vertrauensbonus der Fall eingetreten ist den es zu verhindern galt. Der Verlauf war voll mit Drecksseiten die dem zarten gemüt einer Zehnjährigen wirklich abträglich sind und ausserdem hat der Virenscan auch noch ein paar unliebsame Entdeckungen gemacht.
Sie war zwar ohne Administratorrechte surfen aber trotzdem ärgerlich.
Daher gilt Lenin´s Maxime: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
Im übrigen kann man sich mit den besten Absichten und den harmlosesten Stichwörtern im Netz verlaufen und man bekommt Dinge zu Gesicht, die wirklich nicht zum gesunden nachtschlaf beitragen.

Also nochmal danke!
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mick« (8. Februar 2012, 11:02)


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15

Mittwoch, 8. Februar 2012, 11:35

Der Verlauf war voll mit Drecksseiten die dem zarten gemüt einer Zehnjährigen wirklich abträglich sind und ausserdem hat der Virenscan auch noch ein paar unliebsame Entdeckungen gemacht.

Hast du NoScript und AdBlock drauf? Denn wenn ja und es sich nicht nur um eine solche Seite handelt, kannst du wohl davon ausgehen, dass sie willentlich auf solche Seiten gegangen ist. Wenn nein, dann würde ich die beiden Add-Ons schnellstens installieren.
Aber ich würde in beiden Fällen mit ihr ein Gespräch führen...so unangenehm das auch sein mag.

Zitat

Im übrigen kann man sich mit den besten Absichten und den harmlosesten Stichwörtern im Netz verlaufen und man bekommt Dinge zu Gesicht, die wirklich nicht zum gesunden nachtschlaf beitragen.

Wikipedia taugt da z.B. bestens zu :D . Ich denke da sind die normalen Tittenhüpfbilder harmloser. Und "Stars", wie sie im Fernsehen gezeigt werden für die Entwicklung problematischer.



Aber unabhängig davon, fällt mir kein vernünftiger Grund ein, warum eine 10jährige unbedingt unbeaufsichtigt im Internet surfen muss. Ich rede nicht davon, dass Mami oder Papi die ganze Zeit über die Schulter schauen müssen. Aber wenn der PC bspw. im Wohnzimmer steht und man da gerade Wäsche zusammenlegt o.ä., dann hat man ja schon ein Auge drauf.

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16

Mittwoch, 8. Februar 2012, 11:35

Ja, leider ist das wirklich so. Es gibt genügend Menschen die genau das ausnutzen und bewusst Seiten in das Netz stellen die auch bei harmlosen Begriffen gefunden werden.

Berichte doch bitte wie das ganze bei euch ausgegangen ist und was Du unternommen hast.
Danke.
Lieben Gruß

Kai

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17

Mittwoch, 8. Februar 2012, 11:48

Hast du NoScript und AdBlock drauf? Denn wenn ja und es sich nicht nur um eine solche Seite handelt, kannst du wohl davon ausgehen, dass sie willentlich auf solche Seiten gegangen ist. Wenn nein, dann würde ich die beiden Add-Ons schnellstens installieren.
Aber ich würde in beiden Fällen mit ihr ein Gespräch führen...so unangenehm das auch sein mag.

NoScript und AdBlock sind aber auch kein Allheilmittel. Zum einen Schreibst Du damit vor welcher Browser verwendet werden soll und zum anderen schützt es nicht davor auf Seiten zu gelangen die man nicht haben möchte. Gerade NoScript sorgt eher schon dafür, dass das Surfvergnügen beeinträchtigt wird. Viele moderne Seiten nutzten Javascript um eine angenehme Bedienung zu ermöglichen. Auf seriösen Seiten ist NoScript nicht erforderlich, zumindest sehe ich dafür dann keinen Grund.
Und ein Werbeblocker hilft in diesem Fall auch nicht wirklich weiter, da auf seriösen Kinderseiten bestimmt keine Werbung für Porno-Seiten kommt.

Aber unabhängig davon, fällt mir kein vernünftiger Grund ein, warum eine 10jährige unbedingt unbeaufsichtigt im Internet surfen muss. Ich rede nicht davon, dass Mami oder Papi die ganze Zeit über die Schulter schauen müssen. Aber wenn der PC bspw. im Wohnzimmer steht und man da gerade Wäsche zusammenlegt o.ä., dann hat man ja schon ein Auge drauf.


Hm, würdest Du das toll finden, wenn die ganze Zeit jemand hinter Dir steht und zusieht was Du am Computer machst?
Auch ein Kind hat ein gewisses Recht auf Privatsphäre und auch im realen Leben gibt es genügend Möglichkeiten Dinge zu tun die den Eltern nicht gefallen. Insbesondere in der Schule. Willst Du da demnächst auch noch ständig einen Blick drauf haben? Wo ist da der Unterschied, ob das Kind nun im Netz surft oder auf dem Weg von/zur Schule im Kiosk um der Ecke auftaucht um sich einen Lolly zu holen und dabei die Schmuddelblätter in der Auslage sieht?

Ich denke der bessere Weg ist dem Kind zu erklären was einem im Internet erwarten kann (muss ja nun nicht bis ins kleinste Detail sein) und trotzdem einen Filter verwenden. Das Kind muss auch ohne ständige Anleitung/Kontrolle lernen können mit dem Medium Computer verantwortungsvoll umgehen zu können.

