Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: 2radforum.de - Das Fahrrad-Forum für Radfahrer und Rad. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

kairo-hh

Gründer & Ehrenmitglied

Blog - Galerie
  • »kairo-hh« ist männlich
  • »kairo-hh« ist ein verifizierter Benutzer
  • »kairo-hh« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hamburg

  • Private Nachricht senden

1

Dienstag, 28. Februar 2012, 16:46

Aufruf zum Tank-Boykott am 01.03.

Moin :)

Sorry, aber das muss jetzt mal sein, da mir die ganze Sache auf den Keks geht.

Immer wieder bekomme ich zu hören, dass wir am 1.3. nicht tanken sollen, um es den Öl-Multis mal richtig zu zeigen. Bei Facebook und Co. gibt es dazu genügend Aufrufe.

Ich betrachte das ganze als den größten Schwachsinn, der seit längerer Zeit verzapft wurde, aus einem ganz einfachen Grund.

Ich möchte mal behaupten, dass 99,9% der Leute trotzdem am 1.3. mit dem Auto unterwegs sind, die an diesem Tag nicht tanken werden, wegen dem Boykott. Na ja, aber das Auto fährt den Tag nicht mit heißer Luft oder mit Wasser, nein, es benötigt den Sprit, den man diesen einen Tag nicht kauft.
OK, dann kaufe ich den nötigen Sprit eben am 29.2. oder am 2.3., kann ich ja schön am 1.3. einen Boykott machen, stört mich sogar noch nicht mal.

Und nun kommt das große Gelächter der Öl-Multis, die vor lauter Aufregung schon am zittern sind. Aber eben nicht vor Angst. Die werden zwar den einen Tag nicht so viel Geld einnehmen, aber das was die diesen einen Tag weniger einnehmen, werden die dafür vorher oder hinterher mehr einnehmen. Somit ist es für die Öl-Multis eine +/-0 Angelegenheit.

Das einzige was wirklich etwas bringen würde ist, wenn man das Auto auch stehen lassen würde. Wenn alle für eine oder mehr Wochen das Auto stehen lassen würden und auf Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel umsteigen würden, dann würden die Öl-Multis zittern vor Angst. Aber so lachen die sich nur :rofl: :lol: :rofl:
Lieben Gruß

Kai

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Harzrandradler, Radsonstnix, ullebulle, XXLBaer

kylogos

unregistriert

2

Dienstag, 28. Februar 2012, 17:13

An mir geht so was auch immer vorbei. Auch über die Spritpreise kann ich mich nicht aufregen.

Ich selber bin in der glücklichen Lage, nur selten tanken zu müssen (genau acht Mal im letzten Jahr, und da bin ich sehr viel gefahren), und ein Auto zu haben, dass mit fünf Litern auskommt.

Aber was mir auffällt:

- in der überwiegenden Anzahl der Autos hier in Wolfsburg sitzt exakt eine Person
- es gibt extrem viele große Autos (VW Touareg, VW T5, Audi A6, Audi A8, andere große Wagen, speziell SUVs) mit großen Motoren
- sehr viele Leute pflegen einen höchst unökonomischen Fahrstil
- es werden auch kürzeste Strecken mit dem Auto zurück gelegt

Deswegen bin ich der Meinung, dass für einen sehr großen Teil der Bevölkerung die Schmerzgrenze noch lange nicht erreicht ist. Natürlich leiden viele Familienväter mit kleinen Einkommen und weiten Arbeitswegen unter den derzeitigen Kraftstoffpreisen, aber die stellen für die Politik anscheinend nur so eine Art "Kollateralschaden" dar.

Und trotz allem scheint das Auto immer noch für sehr viele Leute ein Statussymbol zu sein.

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

3rd_astronaut, Mickys Herrchen, NMG, Radsonstnix, XXLBaer

3

Dienstag, 28. Februar 2012, 17:20

Aber so lachen die sich nur
Genau meine Meinung. Letztendlich bleibt der Absatz konstant. Der Tank wird nur an einem anderen Tag gefüllt. Hier mal die Zusammensetzung des Literpreises.

  • Produkteinstandspreis: Preis, zu dem die Ware importiert wird. Er richtet sich nach der Entwicklung auf den internationalen Ölmärkten.
  • Deckungskosten:
    Sie entfallen auf die Mineralölkonzerne. Die Summe deckt die Kosten der
    Konzerne und ihren Gewinn ab. Darin enthalten ist auch der Anteil für
    den gesetzlichen Bevorratungsverband von rund einem halben Cent. Falls
    es eine Krise gibt, sichert er einen Ölvorrat, der 90 Tage reichen soll.
  • Energiesteuer [Glossar] (früher „Mineralölsteuer [Glossar]“): Darin enthalten ist seit 1999 die Ökosteuer [Glossar].
    Die Höhe der Energiesteuer unterscheidet sich nach Treibstoffart. Die
    umweltverträglichen Energieträger (z.B. Gaskraftstoffe) besteuert der
    Staat am geringsten.
    Flüssiggas als Kraftstoff: rd. 18 Cent/kg
    Erdgas: rd. 18, Cent/kg
    Diesel: 47,04 Cent/Liter
    Benzin: 65,45 Cent/Liter
  • Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent: Sie wird erhoben auf den Warenpreis und die Energiesteuer.
Den letzten Punkt empfinde ich als Frechheit. Steuer auf eine Steuer :cursing:

Dies sind übrigens die Angaben von der Seite des Bundesfinzanministeriums. Die sollten sich schämen.
OK; vergessen darf man auch nicht, dass viele Leute wirklich auf den Wagen angewiesen sind. Hier bei uns gibt es z. B. keinen ÖPNV zum nächsten Bahnhof. Schon brauchst du das Auto als Pendler z.B. nach Hamburg.
Gruß
Manfred


Ich bin immer noch verwirrt, aber auf einem höheren Niveau

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

ullebulle, XXLBaer

OmikronXi

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »OmikronXi« ist weiblich
  • »OmikronXi« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Pullach

  • Private Nachricht senden

4

Dienstag, 28. Februar 2012, 18:27

Wenn alle für eine oder mehr Wochen das Auto stehen lassen würden und auf Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel umsteigen würden, dann würden die Öl-Multis zittern vor Angst.

Träum nur weiter...die meisten lassen sich von den Spritpreisen nicht mal dazu überzeugen, dass Auto für Strecken <=1km stehen zu lassen.

Mir kanns nur recht sein, wenn die Spritpreise immer und immer weiter steigen. Gibt doch nix besseres, als nach 2 Monaten beim vorbei radln mal wieder auf die angeschlagenen Preise zu schauen. Als ich da letztens die 167,9 leuchten sah war ich erst mal :fie: und dann :D . Und jeden, den die hohen Preise aufs Fahrrad oder Füße zwingen ist wieder ein Argument mehr für Auto unfreundlichere und Menschen freundlichere Städte.
Das Blöde ist halt nur, dass das wieder zu einer 2 Klassengesellschaft führt. Die Reichen, die sichs leisten können und die Armen, wo das Geld nicht für Sprit reicht. Ich befürchte, dann wird das Auto einen noch höheren Stellenwert in der Gesselschaft haben als jetzt schon.
Die Leute, die wirklich auf ein Auto angewiesen sind tut mir leid. Aber der Großteil sind einfach nur Nörgler dies nicht anders verdient haben. Und ich frage mich, wie viel % des Einkommens das Auto verschlingen muss, bis sich die Leute fragen, ob es nicht auch ohne ginge.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

NMG, rogger

5

Dienstag, 28. Februar 2012, 18:46



Das einzige was wirklich etwas bringen würde ist, wenn man das Auto auch stehen lassen würde.