Das ist zumindest meine Meinung.
Lieben Gruß

Kai

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Mittwoch, 8. Februar 2012, 12:13

Die "Schmuddelblätter" meiner Kindheit waren lächerlich harmlose Aufklärungsblättchen imm Vergleich zu dem was man sich mehr oder weniger gewollt auf den Bildschirm zaubern kann. Auch Bud Spencer und Terence Hill oder das A-Team sind eher albern wenn man an so manche ungefilterte Gewaltdarstellung denkt. Um das Ganze nicht ausufern zu lassen, werde ich wahrscheinlich auf das Angebot von Salfeld zurückgreifen. Avira bietet auch einen Kinderschutz der kostet auch weniger - kennt den jemand?
Ich kann und will nicht die ganze Zeit wie zufällig Wäsche bügeln und auffalten und Fenster putzen o.ä. nur um dezent meine Große zu bestasien ;-)
Ich habe auch noch 3 weitere Kröten, die parallel bespaßt werden wollen.
Schließlich sollen die alle den angstfreien Umgang mit dem Compputer und dem Netz lernen. Man schickt eine Sechsjährige ja auch nicht auf eine Großstadtkreuzung um da Radfhren zu üben.
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19

Mittwoch, 8. Februar 2012, 12:40


NoScript und AdBlock sind aber auch kein Allheilmittel. Zum einen Schreibst Du damit vor welcher Browser verwendet werden soll und zum anderen schützt es nicht davor auf Seiten zu gelangen die man nicht haben möchte.

Nein es ist kein Allheilmittel. Mit den beiden Add-Ons verschwinden aber schon mal alles an aufploppendem Schrott.

Zitat

Gerade NoScript sorgt eher schon dafür, dass das Surfvergnügen beeinträchtigt wird. Viele moderne Seiten nutzten Javascript um eine angenehme Bedienung zu ermöglichen. Auf seriösen Seiten ist NoScript nicht erforderlich, zumindest sehe ich dafür dann keinen Grund.

Man kann ja einzelne Skripts erlauben. Auf seriösen Seiten kann NoScript auch ganz angenehm sein, aber ja brauchen tut man es nicht. Würden sich die Kids allerdings nur auf seriösen Seiten rumtreiben, hätte man ja auch überhaupt kein Problem.

Zitat

Und ein Werbeblocker hilft in diesem Fall auch nicht wirklich weiter, da auf seriösen Kinderseiten bestimmt keine Werbung für Porno-Seiten kommt.

Scheinbar war die "Kleine" aber nicht nur auf seriösen Kinderseiten.



Hm, würdest Du das toll finden, wenn die ganze Zeit jemand hinter Dir steht und zusieht was Du am Computer machst?

Nein, ich bin aber auch keine 10 mehr.

Zitat

Auch ein Kind hat ein gewisses Recht auf Privatsphäre und auch im realen Leben gibt es genügend Möglichkeiten Dinge zu tun die den Eltern nicht gefallen. Insbesondere in der Schule. Willst Du da demnächst auch noch ständig einen Blick drauf haben?

Aber in diesem Thread geht es doch genau darum, wie der TO sein Kind davon abhalten kann unerwünschte Dinge im Internet zu machen.
Ich würde mein Kind nicht überwachen.

Zitat

Ich denke der bessere Weg ist dem Kind zu erklären was einem im Internet erwarten kann (muss ja nun nicht bis ins kleinste Detail sein) und trotzdem einen Filter verwenden. Das Kind muss auch ohne ständige Anleitung/Kontrolle lernen können mit dem Medium Computer verantwortungsvoll umgehen zu können.

Aber ein Filter ist doch die perfektionierte ständige Kontrolle.

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20

Mittwoch, 8. Februar 2012, 13:02

Die "Schmuddelblätter" meiner Kindheit waren lächerlich harmlose Aufklärungsblättchen imm Vergleich zu dem was man sich mehr oder weniger gewollt auf den Bildschirm zaubern kann. Auch Bud Spencer und Terence Hill oder das A-Team sind eher albern wenn man an so manche ungefilterte Gewaltdarstellung denkt.

Damit hast du vollkommen Recht. Allerdings liegen die ganz bösen Sachen bei Google auch nicht ganz oben auf dem Stapel, wenn man nicht explizit danach sucht bzw. den Google-Suchfilter aus hat.

Zitat

Ich kann und will nicht die ganze Zeit wie zufällig Wäsche bügeln und auffalten und Fenster putzen o.ä. nur um dezent meine Große zu bestasien ;-).

Das meinte ich ja gar nicht. Was ich sagen wollte war, dass es (mMn) keinen Grund gibt eine 10jährige alleine in einen "abgeschlossenem" Raum mit dem Internet alleine zu lassen. Wenn der PC im Wohnzimmer steht, dann ist rund rum immer was los. Da wird sie sich dann schon überlegen, ob sie das jetzt darf oder nicht. Bei Unklarheiten kann sie auch jederzeit nachfragen.

Ich kann dir nur sagen, wie es bei mir in jungen Jahren war. (Ist noch gar nicht solange her ;) .) Da war der PC im Wohnzimmer gestanden, da wäre ich nicht auf die Idee gekommen "verbotene" Sachen zu machen, da ja jederzeit Mama oder was weiß ich wer reinplatzen könnte. Ich würde aber sagen, dass ich lediglich pornographisches als "verboten" empfunden habe. An meinen Chat-Verarschen hingegen habe ich meine Mutter ab und zu mal teilhaben lassen.
Meine Mutter war aber nie hinter mir gestanden, hat auch nie gefragt, was ich da so mache. Trotzdem hat es bei mir ausgereicht, dass der PC teil des öffentlichen Bereichs der Wohnung war. Überwacht bin ich mir dann nie vorgekommen.
Ich hätte wohl eher ein Problem mit einer technischen Lösung gehabt, von der ich nicht gewusst hätte, wie sie funktioniert. Die Unsicherheit, was das Programm mitliest/überwacht/blockt empfände ich als deutlich schlimmer, als ein Blick vom Dad auf meinen Bildschirm.

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