Ein solcher Aufruf wäre ungefähr mit einem Aufruf an alle Junkies vergleichbar, mal einen Tag auf 's Heroin zu verzichten, um die Drogenbarone in die Knie zu zwingen :rofl: . Das Dumme an den hohen Spritpreisen ist leider, dass die sich auf alle Bereiche niederschlagen, da praktisch die gesamte Wirtschaft darauf aufgebaut ist...

Gruise, Paule
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

OmikronXi

The-Driver

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »The-Driver« ist männlich

Wohnort: Hannover

  • Private Nachricht senden

6

Dienstag, 28. Februar 2012, 19:55

andererseits, wenn keiner nie was macht, passiert auch nichts.

klar, im Grunde steht man ohnmächtig davor. wie in den anderne Bereichen auch. Auto kann man stehen lassen, machen in meinem Umfeld auch die, die es können, bzw. schränken die "Spaßfahrten" ein. wer im Monat nur 1x tankt, dem ists auch relativ egal ob die Füllung jetzt 49,52 kostet oder 57,61 Euro. für die, die mehr fahren müssen und nicht ausreichend Kohle haben, da ists natürlich bitter.

viel bedenklicher finde ich, dass die Energiekosten für Wohnen (Strom, Heizung) weiter so drastisch ansteigen (Heizöl seit 01.03.2000 + ca. 175%, Strom ca. + 70%). genügend sitzen ja jetzt schon mit dicker Jacke im Winter da, irgendwann hilft das auch nicht mehr...da gehts an an die Grundbedürfnisse.

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

3rd_astronaut, Kartoffel, NMG, OmikronXi

cosybiker

I am not a tourist, i am an explorer.

Blog - Galerie
  • »cosybiker« ist männlich

Wohnort: Ruhrgebiet ganz links unten

  • Private Nachricht senden

7

Dienstag, 28. Februar 2012, 21:06

Von dem Boykott hab ich noch gar nichts gehört.

Erinnert mich aber an die sinnvollere? Idee die ich mal
gelesen habe immer nur einen Konzern zu Boykottieren.

Wenn jetzt zum Beispiel eine Woche keiner mehr bei Shell tanken
würde, bekommen alle noch ihren Spritt aber dem Konzern dürfte das
nicht ganz egal sein und evtl. darüber nachdenken lassen den Preis
ein wenig fallen zu lassen.

Gruß
Jens

PS: Wenn nur ein Bruchteil der Autofahrer auf das Fahrrad umsteigen würde,
dann hätte man erst mal einen Haufen verkehrsuntüchtiger, langsamer
Räder im Verkehr die uns nur aufhalten. :thumbdown:

8

Dienstag, 28. Februar 2012, 21:15



PS: Wenn nur ein Bruchteil der Autofahrer auf das Fahrrad umsteigen würde,
dann hätte man erst mal einen Haufen verkehrsuntüchtiger, langsamer
Räder im Verkehr die uns nur aufhalten. :thumbdown:


Ouh, ja! Und ich könnte mir lebhaft vorstellen, dass die ihre Verhaltensweisen beibehielten ("Eigentlich bin ich ja Autofahrer, und das sieht man mir auch bestimmt an. Und deshalb werde ich jetzt problemlos im Autoverkehr mitschwimmen...!") :rofl: ...

Gruise, Paule
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

zweitwasser

Mentalchaot

Blog - Galerie
  • »zweitwasser« ist männlich
  • »zweitwasser« ist ein verifizierter Benutzer

Unterwegs von: Verzweiflung

Unterwegs nach: Erleuchtung

Unterwegs über: Verwirrung

Wohnort: st. umbruch

  • Private Nachricht senden

9

Dienstag, 28. Februar 2012, 21:41

. . Und jeden, den die hohen Preise aufs Fahrrad oder Füße zwingen ist wieder ein Argument mehr für Auto unfreundlichere und Menschen freundlichere Städte.

habe das zitiert, weil mir der gedanke der menschenfreundlicheren städte so gut gefällt. das bedeutet auch die rückkehr kleinerer tante emma läden und fachgeschäfte in die verödenden stadtzentren :).
.. only dancing on this earth for a short while (Cat Stevens)

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

NMG, Pit-100, Radsonstnix, XXLBaer

10

Mittwoch, 29. Februar 2012, 06:33

Und ich frage mich, wie viel % des Einkommens das Auto verschlingen muss, bis sich die Leute fragen, ob es nicht auch ohne ginge.
Wenn Du das Auto brauchst, um überhaupt Einkommen zu haben, wirst Du den Prozentanteil wahrscheinlich sehr hoch ansetzen müssen. :( Für den Rest bleibt dann halt immer weniger.

Der Staat hat leider gar kein Interesse, den Ölmultis auf die Finger zu klopfen. Wie die Zahlen oben zeigen, verdient er mehr, wenn der Preis hoch ist.

Warum sollte er dann dieses "Mehr" z.B. durch eine Erhöhung des Kilometersatzes für den Weg zur Arbeit wieder zurückgeben?

Auch hier werden wir in einer Zweiklassengesellschaft landen. :thumbdown:

Bin ich froh, dass ich meinen Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurücklegen kann. ^^
Gruß
Manfred


Ich bin immer noch verwirrt, aber auf einem höheren Niveau

Ritzelquäler

unregistriert

11

Mittwoch, 29. Februar 2012, 07:21

Interessant war auch, dass die Facebook-Seite des Boykottaufrufs vorige Tage plötzlich ohne Ankündigung verschwunden war. Ich habe das jetzt nicht weiter verfolgt, aber da gab es wohl ziemlich Aufregung drüber. Ist dann aber von einem anderen User neu aufgesetzt worden.

Was ich nicht verstehe, warum die Autofahrer nicht die Markentankstellen verweigern, und grundsätzlich zu freien Tankstellen fahren, wenn sie sich schon über den Spritpreis aufregen. Das würde die Multis richtig derbe belasten, wenn die ihren so tollen Markensprit nicht mehr los würden. Das wäre ein viel sinnigerer Aufruf gewesen: am 1. März alle nur an freien Tankstellen bunkern ...

Ein Schmankerl am Rande: Shell hat im Januar Coupons verteilt, womit man ab 20 (?) Litern Tankvolumen 2 Cent Rabatt bekäme. Normal ist als ADAC-Kunde 1 Cent, also der normale Unterschied zur Freien. Interessanterweise kostete der Sprit in Folge prompt 1 Cent mehr als sonst. MIt anderen Worten: Verarsche. Um einen Cent erhöhen, und einen Cent mehr Rabatt geben.

Mir sind die Spritpreise aber auch egal. Ich habe das letzte Mal Anfang Januar getankt, da kann der Sprit meinetwegen auch zwei Euro kosten. Irgendwann geben auch die härtesten Bequemlichkeitsfahrer auf. Leider aber wahrscheinlich auch wieder nicht bei den kurzen Strecken in der Stadt, denn da verbraucht man ja an insgesamter Menge nicht so viel Sprit. Selbst wenn der Wagen dann 15 Liter auf 100km schluckt, weil er dauernd kalt gefahren wird.

OmikronXi

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »OmikronXi« ist weiblich
  • »OmikronXi« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Pullach

  • Private Nachricht senden

12

Mittwoch, 29. Februar 2012, 10:09

Was ich nicht verstehe, warum die Autofahrer nicht die Markentankstellen verweigern, und grundsätzlich zu freien Tankstellen fahren, wenn sie sich schon über den Spritpreis aufregen.

Ja bist du deppert...koast doch koan 'panschten Dreck in an BMW kippen. Wo kamad ma da hi :cursing: . Aiso echt...na.

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

3rd_astronaut, acoustic_soma, NMG

13

Mittwoch, 29. Februar 2012, 10:28

Was ich nicht verstehe, warum die Autofahrer nicht die Markentankstellen verweigern, und grundsätzlich zu freien Tankstellen fahren, wenn sie sich schon über den Spritpreis aufregen.

Ja bist du deppert...koast doch koan 'panschten Dreck in an BMW kippen. Wo kamad ma da hi :cursing: . Aiso echt...na.


Danke für die Steilvorlage :thumbsup: ! Ein echter Mann, der Ahnung von Motoren hat, der also Wert auf eine ausgewogene und vitaminreiche Kost für seinen Liebling legt, der tankt nur V POWER RACING! Da hat man(n) nämlich direkt drei Dinge auf einmal:

V = victory => den Sieg :thumbup:
power = Kraft :thumbup:
racing = Rennen (obwohl es dann ja race heißen müsste, aber egal...) :thumbup:

Da schäme ich mich doch, ein Mann zu sein :heul: . Da fehlen eigentlich nur noch die "hot wheels" von Dunlop, Firestone etc. Bei solch einer marktschreierischen Produktbezeichnung wäre ich bereits als Neunjähriger stutzig geworden. Aber okay, was tut man(n) nicht alles, um fehlende Zentimeter zu kompensieren :lol: ...

Gruise, Paule
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Pit-100

thomaspan

Flachlandradler

Blog - Galerie
  • »thomaspan« ist männlich
  • »thomaspan« wurde gesperrt
  • »thomaspan« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Tespe, Schleswig + anderswo

  • Private Nachricht senden

14

Mittwoch, 29. Februar 2012, 10:30

Ich tanke mit meinem schadstoffarmen Kia Picanto E10.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

bhoernchen

Ohne Schwimmflügel-Radler

Blog - Galerie
  • »bhoernchen« ist männlich

Unterwegs von: Draußen

Unterwegs nach: Drinnen

Unterwegs über: Tür

Wohnort: Near Drais-City

  • Private Nachricht senden

15

Mittwoch, 29. Februar 2012, 10:32

Wenn ich mir tagtäglich die Situation auf den Straßen so anschaue......eine immer größer werdende Anzahl so seltsamer SUV´s, dann auffallend viele Benz, BMW, Audi und sonstige eher größere Modelle, an geschlossenen Bahnschranken zig laufende Motoren, laut heulende Motoren um möglichst hohe Geschwindigkeiten auf gerademal 2 - 3 Kilometer langen Strecken zu erreichen, dann sage ich mir jedesmal, daß die Benzinpreise viel zu niedrig sind.

Zum eigentlichen Thema:

Ich finde diese Aufrufe genauso bekloppt und wäre dafür, daß es eher mal wieder autofreie Sonntage geben sollte. Oder eben wirklich mal dazu aufrufen das Auto für mindestens eine Woche stehen zu lassen.

Generell sind wir aber in so vielen Bereichen auf Rohöl angewiesen, daß die Wirkung wohl kaum spürbar wäre.

Noch was zu meiner Situation.

Wir fahren mit CNG und tanken alle paar Monate mal Benzin. Ich hab also so überhaupt keine Ahnung was das Zeug momentan kostet.

Kartoffel

Der Name ist Programm!

Blog - Galerie
  • »Kartoffel« ist männlich

Wohnort: Wennigsen

  • Private Nachricht senden

16

Mittwoch, 29. Februar 2012, 10:46

Was ich nicht verstehe, warum die Autofahrer nicht die Markentankstellen verweigern, und grundsätzlich zu freien Tankstellen fahren, wenn sie sich schon über den Spritpreis aufregen. Das würde die Multis richtig derbe belasten, wenn die ihren so tollen Markensprit nicht mehr los würden.

Schau doch einfach Mal wo und wie die Multis ihre astronomischen Gewinne einfahren. Wenn die Freien Tankstellen wirklich stören würden, gäbe es keine mehr...

17

Mittwoch, 29. Februar 2012, 10:54

... laut heulende Motoren um möglichst hohe Geschwindigkeiten auf gerademal 2 - 3 Kilometer langen Strecken zu erreichen, dann sage ich mir jedesmal, daß die Benzinpreise viel zu niedrig sind.


Das sehe ich ein bisschen anders! Die versuchen nämlich, möglichst oft die magische 90km/h-Marke zu erreichen, denn bei dieser Geschwindigkeit verbraucht man bekanntermaßen am wenigsten ;) .

Gruise, Paule
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

bhoernchen

Ohne Schwimmflügel-Radler

Blog - Galerie
  • »bhoernchen« ist männlich

Unterwegs von: Draußen

Unterwegs nach: Drinnen

Unterwegs über: Tür

Wohnort: Near Drais-City

  • Private Nachricht senden

18

Mittwoch, 29. Februar 2012, 10:59

... laut heulende Motoren um möglichst hohe Geschwindigkeiten auf gerademal 2 - 3 Kilometer langen Strecken zu erreichen, dann sage ich mir jedesmal, daß die Benzinpreise viel zu niedrig sind.


Das sehe ich ein bisschen anders! Die versuchen nämlich, möglichst oft die magische 90km/h-Marke zu erreichen, denn bei dieser Geschwindigkeit verbraucht man bekanntermaßen am wenigsten ;) .

Gruise, Paule
Oder auch die Theorie, daß man, wenn man schneller ankommt, weniger lange unterwegs war und somit natürlich auch weniger Zeit hatte um Sprit zu verbrauchen und somit natürlich das gute Benzin gespart hat.

kairo-hh

Gründer & Ehrenmitglied

Blog - Galerie
  • »kairo-hh« ist männlich
  • »kairo-hh« ist ein verifizierter Benutzer
  • »kairo-hh« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hamburg

  • Private Nachricht senden

19

Mittwoch, 29. Februar 2012, 11:27

Mal ganz abgesehen davon, dass die freien Tankstellen in der Regel den selben Sprit bekommen wie die Markentankstellen. Wer sich mit dem Thema schon mal genauer befasst hat, dürfte festgestellt haben, dass die Tanklaster von den freien Tankstellen den Sprit bei der gleichen Raffinerie abholen wie die Tanklaster der Markentankstellen (Siehe auch Wikipedia-Artikel mit den Standorten von Raffinerien). Von daher macht das kaum einen Sinn. Dem Konzern gehen dann zwar sicherlich 1-2 Cent pro Liter verloren, aber einen wirklichen Schaden fügt man denen dann auch nicht zu. Am sinnvollsten ist es immer noch das Auto stehen zu lassen.

Und seien wir doch mal ehrlich. Viele schreien rum, dass diese auf das Auto angewiesen sind. Wenn man sich aber mal alles genauer anschaut, wird man feststellen, dass dieses "angewiesen sein" eher Bequemlichkeit ist.
Sicherlich, auf ländlichen Gegenden ist es ohne Auto schwieriger und der Bus hält auch nicht direkt vor der Tür, trotzdem könnten die meisten es durchaus schaffen mit dem Fahrrad bis zur nächsten Bus-Station oder Bahnhof zu fahren. Aber dann kommen immer die Ausreden "viel zu weit", "dauert zu lange", "muss ich ja noch früher aufstehen" usw.

Wir selber werfen unseren Kindern vor, dass wir uns damals auch ohne Internet und Handy verabreden und beschäftigen konnten. Aber am Ende sind wir nun auch nicht viel besser, denn unsere Eltern haben all das was wir heute mit Auto machen auch ohne Auto hinbekommen. Sicherlich, es gab Einschränkungen aufgrund der mangelnden Beweglichkeit innerhalb eines größeren Radiuses, aber funktioniert hatte trotzdem alles.

Nun kommen sicherlich die Argumente, ja, damals gab es an jeder Ecke einen Tante-Emma-Laden, eine Bushaltestelle und was weiß ich nicht noch alles. Das ist soweit richtig. Aber nur aufgrund unserer Geiz-Ist-Geil-Mentalität und unserer Bereitschaft wegen einer 10 Cent günstigeren Milch, oder wegen 1 Euro/KG günstigerem Fleisch fahren wir 20 km mit dem Auto durch die Gegend. Das alles hat dafür gesorgt, dass es der Tante Emma nicht mehr so gut ging und den Laden zu machen musste, dass eine Bushaltestelle unwirtschaftlich wurde usw. Wir haben mit unserem Schrei nach Flexibilität, günstigeren Produkten und Bequemlichkeit dafür gesorgt, dass wir nun die Quittung bekommen. Ich selber will mich bei dem ganzen nicht ausschließen, trotzdem fange ich an mir Gedanken darüber zu machen ob ich für mich nicht etwas daran ändern kann. Und ja, ich kann etwas ändern. Auch wenn es nicht viel ist, so summiert sich das ganze mit den anderen Menschen die auch etwas ändern.

Bis 2009 haben wir einen fetten SUV gefahren, der als Deisel-Kraftoff im Stadt-Verkehr sich schon mal 10l genehmigt hat. Das beste was wir geschafft hatten waren knapp 6l auf der Autobahn. Seit Ende 2009 haben wir den Wagen nicht mehr. Nun haben wir nur noch einen alten VW-Bus auf dem Hof stehen, der nur von April bis Oktober zugelassen ist und dafür genutzt wird um an Wochenenden oder im Urlaub mal an einen anderen Ort fahren zu können, dort mit dem Rad zu fahren und eine Übernachtungsmöglichkeit zu haben, denn es handelt sich hier um einen Bus den wir zum Camper ausgebaut haben, bzw. noch dabei sind.
Der Wagen ist so hoch, dass ich damit in kein Parkaus komme. Einkaufen ist also wenn nur sehr eingeschränkt möglich und gar nicht erforderlich.

Nicht nur das wir dadurch jedes Jahr mehrere tausend Euro sparen, wir tun auch noch was für die Umwelt. Zwar hat der Wagen keinen Diesel-Filter, aber wir dahren damit so wenig, dass ich das letzte mal im August 2011 getankt habe und er immer noch zu einem Viertel gefüllt ist.
Alles andere wird entweder mit dem Fahrrad oder mit dem Bus bzw. der Bahn erledigt.
Sicherlich, es gibt Momente in denen man gerne mal auf ein Auto zurückgreifen möchte, aber wo nichts ist...
Und als wir das eine Mal wirklich dringend ein Auto benötigten, konnte uns ein Leihwagen weiter helfen.

Ich will damit nur sagen, dass es meistens doch geht auf ein Auto zu verzichten. Sicherlich es nicht gerade der bequemste Weg, aber wenn wir uns alle mal wieder etwas mehr bewegen würden, hätten wir auch nicht so ein Problem mit der immer fetter werdenden Gesellschaft. Denn es kommt doch alles irgendwie zusammen.

Aber nun gut, das ist meine persönliche Einstellung zu dem ganzen Thema. Jeder hat da so seine eigenen Vorstellungen, auch von dem was möglich ist und was nicht. Jeder muss für sich selber entscheiden was er bereit ist an Bequemlichkeit aufzugeben und wie weit er damit der Umwelt helfen möchte.
Lieben Gruß

Kai

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

NMG, OmikronXi, Pit-100, XXLBaer

whitewater

2radfahrer(in)

Blog - Galerie

Wohnort: HH

  • Private Nachricht senden

20

Mittwoch, 29. Februar 2012, 11:37

Ich kann das Problem nicht ganz nachvollziehen...
Mein Rad braucht kein Benzin, mein Auto ist schon lang bei Kiesow.....
Insofern, ja, ich werde am 01.03. nicht tanken :D

Aber grundsätzlich ist das ein PAL